Amtliche
OK
des
Ammen
Erscheinungstage:
Mittwoch und Samstag.
Wiesbadener Tagblalts.
Verlags-Fernsprecher: Nr. 2953.
N-. 5.
Samstag, den 17. Januar.
Bekanntmachung.
— uachstestknd bezeichneten Straßen der
Stadt Wie,bade» sollen im Rechnungsjahre 1903 unterirdische Telcgraphenlinien herqestellt werden: Worthstr.. Rbeinstr., Bahnhofstr., Liiisen- s1raße,LuiscnvIatz,Kirchgasse.Sckillerp!atz,Friedrich- straße Adolfstr., Nicolarstr., Adelheidstr., Herrn- aartenstr., Albrechtstr.. Bleichstr., Birmarckring, Dorkstr., Mauergassc. Neugasse, Saalgasse. Nerostr., Ouerstr.. Taunurstr.. Geisbergstr.. Kapcllenstr.. Stiststr., Nerothal, Elisabcthenstr., Nerobergstr., Lanzstr. und Heinrichsberg. *
Die Pläne über die neuen Telegraphenlinien tlegenbei dem Telegraphenamt in Wiesbaden aus. Wiesbaden» den 10. Januar 1903.
Kaiserliches Telegraphenamt.
Bekanntmachung.
Behufs Zurückstellung vom 'Militärdienste haben sich dikienigen jungen Leute, welche im Besitze , des Berechtigungsscheins zum ftniäörifi= steiwllligcn Dienst sind und in diesem Jahre das 20. Lebensiahr vollenden, d. b. im Jahre 1883 Sporen find, bei der Ersatz-Commission hierselbst, Friedrlchitraßc 32, Zimmer No. 22. zu melden.
Die Meldungen haben innerhalb der Zeit vom -si Januar bis IS. Februar d. I. zu erfolgen und ist dabei der Berechtigungsschein zum einjährig- freiwilligen Dienst vorznlegen.
. Versäumnis; dieser Meldung hat gemäß 8 26 »d . der Wehrordming eine Bestrafung wegen «Verstoßes gegen die Melde-und Controlvorschrifteu zur Folge. *
Der Civil-Borsttzcnde oet Ersatz-Commission Wiesbaden-Stadt.
. _v. Schenck.
Bekanntmachung.
Da Beschwerden gegen die Rechtsqiltigkeit der Gcwcrbegerichtrwahl am 18.. 20. und 21. November v. vS. innerhalb der zulässigen Frist nicht erhoben Worden snid, setzt sich das (Äewerbeqericht für die Geschäfts,ahre 1903 bis 1905 einichließlich aus folgenden Herren Beisitzern zusammen:
a) Aus dem Kreise der Arbeitgeber:
1. Bauer, Philipp, Spenglcrmeister, Michels verg 26,
2. Berberich, Franz, Metzgermcister, Adler straße 41,
3. Bürschgens, Andreas, Schuhmachermeister, Delarpccstraße 2.
4. Herrmann Christian, Maurermeister Bismarckring 3.
Horz, Otto, Hotelbesitzer, Spiegelgafle 18.
6. Klein, Wilbelm, Barbier. Marktstraße 17,
7. Martin, Franz, Schreinermeister. Schier steinerstraße 9.
8. Blaiim. Peter, Buchdruckercibesitzer. Moritz straße 27,
9- Rauch, Peter, Tünchermeister. Arndtstraße 2
10. Rohrig, Peter Johann, Gärtner, Platter straße 82,
11. Sander, Georg, Bäckermeister, Bleich straße 18»,
12. Saßmann, Wilhelm, Schlossermeister, Saal gaffe 30,
13. Schmidt. Eduard, Malermeister, Bismarckring 34, 3,
14. Seul, Josef Mathias, Restaurateur, Hermannstraße 23,
15. Ziß, Christian, Schneidermeister, Friedrich straße 46.
*>) Aus dem Kreise der Arbeitnehmer:
1. Baum, Johann, Glaser, Wellritzstraße 14, o 3°kob, Taglöhncr, Schachlstraßc 1
?° ~ u J et ' Rdolf, Glaser, Hirschgrabcn 10,
4. Diehl, Johann, Schneider, Steingasse 17.
5. Eul, August, Zimmerer. Secrobenstraße 28,
6. Funk, Peter, Maurer, Platterstraße 40.
7. Hauser, Johann.Holzarbeiter, Adlerstraße 54, 5. Heller. Wilhelm, Buchdrucker, Steinqaffe 20.
9. $ ra fy Gerhard, Maler, Walramstraße 2,
10. Kretzschmar. Ernst, Schlosser, Bertram- straße 22,
11. Schäfer, Philipp. Holzarbeiter, Niehlstraßc8.
12. Schuck, Friedrich, Tüncher, Schierstciuer straße 9.
13 - Stöffler, Friedrich, Spengler, Gustav- Adolfftraße 1,
^ straß^' 3 ^"^'^' H^Sdrbciter, Hellmund-
18 Wortman'ii, Georg,Küfer. Hellmundstraße31. Wiesbaden, den 2. Januar 1903. *
, Der Vorsitzende des Gcwerbegcrichts.
