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Sette 4L 22 . März 190*4

«ich grzMmgm, die ganze Llgarre allfzurau-hm. — — H e r r : ^okarW durch die erheblichen Verluste, die ich an der Börse er­litt bin ich gezwungen, meine echten Havannas ar^zugeom und durch eine billigere Sorte zu ersetzen — wollen Sw unter diesen Umständen auch ferner bei mrr aushaltm? (Munch

W)- Vorstellung. „Nelly. der Herr sucht eine

Frau mit Herz und Gemiith; ich Hab' Dich ofserrrt. stroduzir

- Moderne Bauern. „Unsren Stall geben

mrr für die Sommerfrischler her, weil mir 's Viechs do ,o

allaweil aus der Ausstellung Hanna."-D e r v o r w r tz i g e

Krem de. Kellnerin: „Den schaug a! Z erseht schickt er nu zwomnal zum Draufschenka und iazt Hot er an Rausch von der erstm Maß, und is no a Quartl drin!" (Simplrcrs.)

WreSt»«ü>ener Tagblatt (Morgen-AuSgabe). Berlag^: «auggasfe 27.

L«. Jahrgang. No. 137.

Kleine Chronik.

Einen traurigen Ausgang nahm in E l b e r f e l d ein Streit zwischen dem Friseur Lange und dem Friseur Sulzbach aus Solingen. Di« Beiden, di« sehr gute Freund« warm, ge- ciethen aus geringfügigen Gründen in einen Streit, in dessen Verlauf Lange eine Flasche Schwefelsäure ergriff und Sulzbach deren Inhalt ins Gesicht goß. Dieser, durch Schmerz chs zum Wahnsinn gefoltert, stürzte sich zum F e n st e r hi n - aus und Mk£> mit gedrochLmn Gliedern liegen. Als ^o.uge sich, was er angerichtet hatte, setzte er die Flasche, m der sich .roch «in Rest Säure befand, an den Mund und trank sie aus.

An dem Aufkommen Beider wird gezweiselt. , . . . „

Der Oberleutnant Hassel vom Regiment „Komgin (Nr. 86). der eine Zeit lang in Sonderbu r g m Garnrson iaa, hörte vor einiger Zeit, daß ein dortiger Fischer Namens Mlndersm sein Boot beim Fischfang erngebußt h°b-- Der Offizier hat bann unter Beihilfe einiger Soldaten (Schstfs- zimmerleute) auf dem Kasernenhvfe Flensburg selbst em Boot angefertigt, das er nebst allem Zubehör dem .Gund-ersen schenkte.

Von einer stimmungsvollen Trauung weiß bie "

gtg." aus Martenburg zu erzählen: Um in der bevor- stchenden Ehe die Herrschaft m den Händen Zu haben, versus« rdw abergläubische Braut ihrem Brauügam wahrend der Trau­ung auf den Fuß zu treten. Kaum aber war der bedeutungs- volle Fußtritt gelungen, so wurde er auch von dem ^«stkaiitm Bräutigam zurückgegeben mit den Worten. „Na, kannst Du ungeschicktes Frcmensmmsch nicht aufpassm, wo Du hrn- klungst?" Aus dem Pantofselregimmt wird nun doch wohl

nichts wer^ ^ ^ nächstens -in Regieruugsjubiläum be­dangen. Im Hinblick darauf macht ein« Verlassbuchhandlung folgende Offerten: 1 . „eine kurze, g«nernverstandlrch.

wirfungsvolle Rede" - fünf Warf; 2. eme ..hlsUrrschund rot beg-ist-nnder Charakteristik des Fürsten gefärbte Rebe - acht Mark; 3. eine „formvollendete Rede für große Festveranstal­tungen" — fünfzehn Marl. ^ „ T „ „ _

Wie dem „Hamb. Korresp." aus Dar-es -Salaam wird bat am 5. Februar bei entern W aldbrande, ba”ba§ Pulvermagazin bedrohte, eine Abth-tlung Matrosen des französischen Kreuzers .Lnfernet" unter dem Befehl des Fähn­richs Benvit werihvolle Hülfe geletsiet.

