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Verlag Laaggaffe 21

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Zreitag, 22 .Oktober 1915.

Kbend-Kusgabe.

Nr. 494. * 63. Jahrgang.

Die Balkan-Offensive.

Das Eiserne Kreuz 1. und 2. Klasse für den König von vul>arien.

Br. Sofia, 22. Oft. (®ig. Drahtbericht. Jens. An.) Wie „Agence Bulgare" erführt, hat Kaiser Wilhelm König Ferdinand das Eiserne Kreuz 1. und 2. Klaffe verliehen.

Bereits ein Achtel von Serbien besetzt!

Berlin, 22. Oft. (Zeus. Bln.) übereinstimmenden Nach­richten aus Sssia zufolge haben die Verbündeten bisher ein Achtel von Serbien besetzt.

Oie Fortschritte in Nordserbien.

Don Len im deutschen Tagesbericht genannten Orten liegt St e - o j e v a c, das von iben Spitzen der Armee K o e v e tz erreicht ist, run'd 40 Kilometer südwestlich von BÄgrcch, an der Straße nach Daljewo. Die Orte Selevac, Saraorci, Blaskido, Rclsanae und .Ranovac, die den Dorniarsch der Armee G a l l w i tz bezeichnen, liegen SO bis 50 .Kilometer südwestlich bis lsüdästlich von Se- mendria, die drei zuletzt genannten auch schon 16 bis 30 Kilometer über Pozarevac hinaus. Das sind, wenn man die Schwierigkeit des ansteigenden, nur wenige und schlechte Wege bietenden Geländes, in dem der Feind von einer Stellung zur anderen geworfen werden mutz, in Betracht zieht, schon sehr beträcht­liche Entfernungen. Die Entfern ring zwischen den deutschen Linien der Armee v. Gallwitz bei Rasanac bis zu den bulgarischen Verbündeten am der Trmoklinie beträgt in der Luftlinie nur noch gut 70 Kilometer, während die von dem südlichsten Punkt der deutschen Linie Rasanac bis Semendria bereits znrnck- galegte Strecke in der Luftlinie über 40 Kilometer ist.

Die zweite stark befestigte Verteidigungslinie der Serben in unserer Hand.

Die Verfolgung in Eilmärschen.

Sr. Lsenpest, 22. Oft. (Eig. Drahtbericht. Jens. Bln.) Der bei der Armee Gallwitz weilende Berichterstatter deS „Pesti Hirlap" meldget seinem Blatte: Die Serben werden von den Armeen Gallwitz und Koevetz in Eilmärschen verfolgt. Tie Linie Boszevatz - Mlerniere - Luc» sitza - Kelari - R.ipanj - Obrenovac wurde erobert. Damit ist die zweite stark befestigte Verteidigungslinie in unserer Hand. Die dahinter liegenden weiteren Vertei­digungsstellungen der Serben sind immer weniger voll­ständig ausgebaut. Auch ist der Feind dadurch in seinen Operationen eingeengt, daß schnelle Verkehrsmittel fehlen. Östlich des M o r a w a t a l e s ist keine nennenswerte Schutzlinie vorhanden. Überdies bedroht die bulgarische Armee die Serben mit vollständiger Abschneidung. Beim Rückzug haben die Serben keine Verwüstungen angerichtet, jedoch nur aus dem Grunde, um den Bewohnern einen Unter­schlupf zu bieten, die die Truppen aus dem Hinterhalt überfallen. Unter den Gefangenen befinden sich denn auch viele Frauen, die meuchlings unsere Soldaten angrissen. Diese Frauen tragen meist eine trotzige Hal­tung zur Schau und fürchten sich keineswegs vor der Todes, strafe, die ihrer harrt.

Ganz Mazedonien von den bulgarischen Truppen beherrscht.

Verzweiflung unter den Vicrverbandsdiplonmten.

