(gelte L. Dnmstaa, 24 . ORober 1816 -
Wiesbadener TagbLalt.
Abend-Ansg«ttie. Erstes Blatt. Nr. 515.
Die Schlacht vor vcrdun.
Aus dem ^schrieben:
Erster Abschnitt.
Großen Hauptquartier
1.
wird
uns
Die Vorgeschichte der Schlacht von Verdun ist ui großen Zügen die folgende: Um die Wende vom August zum September 1914 wurde die mittlere Heeresgruppe der Franksten, besteherrd aus etwa zehn Armeekorps, zwischen Reims ,>nd Verdun zurückgsworfen. Am 10. September nahm die 'lrmee des Kronprinzen die befestigte Feldstellung südwestlich Verdun und eröffnete die Beschießung der Forts mit schwerer Artillerie. Am 21. September überschritt her Angriff gegen die Sperrfortslinie südlich Verdun siegreich den Westrand des borgefchobenen Höhenzuges der Cote Lorraine. Ausfälle wurden zurückgewiesen. Am 22. September wurde die Einschließung Verduns auf der Nord- uud Nordostfrout durch die Armee des Kronprinzen vollendet. Am 25. September wurde das Sperrfort Camp >des Romaius genommen, dadurch ein Einschnitt in die Maaslinie bewerkstelligt und so die Verbindung zwischen Verdun und Tool ein- für allemal zerrisse«.
Diese schwere Schädigung der strategischen Gesamttage wwder auszuüessern und die Verbindung zwischen den beiden festen Plätzen wiederherzustellen, war das Ziel einer Reihe sehr schwerer, heftiger Vorstöße, welche die Franzosen noch während der letzten Monate des Jahres 1914 uud während der ersten Hälfte des Jahres 1915 an verschiedenen Stellen unternahmen. Diese Wiederherstellungsversuche richteten sich vor allen Dingen gegen den rechten Schenkel des stumpfen Dreiecks, mit welchem unsere Stellung in der Woevre-Ebeue tief in die französische Fortlinie hineinstötzt. Tie hier angesetzten Angriffe find als die CombreS- kämpfe allgemein bekannt. Ihren Gipfelpunkt erreichten sie in den Monaten März und April und in den Monaten Juni und Juli 197b. Aber auch gegen die stumpfe Spitze des Dreiecks find bei St. MihieI und bei Apremont mehr- fmh scharfe und langdauernde Angriffe gerichtet worden. Auch un Norden und Nordwesten von Berdun ist die Tätigkeit der Franzosen stellenweise sehr rege gewesen. Seit der Mrtte des Jahres 1915 indeffen find ihre Angriffe bei Verdun mt wesentlichen zum Stillstand gekommen. Die immer wieder mit stärkstem Krästeeinsatz wiederholten Vorstöße der Franzos«! aus »en Jahren 1914 und 1915 hab«i also weder ihr lokales taktisches noch ihr großes strategisches Ziel erreicht. Sie haben weder unsere Front an irgend einer Stelle zu erschüttern vermocht, noch ist es ihnen gelungen, Kräfte von unserer Ostfront aözuziehen, wie unser Durchbruch von Galizien und die anschließende siegreiche Offensive bewies.
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Die Bedeutung und die Eigenart der Kämpfe um Verdun st unmittelbar bedingt durch die strategische Lage der Festung. Las grotzangelegte System von befestigten Stützpunkten, welches Frankreich zur Sicherung seiner Ost- und btordostsront vor seine Hauptstadt gelagert hat, zieht sich von Belfort über Spinal und Toul nach Verdun, mit der Front nach Nordosten. Bei Berdun biegt eS nach Westen um Und zieht sich über die Hauptstützpunkte Reims und Laon bis zu den Sicherungen des Oise-Dales bei la Fere. Die letzteren beiden Stützpunkte sind in unseren Händen, im übrigen ziehen sich unsere Schützengräben im flachen Bogen um diese Sperrlinie herum, die sie nur bei St. Mrhiel durchbrochen haben. Verdun bildet den nordöstlichen Eckpfeiler dieses ganzen Verteidiguugssystems.
