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13 Ausgaben.
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«njeiaen-Peiis für die Zeile: lb Big. für örtliche Anjeigen im „LrbeitSmarN" und ^kleiner «n*e,,er* tn emheullcher Satzferm: 20 Pfg. in Davon ahweichenDer Satzansjuhrung, iowie für alle ädrigen örtlichen
>i, cuujcmuart üagiotra, eu’«ig. in oavon avtveilyenDer Latzausfimrung, iowie für alle adrigen örtlichen »„zeigen: so Pig. für alle auswärtigen Anzeigen: l BL für örtliche Reklamen: m nie aaäwärttge »etlamen. «an#. halbe. Drittel und menet Seite». DurtMoueenD, nach befenbetet Beoechm«, - Set wiederholter Aufnahme unveränderter Anzeigen m kurzen Awi'chenrimmen entsprechender Nachts-.
Berlm W., Potsdamer Str.121 t. gemfyt.: Amt Lützew 6202 u. 6203.
Montag, 27. November 1916.
Kbend-klusgabe.
Nr. 577. . 64. Jahrgang.
weiter vorwärts in der Walachei!
Nlexandria genommen.
Am oberen Alt der Feind hinter den Topologu Abschnitt geworfen.
Bei Alexandria der Veda-Abschnitt erreicht.
Die eingeschlossene rumänische Grsova- gruppe auf das schwerste bedrängt. Insgesamt 1600 rumänische Gefangene.
Reiche Beute.
Oer Tagesbericht vom 27. November.
W. T.-B. Großes Hauptquartier» 27. Novbr. (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe Kronprinz Rupprrchl.
Im Somme-Gebiet nur geringes Feuer.
Ohne Artillerievorbereitung versuchten abends die Franzosen in dem SiidteU des St. P i e r r e - B a a st - Waldes einzudringen; Maschineagewehrfeuer der Graben besatzung und schnell einsetzendrs Sperrfeuer der Artillerie trieb sie zurück.
Heeresgruppe Kronprinz.
Östlich von St. M ihi el mißglückte ein französischer Handstreich »egen eiaen unserer Posten.
tätlicher Kriegsschauplatz.
Front des Gr»cralfeldmarschalls Prinz Leopold von Bayern.
Nichts Wesentliches.
Front des Generalobersten Erzherzog Joseph.
Ju den Karvalhcn wurden ruffische Erkundungs- Abteilungen, im L u d « v a - Gebiet mehrere Bataillone nördlich des Negrisova-Tales abgewiesen.
Die beiderseits des Alt von Norden vordringenden deutschen und österreichisch-ungarischen Truppen des Generalleutnants Krafft von Delmensingen haben den Feinv hinter den T « p o l o g u - Abschnitt geworfen. Östlich von T i g v e n i durchbrach das sächsische Infanterie-Regiment Nr. 182, vortrefflich unterstützt durch das zu schneller Wirkung dicht vor dem Feinde auffahrende neumärkische Feldartil- lerie-Regiment Nr. 54 die feindlichen Linien und nahm dem Gegner an Gefangenen 1ü Offiziere, 400 Mann, an Beute 7 Maschinengewehre ab.
Der Beda- Abschnitt ist oberhalb und mrterhalb Alexandria erreicht, die Stadt selbst genommen.
Bon Turn-Severin her drängten unsere Truppen den Rest der rumänischen Or s o v a - Gruppe nach S ü d - osten ab; dort verlegen ihm andere Kräfte den Weg.
Der geschlagene Feind hat neben blutigen Verlusten hier 28 Offiziere und 1200 Mann, 3 Geschütze, 27 gefüllte MnnitionSwagea und 800 beladene Fahrzeuge eingebüßt.
Auf den Donauhäfen zwischen O r s o v a und R u st s ch uk sind unserem Besitz bisher 6 Dampfer und 80 Schleppkähne, meist mit wertvoller Ladung, gesichert worden.
Balkon - Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen.
In der D o b r u d s ch a scheiterten mehrere von rnffi- scher Kavallerie und Infanterie ausgeführte Angriffe. Ein Vorstoß bulgarischer Bataillone warf den Feind aus dem Vorfeld unserer Stellungen östlich von Erchesec zurück. Die Donauarmee ist — Widerstand der Rumänen brechend — im 2? o r f di reiten.
