Verlag Langgafse 21
„T«sbl«u-H»»r".
KSalier-Hall- jeättr.ft Bon 8 U»t mor,en« bi» 7 Ubr abttib».
wöchentlich
Bierteljäbtli* durch ben Brrlug beutlcben Sßofianßalteit, <tu»i*!irtlt<6 in WieSbndcn die Sioriüfifttt Bi»-
SBeucaaclb. — »eängs• »entnanjin nrgmcn EUBtincm enrstoen: in —_ . mnrckrin, 19, iowir die Autnabeslellen in allen Teilen der Stadt; in Biebrich: die borttjen Aui aadeslellen und in den benachoarreii LanbdNen und im Rdeingan die betreffenden Togdlan-rrnzcr
12 Ausgaben.
Fernruf:
„Tagblatt-Haus" 5Jt. 6650-53.
Von 8 Uhr morgen» bi» 8 Uhr abends «icher Sanniag».
«NL "-LL..S» BÄ-fÄ tÄÄÄ
rjti wiederholter Aufnahme unveränderter Anzeigen in lurze» Awiichenramnen rntrprecheubni Nachlaß,
. . .. 1 "".. . ... ftür d,e Aufnahme von Anzeigen an v«r«!chriebenen
mİ;r^kd,7Mor',ekL^7^°Na»« BerlinerSchrifrleitung desWiesbadeuerTaMatts: Berlin^.. P,tstz»merStr.121L. Frrnspr.: AmtLüyow 6202«. b203. Tagen Mid Matzen wird .«ne «ewahr nh.rn.mmen.
Mittwoch, 29 . Dezember 1915.
klbend-Ausgabe.
Nr. 606. ♦ 63. Iahrgang.
Der Krieg.
Die Ereignisse auf dem Balfean.
Die Salonisti-Zrage vor ihrer Entscheidung! -Bulgarien legt auch auf Monastir feine Hand!
Br. Sofia, 29. Dez. (Erg. Dvcchtbericht. Zens. Mn.) Bor der Kam>nicreröffnu:ig hielt -die Mshrheit der Kammer eine Sitzung ab, welcher die sogen. ü> en a» d i ew st e n - G r u p p e mit Genadiew seDst beWohnte. Radoslawow schilderte die gegenwärtige Lage But- aariens, sowie die erzielten W crffenerfolge und hob dabei besonders den Sieg bei Prizrend hervor, der die endgültige Vernichtung der serbr,chen Armee heiSei.fu.hrte. Der Mtnister^räsident teilte mit, laß die bulgarischen Truppen bei Prizrend u a. die serbischen Staatsarchtde und „1 on: g Peters silbernen Galawagen erbeuteten, Radoslawow erklärte ferner, die Grenze Bulgariens werde sich bis dahin erstrecken, wohin die bulgarischen Soldaten verdrängen. Auch Monastir wrvd but- garisch bleiben. Bulgarien wird an Österreich-Ungarn grenzen. Die Frage, was nnt den Engländern und Fvairzosen geschehen soll, wird in endgültiger ycorm nach einigen Tagen entschieden werden.
Gunaris äußert sich abermals über die
Haltung Griechenlands.