Aber in dieser wichtigen Bedeutung BerdunS für die Verteidigung Frankreichs liegt nicht die alleinige, a nicht einmal die hauptsächlichste Bedeutung des Platzes. :ju einer noch wesentlich wichtigeren Rolle muhte Verdun in tem Augenblick berufen sein, wo unsere Feinde es unternahmen, von der Verteidigung zum Angriff überzugehen. Denn m diesem Augenblick wurde
Berdun das eigentliche Aussalltor Frankreichs gegen Deutschland.
Der Vorstoß, >o eichen die Franzosen immer wieder vergeblich versucht hatten, um den zurückgebogenen Teil unserer Westfront zu durchstoßen und damit in den Rücken unserer in Belgien und Rordfrankreich kämpfenden Truppen zu gelangen, sollte von Verdun aus erneuert werden. Von dieser Stelle aus hätte er neben der strategischen Bedrohung des nördlichen und des Mittelstücks unserer Westfront zugleich die wirtschaftlich höchst bedeutungsvolle Nebenwirkung gehabt, daß er schon in seinem Beginn die Aussicht bot, die wertvollen Kohlen- und Erzgebiete von Briey zurückzuerobern, deren Verlust für die Franzosen seinerzeit ebenso peinlich gewesen war, wie ihre Wiedergewinnung im höchsten Grad erwünscht sein mußte. Im weiteren Verlauf hätte dann der Vorstoß von Berdun aus die Festung Metz getroffen» deren überrennung zugleich die Möglichkeit bot, die durch sie gedeckten deutsch-lothringischen Stahlindustriegebiete und damit vitale Teile unserer deutschen Kriegsindustrie zu entreißen.
Für die Erreichung dieses strategisch wie kriegswirtschaftlich gleich bedeutungsvollen Zieles bot die Festung Verdun -ine ganz einzigartig günstige Operationsbasis. Zunächst sicherte Berdun mit seinem breiten Fortgürtel, der noch dazu durch einen weit vorgeschobenen Kranz von vorzüglich gelogenen und ausgebauten Feldbefestigungen erweitert worden war, die Übergänge der wichtigsten von Paris nach Metz führend«! Straßen und Eisenbahnen und diente also als Brückenkopf für die Maaslime. Für die östlich der Maas zum Vorstoß nach Nordosten bereitzusiellenden Truppenmasien bot der Befestig-ingsring von Verdun in der Ausdehnung, wie er bis zum Februar 1916 bestand, ein vortreffliches Aufmarschgelände mtt einem vorzüglich ausgestalteten Straßen- und Eisenbahnnetz, «ner Menge geräumiger Kasernen, Lebonsmittellager, kurz, mit allen denjenigen Anlagen, welche zu einer OperationSbafis größten Stils gehören. Mit ewem Wort: Verdun war das Ausfallstor
Frankreichs gegen Mitteldeutschland.
Dieses Ausßallstor zu schließen, war unS bis zum Frühjahr 1916 unmöglich gewesen. Der Zweifrontenkrieg hotte wesentliche Teile unserer Streitkräfte auf dem russischen und auf dem Balkankriegsschauplatz gefesselt gehalten. Erst als diese Kräfte ourch den zeitweiligen Abschluß des russischen und des Dalkanseldzugs freigeworden waren, konnte an die Nieder- kämpften« BerdunS Heraugegaugen werde» mit dem strategi
schen Ziel: die Ausfallspsorte Frankreichs zunächst einmal von deutscher Seite aus zu verrammeln und im weiteren Verlauf der Kriogshandlungen sie nach Frankreich zu e i n z u st o tz e n.
Man verzweifelt in Frankreich arr dem Erfolg der Somme-Offenfive.
tDrahtüericht unseres Kr.-Sonderberichterstatters.)
Kr. Wie«, 24. Oft. (zb.) General Äeraux erklärt in der Zeitung „L'Qeuvre": Seit Beginn der Somme-Offensive hört dos Publikum täglich von glänzenden Siegen, die Entscheidung bleibt aber ans. Dadurch sei die Bevölkerung abgestumpft und ungläubig geworden. General Beraux fordert die Heeresleitung auf. sie möge offen erklären, warum in Sailly und Sallisel keine Gefangenen gemacht worden seien, während die französischen Verluste beträchtlich gewesen seien. Die Deutschen verständen es tortrefflich, ihre Verluste in geringem llmfang zu halten. Eine^Entschetdung könne infolge des beginnenden Winters an der Sommefront nicht mehr fallen. Es sei daher eine andere Lösung notwendig.