b) dieses Alter bereits überschritten, aber sich noch nicht vor einer RekrutirungSbchörde gestellt, und
o) sich zwar gestellt, über ihre Militärver- hältuiffe aber noch keine endgültige Entscheidung erhalten haben,
hierdurch aufgefordcrt, • sich in der Zeit vom 2. Januar bis 1. Februar 1903 zum Zwecke ihrer Aufnahme in die Rekrutirungs-Stammrolle im Rathhauic. Zimmer No. 18 (Erdgeschoß), nur
Vormittags von halb 9 bis halb 1 Uhr anzumelde» und zwar:
1. die 1881 und früher geborenen Militär
pflichtigen.
Freitag, den 2. Januar 1903, mit den
Buchstaben A bis einschließlich E.
Sonnabend, den 3. Januar 1993, mit
den Blichstabcn F bis einschließlich K.
Montag, den 5. Januar 1903, mit den
Buchstaben L bis einschließlich O.
Dienstag, den 8. Januar 19Ü8, mit den
Buchitabeu P bis einschließlich S.
Mittwoch, den 7. Januar 1903, mit den
Buchstabe» T bis einschließlich Z.
2. die 1882 geborenen Militürpstichtigen.
Donnerstag, den 8. Januar 1903, mit
den Buchstaben A bis einschließlich D.
Frertag, den 9. Januar 1903, mit den
Buchstaben E bis einschließlich H.
Sonnabend, de» 1». Januar 1903 , mit
den Buchstaben I bis einschließlich M.
Montag, den 12. Januar 1903, mit den
Buchstaben N bis einschließlich R.
Dienstag, den 13. Januar 1903, mit den
Nach Mittheilung der Handwerkskammer sind an Stelle:
1. des Maurermeisters W. Hengst zu Wiesbaden der Maurermeister Martin Alter zu Wiesbaden,
2. des Schuhmachermeistcrs E. Rumpf zu Wiesbaden der Küfermeistcr Philipp Ries zu Wiesbaden
zu Beauftragten der Handwerkskammer bestellt worden.
DerWirkungskreisistderStadtkreisWiesbaden. Wiesbaden, den 20. Dezember 1902. *
Die Handwerkskammer.
I. A.:
Der Vorsitzende. Der Sccrctär. gez. Schneider. gez. Schroeder. Wird veröffentlicht.
Wiesbaden, den 9. Jauiiar 1903.
Der Magistrat
Gewerbegericht.
Wir beabsichtigen, die aus dem Jahre 1896 stammenden Prozeßacten demnächst zn vernichten. Wir machen darauf aufmerksam, daß diejenigen welche an der längeren Aufbewahrung der Acten ein Interesse haben, dasselbe innerhalb einer Zrist von 4 Wochen auf der Gerichtsschreiberei, Rathhaus, Zimmer No. 3, anzumeldcn und zu bescheinigen haben. *
Wiesbaden, de» 2. Januar 1903.
Das Gewerbegericht.
Bekanntmachung.
Das Militär-lkrsatzgeschäft für 1903 betr.
Unter Bezugnahme auf § 28 der deutschen Wehrordming von, 22. November 1888 werden alle dermalen sich hier aufhaltenden männlichen Personen, welche
») in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dez. 1883 einschließlich geboren und Angehörige des Deutschen Reiches sind.
. Jöitdiftnbfn ® bis einschließlich U.
Mittwoch, den 14. Januar 1903, mit den Buchstaben B bis einschließlich Z.
3. Die 1883 geborenen Militärpflichtigen.
Donnerstag, den 15. Januar 1903, mit
den, Buchstaben B.
^"Uag. den 1«. Januar 1903, mit den
Buchstaben A, «, D.
Sonnabend, den 17. Januar 1903, mit
den Buchstaben E, F.
Montag, den 19. Januar 1903, mit den
Buchstaben G, I.
Drenstag, den 20. Januar 1903, mit dem
Buchstaben H.
Mittwoch, den 21. Januar 1903, mit
dem Buchstaben K.