Br. Genf, 29. Dez. (Eig. Drahtbericht. Zens^Bln.) Der griechische Minister des Innern und der Führer der Mchrheitspartei Gunaris lonrde vom Athener Berichterstatter des „Matin" über die auswärtige Politik Griechenlands befragt. Er erklärte, die Politik der grre- chischen Regierung bleibe unverändert. Griechenland fei ein kleiner Staat, der nicht in den Krieg hinein- gezogen werden wolle, uni einer ätzatastrophe, wie die jenige in Belgien und Serbien es waren, zu erleben. Wir sind Hellenen, nur Hellenen, sagte Gunaris. Ich bin weder deutschfreundlich, noch fvanzosenfreundlich: ich bin Grieche! Ganz Griechenand bleibt selbst unter den gegenwärtigen Umständen England, Frank reich und Rußland, denen es die Selbständigkeit seiner Entwicklung verdankt, zugeneigt, aber die Alliierten können nicht verlangen, daß diese Gefühle uns veran lassen, ohne unbedingte Notwendigkeit in den gegen wärtigen Konflikt einzugreifen. Wir erachten, daß gegenwärtig nichts uns gebietet, aus der Neutralität herausAutreten. Griechenland ouip,findet immer das Glück undUnalück mit, dasFvankreich treffen torvd. Mehr können wir aber nicht tun. Über die Haltung Griechenlands befragt, falls die Bulgaren in das griechische Gebiet einrückcn, antwortete Miliaris, hierüber könne cr keine Erklärung abgebcn. Er spreche nur von vollen deten Tatsachen, und wolle iischts über die Zukunft sagen. Da der Berichterstatter bemerkte, daß fein Still schweigen eine gewisse Auslegung zuließe, erwiderte Gunaris, er errnächtiae ihn nicht, irgendwelche Folgerungen aus seinen: Stillschweigen zu ziehen.
Des Ministers Rhallts richtige Antwort.
Berlin, 29. Dez. (Zens. Bln.) Der „Carriere della Sera" meldet laut verschiedenen Morzrnblättern, der grie chische Minister Rhallis habe auf die Frage, waS die. Regierung tun werde, wenn ein gemischtes Kords, aus Bnl gare» und Deutschen bestehend, die griechische Grenze über schreiten würde, mit der Gegenfrage geantwortet: „Warum brachtet Ihr uns in diese Lage? Warum versteift ihr euch darauf, in Saloniki zu bleiben? Ihr kam:, um Serbien zu helfen, aber diese heldenmütige Nation ist vernichtet. Demnach besteht der Zweck eurer Expedition nicht mehr. Wir sind besorgt um Leben und Eigen, tum von vielen griechischen Untertanen in der Türkei und Kleinasien. Geht fort von Saloniki, dann wird kein Deutscher, kein Bulgare, kein Türke griechischen Boden betreten."
Lastelnau kn Griechenland.
Athen, 29. Dez. (Zens. Bln.) Der französische Gcneral- stabschef Castelnau ist trotz aller gegenteiggen Versicherungen der venizelistischen Presse abgereist, ohne Venizelos zu besuchen. Dies wivd als ein Ausdruck der Mißstimmung der vierverbändlerifchen Militärkreise ausgelegt, daß Venizelos ohne Genehmigung des Königs und der Regierung den Vierverband nach Saloniki gerufen und in die jetzige schwierige Lage gebracht habe. General Castelnau erklärte, der Vierverband beabsichtige nicht, eine Offensive xu unternehmen; er beschränke sich vielmehr auf die Verteidigung Salonikis, dessen Besitz für ihn äußerst wichtig sei. weil cr hierdurch die Verbindung zwischen Wien und Konstantinopel unsicher mache. Außerdem sei die Lage Salonikis auch als Basis für eine Teilnahme und Verteidigung Ägyptens seitens der Verbündeten günstig. — Eine Division englischer Schanzsoldaten wurde vorgestern in Saloniki gelandet. — Die Kammer tritt am 24. Januar zusammen, wenn nicht unvorhergesehene Ereignisse einen früheren Zusammentritt erforderlich machen.
Casielnaus Besuch bei dem Hönig.
Nur ein Höflickkeitsakt.
W. T.-B. Bern, 29. Dez. (Nichtamtlich.) Der Sonderberichterstatter des „Corrieve della Sera" meldet: Der Besuch TasteürauS bei dem König wird als Höflichkeit ausac- faßt, da er seitens der französischen Regierung weder neue Forderungen vorgebracht, noch neue Erklärungen verlangt hat. Castelnau soll dem König erklärt haben, Lie AlliierTn seien entschlossen, jeden feindlichen Vormarsch awh Salon ki zu verhindern. Die jetzigen Truppenbestände sollen in Saloniki belassen und für den Notfall weitere Truppen ohne Einischränkwny der Zahl gelandet werden. Auch soll rer General den König über die Verteidigungsmaßnahmen ree Alliierten unterrichtet und den Wunsch ausgesprochen haben, Griechenland rnöge weiterhin wohlwollende Neutralität bewahren. König Konstantin wiederholte Castelnau seinen Wunsch, die Neutralität und Souveränität Griechenlands möchten nicht geschmälert werden.
