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weitere erfolgreiche Abwehr im Sommegebiet.
Hartnäckige Kämpfe an der Somme bis tief in die Nacht hinein.
Neue russische Mißerfolge.
Am Doiransee ein feindlicher Angriff durch die Bulgaren abgewiesen.
. Der Tagesbericht vom 15. Nuguft.
(Amtlich.)^ ® t0 * tä Hauptquartier, 15. Aug.
Westlicher Kriegsschauplatz.
■ h S8 " ttt »estrigen Mittag ab erneuerten die Engländer Jfe griffe auf der Linie Ovillers-Bazentin-le-Petit und fcHten sie m.t g r o her Hartnäckigkeit bis U,irhLr j* k.N a ch t hinein fort. Sic haben am Wege ^hicwoal-Pozrsres rn demselben Teile unseres vordersten Grabens Fuß gefaßt, aus dem sie gestern morgen tmeder geworfen waren: im übrigen sind ihre vielem «^" Eurzen Zertabstanden folgenden Anstürme volltommen und sehr blutig vor unseren Stellungen
2« Franzosen wieder! f^ liCn <m toetOTo1 *** re dergeblrcheu Anstrengungen zwi- N^^aurepas und Hem. Zwischen dem Ancre- Bach und der Somme und über diesen Ablckmitt j ber 3rrtitteriefQinpf auch jetzt noch nicht ver"
ru Front — abgesehen von lebhafterer
Gefecht.tatlgkert südöstlich von Armentiäres, an emzelnen Stellen des Artois und rechts der Maas keine besonderen Ereignisse.
östlicher Kriegsschauplatz.
Front des Generalfeldmarschalls v. Htndenburg.
den Luh- und Gra-
berka-Aüschnltt südlich von B r o d h sind gescheitert
Front des Generals der Kavallerie Erzherzog Karl.
Die Armee des Generals Grafen v. Bothmer hat starke, zum Teil oft wiederholte Angriffe im Abschnitt Z b o r o w - K o n i u ch v, an den von Brfezany und Potutor nach Kozowa führenden Straßen und westk.^ d»n Monastcrznska mi, , ch « „ s,7» s". („ff dre Russen restlos abgeschlagen. 1
Balkankriegsschauplatz.
Südlich des Doiran-Sees griff etwa pm (einiii;*,**
gewiesen" ^ bulgarischen Vorposten an; es wurde ab- gcwiefen. Oberste Heeresleitung.
Unsere U-Voots-Erfolge im Juli.
74 feindliche Handelsschiffe vernichtet
lAmtlich. Drahtbericht.)
Monat ^ult sind /4 feindliche Handelsschissc m,t rund 103 000 Bruttorcgister-Tonnen durch Unter scebooteder Mittelmächte versenkt oder durch Minen verloren gegangen.
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
Sommekämpfe bei Tag unb Nacht.
tVon einem alten Offizier.)
Wiederum haben Franzosen und Engländer mit vereinten Kratten einen allgemeinen Angriff fif Jt tei et lIrmidlage gegen die deutschen Stellungen im Ancre- und sommegebiet ausgefllhrt. Der lebte der-
^ Auli°.r'fL,.LVLch^
Lr 1 v 8 * August lvaren als allgemeine
Dssensive gevlant und angelegt, und kamen nur duri-si
rar b *f deutschen Artilleriefeuers nicht
Iri r , ^Ä^uhrung. An einzelnen Stellen wurde der Angriff schon in seiner ersten Entwickeluna aemtzt sum Scheitern gebracht, so daß sich nur eine Vpihp tü!
l x rifixiis A s
flacht bezeichnetem"Einige Tage"hattenÄmufhin die Truppen der Westmächte gebraucht, um sich wieder ?^olen und die entstandenen Lücken auszufüllen Gleichzeitig hatte die, Heeresleitung neue Verstärkunaen ^angebracht, nach deren Eintreffen der jetzche ü?ue allgemelneAngriff unternommen wurde. Ausdrücklich hebt
&& Ä^WesMwÄe' ^-großen Hauptquartiers hervor,
Latz die Westmachte „ihre ganze Kraft zu einem ei».
