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9tt* 568.

Montag, 6. Dezember 1915.

Mrsbrrdener Tayblatt.

Mbcnd-Ausgabe. Erstes Blatt.

Sette 8.

die Stimmung, als Fräulein Reimers Lieder zur Laute sang, Herr Andriauo heitere Erdichte vartrug, darunter drei ganz köstliche Scherze in Wiesbadener Mundart, von Rudolf Diez, um schließlich den Höhepunkt zu erreichen, als Herr .Herrmann als Feld- «rauer erschien und Krau Doppelbauer als anmutige Pachte- rin auf einem Dorf der Picardie. Beide Künstler spielten das Stückchen „Kirrmärker und Piesrde" von Louis Schneider, bearbeitet für die Gegenwart von Bernhard Herrmann. Es braucht wohl kaum betont zu werden, daß die „Bearbeitung" stark zum Lachen rmregte. Der wenig elegante, aber urkornische „Schieber" mußte Wiederholt getanzt werden. Die Zuschauer lachten Tränen. Der Schluß war dann wieder ernst. Die Kapelle der 80« spielte ein

lachtenarmälde, an welches sich die Nationalhymne anschloß. Noch «»mal öffnete sich der Vorhang, ein lebendes Bild «schien, eine Huldigung auf uns«en Kais«. Es war wied« ein hübscher, ge­lungener Abend. k.

Aus dem vereinslrben.

vorberichte, vereinsserfarnmlrrrrgen.

* (Ohne Gewährt Zum erstenmal seit Beginn des Krieges hatte der „F r a u e n k l u b" Wied« einen seiner beliebten Teenach­mittage veranstaltet und das sehr zahlreich erschienene Publikum war ein lebendiger Beweis, welN^großen Beifall diese Veranstal­tung fand. Nicht allen, leibliche Genüsse, sondern auch künstlerische Darbietungen wurden den Gästen zu teil. Zunächst führten talent­volle Dilettanten ein kleines Theatttstück „Der Kriegskuchen.ver­faßt von Frau Oberstleutnant Weiz, vor. Das Lustspiel, d« Jetzt­zeit entnommen, behandelt die Berwechflung zwei« Kriegssendungen und der dazu gehörigen Briefe, was zuletzt die V«anlassu»g zu zwei Verlobungen gibt. Es wurde flott und humorvoll gesprelt und trug d« selbst mitwirkenden Berfasierin und den and«en Mitspielenden reiches Lob ein. Weit«hin hatte Fräulein Gärtner vom König!. Theater ihre Kunst in liebenswürdigster Weise in den Dienst des Klubs gestellt und erfreute die Zuhörer mit einem vorzüglich aus- gewählten Liederprogramm. Sie sang seltener gehörte Lreder von Franz, Bungert und Richard Strauß und verstand es, das Publikum mit jedem Liede, durch Entwicklung ihrer schönen Stimme und ihren vorzüglichen Vortrag immer mehr zu fesseln. Schließlich v«anlatzte die reizende Zugabe des Liedes: „In der Rosenlaube am Rhein von Bungert einen wahren Beifallssturm. Auch die femmhnge Br- gleit«in am Klavier: Fräulein H«mine Schroed«, durfte an den Ehren des Nachmittags teilnehmen. Zuletzt sprach Frau Pansa «n der Zeit entsprechendes warmempfundenes Gedicht: „Weihnacht ,m Felde" von Trude Urfey. (Die Verfasserin bat das Ged icht au f Postkarten drucken lasten und wird es jedenfalls ein« willkommene Beigabe zu jeder Feldpostsendung sein.) F481

Provinz Hessen-Nassau.

Regierungsbezirk Wiesbaden.

flt. Franisurt a. M., 4. Dez. Der Schaden, der durch den letzten Frost den städtischen Kartoffeln zugefügt wurde, ist weit e r - heblicher, als es bisher den Anschein hatte. Es sind von den auf dem Wege nach hier befindlich gewesenen Sendungen die Kar- löffeln von 70 Eisenbahnwagen «froren. Das sind etwa 12- bis 14 000 Zentner. Die Stadt verkauft diese v«dorbene Ware mit USO M. den Zentner zu Breun- und Futterzwecken. Trotzdem verliert sie noch 2V- bis 21 000 M. Sie bat den Schaden ganz allein zu tragen, da die gesamte Sendung aus ihre eigene Gefahr ging.

