Erscheinungstage:
Mittwoch und Samstag.
UlrsbllLeilrr Tngblatts.
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100 .
Mittwoch, den 16. Dezember.
Bekanntmachung.
Die Annahme der Paketsendungen mit Sertangabe, sowie der Einschreibpakete erfolgt während der diesjährige» Weihnachtszeit, und zwar som 19. bis einscht. 24. Dezember, in dem Hause Luisenstraße 8, Zimmer No. 67 (Ausgabe helle für gewöhnliche Pakete). *
Wiesbaden, den 11. Dezember 1903.
Kaiserliches Postamt.
Schwartz.
Deranlagungsbezirk:
Stadtkreis Wiesbaden.
Oeffentliche Bekanntmachung.
Steuerveranlagung für das Steuerjahrvom
1. April 1804 bis 31. März 1905.
Aus Grund der § 24 des Einkommensteuergesetzes vom 24. Juni 1891 (Ges.-Samml. S. 175) wird hiermit jeder bereits mit einem Einkommen von mehr als 3000 Mk. veranlagte Steuerpflichtige im Stadtkreise Wiesbaden allsgefordert, die Steuererklärung über sein Jahreseinkommen nach dem vorgeschricbenen Formular in der Zeit vom 4. Januar bis einschl. 20. Januar IM dem Unterzeichneten „Vorsitzenden der Veranlagungs-Kommission" schriftlich oder zu Protokoll unter der Versicherung abzugeben, daß die Angaben nach bestem Wissen und Gewissen gemacht sind. Die oben bezejchneten Steuerpflichtigen sind zur Angabe der Steuererklärung verpflichtet, auch wenn ihnen eine besondere Aufforderung oder ein Formular nicht zugegangen ist.
Die Versäumung der obigen Frist hat gemäß § 30, Absatz 1, de» Einkommensteuergesetzes für das Stcuerjahr den Verlust der gesetzlichen Rechtsmittel gegen die Veranlagung zur Einkommensteuer zur Folge.
Wissentlich unrichtige oder unvollständige Angaben oder wissentliche Verschweigung von Ein- wmmen in der Steuererklärung sind im § 66 des Enikommensteuergesetzes mit Strafe bedroht.
.. Die Einsendung schriftlicher Erklärungen durch Post ist zulässig, geschieht aber auf Gefahr de« Absenders und deshalb zweckmäßig mittels Einschreibebriefes. Mündliche Erklärungen werden an M Werktagen, und zwar in der Zeit vom 4. bis ^0, Januar, vormittags von 9 bis 12 Uhr und "achmlUagr von 5 bis 6 Uhr — sonst im Jahr fiormittflflg von 9 bis 12 Uhr —, in den Geschäftsräumen des Unterzeichneten: Luisenstraße 7, « u entgegengenommen.
, Wird die Angabe zu Protokoll vorgczogen, wKn-fiehlt es sich, vorher die erforderlichen Mlenunterlagen und Berechnungen auf bcson- b»em Bogen zusammenzustellen und diese Zu- lamm.nstellung und die Beläge dazu mitznbringen. Ader auch im Falle einer sclbstgefertigten Dekla- „ ?on wlrd zur Vermeidung von Beanstandungen Rückfragen dringend empfohlen, die den An- Men der Steuererklärung zu Grunde liegenden s5"Echnuugen an der dafür im Formular bc- ÄL en ®; ttUc (Seite 3 und 4) oder auf einer besonderen Anlage mitzuteilen.
! e Veranlagung zur Ergänzungssteuer er- Lahre 1902 für 8 Jahre, also für die ,* um 31- März 1905. Eine allgemeine inwSi- ber Ergänzungssteuerfindet somit "'9em Jahre nicht statt.
öorgeschriebcncn Formulare zu Steuer- Not/ÜÄf"-. werden, soweit Zusendung durch die ''.''Mcht stattgefunden hat, von heute ab, vor- räu«?E 0 bis 12 Uhr. in meinen GcschäftS- bkria,?»,>>enstraße No. 7. Zimmer 8, nach vor- iafWns auf Zimmer 2 auf Verlangen
Zweite Exemplare des For- Worden nur ausnahmsweise an Stelle ver- bo» Konzeptm^^",' * ur Aufstellung
b tn m efe r- bitte «* adressieren: An
«iftin» w Vorsitzenden der Veranlagungs-Kom- Meustraße?de" Stadtkreis Wiesbaden, hier.
btttit* £ m *ff**M sich für diejenigen, welche M «jÜ?* öec amtlichen Deklarationssrist i«Ore& 1 des künftigen Stener- dic r. "versehen und berechnen können, "ichen."*krkläru«g schon früher einzn-
WieSbaden, im Dezemer 1903.
