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'bern bet Alliierten lähmen. Bonnet Rouge meint: ben praktischen Amerikanern müsse die brutale Energie, die im Vorgehen der deutschen Tauchboote liege, imponieren, aber eine etwaige Sympathie für Deutschland werde verfliegen, sobald der amerik a nische Geldbeutel leide.V

Die „Unterseeboot - Blockade der amerikanischen Küsten".

W. T.-B. London, 10. Okt. Das Reutersche Bureau mel­det aus New Uork: Eine Anzahl Morgenblätter hat sich be­reits gegen die Unterseeboot-Blockade der ames r i k a n i s ch e n Kü st e n durch Deutschland gewendet. Dar­nach erklärt „New Merk Herold": Unterseeboots-Operationen in Straßen, die unmittelbar in amerikanische Häfen führen, können und dürfen nicht geduldet werden. Das Matt sagt, es sei die ernstlichste Pflicht der Regierung, den nötigen Schritt zu tun, dieser preußischen Kriegführung in amerikanischen Gewäffern ein Ende zu machen, und zwar ohne Verzug. — „Journal of Commerce" fragt: Ist unsere Küste eine Basis für deutsche Unterseeboote? und fährt fort: Wenn Deutschland sich den Zorn des Volkes der Ver­einigten Staaten zuziehen und es dazu bringen will, alles zu tun, um Deutschlands Feinden zu helfen, hätte eS keine wirksameren Mttel anwenden können, als diese Art der Seekriegführung längs unserer Küsten zu betreiben. — Die „New Dork Times" äußert sich in ähnlicher Weise.

Vorkehrungen

zum Schutz der amerikanischen Hoheitszone.

W. T.-B. Washington, 10. Okt. (Drahtbericht,) Das Marinedepartement hat mit den Vorbereitungen zur Ein­richtung einer Patrouille von Kriegsschiffen längs der Küste begonnen, um, falls es notwendig ist, dafür zu sorgen, daß die Neutralität der Vereinigten Staaten nicht durch Unter« seeboote verletzt werde.

Lin wuchtiger italienisch« Austum aus der AarfthochflSche gescheitert.

Abweisung starker Angriffe an der Zleimstalsronl. Erfolgreiche Zliegertaten.

Österreichisch-ungarischer Tagesbericht

W. T.-B. Wie«, 10. Okt. (Drahtbericht.) Amtlich ver­lautet vom 10. Oktober, mittags:

östlicher Kriegsschauplatz.

Nordöstlich von Cernaheviz wiesen unsere Truppen rumänische Angriffe ab. Im Grenzraum südlich von Hatzeg wurde dem Feind der Berg Regrnlui ent. 'rissen. Die in der Schlacht hsi Brass» eingebrachte Beute beläuft sich bis jetzt auf 1175 Gefangene» 25 Ge­schütze (darunter 13 schwere), zahlreiche Munitionswagen und Waffen, 2 Lokomotiven, über 800 meist mit Verpflegung be­ladene Eisenbahnwagen und vieles andere Kriegsgerät. Die geschlagene zweite rumänische Armee wird ins Gebirge ver­folgt. Die Armee des Generals von Arz hat die sich stellen­den Nachhuten des Feindes geworfen und ist im Begriff, ibte Ausgänge in die Ebene der Czik und in das Gyrgyo-Becken *6U gewinnen.

Bon der russischen Front ist nur die Abwehr feindlicher Borstöße im Ludowagrbiet und die Erstürmung des Dorfes Hrrbutow an der Narajowka durch denffchr Truppen zu melden.

Italienischer Kriegsschauplatz«

An der küstenländischrn Front schritten die Italiener nach achttägiger starker Borbereitnng durch Artillerie- und Minen- fruer gestern nachmittag im Abschnitt zwischen San Grado di Merna und dem Doberdo-Ser zum allgemeinen An. griff gegen unsere Stellungen auf der K a r st h o ch f l ä ch e. Ci war ein Ehrentag für unsere dort fechtenden Truppen. LaS andauernde Feuer hatte ste nicht zu erschüttern vermocht. Mit ungebrochener Kraft schlugen sie den wuchtigen Ansturm unter schwersten Verlusten des Gegners zurück und behielten ihre Stellungen ausnahmslos im Besitz. Dir Kämpfe an der FleimStalfront dauern fort. Im Lufiagrbiet brachte eine nuferer Patrouillen 53 Gefangene ein. Mehrere starke Angriffe der Italiener gegen den Abschnitt Gardinal Busa Alta wurden abgewiesen. Auch zwischen Sugaua und Etschtal ist der Feind stellenweise sehr rührig. Am Pasubio ist ein größeres Gefecht im Gange.