Donnerstag, den 22. Januar 1903, mit
den, Bilchstaben 8.
Freitag, den 23. Januar 1903, mit dem
Buchstaben M.
Sonnabend, de» 24. Januar 1903, mit
den Buchstaben N, O.
Montag, den 26. Januar 1903, mit den
Buchstaben P, O.
Dienstag, den 27. Januar 1903, mit dem
Buchstaben Si.
Mittwoch, den 28. Januar 1903, mit dem
Buchstaben S.
Donnerstag, den 29. Januar 1903, mit den Buchstaben T, U, B.
Frertag, den 30. Januar 1903, mit den _ Buchstaben W, X, W.
Sonnabend, den 31. Januar 1903, mit dem Buchstaben Z.
, ■ -?‘ e h>er geborenen Meldepflichtigen haben bei ihrer Anmeldung ihre Geburtsscheine und die zuruckgeslellten Militärpflichtigen ihre LoosnngS- cheine vorzulegen. Die erforderlichen Geburtsscheine werden von den Führern der Civilstands- llkchster der betreffenden Gemeinde kostenfrei aus- festellt. Die hier geborenen Militärpflichtigen belicht emtS ^hllrtrschcines für ihre Anmeldung
Für diejenigen Militärpflichtigen, welche hier geboren oder domicilberechtigt, aber ohne ander- veiten dauernde» Aufenthaltsort zeitig abwesend tlid (auf der Reise begriffene Handlunqsgehülfen, auf See befindliche Seeleute rc.j haben die Eltern, Vormuiider, Lehr-, Brod- oder Fabrikherrn der eiben die Verpflichtung, sie zur Stammrolle an zumclden.
cm- M'^M'ckstige Dienstboten, Haus- und WirthschaftSbcamle, Handlungsdiener, Handwerksgesellen, Lehrlinge, Fabrikarbeiter:c., welche hier in Diensten stehen, Studirende, Schüler und Zög- linge der hiesigen Lehranstalten sind hier gestellungspflichtig und haben sich hier zur Stammrolle an znmeldcn.
Militärpflichtige, welche im Besitze des Berechtigungsscheines zum einjährig-freiwillige» Dienst oder des Befahigungsscheine« zum Seestcuermann ind, haben beim Eintritt in das militärpflichtige Alter ihre Zuruckstellung von der Aushebung bei dem Civtlvorsitzenden der Ersatz-Commission, Herrn Polizeidircctor von Schenk hier, zu beantragen und sind alsdann von der Anmeldung zur Rekrutirungs-Stammrolle entbunden.
Die Unterlassung der Anmeldung zur Stammrolle in oben angegebener Zeit wird mit Geldstrafe bis zu 30 Mark oder mit Haft bis zu 3 Tagen geahndet.
Militärpflichtige, welche mit Rücksicht auf :hre Familienverhältnisse u. f. w. Be- rerung oder Zurückstellung vom Militär- drenst beanspruchen, haben die desfallsigen Anträge b:S zum 1. Februar 1903 bei dem Magistrat dahier schriftlich einzureichen und zu begründen.
rechtzeitig eingercichte Gesuche werden nicht berücksichtigt.
Wiesbaden, den 17. Dezember 1902.
Der Magistrat. In Vcrtr.: Hetz
Bekanntmachung.
Bon dem Feldwege „Schöne Aussicht" Ro• 93 Qg des Lagerbuchs soll der auf dem vorliegenden Plaue mit », b, o bezeichnete Theil eingezogen werden.
Dies wird gemäß 8 87 des Zuständigkeits- gesctzes vom 1. August 1883 mit dem Bemerken zur öffentlichen Kcnntniß gebracht, daß Ein- wkndnngen hiergegen innerhalb einer mit dem beginnenden Frist von 4 Wochen bei dem Magistrate schriftlich vorzubringen, oder zum Protokoll zn erklären sind.
Der Plan liegt während der Vormittaqs- dienststundkn im Rathhause, auf Zimmer No. 51, zur Einsicht aus.
Wiesbaden, den 12. Januar 1903.
Der Oberbürgernieister. In Vertr.: Körner.
Bekanntmachung.
... Zufolge Beschlnssks des Landesausschusics soll für das Rechnnngsjahr 1902 zum Rindvieh- Eutschadignngsfonds für lungenseuche, milz- oder rauschbrandkrankcs Rindvieh die vierfache Abgabe von 20 Pf. für jedes Stück Rindvieh am 28. Februar d. Js. erhoben werden. Die Offenlegung des Rindviehbestands-Vkizeichniffes erfolgt in der Zeit vom 20. Januar bis 3. Februar d. I. in den Vorniittagsstunden im Zimmer No. 53 des Rathhauses. Die Besitzer von abgabepflichtigen Tbieren werden ersucht, Einsicht von dem Ver- zeichniß zu nehmen und Anträge auf Berichtiquna desselben stellen zu wollen.
