Verlag Langgaffe 21 .
„Tagdlatt-Haus".
Echaltrr-Halle geöffnet von 8 Uhr morgen» bi» 7 Uhr abend».
wöchentlich
KezngS.Prrts für beide Ausgaben: 75 Psg. monatlich, M. 2.85 vierteljährlich durch den Berla, Langgas,« gl. ohne Bringerlodn. M 3.80 viertel,ahrlich durch alle deutlche» Postanstalten. au»!«1iehlich Bcüeugeld. - Bezug».«citellungen nehmen augerdem entgogen: in Wiesbaden die Zweigstelle Bi», marckling IS >owie die Ausgabestellen in allen Teilen der «tadt: in Biebrich: die dortigen Ausgabestellen und in den benachbarten Landorten und im Rheingau die betreffenden Tagblatt-Träger
12 Ausgaben.
Fernruf;
„Tagblatt-HanS" Kt. 6650-53.
Bon 8 Uhr morgen» bi» 8 Uhr abend», außer Sonntag».
Anzeigen-PreiS für die
in einheitlicher Sahsorm; Anzeigen; so -
eile: 15 Psg. für örtliche Anzeigen im -ArbeitSmarlt" und „Kleiner Anzeiger" l> Psg. in davon abweichender Satzaussührun«, sowie für Me übrigen örtlichen nzeigen: so Pfg. für alle auswärtigen Anzeigen: 1 Mk. für örUiche Reklamen; 2 MI. für auswärtige Reklamen. Ganze, halbe, drittel und viertel Seiten, durchlaufend, nach besonderer Berechnung. — Bei wiederholter Aufnahme unveränderter Anzeigen in kurzen Zwischenräumen entsprechender Rar'
Bnzeigen-Aunabme: FürdieAbend-Ausg. bislSUHr m ~ __
wntani: tiir die Morge.,-Ans,, bi«»Ubr na-bmitta,?. Berliner Schrlftleitung des Wiesbadener Tagblatts: Berlin»'., Potsdamer Str. 121 8. Fernspr.: Amt Lützow 6202 U.6203.
für die Ausnahme von Anzeigen an voraeschrtebeuen lagen und Plätzen wird keine Gewähr übernommen.
Kreilag, 21. Januar 1916.
klbend-Kusgabe.
Nr. 34. . 64. Jahrgang.
Oer Krieg.
Oer Tagesbericht vom 21. Januar.
klbgetviefsne russische vorstötze zwischen Minsk Tzartorqsk.
T.-B. Großes Hauptquartier, 21. Jan. (Amtlich.)
westlicher Kriegsschauplatz.
Keine besonderen Ereignisse.
Gestlicher Kriegsschauplatz.
Auf der Front zwischen Minsk und Czarto- rysk wurden Vorstöße schwacher russischer Abteilungen leicht abgewiesen.
Balkankriegsschauplay.
Nichts Neues.
Oberste Heeresleitung.
Oie Ereignisse aus dem Salkan. Eine neue Beschießung von vedeagatsch und Porto-Lagos.
W.T.-B. Sofia, 20. Jan. (Nichtamtlich. Vulgär sche Lelegraphen-Agentur.) Amtlich wird gemeldet: Am 18. d. M., um 8 Uhr vormittags, erschien ein feindliches, ans 24 Kricgs- einheiten bestehendes Geschwader vor Dedeagatsch. Um 9,42 Uhr vormittags eröffncten die Schiffe das Feuer auf die Stadt und die umliegenden Höhen. Mittags war die Beschießung beendet. Die Schiffe fuhren auf die hohe See hinaus. Der Beschießung fielen keine Menschenleben zum Opfer; nur vier Pferde wurden getütet. Am selben Tage kreuzte ein aus 16 Schiffen bestehendes feindliches Geschwader von 8 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags in der Bai von Porto-Lagos. Um 1,65 Uhr begannen die feindlichen Schiffe, die um Porto-Lagos gelegenen Höhen zu beschießen. Sre unterbrachen das Feuer erst um 5,36 Uhr nachmittags, worauf sie sich in der Richtung gegen die Insel Thasis entfernten. Es waren keine Opfer zu beklagen.
