Erscheinungstage:
Mittwoch und Samstag.
Wiesbadener Tagblalts.
BerlagS - Fernsprecher: Nr. 2953.
Mittwoch, den 4. November.
U». 88.
Bekanntmachung.
Im Anschlüsse an meine Bekanntmachungen vom 11. April und vom 14. September I. I. bringe ich hiermit am» Zwecke der Ermittelung der Inhaber von Kraftfahrzeugen zur attaemeincn Kenntnis, daß dem Regierungsbezirk Lüneburg seitens des Herrn Ministers der öffentlichen Arbeiten die weiteren Erkennungsnummern 801—900, dem Regierungsbezirk BotSdam die Nummern von 1000 bi»199S und dem RegicrungsbezirkFrankfurt a.Oder Von 2000 bi» 2499 zugeteilt worden sind.
Wiesbaden, den 2. Oktober 1903.
Der Regierungs-Präsident.
Zn Verlr.: gez. v. Gizytki.
Vorstehende Bekanntmachung bringe ich mit dem Bemerken zur aügemeillen Kenntnis, dag nunmehr den einzelnen Provinze» der preußische» Monarchie Erkennungsnummern für Kraftfahrzeuge wie folgt zugeteilt sind:
Stadt Berlin: A. von No. 1 an.
Provinz Ostpreußen: 6. Regierungsbezirk Königsberg No. 1—500, Regierungsbezirk Gumbinnen No. 501-1000.
Provinz Webpreußen: v. Regierungsbezirk Danzig No. 1—600, Regierungsbezirk Marienwerder No. 601-1000.
Provinz Brandenburg: E. Regierungsbezirk Potsdam No. 1—600 und 10 >0—1999, Regierungsbezirk Frankfurt a. d. O. No. 601—999 und 2000—2489.
Provinz Pommern: H. Regierungsbezirk Stettin No. 1—400, Regierungsbezirk Köslin No. 401 bis 600, Regierungsbezirk Stralsund (Polizei- Verordnung noch nichl erlassen).
Provinz Posen: 9. Regierungsbezirk Posen No. 1 bis 60, Regierungsbezirk Bronibcrg No.61—100. Provinz Schlesien: 14. Regierungsbezirk Breslau No. 1—300, Regierungsbezirk Oppeln No. 301 bis 600, Regierungsbezirk Liegnitz No. 601—800. Provinz Sachsen: bl. Regierungsbezirk Magdeburg No. 1—350, Regierungsbezirk Merseburg No. 851 bis 700, RegiernngSbezirk Erfurt No. 701—1000. Provinz Schleswig-Holstein: P. Lon No. 1 an. Provinz Hannover: 8. Regierungsbezirk Hannover No. 1—300, RegierungsbezirkHildesbcim No. 301 bis 460. Regierungsbezirk Lüneburg No. 401—500 und 801—900, Regierungsbezirk Stade No. 501 bis 600, Regierungsbezirk OsnabrückNo. 601—700 Regierungsbezirk Aurich No. 701—800.
Provinz Hessen-Nassau: T. Regierungsbezirk Cassel No. 1—400. Regierungsbezirk Wiesbaden No. 401 bis 12(0.
Provinz Weftphalen: X. Regierungsbezirk Münster No. 1—300, Regierungsbezirk Minden No. 301 bi« 600 u. 1001—1200, Regierungsbezirk Arnsberg No. 601-1000.
Rhcinprovinz: Z. Regierungsbezirk Aachen No. 1 bi» 150 u. 1001—2000, RegierungsbezirkToblenz No. 151—250 u. 2001—8000, Regierungsbezirk Köln No. 251—600 n. 3001—4000, Regierungsbezirk Düsseldorf No. 501—900 u. 4001—5000, Regierungsbezirk Trier No. 901—1000 u. 5001 bis 6000.
