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Seite 4. 18. April i»oa.

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Prätendenten erklärt wurde, daß keinerlei aggressives Borgehen geplant sei, deuten doch verschiedene Vorgänge in den Karlisten- lagerii darauf hin, daß irgend etwas im Werke sei. Jedenfalls ist eine Spaltung in der Partei eingetreten, und die Anhänger Lon ^xarmes scheinen durchaus nicht von den gleichen fried- nchen Gefühlen beseelt zu sein wie Don Carlos und die ihm treu Geblrebenen. Aus P a r i s , 17. April, wird gemeldet: Drr des jungen spanischen Königs, Jnfant Franz von Assisi, ist heute Nacht gestorben.

Wiesbadener Tagblatt (Abend-Ausgabe). Verlag: Panggaffe 27 ,

Der Freiheits Krieg der Zirre«, hd. London, 17. April. Mehrere Blätter meinen, daß die Friedens-Verhandlungen gescheitert sind. Mvrnmg Leader" versichert, die Regierung Hab« der ministe­riellen Presse Anweisung gegeben, die öffentliche Meinung über den Mißerfolg der Unterhandlungen vorzuöereiten.

. hd. London, 18. April. In Regier«naskreisen legt man immer noch einen gewissen Pessimismus Uber die Friedens- Verhandlungen an den Tag. Man fährt in der Presse fort, zu versichern, daß dasjenige, was in Pretoria sich zutrage, nicht mit dem Namen Friedens-Verhandlungen bezeichnet werden könne. Trotzdem wird versichert, daß die Regierung am Mitt­woch i»e Bedingungen erhalten hat, unter denen die Buren Frieden schließen wollen. Der heutige Mnisterrath wird sich hiermit beschäftigen. Die Gerüchte von Meinungs-Ver­schiedenheiten im Kabinett werden nunmehr auch von Seiten der Regierung als vollständig unbegründet bezeichnet.

hd. London, 18. April. Aus Pretoria wird gemeldet: Am vergangenen Sonntag wurden in allen reformirtm Kirchen «Nebele für die baldige Wiederherstellung des Friedens abqe- halten.

Aus Stadt und Land.

Wiesbaden, 18. April.

Hoher Besuch. Seine Kaiser!. Ho!,, der Erz­herzog Eugen 9 o n Oesterreich, während mehrerer Wochen als Kurgast incognsto hier anwesend und imKaiserhof" wohnend, beehrte gestern Nachmittag den Senior der Stadtverordneten-Versämmlung Herrn Kanzleirath F l i n d t mit einem einstündigen Besuch. Der Erzherzog sprack sich hochbefriedigt über fernen hiesigen Aufenthalt aus, iiber die Schönheiten unserer Stadt und deren herrliche nähere und entferntere Umgebung und über die Zweckmäßigkeit verschiedener öffentlicher Einrichtungen, insbesondere hat dem Herrn Erzherzog unser schönes Rathhaus und sein Festsaal ge­fallen. Ganz enzückt äußerte er sich auch iiber unser schönes Hoftheater und seine künstlerischen Leistungen. .Der hohe Herr stellte nröglichst baldigen wiederholten Be­such unserer Stadt in Aussicht. Als sehr wünschenswerth bezeichnte er ein neues Kurhaus und einen neuen Bahn­hof. Der illustre Gast begiebt sich morgen von hier nach Innsbruck und im nächslen Monat als Vertreter des Kaisers von Oesterreich bei den Hoffestlichkeiten aus Anlaß der Thronbesteigung des Königs Alpbons nach Madrid.

