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Zreitag. 7. April 1916.
Abend-Ausgabe.
Nr. 166. ♦ 64. Jahrgang.
Var Ergebnis der llanzlerrede.
O Berlin, 6. April.
Die Kanzlerrede bedeutet einen geschichtlichen Wendepunkt, sie ist ein großes Ereignis, Lessen Wichtigkeit »veit über die bisher vom Reichskanzler während des Krieges gehaltenen Reden hurausreicht. Der ver-asttwortliche Staatsmann har sich zum ersten Male über unsere Kriegs ziele mit einer Bestimmtheit ausgesprochen, die seine früheren Roden nicht hatten erkennen lassen. Freilich hätte er in mancher Hinsicht noch um einiges deutlicher werden können, aber die Um r i ß l r n i e n unserer Forderungen sind jetzt Loch gezogen, und die Ausfüllung Les Rahmens kann keine Schwierigkeiten mehr bereiten; es bedarf keiner spitzfindigen Deutungskünste mehr, uni zu wissen, wie unsere Kriegsziale aussehen. Wir dehnen Liese Auffassung, die für Lie Verhältnisse im O st e n ja überhaupt keinem Widerspruch 'begegnen kann, auch auf Lie künftige Neu- orLnung im W e st e n aus, und wir vermissen eioentlich nichts in Len wohlüberlegten, in all ihrer Knappheit höchst inhaltsrellchen Sätzen, mit Lenen Herr v. Beth- mann-Hollweg von den besetzten Gebieten an unserer Westfront gesprochen hat. Was zunächst Len Osten be- trifft, so ist nunmehr ja wirklich alles klar. Wenn vom baltischen Meere bis zu den 'wokhynischen Sümpfen alle Völker, Polen, Litauer, Balten und Letten, vor der Rückkehr in die Gewalt von Tschmowniks mW Kosaken bewahrt bleiben sollen, so heißt das, daß die von uns und unseren Verbündeten besetzten Gebiete fortan unser Schutzwall geaen Las Zarenreich bleiben werden. Allerdings bleibt es nach der KanzlerreLe noch dahingestellt, in welchen staatsrechtlichen Formen diese große Grenzverschiebung vor sich gehen wird, und wir wissen sannt nichts darüber, wie die Regierungen der Mittelmächte sich die Verteilung ihrer Einfluhgebiete denken, in welcher Form die besondere polnische Frage gelöst werden soll. welche Staatszn ge Hörigkeit Litauen und Kurland später haben werden, ab irgendwo ein äußerlicher Rahmen von gechissernraßen abhängiger Selbstverständlichkeit geschaffen werden oder wie sonst die Angliederung an uns verwirklicht werden wird. Dies alles bleibt, wie gesagt, einstweilen im unklaren und muß es auch bleiben. .Zwar sind wir der Gewiß- heit, daß die Verantwortlichen Stellen bei uns und an der Donau Wer diese Probleme schon eine Perstän- ^ r g u n g erzielt haben, aber es ist noch nicht an der Zeit, darüber zu sprechen, und niemand darf bean- spruchen, daß vorzeitig der Schleier von werdenden Dingen gelüftet wird. Die Bedeutung des auf den Osten bezüglichen Teiles der Kaiizlerre.de beruht nun aber, was dre unmittelbare politische und mili- torrsche Lage airgeht, nicht zuletzt darin, daß jetzt die russische Regierung sehr genau erfahren hat, was wir von chr wollen. In Petersburg müssen somit alle Illusionen in dieser Hinsicht schwinden, Rußland muß sich fragen, ob es die Kraft hat unser Kriegsnel rm Osten zu vereiteln, oder ab es nicht zur Vermeidung größeren Unheils gut daran tun wird, sich mit einer nnabänderlichen Lage wbzufinden. Hiernach konnte es so aussehen, als ob der Reichskanzler gerade durch seine Offenheit dazu beigetragen hat, daß die Spuren einer beginnenden Lockerung des Bündmsses unserer Feinde sich wieder verwischen, und in der Tat wird die nächste Antivort von der Newa Wohl die sein daß Rußland jetzt erst recht zu seinen Mitstreitern stehen wird. Mer einmal braucht solcher zorniger Aufschrei nicht verbindlich für das weitere Verhalten Rußlands zu 'ein, und sodann konnte und Lurfte der Kanzler auf derartige Wirkunoen seiner An- kündigung keine Rücksicht nohnien. Die feindliche Welt soll endlich erfahren, was