Die dem Regierungsbezirk Wiesbaden zugc- zewiesenen Nummern T. 401—1200 verteilen sich einstweilen wie folgt:
401—500 aus Polizei-Direktion Wiesbaden, 501—650 auf Polizei-Präsidium Frankfurt a. M., 651—675 auf Landratsamt Homburg v. d. H., 676—700 auf Landratsamt Höchst a.M., 701—750 auf Landratsamt Wiesbaden,
751—770 auf Landratsamt Frankfurt a. M. und 771—900 auf die übrigen Landratsämter, welch' letztereNummcrnvomHerrn Regierungs-Präsidenten direkt in Kontrolle geführt werden, während die dem Regierungsbezirk nachträglich zugewicfencn Nummern T. 901 bis 1200 gegenwärtig noch nicht zugeteilt sind. *
Wiesbaden, den 13. Oktober 1903.
Der Polizei-Präsident: v. Schcnik.
Bekanntmachung.
Die Lanzsiraße wird zwecks Herstellung einer Waffer- und Gasleitung auf die Dauer der Arbeit für den Fährverkehr polizeilich gesperrt. *
Wiesbaden» den 29. Oktober 1903. i _ Der Polizei-Präsident: v. Schenck«
Bekanntmachung.
Um auch den in der Woche den Tag über durch ihreBcrnfsgeschäste in Anspruch genommenen Personen Gelegenheit zur mündlichen Verhandlung mit den Beamten der König!. Gewerbe-Inspektion Nt geben, finde» für die Königliche Gewerbe- Inspektion zu Wiesbaden besondere Sprechstunden am 1. und 3. Sonntag jeden Monats, vormittags von 11'/- bis mittags 1'/- Udr und am Sonnabend der 2. und 4. Woche jeden Monats nachmittag« von 5'/- bis 7'/- Uhr in deren Geschäftslokal, Bismarckring 14, 1, hier statt. *
Wiesbaden, den 1. Oktober 1903.
Der Polizei-Präsident. I. V.: Falcke.
Bekanntmachung über Abhaltung der Herbst-Kontroll- Versammlungcn 1803.
Zur Teilnahme an den Herbst-Kontroll-Ver- sammlungcn werden berufen:
a) die zur Disposition der Erfatzbchörden Entlassenen;
d) die zur Disposition der Truppenteile Beurlaubten;
o) sämtliche Mannschaften der Reserve (mit Einschluß der Mannschaften der Reserve der Jägerklasse A aus den Jahresklassen 1891 dis 1895);
ä) die Mannschaften der Land- und Scewchr 1. Aufgebots, welche in der Zeit vom 1. April bi« 80. September 1891 in den aktiven Dienst getreten find.
Die zeitig Ganz- und Halbinvalidcn, die zeitig Feld- und Garnisondienstunsähigen, sowie die säuernd Halbinvaliden ltnb die nur Garnisondicnstfähigen erscheinen mit ihren Jahresklassen.
Im Kreise Wiesbaden (Land) haben die Vorgenannten zu erscheinen:
I» Biebrich a. Rhein
(auf dem Kasernenhofe der Unteroffizierschule): am Freitag, den 6. November 1803, vorm. 8 Uhr, diejenigenMannschaften aus Biebrich a.RH., welche den Jahrcsklasfen 1896 bis 1899 eiu- fchließlich angehören;
am Freitag, den 8. November 1803, vorm. 10'4 Mir, die übrigen Mannschaften au« Biebrich a. Rh. und die Mannschaften aus Schierstein.
In Hochheim a. Main
(auf dem Schloßhofe bei der Kath. Kirche):
am Sonnabend, den 7. November 1803, vorm. 8'/< Uhr, die Mannschaften aus Delkenheim, Hochheim, Masicnhesin, Wallau.
In Flörsheim a. Mai»
(beim Restaurant Schützenhof):
am Sonnabend, den 7. November 1803, vorm. 11'/« Uhr, die Mannschaften aus Diedenbergen, Flörsheim, Eddersheim, Weilbach, Wickcr.
