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Dienstag, 24. Oktober 19l6.
Morgen-Kusgabe.
Nr. 5l4. . 64. Jahrgang.
Aus der Sozialdemokratie.
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Die in der Redaktion des „Vorwärts" eingetretene Änderung bedeutet mehr, als man beim ersten Hinsehen vermuten inöchte. Indem entsprechend der Forderung des Oberkonlinandos ein Mitglied des Parteivorstandes sortan den Inhalt des Zentralorgans der sozialdemokratischen Partei zu überwachen hat, ist der Zustand beendigt, der ein so schiefes Bild von der Wirklichkeit in der Partei ergab, der Zustand nämlich, daß die „Vorwärts"-Leute als eifrige Vertreter der Minderheit in ihrer Partei der Mehrheit fortgesetzt Knüppel zwischen die Beine warfen. Wer sich aus dem „Zentralorgan" über die Ziele und die Mittel der sozialdemokratischen Partei und ihrer Reichstagsfraktion unterrichten wollte, der sah sich vor lauter Rätsel gestellt, weil das Blatt einfach ein Organ der Sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft war. Dies also scheint sich jetzt ändern zu sollen, hat sich znm Teil schon geändert. Die Mehrheit wird wohl nicht so weit gehen, daß sie der Arbeitsgemeinschaft den Mund verbieten möchte, aber selber znm Worte gelassen werden kann die Mehrheit jetzt im „Vorwärts", und sie wird die Gelegenheit jetzt selbstverständlich ausgiebig benutzen. Sie tut es schon in der Form eines Leitartikels „Frieden und P a r t e i st r e i t", der eine in diesem Blatte ganz ungewohnte Tonart darstellt. Vielleicht wird der Arbeitsgemeinschaft die Möglichkeit nicht verschränkt werden,. ihrerseits auf diesen Artikel an derselben Stelle zu antworten, aber darum bleibt der Mabnruf, der, wie gesagt, etivas Neues in diesem Blatte bedeutet, doch wichtig. In dem Artikel wird in Anknüpfung an S ch cü d e m a n n s letzte Reichstags rede auseinandergesetzt, daß es nach dem Zeugnis des französischen Sozialisten Renaudel die Sozialdemokratische Ar b e it s g ein e i n- schüft sein soll, die gerade dadurch k r i e g v e r- längernd wirkt, daß sie die Parteigenossen der Mehrheit als Kriegspatrioten, Imperialisten usto. hinstellt. Renaudel schrieb in der „Humanit6" voni 15. Oktober: „Das Unglück will, daß wir den Scheidemann und David nicht mehr Vertrauen zu schenken haben, als es ihnen die Minderheitsmitglieder der deutschen sozialdemokratischen Partei, die von der „Sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft" schenken. Sebr derb haben die deutschen Minderheitsmitglieder auf der Reichskonferenz den „I m v e r i a l i st e n" die Wahrheit gesagt auch in der Beziehung, daß sie sich selbst durch ihre gegenwärtige Haltung nicht täuschen lassen. Die französischen Sozialisten lverden ebensowenig wie die Sozialisten der deutschen Minderheit die Naiven und die Betrogenen sein wollen gegenüber denScheidemann und seinesgleichen. Man muß schon sagen, dieser französische „Genosse" hat nicht unrecht, wenn er sich auf die Treibereien der Sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft beruft, rrnd der gewandelte „Vorwärts" darf mit Fug und Recht die Minderheit seiner Partei für den angerichteten Schaden verantwortlich machen. Andererseits freilich wollen wir Herrn Renaudel den Instinkt dafür nicht absprechen, daß Scheidemanns Rede von: 11. Oktober nur scheinbar das bietet, wovon die sozialdemokratische Mehrheit ersichtlich wünscht, daß es die Genossen in den feindlichen Ländern herauslesen mögen. Scheidemann sagte: „Die Franzosen wissen nicht, daß sie die Befreiung ihres Landes und Belgiens heute schon haben können, ohne einen Tropfen Blut zu vergießen. . . . Frankreich soll französisch, Belgien belgisch, Deutschland deutsch bleiben! Das ist die Grundlage, auf der der künftige Frieden geschlossen werden wird!" Diese WorteScheidemanns unterstreicht der „Vorwärts" noch, indem er darauf hinweist, daß ihnen, vom Grafen Westarp abgesehen, kein Redner, aus dem Hause und auch nicht der aufmerksam zuhörende Reichskanzler widersprochen habe. So soll der Anschein erweckt werden, als habe inan in jenen Sätzen des sozialdemokratischen Führers wohl gar ein Friebensangebot des deutschen Volkes vor sich! Daß