Br. Sofia, 22. Okt. (Erg. Drahtbericht. Zeus. Mm.) Mit der Erstürmung von Sultan Tepe, bei der die Serben 1500 Mann an Toten und Verwundeten und 2000 Gefangene verloren, fiel den Bulgaren ein mäch­tiges Gcbirgsmassiv in die Hände, das strategisch ganz Nordmazcdonien beherrscht, und von wo aus das Vordringen ganz wesentlich erleichtert wird. Nunmehr scheint es sicher, daß die bulgarische Armee ein Zurück- Weichen der Serben nach Mazedonien und die Ver­wüstung mazedonischen Gebiets wird verhindern können. — Eine leitende bulgarische Persönlichkeit erklärte, die Beziehungen Bulgariens zu Rumänien und Griechen- land sind durchaus befriedigend. Von beiden Seiten ist keinerlei Gefahr zu fürchten. Die Regierung hat Nach­richten, das? der Vicrverband über die Lage äußerst niedergeschlagen, ja geradezu verzweifelt ist. Dre Entenicdiplomaten beschuldigen sich gegenseitig, das Fiasko auf dem Balkan veranlaßt zn haben.

Jur Besetzung der Bahnltnie Nisch.Salontki.

Französische Beschönigungsversuche.

W. T.-B. Siisn, 22. Okt. (Nichtamtlich. Drahtbericht.) Der „Nouvelliste" meldet aus Paris: Man erklärt hier, die Besetzung der Linie Nisch-Saloniki durch die Bulgaren babe nur eine relative Bedeutung, denn die Räumung von N i s ch und die Konzentrierung in W e st s e r b i e n sei seit der Kriegserklärung Bulgariens vorgesehen gewesen.

Der bulgarische Kriegsbericht.

W. t.-B. Sofia, 21. Oft. (Nichtamtlich. Meldung bet Bulgarischen Telegraphen-Agentur.) Ter amtliche Bericht vom 17. Oktober lautet: Im Laufe des gestrigen Tages drang unsere Armee trotz des sehr schlechten WetterS, des schwierigen Geländes und deS starke« Widerstandes des Feindes ans dem

ganzen Kriegsschauplatz weiter vor und erzielte entscheidende Erfolge. Eine Kolonne, die am unteren Timok operierte, überschritt diesen Fluß, obgleich er durch große Regengüsse stark angeschwollen war; sie, dringt auf N e g o t i n vor. Truppen, die in der Gegend von Z a j e c a r operieren, erstürmten die Vorstellungen der östlichen Forts dieser Festung und nahmen Stoitchewo, Brdo, Batschiischc und Zaivarnicka-Paliana in Besitz. Eine Kolonne, die durch die Salach-Schlucht vordrang, vertrieb die serbischen Truppen und nahm folgende wichtige Punkte

in Besitz: Kitka,NowoKorita,Ros sovisi,Karnak

und Rassavitza und eroberte hiermit eine Stellung, von der sie unter günstigen Bedingungen in das T i m o k t a l Vor­stößen kann. Eine Kolonne, die durch die Schlucht von Sv ct i Nicola vorging, stieß gestern.nach einem Gefecht, das die ganze Nacht andauerte, mit Entschlossenheit vor und warf die Serben auf die Dörfer Jnovobalta und Berilovzi zurück: sie nahm dabei 380 Mann gefangen und erbeutete sechs Feld­geschütze und zwei Gebirgsgeschütze. Diese Kolonne führt den Angriff fort, indem ste dem Feind aus den Fersen folgt. Truppen, die im Tale der N i s ch a v a in der Gegend von Z a r i b r o d operieren, erzielten gestern wichtige Ergebnisse. Der Feind wurde auf der Front angegriffen. Die stark ausgcbaute B-rstcllnng des befestigten Lagers von Pi rot wurde gegen Mittag von unseren Truppen er­stürmt. Die zweite serbische Armee unter dem Befehl des Wotzwoden S t c p a n o w i t s ch zog sich auf die Haupt­stellung von Pirot zurück, bei deren Angriff im Jahre 1885 zahlreiche unserer Regimenter ihre Fahnen mit Lorbeeren schmückten. Unsere Truppen nahmen die sehr wichtigen Punkte Rodin aschuka, Slanica, Popovo, Orrichte, Brlaglav a, Bilo, Grad ischte, Korb ul und Bubliak. Bei ihrem Rückzug sprengten die Serben zwei Brücken bei Zu ko vo. Es wurden Maßnahmen sür eine rasche Wiederherstellung dieser Brücken getrosfeu.