Oie Crinksprüche von Nisch.
Oie Ansprache des bulgarischen 3«ren.
W. T.-B. Nisch, 20. Jan. (Nichtamtlich.) Bei der Begegnung in Nisch richtete bei der Tafel Zar Ferdinant. an Kaiser Wilhelm folgende Ansprache:
„Ew. Majestät! Von ganz besonderer Bedeutung ist der heutige Tag. Heute vor 218 Jahren setzte sich &rv Majestät großer Vorfahre Friedrich I. mit machtvoller Hand die Konigskroue Preußens aufs Haupt, und am 18. Januar 1871 erstand unter Preußens glorreicher First: ung das neue Deutschland. .König Wilhelm I. prokl rmierte sich in Versailles zum deutichen Kaiser. Heut«, den 18. Jan 1916, durchfahrt sein Enkel, nachdem seine machtvollen Waffen den Sieg errungen haben, das einst van den «erden gegründete Altserb ien und betritt sicheren Schrittes das einstige Römerkastell Nisch. In meinem Namen, in dem meines Hauses und im Namen meines Volkes spreche ich Ew. Majestät unseren Dank aus für die ums erwiesene hohe Ehre des Besuches und heiße den deutschen Kaiser in der Geburtsstadt Konstantins des Großen herzlich willkommen. Um so größere Bedeutung hat Ew. Majestät Besuch für mein Land, als er angesichts der gewaltigen Stürme des Weltkrieges stattfindet, in dem das bulgarische Volk sein eigenes Schicksal mit dem des deuuchen Volkes verbunden hat, um der gerechten Sache oer Zentral st aaten beizustehen und seine berechtigten nationalen Ansprüche gleichzeitig zu erreichen. Zur Verwirklichung dieses Zieles ist aus Ew. Majestät Befehl g«. merrtfcrm mit unserem tapferen österreichisch-ungarischen Ver- bündetem das ruhmgekröntc deutsche Heer mit meinen Bulgaren in den Kampf getreten, in dem unsere Krieger ihre glänzenden militärischen Tugenden offenbart haben. Die Welt hat mit Staunen und Bewunderung die Kraft Deutschlands und seiner Verbündeten kennen gelernt und glaub: an die Unbesiegbarkeit des deutschen Heeres unter der Leitung und der Führung des deutschen Kaisers. Ich erhebe das Glas aus die kostbare Gesundheit und das fernere Wohlergehen Ew. Majestät, des erlauchten Kriegsherrn des deutschen Heeres, meines mächtigen und teueren Verbündeten, mit dem Segenswunsche, daß das Jahr 1916 uns durch einen dauerhaften Frieden die heiligen Früchte unserer Siege bringen möge, eines Friedens, der es meinem Volke gestattet, in Zukunft auch ein rreuer Mitarbeiter an Werken der Kultur zu werden. Und wenn ums das Schicksal eine Fortsetzung des Krieges aufer- l«gt, so wird mein Volk in Waffen gerüstet sein, bis zum Scblusie seine Pflicht zu erfüllen. Ave Imperator, Caesar et Rex, Victor et Gloriose! Ex Nissa antiqua omnes orientis populi te salutant, redemptorem, ferentem oppressis prosperitatem atque salutem -vivas! Kaiser WiOhrim II. lebe hoch!"
(Heil Dir, Kaiser, Herrsche und König. Si-gr-ich-.r und Ruhm- eekicrtar! Aist dem D-dm des alten Nisch arnßen Dich alle Völker bet Ott*«« fff« Besreier, der den Unterdrückten Gedeihen und Wehl, tatet bringt. Heil Dir!!
