Einzelbild herunterladen
 

Verlag Langgafle 21

T»>bt»N-Ha»S".

6<So!tft«6ea« geöffnet von 8 Hör morgens bi» 7 Uhr abend».

wöchentlich

BerngS-Prei» ,'iir beide »«sg-beu: 75 Big »»n«t«ch, M. S» rierteljidrlii!, bin» den Berka " I M 330 vierteljährüch durch ofit dentjchen Bvftanltoiren, «u*f»ttrSliiä

llungen nehmen außerdem emgegen: in Wiesbaden die Z-reiastelle Bis- in« tS. '«wie die AuSaabek,ellen in allen Teilen der Stadt: in «iebri»: die »artigen Aus- gabekiellen und in den benachbarten Landorten und im Rheingau die betreffenden Tagbiatl - Träger.

12 Busgaben.

Fernruf:

Tagblatt-Haus" Rr. 6650-53. von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abend», anher Sonntags.

gen-Prets für dir Zeile: 15 Pfg. für örtliche Anzeigen im ..ArbeitSmarN« und Kleiner «tearffi« - in einheitlicher Satzform; 20 Pfg. in davon abweichender Satzausführung. sowie für affe ubogen örtlichen Anzeigen: 30 Pfg. für alle auswärtigen Anzeigen: 1 Mk. für ör'Iiche Reklamen: 2 Ältk. für auswärtige Reklamen. Ganze, halbe, drittel und viertel Seiten, durchlaufend, lisch besonderer Berechumrg. -- Bei wiederholter Aufnahme unveränderter Anzeige in kurzen Zwi'.chenräumen entsprechender Rachlatz.

Für die Aufnahme von Anzeigen an vorgeschriebenen

mffmös'?>i?d^M°'/aou.«^a^«''amü^achmiir!!n Berliner Echrfftleitung des WirsbaLenerTagblatts: Berlin^'., Pitsdamer Ttr. 121 L. Feruspr.: Amt Lützow 6202u.6203. §^euund Pasei«n>,r^re,e«ewädr ubktnommon.

Samstag, 29 . Bpril 1916 .

Kbend-Ausgabe.

Nr. 200 . . 64 . Jahrgang.

Der Bufstand in Irland.

Neue schwere Kämpfe in Dublin.

W. T.-B. London. 29. April. (Nichtamtlich. Dvahtbericht.)

Reuter meldet: Die letzten nichtamtlichen Berichte aus Dublin vom Donnerstag melden, das? die Freiheitshalle von) dem KanonenbootSiffc!)"' zerstö rt wurde. Die Truppe» trieben die Rebellen mit Bomben und Maschinenge- w e h r e n, die auf den Dächern eines Hotels und eines Klubs aufgestellt waren, aus ihrer befestigten Stellung auf dem Platze St. Stephans Green. Die Rebellen sind noch immer im Besitze der großen Biskuitfabrik Jakobs, welche die Truppen mit zwei Kanonen beschies?en. ferner des Postamtes, des Ge- richtsgcbäudes und einer Eisenbahnstation. Es verlautet, das? die Truppen inzwischen das Postamt eingenommen haben und dabei Rauchbomben benutzten. Der Mob wurde am Montag durch die Gefechte dazu verleitet, die hauptsächlichsten Läden zu plündern.

Die früheren Vorgänge in Dublin.

Schilderung eines Augenzeugen.

