-Si. Jahrgang.
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Verlag: Langgaffe 27.
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Abend-Ausgabe.
Die Deichstagswahl.
hd. Berlin, 16. Juni. Tie heutigen Reichstags. Wahlen hatten tn den Morgenstunden das gewöhnliche straßenbild nur wenig verändert. Erst gegen Mittag machte sich eine größere Bewegung bemerkbar, da ncrment- lich die Arbeiter die Mittagspause zur Stimmabgabe be- nutzten. Verschiedene Arbeiter-Kategorieen legten bereits mittags die Arbeit nieder, um ihrer Wahlpflicht nachzu- kommen ^ ober Schlepperdicnste zu verrichten. Viele Fabritbctriebe schlossen um 5 Uhr, um den Arbeitern die Wahlbeteiligung zu ermögliche. Tie Agitation war bei alle Partelen eine recht lebhafte. Die Sozialdemokraten oerfugten über zahlreickM ausnahmslos freiwillige Hilfs- krafte. Auch den Freisinnigen standen solche teilweise zur Verfügung. Die Stimmenabgabe vollzog sich allenthalben trotz der Einführung der Jsolierräume uiid der Stimni- Couverts glatt und schnell. Der Haupt-Ansturm ist erst m den Abendstunden zu erwarten. Die Sieges-Zuversicht der Sozialdemokraten ist eine ziemlich große, jedoch machen auch beiderseits Freisinnige und Konservative, namentlich im zweiten Wahlkreise, große Anstrengungen, E Ni die Stichwahl zu kommen. Das gleiche gilt vom 5 Wahlkreis, wo namentlich die Antisemiten große Anstrengungen machen, um ihren Parteiführer Bruhns in
Reichstag zu entsenden, während die Freisinnigen aufs erfrlgsie bemüht sind, , sich den Kreis zu erhalten, bcuider lebhaft ist die Agitation der bürgerlichen Parteien M 4. und 6. Wahlkreis, da es sich hier angesichts der vtimmen-Ubermacht der Sozialdemokraten nur darum tz ?***^5^Eungserfolg zu erringen. J,n
6. Wahltreise herrschte mittags bei den Freisinnigen wie bei den Sozialdemokraten gleich starke Zuversicht Stark war diesmal die Beteiligung des Mittelstandes und der tonen Beamtenschaft. Zahlreiche Wahlberechtigte er- Menen an der Urne, die in früheren Jahren sich stets vom Wahlgeschaft fern gehalten hatten. In vielen Be- Ufen hatten mittags 2 Uhr fast 20 bis 30 % der Ehler ihre Stimmen abgegeben. Ein interessantes Ä 6 ot ktS 3^110101 im Kaiserhof, das in der Nähe der Reichsamter und der Mnisterien liegt. Bereits um k N*^ erschien Graf Posadowsky mit dem sächsischen Ge- sandten Grafen Hohenthal, später der Schatzsekretär v. Thielemann und der frühere Oberhofmarschall Graf Perponcher w Reichskanzler Graf Bülow hatte bis 1 Uhr sein Stimmrecht noch nicht ausgeübt.
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Folgende Einzelergebnisse liegen uns bis jetzt vor. Stuttgart: Hildenbrand (Soz.) mit 2000 Stimmen Mehrheit wieüergewählt. — Göppingen-Gmünd- Stichwahl zwischen Gröber (Zentrum) und Lindemann (Soz.). — Reutlingen-
Im weißen Kleide.
Roman von M. Böhme (O. Sandor).
(29. Fortsetzung.)