Oie Antwort unseres Baisers
lautete: „Ew. Mafestät! Ew. Majestät haben auf das Datum des heutigen Tages besonders Rücksicht zu nehmen geruht, an drei wichtige Epochen anknüpfend, die mit diesem Tage zu- sammenfallen. Oftmals habe ich diesen für uns denkwürdigen und stets gleich bedeuffamen Tag sowohl als junger Mensch cm der Seite meines Großvaters und später selbst als Herrscher inmitten der Ordensritter festlich begangen. Nunmehr zum zweiten Male durch Gottes Ratschluß feiere ich denselben im Felde aus alth i sto r ischem Boden. Durch bulgarische Tapferkeit ein herrliches Stück Land erkämpft, empfangen vom König inmitten seiner tapferen Truppen und seiner glorreichen Führer, geehrt durch Ew. Majestät mit dem hohen Orden, vor allem aber mit der Chefstelle des 12. Balkan-Jnfanterie-Regiments, so haben Ew. Majestät mir die Feiier gestaltet, wie sie schäum zu erwarten ich nickt imstande gewesen wäre. Der heutige Tag hat mir die Erftillung eines lang gehegten Wunsches gebracht und die soeben gehörten gütigen Worte Ew. Majestät bezeugen das, wie auch :ch in der Bewertung dieser Stunde von den gleichen Gefühlen durchdrungen bin. Herausgeror- dert von Gegnern, die das ffiedliche Blühen und Gedeihen Deuffchlands und Österreich-Ungarns neideten und in frivolster Weise die kulturelle Entwicklung ganz E n r o p a s aufs Spiel setzten, um ums und unsere treuen Bundesgenossen bis in die Wurzeln unserer Kraft zu- tressen, standen wir in hartem Kamvfe, der sich bald noch weiter ausdchnte, als die Türkei, von den gleichen Feinden bedroht wie wir, an unsere Seite trat und in zähem Ringen ihre Weltstellung sickerte. Ta erkannte Ew. Majestät Weisheit die Stunde für Bulgarien, seine alten guten Rechte geltend zu machen und.dem tapferen Lande die Wege zu einer herrlichen Zukunft zu ebnen. In treuer Wafsenbrüdevschaft mit den Verbündeten begann der glänzende Siegeszug Sw. Majestät in Waffen ge- rüsteten Volkes, das unter Leitung seines erlauchten Kriegsherrn ein hehres Ruhmesblatt nach dem anderen in die Geschichte Bulgariens einfügte. Um den Gefühlen, die für solche Taten in mir und in ganz Deutschland leben, sichtbaren Ausdruck zu geben, habe ich Ew. Majestät gebeten, die ■ Würde eines preußischen Feldmarschalls anzunehmen und bin mit meiner Armee glücklich, daß Ew. Majestät auch in diesem besonderen Sinne einer der Unseren geworden sind.
Mit Gottes gnädiger Hilfe ist hier und auf allen anderen Fronten Großes, Bewundernswertes erreicht. Ge» fühle heißen Dankes gegen den Allmächtigen empfinde ich, daß es mir vergönnt ist, an dieser historischen, jetzt durch tapferes Blut neugefestigten Stätte inmitten unserer siegreichen Tnuppen, Ihre werte Hand zu drücken und Ew. Maje- stät Wort zu vernehmen, aus dem der feste Entschluß hervorleuchtet, einen erfolgreichen dauerhaften' F r i ed e n zu erkämpfen in* unter den Segnungen desselben die im Sturm des .Krieges besiegelte treue Freundschaft fortzufetzen in ebenso getreuer gemeinsam e r A r b c i t bei den hohen Ausgaben, die uns die Sorge für die Wohlfahrt unserer Völker anserlegt. Mit der festesten Zuversicht fasse mich ich dieses Ziel ins Auge und erhebe mein Mas. uni zu trinken auf das Wohl Ew. Majestät und Ew. Majestät Hauses, auf das ruhmgekrönte bulgarische Heer und die Zukunft Bulgariens!"
Ordensverleihungen.
Ein Dankgottesdienst in Sofia.
