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Wiesbadener Tsgblck.

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Zreitag. 14 . Kpril 1916 . KbeNd-KU§g(lbe. *** 178t * 64 Jahrgang.

Die amerikanische Notenkanonade.

O Berlin, 13. April.

Wenn das so weitergcht mit den amerikanischen An­fragen 'wogen der Versenkung üer feindlichen Handels­schiffe, dann wind ein zukünftiges Weißbuch über den deutsfch-aimerikanifchen Notenaustausch leicht die Stärke eines Lexikonbandes üek'armnen. Jedenfalls forgl Herr Wilson 'dafür, daß in unserem Zluswärtigen Amt die Feder fleißig geführt wenden muß. Eine solche Wißbegier wie die des Washingtoner Stua-tsdeparteiusnts m Dingen, welche die Vereinigten Staaten doch eigentlich nicht viel an gehen, hat man noch nie erlebt, und 'bewundernswert ist die Ge­duld, mit der von uns aus jeder einigermaßen zudring­liche Wunsch nach Aufklärung erfüllt wind, den Herr Lansing durch den Botschafter äußert. Es geht ja wM nicht anders, die Höflichkeit schon gebietet, daß geant­wortet wird, aber ein bißchen zuviel wird es nach­gerade. Am 30. und am 31. Marz, ann 4. und am 5. Aprrl kam je eine Note aus Washington in Berlin an, jede erbot Aufschluß über den Untergang je eines Dampfers (einmal gleich von zwei Dampfern). Nur nebenbei sei darauf hingÄviefen, daß diese amerikani­schen Noten sehr schnell hier eingetroffen sind, und Herr Gerard wird wohl auch dafür sorgen, >daß die deutsche Antwort ohne Verzug im Weißen Hause anlangt. Der Verkehr zwischen dem Auswärtigen Amt und unserem Boffchaster Grafen Bernstorff vollzieht sich bekanntermaßen nicht so prompt, ober das Warum gehört mit zu den Liebenswürdigkeiten, mit denen uns die Vereinigten Staaten überhäufen. Was unsere letzte Antwortnote 'betrifft, so müßte in Washington eine, nicht bloß über das erlaubte, Indern sogar ein unerlaubtes Maß von Voreingenvimmenheit binausg-ehende Böswilligkeit bestehen, wenn un­sere Auskünfte nicht als genügend erachtet wer­den sollten. Man mrat eine unsere UnterseebooMhrung von jeder Beargwohnung stärker entlastende Auf­klärung nicht geben, als wie sie in der Note des Herrn v. J,agow erteilt worden ist. Selbst der letzte Schatten eines Vorwurfs gegen die Art und Weise unseres See- kneges muß schwinden, wenn diese Not mit d e n s e l- b e n Gefühlen der Ehrlichkeit gelesen wird, mit denen sie aus einem guten Gewissen heraus verfaßt worden ist. Trotzdem sind wir nicht sicher, 'daß Herr Wilson nun etwa genug haben wird und sich zu dem Irrtum bekennt, mit dem er bis dahin bei jeder sich dar­bietenden Gelegenheit neuen Zündstoff an das deutsch- amerikanffche Verhältnis gelegt hat. Für die freche Sprache, die eine Reihe von amerikanischen Blättern gegen uns fuhrt, kann und darf nian ffeilich die Regie­rung der Union nicht verantwortlich machen, und wir müssen immer berücksichtigen, daß das Reu bersche Bureau nur gerade diese herausfordernden Preß- ftimrnen zur Kenntnis Europas bringt, die zur Mäßi­gung mahnenden Kundgebungen -der öffentlichen Mei­nung in Amerika aber verschweigt, auch über die Stim­mung im Kongreß fortgesetzt nur gefärbte Berichte ver­breitet. Soviel indessen können wir trotz des Lügen- systems von Reuter ruhig glauben, daß 'der Präsident Wilson unser Freund nicht ist, und daß, wenn er -nach Gefallen könnte, uns längst noch größere als idie jetzigen Schwierigkeiten gemacht hätte. Daß er es nicht ge­konnt hat, spricht nun aber gerade dafür, daß die Gegenwerte in den Vereinigten Staaten doch wohl stärker und gewichtiger sein müssen, als es den Anschein hat, wenn man sich bloß an die leidenschaft­lichen und gehässigen Ausfälle der im englischen Schlepvtau gehenden Zeitungen hälit. Aber Herr Wilson wird, so 'groß sein Übervollen' auch ist, sogar in den Tiefen feiner eigenen philosophisch-historischen Lehrnnoisterseole mancherlei triftige Gründe entdecken, die es ihm ratsam machen müssen, es bei der bloßen Kanonade mit Noten zu belassen. W'r 'denken 'dabei nicht bloß an die immerhin harte Nuß des mexika­nischen Wirrf'als, das den Präsidenten gerade jetzt rmbeguem genug in die -Quer« gekommen fein wird, wir denken auch oder vielmehr immer wieder an das heikle Verhältnis der Vereinigten Längten zu Japan nnd an die beklemmenden Möglichkeiten, vor welche sich die Union nach jener Seite an 'dem Tage gestellt sehen könnte, an dem sie die Front gegen uns nimmt 'dem Reich der aufaebenden Sonne also den ungeschützten Rücken zuwenden müßte. Man kann, ohne sich der Leichtfertigkeit schuldig zu machen, wohl sagen, 'daß un­sere Reichs! eit ung die Gefahren, die etwa von jenseits des Atlantischen Ozeans drohen könnten, mit Rücksicht auf die Weltlage mit ziemlicher Rübe bewerten darf. Darüber können wir uns jetzt und hier nicht wei­ter äußern. Aber soviel wir mit Fug und Recht gegen Japan auf dem Herzen haben, so brauchen wir darum rncht zu Devsehen, daß das BM> auch seine Kehr­seite hat. und zwar sine, die uns nicht gerade zu miß- k&ai braucht.

