Nr. 53S.
Samstag, 13. November 1915.
in
Schüttwaren
die noch sehr vorteilhaft eingekauft sind und die heute viel teurer waren.
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in allen Größen, auch aus Leder, mit weißem Friesfutter,
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Meine
Puppen-A usstellung
ist eröffnet und lade zum Besuche ergebenst ein. Dieselbe umfaßt trotz der Kriegslage die weitgehendste Auswahl in
ungehleideten Puppen
Köpfen, Perücken, Puppenkleidern tisw., tedoch dürfte es sich empfehlen , schon jetzt mit den Einkäufen zu beginnen, da etwaige Nachbestellungen schwer zu beschaffen sein dürften. Auch der Heilung bedürftige Puppen wolle man der Puppenklinik baldigft zuführen.
H. Schweitzer, Hoflieferant , Ellenbogengasse 13
Erstes und ältestes Spielwarengeschäft am Platze. Verlag des Wiesbadener Rnndreisespieles.
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Bringt euer (Bold jur Üßeldisbanh! |
Den Heldentod fürs Vaterland starb am 2. Nov. vor Dünaburg unser einziger heißgeliebter, hoffnungsvoller Sohn und Bruder,
Leutnant Willi Triebert
Ritter des Eisernen Kreuzes
im blühenden Alter von 18 Jahren.
In tiefem Schmerz:
Familie Carl Triebert und Angehörige. Wiesbaden, Westendstraße 26.
Von Beileidsbesuchen bittet man abzusehen.
Nachruf!
Am 10. Nov. verschied nach langem Leiden unser werter Vorgesetzter^
Herr Telegr.-Baufiihrer
Heinrich Bärget.
Durch sein Wohlwollen uns Arbeitern gegenüber hat er sich ein dauerndes Andenken gesichert.
Die Tilur.-
Wiesbadener Tagblatt.
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Wer Brotgetreide Verfuttert, rrsrfmrdigt sich am Unterland und macht sich strafbar!
Bei den schweren Kämpfen in der Champagne starb den Heldentod für das Vaterland unser langjähriger Maler und Lackierer im Sttaßenbauhof,
Heinrich Schweitzer.
Wir beklagen den Verlust eines tüchtigen und fleißigen Handwerkers; dem Verstorbenen werden wir ein ehrendes Andenken bewahren. F 398
Städtisches Slrasterrbauamt.
Für die zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Tode ihrer Schwester sagt Verbindlichste« Da«K
Gtife ßipprrt.
Sonuenöerg, 13. Nov. 1915.
Hach langer Ungewißheit wurde mir die Mitteilung, daß mein lieber, guter Sohn, der
Kaiserliche Kapitänleutnant
Bernd W egener
Kommandant eines 8. M. Unterseeboote,
Ritter des Eisernen Kreuzes i. u. il. Klasse,
den Heldentod fürs Vaterland gefunden hat.
Im Namen der tieftrauemden Hinterbliebenen:
Frau Oberstabsarzt Dr. Wegener.
Statt besonderer Anzeige
Nach Gottes Willen mußten nun auch wir unser Teuerstes, das wir auf Erden besaßen, dem Vaterlande zum Opfer bringen. Unser lieber, sonniger, einziger Sohn, mein lnmgstgeliehter Verlobter und unser hoffnungsvoller Enkel
Sanitäts-Unteroffizier AtlOlf KßßHj Kandidat der Medizin,
Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse,
erlitt am 14. Oktober d. Js. in der Champagne im 25. Lebensjahre den Tod für Deutschlands Ehre und Freiheit.
In heiliger Begeisterung zog er als Kriegsfreiwilliger heute vor einem Jahre hinaus. Beim letzten Versuch, verwundete Kameraden zu retten, wurde er selbst ein Opfer seiner Treue bis in den Tod. Wiesbaden und Hameln, den 13, November 1915.
In tiefster Betrübnis:
Rechnungsrat August Keerl. Martha Diehl.
Frau Elisabeth Keerl, August Kropp.
geb. Kropp. Frau Marie Kropp.
Wir bitten, von Beileidsbesuchen freundlichst absehen zu wollen. 1287
Danksagung.
Allen denen, welche unserer, nun in Gott ruhenden, treubesorgten, unvergeßlichen Mutter
Frau Karoline Schaus Ww.
die letzte Ehre durch die vielen Kranzspenden und alle Beweise herzlicher Teilnahme erwiesen haben, ebenso Herrn Pfarrer Merz für seine schönen und trostreichen Worte am Grabe, sagen wir auf diesem Wege unseren tiefgefühlten Dank.
Die tieftrauernden Kinder.
Wiesbaden, den 13. November 1915.