Südöstlicher Kriegsschauplatz.

In Albanien keine besonderen Ereigniffr.

Der Stellvertreter des Chefs deS GrnrralstabeS: v. H ö f e r, FrldmarfchaNentnant.

Ereignisse zur See.

In der Rächt vom 8. anf den 9. Oktober belegte rineS unserer Seeflngzeuggeschwader die Flugstation und Hafenanlagen von B l o r a sehr erfolgreich mit Bomben. In der Nacht vom 9. anf den 10. Oktober griff eines nuferer See. ftugzeuggeschwader dir militärischen Objekte von Monfal- f o n e, die feindliche Sreflngstation bei Grad», ein andere« den Bahnhof und die militärischen Anlagen von San Giorgio di Rogara sehr wirkungsvoll an. Es wurden viele Volltreffer erzielt. Alle Flugzeuge sind von dieser Un­ternehmung trotz hefttger Beschießung unversehrt zurück­gekehrt. Flottrnkommand».

Oer Krieg gegen Rußland.

Zur Überführung englischer Dampfer von Rußland nach England.

W. T.-B. Kopenhagen, 9. Okt. „National Tidende" meldet aus Bergen: Ein schwedischer Steuermann, der im letzten Sommer an der Überführung englischer Dampfer von Ruß­land nach England teiknahm, berichtet einem Bergener Blatte darüber folgendes: Die Schiffe wurden von den ruffischen Be­satzungen nach Finnland geführt, wo sie von schwedischen Be- satzungen üb e mw e mu e n wurden. Die Fahrt von Finnland

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längs der schwedischen Küste erfolgte unter Beobachtung größter Vorsicht, nur am Tage und innerhalb des schwedischen Seegebietes. Den.Schiffen folgten auf der ganzen Fahrt deutsche Kriegsschiffe.

Beschießung einer drahtlosen Station an der Murmanküste durch deutsche U-Boote.

W. T.-B. Christiania, 10. Okt. „Morgenbladet" meldet: Die Badsoeer Zeitung „Finmarkens Amtstidende" teilt mit, daß drei deutsche U-B o o t e am Samstag die drahtlose Station in I e p n a v a l a k an der Murmanküste beschossen hätten, einer ihrer Masten ser heruntergeschoffen, mehrere Menschen getötet worden.

Erzherzog Friedrich weiht zwei neugebaute Schiffbrücken ein.

Vf. T.-B. Lublin, 9. Okt. Der Armeeoberkommandant Erzherzog Friedrich traf mit Gefolge gestern 8 Uhr früh in Demblin zur feierlichen Einweihung der Weichsel- straßenbrücken in Demblin und Pulawh ein. Die Brücke in Demblin, die als zweigeleifige Etappenbrücke an Stelle der verbrannten russischen Brücke errichtet worden ist, hat eine Länge von 415 Meter, während die Schwester­brücke in Pulawh mehr als doppelt so lang ist.

Oer Krieg gegen England.

Ein englisches Blaubuch über die deutsch­englischen Beziehungen vor dem Kriege.

Berlin, 10, Okt. lzb.) Verschiedenen Blättern zufolge bereitet Grcy ein englisches Blaiibuch vor, das die Beziehun- gen zwischen England und Deutschland in den letzten 6 Jahren vor dem Kriege behandeln soll.

Ein großes Munitionslager beim letzten Luftangriff auf London vernichtet.

Lr. Amsterdam, 10. Okt. (Eig. Drahtbericht. zb.) Der aus England zurückgekehrte neutrale Gewährs­mann der Expreß-Korrespondenz berichtet, daß bei dem letzten Zeppelinangriff auf London ein großes Munitionslager in der Nähe von Enfteld, wo sich die Königliche Gewehrfabrik befindet, durch Zeppe- lin-Bomben getroffen wurde. Die gesamte auf­gespeicherte Munition ist in die Luft geflogen, wobei

eine große Anzahl Personen getötet wurde.