Wiesbaden, den 10. Januar 1903.
_ Der Magistra t.
Bekanntmachung.
Montaa, den 19. Januar d. I., Vor- mrttags, soll in dem städtischen Walddistrict „Hell- kund" das nachstehend bezeichnete Gehölz an Ort »nd Stelle öffentlich meistbictend versteigert werden:
1. 16 eichene Stämme von 0,23 bis 1,13 Festm
36 eichene Stangen 1. und 2. Claffe, '
3. 5 birkene Stangen 1. Claffe,
4. 5 buchene Stangen 1. Claffe,
5. 190 Nadelholzstangen 4. und 5. Claffe.
6. 7 Rmtr. Eichen-Scheitbolz,
7. 21 Rmtr. Eicheii-Prügelholz.
8. 121 Rmtr. Buchen-Scheilbolz,
9. 836 Rmtr. Buchen-Prügelholz,
10. 6525 buchene Wellen und
11. 52 Rmtr. Aspen- und Birken-Prügelholz.
Auf Verlange» wird den Steigerern bis zum
1. Septeinber 1903 Credit bewilligt.
Zusammenknnft Vormittags 10 Uhr vor dem Portale des neuen Friedhofes an der Plarterstraße Wiesbaden, den 10. Januar 1903. *
_ Der Magistrat.
Bekanntmachung.
Nassauischer Centralwaisenfonds Wirth'sche Stiftung für arme Waisen.
Im Frühjahr l. I. gelangen die Zinsen des Wirtb schen Stiftungs-Capitals von 20,000 Mark ous dem Rechnungsjahre 1902 im Betrage von etwa 800 Mk. zur Verausgabung.
Nach dem Testament des verstorbenen Landes- directors a. D. Wirth sollen die Zinsen einer gering bemittelten Person (männlichen oder weiblichen Geschlechts), die früher für Rechnung des Central- waiscnfonds verpflegt worden ist und die sich seit Entlassung ans der Waisenoersorguiig stets un- tadclhaft betragen bat, frühestens fünf Jahre nach dieser Entlassung als Ausstattung oder zur Gründung einer bürgerlichen Niederlassung zugewendet werden.
Die an den Landeshauptmann zu Wiesbaden zu richtenden Bewerbungen müssen Angaben enthalten :
1) über den seitherigen Lebenslauf des Bewerbers oder der Bewerberin, namentlich seit Entlassung ans der Waisenvcrsorqnnq:
2) über deren dermalige Beschäftigung;
3) über die geplante Verwendung der erbetenen Zuwendung im Sinne der Stiftung.
r amtliche Bescheinigungen über die
seitherige Beschäftigung und Führung der Bewerber und Bewerberinnen, sowie Zeugnisse der seitherigen, insbesondere des letzten Arbeitsgebers beizufügen.
Ich ersuche um Bewerbungen mit dem Hinweis, daß nur solche, die vor dem 1. März 1903 eingehen, berücksichtigt werden können.
Wiesbaden, den 2. Januar 1903.
Der Landeshauptmann. Sartorius.
1903.
Städtische Mittelschulen.
Kinder, welche im nächsten Schuljahre in die städtischen Mittelschulen eintrcten sollen, sind bis zum 24. d. Mts. bei den Herren Rektoren an- zunieldcn.
Ausgenommen werden:
1. in die 8. (unterste) Claffe: Kinder, die im Jahre 1897 oder früher geboren sind, und Ostern dieses Jahres schulpflichtig werden;
2. in die 4. Claffe, in welcher der fremdsprachliche (englische) Unterricht beginnt: Kinder, die eine Mittel- oder Volksschule 4 Jahre lang mit gutem Erfolg besucht haben.
Die Schuliicitlinge sind nach ihrer Wohnung zu melden:
■*. Knaben:
1. in der Mittelschule an der Rheinstraße die Knaben, welche auf der Westseite der Weißenburgstraße. des Bismarckrings, der Wörthstraßc, des Schicrstciner Wege« und westlich von diesen Straßen wohnen;
2. in der Nlittclschulc an der Stiftstraße dic- jeiiigen Knaben, die nördlich der Walkmühl- und Emserstraße, des Michelsbcrges, der Langgasie, der mittleren und unteren Webcrgasse und der Sonnen- bcrgerstraße wohnen, einschließlich der drei letztgenannten Straßen;
3. alle übrigen Knaben in der Knabcn-Mittcl» schule an der Lüiscnstraße.
