Einzelbild herunterladen
 

Verlag Langgasse 21

„Tagblart-Haus".

Erhalter-Halle geöffnet von 8 Uhr morgens bi» 7 Uhr abend».

wöchentlich

Bezngs-Preis für beide Ausgaben: 70 Psg monatlich, M, 2,— vierteljährlich durch den Verlag Langgasje 2l. ohne Briagrrloh», M. 3,— vierteljährlich durch alle deukjchen Postanstalten, ausjchliefflich Bestellgeld. — Bezugs-Bestellungen nehmen außerdem entgegen: in Wjesvaden die Zweigstelle Bis­marckring 19, sowie die Ausgabestellen in allen Tellen der «tadt: in Biebrich: die dortigen Aus­gabestellen und in den benackcharrrn Landorten und im Rheingau die betreffenden Tagblatt-Träger,

12 Ausgaben.

Fernruf:

„Tagblatt-Haus" Nr. 6650-53.

Bon 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends, außer Sonntags.

A«zeigr«-Preis für die Zeile: 15 Mg. für örtliche Anzeigen im „Arbeiksmarkt" und „Kleiner Anzeiger" in einheitlicher Satzform: 2OPfg. in davon abweichender Satzausführung, sowie für alle übrigen örtlichen Anzeigen: 30 Pfg. für alle auswärtigen Anzeigen; 1 Mk. für ör.liche Reklamen; 2 Mk. für auswärtige Reklamen. Ganze, halbe, drittel und viertel Seiten, durchlaufend, nach besonderer Berechnung. — Bei wiederholter Aufnahme unveränderter Anzeigen in kurzen Zwischenräumen entsprechender Nachlaß.

Anzeigeu-Aunachare: FürdieAbend-AuSg.bislüllhr m ^, ocrn . ^ ... m ^ 4 ~. ^-ür die Aufnahme von Anzeigen an vorgeschriebenen

mittags: für die Morgeu-Ausg. bis 3 Uhr nachmittags. Berliner Schristlertuug des Wiesbadener Tagblatts: Berlm-Wrlmersdorf Güntzelstr. 66, Fernspr.: Amt Umland 450 u. 451. Tagen und Plätzen wird keine Gewähr übernommen.

Donnerstag, 22. Iuli 1915.

5lbend-5lusgabe.

Nr. 336. - 63. Jahrgang.

Oer Krieg.

Die Heftung Jwangorod eingeschloffen!

Der Tagesbericht vom 22. Juli.

W. T.-B, Großes Hauptquartier, 22. Juli. (Amtlich.)

westlicher Uriogsschanplatz. weitere Fortschritte in den Krgonnen. — Tin deutscher Fliegersieg.

Im Wesitril der Argonnen machte« mrsere Truppen

wertere Fortschritte.

Lebhafte Artillcriekämpfe fanden zwifchen Maas und Mosel statt.

Südlich Leintrey brachen französische Angriffe dicht vor den Hindernissen unserer Vorpostenstellungen zusammen.

I« den Vogesen griff der Feind gestern westlich des Rcichsackerkopfes sechsmal an. Er wurde durch bayerische Truppen unter großen blutigen Verlusten zurückgeschlagrv. Bei einem G e g e n st o ß gewannen wir das noch in Fkindeshand befindliche Grabenstück zurück und machten 137 Alpenjäger, darunter 3 Offiziere, zu Gefangenen. Auch bei Sondcrnach wiesen wir abends einen feindlichen Angriff ab.

Ein feindlicher Doppeldecker stürzte im Feuer unserer Abwehrgeschütze in den Wald von Parroy ab. Im Luftkampf über dem Münstertal blieben 3 deutsche Flieger über 3 Gegner Sieger und zwangen auf der Verfolgung zwei von ihnen zur Landung im Tannertal.

westlicher Uriegsschauplatz.

