Sette s. 21 ». Dezember 1908.
Wiesbadener Tagblatt fAbend-Ausgabe). Verlag: Langgafse 27.
51. Jahrgang. No. 60{,
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wegung der in Kumamato stehenden 6. Division und über den Abgang von 600 Ingenieuren für den Eisenbahn» und Telegraphendienst in Korea ein. Eine Petersburger Meldung desselben Blattes besagt, daß nach Depeschen aus Wladiwostok die Entsendung der japanischen Flotte nach Korea auf einen offenen Aufstand der Koreaner gegen die eingewanderten Japaner zurückzu- sühren ist.
hd. Berlin, 28. Dezember. Wie die „Nat.-Ztg." an unterrichteter Stelle erfährt, besteht bei den leitenden Staatsmännern Rußlands, Englands und Deutschlands eine Ubereinstinimung hinsichtlich der ruhigen Auffassung der Lage im äußersten Osten. Die maßvolle Sprache, welche der französische Minister des Äußern, Delcassö, im Senat führte, hat in hiesigen maßgebenden Kreisen einen sehr günstigen Eindruck gemacht.
evd. Peking, 28. Dezember. (Reuter.) Der Vizepräsident des Wai-wu-pn (Ministerium des Äußern) Menfang, ein Mandschu, besuchte den russischen Gesandten Lessar und erbat Mitteilungen über die Absicht Rußlands, betreffend die Räumung der Mandschurei. Lessar erwiderte, gegenwärtig könne hierin aus zwei Gründen nichts geschehen. Erstens mache es die Kälte unnröglich, die Truppen wegzunehmen, da keine Baulichkeiten vorhanden sind, sie anderswo unterzubringen. Zweitens gefährde es die russischen Interessen, die Mandschurei jetzt zu räumen, wo die Unterhandlungen mit Japan noch im Gange sind, weil Japan die Gelegenheit ergreifen -könnte, in die Mandschurei einzusallen. Die chinesische Negierung ist jetzt beunruhigt, daß sic die Alternative vorziehen werde, daß Rußland in der Mandschurei die Kontrolle verbleibe. Seitens des Auswärtigen Amtes wird den hier weilenden Fremden erklärt, eine China befriedigende Regelung wäre die, Rußland und Japan behalten die gegenwärtigen Vertragsrechte in Korea und der Mandschurei und willigen ein, nicht zu versuchen, weitere Vorteile in jenen Gebieten zu erlangen. Der russische Befehlshaber in Mulden forderte den Tatarengeneral gebieterisch auf, die Tatarenmiliz aufzulösen und zu entwaffnen. Der General erteilte entsprechende Befehle.
wb'. London, 29. Dezember. Nach einer Blättermeldung aus Peking pflog Juanschikai mit den japanischen Behörden dringende Verhandlungen wegen Überlastung von Waffen und Schießbedarf im Werte von einer Million Taels, Japan erklärte sich jedoch außer stände, diesen Bedarf zu decken, so daß sich der Vizekönig wahrscheinlich an europäische Fabriken wenden werde.
bd. London, 29. Dezember. Die Morgenblättcr veröffentlichen eine amtliche Mitteilung der japanischen Gesandtschaft an die Presse. In diesem Communigud werden die Hauptpunkte der russischen Note mitgeteilt, welche Japan an Rußland gesandt hat. Sie betrifft erstens das Verlangen Japans, Rußland möge die Unabhängigkeit und Integrität Chinas und Koreas anerkennen, zweitens die gleiche Behandlung aller Nationalitäten und Erwägung des Prinzips der offenen Tür in Korea und China, drittens Spezial-Abmachungen über die Mandschurei. . , ,
hd. Wien, 29. Dezember. Ein hier weilender hoher japanischer Diplomat bezeichnete alle Alarm-Meldungen als unbegründet. Es würde bestimmt nicht zu einem Kriege zwischen Rußland und Japan kommen.
hd. Berlin, 29. Dezember. Aus Wien wird dem B L.-A." telegraphiert, daß nach einer Washingtoner Meldung das beinahe mehr als passive Verhalten der Vereirngten Staaten angesichts der von Rußland in Ostasien verfolgten Politik England und Japan direkt enttäuscht habe. Der Standpunkt der Bereinigten Staaten sei aber durch die schon vor einigen Wochen dem Staats-
on uns dann doch wenigstens eine Seele hat, der ev stch ^vertrauen kann. Das ist schon ein -großes Muck. Wrr nd doch auch vielleicht die einzigen Frauenspersonen, die ier in der Gegend um die große und schöne Frerheits- iche wissen und die schon was dafür taten. Ist es nicht hr natürlich, daß wir da auch in andern Dmgen verbaut miteinander werden?" ^ .