W. T.-B. Amsterdam, 29. April. (Nichtamtlich. Draht­bericht.) Ein englischer Augenzeuge gibt in derTimes" fol­gende Schilderung der Ereignisse in Dublin: Am letzten Mon­tag schien die Stadt ruhiger zu sein als je. Es herrschte nur einiges Gedränge von dem Publikum, das zu den Wettrennen ging. Der Augenzeuge ging am Montagvormittag durch die O'Connel Street in Richtung auf St. Stephens Green. Er sah ungefähr 100 Sinnfciner, die zumeist bewaffnet waren, durch Dublin marschieren. Sie hatten Bajonette aufgepflanzt. Etwas später hörte der Augenzeuge einen oder zwei Schüsse und bemerkte, daß das Gitter von St. Stephens Green abgeschlossen und verbarrikadiert war. Die Sinnfeiner standen mit geladenen Gewehren bei dem Gitter. Die Rebellen waren nicht nur im Besitz des Platzes, sondern auch des Hauptpostamts und vieler Häuser in der Umgebung. Zur gleichen Zeit wurden einige Waffen- läden geplündert. Die Briessäcke im P o st a m t wur­den als Barrikaden benutzt, während die Fenster des Ge­bäudes mit Tischen verbarrikadiert waren. Die Menge auf den Straßen sah überrascht die Vorgänge an. Am Eingang zum Postamt standen einige Sinnseiner, die die Menge mit Stöcken zurückhielten, während die Genossen im Gebäude von Zeit zu Zeit Schüsse abgaben. Als der Augenzeuge durch die Damesstreet ging, sah er Blut auf dem Pflaster. Man erzählte ihm, daß die Sinnfeiner von den Dächern der an­grenzenden Häuser einen Soldaten erschossen hätten.

Gin weiterer Bericht über die Lage.

Br. Hamburg, 29. April. (Eig. Drahtbericht. Jens. Bln.) DasHamburger Fremdcnblait" veröffentlicht einen Bericht eines Augenzeugen der Straßenkämpfe in Dublin. Es heißt darin: Der Aufstand in Irland beschränkt sich keines­wegs aufDublin und einige Küstenorte, sondern ist eine wohl organisierte, das ganze Land um­fassende Bewegung. Mehr als 3 0 0 0 0 Ircn stehen bewaffnet gegen die englische Regierung. Waffen und Muni­tion wurden zum großen Teil schon vor Beginn des Kriegs in das Land gebracht, sind aber während des Kriegs weiter ergänzt worden. Erst in allerletzter Zeit entdeckte England zu seinem großen Schrecken die Fortschritte, die die Organisation in Irland gemacht hatte. Trotzdem wurde kein Militär hingeschickt, sondern nur einige hundert Spione, die die Leiter der Bewegung ermitteln sollten, um sie verhaften zu können. Der Plan des Ausschusses der Revolutionäre in Dublin, die Verbindung der irischen Ostküste mit England abzuschneiden, wurde verraten. Es erfolgte die Verhaftung einzelner Ausschußmitglieder. Darauf besetzten Abteilungen bewaffneter Aufständischer alle öffentlichen Ge­bäude. Der größte Teil der irischen Truppen weigerte sich, gegen die Aufständischen vorzugehen. Die Lage dürfte sich inzwischen kaum zuungunsten der Irländer verändert haben. Im Hasen von Dublin liegen mehrere englische Kriegsschiffe, die aber noch keinen Schutz abgefeuert und keinen Mann an Land gesetzt baben. Auf dem Dampfer, mit dem der Gewährsmann Dublin verließ, be­fanden sich zahlreiche Iren, die nicht mit den Aufständischen sympathisierten und nach England zurückkehrten. Unter die­sen herrschte die Überzeugung, dah die englische Regierung am b e st e n tun würde, wenn sie die Bewegung durch Ver­handlung mit den Aufständischen beizulegen suchte, deren Organisation nicht unterschätzt werden dürfe.

Lord Kitchener Vizekönig von Irland mit unbeschränkter Vollmacht?

Berlin, 29. April. (Zeus. Bln.) Wie verschiedene Morgen­blätter melden, wird Kitchener mit »nbeschränktcn Voll­machten als Vizekö.ng nach Irland entsandt. DieVoff. Ztg." erinnert an den Beinamen, den der Lord sich im Feld­zug gegen den Mahdi erwarb, nämlichSchlächter von Omdurman".

Die leisten Ereignisse viel ernster, als von der Regierung zugegeben.

Aus holländischen Blättern.