Ein« ß&erftcmöene Kabinettskrise in Griechenland.
Er. Lugano, 29. Dez. (Eig. Drahtbericht. Jens. Ml,) Ein Telegramm des „©ordere" aus Athen will wissen, daß rat griechischen Kabinett eine Krise auSgebrochen fei, weil Gunaris nach dem Ausfall der Wahlen den Vorsitz im Ministerium beansprucht 'habe, worauf Skufiudis und R h all i s ihre Entlassung gefordert hätten. Auf den Wun;ch des Königs hätten beide jedoch ihre Gesuche zurückgezogen und die Einigkeit im Kabinett sei wie-derhergestellt worden.
Englisch« Eruppeniandung bei KarocHo?
Genf, 29. Dez. (Zens. Bln.) Der Mailänder „Secolo" meldet: Bei Kawalla sind englische Truppen mrd Munition gelandet.
Griechenland und Italien.
Widersprechende italienische Blätterstimmen.
W. T.-B. Bern, 29. Dez. (Nichtamtlich.) Die Mailänder Blätter besprechen ausführlich das italienische Unternehmen in Albanien sowie den Schritt des griechischen Gesandten in Rom bei der italienischen Regierung. Der „Secolo" beurteilt diesen Schdtt als ein weiteres offenkundiges Zeichen dafür, daß die Hoffnungen der deutschfreundlich Gesinnten in Griechenland, die jetzt widerspruchslos am Ruder seien, wieder steigen. Die „Tribuna" bedauert den Schritt und meint, Skuludis habe dabei keine glückliche Hand gehabt. Wie der „Corriere della Sera" aus Athen meldet, stellen die griechischen Blätter nach einem anfänglich gezeigten Mißtrauen fest, daß zwischen Italien und Griechenland eine völlige Verständigung bezüglich der italienischen Aktion in Albanien erzielt worden sei. Nach der „Gazette d'Aihene" hat Italien durchaus freundschaftliche klärungcn über die Tragweite seiner Operationen in der Region von L a l o n a gegeben und Griechenland um gewisse Erleichterungen ersucht, denen man in Athen zugestimmt habe, nicht ohne jedoch gleichzeitig ebenfalls Anforderung e n an I t a l i e n zu stellen. Die Verhandlungen dauern in freundschaftlichster Form fort. Auf alle Fälle sei sicher, daß Griechenlanä sich die Anerkennung seiner Rechte gesichert habe. Der Schritt der griechischen Regierung in Rom bestand laut „Neonasty" in der Anfrage, ob Italien die Zone Berat in Albanien besetzen wolle. Dabei wurde der griechische Standpunkt betont, daß diese Zone entweder selbständig bleiben oder vorläufig von Griechenland besetzt werden müsse, da Italien mit seiner Landung in Wallona eine derartige Zusicherung gegeben habe.
In R o m sind die M i n i st e r wieder fast vollzählig eingetroffen, so daß noch im alten Jahr ein Ministerrat stattfinden kann, der sich mit der Haltung Griechenlands und der albanischen Unternehmung befassen soll. Die Anfrage Griechenlands wegen des italienischen Vorgehens in Epirus wird in der Öffentlichkeit Roms sehr übel genommen.
Radoslawow vor den Regierungspartsisn.i
Die englisch-französische Frage in wenigen Tagen endgültig gelöst?