Neues aus aller Welt

«Sin heftiger Stur« i» Berlin. B e r l i n, 6. Dez. Ein heftiger türm durchbr-uste in der Nacht zum Sonntag und fast den ganzen Sonntag hindurch die Straßen von Groß-Berlm. An d« Ecke Bellerunmn-Eulerstraße auf dem Gesundbrunnen wurde ein mit 11 Kühen beladen« Bichwagen umgewvrsen, als er um d,e Elke bog. Die Feuerwehr mußte dos Bich wieder cinsangen und den

^^«/ital^scher Rilitiirzas verunglückt. Br. Genf, 4. Dez. feig. Drchtbericht. Zeus. Bln.) Ber dem Zusammenstoß emes Schnellzuges mit einem Mflitärzug auf d« Straße Ltma-Maücmd- Brescia wurden 18 Personen verletzt, darunter Prinz Louis Napoleon, der zurzeit dem italienischen Generalstab znge- teilt ist.

Letzte vrahtberichte.

)er brititirche und französische Gesandte in Athen bei Skuludis.

W T -B. London, 6. Dez. (Nichtamtlich. Draht- icht.)' Wie die „Times" aus Athen vom 5. Dezember ahrt besuchten der britische und französische Gesandte tern Skuludis. Die Unterredung dauerte über ?Gtunde. Der Zweck des Besuches war, die bevor- )ende Überreichung der Antwort des Brerverbandes^

Handelsteil.

leqen eine weitereVerteuerung des Zuckers

Der Kriegsausschuß für Konsumenten - JdSftrUhaAeim Rdchsamt deVlnnern

;S u Ä rei Kü^rÄ

’orderung würde den Rohzucker t . 1 : otz . p re ; se von lestände - gegenüber dem jetzt senden ? ^

2 M. für den Zentner um weitere 25 Ptoil, gogenuner aeiu jtzten Friedenspreise sogar um 50 Pro*. ’ve rteu ern^

Im Interesse der deutschen Verbraucher maß gegen lese Verteuerungsbestrebungen ganz energisch protestiert /erden. Die beantragte enorme Preissteigerung [es Zuckers, der in unserer Volksemährung gegenwärtig ine so bedeutende Rolle spielt, besondere auch deswegen, /eil er das wichtigste Ersatzmittel für Fett ist, mußte die chlimmsten Folgen nach sich ziehen. Dazu liegt aber nicht [er geringste Zwang vor, denn die verhältnismäßig nur ering gestiegenen Herstellungskosten sind durch die so uhlbare Erhöhung der Zuckerpreise mehr wie reichlKü usgeglichen worden. Die Zuckerfabrikation hat schon, be- or die jetzt geltenden Höchstpreise zur vollen Wirkung ramen überaus glänzende Gewinne erzielt. Die D 1 v l - lenden der Zuckerfabriken sind durchweg ganz irheblich, teilweise um das Doppelte und Dreifache ge- tiegen. Manche Fabriken, die bisher keine Dividenden ’erteüten, haben diesmal 6 und 8 Proz. Gewinn abgeworfen, fachfolgend dafür einige Beispiele. Neben vielen anderen laben nach den letzten Abschlüssen an Dividenden verteilt lie Zuckerfabriken:

Trachenberg.

Bahnh. Marienburg, A.-G Jülich . . .

Direchau . .

Neuwerk . .

Körbisdorf Brühl . . . Kraschwitz Fröbeln . .

Wr eschen . .

Glauchzig . .

Halle . . .

JLojavien , .

Xracmo » , ßetooda, -

• *

1914/15

4 Proz.

5 „

6%„

8 „

9 „

12 ..

14 *

15 „

16 „ 18 .. 20

25 ..

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30 „ 4o »,

1913/14 0 Proz. O „

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11

14

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15 „ IS .. 24 >

die in versöhnlichem Tone abgefatzt sein soll, an- zukündigen.

Oie Räumung von Monastir durch die serbisäjen Truppen.

