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- Bezugs. Genesungen neymr»
„TagdlatttzuuS" Nr. 665 -- 53 .
B»n 8 Uhr morgens bis 7 Uhr abends, außer G,mrt«ss.
Berliner Abteilung d es WieSbabeuer Ta«bl«tS: «erlm N.. P-tsd-m-r SN
Montag. 7. klugust 1916. Hl0r9Clt g flU$9^j
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Für dir Slufnafime von Anzeige» an vorgeichriebenen .121K. Fen lspr.: Amt Lützow 6202 «.6203. Zagen und Platzen wird leine ««,»
Nr. 369. . 64. Jahrgang.
fortgesetzte Kämpfe um poziere; und Thiaumont.
feindliche DeNangriffe im Fonreanx-Wald gescheitert. ^
Weitere Fortschritte im Chapitrc-Waid. Abweisung russischer Gegenangriffe am Stochod.
Der Tagesbericht vom 6. Nugusi.
W.T-B. Großes Hauptquartier. 6. Aug. (Amtlich.)
Westlicher Kriegsfchanvlatz.
Die Kämpfe bei P ° zr är e s.dauernan. Abends scheiterten feindliche Terlangriffc ,m Foureaux- W a l d e und hart nördlich der Somme.
<^m M a a s q e b i e t, besonders rechts des Flusses, entwickeln die Artillerien starke Tat stker. Um das ehemaliqe Werk Th raum out finden erbitterte ^n- fanteriekämpfe statt. Die G es an ge« en zahl im F l e u r p - A b s ch n r t t ist auf 1t» Offiziere, 5i6 Mann -eft eaen Fm Chapitre-Walde machten w.r gestern weitere Fort s ch r i t t e. sind an unver. mundeten Gefangenen .1 Offiziere, 227 Mann rn unsere
Hand gefallen. , ^ M .
Nordöstlich vonFromelles .» den Argonnen und auf der Combrcshöhe haben wir mit Erfolg gesprengt. Feindliche Patrouillen sind an mehreren Stellen a b- aewiesen, eigene Unternehmungen sind be. Cr aon elles und auf der Co mbr esh oh e ge
glückt. - -
Durch Abwehrfeuer wurde ein feindliches Flugzeug nördlich von Fromelles, im Luftkampf ems nord- westlich von Bapaume a b g e s ch o f f ? it.
Östlicher Kriegsschauplatz.
Front der Generalfeldmarschalls v. Hindenblirg.
Eine südlich von Zareczc (am Stochod) vom Geg „er noch besetzte Sanddune wurde gesäubert. Gegen aiigriffe wurden abgcwicsem 4 Offiziere, Ml Mann sind gefangen genommen, o Maschinengewehre
Bei und nordwestlich von Z a l o c z e haben die Nüssen das westliche Serethufer gewonnen.
Front des Feldmarfchall-Leutnants !4 Erzherzog Karl.
Bei der ..
Atme« des Generals Grafen von vothmer
fanden Vorfeldkämvfe ohne besondere Bedeutung
^°^Die Erfolge der deutschen Truppen in den Karpathen wurden erweitert.
Balkankrbessschauplatz.
Nichts Neues. c* e rfte Heeresleitung.
lbwehr zahlreicher russischer Augriffe.
erbitterte Kämpfe bei Zalocze. Siegreicher lbfchlusi der Kämpfe bei Zareeze. Die Stabt Zörz und die Hötzenstellungen bei Paneoeggro unter starken» Feuer.
W.T.-B. Wien, 6. Auq. (Nichtamtlich.) Amtlich erlautet vom 6. August, mittags:
Russischer Kriegsschauplatz.
Heeresfront des
Zeldmarfchal-Leutnants Erzherzog Karl.
Fm Gebiet des C a p u l scheiterten zahlreiche usiische Angriffe; östlich von Jablonica und Tartarow ch r e i t e n die österreichisch-ungarischen und deutschen Gruppen trotz heftiger Gegenwehr des Feindes vor- «ärts Die Armer des Generalobersten v. Koveß Äs-dS.L °°» D.l»,«n stark, russtschr töße ab. Weiter nördlich keine besonderen Ereignisse.
