No. 184. 50. Jahrgang.
Wiesbadener Tagblatt (Abend-Ausgabe). Verlag: Langgasse 27.
SO. März l»OS. Seite 5
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•otS Ausschusses sich auch nicht für dir ganze Forderung der Lehrer zu erklären vermochte, so glaubte sie denselben doch entgegen kommen zu solle» und beschloß, den Wohnungsgeld- zuschuß, sowie das Grundgehalt um je 100 Ml. und die Alters- zulage um 20 Mk. zu erhöhen. Die Minorität wird jedoch, dem Vernehmen nach, im Plenum für den Antrag der Lehrer cintreten.
— Schulbeginn. Eltern, deren Kinder di- hiesigen höheren Unterrichts-Anstalten besuchen, und welche Gegner des 7 Uhr-Schulbeginns sind, können die hierüber handelnde und an oas König!. Provinzial-Schulkollegium gerichtete Petition unterzeichnen in den Buchhandlungen von Feller u. Gecks, Jurany u. Hensel, Staadt: ferner bei C. Hack, Rheinstraßc 37,
A. Engel, Wilhelmstraß- 2, C. Acker, Große Burgstraß- 16.
, — Bogcnlicht. Die Elektricitäts-Mtiengesellschaft vorm.
C. Büchner Hierselbst schreibt uns: Im redaktionellen Thcil Stadt und Land" Ihres geschätzten Blatt:? vom 18. er. bringen Sic mit der Ueberschrift „Neues Bogenlicht" einen Artikel, wonach von der „Ballgesellschaft für elektrisch- Anlagen, hier, Bismarck-Ring" eine neue Bogenlampenart, und zwar die sogenannte Flammen-Bogenlampr, in Verkehr gebracht wird. Wir gestatten uns ganz ergebenst darauf aufmerksam zu machen, daß dies insofern nicht zutreffend ist, als wir diese Lampentype bereits seit einiger Zeit führen und auch bei hiesigen Konsumenten, beispielsweise ' bei der Firma „Hamburger Engros-Lagcr S. Blumenthal u. Co." zur Aufhängung gebracht haben. Ihre Angabe, wonach die „Ballgesellschaft für elektrische Anlagen" diele Lampen hier in Wiesbaden eingeführt hat, ist somit nicht zutreffend. Wir bemerken noch, daß wir selbstverständlich allen Interessenten mit Auskünften und Kostenanschlägen zur Verfügung stehen.
; — Die Kohlenlager an der Mainzer- und Lessingstraß- crhalten, wie beobachtet wurde, seit einiger Zeit nach Eintritt der Dunkelheit den Besuch ungebetener Gäste in Gestalt von halbwüchsigen Burschen, die sich Säcke mit Kohlen und anderem Brennmaterial füllen und Heimschleppen. Am Mittwoch Abend gegen 9 Uhr wurden wieder 5 bis 6 solcher Burschen gesehen, die schwer beladen die Mainzerstraße herauf nach der Stadt gingen. Di- Besitzer der betreffenden Kohlenlager seien auf der Hut!
— Ungewöhnliche Anstalten werden zum Niederlegen eines Baumes im Vorgarten des Paulinenschlößchcns getroffen. Da der Baum sehr/nahe dev Sonnenbergerstraße steht, so wäre ein einfaches Fällen desselben zu gefährlich. Daher mußten besondere Vorsichtsmaßregeln angewandt werden. Seit Freitag voriger Woche baut man ein Gerüst, das jetzt schon an-die Krone des Baumes heranreicht und den Zweck hat, nach und nach vom Wipfel herab die Entfernung des Baumes vornehmen zu können. Ueber den Bürgersteig hinüber bis fast in die Mitte des Fahrdammes dehnen sich die Vorkehrungen aus, sodaß auch der Verkehr auf der Sonnenbergerstratze etwas behindert wird. Nach den Vorbereitungen zu urtheilen, wird die Entfernung des Baumes noch mindestens eine Woche in Anspruch nehmen.
— Dcutschnationaler HandlungsAehülfcn-Vcrband.