W. T.-B. Sofia, 20. Fan. (Nichtamtlich. Bulgarische Telegraphen-Agentnr.) Der denffche Kaiser hat deni Kron- pvinzen Boris den Schwarzen Adlerorden verliehen und den Prinzen K y r i l l ä la suite eines Husaren-Regiments gestellt. Eine große Zahl mazedonischer Offiziere und Soldaten haben Eiserne Kreuze erhalten. Zar Ferdinand hat dem .Kaiser das Großkveuz des Militär- ordens für Tapferkeit im Krieg verliehen; General b Falkenhayn und Feldmarschall v. Mackensen erhielten die 1. Klasse dieses Ordens. Zahlreiche andere deutsche Offiziere erhielten gleichfalls Tapferkeitsorden.
Vor seiner Ankunft in Nisch sprach der Kaiser den Wunsch aus, die ehemaligen mazedonischen Parteigänger zu sehen, von denen er so viel gehört habe, und die jahrelang mit bewundernswerter Tatkraft und eisernem Willen im Kampf für die Freiheit ihrer Heimat ausharrten.
Zar Ferdinand, die beiden Prinzen, Ministerpräsident Radoslawow, Generalissimus S ch e k o w, die Mitglieder des königlichen Gefolges und Oberst Protogerow begleiteten den Kaiser be' der Abreise bis zur Station Stalatsch, wo ein Mahl stattsand. Um 4 Uhr morgens kehrten der Zan die Prinzen, der Ministerpräsident und die Herren des Gefolges nach Nisch zurück.
In Sofia wurde am 19. Januar in Gegenwarl des Ministerpräsidenten, des Generalissimus und aller Armee- fühver ein Dankgottesdienst abgehalten.
3ar Ferdinand auch österreichisch-ungarischer Feldmarkchall.
W. T.-B. Wien, 20. Jan. Der Kaiser verlieh dem bul- Mrischen König di« Würde eine? österveichisch-ungarischen Felomarschalls. Das kaiserliche Handschreiben hierüber wurde dem König am 17. Januar vom Gardekapitän Grafen L o n y a y übergeben.
Bulgariens Aufgabe als Balkanvormachl.
Berlin, 21. Jan. (Zeus. Bln.) Über Bulgarien und Deutschland heißt es in der „Deutschen Tagesztg.": Durch den Krieg ist Bulgarien über sei.ne frühere Rolle weit h inan Sge wachsen und wir sind nicht im Zweifel, daß die militärische, politische und wirtschaftliche Bedeutung des bul- garischen Staatesund Volkes noch weit mehr zunehmen wird. ES würde eine sehr oberflächliche politische Betrachtungsart bedeuten, wollte der Deutsche Bulgarien in erster Linie nur als Brücke zwischen Konstantiuopel und Budapest und in weiter Folge Wien und Berlin und darüber hinaus als ein wichtiges unentbehrliches Glied des großen lebendigen Menschenlagers Europas gegen Rußland betrachten. Dieses beides bedeutet zwar viel, erschöpft aber lange nicht die Bedeutung Bulgariens in Gegenwart und Zukunft. Ein S:urt, der so sicher, klar und zielbewußt seinen Weg geht, der so kurze Zeit nach dem Balkankrieg eine so gewaltige Heeresmacht hat schassen, organisieren und vorbereiten können, ein iolcher Staat, ein solches Volk mit solchen Leitern hat sich seinen Platz im Rate der Völker gemacht. Es muß in der Linie der bulgarischen Entwicklungs- Möglichkeit unbedingt dafür gesorgt werden, auf der Balkanhalbinsel eine Vormacht zu bleiben. Das Deutsche Reich hat alles Interesse daran, diese Entwicklung mit Genugtuung und wo es immer möglich ist, fördernd zu würdigen. Wir hoffen, daß man ebenso wie in Bulgarien bald in Deutschland erkennen und unter politischem !oie wirtschaftspolitischem Gesichtspunkt bereitwillig bestätigen möge, wie wirksam für beide eine enge, vertrauensvolle und direkte Zusammenarbeit in der europäischen und in der Balkanpolitik sein wird.
ver erste Balkanzug in Berlin.