Me Polizei in Budapest verhaftete einen lnternatwnakm -ruwelendieb, der sich Horte nennt und behauptet st-enmnst lä Skrlin zu sein. Man glaubt, daß es der beruchtrche Juwe^dieb Hefla ist. In seiner Wohnung wurde eine große Menge Juwelen gefunden.

Folgender Stoßseufzer findet sich rm „Coburger Tageblatt" vom 19. d. M. „Die erste Schnepfe wurde uns heute in die Redaktion gebracht; dieselbe ist von Herrn Fors- lufseher Raab im Oberfüllbacher Revier erlegt worden. Wenn mir uns schon auf eine „Redaktionsschnepfe gefreut hatten, so ahm wir uns allerdings getäuscht, denn der Bote erf arte, sie ^ „nur zeigen" und dann wieder mimehmm zu sollen. Ja, ivenn's ein Maikäfer gewesen wäre!" ,

Der größte Fang, der jemals von einem deutschen oder englischen Fischdampfer gemacht worden ist, wurde der Wes -Zta " zufolge am 16. d. M. von dem Fischdampfer „Wien ^Deutschen Dampffischerei-Gesellschaft „Nordsee m Norden- ^n ^bracht Mr Dampfer t-hrte von Island mitvoller Ladung zurück und wird ca. 1800 Centner Frsche entlöschen. Dampfir^.Wien" ist der erste Dampfer des neuen vergrößerten

Fifchdamvfertyps, von dem im Laufe d. I. 10 Dampfer für die Deutsche Dampffischerei-Gesellschaft „Nordsee serttggestellt werden. ^—_

UolkswirthschaMches.

Ausstellung Düsseldorf IVOS. Nach dem Programm für die Eröffnungsfeier am 1. Mat findet dtefe Feier um 11 Uhr Vormittags im Kuppelraum der Haupt-^-ndustriehalle statt. An der Feier wird der Kronprinz vls Protektor der Aus­stellung theilnehmen und nach Reden des Vorsitzenden der In­dustrie- und Gewerbe-Ausstellung, sowie des Vorsitzenden der Kunstausstellung wird der Kronprinz die Ausstellung für er­öffnet erklären. Die Liste der zu der F«er, sowtezu dem nechfolamdm Festessen Einzuladenden wird etwa 1000 Per- ?omn nmfassem Für das Publikum wirb die Ausstellung um 3 Uhr Nachmittags geöffnet werden. Es wird wettere Kreise inieressirm, daß von vornherein der Mittwoch als billiger ~ag festgesetzt ist, an welchem die Ausstellung den ganzm stwg hf"^ durch für 50 Pf., also für die Hälfte des geioohnltchen Ein­trittspreises, geöffnet sein wird.

Die Margarine-Industrie. Die Fabrtkatton der Mar- aarine im Gegensatz zu den meisten Surrogaten der Nahrungs­mittel-Branche ist frei von künstlicher ^^be?u^?,t>ioli/auf stoffe und frei von Geheimnissen; st- begründet sich ledrgltch auf Verarbeitung einwandfreier Rohmaterialien, bestehend au» landwirthfchaftlichen Produkten — Rohmargarin aus frischem, besten von Stearin befreiten Rinderfett, Mich bezw. Rahm und dem zuzusetzenden Speiseöl - Produkte, von welchen udes für sich als geschätztes Nahrungsmittel bekannt ist. Die sichere Ge­währ für die einwandfreie Herstellung der Margarine ist dem konfumirenden Publikum wie bet k-urem anderen Nahrungs­mittel ähnlicher Art noch besonders dadurch geboten, daß die Polizeibehörde zur Kontrolle der Fabrikation und Rohstoffe ^derzeit Zutritt hat und auch jedem Interessenten der Zutritt gerne gestattet wird. Eine bedeutsame Errungenschaft auf dem Gebiete der Margarinefabrikation hat tzch vor einigen ^ahrm in den bekannten Fabriken Van den Bergh m Cleve und Rotter­dam vollzogen, welche durch Zusatz von frischem Eigelb nach patentirtem Verfahren die Specialitat „Vttello tn ben $enbrf bracktem Dieses Produkt vereungt di« Ergmschaften bester Nawrbutter, bietet beträchtliche Ersparnisse und hat tn ganz Deutschland große Verbreitung gefunden.