Am Sonntag, den 8. März, fand in Cassel der „fünfte ordent- nche Gautag des Main-Weser-Gaues im D. tz.-V." statt. Vormittags erfolgte Seitens der' Stimmführer, Gasts und Mitglieder der Caffeler Ortsgruppen des D. H.-V. eine Besichtigung der Stadt, sowie von Wilhelmshöhe. Die geschäftlichen Verhandlungen begannen Nachmittags um 3 Ilhr in der „Stadt Stockholm", um gegen " Uhr Abends beendet zu sein. Den Berathungen folgte ein von den Casieler Ortsgruppen zu Ehren der anwesenden Stimmführer und Gäste veranstaltetes, sehr wohl gelungenes „Gaufest mit Ball". Die hiesige Ortsgruppe des D. H.-V. hatte auch zu dieser Tagung als offiziellen Vertreter ihren zweiten Vorsitzenden entsandt.
— Uobcrzcichnct. Die Bankcommandite Oppenheimer u. Co. theilt uns mit, daß die Zeichnung auf 4'h-procentige S ch ö f f e r h o f - H y P o t h« k a r - A n l c i he sofort nachEr- öffnung wegen mehrfacher Ueberzeichnung geschlossen worden rst.
— Patcntnachricht. Dem Herrn Georg Pö'llündt, Techniker bei der Königlichen Regierung hier, Hellmundstraße 54, ist ein von ihm konstruirter Brief- und Brödchenkasten mtt selbst schließender und von innen sich selbst verschließender Ein- wurfsthüre unter Nr. 171019 patentamtlich geschützt worden. Ferner hat derselbe Herr eine einradige Baukarre, bei welcher sich die Last derselben von selbst trägt, und welche sich durch Kipp- oorrichtung von selbst entleert, erdacht und ebenfalls zum Patent angemeldet. Dieselbe liegt beim Patentamt in Berlin aus.
— Verkehrs-Nachricht. Die diesjährige Ausgabe de Jura-Simplon-Bahn-Broschüre ist in neuer, hübscher Ausstattung erschienen und die Leser unseres Blattes erhalten d,e- selbe kostenlos im Reisebüreau Schottenfels hier, 29/31 Theater
Kolonnade. ..
— Auf »er Station Flörsheim entgleisten heute Früh Drei Güterwagen, wobei der Bremser Heinrich Bär überfahren und schwer verletzt wurde, sodaß er nach kurzer Zeit verstarb.
— „Tagblatt"-Sa>wnlungcn. Unserem Verlag wurden ferner übergeben: Von Herrn Rechtskonsulent Lumb aus einem Vergleiche 5 Mk. für warmes Frühstück und für denselben Zweck vonÄ. K.-Wiesbaden 3 Mk. Besten Dank!
o. Vergeben wurde von dem Magistrat die Lieferung des Bedarfs an'Tinte, Kreide und Schwämme für die städtischen Schulen auf die'Dauer von 6 Jahren an Herrn F. Rompel hier als Mindestsordernden.
o. Besitzwechsel. Die Herren Brauereibesitzer Gebrüder Esch haben ihr Haus Walramstraße 21 für 77,400 Mt. an Herrn Wirth Ewald K ü l l m e r hier verkauft.
— Meine Notizen. Di- V a k a n z e n l i st e für Militäronwärier Nr. 12 liegt in unserer Expedition unentgeltlich zur Einsicht offen. — Montag, den 24. März, feiert Herr Schlossermeister Georg Cron (früher mehrere Jahre Präsident des von ihm mitbegründeten „Militär-Vereins") und dessen Ehefrau Elise, geb. Franz, das Fest der silbernen Hochzeit. ________
N. Biebrich, 19. März. Heute Vormittag 11 Uhr stürzte dar 2 Jahre alte Töchterchen des Laboratorium- dieners Herrn Römer aus dem Fenster der im zweiten S,ock belegenen'Wohnung in der Friedrichsiraße auf das Trottoir und zog sich schwere Verletzungen zu. - In der hiesigen Realschule nahmen heute Früh die Reifeprüfungen ihren Anfang. Zum Prüfungslommiflar wurde Seitens der Kon,gl. Regierung Herr Direktor Stritter ernannt. — In Anbetracht des schonen Wetters machten heute Vormittag eine Anzahl Passagiere auf dem vor einigen Tagen einrangirten Paffagierdampfer d,e diesjährige erste Rheinreise. — Die neue Kaiscrstraße
wird seit einigen Tagen mit Bäumen bepflanzt und diese An
lagen werden viel zur Verschönerung unserer Stadt beitragen. — Der Musketier H e r r m a n n vom Regiment 143 zu Straßburg. welcher nach seinem bei seinen h,er wohnenden Eltern verbrachten Weihnachtsurlaub und seit ferner Rückkehr spurlo. verschwunden war, ist. nach einem Telegramm des dortigen Kommandos an seine Eltern, vorgestern aus der gelandet worden. Der Fall erregte seiner Zeit schon viel Aufsehen, indem nicht dns Geringste gegen den Mann vorlag und Seiten-, seines Trupventheils er als braver, ordentlicher Soldat ge> schildert wurde. Nach der Mittheilung beä Kommandos soll aller Wahrscheinlichkeit nach ein Mord vorliegen.