Neue Erfolge bei Schaulen und reiche Sieges- deuts. — Feindliche Stellungen bei Erpnkiszki gestürmt, ver Feind in die Brückenkopfstellung von Warschau zurückgegangen.

Nordöstlich Schaulen machten unsere konzentrisch vor- grhenden Truppen unter erfolgreichen Kämpfen 4150 Gefangene. Außerdem fielen ihnen 5 Maschinengewehre, viele Bagagen und ein Pionierpark zur Beute. Der Durch, b r n ch an der unteren Dubiffa führte die deutschen Stoß- trnppcn bis in die Gegend von Grynkiszk i-G u d z i u n q. Auf dem Wege dorthin wurden mehrere feindliche Stellungen gestLrmt. Die Russen weichen auf der ganzen Front vom Rakicwo-Scc bis zum Njemen. Südlich der Straße Mariampol-Kowno vergrößerten wir die ent­standene Lücke und gewannen, weiter vordrmgend, Gelände nach Osten. 4 Offiziere, 124V Mann wurden gefangen ge­nommen, 4 Maschinengewehre erobert.

Am Narew hat der Feind seine anssichtslosen Gegen­stöße eingestellt.

Südlich der Weichsel sind die Ruflen in die erweiterte Brückenkopfstellung von Warschau, in die Linie Blonie- Nadarzyn-Gora-Kalwaria zurückgedrängt worden.

Südöstlicher Kriegsschauplatz.

Die Brückenkopfstellung bei Lagow-Lugowa- wola gestürmt.

Die deutschen Truvpen der Armee des Generalobersten von Wotzrsch vereitelten gestern durch kühnes Zufaffen die letzten Versuche des Feindes, seine geschlagenen Truppen vor­wärts Jwangorod zum Stehen zu bringen. Gegen mittag mar die große Brückenkopf-Stellung bei Lagow- Lngowa-Wola von unseren tapferen Schlesiern gestürmt. Anschließend wurde der Feind unter Mitwirkung österreichisch­ungarischer Truppen auf der ganze» Front in die F e st u n g geworfen, die nunmehr cingeschlossen ist. Nordwestlich Jwangorod kämpften österreichisch-ungarische Truppen noch auf dem Wcstnfer der Weichsel. Gestern wurden über 3000 Gefangene gemacht und 11 Maschinengewehre erobert.

Zwischen Weichsel und Bug nimmt die Schlacht unter Oberleitung des GeneralfcldmarschallS v. Mackensen ihren Fortgang. Südwestlich von Lublin machten österreichisch­ungarische Truppen weiter Fortschritte. Zwischen Siennicka- Wola (südlich von Rejowiec) und dem Bug wurden breite Ab­schnitte der feindlichen Stellung gestürmt.

* Oberste Heeresleitung.

•

Oie Offensive In Peilen.

Die Russen nur noch um die Sicherung des Rückzuges nach Jwangorod besorgt.

Br- Berlin, 22. Juli. (Epg. Drahtbericht. Ktr. Bln.) AuS dem Kriegspresieguartier meldet der Berichter­statter der „B. Z.": Die Offensive in Polen schreitet planmäßig fort. Die s ü d p o l n i s ch c Front hat sich durch Raumgewinn in den letzten Tagen wesent­lich verengert. Dies gestattet einerseits den Rusien, sich geschlossener vor der Bahnlinie Jwangorod- L ub li n - C h o l m, auf die der Vormarsch mit Macht zustrebt, zu massieren, gibt aber andererseits der Aktion der Verbündeten einen weitaus konzentrischeren Charakter. Das bisher # so von Erfolgen gekrönte Ringen geht, nachdem eine ganze Reihe von Bor- positioueu gefallen sind, bereits um die H a u p t - stcllung, die die Rüste« pn Schutze der drei strate­gisch so wichtigen Städte und der sie verbi»dcndcu