Eine Kolonne, die in der Richtung aus Trubukovo, G l a v a und S » r d u l i tz k a vorging, unternahm einen ent­scheidenden Angriff gegen die stark ausgebante Stellung Bnkova Glava unter Mitwirkung eines glänzenden Kavallerieangriffs eines Gardekavallerie-Regiments. Ohne sich durch das gebirgige Gelände und die Unmöglichkeit, die feindliche Front zu erreichen, aufhalten zu lassen, griff dieses Regiment den Feind im Rücken und in der Flanke an, machte 300 Mann, darunter 2 Offiziere nieder und nahm mehrere hundert Mann, darunter 3 Offiziere, gefangen. Diese kühne Unternehmung der königlichen Garde heftet ein neues glorreiches Blatt an die Geschichte nm die Kavallerie. Unser« Berlustc sind unbedeutend. Truppen, die im Abschnitt Bessilegrad-Küsteudil operieren, nahmen eine Stellung, die die Serben fortwährend mit betonierten An­lagen seit dem letzten Kriege zwischen den ehemaligen Ver­bündeten befestigt hatten, und die sich zwischen dem Berg Kitka und der Stadt Egripalanka ausdehnt. Die Stadt ist seit heute mittag in unserem Besitz. Folgende Beute ist dort gemacht worden: 2 Geschütze, 3 MunitionS- wagen, 10» Kisten mit Stiefeln, 200« Stück Brot, 50 Kisten Pattonen, 500 Schutzengrabenkampfwerkzeuge, ein Kleidung?, und ein Priviantdepot. Ein anderes Depot am Eingang der Stadt wurde von den Serben niedergebrannt, denen es in der Hast nicht gelang, die unter den Brücken der Straße an­gelegten Minen zur Explosion zu bringen. Die Gipfel der Berge Kisselitza und Kitka, die sür diese Stellung wichtige Stützpunkte bilden, wurden durch einen Bajonett­angriff unter Hurrarufen und Musikkliingen des Marsches „Savonznitzi Raszbohnitzi" erstürmt. Fünf Geschütze und 300 Gefangene wurden an diesen beiden Stellen ge­nommen. Gestern abend lagerten unsere Truppen 7 bis 8 Kilometer westlich Egripalanka; die Serben waren auf der

ganzenFrontzurückgegangeu. Die Serben haben

dort im ganzen 300 Gefangene, 8 Geschütze, 3 Munitions- wagen, viel Kriegsmaterial und Proviant verloren. Unsere Abteilungen, die im Brcgalniza-Tale operieren, drangen nach der Erstürmung von Tschorevozedo, Pchschcvo und Bcrova in die Ebene von Kotschani ein.

leberraschenb schneller Vormarsch der Bulgaren.

Die Nahrungsmittelnot der Zivilbevölkerung von Pirot.

