Verlag Langgaffe 21
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Samstag, 11. März 1916.
Kbenö-Kusgabe.
Nr. 120. . 64. Iahrsems.
Der Krieg.
Deutsche Leesiugzeuge im Schwarzen
Meer.
(Sin russischer Schiffsverband erfolgreich beschossen.
W. 7 .-3. Berlin, 11. Mürz. (Amtlich.) Am 9. März, vormittags, wurde bei K a l i a k r a, nordöstlich Warna, inr Schwarzen Meer, ein russischer Schiffsverband, bestehend aus einem Linienschiff, fünf Torpedobvotszcrstorern und mehreren Frachtdampsern, von deutschen «ee- flugzeugen angegriffen und mit Bomben belegt. Es wurden Treffer auf Zerstörern beobachtet. Trotz heftiger Beschießung durch die Russen kehrten sämtliche Flugzeuge «a- vrrsrhrt zurück.
Der Chef deS LdmiralstaSS der Marine.
Portugal.
O Berlin, 10. März.
Unser jüngster Feind. Portugal, hat ja für uns
nichts Furchtbares, und so hält sich auch das moralische Werturteil über diesen armielchen SAavem Englomd-a auf eurer mittleren Linie der Glmchgüitrgksit', es liegt wirklich kein Vedürsnis zur Entrüstung vor. Die traurige Gesellschaft in Lissabon hat tun müssen, was ihr rn London ambefohlcn worden ist. dafür können wir sie be- Niitlevden oder geringschätzen oder beides Augloich tun, aber Sclimerz-en bereitet lins das Ereignis nicht. ^;n d«lii Personeiikrerse, der von seiner ieDftheriLichen Befugnis strengster Kritik an den verantwortlichen Leitern unserer Politik nicht lassen Null, werden auch jetzt wieder Borwürse laut, als habe das Auslväctige Amt vrÄ zuviel Langmut gegenüber Portugal >beroiosen. Man hätte, so wird nrit schulmeisterlichem Ernste erklärt, früher schon Schluß machen müssen mit den Portugiesen, nachdem sie die in unserer letzten Not ausgezählten Feindseligkeiten schon monatÄang begangen hätten. Uns dünkt das ein sehr oberflächliches Gerede. Die portugiesischen jlbergrisfe in Afrika haben wir sofort an Ort und Stelle, wie inan nbensalls aus jener Note erfalirt, reichlich wettgemacht, und mehr hätte auch bei offenem Kriegszustands wohl nicht geschehen können. Die zu Unrecht getadelte Langmut hat uns nirgends geschadet, und wenn sie uns bei den Neiltraten als leider wenig neutrale n Zuschauern des Weltkrieges auch nichts genützt hat. so mag sie immerhin einen kleinen Aktivposten für die Zukunsr darstellen. Die Zeit kommt vielleicht doch notfi, wo der Welt die Augen aufgehen vor der Brutalität der feindlichen Rechtsverletzungen und vor der Achtung, die wir trotz aller Her- aussvrderungen den Geboten poütifcher Ethik zollen. Was nun aber die prakrffchen i-olgen des deutsch-porw- giosischen Kriegszustandes betrifft, so wird man sich unschwer vorstellen köiiiren, daß diese Erweiterung der Kriegsschauplätze bei uns vielfach aufrichtige Genug t u u n g erweckt. Jetzt ist mit einenr Schlage nahezu der ganze afrikanische Kontingent in den Weltkrieg mite in bezogen; nur die geringfügigen spanisckpn Besitzungen in Afrika und daneben die NegerrepUblik Liberia sowie Abessynien bleiben außerhalb, sonst aber herrscht Kampf vom Mittelmeer bis zum Kap, von Sansibar bis Guinea. Das will bedeuten, daß in die zukünftige Regelung der afrikanischen GübietsdechLltnisse auch die umsongrvichen und wichtigen portugiesischen Kaionien m i t- einbegriffen sein werden, und das ist eine Aussicht, die uns nur erfreulich sein kann, weil wir die unerschütterliche Gewißheit haben dürfen, daß der .Krieg mit unterem Siege endigen, also uns auch die Möglichkeit geben wird, in Afrika alles das d u r ch- »setzen, was wir für untere nationale und wirt- 'chaftspolitische Entwicklung nötig haben. Einige Betrachter gehen schon fetzt so weit, den Engländern bei ihrem Hereinzieyen Portugals in den Krieg sehr böswillige