wir erstreben, sie muß selber wissen wie sie sich dazu zu stellen hat, und wir können nn Bewußtsein unserer Überlegen- hert jede ihrer möglichen Stellungnahme mit Fassung erwarten. Es war, nur selbstverständlich, daß der Kanzler von Belgien so nickt sprechen konnte, wie von den besetzten Gebieten im Osten. Aber war er deshalb weniger deutlich? Mit Nichten. Wenn wir uns reale Garantien dafür schaffen werden, daß Belgien Nicht zu einem englisch - französischen Vasallenstaat wird, daß es weder militärisch noch wi rt scha f ts- politisch als Bollwerk gegen uns ansgebaut wird, wenn wir sodann das vlamische Volkstum vor der Preisgabe an die Gefahr der Verwelfchung bewahren werden, wenn also in der Abwehr feindlicher Bestre- kungen und in der Sicherung unserer Stellung an der Maas, an der Schelde und an der Küste starke Drittel cmgewendet werden sollen, um dauernde Ordnung zu schaffen, so dürfen wahrhaftig auch jene berichtigt sein deren Forderungen in bezug auf Belgien vielleicht nur darum eine so lebhafte Färbung angenommen hatten,
sie die grundlose Befürchtung hegten, daß auf der anderen Seite die Neigung zuni mattherzigen Verzicht bestehen könnte. Wir sind der Dceinung, daß zwischen
den beiden Gruppen, die sich nun schon seit dem Herbst 1914 Wer die Zukunft Belgiens unterhalten, viele Mißverständnisse bestanden Hecken, die jetzt hoffentlich beseitigt sein werden, nachdem der Reichskanzler gesprochen hat. Noch ist es nicht gestattet, mit voller Deutlichkeit von diesen Dingen zu reden, immrerhin ist Las Gebiet der Kriegsziele seit diesem Mittwoch nicht mehr so streng verschlossen wie bisher, und so kann man wohl sagen, daß man bis dahin allzu häufig aneinander vorbei geredet hat. Die eine Gruppe hat wc-hl niemals volle Einverleibung verlangt, die art-' dere niemals gewollt, daß nach Leni Kriege Belgien wieder sein solle, was es vorher war, ein Staat mit vollkommener Freiheit der politischen Stellungnahme, also mit der Freiheit, sich sofort abermals ans die Seite unserer Feinde zu stellen und sich zum vorgeschobenen P o st e n einer politisch-militärischen .^tzanipffront zu niachen. Heute, wo der leitende Staatsmann die „realen Garantien" beträchtlich deutlicher als iw Dezember gekennzeichnet hat,, könnte sich der Gegensatz Arischen diesen beiden Richtungen in der deiitschen Öffentlichkeit wirklich verwischen. Allerdings wird es 'Pater sehr viel auf die Einzelheiten cmkmnmen, mit denen das vom Reichskanzler ausgestellte Programm ausgoführt werden soll, aber wir können doch wohl das Vertrauen haben, daß ein so, klar erkanntes Ziel auch erreicht werden wird, und über das Ziel jedenfalls sind wir all,e einig, bis ans die bemit- leidenswerten Ouerköpse von der Liebknechtsorte. Man muß auch nicht, gleich annchmen, daß diese oder jene Einwendung, diese oder jene Nuance, die in der Reichstagsberatnng von einigen Rednern an die Dar- leaungen des Reichskanzlers gefügt worden ist, einen heftigeren Widerspruch bedeuten müßten. Die Grund- stimmung ist vielmehr ganz anders, es herffcht Be- friedigung Wer die bekanntgegebenon Kriegsziele, und es nlüßte merkwürdig zugchen, wenn sie nicht herrschen Zollte. Gerade mit ihrer Schlichtheit B e st i m m t h e i t und D e u t l i ch k e i t hat die Kauz- lerrcde einen Eindruck gemacht. dessen Nachhaltigkwi- anck diejenigen, die einstweilen noch Zurückhaltung Wen, bei ruhigem und 'orgfältigom Überdenken an sich selber verspüren werden.
Der Glückwunsch des Kaisers.
W. T.-B. Berlin. 6. April. (Amtlich. Dvcchtbericht.) Der Kaiser hat den Reichskanzler telegraphisch herzlich zu den kraftvollen.Worten beglückwünscht, mit ebenen er im Reichstag von neuem unsere Stellung zur Vergangenheit und Zukunft dargelegt hat.
Der tiefe Eindruck in Wien und Budapest.