Frachtmarkt zu Mainz vom 21. März 1902. Aus- ländtfcher schwimmender Weizen st°^«rangebotm und dadurch 20 bis 25 Pfennige niedriger. Das Geschäft bleibt anhaltend durch unrentable Mchlpreise beschränkt 100 Küo Wetzen Nassauifcher und Pfälzer 17 Mk. 70 Pfi bis 18 Mk. 100 Kilo Korn, Nassamsches und Pfälzer 14 M. 25 Pf. bis 14 M. 50 Pf., 100 Wo Gerste, Nassawsche und Pfalösh 10

16 Mk 60 Pf-, Prima amerikanischer Red-Winter-Wetzen

17 Mk '«5 Pf bis 18 Mk., Untergeordnete amerikanische Sorten 17 Mk. 40 Pf- bis 17 Mk. 75 Pf.. La-Plata-Weizen. nach Qualität 17 Mk. 70 Pf. bis 18 Mk.. Russischer Wetzen 17 Mk. 50 Pf bis 18 Mk., Russischer Roggen 14 Mk. 75 Pf. b:-- 15 Mk., Hafer 16 Mk. 75 Pf. bis 17 Mk. 75 Pf.

damit das Angebot acceptabel würde, blieben erfolglos, und so mußte die Gemeinde, wie schon vor ihr Andere, du a,« -

kirnen. Aus Prinzip und aus Abneigung gegen den Beg tarismus geschah es wirklich nicht! Sollte es Herrn S.>m- lich ernst sein, die hohe Summe zu stiften, oann mache ich chm den Vorschlag, sie dem hiesigen, von ihm gegründeten N a t u - heilverein zu schenken, selbstredend unter Mglassui^

Wustes von Einschränkungen, d« er früher beliebte ■«*»««« bann ein Waisenhaus mit Badeanstalt. Lust- und Sonnenbad gegründet werden, die ein harmonisches Ganzes bildeten.So aber sollen laut genanntem Codieill des Herrn S. ze 200,000 Mari an die Wesbadener und an die Berliner Stadtarmen fallen und wenn die freireligiöse Gemeinde zu deren Gun sie. Achtet hat dann ist d,es doch ein Beweis von edelmuth.ger

» Zum Schulbeginn. Sie veröffentlichen das statistische Resulwt einer Rundfrage in Frankfurt bezüglich eme. fruyen Schulbeginnes - 7 resp. 7Vo wonach sichre Meßzahl der Eltern für diesen ausgesprochen hat. _ Es schemt mir s Statistik einen nur sehr relativ beweisenden Werch zU ha ^ Zunächst besteht in den Lebrnsgewohnhelten der Sltern. deren Kinder die höheren oder die niederen Anstalten besuchen- an wesentlicher Unterschied. Wenn die Eltern um ^Uhr zur Ar­beit müssen, kann es ihnen nur angenehm sem, wenn die Kmder gleichzeitig mit aufstehen, frühstücken -c. Ich kfmu barnach dieser Stelle die Vollsfchule rc. arißer Betracht lassen. Auch be den höheren Anstalten würde die Statistik nur d°m> bewefi nd