Nebenabsichten zuzuschreiben. und zwar in der Richtung, daß es Englands Stellung bei den späteren Friodensvlechandtungen erleichtern werde, »nenn sich in der Konkursmasse. des Bierverbamdes möglichst große Bern lögenswerte befinden, über die man in London sozusagen nach Belieben verfügen könnte, frei von jeder Rücksicht auf ihre ohnmächtigen Besitzer. . Mit an- deren Worten: England hält vielleicht den Sieger aus fremder Tchcke ichadlos und opfert somit den portugiesischen Kolonialbesitz, um sich den s e i n i g e n zu erhalten. Das ist eine Meinung, tue zu üsidevlogen uns nicht einfällt, denn sie kann wahrhaftig richtig sein. Beweisen freilich kann man diese Rteinung ja auch nicht, aber ob so oder so, jedenfalls kann es uns nur willkommen sein, wenn sich uns durch >den.Kriegszustand mit Portugal neue Angriffsflächen darbieten, mit denen wir wohl rächt ins Leere stoßen werden. In Europa selbst werden wir von dem Kriege mit Portugal vermutlich nicht viel meÄen, auch wirtschaftlich hat der Abbruch der Bkzvchunaen nicht viel zu bedeuten. Bon unserer Ge- tzmltÄntzchr m den letzten Frzeöenszcchren betrug der
portugieftfüilS Anteil nur gerade Y 2 Prozent, unsere Ge- samtaüsfuihr nur Ys Prozent. Aber beides, Einfuhr wie Ausfuhr, war mit dem Ausbruch des Krieges erloschen. Auch daß die deutschen Gläubiger Portugals keme Zinsen hekoinmen, ist nichts Neues, auck) hierin kann der Krieg nichts ändern. Offiziell zwar hatte Portugal die Zinszahlung nicht eingestellt, aber indem die Regierung bestimmte, daß die Eoupons nur in Lissabon eingelöst werden sollten, -war den deutschen Besitzern portugiesischer Anleilwn der Zinsoezng schon längst verwehrt. Es geht, wie man steht, alles in einem hin. Die^ miniittel- baren Kosten des portnaiesiichen Krieges wird natürlich der Geldgeber England zu tragen halben, und auch das ? o«tt uns recfet tein, zumal fcrtr unserer- scits für die neue Kriegführung schwerlich nennenswerte Aufwendungm zu machen haben werden. Es geht, wie gesagt, für uns tatsächlich in einem hin.
«
Die Kbreise des portugiesischen Gesandten in Berlin.
Br. Berlin, 11. März. (Eig. Drakstdericht. ^ Zeiss. Mn.) Der bisherige portugiesische • Gosrndte in Berlin, Professor Dr. Sindonio Paes, hat gestern abend Berlin verfassen. Der Gesandte, der unverheiratet ist, verließ nur 7 Uhr seine Wohnung in der Hol-enzollernstmße und begab sich, vom Publikum unbeachtet, nach dam Anhalter Bahnhof, wohin srbon vorher sein Reisegepäck geschasst worden war. Ans dem Bahnhof hatten sich inzwischen sein Tekretär und mehrere 'Berliner Freunde des Gesandten, ferner als Vertreter de? Auswärtigen Amtes Wirst. LegationiSrat v Radowitz ein- gefuirden. Dr. PaeS nahm sehr bewegt von seinen Berliner Freu,-.den Abschied. Die Eifenüahnvcuwaltung hatte für ihn erneu Salonwagen bereitzestellt. Mit.dem Zuge 8,06 Uhr erfolgte die Abreiie über Stuttgart nach der Schweiz. Der Gesandte, der von seinem Sekretär begleitet wird, wird mehrere Tage in der Schweiz verweilen und sich von dort nach Lissabon bogel«en. Den Schuh der tu Deutschland weilenden Portugiesen hat die brasilianisch^: Gesandtschaft übernommen. I« Berlin befanden sich bei Kriegsausbruch nur elfPortugiesen.
Was der Sekretär der portugiesischen Gesandtschaft noch aus Deutschland mit- nehuren wollte!
Nr. Berlin, 11. März. (Ctg. DrabtbMicht. Zeus. Bln.) Ein elegant gekleideter Herr vermchle gestern in der Hohen- zollcrn-Apotheke zuerst 100. dann gar 500 Flaschen Sal- barsan ohne ärztliches Attest einzukaufen. Die benachrichtigte KLrmlinalpüliyei stellte fest, dag der Fremde der Sekretär der portugiesischen Gesandtschaft war. Es wurde chm bedeutet, daß ein Ausfuhrverbot von „606" besteht.