Wien, 7. April. (Zens. Bln.) Die Rede des Reichskanzlers ruft in der hiesigen Öffentlichkeit einen gewaltigen Eindruck hervor, sowohl wegen ihres meisterhaften Äuf- baus und ihrer vornehmen Form als auch wegen ihrer sicheren Ruhe und Selbstbewiißthcil, und vor allem wegen der Verkündung der Kriegsziele der Mittelmächte. Die Rede, so schreibt die „Neue Freie Presse" ist durch Form und Inhalt eine der wichtigsten, aber auch der schönsten, die jemals im Reichstag gehalten worden sind. An manchen Stellen mutzten die Hörer glauben, den ehernen Klang aus dem Munde des Fürsten Bismarck wieder zu vernehmen, und der ganze Aufbau ist so großartig, in seiner Steigerung der Sprache so würdig und ernst, der Inhalt so gewaltig, daß keiner die Worte lesen kann, ohne fortgeriffen und bis ins Innerste bewegt zu werden. Die Rede ist schon an sich ein E r e i g - n i s, das an dem Tage, an dem es bekannt wird, die Welt vor einen neuen, vielleicht letzten Abschnitt des mörderischen Krieges stellt. Der Reichskanzler spricht wie der Vertreter eines Volkes, das des Sieges bereits sicher geworden ist und die Zeit für gekommen hält, öffentlich zu sagen, welche Voraussetzungen der Friede werde haben muffen — Die ..Reichspost" sagt: Das Gewicht des Inhalts der Rede läßt ohne Anflug von Banalität diesmal das Urteil zu: die lange erwartete Bombe ist geplatzt. Die Form entsprach der Bedeutung des Gesprochenen. ES war eine Tat, mehr als eine Rede. Worte, die Geschichte nicht nur kündeten, sondern auch schufen. — Das „Fremdcnblatt" urteilt: Die höchsten Erwartungen,^ die an die Erklärungen des Kanzlers geknüpft wurden, sind übertrosfen worden. Die Worte des Reichskanzlers atmeten den Geist unerschütterlicher Entschlossenheit, festester Zuversicht und tiefsten Vertrauens in die Zukunft. Herr v. Bethmann hat gestern vor aller Welt kundgetan, daß Deutschland nicht wanken und nicht weichen wird, ehe nicht ein Sieg erkämpft ist, der verhindert, daß nochmals ein so gefährlicher und hinterlistiger Überfall auf die Mittelmächte gemacht werden könne. — Das „Neue Wiener Tagblatt" nennt die Rede den Triumph der ehrlichen rechtschaffenen Wahrheit, und stellt sie in Gegensatz zu den Reden mancher gegnerischer Minister, die ihre Hörer immer in einen falschen Hoffnungsrausch zu versetzen suchten, woraus es sedesmal ein schreckliches Erwachen gab. Die Blätter begrüßen die Liede des Reichskanzlers als ein Ereignis von historiscker Bedeutung in dem seit 20 Monaten wütenden blutigen Krieg. Die Kraft der den Tatsachen entstrahlcnden Wahrheit gestaltete eine Offenbarung
so mächtig, daß seine Worte lauter hallten als der Lärm der rn allen Weltteilen ununterbrochen dröhnenden Waffen. Wenn jemand noch im Zweifel über die Schicksalswendung des größten Dramas der Menschheit gewesen ist, so hat er jetzt Gewißheit erhalten. Aus den Worten eiserner Logik des Kanzlers spricht der Sieg der Wahrheit. Die Blätter bekennen sich einmütig zu den Friedensbedingungen, die der Kanzler aufgestellt hat.
Weitere Pressestimmen.
W. T.-B. Stuttgart, 6. April. (Drahtbericht.) Der „Staat?- anzeigcr" schreibt: Die höchst bedeutsame Rede des Reichs-
k a n z l e r s wird in den weitesten Schichten des deutschen Volkes denselben einmütigen Widerhall siuden, wie im Reichstag selbst. Diese Rede atmet die ruhige Zuversicht, zu der uns sowohl unsere militärischen Erfolge als unsere glanzend bewährten gesamten wirtschaftlichen Kräfte im vollen Maße berechtigen. Die Rede des Reichskanzlers atmet aber auch unerschütterliche Entschlossen- h ett und darin ganz besonders wird das ganze deutsche Volk hinter ibm und hinter dem Kaiser stehen, diesen Kampf sortzuführen, bis unsere Feinde die Vergeblichkeit ihrer Anschläge einsehen, bis sie sich der Wacht der durch den Krieg geschaffenen Tatsache beugen, bis sie uns wiedergeben, was sie uns aus den überseeischen Kriegsschauplätzen entreißen zu können glauben. Und zum erstenmal hat der Reichskanzler auch gesprochen über die Sicherheiten, die das deiitsche Volk au seinen Grenzen, sowohl im Osten wie im Westen, gegen eine Wiederholung des frevelhaften Versuches seiner mstitä- rischen Überwältigung und wirtschaftlichen Erdrosselung verlangen muß. Nicht aus Eroberungssucht und Länderyier, nicht um uns zu bereichern, dringen wir aus Veränderungen an unseren Grenzen, sondern rim uns Ruhe >ind Sicherheit zu schaffen, einen dauerndeit Frieden, der seine wohltätige Wirkung von Deutschland aus auf ganz Europa ausstrahlen wird.
Schweizerische Urteile.