Luisenstraße 7.
der i Der Vorsitzende
"aniagungs-Kommission. für den Stadtkreis Wiesbaden.
Aroeylich, RegierungSrat.
Bekanntmachung.
6(r Mitteilung des Herrn Minister»
treuer ni"^^"^lege»heiten ist Herr I. B. Ubiet-n ?um Konmlaragcnt der Ver-
tr, *annf f f“)'" öon Nordamerika in Wiesbaden erteil, worden^ ""wcns des Reichs das Exequatur
" bir8 rait dem Bemerken hierdurch zur in sein.f n^'antnir acbrachi, daß Herr Breuer ^zieri,lscigenschait innerhalb de« hiesigen ßndex ^üsbezirks Anerkennung und Zulassung
Wiesbaden, den 25. November 1903.
Der Regierungs-Präsident.
I. V.: v. Gizyckt.
e'.Wird veröffentlicht".
«esvaden, den 4. Dezember 1903.
Der Polizei-Präsident: v. Schenck.
Aufforderung.
Die nachbenannteu Militärpflichtigen:
1. Karl Christian Meyer, geboren am
17. Januar 1880,
2. Kart Richard Renner, geboren am
8. Februar 1880,
3. Jean DiegeS, geboren am 10. Januar 1881,
4. Johann Martin Gaus» geboren am
10. November 1881,
5. Wilhelm Kenn, geboren am 5. Jan. 1881,
6. August Arthur Karl Jms, geboren ani
24. Dezember 1881.
7. Erich Then-Bergh, geb. am 30. Aug. 1881,
sämtlich aus Wiesbaden, welche ihrer Militärpflicht noch nicht genügt und vermutlich das Reichsgebiet ohne Erlaubnis verlassen haben, werde» hiermit aufgefordert, sich entweder innerhalb dreier Monate, vom heutigen Tage an gerechnet, bei der Unterzeichneten Behörde zu melden oder, falls dieselben etwa vor länger als 5 Jahren nach Amerika ausgewandert sind, innerhalb derselben Frist den Nachweis zu liefern, daß sie naturalisierte Angehörige der Vereinigte» Staaten von Nordamerika in Gemäßheit der Konvention vom 22. Februar 1868 geworden sind, widrigenfalls nach Ablauf der gestellten Frist die gerichtliche Untersuchung gegen sie eingcleitct werden wird.
Die Anverwandten der nach Amerika ausge- wanderten Militärpflichtigen, wenn solche noch hier leben sollten, werde» zur Mitteilung dieser Aufforderung an dieselben hiermit veranlaßt. *
Wiesbaden, den 1. Dezember 1903.
Der Zivilvorsitzcndc der Ersatz-Kommission Wiesbaden Stadt: v. Schenck.
Jmprägnirte
Weinbergspfähle
aus Tannen-, Lärchen- oder Kiefernholz.
Für die Königlichen Domanial-Wcinbcrge zu Hochheim a. M., sowie zu Rauenthal, Rüdesheim und ÄßmannShauscn im Rheingau soll bei unterfertigter Stelle, Herrugartenstraße 7 dahier, die Lieferung von 60,000 Stück kreosotirten Pfählen im Submissionrwege vergeben werden.
Termin hierzu ist anberaumt auf Montag, 21. Dezember 1903, Vormittags 11 Uhr.
Offerten mit entsprechender Bezeichnung auf dem Briefumschlag wolle man bis zu diesem Termin anher einsenden; später eingehende bleiben unberücksichtigt.
Die LiescrungS-Bedingiingcn liegen bicrlelbst zur Einsicht offen, können aber auch gegen 50 Pf. von hier bezogen werden. F271
Wiesbaden» den 4. Dezember 1903.
_Königliches Domäncn-Rentamt.
Neujahrswunsch - Ablösungskarten.
Wir bringe» hiermit zur öffentlichen Kenutniß, daß auch in diesem Jahre Neujahrswunsch-Ab- lösungskarten seitens der Stadt ausgegebcn werden. Wer eine solche Karte erwirbt, gicbt dadurch zu erkennen, daß er auf diese Weise seine Glückwünsche darbringt und ebenso seinerseits auf Besuche oder Kartcnzusendungen verzichtet.
Kurz vor Neujahr werden die Namen der Karteninhaber ohne Angabe der Nummern der gelösten Karten veröffentlicht. Später wird durch öffentliche Bekanntmachung eines Verzeichnisses der Kartennummern mit Beisetzung der gezahlten Beträge. aber ohne Nennung von Namen, Rechnung abgelegt werden.