sein, wenn in derselben differenzirt wurde ,e nach dem Al er der Kinder (es ist bekannt, daß das Sastafbedurfniß varnr ie nach dem Alter, der Art der Entwickelung, dem Verlauf d.r Pubertätszeit rc., nach dem Schulwege, den die Kinder zu machen haben, der sie unter Umständen V 2 -I Stunde Schlaf s kostet, sowie endlich, wenn daraus zu ersehen Ware, ob d.e Eltern ihr. Pflichten so auffassen, daß sie sich ,selbst um das Anfstehen un die Verpflegung ihrer Kinder bekümmern oder sie eilifach den Dienstboten überlassen. Es ist klar, daß im letzt-rcn Fall es den Eltern ziemlich gleichgültig fein wird, ob di- Kinder stich oder später zur Schule gehen. Daß endltcy noch al. w-s«ntlich der Gesundheitszustand der betreffenden Schüler in Betracht zu ziehen ist, wird Niemand bezweifeln, befmders wenn zu Allem noch die überaus gesundheitsschädlichen Verhältnisse speziell der hiesigen Gymnasien kommen, die sowieso infolge füllung den normalen Unterrichtserfolg bei miüelbegabten Schülern ausschließen. Besonders wenn man bi« Bequemlich­keit der meisten Menschen in Rechnung Zieht ihre Sch-u. einmal aeam den Strom zu schwimmen, dann glaube ich daß Uder St^me diksich gegen den bisher üblichen, Schulbeginn au - spricht, sich die Muhe macht, dagegen zu agitiren und zu pet- tioniren, mehr Gewicht beizumessen ist als denen, die ohne Weiteres für Erhaltung des alten Zustandes sind. Alle ie Eltern die jetzt so dringend Abänderung des Schulbegmnes wünschen, haben jedenfalls selbst unter den jetzigen Zns anden gelitten und ihre wenig angenehmen Erfahrungen gemacht.

Briefkasten.

Einsrninmzrn aus dem Leserkreise.

* Di« Notiz des Herrn Securtus im Morgenblatt vom 19. März, betreffend die Stiftung von 400,000 Mk. zur Gründung eines vegetarischen Waisenhauses bedarf um verstanden zu werden, einiger Beleuchtung. Richtig ist daß 5-err Secnrius der freireligiösen Gemeinde obiges Kapital angeboten. ebenso richtig die Abkhnung. Nun fragt sich Jeder, wie kann man ein so hochherziges G^chenk ablehnen. 8m gegenüber sei bemerkt, daß Herr S. stlch- Bedingungen stellte und sein betreffendes Codieill so verklausulirfe daß Kapital einem Danaergeschenk verzweifelt ähnlich sah- S wurde die Gemeinde nicht Eigenthumerm,,sondern nur -.Ver­walterin", und alle Mühe und Arbeit sollte kostenlos ge- sckeben hierzu war selbstredend Niemand bereit, denn ein

ganze Persönlichkeit für sich. Weiter konnte nach 20 Jahr-n von^den Erben des Herrn S. das ganze Unternehmen kassir. werden also hätte die freireligiöse Gemeinde schließlich das Nachsehen gehabt. Alle Bemühungen, Herrn S. umzustimmen,

Auf Anfrage wegen Realgymnasien in kleineren Städten zur weiteren Mttheilnng, daß Gera, Rmß i- G.

Realgymnasium, auch Handelsschule aufzuweisen hat welch

von vielen auswärtigen Schülern besucht werden. Die Lage st aesnnd die Stadt ringsum von Waldungen umgeben, gute Pensionen vorhanden. Beste Ausnahme Zu 600 bis( 600 Mar finden Schüler bei Frau Laube, Gera, Reuß 1 L., Blucher- straße 27. _

Hochelegant,grösste Auswahl, jede Preislage. 2655

ihr die Nachsicht seiner Kritiker so unterwürfigen Dank sagen wnnte der kin« Studien zu all den Wand- und Deckenbildern, mit denen er unsere öffentlichen GMude bemalt Haft an Ph°t°- ^endteen nach Mackart und Trepolo u. A. zu machen SSV Lebtag keinen Akt nach der Nasiir gemalt hat er donnert! in der „Weser-Zeitung" heute gegen Liebemnann ■ 1 motaen aeaen Vogeler oder Seganttnr, prophezeite