Heeresfront des
Goneralfeldmarschalls v. Hindenburg.
Bei Faloeze wird an den Westhängen des S»vetbtales erbittert und wechselvoll gekämpft. Die verbündeten Truppen des Generals Fath haben in den nunmehr siegreich abgc- lck,lossenen Kämpfen be, Zareeze südlich v?n Stobychwa 4 russische Offiziere, 360 Mann und 5 Maschinengewehre eingebracht.
Italienischer Kriegsschauplatz.
Fsonroiront hielt das starke Artillerie f»««" gegen den Görzer Brückenkopfund die Hochfläche STDoberdo mit unvermn^erkr Heftigkeit am B«Me gegen ««*» StMuus-- ostlfü
von Redipuglta und bei Selz wurden abge wiesen. Unter der gestrigen Beschießung hatte die Stadt Görz stark zu leiden. Das Spital der Barm herzigen Brüder wurde durch Volltreffer zerstört, mehrere Personen wurden getötet. An der >r"ler Ostfront stehen unsere Höhenstellungen Raume bei P a n e v e q g i o andauernd unter heftigem Ge,chutz- seüer. Einzelne Vorstöße italienischer Bataillone scheiterten unter den schwersten Feind Verlusten. Südlich der Bai Sugana brachteclnkurzcr Vorstoß eigener Abteilungen 2 Offiziere, <6 Italiener und 5 Maschinengewehie ein.
Südöstlicher Kriegsschauplatz.
Keine besonderen Ereignisie.
Der Stellvertreter des Chefs des GeneralstabS: v. Höf er. Feldmarschalleutnant.
vre Lage im Westen.
Die verunglückte Riesen-Offrnsive der Entente.
Das Ziel des Feindes völlig unerreichbar.
Br. Budapest, 6. Aug. (Eig. Drahtbericht. Zeus. Bln.) Dem Korrespondenten des „Az Est" wnrde Sestern >m deutschen Großen Hauptq»art,er von matzgeben der Stelle mitgcteilt. daß die Zentralmachte den kritischst e n P u n k t der riesigen Entente-Offensive ü b e r w u n d e i haben, und daß iebt kaum unerwartete Erfolge von dem Gegner errungen werden können. Die zahlenmäßige Überlegenheit zu Beginn der Offensive sei b e r e r t s a u s g e g l i ch e n. Wir haben den Stotz aufgefangen und durch zahlreiche Gegenstöße bewiesen, daß die Kraft unserer Soldaten nicht setz roch e n w e r d e n k ° n n. Die taktische Stellung des Fe,n- des, der von drei Seiten im Feuer steht, ist f ehr ungU» - sti a Seine Verluste sind mit den unsrigen nicht zu berf gleichen. Wenn auch hier und da Frontstücke zurückgenom- men werden mußten, so hat das keine Bedeutung. Wir können warten, bis einer der Feinde eine so 'chwere Nieder läge erleidet, daß er einsehen muß, daß sem Ziel, dil Deutschen aus Belgien und Frankreich zu vertreiben, v ü l l, g n n e r r e i ch b a r ist.
Die heißen Kämpfe an der Somme und an der Maas.
Unsere Infanterie leistet Gewaltiges.