davon keine Rede sein kann, braucht nicht erst gesagt zu werden, und wir wollen uns nicht einen Augenblick dabei aufhalten, die etwas selbstgefällige Ansicht des „Vorwärts" zu widerlegen. Wohl aber verlohnt es sich, darauf hinzuweisen, ’ daß gerade Scheidemann es war, der im vorigen Tagungsabschnitt des Reichstags gut und treffend die starrsinnige Ansicht der Unentwegten in seiner Partei ironisierte, wonach die nun einmal bestehenden Grenzpfähle unter allen Umständen als unantastbar zu gelten hätten. Scheidemann fragte mit wirksamem Sarkasmus, ob denn die von- Wiener Kongreß vor 100 Jahren gezogenen Grenzen der europäischen Staaten gerade sür Sozialdemokraten einen geheiligten Charakter haben könnten. Uns gefällt die Frage und noch mehr die Meinung, die dahinter sieht, wir können deshalb auch den Scheidemann vom 11. Oktober, der anscheinend anders spricht, es aber vermutlich kaum anders als der frühere Scheidemann meint, gar so
wichtig nicht nehmen, und es war deshalb auch keineswegs nötig, daß der Reichskanzler sich bemühte, die angeführten Sätze als für uilsere Politik u nverbi n d- l i ch zu bezeichnen. Auf alle Fälle jedoch bleibt es ein beachtenswerter Anblick, den der „Vorwärts" nach seinem Wiedererscheinen darbietet. Zum mindesten die ärgerlichsten Störungen und Trübungen des wirklichen Sachverhalts in der sozialdemokratischen Partei werden nunmehr wohl vermieden bleiben.
Oie Lage tm westen.
Die Unterstützung Frankreichs durch seine afrikanischen Kolonien.
Einer Erklärung in der französischen Kammer zufolge haben die afrikanischen Kolonien Frankreichs dem Mutterlande bis zum 1. April 1916 folgende Unterstützungen direkt zukommen lassen: Algier hat zu
den Armeen Frankreichs in Europa 80 000 Soldaten, Tunis 34000, Marokko 44500, Senegambien, Dah omey und Äquatorialafrika 175000 und Madagaskar 4000 Soldaten gestellt. Nicht einbegriffen in diesen Zahlen sind die hinter der Front als Arbeiter tätigen Leute. An den französischen Kriegsanleihen sind Algier mit 370 Millionen Frauken, Tunis mit 20 Millionen, Marokko mit 40 Millionen, Senegambien, Dahomey und Äquatorialafrika mit 7 Millionen und Madagaskar mit 4 Millionen Franken beteiligt. Außer dieser direkten Unterstützung des Mutterlandes baben die französischen Kolonien noch Truppen zur Eroberung von Kamerun und Togo geliefert und seit Beginn des Jahers 1916 unterstützt Madagaskar den englischen Angriff auf Ostafrika durch Lieferung von Zugtieren, znnial Zugochsen und Lebensmitteln. Aus dieser Aufstellung ersieht man, wie groß die Vorteile sind, die Frankreich aus seinem afrikanischen Kolonialreich schon heute zu ziehen weiß, obwohl vor deni Kriege die Entwicklung Marokkos, Senegam- biens und Äquatorialafrikas noch in ihren Anfängen stand. Die Aufftellung zeigt aber auch weiter, daß die französische Macht gerade in Affika empfindlich getroffen werden kann. Tie in derselben Kammersitzung ausgesprochene Hoffnung, daß die französische Armee in spätestens zehn Jahren mindestens durch 2 Millionen Mann gut ausgebildeter afrikanischer Truppen verstärkt werden könne, erscheint nach den tatsächlichen Leistungen der ffanzösischen afrikanischen Kolonien keineswegs übertrieben — wenn Frankreich in dem Besitz dieser Kolonien bleibt.
Die feindlichen Berichte.
Französischer Heeresbericht vom 22. Oktober, nachmittags. Nördlich der S o m in e war die Nacht ruhig; abgesehen von einige» PatrouijlenkcharmLtzekn. die uns ermöglichten, Gefangene zu machen, keine Betätigung der Infanterie. Südlich der Somme wiederholten die Deutschen ihre Versuche, in der Gegend Biaches und Leis Blaste nicht. Man , bestätigt, das- ibre Verluste im Verlaufe des gestrigen Gegenangriffes in diesem Abschnitt beträchtlich waren, namentlich vor dem Dorfe Biaches, wo sie mit mächtigen Deständen angrifsen. In Gegend 6baulu.es griffen die Deutschen bei Tagesanbruch die neuen französischen Stellungen heftig an und bemühten sich, unsere Einheiten tut den aestein genommenen Punkten zurückzuwerfen. Diese Versuche blieben ergebnislos und kosteten sie hohe Verluste. Die Gewinne der Flanzosen wurden vollständig behauptet. Geschützfeuer mit vnierbrcchuug auf der übrizen Front.