Mazedonische Front.
Zwischen P r e f p a - See und C e r n a heftige Artiüerie- kämpfe. Starke Angriffe auf die Höhen östlich von P a r a - lov, brachen an dem zähen Aushalten deutscher Jäger- bataillone zusammen.
Östlich des W a r d a r belegten die Engländer die deutschen Stellungen mit starkem Feuer. Ein darauf erfolgender Vorstoß ist abgewiesen worden.
An der Struma Gefechte voit Aufklärungsabteilungen.
Der erst« Generalguarttermerster:
Ludendorff.
Die militärische Lage.
(VonunsererBerlinerAbteilung.)
Berlin, 27. Nov. (Eig. Drahtbericht, zb.) Die
Franzosen hatten in de» letzten Tagen nur Mißerfolge, als sie ihre Angriffe gegen den Rordteil des ziemlich auf halber Wegsstrecke zwischen Peronne und Ba- paume gelegenen St. Pierre-Baa st- Waldes sort- fetzten. Weiter wird oo» den Beobachtungen der letzten beiden Tage eine Belebung der Artillerielätiyteit in der Champagne und im Maasgebiet gemeldet.
Im Osten herrscht Nebel und Kälte, so daß vom Meere bis östlich Aronstadt nur imwesentliche Gefechte statt- faaden. Die Ruffen haben sich zwar an der Ostgrenze S-cben- tstrgens verstärkt, doch keinen Kampf eingeleitet. Die 'reu- Mnrnfe des Bierverbaudes über die Einnahme von M o n a - »i r verstummten sehr schnell, da der deutsche Durchbruch in
der Walachei denn doch eine ganz andere Bedeutung für den weiteren Kriegsverlauf hatte. Nördlich und östlich Monaftir stießen Serben, Russen und Franzosen und jetzt auch Italiener auf unseren erneuten st arten Widerstand.
Die Ereignisse dort hatten nicht den mindesten Einfluß auf die Durchführung des gemeinsanlen Kriegsplanes der beiden Heerführer Falke nhahn und Mackensen, die jetzt sich die H ä n d e reichen. Nach der Schlacht bei Targu- Jiu am 20. November ist der Borstoß .nach Craiovo uad weiter nach Süden mit Schneid durchgeführt worden. Er setzte sich konzentrisch nach Westen, nach der Donau und dem Altfluffe fort. Gleichzeitig gingen die dcutsch-bulgarisch-türti- schrn Truppen in der Nacht vom Donnerstag bei Swisto, am alten Übergosigsvnnkt der Russen von 1877 und der Rumänen von 1913 über die Donau. Sie breiteten sich fächerartig aus nach Caracal, Ginrgui und Alvrandria, warfen die überraschten Uferschutztrupven, die den Übergang wohl nicht so na h e der Hauptstadt B u k a r e st erwartet hatten, zurück und hatten bald mit ihren vorgeschobenen Ab. teilungen Fühlung mit der Borhut Falkenhanns. Hier schloß sich die Mauer hinter der westlichen Walachei. Was dahinter von versprengten rumänischen Bataillonen zu- rückblieb — mögen sie sich auch noch so tapfer wehren — ist in unsere Hände gefallen, ebenso die Getreide- und sonstigen Materialreichtümer, deren Abtransport auf dem Doppelwege, der Balm Orsova-Craiova und der Donau möglich sein wird. Diese Verbindungen werden auch unseren Truppen für ihren Nachschub und ihre Verbindung mit der Heimat zweifellos sehr zu statten kommen. Wo sich die Rumänen zu fe r n e r e m Widerstand stellen werden, mutz man abwarten. Die Nebenflüffe der Donau, die hinter der Alt von Norden nach Süden sließeu, sind weniger bedeutend.
England; „Vorherrschaft" zvr See.