Explosion auf einem französischen Wachtschiff.
Berlin» 23. Oft. Das „B. T." meldet aus Basel: Schweizer Blätter feilen mit, daß an Bord der Schaluppe „Vigi - lanae", der die ständige Verteidigung des Touloner Hafens obliegt, eine Explosion erfolgte, durch die 15 Mann schwer verletzt wurden.
Ereignisse zur §ee.
Das einwandfreie Verfahren des U-Boots „53“.
Berlin, 24. Oft. (zb.) Das „B. T." verzeichnet ein« Meldung aus Washington, wonach nach Meinung der dortigen Ämter di« Haltung oou „U 53" in allen Stadien des dortige« AufenthalleS vollkommen korrekt und völlig einwand. frei gewesen sei. Wenn amerikanische Kriegsschiffe dem Unterseeboot Raum zum Torpedieren gegeben hätten, so liege darin keine NeutralitätSverletzung.
Aufbringung von Bauuwareudampfrru durch deutsche Seeftreitkräfte.
W. T.-B. Ymniden, 23. Oft. Der Dampfer „Rikerie" vom Königlich Westindischen Postdienst wurde Samstagabend von drei deutschen Zerstörern nach Zeebrügge aufgebracht, nach einer Untersuchung aber wieder freigelaffen. Er kam mit acht Stunden Verspätung in Amuiden an. Man sah in Zeebrügge noch zwei niederländische Dampfer, von denen einer, „Caladonia", von Huelva nach Amsterdam mit Kupfererz unterwegs, die deutsche Flagge führte.
Versenkt; ,
W. T.-B. London, 23 Oft. Lloyds meldet, dag der dänische Dampfer „Hebe" versenkt wurde und der englische Dampf«: „C a b a t i a" gesunken sein soll.
Durch eine Mine zum Sinke» gebracht.
ver Nrieg gegen England.
Finanz- und Ernährungsfragen im englischen Unterhaus.
Die Abhängigkeit von de« Bereinigten Staaten.
W. T.-B. London, 23. Oft. (Unterhaus.) In der Debatte über die 6. Consolidated Funds Bill kritisierte Sir C. Henry die übermäßige Ausgabe von Schatzwechseln, die jetzt etwa 1100 Millionen betrüge; deren Nachteil liege in einen! übertrieben hohen Zinsfuß. Tiefer schädige zwar nicht den Kredit, aber das ftnanzielle Prestige Englands. Außerdem drücke er den Preis erstklassiger Wertpapiere herab. Sehr viele dieser Schatzwechsel gingen nach den Bereinigten Staaten, wo ein gewiss« Teil der Banfters deutschfteundlich sei. England habe jetzt 1500 Million«! kurzfristiger Wertpapiere. Es sei «tu schrecklicher Gedanke, daß noch am Ende des Kriegs ein so hoher Betrag vorhanden sein könnte. McK e n n a antwortete, er lege Wert darauf, daß die Schatzwechsel nach Amerika gingen. England habe jeden Wochentag etwa 2 Millionen Pfund an Amerika zu zahleu. Dazu müsse er freie Hand haben. Man solle ihm nicht fortwährend die Höhe des Zinsfußes vorwerfen. Wenn man das Geld nicht in Amerika aufbringen könnte, so könnte England den notwendigen Bedarf an Weizen, Kupfer usw, für sich und die Verbündeten nicht decken. Man müsse beständig bedenken, daß eö nicht daraus ankomme, das nöttge Geld in England aufzubringen, sondern in den Vereinigten Staaten. Die Re- g:erung !,abe beabsichtigt, vom Parlament im geeigneten Augenblick eine langfristige Anleihe zu verlangen. Aber das Schatzamt müsse in der Lage sein, den richtigen Zeitpunkt zu wählen. Es läge nicht im Interesse d« Steuerzahler, wenn das Schatzamt wider bessere Einsicht genötigt würde, eine Anleihe von 15, 20 oder 25 Jahren auszugeben. McKenna sagte weiter, die Ausgaben Englands würden leider durch die Munitio uSerzeugung und