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Freitag, 18. Februar ISIS.
SNesba-ener Cagblatt.
Abend-Ausgabe. Erstes Blatt.
Sette 8.
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Spezialhaus für Herren*, Knaben* und Sport*Bekleidung, Wiesbaden, Kirchgasse 42.
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Am 25. Februar 1916, nachmittags 3'/s Udr, werden auf dem Rathaus in Schierstein das Wohnhaus mit Hoftaum, Hausgarten und Nebengebäuden, Dotz- heimer Straße 21 daselbst, 4 ar 29 qm, nach fclbgcr. Schätzung 10,000 Mark wert, sowie in derselben Gemarkung belegene Ackergrundstücke, zusammen 19 »r 23 qm groß und nach feldger. Schätzung 1895 Mark wert, Eigentümer: Frau Karl Römer und Kinder, zwangsweise versteigert. F280
Wiesbaden, 11. Febr. 1916.
König!. Amtsgericht, __Abteilung 9.
Bekanntmachung.
Der Unfug des Ausloschens und der Beschädigung von Straßenlaternen durch die Jugend, veranlaßt mich erneut, an die Eltern das öffentliche Ersuchen zu richten, die ihrer Aufsicht unterstehenden Kinder erndringlrchst vor derartigen Ausschreitungen warnen zu wollen.
Die Äufsichtsorgane sind erneut angewiesen, Uebertretungen unnach- sichtlich zwecks Bestrafung zur Anzeige zu bringen, wobei ich darauf Hinweise, daß bei Uebertretungen, die von Kindern oder sonstigen strafunmündigen Personen begangen werden, deren gesetzliche Vertreter zur Verantwortung gezogen werden können.
_Der Polizei- Präsident.
Verzeichnis ~~
der in der Zeit vom 5. bis einschließl. 14. Februar 1916 bei der Kgl. Polizei- Direktion angemeldcten Fundsachen. Gefunden: 1 weißes Kopftuch,
1 leerer Sack von dunkelblauem Stoff, 1 goldenes Armband mit Granatsteinchen besetzt, 1 gehäkelter grauer Handbeutel. 1 vergoldeter Armreif mit Inschrift, 1 Reichs- kafsenschein, 1 silberne Damen-Uhr,
2 Geldtäschchen mit Inhalt, 1 gold. Kettenarmband, 1 weißes Herrenhemd, 1 kleine Vorstecknadel weißem Knöpfchen, Schlüffel.
Zugelaufen: ö Hunde. Zugeflogen:1 Am sel._
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Standesamt Wiesbaden.
(Ra haus, Zimmer Nr. 30; geöffnet an Wochentagen von 8 bis Val Uhr. für Eheschließungen nur Dienstags. DonnprStaas und Samsings.)
Sterbefälle.
Febr. 12.: Lberingenieur Silvio 43 I. — Maria Dauster, 10 M. — 13.: Taglöhner Wilhelm Simon,
82 I. — 14.: Schreiner Heinrich Müller, 67 I. — Generalmajor a. D. John O'Nerll, 80 I. — Drechsler Christian Herber, 66 I. — Rentnerin Clementine Alewhn, geb. Schulz. 67 I. — Verkäuferin Anna M efferi, 33 I. — 15.: Golde rhober Georg Steinhauer, 76 I. — Helene Erkel, 0 M. — Friederike Prüfer, 1 I. - Ilse Reich, 4 T. — Heinrich Seih, 2 it. — 16.: Henriette Eaert, 2 I.
Amtliche Anzeigen
Sonnenberg
Bekanntmachung.
Betrifft: Ausgabe von Schmalz.
Die Gemeinde hat Schweineschmalz zugewiesen erhalten. Wenn bei der Verteilung alle Einwohner berücksichtigt werden, entfällt auf jeden Einwohner nur eine geringe Menge. Die Ausgabe soll deshalb so erfolgen, daß
a) alleinstehende Personen 14 Pfd.,
b) Familien von zwei Personen % Pfund,
c) Familien von drei Personen % Pfund,
d) Familien von 4 oder mehreren Personen 1 Pfund
bekommen.
Die Ausgabe findet statt am Samstag, den 19. Februar 1916, vormittags von 8 bis 12 und nachmittags von 2 bis 4 Uhr, Rathaus, Zimmer Nr. 1.
Der Preis für das Schmalz beträgt für das Pfund 2.35 Mk. Die Einwohner werden dringend gebeten, das Geld abgezählt bereit zu halten. Wer dieser Bitte nicht entspricht, muß bis zuletzt warten.
Sollte späterhin die Gemeinde weitere Mengen von Schmalz regelmäßig zugewiesen erhalten, so wird die Ausgabe entsprechend der Reihenfolge der Brotkartennummern wieder durch die Händler erfolgen.
Die Ausgabe erfolgt nur gegen Vorzeigung der Brotkarten. *
Sonnenberq, den 17. Februar 1916. Der Bürgermeister. Buche«.
Betrifft: Ausgabe von Butter.
Die nächste Ausgabe von Butter findet statt am
Samstag, den 19. Februar 1916. und zwar in den Geschäften von:
1. Neffelberger, Rambacher Straße, 1061—1081 u. 1678 u. 1691 und 1700 u. 1707 (Rambacher Straße).
2. Bach, Christian. Rambacher Str., 1082—1158 (Rambacher Straße).
3. Eifert, Karl, Wiesbadener Str., 1160—1172 u. 1749 (Sandweg), 1175—1180 (Schillerstraße).
4. Dern, Philivv, Schlagstraße, 1181 bis 1216 u. 1690 (Schlagstraße).
6. Bach, Philivv, Talstrabe. 1217 bis 1312 -u. 1685 u. 1686 (Talstraße).
6. Bach, Friedrich, Wiesbadener Straße, 1313—1345 (Tennelbachstraße).
7. Bach, Christian, Wiesbad. Str., 1346—1362 und 1737 (Weihergartenstraße).
Tie Einwohner können auf Grund ihrer Brotkartennummern leicht ersehen, in welchem. Geschäfte sie Butter kaufen können.