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Abfichten gegen die Drückeberger in Kanada.

Vf. T.-B. London, 9. Oft. Die „Morning Post" meldet aus Ottawa, daß der Premierminister einer Arbeiterabord­nung erklärte, daß man in Kanada zwar nicht die Dienstpflichr einführen werde, daß er aber für die R e g i st r i e r u n g sei, die es ermöglichen würde, Drückeberger zum Eintritt in die Armee zu veranlassen.

Die Lage Im Westen.

Was die gefangene Besatzung der „Schütze«. graben-Dreadnonghts" denkt.

Geständniffe der gefangenen Bedienungsmannschaften.

Die Engländer haben mit ihren neuesten Errungen­schaften der Technik nicht einmal bei ihren eigenen Soldaten viel Glück. Es werden uns einige Urteile der gefangenen Be­dienungsmannschaften der „Schützengraben-Dreadnoughts" zur Verfügung gestellt, au» denen hervorgeht, daß die Be­dienungsmannschaften keine sehr große Meinung von diesen angeblichen Wundern der Technik haben. Sie bestättgen damit nur die Auffaffung, die sich nach dem Erscheinen der Schützen- graben-Dreadnoughts und nach der Feststell ing ihrer geringen Tauglichkeit allgemein geltend gemacht hat. Die in der Ententepreffe, besonders der englischen, in überschwänglichen Tönen gerühmten „Panzerwagen", die in der Sommeschlacht zum erstenmal als Kampfmittel Verwendung fanden, wurden bekanntlich durch die nüchterne Wirklichkeit bald als ein echt englische: Bluff entlarvt, der sogar bei den englischen Sol­daten Kopffchütteln hervorrief. Die gepriesene Beweglichkeit und Unabhängigkeit vom Gelände, überwältigende moralische Wirkung auf die deutschen Truppen, der hohe Gefechtswert dieser „Landkreuzer" blieben ein Traum des Erfinders. Die Deutschen erbeuteten gleich beim ersten Auftauchen dieser Ungetüme eines dieser Panzerautos und konnten sich von ihrer Nutzlosigkeit durch den Anblick einiger Wracks dieser Streit- wagen überzeugen, die, durch Artilleriefeuer vernichtet, vor den deutschen Stellungen liegen blieben. Ein vernichtendes Urteil über diese neueste englische Kriegserfindung fällen djs Gefangenen, die zur Besatzungsmannschaft der PanzerautoS gehrten. Sie bezeichnen die Autos als eine vollkommen ver­fehlte Erfindung. „Der gesunde Menschenverstand müßte jedem sagen, daß das Schund fft", erklärte ein Gefangener. Die Autos könnten in einer Stunde nur eine englische Meile zurücklegen und böten deshalb ein vortteffliches Ziel für die Arttllerie. Wegen der Geräusche, der Rauchentwicklung, Hitze, Unebenheit des Geländes sei es eine schreckliche Fahrt ge­wesen. Bon sieben Panzerautos, die am 16. September vor. fahren sollten, kamen nach Gefangenenaussagen nur zwei vor und wurden durch Artillerie bald zerstört. An anderer Stelle war der Infanterie mitgeteilt worden, daß sechs AutoS zum Angriff Vorgehen sollten, indessen erschien nur eins, das nach kurzer Zeit schon als Wrack liegen blieb.

Die feindlichen Berichte.

Französischer Heeresbericht vom 9. Oktober, nachmittags. Nord, lich der Somme war die Nacht ruhig. Südlich der Somme gegen­seitige Beschießung durch Artillerie. In der Gegend von Rohe beschossen die Deutschen sehr lebhaft die ftanzösischen Stellungen bei Cammv-sur-Matz (?). Die französisch« Artillerie antwortete in gleicher Weise. Bon dem übrigen Teil der Front nichts zu melden.