Abreise der deutschen Vertreter in Lissabon.
W. T.-B. Lissabon, 11. März. (Nichtamtlich. Drahtbericht. HavaS.) Die deutschen Diplomaten sind ohne Zwischenfall in der Richtung nach Madrid abgercist.
Die Beschlagnahme deutscher Schiffe in Portugal.
Flammende Proteste der deutschen Schiffsoffiziere.
Dr. Budavest, 11. März. (Eig. Drahtbericht. Zeus. Bln.) Über den porbagtesischen Gewalrstreich erfährt der „Pester Llovd" aus Bajadoz: Am 21. Februar wurden schon beim Miorgrngrauen alle Vorbereitungen getroffen. Der Akt konnte keinem Wiürdig-wen übertragen werocn als dem Haupt des Staatsstreiches vom 14. Mai v. I., der als Herr der Mavinsgewalt aus dem „Vasgo de Gaum" und .Adamastr-r" die todbringenden Geschosse Es die Kasernen der territorialen Armee, die sündhaft zu Castro hielt, und auf friedliche Bürger Lissabsus abseuern ließ, Leote de Rego, dem Kommandanten der vor Lissabon bevanierten Notkn- division. Dieser begab sich aus einenr Torpedoboot zu allen deutschen Schifseir. Die Marniekommissiou ging an Bord und der Offizier überreichte dem Komntandanten der einzelnen Schiffe den schriftlichen Befehl der Regierung. TaS erste Schiss war die „Santa U r' u l a". Ihr 57 0 m m a n- dant erklärte energisch, nur der Gewalt weichen zu wollen, da er keine anderen Befehle anerkenne als jene semes obersten Herrn und Gebieters, uitd aus deutsche m Bodeu — nach völkerrechtlichem Gebrauch sei das Schiff deutscher Beden — sei niemand anderes berechtigt, Verfügungen zu treffen. Nachdem der LArriMofstzier geantwortet hatte, daß er die Befehle seiner Regierung selbst mit Anwendung von Gewalt auszufühven beauftragt se:, rief der Kapitän die Mannschaft auf Deck. Indem er nochmals gegen das völker- rechtswidriige Vvrgchen der portugiesischen Regierung feierlich Pvotest erhob, gach er mtt bewegter Stimme den Befehl, die deutsche Flagge herabzuholen. Cr vrr» ließ mit der deutschen Besatzung das Schiff. Ähnlich spielte sich -die Beschlagnahme auch bei den Dampfern „v. Bülow". „R-oland seck". „Lübeck", „Elektra", „Fürsten, berg", Rotterdam" u. a. ab. Überall bekamen die por. tugiesischen Schiffsofsizicr-e flammend? Proteste uiid harte Worte ehrlicher E n 1 r ü st u n q zu Höven. Sofort, nachdem die deutschen Besatzungen die Schiffe verlassen hatten, gingen di« portugiesischen Schiffe daran, die Flaggen des Landes zu hissen und die Namen der Schisse zu übertünchen, da rnw--
mebr eine Um taufe derselben er^foiyen s»Äe. Daß Htfferr
der Flaggen wurde von den Revolutionsschiffen „Basgo de Gcrma" und „Adamastor" mit Salven begrützt, in die bezeichnenderweise auch die Kanonen der englischen Kreuzer „Cäsar" und „Adelaide" sowie des französischen Dampfers „TurLantia" emstimmten. Das Vorgehen wurde in der Bevölkerung mit großem Unmut besprochen, denn wichts ist in den Augen der Portugissen schmachvoller als die Verletzung des Gastrechtes. -
Versicherungen des portugiesischen Botschafters in Wirr».
Die österreichisch-ungarischen Sckiiffe nich unberührt.
W. T.-B. Wien, 11. März. (Nichtamtlich.) Nach dem ..Fremdenblatt" ist eine Beschlagnahme üsterveLchisch-unga- rischer Schiffe durch Portugal bisher^ nicht erfolgt. Der hiesige vortugi-rstsche GeschäststrägLr äußerte sich gegenüibcr der „Neuen Freien Presse". Laß zwischen Österreich-UngaM und Portugal keinerlei Stre'.tigketten bestehen. Gr beteuerte die seit Jahrhunderiben zwischen den beiden Reichen bestehende, Freundschaft und erklärte, den: Widerspruch keines Porta, giesen ausges-etzt zu sein, wenn er dem Wunsche Ausdruck verleihe, daß diese alte Freundschaft weiter dauern möge.