Der neue Landrath des Landkreises Wiesbaden, Herr v. H e r z b e r g, ist heute hier angekommen und hat das Kreishaus besucht. Tie Dienstübernahme wird in den nächsten Tagen stattfinden.

o. Gerichts-Personalien. Herr Gerichts-Assessor von M o r e n h o f f c n ist zum Zwecke der Beschäftigung in der landwirthschaftlichen Verwaltung auf längere Zeit beurlaubt worden. Herr Gerichts-Assessor Wolfs zu Hochheim ist als Hülfsrichter nach Braubach versetzt.

n. LandrathS-Essen. Die Landräthe unseres Regierungs­bezirks, welch« zum größten Theile dem gegenwärllg hier tagen­den Kommunallandtag als Mitglieder angehören, veranstalteten gestern im Kurhause ein gemeinsames Mittagessen, zu dem u. A. Herr Regierungspräsident vr. Mentzel, Herr Landes­hauptmann Sartorius, Se. Durch!. Herr Polizeipräsident Prinz v. Ratibor und der Vorsitzende des Kommunalland- tagcs, Herr Geh. Justizraih Tlr. Humser - Frankfurt a. M. geladen und erschienen waren.

Residenz-Theater. Morgen Samstag, den 19. April Die Dame von Maxim". Die abenteuerlichen Streiche der char­manten Tänzerin üben noch immer eine so groß- Anziehung daß sich^die zeitweise Wiedereinstellung des Schwankes in den Spielplan noch lange als empfehlenswerth erweisen dürfte.

o Stadtältcster Wagemann. Wie schon gelegentlich der letzten Stahtverordneten-Sitzung erwähnt, hat Herr Ltadtaltester Stadtrath Wagemann aus Rücksicht aus fern vorgeschrittenes Alter und seine angegriffene Gesrmdheit sein Amt als Mitglied des Magistrats nieder­gelegt. ^ Wenn wir auch vor zwei Jahren bereits ge- leg'enüich be3 i 0. ©ebiuiötctQe# bes Herim Wagemann besten tr-ener Mitarbeit in der städtischen Verwaltung ausführlicher gedacht haben, so geziemt es sich doch, auch setzt noch einmal darcnrf hinzuweisen, daß er, wie wohl kaum ein Bürger zuvor, über 11 Jahre lang, also ein ganzes Menschenalter hmduräs, an der Förderung der allgemeinen Interesse,: seiner Vaterstadt mitgearbestet

hat. urtb baß er dies in durchaus uneigennütziger Weise und nach bestem Wissen und Gewissen gethan, daß er das Vertrauen seiner Mitbürger in vollem Maße rechffertigte, dafür bietet die Thatsache, daß er immer und immer wieder gewählt wurde, den besten Beweis. Andererseits "beeist es zu bewundern, toie lange Herr Wagemann den Itzrchsalen und dies darf man wohl auch sagen Un­annehmlichkeiten und Aufregungen, die ein solches Ehren- anrt im Gefolge hat, widerstand. Weiur ihm auch seine persönlichen Verhältnisse gestatteten, sich deniselben ganz zu widmen, so gehört doch ivahrlich viel Opfersinn und guter Atttth dazu, zumal in einem in so rapider Ent­wickelung begriffenen Genieinwesen wie dem unsrigen Aber nicht allein im Magistrat selbst, auch m mancherlei Nebenämtern war Herr Wageinann lange unverdrossen thatig und, abgesehen von seinen Delegationen zu ver- phisdenen Wohlthäffgtectsanstalten, wie insbesondere demBersorgungshaus für alte Leiste", verwaltete er wen» wir nicht irren, seit der Eröffmuig des städtischen Schlachthauses das arbeitsreiche niid verantwortungs­volle Amt des Vorsitzenden der Schlachthaus-Depmation.