Berlin, 21. Jan. (Zeus. Bln.) Der erste Balkanzug auS Konstantinopel traf letzte Nacht um 11,25 Uhr mit unwesentlicher Verspätung in Berlin aus dem Bahnhof Fviedrichstvaße ein. Von der kolossalen Lokomotive wehten osmanische, bulgarische, ungarische, österreichische und deutsche Flaggen. Der Zug bestand auS fünf Wagen. Die ihm entsteigenden deutschen und türkischen Offiziere wurden von dem Publikum freudigst begrüßt.
»
Griechenlands letzte Frieöensftunde bald gewesen?
Londoner Erwartungen.
Berlin, 21. Jan. (Zens. Mn.) Der „B. L.-A." erfährt aus London, die dortigen politischen Kreise seien allgemein der Meinung, Griechenlands letzte Friedensstunde werde bald geschlagen haben.
ver Streit um die Aufgabe des Salonikiabenteuers.
Die Deutschen müssen an der Westfront getroffen werden.
Br. Amsterdam, 21. Jan. (Eig. Drahtbericht. Zens. Bln.) England drängt nach einem Bericht der „B. Z.", wie bereits auch von anderer Seite schon gemeldet, andauevnd aus Ausgabe der Saloniki-Expedition, doch wollen die Franzesen nichts davon wissen. Die „Times" gibt jetzt die Gründe an, weshalb England sich aus Saloniki zurück- ziehen möchte. Das Matt sagt: Die Alliierten müssen alle Kräfte im Westen einsetzen, um dort eine entscheidende Schlacht und den Sieg Herbeizufuhren. Die Deutschen müßten an der Westfront um reden Preis geschlagen werden. Täglich müßten 20000 Deutsche getötet wenden, bis Deuffchlaud cinsehe. daß sein Ziel unerreichbar ist. Es sei verkehrt, gegen Deutschlands Bundesgenossen zu kämpfen, es müßten vielmehr die deutschen Soldaten getroffen werden, und das gehe eben nur im Westen. Die „Times" sagt schließlich, die Engländer hätten bisher Erfolge erzielt, wodurch sie in den Besitz von 600 000 Ouadratm eilen deuffcher Kolonien gelangt seien, was dreimal so viel wäre, als die von Deutschland in Frankreich und Rußland besetzten Gebiete.
Wer da weiß, was hinter den Kulissen vorgeht, wer den Streit zwischen England einerseits und Frankreich und Rutz- land andererseits über Saloniki kennt, der jetzt das Thema er Besprechungen des gemeinschaftlichen Kriegsrats bildet, er wird verstehen, warum und zu welchem Zweck diesen zweifellos inspirierte „Times"-Artikel gerade jetzt erscheint, venizelos als Schürer revolutionärer Propaganda.
Sr. Budapest, 21. Jan. (Eig. Drahtbericht. Zens. Bin.) „A Villag" veröffentlicht eine lange Drahtung aus Saloniki, die besagt: Einer Athener Drahtnachricht zufolge ist die
griechische Regierung in den Besitz zweifelsfreier Beweise gelangt, woraus hervorgeht, daß Venizelos während der Kammerwahlen Vorbereitungen getroffen hatte, um das Land im geeigneten Augenblick in gldcouen zu setzen. Es wurde eine revolutionäre Agitation gegen König Konstantin und die griechische Regierung entfacht, Waran Venizelos in eigener Person allerdings rächt teiluahm, Werl man ihm vertraulicherweise zu wissen gab, daß er ständig unter polizeilicher Bewachung stehe und die Regierung von jedem seiner Schritte unterrichtet sei. Die Agitation der Anhänger Venizelos' trifft die Regierung nicht unvorbereitet. Allein ihre AktonSfreiheit erscheint durch die auf griechischen! Boden stehenden engusch- französtschen Truppen beeinträchtigt. ES ist von großer Bedeutung, daß der größte Teil der Station und die gesamte Armee auf seiten des Königs «nt seiner friedlj ebenden Pvlitik