Sr. Lugano, 6. Dez. (Eig. Drahtbericht. Zeus. Bln.) Magrini meldet dem „Secolo" unter 'dem 2. Dezember aus Florina: Eestcun wunde den ganzen Tag an den Ufern der Sjenica, eines NebenfüusseS der Cerna, scharf gekämpft. Bei Resna lmrrden Banden zurückgewiÄdn. Am Abend wurde der Rückzug von Monastir angetveten. Um 10 Uhr marschierte ein Bataillon durch die Stadst in der Richtung auf Resna ab. Eine Bürgermiliz wurde organisiert und be­waffnet Um bis zur feindlichen Okkupation die Ordnung anf- necht zu erhalten. Aber um 11 Uhr hörte man bereits Flintenschüsse, da etwa 20 Läden geplündert wurden. 4000 Zentner Lebensmittel, die sich noch in der Städt befanden umd die man nicht imtnahm, übergab Oberst Wassitsch der Obhur der amerikanischen Mission. Wassitsch selbst war um MrttWwacht noch in Monastir. Er rückte zum Verteidigung des Engpasses von Resna ab, denn, so sagte er, kämen die Bulgare:! ums zuvor, so können sie über Resna bis Obrita marschieren und der serbischen Nordarmre, die sich nach Elbasan zurückziehe, den Weg abschmrden. In der Mor- gewdLnmerung verttetzen die lchten serbischen Kompagnien mit Maschinengewehren die Stadt. Sofort zogen die Bahn-- b-wmten aus dem Bahnhof die griechische Fahne auf. Es ist zu bemerken, datz die Linie Saloniki-Monastir, wo der Zugverkehr, wiederhergestellt ist, der deutschen Bahn gehört.

Die Dauer des entscheidenden Kampfes um Monastir.

London, 6. Dez. (Zeus. Mn.) „Daily Chronicle" meldet ans Saloniki: Infolge der großem Kälte kann an der eng. lischem Front keine wichtige Bewegung stattfinden. Der Kampf oiim Monastir fand in der Nähe des K a r a s u statt und dauerte 24 Wunden. Das Hauptgefecht wurde auf bem Punkte geltefint, wo der Fluß durch sine eiserne Brücke über- spannt wird. Die Serben versuchten, diese Brücke in die Luft zu sprengen, aber Komitatschi drohten, ihren Rückzug ab- zuffchneiden, io daß sie von ihrem Vorhaben Abstand nahmen. Am 28. November näherten sich die Bulgaren der Stadt bis ans 4 Kilometer. Sie besetzten die Mirkinahöhen, die Monastir beherrschen.

Die verhängnisvolle englische Niederlage in Mesopotamien.

L. Berlin, 6. Dez. (Eig. Meldung. Jens. Bln.) Eine offizielle englische Meldung besagt: „Mer türkische Divisionen wären im Kampfe bei Ktesiphon beteiligt gewesen. Nach len Aussagen türkischer Gefangener soll eine der Divisionen buchstäblich vernichtet worden sein. Diese Vernichtung könne auch aus eigemien Beobachtungen bestätigt werden." Wie un^aubwürdig diese Vernichtung einer türkischen Division ist, geht schon 'daraus hervor, datz das offizielle britische Kom- munchue den Rückzugder Truppen bestätigen muß. Diese Bestätigung findet Man in dom weiteren Wortlaut der anft- lichen Bekanntgabe: „Itachdem die Berwundelten und Ge­fangenen, ohne behindert zu werden, sortgeschcrsst waren, zogen sich die onMschen Truppen auf eine etwas flußabwärts beLegene Stelle zurück." Man hatte allgemein in Deutsch­land schon mit der Möglichkeit der Einnahme von Bagdad durch die Briten gerechnet *mi> an Hinweisen darauf hatte es nicht gefehlt, weil mit dem Anmarsch bedeutender fetiMicher Kräfte gerechnet wurde und weil nach langen Vorbereitun- gen ide ein ganzes Jahr gedauert hatten, ein Umfassender und starker Anyriffspkcm zur Ausführung zu kommen schien. Um so größer wird nun die Leistung des türkischen Heeres veranschlagt werden müsien, das sich, der bedrohlichen Lage voll bewußt, alle Kraft anspannte, um die doppelten Angriffe des Feindes auf dem Lande und auf dem Fl'uß, mit schweren Verlusten für den Gegner zurückzuweisem Es ist schon ge­nügend hervoryehoben worden, welche Enttäuschung der Fehlschlag dieser letzten, einigermaßen aussichtsvollen eng- Ascken Unternehmung in London Hervorrufen mutz, lrv man bei aller Enttäuschung aus dem Balkan nun auch noch auf den Fuibel über die Eroberung von Bagdad verzichten! muß.