„Sie vergessen den Unterschied zwischen uns, Fräulein on der Pforten", wandte Mieken leise und schmerz- ch ein
„Ach, Sie mit Ihrem Unterschied", sagte Agnes fast rgerlich. „Wenn Sie immer so denken wollen, dann mßt ich mich ja fast schämen, daß mein Vater Geld- hat, nd daß meine Kleider ein bißchen teurer sind als ihr übfches, gedrucktes Kleidchen, das Ihnen so gut steht, lein, so wollen wir doch in dieser Sache nicht rechnen, lkieken. Oder meinten Sie, daß Ihr Herz weniger wann hlägt und- weniger empfindsam ist, als das meine."
„Nein, das wird wohl so auf eins hinauskommen", irach Mieken leise. ,
„Nun also. Und so wollen wrr denn zusammenalten, und uns oft einmal sehen und uns auch au?" irechen, wenn's sein muß. O, ich Hab' nnr das schon so alb und halb- überlegt. Stopfen und nähen können Sie och, und da such' ich denn öfter mal zusammen, was ber ns zu reparieren ist an Kleidern und Wäsche, und- dann ammen Sie dann 'neu Tag über nach Eigersb-usch, und nr sitzen ungestört Mammen ans meinem Zimmerchen nd arbeiten und sagen uns alles. Nicht wahr, Sie verbrechen es mir?" .
„Ja, ja, das will ich gerne tun, Fräulein Agnes , immte Meten freudig zu. orir ., ri . r .
„Es war ja auch- schon ne besondere -Absicht dabei, aß ich hierherkam", gestand das Mädchen. „Es handelt ch um einen wichtigen Brief ait meinen Vetter, den ich acht auf -die gewöhnliche Art aii ihn gelangeir lassen rollt'. Hier ist er. Nicht ivahr, den darf ich Ihnen an- ertrauen?"
„Ja, ich werd' ihrr niorgen aufs beste besorgen. Ich nuß doch so wie so nach Söhlig. Der Herr Hülskamp oohnt in einem Garten-Häuschen beim Herrn Schwei-leger. Ich glaub', daß er sich recht behaglich dort fühlen mrd, denn Herr Schwertfeger versteht sich darauf, es inem gemüllich zu machen. Und für den Herrn Hüls- anip hat er ivas übrig. Sie solleil einmal sehen, wenn's aas wird mit der Zeitiing, die er gründen will, dann öMM-t auch der jung? Herr in sein Fahrwasser."
(Fortsetzung folgt.)
sekretär in Washington offenbar auf Verabredung überreichte. Note gleichen Inhalts -der Gesandten von Frankreich, Deutschland, England, Italien, Belgien und Holland begründet, in welcher darauf aufmerksam gemacht wird, daß die Vereinigten Staaten während der Friedensverhandlungei, in Paris die Erklärung abgabeii, eS fei ihre ausgesprochene Politik, auf den Philippinen für die ganze Welt das Prinzip der offenen Tür aufrecht zu erhalten.
hd. Berlin, 29. Dezember. Nach einer Meldung aus Portsmouth verlautet, daß die Admiralität allen Reservisten der Flotte den Befehl zugehen ließ, sofort einen etwaigen AdrestenWechsel mitznteilen, damit ihnen eventuell eine telegraphische Order für den aktiven Dienst eingehändigt werden kann. Ein ähnlicher Befehl wurde auch vor der Einberufung der Reserve für den Krieg in Südafrika erlassen.
hd. New ?)ork, 29. Dezember. Die Bestellung von Konservefleisch, welche Rußland gemacht Hat, bezieht sich auf die Meferung von ts /2 Millionen Pfund für den 22. Januar in San Francisco und einer weiteren Million für den 26. Januar. Russische Dampfer werden die Konserven abnehmcn, um sie nach- Ostasien zu bringen.