)ie Bulgaren haben in Verfolg ihrer Osfenswe einen stündlich naer werdenden, nach Westen offenen Halbkreis um die Stadt keaotin gezogen. Sie liegt jetzt völlig unter dem bulgarischen lener Die feldmähig ausgebanten östlichen Befestigungen der Stadt

nd zusammen geschossen und wurden von den Serben

ö l l i g g 2 r ä ü tu t. Die Serben halten sich im Süden und Westen er Stadt Sie kämpfen verzweiflnngsvoll, denn ein weiterer Rück- ua würde bier durch die ausgedehnten Negotinsümpse d:e Gefahr iner Katastrophe für sie in sich bergen. Bei den Serben scheint Nunitionsmangel zu beginnen, da ihre Artillerie sehr vor ichtig feuert. Durch glückliche Bombenwürfe zerstörten bulgarische slicgcr eine Eisenbahnbrücke östlich von S a i t s ch a r (Sa;ecar), oodnr'ch die Rückzugsvcrbindungen der hier stehenden serbischen krnpprn schwer bedroht sind. Die befestigte Stadt Pirot wird sei, iqtem von schwerer Artillerie beschossen. Mehrere lausend Ein- rohner verließen die Stadt und begaben sich unter Schwenken weißer tnckv:r noch der bulgarischen Borpostcnlinie und baten die Bulgaren, j. gefangen zu nehmen. Sie alle hatten fest zwei Tagen keine stahrung mehr zn sich genommen. Sie erklärten, daß die Stadt voll ion Verwundeten liege, denen keine ärztliche Hilfe zu teil werden pnne. Die ?, vilb«Völkerung Pirols, die im Frieden pst 100 000 Köpfe beträgt, sei aus ein Fünftel dieser Zahl ge- unken. Die Nahrnngsmittclnot sei so groß, daß die serbische Lavallcrie teilweise ihre Pserde geschlachtet habe.

Die bei I st i p operierenden bulgarischen Truppen haben er­

neut den Widerstand der Serben gebrochen und dringen gegen den Cisenbahnstrang S a l o n i k i - I st i p vor, den sie bald erreichen müssen. Man ist allgemein fest uberzeugt, daß die Katastrophe silr Serbien viel schneller erntreren wird, als man anfänglich zu hoffen wagte. Mehrere der den Serben in den Kämpfest im Timoltäle aö» genommenen Geschütze sind Modelle Schneidrr-Creusot allernenestcn Ursprungs und erst wenig benutzt. Sie werden jetzt gegen dre Feinde Bu'gariens vortreffliche Dienste reisten.

Ausgiebige FliegertätigÄeit in Serbien.

Sofia, 22. Okr. (Zens. Bln.) Bulgarische Flieger beschossen die Festung Pirot, während ein deutsches Fluggeschwader die Festung Kragujevatz und ihre Werke ausgebig mit Bomben belegt haben soll.

Der Aufruf des Königs Ferdinand.