W« 11 erdencli 1 e.

Beobachtungen in Wiesbaden

▼OB der WettenMtKHi üw» >iug. Vereine £&r Neleilmll«.

l 7 0 irr

i. Dezember | morgru.

2 Ohr

tz Bl»

Nttwl

Barometer auf 0° and Norraaleebwem Barometer auf dem Meeresspiegel . • Thermometer (Celsius) .« ».«•»••« Ducstspanntrag (mm) . .« «*••«••• Relative Feuchtigkeit ( 9 /o) . «•< •••« ^ r ind-Biehtuug and -Stark© ••••••

Niederschlagshöh© (msa) . .«•••••*

743.9

754,1

7.6

7.1

90

Ol

0,1

710.6

750.7 10.2

6.6

93 SW 2 2,2

740 6 750 5 12.7 9.9

91 SW 3 1.2

TU. 7 751.8 10.8 6,5 91,3

Köehste Temperatur (Celsius) 13.1.

Niedrigr«te Temperatur 7,8.

5. Dezember.

7 Uhr

noor *•>»*.

2**r

9 Hhr

MUte-

üaronaeter »oi 0® und Normafsctnver«

741.2

746,1

7442

743JS

ßarometer auf dem Meeresspiegel . .

751,2

755,3

754.4

75*6

Thermometer (Celsius).. . . . ,

13.3

11.9

85

106

Dunstepannung (nun)

8.3

6.7

7.7

7.6

Kelati»« Feuchtigkeit (O/o)..

73

65

93

77,0

Wind-Richtung und -Stärke.

SW 2

BS

KO 2

Niederschiagshöhe (mm).

2,6

>—

0.4

Höchste Temperatur (Celsius) —3,9.

Niedrigste Temperatur —11.4.

Wettervoraussage für Dienstag, 7. Dezbr. 1915

ven der MeWerolegieckem Abteilung de« Phy«ik»l. Verein« zu Frankfurt». A

Zunehmende Trübung, zeitweise Regen, keine erhebliche Temperaturänderung.

Wasserstand des Rheins

am 8. Dexembe*.

Biebrich- P«ßoi: 3.06 m gegen 8.72 m am gestrigen Vormittag.

Caub. » 3.93» » 3,00 » » » »

Mainz. » 2.32 > » * > > >

= Reklamen. =

WM

H rrusttrei.!-

Angesichts solcher Gewinnergebnisse ist eine weitere Erhöhung des Zuckerpreises völlig unberech­tigt. Sie würde zu einer überaus schädlichen Einschrän­kung des Zuckerverbrauches führen müssen, trotzdem wir reichlich mit Zucker versehen sind. Eine vernünftige, den Interessen der großen Masse des Volkes gerecht werdende Preispolitik müßte vielmehr auf eine Herabsetzung der viel zu hohen Preise hinarbeiten. Es darf wohl daher erwartet werden, daß die Regierung die maßlosen Forde­rungen der Zuckerinteressenten gebührend zurückweist.

Amtliche Notierungen

vom Wiesbadener und Frankfurter Schlachtviehmarkt vom 6. Dezember.

(Eigene Beriohte des Wiesbadener Tagblatts) _

Ochsen.

VeUSeisehi«e. aussemästete, höchst ScMaohtrwerts, die nooh nicht ge­zogen haben (ungoiochtei ..... Vollfi, ausgemäst, im Alter v.4—7 J. Jnnge,fleischige, nicht aus gemästete und ältere amseemästete . .. .... MUß. genährte jg. u. gut genährteält.

Bullen.

VoIlfl„ausgewach3.,l»chst.8chlaohtw.

Vollfleischige, jüngere.

Maß.genährte jüng.u.gut genährteält.

Färsen und Kühe.

VollfL.ausgem.Färs.hohst.Schlaohtw. VoUfl„ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwerts bis zu 7 Jahren ■. keltere ausgemäst Kühe u. wenig gut entwickelte jting. Kühe u. Färsen Mäßig genährte Kühe und Pärseu. . Gering genährte Kilhe imd Färsen

Kälber.

Doppellender, feinste Mast.

Feinste Mastkälber.

Mittlere Mast- und beste Saugkälber geringere Mast- u. gute Saugkälber Geringere Saugkälber.

PerSOic*

70-75

61-70

Wiesbadener

UMMM

l «bend

PwrtOkg

130-140

116-130 -

66-72 1«—121 60-86 101 —111

70-76 1128-133 62 -69 '112-125

Frankfurter

Preise.