Br. Berlin, 6. Aug. (Eig. Drahtbericht. Senf- Mn.) Der ..Berliner BolkSzeitung" wird aus dem Großen Haupt- uartier von ihrem Kriegsberichterstatter gemeldet:
Die Engländer kommen ihren Bündnispflichten werter nach und sehen eine Division nach der anderen m den Kampf, der die deutschen Linien rheinwarts drangen soll. Das Hin und Her des Erfolges schreckt sie nicht ab, auch nick> di- Tatsache daß jeder räumliche Gewinn nur e,n unendlich kleines Stück der gestellten Gesamtufgabe darstellen kann. Geschütze ,n Unzahl sind ohne Unterlaß tätig, das zu verwüsten, was einst der Glanzpunkt der Picardie war: das Paradies an der Somme. Ein unsäglich schweres Ringen. D,e Arbeit will keine Paus« machen, sie wechselt imr in der Form. Artillerie vder Anariff Schwer bluteten die Engländer gestern wieder nr B-zentin-le-Petit. Sie vermochten mit ihren Massen sich etwas vorzukämpfen, wurden jedoch wieder zu- rückaeworfen. Wie ihre Übermacht, jo waren ^ «et- r u s? e Im Raume einer einzigen Kompagnie fanden d,e stpabatten Verteidiger 200 Tote. Die F r a n z o s e n arbeiten
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2SSS 4«e Sentimenwlsiät am Platz. Es kam neulich wieder ^ eine R eg er ab t e i l u n g m i t h och 0
hobenkn Händen an einen nuferer Gräben. Da die Leute sich also ergeben wollten, schwieg das Jufanter,efeuer. Aber Plötzlich zogen die Burschen Handgranaten aus dem ^el und konnten die deutsche Grabenbesahung tatsach ich überraschen Sie h^en schwer für ihre Hinterlist gebu^ 5 2 ,eiqt sich der deutsche Großmut immer wieder. Es " ? Sut farbige Gefangene auf. an denen man d,e blicke ihrer Brüder nicht hatte rächen wollen. Man erfahrt,
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«Äe Kräfte eingesetzt, um den Verbindungsrncken von der f 8 tÄe“ zum Fort Douaumont wieder zu gewinnen. Durum der fürchteMche Vorstoß auf Fleury. Es kann sich st-i dem Werk Thiaumont noch bei dem Dorfe Fleurh um den Begriff von Stellungen handeln, wie sie der Grabenkrwg zeigte. Wenn auch einiges, was im großen und Grabenkrieg z g , „ischen Hilfsmitteln erbaut wurde, stand, g^uren wit alle ^Nt doch alles, was den Geschützen erreichzuhalten verm g. 1 1 y ,. un jj , u Staub verwandelt.
mehr nur noch der Name eines ehemaligen Ortes. Gt«ch- zeitig kann man unter Stellung nicht mehr den üblichen Graben mit seinen Ausbaunngen verstehen. Granattrichter und schnell ausgeworfene Schlupflöcher sind die Hauptitutz- punkte ftir den Infanteristen geworden und d,e Geschosse zerstören sie ihm immer wieder. Hier ist es trmner wieder der deutsche Infanterist. der das Gewaltigste leistet. Der Gegner ist ihm numerisch überlegen und wirst seine frischen Truppen auf unsere Positionen, die er nach tagelangem Kampfe erschüttert wähnt.
Die amtlichen fra»r»fischen Berichte.