Die städtischen Korperschafteii haben denii auch bei seinem 70. Geburtstag am 9. Juli 1899 die Gelegenheit gerne wahrgenoinmen, ihm die höchste Auszeichnung, welche die Stadt zu vergeben hat, die Ernennung zum Stadtältesten zu Theil werden zu lassen. Ter Eintritt des Herrn stadtaltesten Wagemann in die städtische Verwaltung erfolgte durch seine erste Wahl in den Bürgerausschuß am 10. Dezember 1860, er gehörte dieser Körperschaft bis Ende 1877 an, trat dann infolge seiner Wahl zum Gememderath in diesen ein und wurde als Mitglied des- !einen am 4. Januar 1878 beim König!. Verwaltungs- amt vereidigt. Die Zugehörigkeit zum Gemeinderath dauerte unuiiterbrochen bis zur Neuorganisation der Ver­waltung bei Einführung der Städteordnung in 1891. Damals wurde Herr Wagemann mich in den neuen Magistrat gewählt, dem er bis zu seinem jetzt erfolgten freiwilligen Austritt angehörte. Möge es ihm nun ver­gönnt sein, sich der wohlverdienten Ruhe noch recht lange zu erfreuen.

Walhalla. Einen ausgezeichneten Griff hat die Direk­tion mit dem Engagement des Wiener Schrammel-Quintetts das gestern erstmalig im Hanptrestaurant konzertirte, gethan.' Die Besetzung besteht in 2 Violinen, Accordeon, Baßguitarre und Cello. Die Leistungen des Quintetts sind ganz vorzügliche, jedes einzelne der Mitglieder kann man als Solist bezeichnen Angenchme Abwechselung bieten auch die Piftonsoli. Jede qe spielte Musstpiece fand rauschenden Beifall bei dem zahlreich mschn.nenen Publikum. Sicherlich werden die Wiener Schrammeln eine ausgezeichnete Zugkraft für das Walhalla- Restaurant sein. Im Theater findet heute Freitag ein rauch- ftuer Elite-Abend statt, zum allerletzten Male geht die ulkige PosseEt fusfige Julche" in Scene. Morgen kommt zum ersten MaleKölsche Kinder in China" zur Aufführung; diese Bur- ThMstrs a 3 bül komischste Repertoirestück des Milowitsch-

- Armenpflege. Der Vorstand desProtest an- k'l chen Hulfsvereins" zu Wiesbaden versendet soeben an seine Mitglieder und Freunde seinen Jahresbericht über das ^ahr 1901. Mit Hülfe der Schwestern im Diakoniffenheim Emserstraße 28 und unter dankenswerther Unterstützung des "Wiesbadener Frau e nver ci n s" hat derProtestan­tische Hulfsvereiw auch im verflossenen Jahre wieder segensreich gewirkt. Die Einnahmen des Vereins bestehen aus den Mit­gliederbeiträgen, den Erträgnissen einer Wnter- und Weih- rmchts-Kollekte und einem Zinsertrag von Akiiv-Kapitalien. Die Einnahmen und Ausgaben während des Berichtsjahres gleichen sich mit 6867 Mk. 7 Pf. aus. Außerdem wurden der Schwester Marre von edlen Wohlthätern und Wohlthäterinnen besondere Liebesgaben in der Höhe von 3485 Mk. 32 Pf. zugewiesen, Uber welche sie nach dem Willen der Spender in besonderen Nothfällen nach freiem Ermessen verfügen durfte, ebenso wie über einen ständigen Monatszuschuß von 100 Mk. vom Vorstand des Diakonissenhe ims. Von den Schwestern dieser An­stalt wurden im Laufe des Jahres 236 Kranke gepflegt, sowie 694 Arme besucht und unterstützt.