Der Krieg gegen England. Der feindliche Schiffsverlust im März durch U-Voote und Minen.

W.T.-B. Berlin, 13. April. (Amtlich.) Im Monat März sind feindliche Handelsschiffe mit rund 2 0700 0 Brutto -Registertonnen durch deutsche U-Boote versenkt worden oder durch Minen verloren ge­gangen.

Neue Opfer unserer U-Boote.

W. T.-B. London, 13. April. (Nichtamtlich.) Lloyds Agentur meldet: Der DampferAnfu" (3600

Tonnen) ist am 11. April torpediert und versenkt worden. Ferner wurde der DampferAdamsohn" (3000 Tonnen) torpediert und versenkt. Die Be­satzung wurde gelandet.

IV. T.-B. London, 13. April. (Nichtamtlich.) Lloyds meldet, daß der englische SeglerI n v c r l y n" durch ein I7-Boot versenkt worden ist. 12 Mann der Be­satzung wurden gerettet.

Ein vermißter Dampfer.

W. T.-B. Rotterdam, 13. April. (Nichtamtlich) DerRottevdamsche Courant" meldet: Nach einer Mel­dung von Lloyds Agentur wivd der Ta:npferMocrity", der am 29. iMrz von Le Havre nach Swansea ausfuhr, vermißt.

Die neue Krise im englischen Kabinett.

Eine Mahnung der Londoner Regierungsblätter.

V. Rotterdam, 14. Stpril. (>Eig. Drahtbericht. Zens. Mn. Von unserem Scncherberichterstftter.) Die Londoner Regre- rungSblätter warnen vor einer Sprengung des Kabinetts,

da der Feind hierin eine Ermutigung finden würde. Bonar Lews Audienz beim König trug derTimes" zufolge zur Entwirrung der Krise bei. Das Blatt erfährt, Asquith bereite eine Erklärung im Unterhaus vor des Inhalts, -daß alle 18jährigen zum Waffendienst herangezogen wer­den sollen. Sollte der Dienstzwang auf die Unverheirateten unter 45 Fähren ausgedehnt werden, so erhält Asquith die Demission zweier Mitglieder. Asquith und Lord Derby empfingen eine Abordnung der eingetragenen Verheirateten, die Rechenschaft wegen seines Wortbruches verlangten. Asquith erklärte die ihm unterschobene Absicht für falsch.

Die Northclifs Presse zur Asquith-Rede.

Forderung tatkräftiger Hilfeleistung für die Franzosen bei Bcrdun.