W. T.-B. Amsterdam, 29. April. (Nichtamtlich.) Die Blätter besessen sich mit der Sieüahitran in Irland und ge­

langen zu den: Schluß, daß die vorgestrigen Ereignisse viel ernster seien, «als die englische Regierung erst habe zugeben wollen.Maasbvde" schreibt: Die Erklärung, die Asguikh vor­gestern iim Untechause abgegeben hat und die Maßregeln, die er ankündigen mutzte, waren viel dunkler gefärbt, als die beruhigenden und allzu einseitigen MßtteÄunyon, die er am den zwei vorhergehenden Tagen gemacht hat.Nteuwe Courant" schreibt: Die Mitteilung der englischen Negierung, «daß sie Herr der Lage sei, sei zum mindesten übereilt ge­wesen. ES fei ihr noch nicht einmal gelungen, die Sinnsein aus den öffentlichen Gebäuden Dublins zu vertreiben. Ähnlich äußert sichHandelsblad".Standard" schreibt: Wir nehmen zwar an, daß die Regierung schließlich im­stande sein wird, der Lage Herr zu werden, aber eins steht fest, «daß sie viel e r n st e r war und noch ist, als di« Ministe: und das Parlament zugegeben baben, ja, daß die Minister die Nation mit der Versicherung, daß der Ausruhr bezwungen sei, für sich günstig stimmen mußten. Asquith selbst hat vor­gestern im Unterhaus miigetsilt, daß die Lage in Irland noch sehr ernst sei. Fürchtete er, daß im Lause des Abends oder am nächsten Morgen doch herauskommen «wunde, daß die Regie­rung selbst das Opfer eines übeveilton und unbegründeten Op timte mrte geworden sei? U:id wer weiß, was die Regie­rung noch verborgen hält.

Ernste Vorhaltungen derTimes" über die lebten Vorgänge.

Er. Haag, 29. April (Eig. Dkählbericht. Zelts. Bln.) Die Dimes" veröffentlicht einen Leitartikel uirter der Überschrift Die Rggfeounq Irlands", in dem es u. a. heißt: Der

Ministerpräsident kündigte gestern «am, daß Schritte getan wor­den feien, um unsere Freunde im Ausland Wer die wirkliche Bedeutung des irischen Aufstandes genau zu unterrichten. Warum wird jedoch die Bevölkerung des eigenen Landes über di>e Vorgänge in Ungewißheit gelassen? Dirrell behauptete, daß man einen schlechten Eindruck in den neutralen Ländern, namentlich in Amerika, vermeiden müsse. Die Lage wird im allgemeinen als befriedigend bezeichnet, ist jedoch in Wirklichkeit noch keineswegs voll­kommen ruhig, was schon «daraus «hervorgeht, daß die Aufständischen neuerdings zwei Eisenbahnstationen besetzt und versucht haben sollen, auch in anderer'. Städten ähnli«che Vor­gänge herdorzurnfen wie in Dublin. Nachdem nun be- d e u i e «n d e Verstärkungen aus England und Irland angekommen sind, hoffen wir, das? wir ruhiger sein können. Wir erwarten mit Lord Lansdvwne, «daß dieser letzte deutsche Feldzug gleichfalls mißlingen wird, aber es hat sich die be­trübende Tatsache ergeben, daß sich unter den Augen der irländischen Regierung eine solche Bewegung «in allen Einzel­heiten vorb«erciten tarnte.

Der Krieg gegen England.

Neue Opfer unserer U-Boote.

Ein englischer Dampfer im Atlantischen Ozean vernichtet.

W. T.-B. London, 29. April. (Nichtamtlich.) Das Neutcr- sche Burean meldet amtlich: Der britische DampferI n * dustr y" ist von einem feindlichen Unterseeboot versenkt wor- den. Die Besatzung wurde in Booten 12V Meilen von der nächsten Küste im Atlantischen Ozean zurückgclaffen. Die Boote mit der ganzen Besatzung wurden von dem amerikani­schen DampferFinland" ausgenommen. Der Dampfer Jndustrt," befand sich ans dem Wege nach einem Hafen in den Bereinigten Staaten.

Zur Vernichtung des Schlachtschiffes Russell".