In Wiesbaden
(im Exerzierhausc der Infanterie-Kaserne, Schwalbacherstraße 18):
am Montag.de» 8. November 1803, vorm- 8 Uhr, die Mannschaften aus Auringen, Breckew heim, Dotzheim. Fraiienstcin; am Montag, den 8. November 1808, vorm. 11 Uhr, die Mannschaften aus Bierstadt, Erbcnbeim, Igstadt;
am Dienstag, den 10. November 1803, vorm. 8 Uhr, die Mannschaften aus Gcorgenborn, Heßloch, Kloppcnheim, Medenbach, Naurod, Nordenstadt, Rambach, Sonnenbcrg, Wildsachsen.
Im Kreise Wiesbaden (Stadt)
haben die Vorgenannten zu erscheine» wie folgt:
In Wiesbaden
(im Exerzierhause der Infanterie-Kaserne, Schwalbacherstraße 18):
I. Sämtliche Mannschaften der Garde und der Provinzial-Jnsantcrie und zwar: JabreSklasie 1881 (Frühjahrseinstrllung)r Dienstag, 10. November 1803, vorm. 11 Ubr;
Jahresklaffe 1888: Dienstag, 10. November 1803, vorm. 11 Uhr;
JabreSklasie 1887: Mittwoch, 11. November 1803, vorm. 8 Uhr;
Jahresklasie 1888: Mittwoch, 11. November 1803, vorm. II Uhr;
Jahresklasie 1888: Montag» 16. November 1803, vorm. 8 Uhr;
Jahresklasie 1800: Montag, 16. November 1803, vorm. 11 Uhr;
Jahresklasie 1801, 1802, 1803: Freitag, 13. November 1803, vorm. 8 Uhr. ir. Die übrigen gedienten Mannschaften und zwar: Marine, Jäger, Maschinen- gewehrtruppen, Kavallerie, Feldartillcrie, Fußartillerie, Pioniere, Eisenbahn-, Telegraphen- und Lustschiffer-Truppen, Train (einschließlich Krankenträger), SanitätS- und Veterinärpcrsonal und sonstige Mannschaften (Ökonomie-Handwerker, SlrbeitS« soldaten n. s. w.) wie folgt: Jahresklasie 1881 (Frühjahröeinstellnng): Freitag, 13. November 1803, vorm. 11 Uhr;
Jahresklasie 1888 und 1887: Freitag,
13. November, vorm. 11 Uhr; JahrcSklaffe 1888 und 1888: Sonnabend,
14. November 1803, vorm. 8 Uhr;
Jahresklasie 1800, 1801, 1802, 1803:
Sonnabend, 14. November 1803, vorm. 11 Uhr. _
Aus dem Deckel jeden Militär-PasscS ist die Jahresklasie des Inhabers angegeben.
Zugleich wird zur Kenntnis gebracht:
1. Daß besondere Beorderung durch schriftlichen Befehl nicht erfolgt, sondern diese öffentliche Aufforderung der Beorderung gleich zu erachten ist.
2. Daß jeder Kontrollpsiichtige bestraft wird, welcher nicht erscheint, bezw. willkürlich zu einer andern als der ihm befohlenen Kontroll- versammlung erscheint. —
Wer durch Krankbeit oder durch sonstige besonders dringliche Verhältnisse am Erscheinen verhindert ist, hat ei» von der Ortsbehörde beglaubigtes Gesuch seinem BczirkSfcldwebcl hier baldigst einzureichcn.
3. Daß diejenigen Mannschaften, welche zu einer andern als der befohlenen Kontrollvcr- sammlnng erscheinen wollen, dieses inindestens 3 Tage vorher dem Bezirksfeldwcbcl behufs Einholung der erforderlichen Genehmigung zu melden haben.
Wer fortbleibt, ohne daß ihm die Genehmigung feines Gesuchs zugegangcn ist, macht sich strafbar.
4. Daß es verboten ist, Schirme und Stöcke auf den Kontrollplatz inttzubringe».
5. Daß jeder Mann seine Militärpapiere (Paß und Fübrungszenanis) bei sich haben muß.
Wiesbaden, den 7, Oktober 1903. *
Königliches Bezirks-Kommando: von Zastrow,
Major z. D. und Bezirks-Kommandeur.
Bekanntmachung.