Die Karten können Rathhaus, Zimmer No» 13, sowie bei den Herren:
Kaufmann C. Mertz, Wilhelmstraße 18, Knnfinan» Moebns, Tannusstraßc 25, Kaufmann Roth, Wilhelmstraße 54, Kaufmann Unverzagt, Langgasse 30, und August Momberger. Holz- und Kohlcn- handlung, Moritzstraße 7, gegen Entrichtung von mindestens 2 Mark für das Stück in Empfang genommen werden.
Der Erlös wird auch dieses Jahr vollständig zu wobltbätigen Zwecke» Verwendung finden.
Schließlich wird noch bemerkt, daß mit der Veröffentlichung der Namen schon mit dem 23. Dezember er. begönne» und das Haupt- verzeichnitz bereits am 31. Dezember er. veröffentlicht werden wird. *
Wiesbaden, den 1. Dezember 1903.
Der Magistrat. — Armenverwaltung.
Bekattutmachunsi.
Der Fluchtlinienplan über die Abänderung der Eltvillerstraße, zwischen Dotzbeimer- und Rhcingauerstraße. ist durch Magistratsbeschluß vom
2. Dezember er. endgültig festgesetzt worden und wird vom 9. bis einschließlich 16. Dezember cr. weitere 8 Tage im Neuen Rathhaus, 1. Obergeschoß, Zimmer No. 38, während der Dieusistunden zu Jedermanns Einsicht offen gelegt. *
Wiesbaden, den 4. Dezember 1903.
Der Magistrat.
Brennholz-Verkauf.
Die Natural-Verpflegnngsstation dahier verkauft von heute ab die nachverzeichncten Holz- sorten zu den beigesetztcn Preisen: Buchenholz,
4- schnittig, Raummeter 12.50 Mk., Buchenholz.
5- schnittig, Raummeter 18.50 Mk.. Kicsern-Anzünde-
holz per Sack 1.— Mk. Das Holz wird frei ins Haus abgeliefert und ist von bester Qualität. Bestellungen werden von dem Hausvater Sturm, Evang. VcreinShaüS. Platterstraße 2, entgegen- genomnien. Bemerkt wird, daß durch die Abnahme von Holz die Erreichung des humaucn Zweckes der Anstalt gefördert wird. *
Bekanntmachung.
Betrifft die laudwirthschaftliche Unfall- Versicherung.
Diejenigen Mitglieder der Hessen-nassauischen landwirthschaftlichen BerufSgenossenschast, Section Wiesbaden (Stadtkreis), welche im Laufe de« Jahres 1903 i» ihren landwirthschaftlichen Betrieben Betriebsbeamte oder Facharbeiter beschäftigt haben, werden hierdurch aufgefordcrt. die in § 108 des UnfaUversicherungsgesetzc« vom 30. Juni 1900 und in 8 40 des Genossenschafts-Statuts vom 4. Dezember 1901 vorgcschriebene Lohnnachweisung bis spätestens de» 5. Januar 1904 im Rathhausc, Zinimer 26, einzureicheu. Da» nöthige Formular wird ebeudaselbst kostenlos verabfolgt.
Für Betriebsunternehiner, welche mit der recht zeitigen Einsendung der Nachweisungen im Rückstände bleiben, erfolgt die Feststellung der letzteren durch den Geaosseuschafts- bezw.SectionS-Vorstand (R. G. 8 108, Abs. 2). Die Betreffenden können außerdem vom GenosscnschaftS-Vorstande mit Ordnungsstrafen bis zu 300 Mk. belegt, auch kann gegen Bctriebsunternehmer auf Ordnungsstrafen bi« zu 500 Mk. erkannt werden, wenn die eingereichten Nachweisungen thaisächlichc Angaben enthalten, deren Unrichtigkeit ihnen bekannt war oder bei Anwendung angemessener Sorgfalt nicht entgehen konnte. (R. G. 8 156 und 157.) Zu den landwirthschaftlichen Facharbeitern gehören auch die in Gärtnereibetriebcn beschäftigten Kunstgärtner, worauf besonders aufmerksam gemacht wird.
Für Betriebsbeamten und Facharbeiter ist, fall» sic neben baarem Lohn freie Kost oder freie Wohnung erhalten, der Naturalwerth mit 1 Mk. pro Tag für Beköstigung und 50 Pf. pro Tag für Wohnung in Anrechnung zu bringen. *■
Wiesbaden, den 3. Dezember 1903.
Der Seetions-Borstaud. Stadtausschutz.