Holländische Elöttcrstimttren zur Kriegs- erklärnng.
Zunehmende Besorgnis wegen der erforderlichen Ausdehnung des Unterseebootkrieges.
W.T.-B. Amsterdam, 11. Dtä-z. (NichtamMch.) Die Blätter wtdtuen der Kniegserkläruna an Portugal Art-ikel. — Das „Händesblad" schreibt: Portugal hat von Anfang an in diesem Kampf (ine merkwürdige Haltung eingenommen, die sich mit Neutralftät nicht vereinbaren lretz. Die deutsche Rsg-eamng protsstiecte dagegen w'ederhslt. ^üetz es aber dabei bewenden, da sie überzeugt war, daß Portugal unter dem von England ausgeübten Druck nur handelte, weA es durch seine abhängige Stellung dazu ge'.tütigt wurde. Nun beging aber die portugiesische Regierung durch die Bsschlag- uahme deuffchcr Schiffe ein offenes Unrecht, und Deutschland konnte es nicht utehr bei «wem formellen Protest belassen. Ms Dieutfchilrnds Forderung, die Beschlagnahme rückgängig zu machen, znrückgewiesen wurde, blreb der deu!» scbieir Regierung nichts anderes übrig, als den 5ft:ieg zu erklären. — Das „Vadevland" schreibt: Der Konflikt
zwffchen Portugal und Deutschland kann den Rieder- landen wegen ihrer Schiffahrt nicht gleichgültig stur. Vor- chiedene mederländffche Schiffahrt-Äinien, u. a. nach^ Südamerika und Ostindien, laufen Lissabon an. Dst sracht- schiff-tbrt wach dem Mittelländischen Meer und der Levante muß sich über Portugal albwickeln. Dst Ausdehnung des Unstrseeboatkrstges aus die tziswäffer der p o r t u g 1 e s - s ch en Küste bedeutet für diese Schiffe eine Vergiftung des Meeres, in dem sie bisher sicher w.rren, mit _ eaner_ Art von Krieg- föhrung, gegen dre es für SeÄeust keinen Schutz gibt.
Oer Nrieg gegen England.
2 englische Uriegsschiffe durch Minen vernichtet.
W.T.-B. London, 10. März. (Nichtcmrtüch.) Dick Admiralität teilt mit, dass der Zerstörer „C 0 q u c t t t“ utvb das Torpedoboot „N r. 11" an der Ostkiistc auf Minen liefen und versunken. 4 Offiziere und 41 Mann sind ertrunken.
Der Dorpsdobootssersrörer „Coqnette" gehört einer Gruppe von 62 Booten an, die im den Jahren •895 Pis 1901 erbaut wurde und deren Einheiten je nach der Größe eine Wasserverdrängung von 315 bis 480 Tonnen haben. Ihre Sckimelligkeit ist auf 29 bis 31 Seemeilen besuessem. Ms Bestückung tragen sie ein 7,6- Zentimeter-Geschütz und fünf 5,7-Zentimeter-Kanonen. — Torpedoboot „Nr 11" gehört einer Zusanianen- fassung von 12 Booten am, erbaut in den Jahren 1906 -und 1907. Bei einer WasserverdränMng von 250 bis 267 Tonnen und einer Schnelligkeit von 26 bis 27 Seemeilen tragen diese Boote je zwei 7,6-Zentim>eter. Geschütze.
Ein englischer und französischer Dampfer torpediert
Weiter eine norwegische Bark versenkt.
Br. Rotterdam, 11. März. (Erg. Drahtbericht. Zeus. Bln.) Der „Ricuwe Rottcrdamsche Courant" meldet aus Le Havre: Gestern nacht wurde der französische
Postdampser „L 0 u i s i a n e" und die norwegische Bark „Sirius" bei Le Havre von Tauchbooten versenkt. Der französische Postdampser „Lomsianc" hatte 5100 Tonnen Praumgehalt und gehörte der Großreederei Courp. tzicncrale TranSatlantigur.
Br. Rotterdam, 11. März. (Eig. Drahtbericht. Zeus. Bln.) Aus Boulogne wird dem „Matin" gemeldet: Der englische Dampfer „Hermantrice" wurde ein«» .siiivmctcr nordwestlich vom Hafcndamm t 0 r p e d i e rt., 40 Mann der Besatzung wurden gerettet» 4 Persirs««' sind umgekomme«.
