des
Erscheinungstage:
Mittwoch und Samstag.
Wiesbadener Tagblalts.
Verlags - Fernsprecher: Nr. 2953.
> 25.
Samstag, den 28. War;.
1903.
Bekanntmachung
über Abhaltung der Frühjahrs-Kontrol- Vcrsammlunge» 1903.
Zur Teilnabme an den Frühjahrs-Kontrol- Veriammluiigen werden berufen:
1 .
2.
3.
4.
5 .
sämtliche Reservisten (mit Einschluß der Reserve der Jägerklasse A der Jahresklasse 1890 bis 1894);
die Mannschaften der Land- und Seewchr I. Aufgebots, mit Ausschluß derjenigen, welche in der Zeit vom 1. April bis 30. September 1891 in den aktiven Dienst getreten sind;
sämtliche geübte und nicht geübte Ersatz- Reservisten;
die zur Disposition der Truppenteile Beurlaubten;
die zur Disposition der Ersatzbehördcn Entlassenen.
Die zeitig Ganzinvaliden, sämtliche Halb- nivaliden, die zeitig Feld- und Garnisondienst- uiisähigcn und die nur Garnisondicnstfähigcn, sowie die Mannschaften der Jägerklasse A haben mit ihren JahreSklasscn zu erscheinen.
Die Kontrolpflichtigen des Kreises Wiesbaden (Stadt) haben zu erscheinen wie folgt:
In Wiesbaden
(im Exerzierhause der Infanterie-Kaserne, Schwalbacberstraßo 18):
I. Sämtliche Mannschaften der Garde, sowie die Mannschaften der Provinzial- Jnfantcrie, und zwar: Zahresklaffc 1890: Mittwoch, den 1. April 1903, vormittags 9 Uhr;
JahrcSklaffc 1391 u. 1392: Mittwoch, den 1. April 1903, vormittags 11 Uhr; Zahresklaffc 1893: Mittwoch, den 1. April 1903, nachmittags 3'/? Uhr;
Zahresklasse 1394: Donncrstag,den2. April 1903, vormittags 9 Uhr;
Zahresklasse 1395:Donnerstag,dcn2. April 1903, vormittags 11 Uhr;
Zahresklaffc 1896: Donnerstag, den 2.April 1903, nachmittags 3H- Uhr;
Jahrcsklasse 1397: Freitag, den 3. Slpril 1903, vormittags 9 Uhr;
Zahresklasse 1398: Freitag, den 3. Slpril 1903, vormittags 11 Uhr;
Zahresklasse 1899: Freitag, den 3. April 1903, nachmittags 3‘ - Uhr;
Zahresklasse 1900,1901 u, 1902: Samstag, den 4. April 1903, vormittags 9 Uhr.
Bekanntmachung.
Zum Zwecke der Herstellung einer Wasserleitung von der Bierstadterstraße nach der Schönen Aussicht werden der Verbindungsweg in den Kuranlagen zwischen der Parkstraßc (gegenüber der Bodenstedistroße) und der Sonnenbcrgerstraße, sowie demnächst bei weiterem Fortschreiten der Arbeite» die Bodcnstedtstraßc und der Leberberg ans die Dauer der Arbeit für den Fuhrverkchr polizeilich gesperrt.
Ferner wird zwecks Reparatur einer Wasserleitung die Eratbstraßc während der Ausführung der Arbeit ebenfalls für Fuhrwerke gesperrt. Wiesbaden, den 21. März 1903.
Der Volizei-Direktor: v. Scheuck.