, Bor seiner Abreise hatte er seinem Adoptivvater verbrechen müssen, gleich nach seiner Ankunft in Europa die yeimat aufzusuchen und seine Frau von dem Umschwünge toner Verhältnisse in Kenntnis zu setzen. Damals hatte auch beabsichtigt, das gegebene Persprechen zu halten, Zeit seiner Wiederkehr nach Europa, die wsT * ncu ^! Paris, bald nach Wien, bald nach Italien, ald nach Münchenund Düsseldorf führte, brachte so viel .-und so viel Arbeit, daß er gar keine Zeit fand ton Vorhaben auszuführen. Sein Gewissen beschwichtigte er wenigstens mit dieser Ausrede; in Wirklichkeit war ihm er Gedanke an die widrigen Verhältnisse in seiner Hei- r 11 unangenehm, daß er sich nur ungern seines Ver- WreckMs erinnerte. Me Zeit verging, Jahr nach Jahr,
^ ue Kunst hatte Ziele erreicht an die im Beginne seiner «unstlerlaufbahn seine kühnsten Träume nicht hinreich, m. Gesellschaftlich nahm er die erlesene Position eines ^rühmten Mannes ein, mehrere Akademieen hatten ihn ihrem Ehrenmitglied ernannt: überall, selbst in den . Mten Erdteilen, wo Kunst gepflegt wurde und kunst- mniga Menschen wohnten, nannte man mit Achtung, ja ,,^E">ing seinen Namen — den Namen, welchen ihm Adoptivvater geschenkt hatte.
Manchmal war es ihm, als sei Thomas Ledizes,, der m - H^idebauer, langst gestorben, als sei ihm von -Vorsehung ein zweites Leben gegeben, das nicht nur 'Me äußeren Verhältnisse, sondern auch seinen inneren Menschen, sein Denken und Fühlen umgestaltet hatte. Die Vergangenheit wich immer weiter hinter ihm zurück, bis lu-.chM endlich nur noch als Fremdes, Geträumtes, nie- . olv m Wirklichkeit Dagewesenes erschien. So war es wenigstens am angenehmsten, und in diesen Ge- onken liebte er sich zu versenken.
Tübingen: Stichwahl zwischen Payer (Volksp.) und Hermann (Soz.). — Mainz-Oppenheim Sttch- wahl zwischen König (Zentr.) und I)r. David (Soz.). — Berlin 2: Sozialdemokrat gewählt. — Berlin 3: Sozialdemokrat gewählt. — Berlin 4: Sozialdemokrat gewählt. — B e r l i n 5: Sozialdemokrat gewählt. — Berlin 6: Sozialdemokrat gewählt. — O b e r - Z ar n i m: Stichwahl zwischen Pauli (Reichsp.) und Bruns (Soz.). — Magdeburg Stadt: Stichwahl zwischen Arendt (Natlib.) und Pfannkuch (Soz.). — £*i 1 e I, e 1 ö . ; Schumann (Soz.). - Duisburg: Stichwahl zwischen I>r. Beumer (Natlib.) und Hengsbach (Soz.). - Aachen Stadt: Sittart (Zentr.). -
Duren-Jullch: Graf Hompesch (Zentr.). — Köln ~ z • V : Stichwahl zwischen Trimborn (Zentr.) und Hofrichter (Soz.). Eupen-Apchen: Nacken
(Zentr.). — Elberfeld-Barmen: Molkenbuhr ISoz.). ^ Bonn: Henk (Zentr.). - Herford- Halle: Stichwahl zwischen Quentin (Natlib.) und