Vorschüsse an die Verbündeten vermehrt. Mason betonte, daß McKenna di« Hauptiritik unbearitwortet gelassen habe, daß namentlich der Zinsfuß von 6 Prozent andere Wertpapiere herabdrücke. Dieser Verlust gehe bereits in die Millionen. Es sei ein absoluter Verlust und eine große Schädigung des Handels. Ebenso wäre der britische Kredit schwer geschädigt, da alle Welt wisse, daß England zu 6 Prozent borgen müsse. Er wünsche zu wissen, welche Finanzautoritäten McKennaS Entschlüsse billigen würden. Samuel sagte, die Bank von England versuche, vermittels der Schatzwechsel den Geldmarkt zu kontrollieren. Die Regierung müsse eine langftistige Anleihe ausnehm«i. — Russell sagte auf eine Frage, die Kartoffelernte Irlands gebe Anlaß zu Besorgnissen, könne aber doch nicht als Mißernte nach den Berichten von Mitte Oktober hingestellt werden. Nach dielen Berichten sei der Ernteertrag armselig und enttäuschend. Bevor die Ernte beendet sei, lasse sich die Lage nicht mtt Be- sttmmtheit feststellen. Das Ministerium sei sich der großen Bedeutung 5er Frage bewußt. Die Lage werde genau verfolgt. — Edward Carson fragte, wann Informationen und Erklärungen der Regierung über Rumänien erwartet werden dürsten. Es herrscht allgemein Besorgnis. Bonar Law antwortete, es sei nicht wünschenswert, «ne Erklärung darüber, was militärisch geschehen sei. a b z u g e b e n. Aber die Regierung gebe sie sobald wie möglich. Hunt fragte, kann der Minister uns versichern, daß wir nicht wieder zu spät kommen wie gewöhnlich? Bonar Law antwortete nicht.
Englands Verlegenheit um Schiffsraum.
W. T.-B. Kopenhagen, 24. Ott. (Drahtbericht.) Zu dem Londoner Telegramm, wonach der Handelsminister Runci- m a n angekündigt hat, daß alle Schiffe, die in England für Rechnung Nertraler im Bau begriffen seien, entweder an England verkauft oder von der Regierung zur Hälfte der geltenden Frachtsätze bis einige Monate nach dem Kriege gechartert werden müßten, bemerkt „Berlingske Tldende" u. a.: Daß die Maßnahmen auf den Frachtenmarkt im allge- nieinen einen größeren Einfluß haben sollten, sei nicht wahrscheinlich, doch werde sie dazu beitragen, die Schiffspreise noch weiter in die Höhe zu treiben, da es immer schwieriger werde, neue Tonnage zu erhalten.
Amerikanische Entschadignttgsanfprüche wegen des englifche« Po straubes.
W. T.-B. New York, 23. Oft. iDrahtbemcht.) Der Hearst- sche „Jnternaftonale Nachrichtendienst" berichtet aus Washington: Die Vereinigten Staaten werden bei der brtti- schen und französischen Regierung wegen der Schädiguiig amerikanischer Bürg« durch die ungesetzliche Zensur der amerikanischen Post durch die Alliierten Entschädigungsansprüche anmelden. Diese werden sich auf Million«, von Dollars belaufen.
W. T.-B. Amsterdam, 23. Oft. Lach einer Meldung des Reuterschen Bureaus aus London ist d« niederländische Dampfer „Fortuna" gesunken. Zehn Mann der Besatzung wurden letzte Nacht von einem belgischen Fahrzeug gerettet. Man fürchtet, daß der Kapitän und 15 Mann er-' trunken sind. — Die Direktion der Niederländischen Dampf- schiffahrtsgesellsihaft, der das Schiff gehört, hat einen Bericht erhall«!, daß der Dampfer in der Nähe von Newhaven durch eine Mine zum Sinken gebracht Word«, ist.
Die wirren in Griechenland.