Französischer Heeresbericht vom 9. Oktober, abends. An der Somme anhaltende Tätigkeit unserer Artillerie, besonders lebhaftes Erwiderunxsseucr in der Gegend südwestlich von B a r l e u t, Belloy und Deniecovrt. Am Vormittag wurde ein feind­licher Angriff, der von einem vorspringenden Teste des Waldes St. Pi err e-P a ast östlich von Rancourt ausgiug, im Hand­granatenkampf zurückgeschlagen. Ein wenig später wurde . eine Aufklärungsabteilung, dic aus einem kleinen Gehölz nordöstlich von B o u ch a v e s n e s Hervorbroch, durch unser Maschinengewehrfeuer zerstreut. Voit den übrigen Teilen der Front ist nichts zu melden.

Erster englischer Bericht vom 9. Oktober. Wir machten Fort- schritte und richteten östlich Le S a r s in Richtung auf Butte de Warlcnccurt Posten ein.

Zweiter englischer Heeresbericht vom 9. Oktober, abends. An verschiedenen Punkten nördlich der Anne wurden rmt Erfolg Gas­wollen ansgesaudt. Die Erwiderung des Feindes war schwach.

Morgen-Ausgabe. Erstes Blatt. Nr. 490.

Unsere Patrouillen waren imstande, in seine Gräben enrzw» dringen und Gefangene cinzubringen. In der näheren Umgebung von Neuville, St. Vaast und Loos wurden viele Streis- züge ausgefühtt. In allen Fällen drangen wir in die feindlichen Gräben ein, brachten dem Feind Verluste an Toten bei und machten eine Anzahl Gefangene. Drei Maschinengewehrstände wurden -er- stört und den feindlichen Gräben erheblicher Schaden angetan.

Dritter englischer Bericht vom 9. Oktober. Wir gewannen nörd­lich der Stuss.Schanze Gelände und brachten dem Feinde dabei schwere Verluste bei und machten über 200 Gefangene nebst sechs Offizieren. Wir drangen erfolgreich in feindliche Gräben südlich A r r a s ein. Ter Feind drang südöstlich von S o u ch e z in einen Granattrichter ein, er wurde sofort mit schweren Verlusten hinaus- geworfen. _

Die wirren in Griechenland.

Das neue griechische Kabinett.

W. T.-B. Athen, 10. Okt. (Drahtbericht.) Reuter meldet: Das Kabinett wird morgen den Amtseid leisten. Zum Minister des Innern wurde Tselos ernannt. Zalocastes übernimmt das Ministerium des Äußern, General D r a c o s das Kriegsministerium. Admiral Dannanos bleibt Marineminister.

Ankunft des Triumvirats in Saloniki.

w - T.-B. Paris, 10. Okt. (Drahtbericht.) Havas meldet aus Saloniki: Die Mitglieder der provisorffchen Regierung sind hier angekommen. -s

Italiens Rivalität gegenüber Griechenland.

W. T.-B. Bern, 10. Okt. (Drahtbericht.) „Jdea Nazionale" nimmt gegen den von der französischen Presse, besonders dem „Echo de Paris", Griechenland gegenüber eingeschlagenen fast wohlwollenden Ton und gegen die Ausführungen, die immer noch die Mitarbeit des Königs Konstantin an­der Seite der Entente wünschen, energisch Stellung unds schreibt u. a.: Für Italien sei es heute mehr als notwendig, Griechenland durch vollständige Entwaffnung sowie Ent­eignung von Post. Telegraph. Eisenbahn, Häfen und Schiff, fahrt zur absoluten Ohnmacht zu verdammen. Auch die Politik von V e n i z e l o s findet nicht den Beifall de« Blattes. Seine Polittk hat nicht weniger als die deutsch, freundliche Polittk ses Königs Konstantin dazu beigetragen» innerhalb der Entente Zwietracht zu säen und ihre Politik in der politischen und moralischen Einheitlichkeit zu schwächen. Wenn Frankreich wie Italien die engste Solidarität des Vierverbandes zur Erreichung gemeinsamen Sieges wolle so- wie eine französisch-italienische Solidarität für die Zeit nach dem Kriege wünsche, so möge es ein- für allemal die moralische und polittsche Unmöglichkeit des Zusammengehens mit Grie. chenland begreifen und auch DenizeloS aufgeben.