H°Monu (Soz ). — H a y n a u - L i e g n i tz : Stichwahl Müller (Soz.) und Pohl (Volksp.). -Breslau- O st: Tutzauer (Soz.). — Ierichow: Stichwahl
zwischen Fürst Bismarck und Voigt (Soz.). — Freiem .F/W a l d k i r ch : Stichwahl zwischen Junghans (Natlib.) und Kreuter (Soz.). — D u r l a ch - P f o r z ^ heim: Stichwahl zw. Wittum (Natl.) und Eichhorn Soz.) ~ , ’f 0 ■ ” ö • * Gelnkirchen : Stichwahl zwischen
ai*!?**? (91otIt6.) und Hoch (Soz.). — Hamburg 1: Bebel (Soz.) gewählt. — Hamburg 2: Dietz (Soz gewählt. — Hamburg 8: Metzger (Soz.) gewählt. — Dresden-Neust.: Kaden (Soz.) gewählt. —
Berlin 1: Stichwahl zwischen Kaempf (freist Volksp.) und Dr. Arens (Soz.). — Frankfurt a. M.: Stichwahl zwischen bisherigen Schmidt (Soz.) und Dr. Bruck — Düsseldorf: Stichwahl zwischen Hildebrand (Zentr.) und Schmidt (Soz.) — Würzburg: Stichwahl zwischen Dr. Thaler (Zentr.) und Schmidt (Soz.). — Chemnitz: Schippe! (Soz.) gewählt. — Glauchau-Mcrane: Auer (Soz.) gewählt. — Kir sch bach -Auerbach: Hoffmann (Soz.) gewählt. — B e r n b u r g : Wessel (Natlib.) gewählt. — Stettin Stadt: Stichwahl zwischen Brömel (freist Ver.) und Herbert (Soz.) - B r a u n s ch w e i g : Blos Soz ) gewählt. - O s ch a tz : Stichwahl zwischen Hausse (kons.) und Lipinsky (Soz.) — Kattowitz: Stichwahl zwischen Korfanti (Pole) und Morawski (Soz.). — O s ch e r s l e b e n : Stichwahl zwischen Rimpau (Natl.) und Barter (Soz.) — Teltow: Zubeil (Soz.) gesichert
— Nieder-Barnim: Stadthagen (Soz.) wieder- gewahlt. — Saarbrücken: Boltz (Natlib.) gewählt.
— Lahr: Zentrumskandidat Fehrenbach gewählt. — Kehl-Offenburg: Schüler (Zentr.) gewählt. —
K a r l s r u h e - Bruchsal: Stichwahl zwischen Bassermann (Natlib.) und Geck (Soz.). — Bretten: Stich- wahl zwischen Freiherrn Mentzingen (Zentr.) und Müller Na sb.st - M ann h eim : Dreesbach (Soz.) und Reiß (Natlib.) Stichwahl. — Darmstaöt: Cramer (Soz)
^ Braunschweig: Blos (Soz.) gewählt.
— Mulhausen: Stichwahl zwischen Schlumberger
(Natlib.) und Emmei (Soz.). — Schlettstaöt
Eines Abends, nachdem er schoii Jahre wieder in Europa war, lernte er bei einer festlichen Veranstaltiing eine Frau kennen, deren wunderbare Schönheit sofort den leidenschaftlickfen Wunsch, sie zu besitzen, in ihm ent- flammte^ Es war das erste Mal, daß weibliche Schönheit solchen überwältigenden Eindruck auf ihii machte, vielleicht war er gerade deswegen so wenig gefeit gegen den gefahrlickfen Zauber. Er hatte nicht einmal nennens- werte innere Kämpfe mit Pflichtbewußtsein und Gewissen zu bestehen, die Leidenschaft des Verlangens erstickte warnende Stimmen, die sich erheben wollten, und so ge schah das n—r. - ..?