7, 2L- «ch> A «-»'» demnächst i-' B-'st-» °-»

SjiS. -Sk. Etz

Beutels die Käufer, clröhieuiherls hmier flch. ^un h Kunsthalle 'durch bie^ rühmliche Opf-rwilligkeit einiger weniger unserer Mitbürger durch einen imposanten Am-bau ihre wun­dervollen stattlichen und glänzend beleuchteten Raume bekommen und in ihnen eine Ausstellung, die m der Maleret wenigstens

den letztm Dresdener internationalen kaum etwas nachgreb.

Schotten und Franzosen, Worpswede, Zwmtscher, Kuehl Uhde Lenbach Thoma, Liebermann, Gleichen-Rußwurm, Hoch sind 7l8!rnd vertreten- Slevogt, Zuloaga, Mohrbutter geben allen­falls Stoff zu einer verständigen Opposition, und nur, ein außerhalb der sehr strengen Jury eingerichtetes Brenwr Kabinett -eiat einige Mittelmäßigkeiten. Die gntmuthigen Düsseldorfer Ladenhütn:, brave Knnstvereinsbildchen, die früher regelmaß.g das Äaupt onttngent unserer Ausstellungen bildeten sind durch dm fitziaen Direktor de! Knnsthalle. I)r. G. P°uli gründlich ausgemerzt wordm. Wie eine Erlösung hat diese Ausstellung «wirkt und ganz natürlich ergab sich bte Einsicht, daß de. Kübrer der Opposition, der mit dm grvßm Wörtern von den Imi«n Gesehen der Schönheit so wunderbare stilistische Tiradm m w mim™ »üäftänbigdt ta Soup I. sckwldwe sei Seine Freund« und er haben auch nichts unver Brt «Men dieser verhctßtm Invasion der Modernen etn BM ft Sogar die Berliner Akademie. Anton von Werner an der Spitze, wurde in Bewegung gesetzt,, um dm mit vollem Recht uud in den üblichen ordnungsmäßigen Formen n-fiifirten P Meyerheim zu deckm; und diesen Protest gegen 'L unübmlegk Berfchrm oder 'die absichtliche, Krcuikung". dk^höchst merfwürdig!r Weise von der Akademie aus, dieser Zurückwsisung gelesen wurde, benutzte man gleichzeitig zu SeitmMm^auf die „Richtung", die auschemmd :aeuerdings- m Bremen gepflegt; werdm solle. Ganz natürlich, die Alten

möchten sich den guten Markt hier nicht so ohne Weiteres ver­derben lassen, und Fitger selbst mußte za st'^e verwässerte Makart weise figürlicher Monummtalmalerei alsbald St er dm künstlerischen Absichten unserer Zeit recht gäbe Mag sein, daß er einmal glaubte, er könne das rollende Rad der Entwickelung aushaltm, wenigstens für Bremen, und auf d

Suche nach Hülfstruppen ward er zum b-Msterkn Lo^edner monarchischer Wnstanschauungen — er der alte ^yrannm-

London, 18. März. Daß für die ^vorsteh^en Krönungsfeterlichkeitm allerhand Proben abgehaltm werden, läßt sich denken und diese Thatsache an sich wäre burchaus mch. wunderbar. Nur die Art und Weise, wie dabei vielfach ver­fahren wird, erweckt Heiterkeit, und derartige Emzelheitm v -

dimen weiter verbreitet zu werdm. So sieht man seit em oder zwei Wochen einen braven Pollceman täglich gegen ? Uhr in der Westmiuster-Abtei verschwinden,, und , zwar, ist m 1- fahrnna qebracht wordm, daß der würdige Diener der H ' dad nach Betttten der Kapelle seinen H^°bmmmt aus emm irhron siriat sich dann aus ernem Rohrstuhl niederlaßt und scblteßlich von einem Geistlichen unter Musikbegleitung ,

Er« 9 .7 Ä »Äi Ä SäEÄfS s

G°wäbr für di« Richtigkeit dieser Bermuthung kann ich nicht d« -- Ist,, >.i» S-U°d -- Ist, der Erzählung zu zweifeln.