W. T.-B. Sofia. 29. Dez. sNichtamtlich.) Die ^Rsgie rurrgsparteien hielten anr Mou-tagmrchmittag eine Sitzuirg ab, um über die Sobranjetagmdg zu beraten. ES nahmen daran teil die Rad-oSlatuisteir, die Tontfchewisten und di StamSulowisten mit ihrem Führer Ghencrdiew. Rad o s. lawow hielt eine kurze Rede über die Lage. Der Sieg üci Pristina bedeute die Zerschmetterung der serbischen Armee. Die englisch-französfiche Frage werde in w e n i g e n T a g - n e n d g ü l t i g gelöst werden.
Die Thronrede Aönia Kerdinonds.
W. T.-B. Sofia, 28. Dez. (Nichtamtlich.: Die Thronrede des Zaren Ferdinand bei der Eröffnung der Sobranje hat folgenden
Wortlaut: .
„Meine Herren! Ich und meine Regrerung baden nach eins brnch des europäischen Krieges länger alz ein Jahr unerhörte Anstrengungen gemacht, um eine Einigung mit unserem se r b t - scheu Nachbar zu erzielen, damit er uns auf friedlichem Wege Gebiete, die er uns heimtückisch genommen, zurückcrstatte Diele Bemühungen scheiterten an der unerschütterlichen H ar t n ä'ck ig l eit Serbiens, das sich weigerte, uns M a z e - donien zmückzugeben. Nachdem vir alle sriedtichen Mittel zur
Erreichung dieses Zieles erschöpft hatten, war ich, um den Leiden unserer geknechteten Brüder ein Ende zu bereiten, gezwungen, unserer Armee den Befehl zu erteilen, in Serbien einzudringen, um unsere Brüder zu befreien und die Einheit unserer ^cation herzustcllcn. Ich stelle mit Stolz fest, ba& unsere Truppen sich mit unvergleichlichem Schwung und außerordentlicher Tapferkeit aus den Feiild geworfen haben, Schulter an Säpilter mit den braven ruhmgekrönten Truppen unserer Verbündeten, Deut sch- l a n d und Österreich-Ungarn, kämpfend, schlugen sie m weniger als zwei Monaten den hmterlistigen Feind vollständig und warfen ihn aus seinen Gebieten heraus. Sie haben sodann etwas noch Ruhmvolleres getan. Die Truppen, die zwei große Mächte, E n g l a n d und F r a n k r e i ch , zur Schande der Zivilisation und ihrer eigenen Länder gegen die gemarterte bulgarische Nation gesandt hatten, um die serbische Tyrannei über sie ausrecht zu erhalten, sind aus Mazedonien verjagt, heute steht kein einziger Soldat auf dem unseren Helden und Märtyrern der Vergangenheit und ruhmreichen Gegenwart so teuren Boden.
Ruhm sei der siegreichen bulgarischen Armee, die durch ihre Tapferkeit, ihre Ausdauer und ihren Schwung unser Vaterland und unsere Waste» neuerdings berühmt gemacht hat. Sie hat sich die ewige Dankbarkeit ihrer befreiten Brüder erworben, und sie war glücklich, ihre Freude und Begeisterung zu teilen, als sich die unvergleichlich rührenden Szenen in den Städten abspielten, wohin sie die Freiheit gebracht, wo sie die Ketten der Sklaverei ge- sprengi hat.
Ich gedenke mit Ehrfurcht unserer aus dem Schlachtfeld ge- fallenen Helden, die mit ihrem Blute das nationale Ideal besiegelt haben.
Meine Herren! Meine Regierung wird Ihnen bloß ein Budget- provisoriuui für die erste Hälfte von 1916 untrrbretten, sowie Kredit- fordernngen, welche notwendig sind für die Erfordernisse des Krieges» für die Erhaltung der Familien der ärmeren Soldaten, für die Anstechtcrhaltung von Ordnung und Verwaltung in dem von unseren Truppen erlösten und besetzten Gebiete, sowie für die Organisation der an beiden Ufern der Maritza gelegenen Ge- biete, die gemäß dem Übereinkommen mit dem verbündeten türkischen Reiche an Bulgarien als Unterpfand dauernder Freundschaft und glücklicher Zusammenarbeit und entsprechend den höheren gemeinsamen Interessen der beiden Staaten abgetreten sind. Meme Regierung wird Ihrer Genehmigung alle Vorlagen unterbrcüen, welche sie in: Bewußtsein der Wichtigkeit des gegenwärtigen Augenblicks so- fort ausgearbeitet und angesichts der durch die Bedürfnisse der Armee, der Verteidigung des Vaterlandes und guten Fortführung des Krieges geschaffenen Notwendigkeiten in Kraft gesetzt hat.