Seiten hin Rücksichten zu nehmen; er kann gar nichts, sagen, was er denkt, und wird häufig Maßnahme» ^ Leidigen müssen, bei denen er nicht Mitgewirkt hat, die er innerlich nicht billigt. Ich erinnere nur fcataj daß der gegenwärtige Kriegsmtntster auch die üöeichaüet, Einführung des Materials 96, die dem Staat Million«, kostet, mit wenig zutreffenden Gründen verteidigt wahrscheinlich, um — nach einem Verlangen Moltkes -1 das „Prestige" zu schonen. Und er hat uns ja auch ^ Verteidigung des Paradedrills, „der den Soldaten znm Soldaten macht", in Aussicht gestellt — und ist ' ein einsichtiger Offizier."
Übersicht.
Die Antwort eines „Gewesenen".
Die bittere Klage des Herrn Kriegsministers über -die unberufene und unerbetene Militärkritik der Offiziere a. D. wird von dem Oberst a. D. Gaedke im „B. T." scharf beantwortet. Gaedke schreibt u. a.: „In seiner zweiten Rede hat bekanntlich der neue Kriögsmtnister den Reichstag aufgesordert, nicht der Kritik der „gewesenen" Offiziere zu vertrauen, sondern denen zu glauben, die von dem König in verantwortliche Stellungen berufen seien. Herr v. Einem betrachtet die verabschiedeten Offiziere offenbar wie der Gardeleutnant in Potsdam als „Mumien^, die in den Wohnungen der Lebenden nichts zu suchen haben und ganz gegen die Pflichten einer rechtschaffenen Mumie handeln, wenn sie noch zu denken und gar zu schreiben sich erlauben. Wunderbar, wie rasch die Regternngsgcwaltigen mit der Stellung zugleich die autoritären Allüren gewinnen, manchmal ehe sie noch etwas geleistet haben, was ihrem Anspruch innere Berechtigung verleihen könnte'. Im Grunde genommen ist das freilich nnr die alte Auffassung des patriarchalischen RegierungssysicmS, daß der Segen von oben komme. Schade, daß die Zeit des Absolutismus unwiederbringlich dahin ist! Denn niemand freilich wird leugnen, daß es sich mit solchen Grundsätzen viel leichter regieren läßt, mit weniger Nachdenken und geringerer Anstrengung. Hat man sich erst einmal die Mühe genommen, Minister zu werden, dann ist der Rest Schweigen — für die anderen. Im Grunde genommen ist ja -auch das Parlament ganz überflüssig; den sachverständigen Männern außerhalb der Regierung, den „gewesenen", soll es keinen Glauben schenken. . . . Inzwischen leben die „Gewesenen" noch immer, fühlen sich gar nicht perindo ac eadaver, sondern als wirkliche und leibhaftige Offiziere — und glauben, daß sie auch -der Öffentlichkeit noch einiges zu sagen haben. Und in der Tat, sie haben vielleicht sogar einige Vorzüge vor den im Amt befindlichen voraus. Vor mir liegt eine Karte: „Uns alten Soldaten gilt hundertmal mehr, was ein inaktiver Offizier sagt, als das, was ein kontrollierter Offizier sagen darf". Und darin liegt ein sehr richtiges Gefühl. Notwendiger weise hat der im Dienst befindliche Offizier, selbst ein so hochstehender wie der Kriegsminister, nach allen
Znm Crimmitschaucr Ausstand
Das Ende des Kampfes in Crimmitschau ist nty nicht abzusehen. Dazu schreibt die „Soziale Praxis«, Die gesamte Entwickelung, die der Arbeitskampf st Crimmiffchau bisher genommen hat und die er weiter z, nehmen droht, kann von jedem, der aufrichtig für st« Fortführung der sozialen Reform cintritt, nnr mit tiefen Bedauern beobachtet werden. Durch einen Kampf, M diesen und seine Folgen, wird die Schärfe der Klasse», gegenfütze, deren Abschwächung eine der Grundvoraussetzungen einer vernünftigen Sozialreform ist, so grch hervorgekehrt und eine solche Unsumme von Erbittern«, auf beiden Seiten aufgehäuft, daß Haß und Groll auj Jahre hinaus jedes fruchtbare Mfamm-enarbeiten vw» hindern. Immer wieder muß daher betont werden, Sk* eine Beendigung des -Streiks im innersten Jnterch! beider Parteien gelegen ist. Gerade den Arbeitgebers in Crimmitschau, die jede Vermittelung von der Hanbl gewiesen haben, sollte diese Tatsache besonders -cinlnif,* ten. Wenn es ihnen mit Hülfe des Arbeitgeberverbandes und des Zentralverbandes deutscher Industrieller r lingt, den Streik noch weitere Wochen -durchzuführen, s wenn sie selbst am Ende die Arbeiter niederz-wingen, \\ wird ihr Sieg doch ein Pyrrhussieg im wahrsten Sinne des Wortes werden. Die Verluste, die sie mit je!