+ Tonnenberg, 19. März. Dieser Tage verzog von auswärts eine Familie hierher, die ein uraltes Mütterchen von 96 Jahren mitbrachte. — Montag und Dienstag hatten sich aus unserem Orte 4 t Militärpflichtige in Wiesbaden vor der Militäraushebungstommisston Zu stellen; davon
wurden für die verschiedenen Waffengattungen für tauglich be- funden. — Große Schaaren Wandervögel zogen, von Süden kommend, gestern Abend in später Stunde über unsere Gegend dem Norden zu.
* Mainz, 20. März. Rheinpegcl: 1 m 20 cm gegen 1 m 22 cm am gestrigen Vormittag.
Kleine Chronik.
Die Strafkammer in Darmstadt verurtheilte nach dreitägiger Verhandlung den H e i l m i t t e l s ch lo i n d l e r Schuhmacher zu 4 Jahren Gcfängniß, 4500 Mk. Geldstrafe und 10 Jahren Ehrverlust. .
In Eberswald« wohnt mit ihrer Mutter die emund-, zwanzigjährig- Luise Bartels, die die Geliebte des Arbeiters Geißler ist. Am 18. d. Morgens um die fünfte Stunde drangt dieser in das Schlafzimmer der ^beiden Frauen ein und gab aus einem Revolver mehrere Schüsse auf Beide ab. Die Mutter ward durch einen Schuß schwer verletzt, während ein zweiter Schuß die Tochter t ö d t e t e. Nachdem er die That vollbracht, erhängte sich Geißler am Fensterkreuz.
Aus Dessau wird gemeldet: Der Fabrikwachter Rauhhut von einer Roßlaucr Fabrik wurde ermordet sind beraubt aufgcfundcn. Der muthmaßlichc Raubmörder Hüttenrauch ist flüchtig.
- Der Maler Grimm aus. Hastedt ist in Bremen wegen Todtschlags begangen an der Ehefrau Schnackenberg in Osterholz, und dreier Diebstähle zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe vcrurtheilt worden.
Aus L e m b e r g , 20. März, wird berichtet: In B u s z a e z wüthet seit gestern ein großer/Brand. Eine bedeutende Anzahl Wohnhäuser sind eingeäschert. Vier Personen wurden von hcr- abstürzenden brennenden Balken schwer verletzt.
Aus Budapest, 20. März, wird berichtet: Während einer Spazierfahrt scheuten die Pferde des Grafen Szapary vor einem elektrischen Straßenbahnwagen und gingen durch. Die Equipage des Grafen wurde dabei völlig zertrümmert, er selbst und der Kutscher schwer verletzt.
Großfeuer in itcni-ijork.
New-Aork, 19. März. In Hoboken brach ein Brand aus, der vielfach der großen Feuersbrunst in den Lloyddocks ähnelt, nur in kleinerem Maßstab-. Das Phönix-Dock, der britische Dampfer „British Queen" und mehrere Lichterschiffe sind abgebrannt. Auch die benachbarten Docks wurden beschädigt, viele Baumwolle und Heu verbrannten. Ueber Ver- lüste 'an Menschenleben ist noch nichts Bestimmtes bekannt, jedenfalls ist derselbe nicht groß. Eine Zeit lang waren die. Docks der holländischen Linie gefährdet. Der Gesammtschaden beläuft sich vielleicht auf anderthalb Millionen Dollars, Die Scene war außerordentlich pittoresk, da die Flammen hoch gen Himmel schlugen und manche kleine Fahrzeuge brennend den Fluß hinuntertrieven, sodaß ein Pier in New-Aork in Flammen gerieth, die aber bald gelöscht werden konnten, während andere Piers die ganze Nacht gefährdet waren. Manch- Fährboote gerieften in Gefahr, von den umhertreibenden Fahrzeugen in Brand gesteckt zu werden.