Flugdienst: An der Scmmesront schossen die französischen Flieger gestern drei deutsche Flugzeuge ab und zwangen fünf andere mit Beschädigungen nictcrzugchen. Adjutant Dcrme schoß fein 15. Flugzeug bei Barleux ab, Sere-eant Flachaine lern 5. in der nämlichen Gegend Nördlich Verdun stürzte ein von lranchsifchen Fliegern angegriffener d e u't s ch c r F c s s e I v a l l n n in Flammen ab pn der Nacht vom 21. ans den 22. Oktober belegten 6 französische Flugzeuge den Bahnhof Courcclles- sur-Hied ti-stlich Metz) mit Bomben. 180 Zwölfer Granaten wurden aus Gebäude und Geleste abgcworfen und scheinen bedeutende« Schaden verursacht zu baben. In derselben Nacht warfen fran-ösischc Geschwader 50 Granaten aus die Bahnhöfe St. O u e n t i n und Tergnier, 16 auf die Lager ui
Teams (?) 12 1 ' groskalibnge Granaten auf die Bahnhöfe Hem und Athis und auf Flvgzeuqschuppen iu der Gegend Peronne. während des gestrigen Tages schossen unsere Spezialgeschütze ein deutsches Flugzeug in den fraii-ösischen Linien ah.
Französischer Heeresbericht Vom 22. Oktober, abends. Küdlich der S o m m c richteten die Deutschen nach heftiger Beschießung gegen 1 Uhr einen neuen Angriff aus den Südteil des Geholzes von C h a u l n c s , den ioir bejeyt halten. Der Feind ist überall mit ernsten Verlusten zurückgewiesen und ließ tu unseren Händen eilte noch nicht bekannte Anzahl von Gefangenen. Nach neuen Feststellungen war der heute morgen in derselben Gegend angesetzte Angriff sehr mö> deutsch für die Deutschen. Teile des Femdes, denen es geglückt war, in unseren ersten Linien Fuß zu fasten, wurden vollständig umzingelt. 150 überlebende Deutsche wurden gefangen gcnovimen. Ain der ganzen übrigen Front Beschießung mit Unterbrechungen.
Cnglischer Heeresbericht vom 22. Oktober, vormittags. Unser Angriff batte gestern einen großen Erfolg; alle'Ziele wurden erreicht. Es wurden über 800 deutsche Gefangene gemacht, wettere Gefangene kommen cm Man hält unsere Verluste für leicht. Während der Nackt machte der Feind keinen Versuch, das genommen? Gelände wiederzugewinnen.
Englischer Heeresbericht vom 22. Oktober, abends. Am frühen Morgen uiiteiimkm der Feind einen entschlossenen Angriff ans die S ch w a b e ii i ch a n z e. Er wurde überall zurückgewiesen, mit Ausnahme ton zwei Punkten, wo er in die Laufgräben eindrang, aber sofort wieder daraus vertrieben wurde, 5 Offiziere uno 79 Mann als Gefangene und viele Tote zuruckließ. Wir griffen mit Erfolg die 5000 Nords lange Front zwischen der Schwabenschanze und 2t Sars au und rückten 300 bis 500 Jards vor, nahmen Lauf
gräben in der Gegend der Stufffchanzc und einen vorgeschobenen Posten i-oidncrdöstlich der Schwabenschanze. Es wurden einige hundert Gefangene gemacht. Unsere Flugzeuge bewarfen ine feind- liehen Verbindungslinien mit Bcmben, griffen ernen w'ichttgen Eisenbahnknotenpunkt und ein Munitionsdepot an und brachten vrer Waggons zum Entglelfen. Drei femdltche Flugzeuge wurden zerstört und viele zum Landen gezwungen. Zwei unserer Meis chm eu loerden vermißt _
Oer Krieg gegen England.
Der deutsche Fliegerangriff auf Syeerneß.
W. T.-B. London, 22. Okt. Amtlich wird gemeldet; Ein feindliches Flugzeug näherte sich Sheernetz nachmittags 1,45 Uhr. Es flog sehr huch und warf vier Bomben ab. Drei fielen in den Hafen, eine vierte in die Nähe des Bahnhofs, wo sie mehrere Eisenbahnwagen beschädigte. Britische Flugzeuge stiegen auf. Der Angreifer flog in nordöstlicher Richtung davon. Menschrnverlaste werden nicht gemeldet.
Eine Londoner Stratzendenrpnftration gegen das Auswärtige Amt.