W. T.-B. Paris, 6. Aug. (Nichtamtlich.) Amtlicher Bericht vom Samstagnachmittag: „ ^ , xr , .
An der Somme-Front war die Nacht verhältnismäßig ruhig. Zwischen Avre und Aisne zerstreuten d,e Franzosen mehrere deutsche Patrouillen und machten oimge Ge- si'i.gene. Auf dem rechten Ufer der Maas heftiges Geschutz- feuer im Abschnitte von Tbiaumont-Fleurh. Wu- tc-nde Gegenangriffe der Deutschen verfnchstn dw Franzosen aus den Werken von Thiautnont. die wir fest ,n unserem Besitz haben, zu vertreiben. Der Kampf dcnierte von gestern 9 Uhr abends bis zum Morgen und verursachte den Deutschen, die bei jedem Versuche zurückgeschlagen wurden, vbne den geringsten Vorteil zu erlangen, schwere Verluste. Der Kampf wurde gleich heftig im Dorfe Fleury fortgesetzt, ufme merkliche Veränderung. Artilleriekämpfe mit Unterbrechungen an den anderen Abschnitten auf bem rechten Ufe . östlich von P o n t - L M o u s s o n richteten die Deutschen nach Artillerievorbereitung einen Angriff gegen die franz-stscys Stellung im Walde von Sacq. Der Angriff scheiterte unter dem Feuer der Maschinengewehre. ,
Luftkrieg: An der Somme-Front lieferten französisch? Jagdgeschwader 17 Kämpfe. Zwei deutsche Flugzeuge gingen, ernstlich getroffen, im Sturzflug ,n ihren L,men ?eder. Zwei deutsche Flieger w-urden m der Gegend von Verdun abgeschoffen. Einer stürzte bei Abaucourt, der andere
bei Moranville nieder. . „ , m
W.T.-B. Paris. 6. Aug. (Nichtamtlich.) Amtlicher Bericht vom Samstagabend: « • s,
Auf dem rechten Ufer der Maas hat der Feind un Abschnitt Thiaumont keinen Angriffsversuch unternommem Wir befestigten die eroberten Stellungen unmittelbar wcf.Iich der Straße T h i a u m o n t - F l e u r y. dessen ganzen Östlichen Teil wir halten. Im Anschluß an e,ne heftige B e - fchietzung, die den ganzen Tag dauerte. Häven di Deutschen zwei Angriffe in ven Wäldchen von V a u x und Chapitre Porgetragen. Einer dreser Angriffe brach in unserem Feuer zusammen und konnte nicht an unsere Linien hcrankommen. Der Feind, dem es beim zweiten Angriff gelungen war. in einige Stücke unserer Graben einzudringen, wurde 'sofort durch unseren Gegenangriff wieder hevausge- n-orfen. Unsere Front ist unverändert geblieben. An der übrigen Front die gewöhnliche Beschießung. . . ,
Flugwesen: Das deutsche Flugzeug, das wie heute berichtet, in der Nähe von Moranville nfedergegangen war. ist durch den Unteroffizier Lenoir abgefchvssen worden. Es ist das sechste bisher von diesem Piloten abgeschossene. Flugzeug.
Die amtlichen englischen Berichte.
W T -B. London, 5. Aug. (Nichtamtlich.) Amtlicher Bericht': Einschließlich der heute berichicreu Eroberung von Gräben wurde unsere Linie in den letzten zw-u ^.agen nord-
Inbi'nd westlich n n, i * - c § 4- bis 6000 Yards, an einer
Front 3000 Yards vorgeschoben.
W.T.-B. London, 5. Aug. (Nichtamtlich.) Awtlicher Bericht des Generals Haig: Ein örtlicher K-mpf, der letzte Nawt nördlich von Poziöres ststst nd und an dem Australier und Truppen der neuen Armee te.'nabmen. war vollständig erfolgreich. Die deutsche zweite HauvtliNie wurde i ber eine Front von 2000 Yards erobert. - Mehrere Hundert Gefangene blieben in unseren Hände-,. Wicverholte Gegenangriffe auf die von uns erngeno time c -telluiig, die folgten, wurden mit sebr schweren Verlusten 'u- den Fe.nd zurnckg-- schlagen. Sonst nur Mtnentatigkeit be, Souchez und
Loos.
englische« Verl«stc.
W T -B. London, 5. Aug (Nichtamtlich.) Die umtliche»
britischen 'Verlustlisten bringen die Namen von 218 (tags vorher 210) Offizieren und 2ff17 Mann. ^ ^
„Trrailleure des Stillen Ozeans".
Ne«-Kaled»nier an der französischer, Front.
W T.-B. Paris, 7. Aug. (Nichtamtlich. Drahtbericht.) Nariier Blättern zufolge wird aus 600 nach Frankreich gespickten Eingeborenen Reu-Kaledonrens eme be- ffndere Kompagnie unter dem Namen „Trrailleure des Stillen Ozeans" gebildet. ^
Vernichtung eines feindlichen Kampfflugzeuges.
Das vierte Opfer des Leutnants z. S. Boenffch.
W T. B Berlin. 5. Aug. (Amtlich., H-«t- v°rm.ttag
««Le Ler slL»drischen Küste ein feind-
NcheS Kampfflugzeug durch cimi » »«jfem
»SrtnWiSLt r. s. *«• ^