Bekanntmachung. Normal-Einheitspreise für Stratzenbauten pro 1903.
A. Fahrvahnpflaster.
1 qm kostet:
1. 1. Klaffe: Granit, Syenit, olivinfreier Diabasrc.
a) mit Pechfugendichiung . . 18.70 Mk.
b) ohne Pechsugendichtung . . 17.20 „
2. 2. Klaffe: Basalt, Schlackensteine,
Anamesit, Olivindiabas. Melaphyr rc.
a) mit Pechfugendichiung . . 14.00 Mk.
b) ohne Pechfilgendichtung. . 12.50 „
3. Einfahrt- oder Rinnenpflastcr
a) mit Pechsugendichtung . . 10.60 „
b) mit Cementfugcnguß . . . 9.90 „
Chaussirung.5.50 „
Provisorische Fahrbahnpflasterung 3.80 „
Fahrbahnregulirung.2.05 „
Kleinpflaster.6.50 „
Gedeckte Stückung (provisorische Fahrbahnbesestigung).3.80 „
B. Gehwegpflaster.
1 qm kostet mit:
Steinplatten (Melaphyr od. Basalt) 7.80 Mk. Mosaik:
a) gemustert.6.90 „
b) ungemustert.4.70 „
Cement.. 8.20 „
Asphalt.7.50 „
1 lfd. m kostet: Bordstein-Einfassung:
a) aus Basaltlava auf Beton . 9.00 „
b) aus Granit auf Beton . . 10.70 „
Saumstein.2.80 „
C. Sonstige Ausstattung.
Ausführung von Erdarbciten im Auftrag und Abtrag
Jstkosten und 10°/» Zuschlag. 1 Frontmeter — lfd. m kostet für: Straßenrinnen-Einlässe .... 5.50 Mk.
Baumpflanznng:
a) einreihig.2.50 „
b) zweireihig. 5 00 „
Beleuchtungs-Einrichtung. . , . 2.00 „
Vorstehender Tarif der Normal-Einheitspreisi für Straßenbauten — gültig bis 1. April 1904 - wird hierdurch zur öffentlichen Kenntuiß gebracht insbesondere wird dabei auf die mit Gcnehmigun, der städtischen Kollegien erfolgte Ergänzung unlei Pos. 3a und b, betreffend Fngendichtung burd Pech- bezw. Cementguß aufmerksam gemacht. * Wiesbaden, den 3. Dezember 1903.
Stadtbauamt.
Bekauntmachuust,
betr. das städt. Elektricitätswerk.
Hierdurch wird zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß vom heutiqe» Tage ab, eine Wache des Elektrieitätswerks in dem Verwaltungsgebäude der städt. Wasser-, Gar- und ElektricitätSwcrke, Marktftraßc 16, errichtet worden ist.
Die Abnehmer elektrischer Energie sind hierdurch von jetzt an in der Lage, jeweils von 7 Uhr Abends bis 7 Uhr Morgens, sowie an Sonu- und Feiertage» außer der Vermittelung der städtischen Feuerwehr, einen AugesteUtcn de« Elektricilüts- werkes in dem genannten Verwaltungsgebäude (Fcrn'prech-Anschluß Nr. 40) unmittelbar von etwa vorgekommenen Störunge« in ihren JnstallationS- anlagen entsprechend zu benachrichtigen. *
Wiesbaden, den 22. Juni 1908.
Di« Direktion der städtischen Waffer-, GaS- und Elektricitäts-Werke.
BerlagS- Fernsprecher: Nr. 2953.
1883.
MtM-BerBeWMtI»ii.
Bei dem herannahenden Winter sind viel« unserer Mitmenschen mannigfachen Entbehrungen ausgesetzt.
Mit am härtesten werden dadurch die „armen Wanderer" betroffen, die jetzt in der Fremde von Ort zu Ort ihre Beschäftigung suchen müssen. Nu» naht das liebe Weihuachtsfest, an dem jeder gern« die Seinen mit einer Gabe erfreut.
Um unsere Anstalt in den Stand zu setzen, um die Weihnachtszeit den bei uns verpflegte« Wanderern, welche fern vom Heimathau» dem Erwerb nachgehen müffen, ein kleines nützliches Geschenk(Beklcidungsstücke,Schuhwerk rc.) zukommen zu lassen, richten wir an alle edlenMenschensreunde die herzliche Bitte, uns hierzu durch Zuwendung von Barmitteln oder BekleidungSgegenständen gütigst zu unterstützen.