Wenn die Butter in dem betreff. Geschäfte an dem Berkausstage nicht bis abends 8 Uhr abgeholt ist, verliert der Butter-Bezugsschein seine Gültigkeit.
Sonnenberg. 17. Februar 1916. * Der Bürgermeister. Buche«.
Bctr.: Abgabe von kricgsunbrauch-
barcn Pferden.
Die bisherige Nachfrage nach kriegsunbrauchbaren Pferden übersteigt erheblich das geringe Angebot
durch die militärischen Stellen. Der Bedarf konnte deshalb auch bei weitem nicht gedeckt werden. Die bei dem Büro der Landwirtschaftskammer zurzeit noch vorliegenden Bewerbungsschreiben enthalten zudem die zur Prüfung notwendigen Angaben nicht: deshalb sind die bisher unberücksichtigt gebliebenen Anmeldungen für ungültig erklärt worden.
Denjenigen Landwirten, welche Zugvieh dringend benötigen, wird hierdurch anheimgestellt, sich zum Bezüge von kriegsunbrauchbaren Pferden durch Ausfüllung von Fragebogen, die vom Bürgermeisteramt zu beziehen sind, anznmelden. Die gestellten Fragen sind auf das sorgfältigste zu beantworten. Unvollständig ausgesüllte Fragebogen können von der Landwirtschasts- kammer nicht berücksichtigt werden.
da sie in der Regel wegen der Kürze der Zeit Rückfragen nicht veranstalten kann. Die Richtigkeit der An
gaben des Anmelders in dem Fragebogen muß amtlich bescheinigt sein.
Sämtliche Anmeldungen werden nach Möglichkeit in der Reihenfelge ihres Eingangs erledigt. Diejenigen Bewerber, welche zu den Pferdevcr- losungen zugelasien werden können, erhalten von der Landwirtschaftskammer durch Postkarte Nachricht.
Irgendwelche Zusicherung, daß alle einlaufenden Bewerbungen Erfolg haben werden, kann die Land- wirtschastskammer nicht geben.
Sonncnberg, 12. Februar 1916.
Der Bürgermeister. Buche«.
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in Schuhwaren Bedarf hat, muß unsere Fenster beachten; wir bieten tatsächlich ganz hervorragendes. Zurückgesetzte Gummischuhe fur Kinder von 60 Pfg. an, für Herren für die Hälfte des heutigen Wertes.
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an der Luisenstraße.
Am 16. d. M. verschied nach langem, schwerem Leiden im Lazarett zu Lampertheim unser lieber Sohn, Bruder, Onkel, Neffe und Vetter,
Wehrmann ||(Ul
Die trauernden Hinterbliebenen:
Frau JMjü-. Mohr, Wwe., und Kinder.
Wiesbaden, den 18. Februar 1916.
Hellmundstraße 11.
Die Beerdigung findet in aller Stille hier statt. — Beileidsbesuche dankend verbeten.
Heute morgen 4 1 /? Uhr entschlief sanft nach kurzem, schwerem, in großer Geduld ertragenem Leiden meine innig geliebte Frau, unsere treu sorgende Mutter, Großmutter und Schwiegermutter
feint Fritze v. Kranconi
ged. Kodeker.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Wiesbaden» den 17. Februar 1916.
Loreley-Ring 5.
Die Trauer eier findet Sonnabend 1 / 2 12 Uhr im Trauerhause statt, die Beisetzung Montag in Wernigerode a. H. B2142
*
Die glückliche Geburt eines kräftigen Sohnes zeigen hocherfreut an
Harry de Garmo und Frau
Kgl. Sänger.
Wiesbaden, den 14. Februar iqi6.
Am Freitag, den 11. Februar, entschlief zu Bern nach kurzer, schwerer Krankheit
Fräulein Margaret Annie Stewart.
Graf A. von Bothmer.
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Danksagung.
Danksagung.
Allen Denen, welche bei dem Hinscheiden unserer lieben, guten Mutter so herzlichen Anteil nahmen für die vielen Blumen- spenden und besonvers für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Merz sagen wir auf diesem Wege herzlichsten Tank.
Tie trauernden Hinterbliebenen:
Familie Milh. u. Anton Jeck.
Wiesbaden, den 18. Febr. 1916.
Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hin- scheiden meiner lieben, unvergeilichen Frau, unserer Herzens- guten Mutter, Frau Christiane Leibert geb. Tönges, sagen wir allen herzlichen Tank, insbesondere Herrn Pfarrer Merz für seine trostreichen Worte, ferner für die so reichen Blumenspenden und Beileidsbezeugungen, sowie dem Fahrbeamten, und Bahnsteig- schaffnerverein und allen denen, welche der lieben Entschlafenen die letzte Ehre erwiesen. Die tieftrauernden Hinterbliebenen:
Friedrich Herbert «. Angehörige.
Kgl. Eisenbahnschasfner a. D.
Wiesbaden, den 18. Februar 1916.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden meines lieben Mannes, unseres guten Vaters, Schwiegervaters und Großvaters,
Herrn Georg Steinhauer,
sagen innigen Dank
Die trauernden Hinterbliebenen.
Danksagung.
Für die vielen Beweise inniger Teilnahme bei dem uns betroffenen schweren Verluste, sagen Allen herzlichen Dank
Frau Emilie Müller, Wwe., Familie I. Gottfried.
Wiesbaden, den 18. Februar 1916.