(Von unserem Sonderberichterstatter.)

F. Rotterdam, 29. April. (Eig. Twahtboricht. Jens. Mn.) Der explodierte englische Panzerkreuzer «Rüssel l" be­gleitete den letzten Rusfentranspart nach Marseille und war nach Malta unterwegs.

Der Admiral und 22 Offiziere gerettet!

W. T.-B. London, 29. April. (Nichtamtlich. Drahtbericht.) Reuter meldet: Der Konteradmiral Freemantle und

22 Offizieredes SchlachtschiffesRufsell" siud gerettet worden.

Versenkung eines dänischen Bannwaren- bampfers?

W. T.-B. London, 29. April. (Nichtamtlich. D-rahtbericht.) Da«? Prcsscbureau meldet: Der dänische SchoonerChristian" ist von einem deutschen Unterseeboot 15 Meilen vom Laude versenkt worden. Die Besatzung bestieg die Boote und ist von einem anderen Schiffe ausgenommen worden. (Notiz: Falls sich die Nachricht bestätigt, wird das Schiff Bamiwave geladen haben.)

»

Weitere Einzelheiten über die Beschickung von Lvwestost.

Tie erfolgreiche Zeppelin-Unterstützung.

Berlin, 29. April. (Zen'. Bln.) Uber den Angriff aus Lawestoft berichten nach verschiedenen Müttern dieTimes", laß im Norden der Stadt zwei große Teile durch Granaten in Brgnd gerieten. Im südlichen Teil seien etwa

30 Häuser ausgebrannt oder zertrümmert, im Geschüftsviertel 12 Läden zerstört. Im ganzen seien (tote schon gestern er­wähnt) 240 Häuser beschädigt worden. Die Deutschen seien überlegen in der Luft, da sie durch ihre Zeppeline unter­richtet «würden, auf welche Wicise sie die Hin- und Rückfahrt unternehmen könnten, ohne feindlichen Kräften zu begegnen. Die englische Marine habe diese Hilfsmittel nicht und könne deshalb nicht immer zur Abwehr feindlicher Angriffe bereit sein.

Eine welsch-schweizerische Würdigung der See- und Luftangriffe auf England.

W. T.-B. Bern, 29. April. (Nichtamtlich.) Das.Journal de G'ieneOe" schreibt im Würdigung des deutschen Vorstoßes gegen Ostengland: Das Bombardement der englischen Häfen Lawsstoft und Uarmouth durch deutsche Schisse beweist, daß die deutsche Filatte keineswegs «darauf verzichtet hat, auf «die hohe See hinauszufahren. _ Deutsche Kreuzer haben niemals aufgehört, die briti«s«chen Gewäffer auszukund- schasten. Sie «haben sogar ein englisches Tauchboot versenkt. Dazu vervielfachten die Zeppeline ihre Streifen über Gngl«curd.

Deutsch-englischer Austausch kranker Gefangener i

Br. Rotterdam, 29. April. (Eig. Drahtbevicht. Zeus. Mn.) Ans «eine Frage Lord Beressords erklärte Lord Newton im Oberhaus, daß die englische Regierung am. Mürz bei der deutschen 3i>egi«erung wegen der beideys«eitigen übe«rsührurr,g kranker Gef.angeiner, die eine Sondevpslege «nötig haben, nach der Schweiz angefragt HW«e. Die Aritwort aus Berlin sei ,uxh rsilcht eingetroffen, aber man nehme an, daß sie «günstig sein werde.

Oie neue Verschärfung der englischen ttrise.

Erschwertes Zusammenarbeiten mit dem französischen 1 Generalttab. i

(Wvn unserem SotHerberichterfkattcr.)