Meine Herren! Überzeugt, daß Sie, durchdrungen von der Größe des gegenwärtigen Augenblicks und vom Vertrauen des tvahren Patrioten im Lauf- ihrer Tätigkeit die E i n i g - keit beweisen werden, deren das Vaterland jetzt mehr als je be- darf, rufe ich den göttlichen Segen auf Ihre Arbeit herab und erkläre die zweite ordentlich- Session der siebenten bulgarischen Nattonal- Versammlung für eröffnet. Es lebe die bulgarische Nation! Es lebe die tapfere bulgarische Armee!"
3tim Gefecht et*, der bulgarischen Hüfte.
Die Darstellung im amtlichen russischen Kriegsbericht.
W. T.-B. Petersburg, 29. Dez. (Nichtamtlich. Petersburger Teletzraphen-Agentur.) Über die letzten Operationen u,rrferer TorpedoLoote an der bulgarischen Küste teilen die zwstäibdiyen Stellen mit, daß die in jener Gegend sich bestnd-, lichen Torpedoboote zwei feindliche Segelschiffe an- trnfen, sie versenkten und außerdem die bulgarischen Küstenwachen beschossen. Mchrere feindliche Unters.eeborte gnrffen den Torpedc»bootszerftür-er „Gromky" an-, der jedoch zwei auf ihn abgeschofsenen Torpedos geschickt austvich und den Anariff durch sein Geschützfeuer abschlug. Man hat Grund anzunehmen, daß die feindlichen Unterseeboote ge. suncken sind.
(Notiz des W. T.-B.: Zu dem Schlußsatz wird -uns von zuständiger Seite mitgeteilt, daß die^ Unterffeeboote weder» gefuinlen noch beschädigt worden sind.)
Die Lage in valona bedenklich?
Br. Athen, 29. Dez. (Eig. Drahtbericht. Zens. Bln.) „Embros" meldet aus Kochu durch Funkspruch: In Albanien trat eine Pause in den ttalienischen Truppentransporten ein. Der italienische Generalstab in Valona beurteilt die Lage der italienischen Truppen in Albanien pessimistisch. Er verlangt Truppenverstärkungen, wogegen Cadcrna energisch protestiert. „Embros" zufolge ist die Lage in Valona bedenklich.
Der ins Genick.
In Her „Daily Rlail" behand-glt ein bekannter Pols, tiScr, Lovat Fraser, die Frage, ab Her ViervechanS — er meint natürlich England — besser daran tue, ferne Bemühungen ans die Bcharrptung Salonikis oder Ägyptens zu richten, und er kanrmt zu dem Engeo- nis, daß das letztere richtiger sei. „Schützt vor^allem Ägypten. -Für unsere Moacht zur See ist der Sues- känal der Schlüssel .... Mt ihm geht auch unser Prestige im ganzen Osten verloren. Der Sueskan-al ist die Lebensader unserer Macht.... Wenn es uns nicht gelingt, ihn zu behaupten, so halben wir morgen Ausstände und Wirren in Indien, Schlwierrg- keiten in Australien." Was der um, das britische Imperium besorgte Engländer hier anssührt, ist Awiar nichts -weniger als neu, aber zutreffend. Schon vo-r fast 120 Jahren erkannte Napoleon I.: „Drc Zeit ist nicht fern, wo wir begreifen werden, daß man sich Ägyptens bemächtigen muß, um England ziigrunde