II. Die übrigen gedienten Mannschaften, und zwar: Marine, Jäger, Maschinen- gewehrtruppen» Kavallerie, Feldartilleric Fußartillcrie, Pioniere, Eisenbahn-, Telegraphen-und Luftschisfcr-Truppe», Train (einschließlich Krankenträger), Sanitäts- und Betern,ärpersonal und sonstige Mannschaften (Ökonomie-Handwerker, Arbcits- soldatenl n. s. w., wie folgt: Zahresklasse 1890,1891 u. 1892: Samstag, den 4. April 1903, vormittags 11 Uhr; Zahresklaffc 1898 n. 1894: Samstag, den 4. April 1903, nachmittags 3'/, Uhr; Zahresklasse 1895 u. 1896: Montag, den 6. April 1903, vormittags 9 Uhr; Zahresklasse 1897 u. 1898: Montag, den 6. April 1903, vormittags 11 Uhr; Zahresklasse 1899. 1900, 1901 u. 1902 Montag, den 6. April 1903, nachmittags 37» Uhr.
III Die Ersatz-Reservisten:
Zahresklasse 1890 n. 1891: Dienstag, den 7. April 1903, vormittags 9 Uhr;
Zahresklaffc 1892 u. 1893: Dienstag, den 7. April 1903, vormittags 11 Uhr;
Zahresklaffc 1894 u. 1895: Dienstag, den 7. April 1903, nachmittags 87» Uhr;
Zahresklaffc 1896: Mittwoch, den 8. April 1903, vormittags 9 Uhr;
Zahresklaffc 1897: Mittwoch, den 8, April 1903, vormittags 11 Uhr;
Zahresklaffc 1898: Mittwoch, den 8. April 1903, nachmittags 37» Uhr;
Zahresklaffc 1899: Donnerstag, den O.April 1903, vormittags 9 Uhr;
JahrcSklaffe 1900,1901 u. 1902: Donners tag, den 9. April 1993, vormittags IlUhr.
2.
Auf dem Deckel jeden Militär- und Ersatz Rescrbe-PasseS ist die Jahresklasse des Inhaber« angegeben.
Zugleich wird zur Kenntnis gebracht:
1. Daß besondere Beorderung durch schriftlichen Befehl nicht erfolgt, sondern diese öffentliche Aufforderung der Beorderung gleich z» erachten ist.
Daß jeder Kontrolpflichtige bestraft wird, welcher nicht erscheint, bezw. willkürlich zu einer andern als der ihm befohlenen Kontrol Versammlung erscheint. —
Wer durch Krankheit oder durch sonstige besonders dringliche Berhältniffe am Erscheinen verhindert ist, hat ein von der Ortsbehörde beglaubigte« Gesuch seinem Bezirksfeldwebel hier baldigst eiuzureichen. — Daß diejenigen Mannschafien, welche zu einer anderen als der befohlenen Kontrolver- sammlung erscheinen wollen, dieses mindesten« 3 Tage vorher dem Bezirksfcldwcbcl bebnf» Einholung der erforderlichen Ge nehniigung zu melden haben.
Wer fortbleibt, ohne daß ihm die Ge ncbmigung seine» Gesuchs zugegangen ist macht sich strafbar.
S.
4.
8 .
6 .
Daß es verboten ist, Schirnie und Stöcke ans den Kontrolplatz mitznbringen.
Daß jeder Mann seine Militärpapiere (Paß und Führnngszengni?) bei sich haben muß. Hierbei wird noch besonders bemerkt, daß im Militärpaß die vom 1. Avril 1903 ab gültige Kricgsbeorderung bezw. Paßnoliz eingeklebt sein muß.
Daß bei den Leuten der Reserve der Fußtruppen der Jabresklasse 1897 die Füße gemessen werden, also sauber sein müssen. * Wiesbaden, den 4. März 1903.
von Zastrow,
Major z. D. und Bezirks-Kommandeur.
. 1 .
Nass.
„Wird veröffentlicht." Wiesbaden, den 13. März 1903.
Der Polizei-Direktor: v. Schenck.
Auszug
aus der Polizei-Verordnung, betreffend das Melde- wcjen vom 17. Februar 1900.