F. Rotterdam, 29. April. (Eig. Draihtbenicht. Aenis. Mn.) Ans Paris melden Loaidoner Blätter: Die Ziurückzieihung des Antr,ags -Asquith «in der gestrige«n Geheinffitzung devschätft «reicht allein die Krise in England, sondern benachtetligt auch dos einträchtige Zusiammenwirken der Gener»aLstäbe. Wenn England die Durchsü«hrr:ng der Dienistp-flicht ver­zögert, gerät Frnnkvetch in eine mißliche Lage urtd konnte das Opfer einer deutschen Offensive werden. Fvankretchö Volk «habe sin Anrecht auf die volle Hingabe des englischen Volkes. Über die Folgen der Ni«cdenl^c «Asguiths «verlautet, das Kabinett werde genoti.gt sein, seine G e s a m t d e m i s s t o n zu geben, da Lloyd G e o r g e und Henderson unnachgiebig sind. Die sehr schlechten Be­richte aus Dublin tragen zur Verschärfung der Krffe bei. Maxwell vetlaiegte s«echs Regi/nenter zur Herstellung der Ruhe.

Die vorläufige Zurückziehung der

Militärpflichtvorlage. *

Die Verhandlungen mit der Arbeiterpartei. Die Gefahr einer neuen MinistcrkrisiS.

W. T.-B. Rotterdam, 28. April. (Nichtamtlich.) Der Rotterd. Courant" meldet aus London : DieTime s" schreibt in einem Leitartikel über dre zurückgezogene Militär- dienftbill: Wieuige Gesehesvorlägen haben eine so kurze u«nd schmähliche Leben-sdaner gehabt. Nie ist eine Vor«lage mit so fiel umständlichem Zeremoniell, so «viel Aufhebens wrgek«ündigt worden.. Der Gegensatz zwischen dem «Schicks«al der Vorlage und den Ereignissen, lvelche zu ihr geführt haben, wie die Kabinettskrise, die geheime Sitzung usw., «hat geradezu läch«or- lich geioirkt. Die getroffene Veveiwbavung ist zu LLasser ge- wc«üden. Man muß «die ganze Sache von vorn anfangen. Auch dieDaily News" glaubt, «daß die Regierung und das Land der e r n st e st e n 5t r i s e seit KricgSdegi«n«n gcgen- überstehen. Die taservative Presse gelangt zu dem Schluß, dah der Regierung keine andere W<chl Wrig bleibe, als sofort zur allgemeinen Di«enstpfficht überMgehen. Der parbrmen- tariische Mitarbei«tcr derDaily News" «gibt zu, «daß der erste Eindruck «im Pavlmn«ent war, daß die Anhänger der allge­meinen Dienstpflicht einen Sieg errungen haben. Nach einiger Zeit hätt«en sich aber alvdere Drwägunigcn gelteird gemacht, vor allem, «daß der Entwurf ein 5t o m p r o m i ß mit der A r b e i- terpartci darstelle. Selbst nach «der Gehe! msihung be­rieten «die Minister heimlich mit dieser Partei. Die Arbeiter- purlei bereitete bereit«; einen großzügigen Aufruf vor zum freiwilligen Eintri«tt in die Avm«ce. Die Part«ci würde vtel- leicht uirgehalten sein, wenn vor dem 27. Mai, dem D««t.nm, bis zu dem man sich ihr gegcn«übcr verpflichtet habe, die Gc- setzssvcwlage, welche die allgemeine Dteustpflicht vorsieht, ein» gebracht würde. Der prrlamentawifche Mitarbeiter der Daily News" schlägt deshalb vor, daß sich die Reg«ierung darauf beschränke, die Rekrutierun«g«;propqga«nüa «der Arbci«der- partei N>ähr«eird des folgenden Monats zu unterstützen und nur tarnt eine neue Vorlage einzubringen, wenn die Ergebnisse unbefriedigend seien. Was den Rekrn«ti«evun«gs«büdärs betreffe, so bestehe keine irnmi-ttelbare 5tnfe, da «eine große ?lrmee i«m Lamde sei. Der Korrespondent desRattord. Courant bält cS für unwabrschcinlich, daß die Reigterung diesen Weg einschlageir werde, «weil ein Versagen der getroffenen Verein­barung zu neuer Uneinigkeit unter den Ministern führen würde und di? schmähliche Zurückziehung der Vorlage «dem Ansehen der Regierung weiteren Wbruch getan habe.