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Leite 10. DieaStag, 28. November 1018.

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Bezug von Kartoffeln.

Wer Kartoffeln zur Einkellerung bisher noch nicht erhalten hat, ist berechtigt, die vom 585. d. M. ab gültige Kartoffelmarke Gruppe 5 zum Einkauf in den hiesigen einschlägigen Geschäften zu benützen. Der Käufer liefert dann bei Erhalt der Kartoffeln für den Winterbedarf nur noch 13 Kartoffelmarken ab und erhält hierfür noch 1,5 Zentner Kartoffeln.

Wer bei den hiesigen Geschäften: Schwanke Nachf., Konsum Harth, Beamten- und Bürger-Konsumverein, Konsum- verein für Wiesbaden und Umgegend die Kartoffelmarken bereits abgegeben hat, muß sich an das betreffende Geschäft, dem er die Kartoffelmarken abgeliefert hat, wenden und kann dort für die vom 585. November ab gültige Kartoffelmarke, die ihm das Geschäft zurückgibt, Kartoffeln beziehen. Zur Einkellerung erhält er dann von dem betreffenden Geschäft für jede Person dics-8 Haushalte? 20 Pfund weniger, als nach den früheren Bekanntmachungen zugelasscn war.

Hotels, Anstalten usw., die ihre Bezugsscheine bei einem der vier vorgenannten Geschäfte bereits abgegeben, aber Kartoffeln hierauf noch nicht erhalten haben, können vom 25.. Mts. ab nur noch 9 /e der auf dem Bezugsschein vermerkten Menge Kartoffeln erhalten. §437

Wiesbaden, 25. November 1916.

_ Der Magistrat.

Anmeldung der Herlistkartoffeln

durch die hiesigen Erzeuger.

In der Bekanntmachung betr. Beschlagnahme der Herbst- kartoffel» vom 29. September d. Js. ist folgendes verordnet worden:

Die Erzeuger sind verpflichtet, die von ihnen geernteten Mengen dem Knrtosselamt, Zimmer45 des Rathauses, schriftlich oder- mündlich alsbald nach der Ernte anzumelden. Die Erzeuger haben ferner die Pflicht, eine Liste derjenigen Personen zu führen, an die sie Kartoffeln innerhalb des Stadtkreises Wiesbaden abgesetzt haben. In die Liste ist aufzunchmen: Name, Wohnung des Empfängers und die Menge der jedem Empfänger abgegebenen Kartoffeln. Diese Liste ist an jedem 1. und 15. jeden Monats dem Kartoffxlamt, Zimmer 45 des Rathauses, einzureschen und die Kartoffelmarken sind gleichzeitig dort abzugeben.

Wer den Bestimmungen zuwiderhandelt, setzt sich den durch das Gesetz angcdrohten Strafen aus. F437

Da bisher nur ein Teil der Erzeuger dieser Verordnung nachge­kommen ist, wird nochmals dringend darum ersucht, die Anmeldungen und Listen nunmehr unverzüglich bis spätestens Simstag» den 58. Dezember, beim Kartoffelamt, Zimmer 45 des Rathauses, einzu­reichen und die Kartoffelmarken gleichzeitig dort abzugeben.

Wiesbaden, den 27. November 1916.

Der Magistrat.

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Bekanntmachung.

Am 28., 29. und 30. November 1916, von vormittags 9 Uhr bis nachm. 5 Uhr findet imRaben­grund" Scharfschießen statt.

Es wird gesperrt: Sämtliches Ge­lände. einschließlich der Wege und Straßen, das van folgender Grenze umgeben wird:

Friedrich ° König - Weg, Idstein» Straße, Trompeterstraße, Weg hinter der Rentmauer (bis zum Kesselbach­tal). Weg Kesselbachtal, Fischzucht zur Platter Straße, Teufelsgrabenweg bis zur LeichtweiShöble.

Die vorgenannten Wege und Straßen, mit Ausnahme der inner­halb des abgesperrten Geländes be­

kehr freigegeben. Jagdschloß Platte kann auf diesen Wegen gefahrlos er­reicht werden.

Vor dem Betreten des abgesperrten Geländes wird wegen der damit ver­bundenen Lebensgefahr gewarnt.

Das Betreten des Schießplatzes Rabengrund" an den Tagen, an denen nicht geschossen wird, wird wegen Schonung der GraSnutzung ebenfalls verboten.

Garnison-Kommando.

Bekanntmachung.

Der Fruchtmarkt beginnt wäh­rend der Wrntermonate Oktober bis einschl. März um 10 Uhr vor­mittags.

Wiesbaden, 13. Sept. 1916.

Städtisches Akziseamt.

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Für die vielen Beweise herzl. Teilnahme bei dem Hinscheiden meines lieben Gatten, unseres guten Vaters, Wilhelm Lieber, sagen wir hiermit auf d esem Wege unfern herzl. Dank. Besonders Herrn Pfarrer D'r. Schlosser für die überaus schöne und trostreiche Grab­rede, dem Küster sowie seinen anderen Kollegen der Ring­kirche, dem Christi. Arbeiter- Vereinu. seinen Mitarbeitern von der Stadt und allen Ver­wandten und Bekannten. Die trauernde Gattin nebst Töchtern.

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