Fortgesetzte vierverbandsfeindliche Volks knndgebnngen in Athen.
Berlnr, 24. Okt. (zb.) Wie der „Berk. Lok.-Anz." meldet, kommt es in Athen täglich zu e r n st e n Z u- sarnmen stoßen zwischen der Beitzilkerung und der Polizei. In einer der letzten Nächte habe es 12 Tote gegeben, darunter 8 Franzosen. — Die „Kölnische Volkszeitung" erfährt aus privater Quelle, daß französische Seesoldaten, die bei den Volkskundgebungen in Athen verwundet wurden, in Süditalien ausgeschifft worden seien.
Die provisorische Regierung sucht aktiv zu werden.
W.T.-B, Saloniki, 23. Okt. (Meldung des Reuterschen Bureaus.) Eine Abteilung italienischer A l p i n i ist gestern hier angekommen. — Die provisorische Regierung hat die Mobilmachung der Jahrgänge 1913 und 1914 in Neumazedonie« beschlossen, ebenso auch auf Kreta und den Inseln des Archipels. Ferner werden die Rekruten des Jahrgangs 1916 aufgerufen. Die nationale Bewegung breitet sich trotz des Terrorismus der Reservisten (?) und der Gunaristen langsam nach Thessalien aus. Die Anhänger Venizelos' haben in dieser Provinz zweifellos die Mehrheit. (Vergl. Reuter.)
Die mißliebigen Refervistenverbände.
W.T.-B. Bern, 23. Ott. „Journal" meldet aus Atben, die griechische Regierung habe die fornielle Verpflichtung übernommen, die Reserbistenverbände aufzulösen. Ferner habe die Regierung eingewilligt, alle zwischen 33 und 40 Jahren stehenden Reservisten sofort und den Jahrgang ! >914 am 16. November zu entlassen. Die Jahresklaffe 1914 soll nicht einberufen werden.
ver amtliche bulgarische Bericht.
Die Verfolgung der Rumänen in der Dobrudfcha.
W.T.-B. Sofia, 23. Oft. Amtlicher Heeresbericht:
Mazedonische Front- Zwischen dem Prespa» See und der Ce rn a schwache Artillerietätigkeit. Im Cerna- bogen haben die Kämpfe noch nicht ihr Ende gesundem Unsere Truppen, verstärft durch deuffche Bataillone, rückten gegen die Dörfer B r o d und S l i v i tz a vor.
Im Moglenicatal und westlich vom Wardar schwache Kanonade. Östlich deS Wardar lebhaftes Geschütz, feuer. Ein starker nächtlicher Angriff des Feindes gegen d-S Dorf Bogaroditza wurde durch unser Feuer und stellen- weise im Nahkampf abgeschlagen.
Am Fnße der Belasica-Planina Ruhe. S» der Struma-' front beschoß die feindliche Artillerie mehrere bewohnte Ortschaften vor unseren Stellungen.
Am ägäischen Gestade Ruhe.
Rumänische Front: Längs der Donau Ruhe. In der Dobrudfcha setzten die verbündeten Trnvven am 22. Oktober die Berfolgung des Feindes fort. Um 1 Uhr nachmittags ritt unsere Kavallerie in dir Stadt Constantza ei». Am Abend erreichten und besetzten Abteilungen des! rechten Flügels die Linie I , lamTepe (16 Kilometer nordwestlich Constantza)-Dorf Alarap nächst der Eisenbahn« linie» während Truppen des linken Flügels die Liuie Jdri»- Urins- Cote 127 (6 Kilometer südlich Meschidie) und die Höhen 5 Kilometer nördlich von Ucins-Mamut -Cote 159 besetzten.
An der Küste des Schwarzen Meeres zog sich ein russisches Geschwader, das mit seiner Artillerie am Kampf teilgenommen hatte, zurück und verschwand in Richtung »ach Norde«.
Ei» deuffcheS Wafferflagzeng landete hinter der feind» lichen Front auf dem Flugplatz bei dem Dorfe Karakfu« und zerstörte zwei Flugzeuge, nachdem eS die Soldaten des feindlichen Postens getötet hatte. DaS Wasierflugzeng M unversehrt znrückgekehrt.
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