AuS dem Westend. Die Generalversammlung des W e st l r ch e n Bezirks-Vereins am 16. d. M. war sehr nt besucht und die Betheiligung an den zur Tagesordnung stehenden Fragen sehr rege. Zunächst widmete der Vorsitzende dem verstorbenen Vorstandsmitglied Herrn Tremus einen Nach­ruf und ließ dessen Andenken durch Aufstehen von den Sitzen ehren. Die Protokolle der letzten Generalversammlung und der inzwischen stattgehabten Vorstandssitzungen, die sehr umfang­reich waren, wurden verlesen und genehmigt. Aus den Proto­kollen ging hervvr. daß der Vorstand sich sehr mit Fragen des Bezirks und der allgemeinen Interessen beschäftigt und statt einer Vorstandssitzung des Monats wiederholt zwei solcher abqe- Halten hat, um Alles zu bewältigen. Der Vorstand hat sich so- mlt sehr rührig gezeigt und dürfte des Dankes der Bewohner des Bezirkes sicher sein. Als Ersatz für das verstorbene Vor­standsmitglied Herrn Tremus wurde Herr Architekt Fritz Hildner gewählt. Wegen der Anschaffung eines Flucht- linrenplanes für das Westend wurde nach längerer Debatte be­schlossen, zu warten bis zur Herbstgeneralversammlung, da erstens jetzt ein neuer Plan ansgearbeitet wird und zweitens vor­her der Kostenpunkt des Planes festgestcllt werden soll. Der Ausbau der Thalstraße hat schon wiederholt den Verein be­schäftigt. Herr Schröder berichtet Uber die außerordentliche Thatigkeit des Vorstandes in dieser Frage. Hiernach soll die genannte Straße nach dem Beschluß des Magistrats so geführt werden, daß das ehemalige Dochnahl'sche Terrain, das jetzt der Stadt gehört, nicht beschnitten wird. Es ist dies jedoch nicht an­gebracht, zumal bei der projektirten Anlage die Straße buckelig wird. Der gen. Verein hat daher einen neuen Straßenplan anfer- tigen lassen und die Stadt gebeten, hiernach die Straße anlegen zu lasseii. Hiernach wird die Straße gerade durchgesührt mit den anliegenden Besitzern ist sehr leicht eine Einigung zu erzielen.

Nur wird das ehemalige Dochnahl'sche Terrain mehr zur ! Straße herangezogen. Leider hat die Stadt dies wieder abae- > lehnt, was sehr zu bedauern ist. Die Stadt hat den Verein ge­beten,^ mit den anliegenden Besitzern nochmals zu verhandeln, was jedoch ohne Erfolg geblieben ist. Die anliegenden Besitzer haben aber auch mit Recht abgelehnt, ihren Grund und Boden zur Anlage der Straße herzugeben, wenn die Straße, so wie projeitirt, angelegt werden soll. Die einzelnen Besitzungen wür­den dadurch sehr cntwerthet, während die Stadt durch ander­weitige Anlage der Straße, wie schon oben gesagt^ eine schönere aber auch praktischere Straße anlegen kann, zumal späterhin doch die elektrische Bahn durch die Thalstraße gehen soll. Es wird daher beschlossen, dem Magistrat den diesseitigen Plan nochmals zur Erwägung zu übersenden und zu bitten, thun- lichst den Vorstand des genannten Vereins zur Berathunq mit hinzuznzichen. Wegen Vermiethbarkeit der fünften bezw vierten Geschosse berichtet Herr Hesscmer. Es wird hierzu von mehreren Herren gesprochen, und man ist allgemein der An­sicht, daß die Bewohnmig der fünften bezw. vierten Geschosse zuzulassen sei. Herr Schröder betont, daß eine Kommission der Stadtverordneten zur Zeit sich mit dieser Frage auch be­schäftige und diese Kommission bereits den Beschluß dahin ge­faßt habe, zu empfehlen, daß bei Vorderhäusern mit Front­spitzen ein Drittel als Wohnung zugelassen werde, während bei Seiten- und Hinterbauten der vierte Stock ganz vermiethet werden fottte. Herr Hesscmer erklärt jedoch, daß der Be­schluß bezüglich der Vorderhäuser ungenügend sei, es müsse mindestens gestattet werden, ein Drittel des gesammten Dach- stockcs als Wohnung zu vcrmiethen, einerlei, ob Frontspitze vor­handen sei oder nicht, da der größte Theil des Bezirks keine Frontspitze habe. Auch sei cs bei den schönen aroßen Dack-