« Woche in steigendem Maße erleiden, und di«, wie bereits mehrfach hervorgehoben, darin be- stehen, daß die Produktion sich anderen triebsstätten zuwendet, sind nicht wieder einzubriiW Wenn naturgemäß auch die Arbeiter durch eine solche Entwickelung geschädigt werden, so doch bet weiten, nifc in dem Maße wie die Arbeitgeber. Sie sind viel eher nt der Lage, der Produktionsstätte nachzuwandern, als der Unternehmer, den feine Fabrik, ferne Maschinen, das» samte investierte Kapital an den Ort fesseln. Statt dW jede Vermittelung abzulehnen, sollten die Arbeitgehn im eigensten Interesse die Hand zur Einigung bieten, U die Möglichkeit einer solchen anzubahnen." Sollten civex meint die „Soziale Praxis" weiter, beide Parteien «f dem Standpunkte verharren, den Kampf bis znm M bluten zu führen, dann müsse als letztes Mittel das Er greifen der Regierung nachdrücklich gefordert wer» Daß ein solches Eingreifen nichts Ungewöhnliches sei, wiesen die Beispiele in anderen Ländern zur Erinnert wird z. B. an die neuerliche Beendigung Tcrtilarbeitcrstreiks in Nordfrankreich durch ein Scho aerickt auf Verlangen der Depntiertenkammcr, und all die Beilegung des großen Kohlenarbeiterstrerks in hm Vereinigten Staaten durch das vermittelnde EuigreW des Präsidenten Roosevelt.
Deutsches Deich.
* Ho'- »nd Personal-Nachrichten. Am ersten Feiertage be- |
suchte der Grotzherzvg von Hess e n um 6 Mr stUSW Gottesdienst und begab sich eine Stunde (pater tn ine -VerbM'
Feuilleton.
Aus der Cljwnik der Ereignisse des Jahres 1903.
3. Januar. Besetzung Puerto Cabellos durch -deutsche Martnctruppen. 8. Januar. Der Kaiser in Hannover. 10. Januar. Auf den spanischen Oberhofmarschall Herzog Sotomayor wird in Madrid ein Attentat verübt. 18. Januar. Eröffnung des Preußischen Landtages durch den Reichskanzler Grafen von Bülow. 14. J-anuar. Der deutsche Kronprinz reist nach Petersburg. 19. Januar. Bombardement der Forts des Hafens von Maracaibo durch -das deutsche Kanonenboot „Panther". 20. Januar. Der Reichskanzler Graf von Bülow stellt im Reichstage eine Reform des Wahlmodus in Aussicht. 23. Januar. Graf Ballestrem legt das Reichstags-Präsidium nieder. 27. Januar. Graf Ballestrem wird zum erblichen Mitglied des Preußischen Herrenhauses ernannt. 29. Januar. Graf Ballestrem wird zum Reichstagspräsidenten ivieder- gewühlt. 30. Januar. Allgemeiner Eisenbahner-Ausstand in Holland. 6. Februar. Der frühere Geliebte der Kronprinzessin von Sachsen, Giron, ziept sich von Genf nach Belgien zurück. 8. Februar. Die sächsische Kronprinzessin geht in ein Sanatorium hei Genf. 11. Februar. Kronprinzessin von Sachsen wird von ihrem Gemahl gerichtlich geschieden. 14. Februar. Vorläufiges Abkommen zwischen Deutschland und Venezuela. 18. Februar. Erbprinz und Erbprinzessin von Meiningen feiern in Kiel die Silberhochzeit. 20. Februar. Leo Xlll. begeht das 25jährige Papstjubilänm. 22. Februar. Überreichung einer russisch- österreichischen Kollektivnote in Konstantinopel. 2. März. Knltnsdcbatte im Deutschen Reichstage wegen der Trierer Schulvorgänge. Reichskanzler Graf von Bülow greift in die Debatte ein. 7. Mürz. Automobil-Parade vor Kaiser Wilhelm in Berlin. 