Br. Amsterdam, 14. April. (Eig. Dvcchtbericht. Zeus. Mn.) Tie Northcliff-Wilätter halten Asquiths Rede gegenüber den französischen Parlamentariern für eine gute rednerische Leistung, finden aber diese Redseligkeit des Ministerpräsi­dentenallmählich unerträglich". Asquith solle endlich ein- sehen, daß 'den Franzosen vor Verdun anders als mit Worten geholfen werden müsse. DieDaily Mail" nimmt in einem Leitartikel Herbes Hilfeschrei an England auf und schreibt: Herve sagt, Frankreich sei nicht länger imstande,

Verluste zu tragen wie die, welche es von Kriegsbeginn bis zur Schlacht vor Verdun erlitten habe. Frankreich hätte Eng. land Zeit gegeben, zu mobilisieren. Asquith aber, der, so weit wir beurteilen können, sehr wenig über Deutschland Be­scheid weiß, qlaubt tatsächlich, er werde das deutsche Volk da­hin bringen, den Krieg zu beenden, indem es seine Milftär- kafte über Bord wirft.

Die politischen Unruhen in Irland.

Neue Straßenkämpfe der Verschwörer.

Sr. Amsterdam, 14. Zlpril. (Eig. Dvähtbericht. Zeus. Mn.) Der Londoner Gewährsmann des Berichterstatters derBoss. Ztg." meldet, daß die politischen Unruhen in Irland einen weiteren Umfang angenommen und in den Küstenorten zu neuen Straßenkämpfen geführt haben. Das Militär übt jetzt in niehreren Orten die Verwaltung ans. Große Waffenmagazine wurden entdeckt und eine Menge von Flug­schriften beschlagnahmt. An der Agitation beteiligten sich auch Tausende von dienstpflichtigen Engländern, die sich der Wehrpflicht endogen haben und in Irland aufhalten. Die Munitionsgesetze können augenblicklich in England nicht mehr durchgeführt werden.

Der Streit um die Rekrutierung.

IV. T.-B. Rotterdam, 14. April. (Nichtamtlich.) Der Londoner Berichterstatter desRotterd. Courant" meldet über die politische Lage, daß der. Streit über die Rekrutie­rung und die Bewegung gegen die Koalifton sich weiter ent­wickele, die Aussichten aber, daß die Rekrutierungsfrage gegen die Regierung mit Erfolg ausgespielt werden kann, sich ver­mindere. C a r s o n brachte vorgestern seinen Antrag ein', in dem die militärische Dienstpflicht für alle Männer militärischen Alters für die Kriegsdauer gefordert wird. Das Kabinett tritt heute zusammen. Die Minister werden dann vermutlich einen vorläufigen Bericht der Kabinettskommission, die sich mit der Rekrutierungsftage befaßt, vorgelegt erhal­ten. Der parlamentarische Mitarbeiter derTimes" erwar­tet, daß Asquith am Dienstag eine Erklärung über die Rekru­tierung abgeben wird. Wenn seine Mitteilungen nicht be­friedigen, wird der folgende Tag für die Verhandlung des

Antrags Carson festgesetzt werden. Diese Regelung der An­gelegenheit werde heute im Unterhaus in aller Form mitgr» teilt werden. Der politische Mitarbeiter derDaily News" schreibt, daß die Anhänger der Regierung, hie Beziehungen zu den Ministern unterhalten, vorgestern auf die Möglichkeit hingewiesen haben, daß die Altersgrenze bis aus 45 Jahre erweitert und die Dienstpflicht dann auf die Unver­heirateten bis zu 45 Jahren ausgedehnt wird. Mau nimmt allgemein an, daß das Kabinett vor einer Agitation zur Aus­breitung der Dienstpflicht nicht zurückweichen wird, erwartet aber, daß das Dienstpflichtgesetz auf alle jungen Männer aus­gedehnt wird, die das 18. Lebensjahr erreicht oder nach August 1915 erreicht haben. Man hofft, auf diese Weise mehr Mann­schaften für die Armee zu erhalten, als wenn man den Dienst­zwang auf die verheirateten Männer ausdehuen würde.

Die Tagegelder des englischen Unterhauses.

Der Antrag Bccnburys, zweitem Vorsitzenden des unro» niftifchen Krvegsausschustes, den Tugegebderbezug der Unter- hausmitglieider während des Krieges einzu stellen, wurde voqt Hause mit 247 gegen 32 Stimmen angenommen.

Der englische Aushungerungsplan.

Keine englische Kohle mehr für holländische Frschdampfer.