8 6 . Durchreisende Fremde. Durchreisende Fremde (Badegäste, Reisendem.), welche in Privathätisern sür Entgelt oder^ unentgeltlich Wohnnng nehmen, sind binnen 24 Stunden durch den Wohnungsgebcr bei dem Bureau des Polizeireviers an- bezw. abzumeldcn.
Gast- und Hcrbergswirtc haben täglich bis 11 Uhr vormittags alle ivährend des vorher- gegangencn Tages oder während der Nacht angekommenen bezw. abgereistcn Fremden bei dem Bureau des Polizei-Revier» an- bezw. abzumeldeii Die Meldung der Fremden geschieht schriftlich durch zwei Meldezettel, welche enthalten müssen: Bor- und Zuname, Stand oder Gewerbe, Geburts- nnd Wohnort und Nationalität de« Fremden.
Die Gast- und Herbergswirte sind verpsiichtet, ein Fremdenbuch nach dem Muster 4 zu halten, dasselbe einem jeden Fremden alsbald nach seiner Ankunft zur Eintragung vorzulegen und auf die richtige und vollständige Ausfüllung der Rubriken zu achten.
Vorstehendes wird hiermit wiederholt zur allgemeinen Kenntnis gebracht.
Wiesbaden, 2. Januar 1903.
Der Ne-Iir-i-Direktor: v. Stbenik.
Bekanntmachung.
Die Reinigung der Thermalwasscrleitungen bat in diesem Jahre in der Zeit vom 23. bis 28. März statizufinden.
Die Besitzer der Leitungen werden aufgefordert, während dieser Zeit die erforderlichen Reinigungs- arbciten ausführen zu lassen.
Wiesbaden, 21. März 1903.
_ Der Polizei-Direktor.
Betr. Abgabe von Bruteiern aus de» Zuchtstationen
für A. das Raff. Legehuhn, n. das Raff.
Masthuhn, C. die Emdener Gans» ». die Peking-Ente, *3. die AhleSvnrh-Ente und I\ die weiße indische Lausente
Im nachstehenden bringen mir da« vollständige Verzeichnis der im Kamwerbezirke bestehenden Geflügelzuchtkationen nach dem gegenwärtigen Stande zur Kenntnis der Landwirte.
Die Geflügelzuchtstationen haben den Zweck, den Landwirten Bruteier von Lege- und Masthühnern und von Wassergeflügel zu einem möglichst billigen Preise abzugeben. Um das frühe Brüten- lassen zu fördern, ist angeordnet, daß bei den Hühnerstationen der Vorzugspreis von 10 Pf. per Stück nur bis 1. Juni eingehalten wird. Von da an sind die Stationsinhabcr berechtigt, bis zu 15 Pf. pro Brutei zu verlangen. Gänseeier werden zu 50, Enteneier zu 25 Pf. abgegeben. Die Brnteier sind mit dem Datum des Legetages versehen und dürfen nicht über 14 Tage alt. und nicht unter 60 g schwer sein. Dieselben werden nur in Sätzen von 10—15 Stück abgegeben.
Die Geflügelzuchtstationen sind nicht verpflichtet, die Bruteierzu verpacken und zu versenden. Wird der Versand gewünscht, so hat der Besteller das Porto und die Kosten der Verpackung zu tragen
Mit der Post versandte Brnteier müsse» vor dem Unterlegen einige Tage ruhig liegen bleiben.
Jeder Bezieher von Brutciern erhält von der Zuchlstation ein Büchlein, enthaltend eine kurze Anleitung zur Geflügelzucht »ebst den nötigen Tabellen zu einer geordneten Buchführung. Im Anschlüsse daran geben wir bekannt, daß alle Stationen Musterställe »ndvorzüglicheEinrichlnngcn für die Aufzucht von Kücken besißen, welche jederzeit besichtigt werden können, und daß die Stationen Ringe für den Abstammnngsnachweis nur an die Bezieher von Brnteiern abgeben dürfen. Auch be findet sich auf jeder Station eine Rolle Drahtgeflecht, welches zur Anlage von Kückenaurlauf- stüllen zu 80 Pf. für den laufenden Meter abgegeben wird. Wir ersuchen die Landwirte, diese Gelegenheit fleißig zu benutzen.