Nach den Vorschriften der Städtcordnung vom 4. August 1897 (Paragr. 23—30) hat im November d. I. eine Wahl zur regelmäßigen Er- gänznng der Stadtverordneten-Vcrsamm- lung für die Wahlperiode vom l. Januar 1904 bi» 31. Dezember 1909 stattznfinden, und zwar haben zu wählen:
a> die dritte Wäblcrabtdeilnng sechs Stadtverordnete an Stelle der ausschcidenden Herren Architekt Hermann Reichwein, Schlossermcister Wilhelm Stamm. Kanfniann Alois Mollath, Land- wirth Wilhelm Kraft, Bäckermeister Louis Sattler und Geschäftsführer Friedrich Knefeli (letzterer ist inzwischen verstorben);
d) die zweite Wählcrabtheilung vier Stadtverordnete an Stelle der Herren Rentner Emil Hee», Rentner Gustav Schupp. Geh. SanilätSrath Dr. Arnold Pagenstechcr und Nentncr Wilhelm Kimniel;
c) die erste Wählerabtheilnng sechs Stadtverordnete an Stelle der Herren Oberstlenlnant z. D. Adalbert Sartorius, Rentner Dr. Ludwig Dreher, Architekt Wilhelm Kaufmann, Kapitänlentnanta.D. Heinrich Klett, VerlagSbnchhändler Friedrich Bergmann und Dr. med. Enntz.
Weiter sind ans der Stadtverordueten-Vcr- sammlung vor Ablauf ihrer Wahlperiode ausgeschieden.
1. der von der dritten Wählerabtheilnng bi« Ende 1905 gewählte Herr Maurermeister Christian Dormann durch freiwilligen Austritt;
2. die von der zweiten Wählerabtheilnng bis Ende 1907 gewählte» Herren Landesbankdireklor Hugo Reufch durch Tod und Bankier Theodor Wcygandt durch freiwilligen Austritt;
3. der von der ersten Wählerabtheilnnq bis Ende 1905 gewählte Herr Rechtsanwalt Dr. Friedrich Scholz durch freiwilligen Austritt.
Für diese vorzeitig ansgeschicdencn Mitglieder haben die betreffenden Wählerabtheilnngen Ersatzwahlen vorzunehmen, und zwar auf den Rest der Wahlperiode der Ausgeschiedencn.
Nach Paragraph 18 der Städteordnnng muß die Hälfte der von jeder Wähleradlheiluna z» wählenden Stadtverordneten an« Hausbesitzern (Eigcntbümern. Nießbrauchern und solchen, die ei» erbliches Besiyrecht haben) bestehen.
Mit dieser Beschränkung können die ausge- schiedencn Stadtverordneten jederzeit wiedcrgcwählt werden.
Nach Abgang der auSaeschiedcnen und der am Ende dieses Jahres ausscheidenden Stadtverordneten verbleiben in der ersten Abtheilung 6, in der zweiten Abtheilung 9 und in der dritten Abtheilung 8 Hausbesitzer, und es müssen daher, um der vorgenannten gesetzlichen Bestimmung zu genügen, von der ersten Abtheilung noch wenigstens 2 Hausbesitzer gewählt werden.
Zur Vornahme der Ergänzung«- und Ersatzwahlen sind folgende Termine aiiberanmt:
Für die dritte Wählcrabtheilung:
1. Montag, den 23. November d. I.»
im Wahlsaal. Zimmer 16 de« Rathhauscs <Erdgeschoß). für die Wahlberechtigten, deren Familiennamen mit de» Buchstaben A bi» D, an demselben Tage im Bürgersaal, Zimmer 36 des Rathhauser (1 Stiege hoch), für die Wahlberechiigten, deren Familiennamen mit dem Buchstaben E bis H und an dem gleichen Tage im Turnsaal der Höheren Mädchenschule am Schloßplatz (Eingang nur von der Mühlgasie) für die Wahlberechtigten, deren Familiennamen mit den Buchstabcn I bis M beginnen,
2. Dienstag, den 24. November d. I.,
im Wahlsaal, Zimmer 16 de« Rathhauses (Erdgeschoß), für die Wahlberechtigten, deren Familien- nanie» mit den Buchstaben N bis R, an demselben Tage im Bürgersaal, Zimmer 36 des Rathhauses (1 Stiege hoch), für die Wahlberechtigten, deren Familiennamen mit den Buchstaben S bis ll und an dem gleichen Tage sin Turnsaal der Höheren Mädchenschule am Schloßplatz (Eingang nur von der Mühlgasie) für die Wahlberechtigren, deren Familiennamen mit den Buchstaben W bis Z beginnen, und zwar an beiden Tagen und i» allen Lokalen von Vormittags 9 bis 1 Uhr und von Nachmittags 4 bis 7 Uhr.
Für die zweite Wählcrabtheilung:
Donnerstag, den 28. November d. I.,
im Wadisaal, Zimmer 16 de« Rathhanses (Erdgeschoß), für die Wahlberechtigten, deren Familiennamen mit den Buchstaben A bis L und an demselben Tage im Bürgersaal. Zimmer 36 de» Rathhauscs (1 Stiege hochi, für die Wahlberechtigten, deren Familiennamen mir den Buchstaben M bis Z beginnen und zwar jedesmal von Vormittags 9 bis 1 Uhr und von Nachmittags 4 bis 6 Uhr.
Für die erste Wählerabtheilnng:
Freitag, de» 27. November d. I., im
Wahliaal, Zimmer 16 des Ratkyaiffes (Erdgeschoß), und zwar von Vormittags 10 bi» Nachmittags 1 Uhr.
An den Wahltagen werden nach Ablauf der für das Wablgeschäft festgesetzten Stunden die Wahllokal- geschlossen und neue Wähler nicht mehr zugelasien.
Die stimmberechtigten Bürger werden zu diesen Wahltermineu mit der Benachrichtigung hierdurch eingelndcii, daß
a) zur dritten Abtheilung diejenigen Wahlberechtigte» gehören, welche jährlich 314 Mk. 80 Pf. und weniger an directen Staats- und Communal- steuern entrichten, sowie die steuerfreien Gemeinde- hürger,
b) zur zweiten Abtheilung diejenigen Wahlberechtigten gehören, welche, von 1927 Mk. herab
1903.
bis zu 315 Mk. 20 Pf. an directen Staat»- und Communalsteuern jährlich entrichte», und
c) zur ersten Abtheilung diejenigen Wahlberechtigten gehören, welche 1934 Mk. 60 Pf. und niehr an directen Staats- und Communalstcncrn jährlich entrichten.
Nach Paragraph 27 der Städte-Ordnung darf die Abstimmung nicht durch Abgabe von Stimmzetteln, sondern muß durch mündliche Erklärung zu Protokoll erfolgen. *
Wiesbaden, den 31. Oktober 1903.
Der Magistrat.
Bekanntmachung.
Der Fliichllinienplan zur Abänderung der oberen Philippsbergstraßc und des freien Platzes daselbst hat die Zustimmung der OrtSpolizeibedörde erhalten und wird nninnehr im RathKauS, 1. Obergeschoß. Zimmer Nr. 38». innerhalb der Dicnst- stunde» zu Jedermanns Einsicht offen gelegt.
Dies wird gemäß 8 7 des Gesetze« vom 2. Juli 1875, betr. die Anlegung und Veränderung von Straßen :c., mit dem Beinerken hierdurch bekannt gemacht, daß Einwendungen gegen diesen Plan innerhalb einer präklusivischen, mit dem 28. Oktober et. beginnenden und einschließlich den 25. November er. endenden Frist von 4 Wochen beim Magistrat schriftlich anziibringen sind. *
Wiesbaden, den 23. Oktober 1908. _ _ Der Magistrat.
Bekanntmachung.
Um Angabe dcsAufentbaltr folgendcrVersonen welche sich der Fürsorge für hülfsbedürstige Angehörige entziehen, wird ersucht:
1. des Taglöhner« Georg Bcikler, geb. 22. 6. f 1849 zu Hechtsheim,
2. des Taglöhner» Jakob Bengel, geb. 12.2.1853 zu Niederhadamar,
3. oe« Taglöhner» Johann Dickert, geb. 17. 3. 1866 zu Schlitz.