Lv. Haag, 23. Okt. (Eig. Trahtbericht. zb.) „Daily Expreß" meldet: Lord Haldane wurde am Ausgang des Unterhauses von einer Anzahl Frauen erwartet, die dort auch gegen andere Abgeordnete wegen der Mißerfolge des Auswärtigen Amte? demonstrierten, die zur gegenwärtigen Lage Rumäniens und auf dem Balkan geführt hätte. Lord Haldane wurde bei seinem Erscheinen umringt. Es wurde ihm vor- gelvorfen, daß er mit Lord Greh zusammen»rbeite. Ein Zug Menschen, die Hilfe für Rumänien und Deni- zelos forderten, begleiteten ihn nach Hause.
Eine cnglandfeindlichc irische Denkschrift im Vatikan.
Lr. Haag, 23. Okt. (Eig. Drahtberffht. zb.i Reuter rneldet aus Rom: Am Freitag wurde dem Papst von allen Kardinälen eine ihnen zugegangene., nicht Unterzeichnete Druckschrift zugestellt, worin die jüngsten Ereignisse in Irland in englandfeindlichem Sinne dargestellt waren. Ein in Rom lebender irischer Prälat soll der Verfasser sein.
Kafsenbeschlagnatzme eines Ministeriums in Ägypten.
W. T.-B. Bern, 21. Okt. Der „Ternp§">!neldet aus Kairo; Der Gerichtshof hat auf Verlangen einer Zwilpartei die Beschlagnahme der Kasse des Wakufministeriums angeordnet. Da sich das Wrknf widecsehtc and dem Gerichtsvollzieher das Recht abstritt, den Auftrag auszuführen, erschien auf Anordnung Harot-Paschas am Tage darauf der Gerichtsvollzieher in Begleitung von 60 Soldaten. Daraufhin gab das Minrste- rium nach. Die Beschlagnahme erfolgte ohne weiteren Widerstand. Es ist das erstemal, daß in Ägypten die Kasse eines Mnisteriums bJchlagnahmt wird.
7-Uhr-Gefchäftsfchlusi in England.
Aus London wird berichtet: Die englische Regierung hat eine Verordnung erlaffen, wonach vom 30. Oktober ab alle Geschäfte mit wenigen Ausnahmen um 7 Uhr abends und Samstags uni 9 Uhr abends geschlossen sein tnüffeu. Licht- und Steinkohlenersparnis sind die Gründes die sür diese Verordnung angegeben werden.
Oer Krieg Rumäniens.
Der Ruffenhaß der Rumänen.
über die gedrückte Stimmung in Bukarest und den wachset,den R u s s e n y a ß der Rumänen, die jetzt die Geister, die sie riefen, nicht mehr los werden, machte ein vor kurzer Zeit aus Bukarest abciercister Neutraler dem Stockholmer Berichterstatter der ,Vosstscheii Zeitung" interessante Mitteilungen. Der Jubel und Siegesrausch der ersten Bukarester Kriegstage ijt gänzlich verschwunden Um 8 Uhr werden alle Lokale geschlossen. Hunderte von rusli scheu Geheimpolizist er füllen die Kaffees und Restaurants und hindern jedes ungezwuirgene Gespräch, da man die von rnssiichen Lfsizieren beeiiistußtcn Kriegsgerichte fürchtet, die erbarmungslos und rasch urteilen. Die nur künstlich hervorge- rusene Russtnliebe der Rumänen ijt nunmehr tn direkten Russenhatz ««geschlagen. „Der Russe hat uns betrogen" — dieses Lett- irotiv ist überall zu hören. Der Oberbefehlshaber der russische« Hilsttiuspcn, General Satoutschkowski, den nian zu Anfang des Krieges so begeistert begrüßt hatte, muß jetzt im g-schlaffcnen Automcbil, vcu berittenen Schutzleuten begleitet, durch die Straßen Bukarests fahren Eme starke Polizistenwache bewacht die russische Gcsardtschaft Der Privatverkehr über die russisch - rumänrjche Grenze ist gänzlich gesperrt, und da die russische Regierung keme Nohruugsmittcleiufuhr zulüßt, so steht eine Hungersnot vor der Tür Sehr niederdrückend hat auch die Nachricht gewirkt, daß König Ferdinand den Oberbefehl uiedergelegt und sich irgeud- wolstu in- Verborgene zurückgezogen hat. In Bukarest hat num ihn sedcrfalls nicht mehr gesehen. Hilfe erwartet man rucht mehr vcu den verhaßten Russen, sondern höchstens noch von Frankreich, und ruft nach dem Gtncial Bau, der die Fehler der rumänischen Kriegsühiung wieder gut machen soll.
Tiefe Beunruhigung der französifchen Preffe.
Br. Genf, 23. Okt. (Eig. Drahtbericht. zb.) Die freru- zöstsche Preffe zeigt sich über die Entwicklung der milUarffch« Operationen in der Dobrudscha und au dar süabiLM-