Linie vorbereitet haben. Die Hauptlinie haben die Angreifer nahe vor sich. Westlich der Weichsel stoßen die über Radom vvrgcdrungenen Truppen in nördlicher Richtung längs der Bahnlinie vor, an der sie wiederum wichtige feindliche Bollwerke überrannt haben. Alles deutet darauf hin» daß es den Rüsten nur um die S i ch e r u n g d e s R ü ck z u g s auf Jwan- gorvd zu tun ist. Auch zwischen Weichsel und Bug sind die Kümpfe womöglich noch intensiver geworden. Die gegen Lublin, d. h. in nördlicher Richtung vorgehendcn Stoßtruppen des Erzherzogs Joseph Ferdinand schieben, trotz starker Gegenwehr, die Russen immer weiter zu­rück. Es ist bereits die Linie erreicht, die im letzten Jahre die vorderste Stellung der ersten Offensive des Generals Dankl markierte. Auch die Eisenbahn und die Straße nach Cholm ist den Verbündeten sehr nahe gerückt.

Hoffnungen auf das Festhallen der russischen Festungsfront.

Br. Rotterdam, 22. Juli. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bln.) Die „Times" erfährt unter dem 20. Juli aus Petersburg: Die Zunahme des Ernstes der Kriegsoperationen an der Narewfront wird allgemein zugegeben. Das Zentrum des größten Druckes sei die Gegend von Praschnüsch. Eine Borheriage mag gefährlich sein, doch darf mitgeteilt wer­den, daß militärische Kreise die Hottnung hegen, die Festungs­linie von Jwangorod - Warschau - Nowo- Georgiewsk Und die verstärkte Narew- und Bug- fr » n t werde dem feindlichen Vormarsch ein Ziel fetzen.

Oie letzte russische Niederlage am Dnjestr.

Berlin, 22. Juli. (Ktr. Bln.) Zu der neuen Niederlage der Russen in der Bukowina wird dem „B. T." aus Czer- nowitz telegraphiert: In Verzweiflung über ihre

verlorenen Positionen am Dnjestr machten die Rüsten wiederholt Anstrengungen, um unsere Front im Nordosten der Bukowina zu durchbrechen. Einen solchen Durch­bruchsversuch unternahmen die Russen in der Nacht zum 21. Juli. Nachdem sie sich unseren Stellungen aus Schußweite genähert hatten, eröffneten die Unsrigen heftiges Geschütz- und Gewehrfeuer. Der Kampf tobte fünf Stun­den und endete mit der Zurückweisung der Russen unter den schwer st en Verlusten für sic. Die Kano­nade verstummte erst in den Abendstunden

Windau von den Rusien selbst in Brand gesteckt.

Die russische „Rückzugstaktik".

Berlin, 22. Juli. (Ktr. Bln.) In L i b a u eingetroffene Nachrichten zufolge haben die Russen, bevor sie Windau räumten, Hafen und Stadt in Brand gesteckt, die zum größten Teil auch niedergebrannt sind. Auch in anderen Teilen Kurlands haben die zurückflutenden russischen Trup­pen entsprechend den Befehlen ihrer Obersten Heeresleitung Güter und Bauerngehöfte entweder angesteckt oder in bar­barischer Weise geplündert. Die Bewohner wurden von ihnen vielfach weggeschleppt und in das Innere des Reiches verschickt. >

Oie „geringe Bedeutung" Warschaus.

Ein ganz eigenartiger Kriegsplan gegenüber dem Höhepunkt der deutschen Offensive.