baben^eg eingesetzt haben. Unsere Truppen
MtV i? f Ä r uilt einer bedeutenden überlegenden Ü rÖt'w haben schwere Kämpfe bestan- Samsw^ i«ti ^ ai $? et % age Ian, l gedauert, vom I worden ^ <SL zum Sonntagabend heftig gekämpft w Sie hat mit einem vollen Erfolge der Leut- lis^I Fussen geendet, auch dieser neue französisch-eng- Durchbruchsversr-ch ist gänzlich
< y 0 ;?>« m a r c» n§ 5? t Z r * ^st' daß der Angriff zum größten ach t s erfolgte. Es scheint, daß unsere ?ou diesem Vorgehen besondere Erfolge ipn^n^ n «J e r nt ! Qud) meisten Teilangriffe der letz- ~ n t?P e ., er f°Jßten unter dem Schutze der nächtlichen Dunkelheit. Damit wollten sich unsere Gegner offen-
und b MaswinÄ^^ Wirkung des deutschen Artillerie- und Maschlnengewehrfeuers entziehen. Sie hofften
Mm iw^ F erIuftG ön die deutschen Stellungen heranzukommen und sofort zum Nahangriff
^Unleugbar sind mit dem Vorgehen ^"^ ?^ch^"°ch d^ser Richtung hin gewisse Vorteile verbunden, aber auch der Verteidiger besitzt zahlreiche
des^Einw!ä b "^?°^^ “ U crIeucf ) ten und den Angriff Mitwl bemerken. Das wichtigste
^cittel sind me Scheinwerfer, die sich in h P r=
schredener Größe und Ausführung bei den Truppen vorderster Linien befinden. Außerdem hat das Vor- gehen bei der Nacht namentlich für größere Verbände »uch noch den Nachteil, daß leichter Zusanimenhang zwischen den eigenen Truppen und die Übersicht für die jerWen fleJjt. Der ganze Kamps löst sich mehr als sonst üblich in Einzelkämpfe auf und bei ihnen hat noch immer der deutsche Kämpfer' seine G u h e i t bewiesen. Auch die Absicht des Kindes, sich dem deusichen Artilleriefeuer zu entziehen hat nur ln gewissem. Umfange Aussicht aus Erfola' Seitdem die Artillerie hauptsächlich indirekt schießt' kann das Feuer auch während der Stacht wirkungsvoll fortgesetzt werden, Ein Sperrfeuer hinter die sturnwnden feindlichen Linien, um das Herankommen ton Reserven zu verhindern, läßt sich beiNachtebenso ar^fuhren wie bei Tage, und ebenso können die ÄnZ^^bangsstellungen, aus denen sich der entwickelt, unter Feuer genommen Aversen. Es kommt nui' darauf an dafr dor des Angriffes und das Vorbrechen des Feindes aus ^nen traben rechtzeitig beobachtet und gemeldet wird
lf bau Jj r a H r totrö bre deutsche Führung die notwen-' drgen Maßnahmen getroffen haben.
Auf dem Abschnitte zwischen Thiepval und utist der feindliche Angriff schon in der Nacht und am Sonntag früh unter den schwersten Ver- Nen stir den Angreifer zusammengebrochen. Der eng. lische Vorstoß war also hauptsächlich auf und beiderseits der Straße Albert-Bapaume erfolgt und richtete sich fVu fleoen öie deutschen Stellungen bei
^m"^ G ^^bte und Martinpuich, das ist die- selbe Gegend, gegen die die Engländer bereits seit Wochen aber immer vergebens angestürmt sind. Die Erreichung dieser Linie war schon in den xl$ en ^"(stücheu Befehlen und Äußerungen der feind- i lfÄ ' a i5 ^ ieI bezeichnet worden, über schon gekämpft, und noch immer nicht habenrdre Engländer dieses erste Ziel erreicht,
Laufe des Tages war es dann den Engländern ^>ei
Ölungen, südwestlich der Straße Thiepval-Pozidres in etwa 700 Meter Breite in die Gersten Graben der deutschen Truppen einzudringen Sre wurden durch den Gegenangriff der deutschen ^.ruppen zwar wieder herausgeworfen ^ ^ßten sie abernials an dieser Stelle
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*8$, b i m fi u ] ^lich anschließenden Abschnitte dauern die Kampfe ebenfalls noch an. Die Franzosen waren namentlich in der Gegend bei Ma u r e p a s und Hem mit starken Kräften vorgegangen. Es ist bezeichnend oaß der englische Vorstoß ohne weiteres JiZml: gebrochen ist, während die Franzosen in fortwährenden neuen Angriffen bis dicht an die deuZchen Linken^heran" stub und daß dort s ch w e r e N a h k ä m p f e ^utstanden stnd. M a s; e n a n g r i f f e des Feindes beiGuillemont und dem südlich angrenzenden Abschnitte xV“"*” Wtoerften Verlusten für den Feind ab ge- /.ch ^9 Ö e 9 worden. Ebenso brachen die sran^osischpn wngrlffe im Abschnitte bei Maurepas bis östlich v^on P em ElÄrch zusammen, auch am Montag Wenn die ^urostschenamtlichen^ Berichte von der Eroberung der ounien sprechen, so kann sich dies nur l m< L vorübergehende Episode in den lange Zeit hin- und herwogenden Kämpfen beziehen, wo es den Fran-
aeu" Tie"gah ^ dw deutschen Linien einzudringen. Sie haben aber nicht oennocht, sich in ihnen au halten, sondern wurden wieder gänzlich vertrie-
becbliet. ^ 061 ^udersolg auf seiten der Deutschen
fortschreitende Angriffe in der „ Bukowina.
