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Mage zum Wiesbadener Tagblatt.

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Abrnd-A«sgabe.

Montag, den 20. April.

51. Jahrgang. 1903.

Bekanntmachung.

Nachdem durch Kaiserliche Verordnung vom 28. März d. I. — Rcichs-Gesetzbl. S. 111 — be- stimmt worden ist. daß die Neuwadleu für den Reichstag am 16. Juni d. I. vorznnedmen find, setze ich hierdurch auf Grund der § 8 des Wahl­gesetzes für den Reichstag vom 81. Mai 1869 und des § 2 des Wahlreglcments vom 28. Mai 1876 fest, daß die Auslegung der Wählerlisten am * Montag, den 18. Mar d. I. jll beginnen hat.

Berlin, den 14. April 1803.

Der Minister des Jnnern.

In Vertr.: gcz. von Bischosfshause«.

gm Namen des Königs!

In der Strafsache gegen den Schmied

Albert Stunitz zu Wiesbaden, geb. 19. 8. 1863 zu Landsberg a/W., evangel., ledig,

wegen Beleidigung,

hat das Königliche Schöffengericht in Wies­baden in der Sitzung vom 24. März 1903, an welcher Teil genommen haben: Gcrichtsassessor Westphalen, als Vorsitzender,

Zimmcrmann Wollmerscheidt, Kaufmann Werner,

als Schöffen,

Amtsanwalt Bahl,

als Beamter der Staatsanwaltschaft, Assistent Conrad, als Gerichtsschreiber, für Recht erkannt:

Der Angeklagte wird wegen öffentlicher Beleidigung zu einer Geldstrafe von 20 (Zwanzig) Mark, hülfsweise zu 4 (Vier) Tagen Gefängnis und in die Kofften des Verfahrens verurteilt. Zugleich wird dem Beleidigten, Stationsdiätar Sellin zu Neunkirchen, die Befugnis zugesprochen, den entscheidenden Teil des rechtskräftigen Urteils innerhalb 4 Wochen nach Zustellung auf Kosten des Angeklagten durch das „Wiesbadener Tagblatt" bekannt machen zu lassen.

Die Richtigkeit der Abschrift der Urteils­formel wird beglaubigt und die Vollstreckbar­keit des Urteils bescheinigt. F267

Wiesbaden, den 1. April 1903. Beckel, Aktuar,

GerichSschreibcr, König!. Amtsgericht Abt. 6.

Bekanntmachung.

Der am 1. Mai d. I. in Kraft tretende «ommerfahrplan unseres Bezirks liegt in der 3-'t vom 16. April vis 1. Mai d.J. in den

Dienstzimmern dcr StationSvorständc zur Einsicht­nahme offen.

_ Die wichtigeren Abweichungen gegen den feit* tagen Fahrplan sind darauf in einer Zusammen­stellung angegeben. (IIP No. 877) F173

Frankfurt a. M., im Avril 1909.

Königliche Eisenbahndirektion.

Freiwillige Feuerwehr.

Die Mannschaften der Saug- spritzen-Abtheilung des zweiten Zuges werden auf

Dienstag, de« 21. April l. I.. Abend» 8ff, Uhr,

zu einer General-Versammlung in di- Turnhalle, Plattcrstraßc 16. e:u- geladcn.

Tagesordnung: Neuwahl des ersten Führers. Pünklliche zahlreiche Betheiligung erwartet * Wiesbaden, den 17. April 1903.

Die «randdireetion.

Bekanntmachung.

Nach Verfügung des Herrn aufstchtsführenden mchterr vom 10. April 1903 ist als AmlStoq mr den Verkehr der hiesiaen Ortseingesessenen ii>

Grnndbuchsachen der Dienstag einer jeden «oche, von Vormittags 10 bi» 1 Uhr Mittag», festgesetzt worden. Die« wird mit dem -bemerken bekannt gemacht, daß in eiligen Fällen °er Geschäftsbetrieb an den AmtStag und die Dienststunden nicht gebunden ist. *

Sonnenberg, den 16. April 1003.

Der OrtSgertchtsvorsteher.

Schmidt, Bürgermeister.

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Historisches Kostümfest

(etwa Ende Mai 1903),

veranstaltet von der „Wiesbadener Künstlerklause“,

in der Ruine Sonnenberg/.

Zeit: Kaiser Adolf v. Nassau. Sommer 1296, nach d. Reichstag zu Frankfurt.

Kaiser Adolf v. Nassau auf Sonnenberg.

Empfang hoher geistlicher und weltlicher Würdenträger, Gesandter etc.

Hof- und Gerichtstag.

Burg malerisch, der Zeit entsprechend geschmückt. P482

Gruppe I. Einzug des Kaisers, seiner Gesippen, Verbündeten und Vasallen.

„ II. Empfang durch Burgvoigt und Burgmannen.

„ III. Geistliche und weltliche Kurfürsten.

» rV- Rheingauer Ritter. (Mainzer etc., Lehnsleute u. geistl. Würdenträger.) „ V. Englische Gesandte König Eduards I.

„ VI. Weltliche Reichafürsten.

v yn . Patrizier der Städte Frankfurt, Mainz und Wiesbaden.

» V111. Minnesänger und fahrende Schüler.

„ IX. Gefangene Raubritter. Ausgeplünderte Kaufleute.

„ X. Gaukler, Zigeuner, fahrendes Volk.

Festspiel.

Festgelage. Schluss: Tanz.

(Reinertrag für künstlerische Unternehmungen der „Wiesbadener Künstlerklause.)

_ Der Vorstand.

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