». Mädchen:
1. die Mädchen der Nordstadt, die innerhalb des unter X 2 bezeichneten Bezirks wohnen, in der Schule an der Stifkstraße;
2. alle übrigen, in den Bezirken A 1 und 3 wohnenden Mädchen in der Schule an der Rheinstrabe.
Bei Ucberfüllung einer Schule bleibt Ueber- weisung der an der Grenze wohnenden Kinder in die Schule des benachbarten Bezirks Vorbehalten. Für die 4. Claffe sind anzumelden:
1. fämmtlichc Knaben in der Mittelschule an der Luffenstraße;
2. die Mädchen aus dem südlichen und mittleren Stadttheil in der Mittelschule an der Rbeinstraße;
3. die Mädchen der Nordstadt in der Mittelschule an der Stiftstraße.
Zur Entgegennahme der Anmeldungen werden die Herren Rectoren von Montag, de« 19., vis Samstag, de« 24 . Januar d. Js., täglich von 11—12 Uhr Vormittags, am Mittwoch auch von 2—4 Uhr, in ihren Amtszimmern anwesend sein.
Bei der Anmeldung ist der Geburt?- und Impfschein, für evangelische Kinder auch der Taufschein, für die aus anderen Schulen kommenden Kinder das letzte Schulzeugniß vorzulegen.
Das Schulgeld beträgt in allen Classen 42 Mark mit Ermäßigung desselben auf zwei Drittel für das zweite Kind und auf die Hälfte für das dritte und jedes folgende Kind derselben Familie, die gleichzeitig die Mittelschule besuchen. Wiesbaden, den 11. Januar 1903. *
Müller, städt. Schulinspector.
Städtische Bolksschule«.
Die Eltern und Pfleger der im Jahre 1897 oder früher geborenen, Ostern d. I. schulpflichtig werdenden Kinder, welche in die städtischen Volksschulen eintrcten sollen, werden dringend ersucht, dieselben schon jetzt in der Schule des Bezirks anzumelden, damit für ihre Beschulung rechtzeitig gesorgt werde» kann.
Die Schulneulinge sind nach ihrer Wohnung folgendermaßen zu melden:
1. In der Knabcuschiile am Blüchcrplatz und der Mädchenschule an der Bleichstraßc die Kinder aus dem südwestlichen Stadttheil, begrenzt durch die Walkmühl-, Emserstraße No. 21—75, Hellmund-, Karl- und Luxemburgstraße einschließlich der genannten Straßen;
2. in der Schule an der Castellstraße:
») die Kinder aus dem Stadttheil nördlich der
Walkmühl- und Emserstraße mit Einschluß von Schwalbacherstraße No. 61—79, Adlerstraße No 48-71, 44-62, Kellerstraße. Platterstraße »nd Ruhbergstraße; außerdem
b) die Mädchen aus Schachtstraße No. 1—27 der unteren Adlerstraße No. 1—42, Römerbcrg No. 21-39, 24-38, Adlerstraße 1-14 und der Feldstraße;
3. für die Schule an der Lehrstraße: a) die Kinder aus der Sonnrnbergerstraße
Webergaffe, Sckachtstraße No. 29—33, 28—30. Römerbcrg 1—19, 2-22, Steingasse. Röderstraße No. 15—41, 16—36, der Wcilstraße, Stiftstraße, dein Nerotbal und dem ganzen weiter nach Nordosten gelegenen Stadttheil; außerdem ^) die Knaben aus der Feldstraße, der Roderstraße, dem Römerbcrg, der Schachtstraße und der unteren Adlerstraße No. 1—42;
4. in der Anstalt Schulberg 12 die Kinder aus den übrigen im Innern. Osten und Südosten der Ltadt gelegenen Straßen mit Einschluß von Emserstraße 1—20, Helenenstraße, wie aller Straßen östlich der Hellmund- und Kailstraße, Schwalbacherstraße 45a-89, Schulberg, Hirschgraben und Kirchhofkaasse.
Aunieldungen nehme» die Herren Rektoren von Montag, den 19., bis Samstag, den 24. Jannar, täglich von 11—12 Uhr, Mitt« woch, den 21. Januar, auch Nachmittags von 2—4 Uhr, in ihrem Amtszimmer entgegen.
Bei der Meldung ist der Geburt?- und Jmpf- Ichem für evangelische Kinder auch der Taufschein vorzulegen. *
Wiesbaden, den 11. Januar 1903.
Müller, städt. Schulinivector.