-s. Paris, 18. März. Im Juni dieses ^ahre»-finde m Paris eine Ausstellung für koloniale H tz g "'" ° r / die um ° mehr das Interesse aller Länder, di« Kolonialbesitz baden verdient als derartige Unternehmungen bisher nur sehr wenk aepfieat worden sind Tropmhygieine stellt nn überaus wichttaes Gebiet dar, und man sollte es daher mch versäumen M m vielem Punkte die Franzosen als Beispiel dienen zu lassen In Berlin wurde zwar zur Zeit der Gewerb-ausstellung der Anlauf zu einer Veranstaltung der erwähnten Art ge- -rvee ist dann nicht werter ausgebaut worden, gtaribe in dm Kolomeen ist die Beobachtung hygiemiMr, Vor- sckrifim von größter Wichtigkeit und der Hauptprozentsatz der-

GrschäMiches.

»itr-Zvßil-ms.

l-eonhard ilit/, Pabr. g egr.i839. 36 Lanygasse ob.

m* Morgen-Ausgabe umfaßt 14 Seiten

uud „Amtliche Anzeige» des Wiesbadener TagblattS Nr. 35 .

Leitung: W. Schulte vom Brühl in Wiesbaden.

N^cnitwortlick für den aesammten redaktionellen Theil: ^für fete

ieniaen die ihr Leben iw Kolonialdimste lassen müssen, bildet ^ Opfer gesundheitswidrigen Verhaltens. Leute, die nach den Kolonie«» kommen, denken oft, sie könnm dort kben . m : P ftaufe obwohl doch allein schon das veränderte Klima ganz jffi BorfedinMngen stellt.' Die erwähnte Ausstellung will nun dem Publikum die nothwendigen Winke für da->, richtig. Lebm in dm Tropeii geben und auf die Mittel Hinweisen, welche eine Acclimatisirung möglichst, erleichtern. Neben diesmi Moment wird ein rein wissmschaftliches m Betracht kommen, die Abhaltung eines Kongresses,, auf dem über Errichtung eines Lehrstuhls für koloniale Medizin und Krankenpflege s die Schaffung von Krankenhäusern beraihen werden soll. End­lich svielt natürlich auch Industrie und Handel eine Rolle, in­dem einerseits die Herstellung aller für die K°lomeen^ichtigm Gegenstände, andererseits die Erzeugnisse derselben ^uckstq tiauna findm. Danach wird die Ausstellung genug des ^nte - essanim bietm und nach jeder Richtung hin zur Nachahmung

"^^Verschiedene Mttheilungen. Aus M o n t e C a r l o wird bericht?: Mittwoch sangen Sigrid Arnold sen und o t,. fttpr in Romeo und Julm . Verde KunlU.r

LL L L L2L-2 Publilum m jj« » ^feiert. Das Haus war ausverkauft, einzelne Platze wurden,

^ ^DaZ00Mnfikrfum°des Innern ertheilte b°m Schriftsteller Mylius Erichsen, dem Maler Grafen Herald Moltke und Liosus Rasmussen die Erlaubniß zu emer and«thaw-

jährlgen Expedition M?hre Forschungen auf 60 Grad

nördlicher Breite beginnen und sie nordwärts bis zur erstm UZrtmnterungsstation Pearys eisttrecken. Mitte Juni 1902

^ unb -% ie *,£ reife" fanden bei ihrer ersten Ausfühmng am Karls­ruher Hoftheater bei vortrefflicher Aufführung sehr beifällig.

aufn< $?; Leichenmarie" ist der geschmackvolle Titel des in Freiburg i. B. ein Denkmal errichtet werden.