Inhaber ver Zmhtfiationcn für das Legehuhn (Rebhuhns. Italiener nass. Zulhtrichtung).
1. Kreis Biedenkopf.
1. Landwirt Adam Thomae in Oberdieten.
2. Land- und Gastwirt L. Oelse in Biedenkopf.
3. Mühlenbesstzer Konrad Jacobi, Kämmersmühle bei Allendorf a.d. E.
2. Kreis Dill.
1. Fabrikant Peter Prinz in Hcrborn für den Geflügelzuchtverein in Herborn. 2. Landwirt Robert Weimar in Wissend ic» bei Frohnhausen.
3. Kreis Oberwesterwald.
1. Land«.-Inspektor Schneider, Hofgut Kleeberg bei Hachenbnra. 2. Lehrer H. Schmidts in Marienberg. 3. Landwirt und Feldgerichtsschöffe Klöckncr in Riedcrmörsbach.
4. Kreis Westerburg.
Lehrer Schneider i» Westerburg.
5. Kreis Unterwesterwald.
1. Domäncnvächter Stcttcr in Welschnendorf.
2. Gastwirt Louis Schwinn in Steinen bei Frei- linaen. 3. Job. Karl Schilling in.Höhr. 4. Geflügelzuchtverein zu Wirges (Lebrer Schnnpp) in Wirges.
6. Kreis Oberla! n.
1. Landwirt und Bürgermeister F. W. Neu in Selters bei Weilburg. 2. Lehrer Klamp in Wolfen- hanien bei Laubuseschbach. 3. Lehrer G. Bastian in Heckholzhausen.
7. Kreis Limburg.
1. Direktor Wehrbeim inCamberg. 2.Domänen- päckter Frühe, Bnrgant WaldmannShauien bei Frickbofen. 3. Landwirt Christ. Emmclius in Neesbach.
8. Kreis Unierlahn.
1. Friedrich Grün auf der Kalkbrennerei in Altendiez bei Diez.*) 2. Aug. Kuhn in Nassau.
9. Kreis St. Koarsbausen.
1. Pfarrer Barnschein in Holzhanscn a. d. Haide.
2. Lebrer Labontv in Filsen. 3. Landwirt W. A. hell in Niederwallmenach. 4. Amtmann Zahn in Osterspai.
10. Kreis Rheingau.**)
I. Konsul Schwedeler-Meyer, Villa Rheinfried bei Eltville. 2. Gastwirt Klein iKlein's Gastbans) in Geisenheim. 3. Landwirt Joieph Riedel in Ransel.
II. Kreis Wiesbaden. Stadt und Land.
1. Lebrer Wiitgen in Nordenstadt. 2. Landwirt
Jakob Swlcidt III. in Flörsheim. 3 Gutspächtcr Merrem. Hof Geisberg bei Wiesbaden. 4. Lehrer Kanferstein in Biebrich, Waldstraßenschulc.
12. Kreis Untertaunus.
1. Lebrer Albcrti in Holzüausenü.A. 2. Bürgermeister Schwindt in Wingsbach.
13. Kreis Usingen.
1. Mühlenbesttzer Kötter in Usingen für den Keflügelznchtverein Ufingen. 2. Gerbercibcsitzer Stab! in Brandoberndorf. 3. Landwirt Adolf Buhlmann in Ainoldshoin.