Petersburg (indirekt), 22. Juli. Ktr. Bln.) Die Peters­burger Korrespondenten der großen vierverbändlerischei Presse senden seit einigen Tagen ihren Blättern recht eigen­artige Berichte über die augenblickliche Kriegslage auf dem östlichen Kriegsschauplatz. Fast durchweg beschäftigen sich diese Berichte mit dem Schicksal Warschaus, ohne daß die russische Zensur irgendwelche Abstriche vorgenommen hat. Vertreter römischer Blätter und Londoner Zeitungen stellen fest, daß Rutzlanos Kraft auch dann noch nicht gebrochen sei, wenn Warschau in die Hände der Deutschen fallen sollte. Es habe den Anschein, als ob die Deutschen plötzlich sich zum Höhepunkt ihrer Offensive emporge- schwungen hätten, um Warschau in ihre Hand zu bckomrrp'n. Zwar werde Rußland in diesen Tagen weitere 226 0 00 Mann Verstärkungen ins Feld führen, doch sei nicht anzu­nehmen, daß sie Polens Hauptstadt um jeden Preis halten würden. Die russische Heeresleitung verfolge einen ganzergenartigenK riegsplan, der unbedingt zum Siege führen müsse. Schon die nächsten Tage werden weitere Schlachten von ungeheurer Ausdehnung und Trag­weite mit sich bringen.

Die französische ttusrede.

Die Räumung von Warschau ohne Bedeutung!

W. T.-B. Paris, 22. Juki. (Nichtamtlich.) Dm Presse erklärt allgemein, der russische Rückzug sei ein wohlbe­dachtes strategisches Manöver, aber kein Sieg der verbündeten Truppsm Die Kräfte des russischen H-eeres seien ungebrochen (?!), und es sei letzt,en Endes gleichgültig (?!), ob die russische Front weiter ostwärts verlegt Nierde, denn die Russen seien bereit, bei der ersten Gelegenheit wieder offensiv vorzubrecken. Die Räumung größerer Gebiete, wie War­schau, habe weiter keine Bedeutung. Charakteristisch für die Auffassung der französischen Presse sind die Aus­lassungen der „Information", welche schreibt: Die Deutschen, und Österreicher wissen genau, daß, wenn sie die Russen nur zurückdrängen, der Sieg mehr scheinbar als wirklich ist. In

dieser Weise räumten die Russen Galizien, ohne geschlagen zu sein; ihre Armeen sind noch intakt, deshalb unternehmen die Deutschen und Österreicher einen kühnen letzten Versuch, die russische Front in Unordnung zn bringen, zu zerreißen, und die Stücke einAeki zu schlagen. Aber die russische Stellu:rg ist heute wesser denn je!

Bedarf es hierzu noch eines Kommemltars? Nach «iinsr wetteren Erörterung, daß jene Zeilen wider bessere Über­zeugung geschrieben sind? Wahrscheinlich sollen diese Äuße­rungen am) nur die nachsteheist) wiedergegebene Bestürzung der Öffentlichkeit mildern:

Rotterdam, 22. Juli. (Ktr. Bln.) Laut Mekdwngcn der Abendblätter ruft die Wendung, die die Ereignisse ans dam östlichen Kriegsschauplatz nehmen, sowohl in Rußland wie in Frankreich die größte Bestürzung hervor. Es sei un­bestreitbar, daß die Deuffchen dem Feinde ihren Willen >ruf- zwingen; der Feind werde überall auf die Defensive beschränkt,ü,nd wisse nicht, wo die Gegner zum Hauptstoß ausholen würden.

Höchstmerkwürdige Auffassung der Kriegslage

in Rußland.

Br. Petersburg, 22. Juli. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bln.) Der getvaltige deutsche Vorstoß längs der ganzen russischen Ostgrenze findet in der russischen Presse eine Be­leuchtung. die unwillkürlich an die seinerzeitige Behandlung der Niederlage in der M a n d s ck u r e i erinnert. Das „Ruß­koje Slowo" tröstet sich mit den üblichen W i n t e r Hoff­nungen, indem es schreibt: Man muß nie vergessen, daß die Sommerkampagne für die deutsche Strategie vorteilhaft ist, der Winter dagegen für u n s. Von Sep­tember angesangen, werden wir rasch das Verlorene wiedergewinnen.

Wenn man nach einem Sündcnbock sucht.