Frage für Europa immer mehr ivachsende Bedeuturig ex*
lange, öffentlich seine Absicht bekräftige. Die franzoslsch- russischen Erklärungen, welche einen neuen Beweis sur die immer engere Solidarität zwischen den beiden iLtemten bilden, seien eine offizielle Bestätigung dafür, das; der englisch-japanische Vertrag Frankreich nicht zn beun- ruhigen brauche.
London, 20/ März. Ter Pekinger Korrespondent dev „Times" telegraphirt unter ■ dem 19. ds„ der russische Gesandte habe bei; Prinzen Tsching z>>r Uebernahme^dev Verpflichtung veranlaßt, das; bei den .Land- und ^>ee- streitkrästen in Nordchina keine Ausländer augesicL. itierben sollen. .Die Verhandlungen mit der Rnsiftck,- Chinesischen' Bank wegen Gewährung ausschließlicher Bergwerksrechte in der Mandschurei feietr seit dem Eingänge der amerikanischen Note und des Einspruchs Englands und Japans eingestellt worden, Die Verhand-, lungen wegen Räumung der Mandschurei dauern fort. Verschiedene Anzeichen sprechen für die Losung dieser Schwierigkeit in nicht ferner Zeit. Die Entsckpadigungs- sunime, welche China an Rußland für die Ausgaben zahlen solle, die diesen während der Besetzung der Bahn- linie- Schanhaikwan-Niutschwang erwuchsen, belaufe sich deni Vernehmen nach auf 700,000 Taels.
Madrid, 19. März. Das Programm des neuen Kabinets umfaßt nachfolgende Punkte: Wiedererofsirung der Kammer am l. April, Berathung des Bankgefetzmt- Wurfes, Bildung eine# besonderen Arberismmrstenunw, Reform des Octrois mit dein Bestreben, dasselbe, ganz ab- zuschaffen, Tecentralisation der Verwaltung, Herab- ininderung der Zahl der Bischöfe von 53 aus 49, Untersuchung über die Ordensgesellschaftcn und Kräftigung der Rechte dcö Staates gegen Eingriffe der Kirche.
D e p e s ch e n b ü r e a u Herold.
Berlin, 20. März. Nach einer Meldung des ^Lokal- Anzeigers" aus Washington erklärte der Botschafter von Holleben in einer Unterredung, daß er sich von der Amerikareise des Prinzen Heinrich dauernd günstige politische 'Nachwirkung verspreche und daß ihm wün allen Seiten geäußert worden sei, , es würden ischsiolche geltem machen.' Die Reise und der Aufenthalt des Prinzen hätten nicht günstiger verlausen können.
Prag, 20. März. In der Kapuzinerkirche zum heiligen Joseph kam es während der gestrigen predigt zu einer Demonstration. Als der Priester deutsch zu predigen begann, verlangten die Anwesenden dw P«d«t in tschechischer Sprache. Da der Geistliche ivelter deuW predigte, verließen die Tschechen unter großem Lärm die
Bclgrnd, 20. Bkärz. Ter König hat bisher noch 'fme Entscheidung über die Demission des Kabinett» Gstroften. Voraussichtlich wird die Demission erst nach Schluß der knptschina erfolgen. ___
Letzte Nachrichten.
Continental-Telegraphen-Compagnie.
Berlin, 20. März. Die „Voss. Ztg." meldet: Zu der voin Bundesrath geplanten Neuordnung des Verkehrs niit Geheimmitteln vorbereitet das Aeltestenkollegium der Berliner Kaufmannschaft eine Eingabe, die für die berechtigten Interessen sowohl der pharmazeutischen Industrie wie des Handels und der Presse nachdrücklich eiu- tritt. Die „Voss. Ztg." veröffentlicht einen vom Verein für pharmazeutische Großindustrie dein Bundesrathe überreichten Gesetzentwurf zu dem Reichsgesetz über treu Verkehr mit Geheimnutteln. — Zu der Meldung dev „nationalliberalen Korrespondenz", daß die Stellung des Bundesrathes in der Diätcnsrago eine ablehnende sei, wiederholt 'die „National-Ztg.",. daß eine Lösung der Frage im Bundesrath bisher nicht gesunden und erst nach Ostern zu erwarten sei.