PorSOkg

73-76

63-71

68-70

73—76

87-71

61-67

Per 5« * g

133-136

124-130

121—125

112-126

124-133

113-121

Schafe.

Mastlämmer u. jüngere Masthämmel Geringere Mastaämmel nnd Schafe Aeltere Masthämmel, gering. Mast- länuneru. gut genährte jg. Schafe Mäßig genährte Hammel und Sohafb

(Merzschafe)

63-70 110—12> 55- 62 110-124 54—62 93-112 46 -52 93—104

33-62 i 78-100 37 - 45 37—102

X ! ,155

76-80 127-133

75—83 126 -143 61-64 117—123 53-75 103-126 61-70 110-119 66-63 100—106 60-70 (1C2-1C3

50-55

Schweine.

Vollfleisch.bis zu 100 kg Tjebendgew. j! 103 Vollfleisch, über 100 kg Lebendgew. jj 113 Voltfleisch, über 125 kg Lebendgew. 129 Fette Uber 150 kg Lebendgewicht. . ! —

Fleisohige unt 100 kg Leb«id«ewicht ij 83 Unreine Sauen u. gesohnittene Eber l| —

Am Wiesbadener Schlachtviehmarkt _ _

Ochsen 57. Bullen 37, Kühe und Färsen 351, Kälber 310. Soiui« 133.

130-125

55-60

46

101 118-118'/« 123-128V«

93

wurden aufgetriefoen:

120-130

110

Sohweine 309. Von den Schweinen wurden verkauft zum Preise ron 29 Mk. 8 Stück, 116 Mk. 36 Stuck, 108 Mk. 61 Stück. - Markt­verlauf: Bei Großvieh geringer Ueberstand, Kleinvieh ausver­

kauft ; Sohweine flott verkauft. Der Auftrieb der Schweinen konnte den Bedarf nloht docken.

Am Frankfurter Sehlachtviehmarkt betrug der Auftrieb von Rindern 3015, Ochsen 263, Süllen 38, Kühen 2719, Kälbern 471 Schafen 183, Schweinen 303. — Marktrer 1 auf. Rinder und

Schweine lebhaft, Kälber une Schafe ruhig, bei Rindern Ueberstand

Banken und Geldmarkt.

$ Berliner Börse. Berlin, 5. Dez. Der Börsenvor­stand, Abteilung Fondsbörse, gibt bekannt: Im Verfolg der Bekanntmachung vom 27. November wird der Kursabschlag für den inzwischen abgetrennten Dividendenschein auf jetzt noch laufende Engagements in Elektrischen Licht- und Kraftanlagen-Aktien auf 5 Proz. festgesetzt.

Indnstrie und Handel.

* A.-G. Grün u. Büfinger in Mannheim. Es scheint die Annahme zutreffend, daß mindestens die letztjährige. Divi­dende (i. V. 6 Proz.) auch in diesem Jahr erreicht wird.

w. Bombachcr Hüttenwerke. In der am Samstag statt­gehabten Generalversammlung wurden Bilanz und Gewinn- und Verlustkonto einstimmig genehmigt. Die Dividende wurde auf 5 Proz. (wie i. V.) festgesetzt. Die turnusmäßig ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrats wurden wiedergewählt; an Stelle des verstorbenen Geheimrats Klönne wurde Bankdirektor Oskar Schütter (Deutsche Bank) neu gewählt. _ .

* ,Malz-Ausgleich" unter deutschen Brauereien. Bei dem bis jetzt zweimal erfolgten „Malz-Ausgleich" durch den Deutschen Brauerbund handelte es sich um beträchtliche Mengen. War es doch möglich, beim ersten „Malz-Aus­gleich“ 90 383 Zentner Malz an 1758 Brauereien und beim zweiten 74173 Zentner an 730 Brauereien an solche Ver­braucher zu verteilen, welche andernfalls aus Mangel an Malz ihr „Braurecht“ nicht hätten ausnützen können. Unge­achtet aller Schwierigkeiten ist der Ausgleich gelungen^ und Hunderte von Brauereien haben ihren Betrieb aufrecht erhalten können und sind vor wirtschaftlichem Zusammen­bruch bewahrt geblieben.

Die Abe nS-rrus-abe umfaßt rv Setten

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