S«. Jahrgang. No. 180,

fenftern der neuen Häuser doch gleichgültig, ob Frontspitzen vor- Händen seien oder nicht. Es wird schließlich eine Kommission von fünf Mtgliedern gewählt, die die Angelegenheit berathen und eme Eingabe an die Königliche Polizeidirektion macken sollen. Der Vorstand soll noch sofort eine Eingabe an den Magistrat und die Stadtverordneten richten. Die Kommission besteht aus den Herren Hildner, Moos, Dormann H a r t m a n n und K ä s e b i e r. Herr R e i tz legt zum Schlich der Kommission sowohl als dem Vorstand iwchmals ans Herr entschieden zu betonen, daß es nöthig ist, daß alle Dachstöcke' und nicht allein solche mit Frontspitzen zur Bewohnung zuar- lasscn werden müssen. Weiter theilt der Vorsitzende mit t«ß der von dem Verein erbaute Tempel, wie bekannt, fertiggestellt sei, und er schlüge vor, das diesjährige Sommerfest mit der Einweihung des Tempels zu verbinden. Es wird dies beschlossen und soll die Einweihung des Tempels und das Sommerfest des Vereins in der ersten Hälfte des Juni stattfinden und hierzu der Magistrat eingelaben werden. Herr M o o s hat mit großer Muhe ein Verzeichniß der im Bezirk wohnenden Nichtmitglieder des Vereins angefertigt, und soll am Mittwoch, dm 23. d. M. imHeidelberger Faß" hier berathen werden über die Ani- mirung der Nichtmitglieder zum Eintritt in den Verein. Die Mitglieder des Vereins sind hierzu eingeladen.

Schulnachrichten. Als Erwiderung auf die vom Vorstände des Landesvereins preußisch-technischer Lehrerinnen verfaßte Denkschrift über die Reform 'im Vorbildung der preußisch-technischen Lehrerinnen lief vom Minister der geist­lichen, Unterrichts- und Medizinalangelcgenheiten folgend« Ant­wort ein:Auf die Eingabe vom 3. November v. I. erwidere ich dem Vorstande, daß die Hebung des technischen Unterrichts an den Mädchenschulen seit längerer Zeit Gegenstand der Er­wägung der zuständigm Behörden ist."

Luther-Stiftung. Der Zweigverein Wiesbaden (Lands der deutschen Luther-Stiftung hielt borgest: rn Mittag im Ev. Vereinshause zu Wiesbaden sein« diesjährige Generalversamm- mng ab. Der Besuch derselben war ein ziemlich reger. Den R-chenschaftsbericht über die Tagung des Naffanischen Haupt- Vereins zu Diez in verflossener Osterwoche trug der dahin dttegirte Hauptlehrcr Herr Schneider-Soirnenberg vor. Es sei aus dem recht sorgfältig erstatteten Referat Folgendes hervorgehoben: Zur Versammlung waren 9 Vorstandsmit- glieder und 21 Deputirte erschienen; 21 Unterstützungsgesnche aus Pfarrer- und Lehrerkreisen lagen zur Festsetzung vor. 19 konnten nach sorgfältiger Prüfling Berücksichtigung finden;

^ er f r 2325 Mk. zur Verfügung gestellt und zwar 1476 Mk. aus der Kasse des Hanptvereins und 850 Mk. aus gesummte Jahreseinnahme betrug ^ Wk. (in runden Zahlen) und 2914 Mk. in Ausgabe, so- nach verblieb ein U-berschuß von 1646 Mk. Von einer Be­schickung der Generalversammlung des deutschen Gcsammtvrr- soll Abstand genommen werden; die aus­scheidend: n Vorstandsmitglieder: die Herren Wißmann,

Schaffner Müller und Jung wurden wiedergewählt und Diez für nächstes Jahr abermals als Versammlungsort bestimmt. Ueber die Verhältnisse des Zweigvereins WflsbadAi theilie Herr Rektor Gabcl-Blebrich mit, daß dieser 62 Mitglieder zahle und durch 4 Austritte bezw. 4 Neuaufnahmen seinen alten Stand behaupte; die ausscheidenden Vorstandsmitglieder, die Herren Oberlchrer Heyne und Rektor Gabel-Biebrich

wurden wiedergewählt und zu D-legirttn für nächste .Haupt­versammlung die Herren Müll-r-Auringen und Loos-Erben« Ztveigdereinsfest Wiesbaden (Land) de: Gustav-Adolf-St-finng findet Anfang Juli in Biebrich statt, w S er i r4t 5 n bes Zweigvereins auf der Generalversammlung des Nass. Hauptvereins zu L.-Schwalbach zu Pfingsten o 4 nmrtat bte Herren Pfarrer Merz-Erbach und Hauptlehrcr' Schneider-Sonnenberg gewählt.