Zu dem erfolgreichen Vorstoß unserer See- streitkräfte gegen die Themsemündung wird uns geschrieben- Der neueste Husarenstreich unserer Se-sitreitkräfte beleuchtet aufs neue die englische „Vorherrschaft" zur See in den hellsten Farben. Von Ramsgate bis nach Dover wurde der Angriff von Zeiten unserer Seestreitkrafte ans die englische Küste ausgedehnt, ohne daß ein feindliches Kriegsschiff zum „Schutzs" der Insel zu sehen war. Ein einziges Vor- postenfahrzeng wurde gesichtet und durch Geschützseuer versenkt. Der Angriff erfolgte auf die Mündung der Themse und gegen den Nordrand der Downs, die sich bis gegen Dover erstrecken. Das ganze Gebiet ist stark befestigt und bietet darum denl Angriffe ein gutes Ziel. Der Vorstoß unterer Streitkräfte toar mehr als Patrouillenfahrt, denn als großes Seeunternehmen gedacht und durchgeführt. Das Ergebnis war allerdings überraschend, zumal es in diesem Monat schon der zweite Vorstoß unserer Marine ist. Vor einigen Tagen fragte ein englisches Blatt, wer denn eigentlich die See beherrsche, da die deutschen U-Boote fast ungehindert die englische Schiffahrt aufs empfindlichste schädigen. Tie Zahl von mehr als 2800000 Tonnen englischer Schiffe, die bereits in diesem Kriege versenkt wurden, ist allerdings ein gefahrdrohendes Zeichen, wie gering die Vorherrschaft Englands zur See ist. Die Untätigkeit der englischen Flotte gegenüber imseren U-Booten bildet in den letzten Tagen den Gegenstand der schwersten Sorge des englischen Oberhauses. So fragte Lord Beresford an, wie der Gefährdung der eyglischen Seeherrschast durch die deutschen U-Boote vorgebeugt werden könne. Lord Crews gab darauf keine Antwort, sondern warnte eigenartigerweiss das Oberhaus, daß es nicht die englische Flotts zu „leichfertigem" Vorgehen dränge. Dieses leichffertige Vorgehen besteht offenbar m der Verteidigung der englischen Schiffahrt und d:c englischen Küsten. Es ist aber doch die große Frage, wozll England seine Riesenflotte hat, wenn sie nicht einmal die Küsten der eigenen Heimat chützen kann. Von einem Schuh der heimischen Schiffahrt ist, wie die ungeheuren Erfolge unserer U-Boote beweisen, schon lange nicht mehr die Rede. Darüber, daß auch bei dem jüngsten Vorstoß unserer Seestrcit- kräfte die englische Flotte unsichtbar blieb, wird die englische Öffentlichkeit nicht sonderlich erbaut sein. Be- onders seit der Skagerrakschlacht ist die englische Flotte entschieden ungewöhnlich „vorsichtig" geworden. Immer mehr erkennt man daraus, wie richtig der erste Bericht der englischen Admiralität war, der eine schwere Nie- derlage der englischen Flotte erraten ließ, und wie verlegen die späteren Erzählungen, die allmählich aus dieser schweren Niederlage einen Siky st lg. Trafalgar machten. Unsere Flotts zeigt unentwegt trotz ihrer zahlenmäßigen Unterlegenheit einen Offensivgeist, vor dem die englische Flotte erröten muß. Die englische Furcht vor der deutschen Flotte ist nicht grundlos in den letzten Monaten ganz ungeheuerlich gewachjQl. ._.
Das Beben Englands vor unserer Unterseebootwaffe.
Berlin, 27. Nov. (zb.) Laut „Voss. Ztg." herrscht in alle, Kreisen Englands die größte Unruhe über die Tätigkeit der deutschen Unterseeboote.
W. T.-B. Rotterdam, 25. Nov. Laut „Rieuwen Rotterd Courant" schreibt die „Mocning Post": Die Tauchboot» haben Deutschland bei der Durchführung des Kriegsplanei sehr genützt. Es ist bisher noch keine entsprechende Gegenwaffe dafür erfunden. Die Folge ist, daß tatsächlich, abgesehen von der Theorie, England nicht Deutschland blockiert, wohl aber Deutschland Eng. l a n d. Wir prophezeien, daß unsere Landsleute, wenn weiter geduldet wird, daß die Dinge so bleiben wie jetzt, miteinem Nervenschock erwachen werben. Es ist zwar kein Anlaß zu einer Panik, wohl aber besteht alle Veranlaffung, der Zukunft mit Unruhe eutgegenzublicken. Das Publikum ist natürlich dabei von der Regierung unabhängig. Wenn diese das ihr geschenkte Vertrauen nicht rechtfertigt, so mutz es sich früher oder später Herausstellen, daß Taten- losigkeit und Unsicherheit in der Kriegsührnng ebenso verhängnisvolle Folgen haben wie Verrat. — „Daily Mail" schreibt: Nicht nur durch den Tauchbootskrieg wird das Publikum in Erstaunen gesetzt, sondern auch dadurch, daß deutsche Torpedojägrr neutrale und britische Schiffe unbehindert anhalten und nach Zee- brügge aufb ringen.