IV. T.-B. Amniden, 13. April. (Nichtamtlich.) Den Redereien der Umuider Dampftrawler ist mitgeteilt worden, daß ihre Dampfer nicht englische Kohle laden dürfen, wenn die Reedereien sich nicht verpflichten, daß die von ihnen gefangenen Fische nicht nach Deutschland ausgeführt werden. Da die Reedereien keine Kontrolle über den Fischhandel haben, konnten sie dies Versprechen nicht geben. Die Trawler, die englische Kohle an Bord hatten, luden sie infolgedcsien wieder aus. Sie find mit deutscher Kohle versorgt worden.

Ein schwedischer' Dampfer gesunken.

W.T.-B. London, 13. April. (Nichtamtlich.) Lloyds Agentur meldet: Der schwedische DampferM u r j a k"

(12 335 Donnen), von Philadelphia nach Narvik mit einer Kohlenladung unterwegs, ist vorgestern infolge einer Explosion gesunken. Die Besatzung wurde gelandet.

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Die amtliche holländische Untersuchung des Tubantia"-Falles.

Das negative Ergebnis.

W.T.-B. Haag, 14. April. (Nichtamtlich.) Das Marine- departernent teilt mit, daß der DampferWodan" am 11. April von der Untersuchung deö Wracks derTu b antia" nach Maasluis zurückzekehrt ist. Das Wivack liegt etwa 6,2 Seemeilen nordöstlich des Feuerschiffes Naordhiuder. Günstiges Wetter und besondere Durchsichtigkeit des Wassers Sonntag und Montag gaben Gelegenheit, öa§ Wirack genau durch Taucher untsosuchsn zu lasten. Das Schiff liegt fast ganz flach auf der Backbordseite, so daß die Steuerbordseile, in die durch die Explosion ein Loch von ungefähr 12 Meter Breite geschlagen worden ist, nach oben gekehrt ist. Das Deck liegt ungefähr 10 Meter unter der Wasseroberfläche. Die Taucher untersuchten die Oberdecks und stiegen dann duscch die ernöhnte Öffnung in das Schiff. 'Reste eines Tor­pedos oder einer Mine sind nicht gefunden worden. Auch wurden keine Besonderheiten entdeckt, die Licht in die Sache bririgen könnten. Aus einer anderen Quelle aber er­hielt man sehr wichtige Anhaltspunkte für die vermutliche Ursache des Unglücks. Außer den schon in der Mitteilung vom 25. März erwähnten Metollstücken, die in zwei Booten der Tübamtia" gefnnden wurden, von denen eines mft ziem­lich (I) großer Sicherheit als ein Teil einer bronzenen Luft- kcrrnmer eines Torpedos erkannt wurde, wurden auch in einem anderen Boote derTubantia", das am 1. April van dem rn-ederländischen Torpedoboote6 3" rrach Terschelling ver­bracht wurde, Metallstücke gefunden. Eins davon ist ein Stück von dem Mechanismus eines Torpedos, mft einer eingeprehten Nummer versehen, wodurch, zusammen mft der Tatsache, daß, so weit bekannt, Torpedos mit bronzenen Luftkammern nur von der Firma Schwartzkopff verfertig werden, vermut­lich die Identität des Torpedos, das dieTubantia" getroffen hat, festzustellen sein wird. Um die Mttvrrkung der deut­schen Regierung zu diesem Zweck ist ersucht worden.

Nochmals der Urteilsspruch des holländischen Schifssrates«

Der Vorschlag eines holländischen Blattes.

W.T.-B. Amsterdam, 14. April. (Nichtamtlich. Drahkbe- richt.) DaS ^amdelsblad" schreibt: Wenn unsere Sachver­ständigen mft der Annahme, daß dieT u b a n t i a" vom einem Schwartzkopff-Torpedo getroffen worden ist, recht haben, so bestehen drei Möglichkeiten: 1. daß es nicht möglich ist. trotz der N rmmer, die auf dem Metallstück gefun- i>en wurde, heranSzubekommen, welclies Schiff dieses Torpedo benutzte. Bei der Ordnung, die in der deutschen Marine herrschst, ist so etwas kaum anzunehmen. Auch in der holländi- schen Marine nstrd über jedes Torpedo genau Buch geführt. 2 Die Nummer kann zu einem Torpedo gehören, das schon früher abgoschosscn wurde, aber nicht explodiert war, oder das in einem Unterseeboot oder Torpedoboot aufgefpeichert war, welches den Engländern in die Hände gefallen ist. Die Konsequenzen, welche daraus gezogen werden müßten, wäre» so grttftz daß die deutsche Regierung einsehen wüd, «