t , .^uerhorte, Ungeheuerliche, ihm selber später so Uiwegreifliche, daß er die Frau unter seinem Adaptiv- namen heiratete, obgleich in demselben Lande, nur durch eine Anzahl Meilen getrennt, sein angetrautes Weib lebte und vielleicht noch auf seine Wiederkehr harrte. Als es schoir zu spät war, kam ihm das Bewußtsein seines Frevels in vollem Umfang, und von der Stunde an wurde er seines Lebens nickst mehr froh. Tag und Nacht peinigte ihn die Furcht vor Entdeckung, ja, diese Angst wuchs im Laufe der Jahre zu einer fixen Idee aus, so daß er die harmlosesten Vorgänge in Beziehung zu seiner Schuld brachte und m jcbcr fremden Persönlichkeit, die ihm näher trat, einen Verfolger und Mitwisser seines Verbrechens witterte. Aber nicht allein die Angst vor den Folgen seiner Schuld, sondern vielleicht noch mehr als diese die Erkenntnis der furchtbaren Sünde, die er an sich selber und der ahnungslosen Frau begangen hatte, ließ ihn alle Marter eines schuldbeladenen Gewissens durchmachen Sem Schuldbcwußtsein legte ihni täglich, stündlich eine schauerliche Buße auf, ohne das; er wirklich sühnen koiiiite Nach Jahren starb die Frau. Er atmete auf. Das Schrecklichste schien ihm abgewcndet, das Damoklesschwert der Schande über seinem Haupt, das im Falle einer Auf. klärung seiner Doppelehe nicht nur ihn, sondern auch die schuldlose, betrogene Frau zerschmettert hätte, hatte seinen größten Schrecken für ihn verloren. Dennoch litt er weiter. Während der Zeit seiner schweren Gewissens»
Vonderscheer (Elsässer) gewählt. - Stratzbura: Stichwahl zwischen Riff (Hospitant der freist Ver.) und Vöhle (Soz.). — Saarbrücken: Boltz (Natlib.) gewählt. — H e i l b r o n n : Stichwahl zwischen Dr. Wolfs (Bund der Landwirte) und Kittler (Soz.). — Böblrngen-Vaihingen: Stichwahl zwischen
Reichert (Bund der Landwirte) und Sperka (Soz.). — Aalen - E l l wangen: Hoffmann (Zentr.) gewühlt. Ulm: Stichwahl zwischen Stortz (d. Volksp.) und •*^*^ lSoz.). — Ehingen: Gröber (Zentr.) ge-
Erzbergcr (Zentr.) gewählt. Ravensburg: Leser (Zentr.) gewählt. — Sannst"": Stichwahl zwischen Loechner (d. Volksp.) und -rauscher (Soz.). — M ü n st e r : v. Hertling (Zentr.) gewählt. — Nürnberg: Südekum (Soz.) gewählt. ^Lübeck: Schwartz (Soz.) gewählt. - Randow: Korsten (Soz.) gewählt. — Potsdam: Stichwahl zwischen Pauli (kons.) und Dr. Liebknecht (Soz.) — Wi ttl.-Bern ciastel: Freiherr Wolfs Metternich (Zentr.) gewählt. — Bremen: Schmalfeld (Soz.) ge- — Dresden -Allst adt: Gradnauer (Soz.) gewählt. — Hannover: Meister (Soz.) gewählt. — Hflb csheim : Stichwahl zwischen Rauch (Sozst und Göttlng (Natlib.). — Göttingen: Stichwahl zwischen
I^rr**.] 3 ^ 1 *^) ** nö Heymann (Soz.). - Meißen: Blthschke (Soz.) gewählt. — H o s s e n : Grünberg (Soz.) gewählt. — Zwickau: Stolle (Soz.) gewählt. —
Danzig: Stichwahl zwischen Mommsen (freist Ver.) und Barthel (Soz.). — Fulda: Müller (Zentr.). — He*delberg: Stichwahl zwischen Beck (Natlib.) und Barth (Zentr.). - Mülheim: Stichwahl zwischen Vlantenhorn (Natlib.) und Hopf (Zentr.). — Eß- l i n g e n ^ Stichwahl zwischen Ouiööe (d. Volksp.) und Schlegel (Soz.). — Calw: Stichwahl zwischen Schrempf ttons.) und Schweikhardt (d. Volksp.). — Ottweiler: Stichwahl zwischen Prietze (Natlib.) und Fuchs (Zentr.) wahrschemlich. — Valfingen: Stichwahl zwischen Konrad Haußmann (d. Volksp.) und Schncllhorn (Zentr) Backnang-Hall: Vogt (Bund der Landwirte)