14. Kreis Obertaunus.
1. Förster Franke in Schloßborn. 2. Lehrer W. Hehbach in Neucnhain. 3. Anton Brötz in tiersladt.
15. Kreis Höchst.
1. Bürgermeister Simon in Nied. 2. Bildhauer Müller in Schwanhcim. 3. Lehrer Oster in Kriftel.
16. Kreis Frankfurt.
1. Gastwirt Stimme! in Obcrrad. 2. Lehrer
1. Georgi in Seckbach.
«. Für das Raff. Masthuhn (Sundheimer).
1. Administrator Dern, Schloß Reinhardshausen bei Erbach a. Rh. 2. Landw.-Jnspektor , chneider, Hofgut Kierberg bei Hachenburg. 3. Landwirt Ehr. Werner in Flörsheim a. M. 4. Lehrer Kanferstein in Biebrich, Waldstraßenschnle.
C. Für die Emdener Gans.
1. Job. Karl Schilling in Höbr. 2. Landwirt Ludwig Tönnemann, Fcldbacher Hof bei Dillen bürg. 8. H. H. Franz in Allendorf (DillkrciS). 4. Bürgermeister Schüchen in Slcin (Obcrwester walv). 5. Rangirmeistcr Heilicher in Oberlahnstein. 6 Gastwirt Joh. PH. Müller in Arnoldsbain (Kreis Usingen). 7. Fritz Henn in Freilingen (Kreis Unterwesterwald). 8. Fabrikant Stephan tuntz in Montabaur.
I». Für die Peking-Ente.
1. Spediteur Chr. Hcnndorf in RüdeSheim.
2. Louis Schneider, Hammcrmühle bei Selters (Westerwald).
13. Für die Aylesbnrh-Ente.
1. Cbrist. Will, Brückenmühle bei Wehrheim (Kreis Usingen). 2. Lehrer Klamp in Wolfe» Hausen (Kreis Oberlabn). 3. Oberlehrer I)r. Oppermann in Niederjosbach (Kreis UntertaunuS>. 4. Förster Schölzel auf Forstbans Stnnhmühle bei Wallmerod. 5. Gerbcreibesitzer Stahl in Brandodcrndorf.
F 1 . Für die weiße indische Laus-Ente.
1. Administrator Der» in Erbach (Rheingan). 2. Geflügelzüchtcrei Wirges in Wirges (Untcr- westerwald). 3. Lehrer Heilmann in Niedererbach (Kreis Westerburg). 4. Kunst- n. HandclSgärtner Wilbelm Spitzlay in St. Goarshausen. *
Wiesbaden, den 5. Februar 1903.
Der Vorsitzende der Landwirischafis-Kammer für den Reg.-Bezirk Wiesbaden:
Sartorius.
Bekanntmachung.
Samstag, den 28. März d. I., Rach« mittags» soll in den Waiddistricten Hebenkres, Hellkund, Rabcnkopf und in der Kastanien» Plantage an der Platterstraße das nachfolgend bezeichnet- Gehölz öffentlich meistbietend versteigert werden:
1. 21 Eichen-Stämmchen,
2. 1 Fichten-Stämmchen,
3. 5 Rm. Fichten-Holz,
4. 2 Rm. Buckien-Holz und
5. ca. 40 Rm. Kastanienholz. Zusammenkunft Nachmittags.4 Uhr an der
Platterstraße vor dem Portale des neuen Friedhof». Wiesbaden, den 25. März 1L03. *
Der Magistrat.
Bekanntmachung.
Montag, den 30. März d. I«, Vormittags II Uhr, wollen die Erben
der Ghelente Jacob August Haberstock hier ihr an der Oranienstraße 20
belegenes dreistöckiges Wohnhaus nebst 3 ur 14 gm Hofraum und Gebäudefläche in dem Rathhause hier, auf Zimmer No. 55, abtheilungshalber freiwillig zum zweiten Male versteigern lassen. F 293
Wiesbaden, den 20. März 1903. Der Oberbürgermeister. In Vertretung:
Körner._
Bekanntmachung.