11. März. General von Hahnke wird zum Feldmarschall ernannt. 15. März. Inthronisation des Erzbischofs Fischer in Köln n. Rh. 27. März. Die deutsche Kaiserin stürzt im Grunewald bei Berlin mit dem Pferde und bricht den linken Vorderarm. 1. April. Kaiser Wilhelm reist nach Kopenhagen. 30. April. Der russische Konsul Schterbina wird in Mitrovitza von türkischen Soldaten schwer verletzt. 6. April. Eintreffen des deutschen Kronprinzen und des Prinzen Eitel Fritz in Konstantinopel. 11. April. Seekadett Hüssener ersticht in Essen den Artilleristen Hartmann. 19. und 20. April. In ganz Deutschland großer Schncefall. 20. April. Dem General-Oberst Grafen Hüseler wird anläßlich seines 50- jährigen Dicnstjnbiläums der Rang eines Feldmarschalls verliehen. 80. April. Schluß des Reichstages. Kaiser Wilhelm fährt von Bückebnrg nach Rom. Die Stadt
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Frank in Kanada wird durch ein Erdbeben rerst-ck Dynamit-Attentat in Salonichi. 2. Mai. Ankunft Kann j Wilhelms in Rom. 3. Mai. Besuch Kaiser Wilhelms b» Leo XIII. 5. Mai. Rücktritt des Erbprinzen v-s! Meiningen vom Korpskommando in Breslau. 10. Judenverfolgung in Ktschinem. Entdeckung einer HoW I Maschine auf demDampfer „Umbria" in NewYork. 13^«- Kaiser Wilhelm in Straßburg. 14. Mai. Einweih« des Christns-Portals der Kathedrale in Metz durch M Kaiser. 17. Mai. Unter Verleihung der Brillanten S». Schwarzen Adler-Orden wird General-Oberst Häseler der erbetene Abschied erteilt. 19. Mai. Erw : düng des russtschenGenerals, GouverneursBogdanorvlW in Ufa. 24. Mai. Automobilfahrt Paris-Madrid v» Bordeaux neun Todesfälle. 26. Aiai. Seekadett wird zu 4 Jahren Gefängnis verurteilt. 27. Mar. jähriges Staütjubilcium St. Petersburgs. 29. Mal. E'" weihnng -des Denkmals Friedrichs des Großen aus um Döberitzer Übungsplatz durch den Kaiser. 3. Juni. ^ öffnung des Sängerwettstreites in Frankfurt a. M, Gegenwart des Kaiserpaares. 10. Juni. Fenersbrn in der Daimlerschcn Motorwagenfabrik in Cannst« ■ Ermordung des serbischen Königspaares und. Prost mation des Prinzen Peter Karageorgewitsch zum K0W von Serbien. 12. Juni. Attentat auf Kaiser Frm Joseph in Wien. 15. Juni. Die Sknpschtina wählt m Prinzen Peter Karageorgewitsch zum König von Seron- 16. Juni. Rcichstagswahl. 28. Juni. Eintreffen -»; amerikanischen Geschwaders in Kiel. 24. Juni. EinW, König Peters von Serbien in Belgrad. 25. Juni. Si'^ wählen zum Deutschen Reichstage. 26. Juni. Eisenbaü Unglück in Cenicera in Spanien. 130 Tote. 2. E Prüsident Loubet in London. 11. Juli. Kaiser WUH"- tritt von Swtnemünde ans die Nvrdlandsreisc «>>- 13. Juli. Wassersnot in Schlesien. Höchster Wassersta»°j in Breslau. 18. bis 22. Juni. Allgemeines deutsch^ Turnfest in Nürnberg. 20. Juli. Leo XIII. f. 24. iW-i Fürst Ferdinand von Bulgarien verläßt auf längere sein Land. 25. Juli. Trauung Leopold Wölflings >«' Wilbemine Adamowicz in Beyrier bei Genf. Beisetzum Leos XHI. in der Peterskirche zu Rom. 81. Juli. öffnung des Konklave in Rom. 4. August. Der Patriar von Venedig, Kardinal Sarto, wird znm Papst gewE Derselbe nimmt den Siamen PiuS X. an. 8. August. , mordung des russischen Konsuls in Monastir. Atteiu auf den 'ranzösischen Minister-Präsidenten Combes Marseilles 0. August. Krönung des Papstes. 11. Angw' Eisenbahn-Katastrophe ans der Pariser UntergrundvSy^ Kaiser Wilhelm kehrt von der Nordlandsreise nachSwM, münde zurück. 12. August. Der Mörder des russts«X Konsuls in Salonichi wird zum Tode verurteilt
Schang «iniste 17. Ai, jZedliy, vinz £ : Krank! hessen- lind F ; Sudjtfii Mc zu Willy
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