wredergewählt. — Crailsheim: Stichwahl zwischen Vogt und Angst. -Marburg: Stichwahl zw. v.Pappen- herm (kons.) und Gerlach (Antist). — Heiligen st adt: von Strombeck (Zentr.) gewählt. — Sachsen-Alten- burg: Buchwaldt (Soz.) gewählt. - Mansfeld er Krers: Arendt (Reichsp.) gesichert. — Minden- Westfalen: Stichwahl zwischen zur Rieden (kons.) und Sefering (Soz.). — Paderborn: v. Savignu (Zentr.) gewählt. — Borken-Recklinghausen: Euler (Zentr.) gewählt. — Hagen: Stichwahl zwischen Richter (freis. Volksp.) und Timm (Soz.). — München 1 : Stichwahl zwischen Schön (Natlib.) und Brrk (Soz.). — IR ü n ch e u 2 : von Vollmar (Soz.) ge- s'cheR — Helmstedt: Stichwahl zwischen Kaufmann (Natltb.) und Rreke (Soz.). — Güstrow: Stichwahl zwischen von Treuensels (kons.) und Knappe (Soz.). —
N o r d h a u s e n : Stichwahl zwischen Dr. Wiemer (freist Volksp.) und Glocke (Soz.). — Dessau- Zerbst: Stichwahl zwischen Rösicke (freis. Ver.) und Käppler (Soz.). — Kassel: Stichwahl zwischen Latt- mann (Antist) und Thiel (Soz.). - M e p p e n : Gewählt
kämpfe hatte er sich öfter mit ernsten, religiösen Betrach- tungen beschäftigt, und mit dem wiedererwächenden Glauben an Gott und^an eine höhere Bestimmung des Menscheit als das Hasten und Ringen um vergängliche Dmge ergriff eine tiefe, heiße Sehnsucht nach einer Ge- wlssensreimgung, einem Ilbwälzen der alten Schuld Platz m ihm. Seine äußeret: Erfolge, Ruhm lmö Gold, be- friedigten ihn nicht rnehr, er kam sich bisweilen vor wie der hungernde Greis, dem alles uitter den Händen zu Gold ivird, selbst das Brot zum Leben.
„Mehr als zwanzig Jahre waren seit seiner Flucht von der Heimat verstrichen, da führte einer jener Zn- falle, dre im Dienste der Vorsehung zu stehen scheinen, auch in Wirklichkeit vielleicht stehen, ihm seinen inzwischen erwachsenen Sohn in den Weg, jenen Sohn, dessen Existenz er beinah vergesse,i hatte und in dem er nun mit einem eigenen Gemisch von Stolz, Wehmut und Freude nicht nur Blut von seinem Blut, sondern Geist von seinem Geist erkannte. Von dem jungen Mann, dem er sich, wenn er nicht seine ganze Position aufs Spiel setzen wollte, mcht zu erkennen geben durfte, erfuhr er, daß man ihn, Thomas Ledizes, für tot, ermordet hielt, und daß die Volksstimme den Knecht, der zur Zeit noch auf dem Heidhofe weilt, als den Mörder und die Frau als seine Mitwisserin und vielleicht Helfershelferin bei dem vermeintlichen Verbrechen bezeichnet. Einmal soll sich so- gar das Gericht mit dem Verdacht beschäftigt haben- glücklicherweise hat man die Sache wegen Mangels an wirklichen Beweisen fallen lassen. Der junge Mann selber glaubt heute noch felsenfest, daß sein Vater einem Ver» brechen zum Opfer gefallen ist. ebenso fest glaubt er an die Schuld des Knechtes und seiner Mutter. In zwölfter Stunde vor seiner Abreise von der Heimat hatte er die grausige Geschichte, die sich in der Phantasie des Volkes an sein väterliches Gehöft knüpft, erst erfahren, und mit dem festen Entschlüsse, nie wieder an die Stätte der imge- sühnten schauerlichen Blutschuld zurückzukehren, war er gegangen . . ,