Stuttgart, 20. März. Gegenüber den Mittheilungen über eine'gemeinsame Reise dos Kaisers und des Königs von Württemberg durch die Nordsee bis nach Skagen erfährt der „Schwäb. Merkur" von zuständiger Seite, daß, soweit diese Nachricht den König betrifft, zur Zeit hiervon nichts bekannt ist.
Paris, 20. März. Tie erst heute veröffentlichte französisch-russische Erklärung wird von den wenigen Blättern/welche sie bisher besprechen, als bedeutungsvolles Schriftstück behandelt. Der „Figaro" schreibt, die vor 0 Jahren erfolgte Proktamirung des französisch- russischen Bündnisses findet nun ihre thatsächliche Beseitigung und bilde angesichts der anderen Grnppirungen die Norm für ihre Aktion. Die erste Konsequenz des englisch-japanischen Bündnisses, welches manchen Blättern so bedenklich erschien, sei eine unzweifelhaft von friedlichem Geiste erfüllte politische Kundgebnug. Die Erklärungen Frankreichs und Rußlands hätten von Neuem die für ipre Aktion inaßgebenden Gesichtspunkte dargelegt. Es sei aber angebracht, daß der Zweibund angesichts neuer Gruppinmgen und in dem Augenblick, wo die ostasiatiM
UoLkswirthschaftliches.
Fruchtmarkt zu Limburg vom 19. März. Rot^r Weizen Per Matter 14 Mk. 55 Pf., per 100 Kilo 18 Mk. 12 Pf..
Korn per Malter 10 Mk. 70. Pf., p«r 100 Kilo 14 Mk. 26 Pf..
Gerste per Matter 9 Mk. 48 Pf., p-r 100 Kilo 14 Mk. 5^ Pst.
Hafer per Malter 8 Mk. 55 Pf-, per 100 Kilo 17 Mk. 10 Pf.
= Grofr-Gerau, 19. März. Die Aufhebung drr Sperr- maßregeln kam unserem Ferkel markt sihrzu. Statten. Der Auftrieb ivar entsprech-.nd besser und bas Geschäft entwickelt, sich sehr rasch und flott. Aufgetriebm waren 230 Stuck, dre alle Nehmer sanken. Dem Borgesagten entsprechenbb waren^di- Prcise v-rhältnißmäßig fest und kosteten Ferkel 14 bis 25 BVL* Springer 30 bis 85 Mk. und Einlegschwc,ne 42 brs ^0 M. pro Stück. Für den nächsten, am 24. d. M. stattflndenden Markt dürfte wieder ein großer Auftrieb zu erwarten sein irno es steht ein Herabgehen der Preise in Aussicht.
Geldmarkt. Coursbericht der Frankfurtt» Börse vom 20. März, Mittags 12(4 Uhr. Kredü-Micn 219 50 Diskonto-Kommandit 196.20, Staatsbahn 144.80, Lombarden 18.80, Laurahütte 199.20, Bvchumer 196.2?, Gelsentirchener 164.50, Harpemr 164.—. Tendenz: unver-
W i e n , 20. März. Oesterreichische Kredit-Aktien B97.75, Staatsbahn-Akticn 667.—, Lombarden 68.20, Marinsten 117.40. Tendenz: still. _ .
Geschäftliches.
wird von allen Cacao- trinkern wegen seines Wohlgeschmackes und seiner Nährkraft bevorzugt, ‘/s Kilo genügt für 100 Tassen.
Eis ist
junge Muttce,. ob Sie Ihren Kindern zum - Mittagsthch oder als _ Abendbrot die leichtver-
daulicheu und doch nahrbasten , »Hallers Hausmacher Erer- Nudein» Marke Ascheubrövei", vorsesien, stcls werden dieietbcil Ihren Kiemen gui bekömmlich jeiu, da sie unter wlssenschaftUcher Coutroie ohne Farbzujatz hergesiellt sind und keine Blulickärfe bilden. Erhältlich in allen veycren Cololiim- waarenhaiidluugen. _ **
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verantwortlich für Politik und Feuilleton: W. S ch u I te vom Brübl. für den übrigen redaktionellen Tbeil: C. Röiderdt; für d»e Anzeigen undsiieklamcn: H Tornaus: iammtlich in «tesbaben.
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