W. T.-B. Sofia, 21. Okt. (Nichtamtlich.) Die Kund- gebung des Königs Ferdinand von Bulgarien hat folgenden Wortlaut: „Bulgaren! Ihr seid alle Zeugen der unerhörteir Anstrengungen, die ich .während des ganzen Jahres seit dertt Ausbruch des europäffchen Krieges zur Aufrechterhaltung des Friedens am Balkan und zur Ruhe des Landes gemacht habe. Ich und meine Regierung haben uns bemüht, durch: die bisher bewahrte Neutralität die Ideale des bulgari-: scheu Volkes in Wirklichkeit umzufetzen. Die beiden Gruppen^ der kriegführenden Großmächte haben die große Unge­rechtigkeit anerkannt, die uns durch die Teilung Mazedoniens angetan worden ist. Die beiden im Kriege, befindlichen Parteien stimmen darin überein, daß es zw seinem größten Teile zu Bulgarien gehören muß. Einzig, unser treuloser Nachbar Serbien blieb vor den Ratschlägen! seiner Freunde und Verbündeten u n b e u g s a m. Weit da­von entfernt, auf ihre Ratschläge zu hören, griff Serbien itf seiner Feindlichkeit und Habgier unser eigene? Gebiet cm. Unsere tapferen Soldaten mußten für die Verteidigung unseres Bodens kämpfen. — Bulgaren! National« Ideale, die uns allen teuer sind, waren es, die mir im Fahre 1912 die Pflicht auferlegten, unsere heldenhafte Armee! zum Kampfe aufzurufen, in dem sie die Fachnen der Freiheit entfaltete und die Ketten der Sklaverei brach. Unsere ser­bischen Verbündeten wurden danil der Hauptgrund dazu, daß Mazedonien uns verloren ging. Erschöpft und ermüdet, aber nicht besiegt, mußten wir unser« Fahnen zusammenrollen, in Erwartung besserer Tage. Dt« guten Tage sind schneller gekommen, als wir erwarten konnten. Der europäische Krieg nähert sich seinem Ende. Die siegreichen Armeen der Mittelmächte sind in! Serbien und rücken, schnell vor. — Ich richte an die bulgarische Nation einen Aufruf zur Verteidigung des heimatlichew Bodens, der von einem schurkischen Nachbar befleckt sst, und zur Befteiung unserer versklavten Brüder vom ser­bischen Joche. — Unsere Sache ist gerecht und heilig. Ich befehle also der tapferen Armee, den Feind aus fort, Grenzen des Königreichs zu verjagen, den schurkischen Nach-, bar zu zerschmettern und unsere vom serbischen Joch«! bedrückten Brüder von ihren Leiden zu befreien. Wir werden zugleich mit den tapferen Armeen der Mittelmächte die Serben bekämpfen. Mag der bulgarische Soldat von Sieg zu Sieg fliegen. Vorwärts, Gott segne unsere Heere!"

Aus dem bulgarisch-offiziösen Organ.

IV. T.-B. Sofia, 21. Okt. (Nichtamtlich. Verspätet ein- getrosten.) In Besprechung des königlichen Manifestes schreibt das offiziöse Blatt „Echo de Bulgarie": Serbien w o l l t e den Krieg mit Bulgarien; der Krieg ist erklärt. In unwtdersteh- lichem Elan griff die bulgarische Nation zu den Waffen zum Schutz ihrer Würde, zum Heile Mazedoniens. Wir wollen: heldenmütig und mit Selbstverleugnung kämpfen, um ein- für allemal die R u h e des Landes und den F r i e d c n aus dem Balkan sicherzustellen. Unsere Sache ist gerecht und heilig. Diese von dem König an seinem Manifest an das Volk verkündete Wahrheit ist unsere Stärke; sie wird uns auch zum Ziele führen. Mit unerschütterlichem Vertrauen in den Triumph der Gerechtigkeit begleiten wir mit den heißesten Wünschen unsere treuen und tapferen Soldaten und die siegreichen Armeen der beiden Mittelmächte, die von . jetzt ab mit den unsrigen durch die Gemeinsamkeit des Zieles in unlöslicher Waffenbrüderschaft vereint sind. Es lebe die Armee, es lebe Bulgarien!"

„Die Lage wird immer ernster."

Serbische Geständnisse. — Die verzweifelten

Hoffnungen auf die verbündeten.

IV. T.-B. Risch, 21. Okt. (Nichtamtlich.) Die Agcnce Havas meldet amtlich: Die Lage wird immer ernster. Aus der Nordfront halten die Serben die Linie Rasanae- Alekscmdrovac - Golobowi - Azanja - Kosonaj und das rechte Kolubaraufer. Auf der Ostfront halten sie die Linie Zajo- tschawi-Knjazevac-Blassina. Aber die Bulgaren nahmen die Städte B r a n j a und Wo ! assa ein und schnitten die Eisen­bahnlinie an diesen beiden Stellen ab. Der Widerstand der Serben ist äußerst erbittert und heldenmütig. Aber der starke Druck der Lsterreichcr und Deuffchen im Norden und die bulgarischen Massen im Osten bedrohen ernst­lich die serbische Armee, die augenblicklich vom Saloniki abgeschnitten ist. Die Ankunft der verbündeten Truppe« wird mit Beklemmung erwartet,