!,ber 600 Russen gefangen. — Bei Monaftcr- $ma neue russische Brassenangriffe blutig abgeschlagen.
Neue vergebliche Anstürme der Italiener.
Sst-rrelchisch-ungarischerTagrrb-rlcht.
"»-«ch
Russischer Kriegsschauplatz, kseeresfront des
Generals der Uavallerie Erzherzog Uarl.
Westlich von M o l d a v a in der Bukowina und nn Gebiet des Berges Tomnatck machten unsere A n - griffe weitere Fortschritte. Bei Erstürmung gah verteidigter Stellungen wurden dem Feinde b00 Gefangene und 5 Maschinengewehre abgenommcn.
Die südlich von Tartarow kämpfenden Batail- lone bezogen, bei Worochka durch überlegene russische ^°ste »angegriffen, wieder ihre Stellungen auf dem
, Bei S tan isla u und südlich von 'eeruvnl wies die Armee des Generalobersten v. Ko cv c ß vereinzelte Vorstoße zurück. R
Ber Horozanka, westlich von Monasterrvskn rannte d,r »„nd de» ,«» ä c n * mtfere Front an; er unternahm stellenweise sechs und me h r Ma ssenangrrfse nacheinander, wurde aber überall unter den s ch w e r st e n Verlusten
Ö «r/^ bon Xvzowa vereitel-
l Chi Htäj. ün <Wi)d)c Truppen einen russischen Vorstoß durch Ge g e n a n g r t f f. Auch bei und süd- 6heßett oIte mit größten Opfern be- zahlten Anstrengungen des Feindes, in unsere Linie Bresche zu schlagen, völlig ergebnislos.
yeeresfront des
Generalfeldmarschalls v. ymdenburg.
Bei der Armee des Generalobersten v. B ö e h m- Ermolli ließ der Gegner nach seiner südwestlich von
SÄÄSju*
Auch rn Wolhynien keine besonderen Ereignisse
Italienischer Kriegsschauplatz.
Die Italiener setzten ihre Angriffe sowohl aus "wr jNü"* ®!»I c« « «= 3K e rn n, gegen die Höhen don Gorz, als auch im Abschnitt südlich der W l p p a ch bei Lokvica unaufhörlich mit großen Massen fort, wahrend sie die anschliesiendeu Räume ??, ter ^arkcm Artilleriefeuer hielten. Unsere Truppen schlugen alle Sturme blutig ab und filiptip,, ""ck, ^"bittertcm Handgemenge an der ganzen Front nn Besitze ihrer Stellungen. Der ostaaliaisckien und dalmatinischen Landwehriusanterie. sowie dem b" wahrten Honved- msantericregrmcnt Nr. 3 gebührt ein hervorragender Anteil am Erfolge des gestrigen
Auch bei Plava und Zagora. dann an der Dolomitenfront auf der Croda del Ancona tour de« feindliche Vorstöße abgewiesen.
Südöstlicher Kriegsschauplatz.
Unverändert.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs.- * b - Ho fer, kfeldmars challeutnant.
Ereignisse zur See.
h ®Vi Seeflugzcugen hat in der Nacht
vom 14. auf den Io. August erne feindliche Batterie an der ^sonzomundung, milltarischc Anlagen von Ronchi Vermeglmno und Selz >ehr erfolgreich mit Rn», b^Ff^°^"reffcr erzielt und Bränd? er- zeugt. Alle Flugzeuge sind trotz heftigster Beschießung zurnckgekehrt._Flottcnkommando
Der Krieg gegen Rußland.
Nene erfolgreiche Beschießung russischer Flugzeugstationen.
m d/rlin, 15. Aug. (Amtlich. Drahtbericht.)
Am 13. August griffen abermals mehrere unserer Marrneflugzeuggeschwader die feindlichen Flugzeug- stationen Papenholm und Lepara auf Oesel an. Es wurde gute Wirkung erzielt. Trotz h c f t i g st e r B esch i e ß u ng durch Abwehrbatterien und durch feindliche Seestreitkräfte sind sämtliche Flugzeuge
gek^rü^" ^ ^ t£tt Stützpunkten zurück-