Eine Erklärung des italienischen Gesandte» in Athen.

IV. T.-B. London, 9. Okt. Nach einer Athener Meldung der „Morning Post" legab sich der italienische Gesandte zum Chef des Ministeriums deS Äußern und teilte ihm mit, daß die Besetzung von Städten in SüdepiruS durch die ttalienffchen Truppen ausschließlich bezwecke, die italienische Armee bet Balona im Rücken zu sichern. Es werde nicht beab­sichtigt, die amtlichen Versicherungen, die die griechische und die italienische Regierung wiederholt wegen des Epirus ab­gegeben hätten, zu verletzen.

Oie Neutralen.

Der Plan eines internationalen Frauen- kongresses.

W. T.-B. Kopenhagen, 9. Okt. „National Tidende" be­richtet aus Christiania: Auf der Landesversammlung der nor­wegischen Frauen wurde mitgeteilt, es werde geplant, gleich- zeitig mit den Friedensverhandlungen einen großen inter­nationalen Frauenkongreß abzuhalten, der für einen Frieden i auf der Grundlage der Gerechtigkeit wirken soll.

Deutscher Reich. j

Dir Frage der Gefangenenbehandlung im Hauptausschuß des Reichstags.

Vf. T.-B. Berlin, 10. Okt. De: Hauptausschuh des Reichs- rogs besprach die Gefangenenbehandlung. Ein kon. servativer Redner ersuchte um Annahme und Durchführung seiner Entschließung, die Besserung der Lage der deutschen Gefangenen in Rußland und Frankreich auf alle Weffe, so weit nötig auch durch Androhung und Durchführung entschie-.! dener Vergeltungsmaßnahmen, darchzusetzen. Der! Direktor im Auswärtigen Amt. Dr. Kriege, erllärte sich' namens der Rerchsleitung mit dem Ziele der Vorgeschlagenei) Entschließung, jede mögliche Besserung der Lage der deutschen, : Gefangenen in Frankreich und Rußland herbeizuführen. - durchaus einverstanden. Die Bestrebungen der Reichsleitung und Heeresverwaltung hätten sowohl beim päpsttichen Stuhl wie schweizerischen Bundesrat dankenswerteste Unterstützung gefunden. Die eingehenden Klagen würden nach gründlicher Prüfung, falls sie sich als begründet herausstellten, mtt allem Nachdruck verfolgt und nötigenfalls zum Ausgang von Per-': geltungsmaßnahmen gemacht. Fü: die Durchführung von i Ver.ieltungsmaßregeln seien folgende Grundsätze maßgebend: Das Unrecht auf feindlicher Seite müsse klar erwiesen fein; es müsse ferner von de: feindlichen Regierung, sei es durch , Tun oder Unterlassen, nicht aber von einer Nachgeordneten! Stelle aosgegongen sein. Die Bergeltungsmagregeln müßten! ferner Gleiches mit Gleichem treffen; sie dürften endlich nicht? in Brutalität ausarten. Mit diesen Beschränkungen hätten wir Mittel der Vergeltung häufig erfolgreich angewendet. — Ein Redner des Zentrums begründete eine Entschließung, durch Vermittlung des Heilig:.r Stuhles unter sämtlichen kriegführenden Mächten alsbald in Kraft zu setzende Verein­barungen zu treffen, durch welche das Los der Kriegsge­fangenen wesentlich verbessert! wird, Repressalien aller Art beseitigt und sämtliche Zivilgffangene ohne Unterschied des Alters in ihr Heimatland zurücktefordert werden gegen Vas oustrückliche Versprechen de: einzelnen Staaten, daß ste nicht in die Wehrmacht eingeceiht werden. — Ministerialdirektor Dr. Kriege erklärte die Zustimmung zu: ZentrumSrefo- lution. Auf Repreffalieil könne aillerbings nicht verzichtet wer­den, wenn die Lage unserer Gefangenen nicht eine grundlegende Besserung erfahre. - Der Ecrolas sei vielleicht besser, wenn oie Vorschläge deS Zentrums unmittelbar vom Heiligen Stuhl ausgingen. — General Friedrich ging auf die bisher er­reichten Erfolge hinsichtlich dar Behandlung der flo^***