Gaben nehmen entgegen der Hausvater St»»rm (Ev. Vereinshaus, Platterstr. 2) und die Unterzeichneten. *
Wiesbaden, den 1. Dezember 1903.
Der Vorstand der NaturalvcrpflegungSstation:
Der Vorsitzende: Der Kasstrer:
Travers» Stoll,
Mag.-Assessor, Mag.-Sekretär,
Rathaus. Zimmer 10. Rathaus, Zimmer 13.
von Schenck, Richard Kadesch»
Kgl. Polizei-Präsident, Rentner u. Bczirkrvorst., Friedricbstr. 32,Zim. 19. Querfeldstr. 3, 1.
I. W. Weber, Privatier. Moritzstr. 18, 2.
Verdingung.
Die Ausführung der Schlaffer arbeiten für den Umbau des Hauses Hermannstratz« 13
hiersclbst soll im Wege der öffentlichen Ausschreibung verdungen werden.
AngebotSsormulare, Verdingungsunterlagen und Zeichnungen können während der Vormittags- dienststunden im städtischen Verwaltungsgebäude, > Friedrichstraße 15, Zimmer No. 9, eingesehen, die Verdingungsunterlagen auch von dort und zwar bis zum 19. Dezember 1903 bezogen werden.
Verschlossene und mit der Aufschrift „H. A. 49" versehene Angebote sind spätestens bi»
Montag, den 21. Dezember 1903, Vormittags 10 Uhr, hierher einzureicheu.
Die Eröffnung der Angebote erfolgt in Gegenwart der etwa erscheinenden Anbieter.
Nur die mit dem vorgeschricbenen und aurge» füllten Verdingnngsformular eingereichten Angebote werden berücksichtigt.
Znschlagsfrist: 30 Tage.
Wiesbaden, den 9. Dezember 1903.
Stadtbanamt, Abtheilnng für Hochbau»
Verdingung.
Die Ausführung der Dachdeckerarbeiten für den Neubau des LeichenhauseS und Chemischen Laboratoriums deS städtischen Krankenhauses zu Wiesbaden soll im Wege der öffentlichen Ausschreibung verdungen werden.
AngebotSsormulare, Verdingungsunterlagen und Zeichnungeu könne» während der Vormittag»- dienststunden im städt. Verwaltungsgebäude,
S riedrichstraße 15, Zimmer No. 9, cingesehcn, die erdiugungsunterlagen auch von dort gegen Paar» zahlung oder bestellgeldfreic Einsendung von 50 Pf. und zwar bis zum 19. Dez. c. bezogen werden.
Verschlossene und mit der Ausschrift H. A. öü versehene Angebote sind spätesten« bis
Dienstag, den 22. Dezember 1903» Vormittags 10 Uhr, hierher einznreichen.
Die Eröffnung der Angebote erfolgt in Gegenwart der etwa ericheinenden Anbieter.
Nur die mit dem vorgeschriebcncn und au»- gefüllte» Verdingungsformular eingereichten Angebote werden berücksicbtigt. *
ZufchlagSfrist: 30 Tage.
Wiesbaden, de» 10. Dezember 1903. Stadtbauamt, Abtheilung für Hochbau.
Verdingung.
Die Arbeiten zur Herstellung von ca. 185 lfd» Mtr. gemauertem einringigen Kanal des Profile« 110/60 cm in der nördlichen Nerothal« stratze, von dem Kriegerdenkmal bis zur Nerobcrg» straße, sowie von ca. 45 lfd. Mtr. gemauertem zweiringigen RegenauSlatzkanal des Profiles 110/80 cm, vom obigen Kanal bis zum Schwarzbachkanal sollen im Wege der öffentlichen Aus» ichreibung verdungen werden.
AngebotSsormulare, Verdingungsunterlagen und Zeichnungen können während derVormittags- dienststunden im Rathhause, Zimmer No. 57, ein- gesehen, die Verdingungsunterlagen ausschließlich Zeichnungen auch von dort gegen Baarzahlung oder bestellgeldfreic Einsendung von 50 Pf. bezogen werden.
Verschlossene und mit entsprechender Aufschrift versehene Angebote sind spätesten» bis
Mittwoch, den 23. Dezember 1903» Vormittags 11 Uhr,
hierher einzureicheu.
Die Eröffnung der Angebote erfolgt in Gegenwart der etwa erscheinenden Anbieter.
Nur die mit dem vorgcschriebencn und ausgefüllten Verdingungsformular eingereichten Angebote werden berücksichtigt. *
Zuschlagsfrist: 14 Tage.
Wiesbaden» den 10. Dezember 1903.
Stadtbauamt,
Abtheilung für KanalisationSwesen