W. T.-B. Zürich, 6. April. (Nichtamtlich.) In der Rede des deutschen Reichskanzler unterstreicht der Berliner Korrespondent der „Neuen Zürcher Zeitung" als am bedeutsamsten den deutlich gehaltenen Umriß der deutschen Krtegsziele. mit dem der Kanzle, die Grundlinien festlegte, auf denen er zu Friedensver» Handlungen bereit wäre. Die Äußerungen der Gegenpartei würden zwar zunächst wohl mit dem deutschen Standpunkt nicht einverstanden sein. Uniso mehr habe Bethniann die Zustimmung des eigenen Volkes hinter sich. — Die „Zürcher Poststellt fest, daß die Rede fest, nüchtern und ehrlich die allgemein« Lag: des Krieges zeichnete und die deutsche Arrffassung des Friedens gekennzeichnet habe. Das Blatt sagt: Rückblicke und Ausblicke zeige» als ivahren Gruudton den Stolz auf das Erreichte und di< feste Zuversicht, daß das. was noch erreicht werden soll, auch erreicht werden wird. — Das „Luzerncr Vaterland" betont beit Zug ins Große, der durch alle Kanzlerreden gehe, die sich durch markige und wahrheitliebende Darstellung ohne prunkvollen Flitter und ohne blendende Phrasen ausgezeichnet hätten. Das „Vaterland" sagt: Man hatte stets den Eindruck, so spricht ein Mann, dem cs nicht um die Täuschung des Auslandes zu tun ist, sondern der voll Bewußtsein spricht, daß er und sein Kaiser nur eine friedliche politische und wirtschaftliche Entwickelung des Volkes wollten und an hem jetzigen furchtbaren Volkerkrieg keine Schuld tragen.
Der Eindruck der Kanzlecrede in Holland.
Br. Rotterdam, 6. April. (Zens. Bln. Telogranrni unseres B-Berichterstattecs.) Zur Rede des Reichs- kanzlers bemerkt die holländische Morgenpresse, daß aus jedem Worte der eiserne Wille spreche, den Kampf bis zur Durchsetzung eines sicheren Friedens zu führen, cs sei denn, daß die Entente ihren gegen Deutschland entworfenen ^Dernichtungsplan aufgibt. Man meint, daß sich die Siegeszuversicht des Reichskanzlers diesmal ain stärksten dokumentiert, wenn er so wuchtige Worte gebrauchte, wie „Je heftiger die Sprache der Feinde, desto schärfer unsere Schläge." Dann müsse wohl Deutschland über eine gewaltige Kraft verfügen. Stark bemerkt wird die die Vlamen betreffende Erklärung und die kräftige Sprache an die Adresse Belgiens. Mehrfach hegegiiet man in den Blättern der Airsicht, daß die Stunde komme, wo die programmatische Erklärung Bethmann-Hollwegs den Alliierten zu denken gebeii wird, falls die Frühjahrs- offensive mißglückt.
IV. T.-B. Amsterdam, 6. April. (Nichtamtlich.) „Handelsblad" schreibt über die Rede des deutschen Reichskanzlers: So stark die Friedensliebe, die der Reichskanzler persönlich fühlt, auch in seiner gestrigen Reoe zun? Ausdruck kau»., glauben wir doch aus seinen Worten emnehmen zu können, daß sich in der Haltung Deutsch, lands wenig geändert hat und das deutsche Kriegszicl das. selbe geblieben ist. Obwohl in der Rede des Herrn v. Bethmaun- Hollweg vieles enthalten ist, was wir hier in unserem neutralen Staate, wo wi: so herzlich den Frieden hcrbeisehncn, mit Zu- st i m m » n g gelesen haben, so können wir doch nicht vergessen, daß lei aller Vorsicht in der Wahl der Worte der Kern der Rede des Reichskanzlers doch so wenig Hoffnung auf einen baldigen Frieden einflößt, wie die Äußerungen, di,e stets von der anderen Seite gehört loerden. Das Blatt ist mit der Erklärung des Reichskanzlers über den O-Bootkricg nicht ganz zufrieden, nennt sie undeutlich und betont das Recht de: Niederlande, daß kein Schiff torpediert werde, wenn nicht sicher festgcstellt ist, daß es kein holländisches Schiss ist.
W. T.-B. Amsterdam, 7. April. (Nichtamtlich. Drahtbe- richt.) Die vorgestrige Rede des deutschen Reichskanzlers ist in der holländischen Presse mit großem Interesse besprochen werden. — „Standaard" leitet den Bericht mit folgenden Worten ein: Gestern war für das deutsche Parlament ein großer Dag. Der Kanzler bat die angekündigte Rede über die äußere Politik gehalten. Wie zu erwarten war, ist die Rede von großer Bedeutung gewesen, voll zurückhaltender Kraft und Ermutigung für die Sühne des eigenen Landes;