4. der ledigen Dicnstinagd Karoline Bock, geb. 11. 12. 1864 zu Weilmünstcr,
5. des Taglöhners Anton Etz, geb. 22. 10. 1866" zu Hahn,
6. des TaglöhnerS Mathias Fesielhofer, geboren 25. 8. 1860 zu Heimersheim,
7. der Ehefrau des Arztes Theodor Ford, Hcrmine, geb. Stcinberger, geb. am 2. 2.1875 zu Eppclrheim,
8. des Reisenden Alois Heilmann, geboren 11. 4. 1856 zu Hainstadt,
9. des Schreibers Theodor Hofmann, geb. 10. 3.
1871 zu Weinbach, A Ijt
10. de« Taglöhner» Wilhelm Horn. gen. Dietrich, geboren am 11. 2. 1863 zu Hadamar,
11. de« Taglöhners Albert Kaiser, geboren am 20. 4.1866 zu Sömmerda,
12. der ledigen Modistin Adele Knapp, geb. 18. 2. 1874 zu Mannheim,
13. de» Albert Kühn, geb. 26. 3. 1873 zu Runkel a. d. Lahn,
14. de« Taglöhner« Friedrich Kölsch, geb. 19. 2.
1872 zu Monzenheim,
15. des Taglöhner« Karl Lehmann, geb. 27. 3. 1853 zu Ehrenbrcilstein,
16. der ledigen Marie Mathes, geb. 18. 4. 1877
zu Kreuznach,
des Maurers Karl Menk, geb. 15. 3. 1872 zu Biskirchen, „ „
des Buchhalters Georg Michaelis, geb. 18.10. 1870 zu Wiesbaden,
des Taalöhners Rabanu« Nauhcimer, geb. 28. 8. 1874 zu Winkel,
der ledigen Dienstmagd Gertrud Rheinberger, ged. 19. 4. 1879 zu Frauenstein, der ledigen Anna Rothgerber, geb. 2. 9. 1863 zu Oberstein, . „
der ledigen Margaretha Schnorr, geb. 23. 2. 1874 zu Heidelberg.
des Musikers Johann Schreiner, geb. 20.1. 1863 zu Probbach,
der Ehefrau de« Gärtners Wilhelm Seif,
Schwalbach, _
25. der ledigen Lina Simons, geb. 10. 2. 1871 zu Haiger,
26. der Dicnstinagd Regine Volz, geb. 7.10.1872 zu Jttlingen,
27. des Taglöhners August Weber, geb. 26. 8. 1872 zu Neustädtlers,
28. der ledigen Marie Wurm, gen. Müller, geb. 27. 2. 1879 zu Hangermeilingen,
29. des Bierbrauers Johann Bapt. Zapf, geb.
16. 9. 1870 zu Oberviechtach. *
Wiesbaden, den 31. Oktober 1903.
Der Magistrat. Slrmen-Berwaltuna.
Bekanntmachung. Donnerstag, den 8. November d. I.» Vormittags 11 Uhr, wird in dem städtischen Bullenstallgebände an der Dotzbeimerstraße ein junger, gur genährter Bulle öffentlich meistbietend versteigert. . *
Zusammenkunft vor dem Bullenstallgebäude. Wiesbaden, den 30. Okrobcr 1903. *
Der Magistrat.
Bekanntmachung.
Die Zinsscheinc für 1804 von den als
Sicherheit für Lieferungen, Leistungen, Straßen- baukosten u. s. w. bei der Stadtgemcindc hinterlegten Wertbpapieren können von jetzt ab in Empfang genommen werden.
Die betreffenden Empfangsberechtigten werden hiermit ersucht, die Zinsschcine alsbald bei der Kasse und zwar Vormittags von 8'/-—12V- Uhr zu erheben. *
Stadthauptkasse,
Rath hau», Zimmer Nr. 2-