Samstag, den 4. April d. I., Bormittags 11 Uhr, soll im Nathhanse, auf Zimmer 55, ein zwischen der Einser-, Qucrfcld- und Philipprbergstraßc liegender, bereits ein» -ezogener Feldweg im Flächengehaltc von ca. 2 ar 21,50 qm öffentlich meistbietend versteigert werden. Dos Ansgebot erfolgt pro Rntbe. Bedingungen, iowie eine Zeichnung liegen im Rathhause, Zimmer No. 51, während der Vormittags-Dicnststunden zur Einsicht ans.
Wiesbaden, den 14. März 1903.
Der Magistrat.
Auszug
aus der Feldpolizei-Verordnung vom 25. Mai 1894.
§ 3. Tauben dürfen während der Saatzeit im Frühjahr und Herbst nicht aus den Schlagen -elassen werden. Die Dauer der Saatzeit bestimmt alljährlich das Feldgericht.
8 17. Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften dieser Verordnung werden mit Geldstrafe bis zu 80 Mark, im NichtbcitreibungSfalle mit ntsprechender Haft bestraft.
Die Frübjahrs-Saatzeit dauert vom 2o. Mar» bis 15 Mai 1903.
Wiesbaden, den 20. März 1903.
Der Oberbürgermeister.
In Vertr.: Körner._
Bekanntmachung.
Der Fluchtlinieuplan einer an der Siidgrcnz»
der Germania-Brauerei bclegenen Seitenstraße der Mainzer Landstraße hat die Zustimmung der OriSpolizeibcbörde erhalten und wird nunmehr >m Rathhaus, 1. Obergeschoß. Zimmer No. 38 a inner- bald der Dienststunden zu Jedermanns Einsicht offen gelegt. ^ ,
Dies wird gemäß § 7 des Gesetzes vom Juli 1875, betr. dicAnleaung und Veränderung >, Straßen :c., mit dem Bemerken hierdurch be- kaunt gemacht, daß Einwendungen gegen diesen Plan innerhalb einer präklusivischen mrt dem 26. März cr. beginnenden und einschl. 23Mlpnl cr. endenden Frist von 4 Wochen beim Magistrat jchriftlich anzubringen sind.
Wiesbaden, den 21. Marz 1903.
Der Magistrat. I. V.: FrobeninS.
Bekanntmachung.
Da« am 9. März d. I. i» dem städtische» Walddistricte Oberer Gchrn Nr. 51 ersteigerte Holz wird vom 25. dieses Monats ab zur Abfuhr überwiesen.
Wiesbaden, den 23. Marz 1903.
Der Magistrat.
Bekanntmachung.
Da« am 11. März d. I. in den Waiddistricten Ncroberg 19 und Neroverg 12 ersteigerte Hol, wird vom 27. d. M. ab zur Abfuhr überwiesen. * Wiesbaden, den 26. März 1903.
Der Magistrat.
Bekanntmachung.
Das am 16. Februar d. I. in den städtischen Waiddistricten Psaffenborn und Oberer Gehr»» ersteigerte Holz wird vom 26. diese» Monats zur Abfuhr überwiesen. *
Wiesbaden, den 23. März 1903.
Der Magistrat.
*) Der frühere Stations-Inhaber, Herr E. Knraiidt-Dicz, hat sich bereit erklärtste Abgabe
von Eiern dieser Station in seiner Wohnung zu vermitteln.
**) Die Station Reinha'dsbaujcn ist geteilt worden in die Stationen zu Eltville und Geisenheim. I» Reinhardshauscn sind daher Brnteier de» Nass. Legehuhnes nicht mehr zu haben.
Bekanntmachung.
Die am 19. März d. I. in dem Walddistricte Kcffel staltgeiunbene Holzversteigerung ist ge- nehmiat worden und wird da« ersteigerte HoH
vom 27. d. M. ab zur Abfuhr überwiesen. Wiesbaden, den 26. März 1903.
Der Magistrat.