ra IT- "Stadt Frankfurt", die bekannte älteste

Gambrinusstatte Wiesbadens und ohne Zweifel eines der schönsten Restaurationslokale unserer Stadt ist seit Kurzem in den Pachtbesitz des Herrn Albert Langem a n n übergAngem Derselbe feierte den Eintritt in sein neues Unternehmen durch

^$t £ 11 Steffen, welches am Mrtt- woch Abend unter großer Betheiligung stattfand. Küche und

SS fl £l te3 UHb nur eine Stimnw des

o * r -r. t tm Morgengrauen verließen die letzten Gäste das 7 dem neuen rührigen Wirth zu wünschen, daß das ^ kal vom Publikum wieder so stark frequentitt wird wie früher, ^ besonders der Helle Stoff der Mainzer Schöfferhofbrauerei dermalen m drr That cm ganz vorzüglicher ist.

r,* s r r Backhans-Kindermilch. In diesen Tagen haben Interessenten zusammengefunden zu einem wissensc^iftlichen Kursus für Kindermilch-Bereitung nach Prof. Backhaus. Herr Professor Backhaus ist von Königsberg m Preußen selbst hier emgetroffen, um in dem Molkereibettteb des Herrn vr. Koster durch Demonstrationen, wissenschaftliche Unb IffEische Hebungen in der Milchuntersuchung instrnttiv zu wirken. Aus diesem Anlaß haben die H«rnn vr. med. Lug e n bu hl und Departements - Thierarzt § 5 ' ^ Astern sich bercit erklärt, zu sprechen über die beiden ® au 9hng§ unbDie wichtigsten Krank- heiiender Milchkuh und deren Einfluß auf die Qualität der Milch. Herr Remunb aus Fulda hat einen Vortrag über­nommen, der ans kaufmännischem Gebiete liegt. Im Uebriaen haben ,ich den deutschen Theilnehmern an diesem Kursus auch Produzenien aus Oesterreichs Holland und Dänemark anq.^ schlossen, da die Backhaus-Milch auch außerhalb Deutschlands immer mehr und mehr an Bedeutung gewinnt.

bis Lesterrnncntag. Jn den Pfingsttagen - vom 18. bis 22. Mai d. findet in Barmen die vierte General­versammlung desLandesvereins Preußischer Tecbniscker

^ Programm ist in diesem Jahre be­sonders reichhaltig. Es enthält drei Vorträge: 1 Was ifl unter Methoi^ zu verstehen?" Fräulein R. Nttndorf-Bmnburg.

Fortbildungsschule für Mädchen und die Aufgaben dir technischen Lehrerin. Fräulein Margarethe Henschke-Berlin 3.Die Nothwendigkeit der Einführung pflichtgemäßer Leibes- |i r 5" bw Volksmadch-nschulen." Fräulein Martha Thurm- Krefeld. Außer der Erledigung der üblichen geschäftlichen An­gelegenheiten: Kassenbericht. Geschäftsbericht. Vorstandswahl soll innerhalb des Vereins eine Sektion für Turnen gegründet und ein Bericht über die Propaganda erstattet werden.

r- "«T Stenographisches. Wir weisen darauf hin, daß die Eroffliung des Anfangerkursus imG a b e ls b e r qer f ' e " 0 9 r s ® c , re Samstag, den 19. April, firtb«? 6 ^ nt ^ 10 £ ^^bümlich gemeldet, um 8 Uhr, statt-