Die Teilnahmslosigkeit des russischen Volkes schuld für die Niederlagen.

W.T.-B. Petersburg, 21. Juli. (Nichtamtlich.) „Rjetsch" bringt einen Artikel des Bffchoss Nikom über die entsetzlich: Unwissenheit und Teilnahmslosigkeit, welche die russi­schen Bauern, die nicht lesen und schreiben können, dem. Krieg gegenüber bezeigen. Die wildesten Gerüchte laufen um, die nicht einmal in der Presse wiedergegeben wer­den können. Die Bauern betrachten den Krieg gar nicht als ihre eigene Angelegenheit. Dasselbe behauptet in einem zweiten Artikel der in Rußland sehr bekannte Nabwnal- ökonom Tugan Baranowski. Er umritt als Ursache der Nr.lderlage die Teilnahmslosigkeit des ganzen russischen Volkes im Gegensatz zum deutschen Volke, das von einem gemeinsamen Sieges willen beseelit sei. Die Deutschen schienen jetzt mehr Munition und Kriegs­material zu haben als bei Kriegsl> egi n n. Die Industrie sei nicht nrrr nicht zurückgegangen, sondern habe sich sehr ge- kräftigt.

Vorbereitung der russischen Ceffentlichkeit auf öen Fall von Gssoroice.

Petersburg, 20c Juli. (Ktr. Bln.) Der „Armeebote" meldet ans Wilna, daß die „festungsartigen Stellungen" der Russen bei Ossowice durch die neuerliche Offensive der Deutschen bei Praschnüsch erheblich gefährdet wer­den. Die russischen Truppenkörper ziehen sich auf außer- ordentlich gut vorbereitete Stellungen hinter dem Narew zurück und werden voraussichtlich die Ossowicer Stellungen aufgeben, nachdem sie ihren eigentlichen Zweck, oen Feind so lange wie möglich aufzuhalten, erfüllt haben.

Seit einigen Tagen besch-eßen die Deuffchen die Festungswerke erneut mit schweren Haubitzen und haben die betonierten Stellungen und Bcfesttgungen nicht unerheblich beschädigt. Falls die Oberste Heeresleitung (russische) diese Stellung nicht freiwillig räumt, gerät die tapfere Besatzung in Gefahr, vollkommen ein ge­schlossen zu werden. Die Einnahme von Ossowice, so meint das Blatt, wäre für die Deutschen kaum ein strategi­scher Vorteil, denn es beständen immer noch die überaus starken Stellungen am Rare w, die die Deutschen aufhalten würden. Der ganze Artikel des geninnten Blattes hat an­scheinend nur den Zweck, die russische Öffentlichkeit auf den baldigen Fall von Ossowice vorzubereiten.

Die vuma endgültig für 1. August einberufen.

W. T.-B. Petersburg, 21. Juli. (Nichtamtlich. Peters­burger Telegvaphen-Agentur.) Ein Ukas des Zaren ordnet die Einberufung der Duma für den 1. August an.

Neue pöbelexzesse in Petersburg.

Nr. Krakau, 22. Juli. (Eia. Drahtberichi. Ktr. Bln.) „Nowo Reform«" meldet indirekt aus Petersburg über neue Pöbelexzesse in der Wvborg-Vorstadt, wo sich deutsche Fabriken befinden. Aber auch französische Fabriken wurden vom Pöbel völlig ansgeraubt.

Oie Untersuchung der Moskauer Unruhen.

W. T.-B- Petersburg, 22. Juli. (Nichtamtlich.) Das Verordnungsblatt teilt mit, daß Kraschennikow, der die Moskauer Unruhen untersuchen soll, die weitgehendsten Vollmachten erhält. Er hat das Recht, Beamte abzu­setzen und ihre d c s z i p l i n a ri s ch e Verfolgung einzulaiten. Alle Behörden werden ihm vollständig untergeordnet. Bericht soll direkt an den Zaren erstattet werden.