Der amtliche englische Bericht über den deutschen Vorstoß in die Themsemündung.
W. T.-B. London, 29. Nov. Die Admiralität teilt mit: In der Nacht vom 23. zum 24. November versuchten sechs deutsche Torpedoöootszerstörer^ sich dem nördlichen Ende der D o w n s zu nähern. Sie wurden von einem Wachfahrzeug gesichtet. Der Feind gab schnell ungefähr 12 Salven ab und fuhr dann unverzüglich fort. Eine Granate traf einen „Drifter". Bon der Besatzung wurde niemand verletzt; es wurden nur die Aufbauten des Schiffes beschädigt. In der Nähe der offenen Stadt Ramsgate ist nirgends eine Granate niedergefallen.
Versenkt!
W. T.-B. Kopenhagen, 27. Nov. . (Drahtbericht.) Nach einer Lloydsmeldung soll der englische'Dampfer „Iersey- n a n" (388 Tonnen) versenkt worden sein.
W. T.-B. Kopenhagen, 27. Nov. (Drah «bericht.) Nach der „Nazionul Tidende" ist der dänische Dampfer „Danstedt" (2000 Donnen) in idem irischen Kanal von einem Unterseeboot versenkt worden. Die Besatzung wurde gerettet.
W. T.-B. Lindo.i, 26. Nov. Lloyds meldet, daß die norwegischen Dampfe- „Oifjeid" und „Trym" versenkt worden sind.
W. T.-B. Bern, 25. Nov. „Petit Puristen" meldet aus Tarragona: Der Kapitän des dänischen Seglers „Anna Karina", der hier eintraf, behauptet, van einem Unterseeboot angehalten worden zu sein. Ec sei gezwungen worden, seine Ladung Stockfische ins Meer zu werfen. Der Segler war nach Genua unterwegs. — Dasselbe Blatt meldet aus Paimpol: Die Goelette „Aleyon" wurde versenkt. Die Besatzung ist gerettet.
Der Untergang der „Britannic".
Man gibt in England die Möglichkeit einer Minen exploston zu.
W. T.-B. London, 29. Nov. „Daily News" meldet aus Athen vom 23. November: Es ist nicht möglich, Sicherheit darüber zu bekommen, auf welche Weise der Dampfer „Britannic" gesunken ist, so daß dahingestellt bleiben mutz, ob das Schiff durch einen Torpedoschuß oder eine Minen- explosion gesunken ist über die Untersuchung wird strenges Stillschweigen bewahrt. Es ist wahrscheiiftich, drß der Gegenstand, der die'Explosion verursachte, nur die äußerste Wand des Schiffes vernichtet hat und nicht, wie M eilt Torpedo getan haben würde, durchgedrnngen ist.
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Eine Erklärung Lanfings znm Untersee- X bootkrieg.
W. T.-B. New Jork, 23. Nov. (Fuukspruch vom Vertreter des W. T.-B. Verspätet eingeiroffen.) Das ausgedehnte planmäßige Bemühen cntentefrcundlicher Zeitungen, die Unterseebootfcuge auf Grund englischer Berichte fortwährend dem amerikanischen Publikum vor Augen zu halten, Hot L a n s i n g nach Depeschen aus Washington die Berechtigung gegeben, festzustellen. daß die Berichte durchaus unwahr sind, die meldeten, das Staatsdepartement habe Nachrichten erhalten, daß eine endgültige Entscheidung getroffen worden sei, einen rücksichtslosen deutschen Unterseebootkrieg zu eröffnen. Nach etner Washingtoner Depesche des Hearftschen Internationalen Nachrichtendienstes hat Lansing die in verschiedenen englcmd- fteundlichen Zeftungen erscheinenden Berichte, die Regierung habe erfahren, daß Deutschland beabsichtige, das Unters«. üo»ü«ijt>«chea Pl brechs», für sehr ärgernis erreget»
