Einzelbild herunterladen
 

fl

t-

* Der Automobilsport kommt auch bei uns, obgleich weniger schnell als bei den für alles Neue rascher empfänglichen Franzosen, immer mehr in Aufnahme. In Frankfurt ist eine größere, ständige Ausstellung von Fahrmotoren aus der be­rühmten Fabrik von Benz in Mannheim eingerichtet worden und der dortige Vertreter hat bereits mehrfach hohen Gästen,' welche die kranke Kaiserin Friedrich in Eronberg besuchten seine Vehikel vorführen müssen, da man fich in diesen Kreisen lebhaft für den neuen Sport, der durch die Fernfahrt Paris-Berlin ein so kräftiges Lebenszeichen von sich gab, interessirt. Die hiesiae Vertretung der Mannheimer Fabrik, die rührige Firma Hugo ^’ er am schon ca. 10 der leistungsfähigen

Toff-Toffs unterbrachte, hat nun ebenfalls eine ständige Aus stellung dieser modernsten der modernen Vehikel in einer statt­lichen Reimsage des Hinterhauses Friedrichstr. 36 eingerichtet. Wir fanden dort eine Anzahl elegant aussehender Wagen der ver­schiedensten Konstruktion und verfehlen nicht, allen denen, welche sich für die benzingetriebenen Benzmotore und für den Auto­mobilsport überhaupt interessiren, den Besuch dieser Ausstellung warm zu empfehlen. Die fach- und sachverständigen Erklärungen des Herrn Grün verschaffen Einem dabei den besten Einblick in das Wesen des neuen Verkehrsmittels, das zweifellos eine be- deutende Zukunft hat.

— Fund auf der Eisenbahn. In dem vorgestern Abend um 7 Uhr 83 Minuten in Frankfurt fälligen I)-Zuq der Taunus bahn fand, wie die „Kl. Pr." meldet, der dienst- thuende Schaffner in einer Abtheilung zweiter Klaffe ein Portemonnaie mit 10 27 Mk. nebst Fahrkarte Wies- Heidelberg. Alle Nachforschungen nach dem Eigenthumer des bedeutenden Fundes waren bisher erfolglos.

, o- Die Rekruteneinstellung hat, soweit deren Festsetzung noch Vorbehalten ist, infolge Verfügung des Kriegsministeriums m diesem Jahre in der Zeit vom 17. bis einschließlich 19. Oktober statt.

o. Zwei Bauernfänger, von denen noch nicht bekannt ist, wie lange ste sich hier aufhielten, haben gestern einen Hand- Werker, der sich auf der Durchreise nach seiner Heimath in Hannover befand, am Bahnhof in ihr Netz gelockt und später auf einem Spaziergang in den Wald im Kartenspiel aehöria qe- Alpst. Der Mann hatte schließlich 100 Mk. verloren, von den ihm die Gauner „großmüthig" 20 Mk. als Reisegeld zurück- gaben. Der Gerupfte machte die Polizei auf die gefährlichen Kerle, von denen nur der eine am Bahnhof sichtbar war der andere aber, wie das so deren Art ist, erst nachher im Walde'auf- tauchte, aufmerksam, und es gelang auch, einen festzunehmen, der andere aber, und zwar gerade derjenige, der den Raub bei sich trug, ist zwar vorläufig entkommen, die Polizei soll ihm aber auf der Spur sein.

... o. Weed« Einer. Am Freitag hat wieder einer jener rücksichtslosen Radler, die in der letzten Zeit so viel Unheil ge­stiftet haben, an der Ecke der Goldgaffe und Grabenstraße eine grau umgerannt, sodaß dieselbe heftig auf das Straßenpflaster -ufschlug und eine nicht unerhebliche Verletzung am Kopf davon- irug.

— Gnterrcchts- und Vereinsregister. In das

Guterrechtsregister ist eingetragen worden, daß die Eheleute Kellner Max Robert G l a e s e r und Julie, geb. Meyer zu Wiesbaden durch Vertrag vom 21. Mai 1901 die Verwaltung und Nutznießung des Mannes ausgeschlossen und Gütertrennung eingefuhrt haben, ferner, daß die Eheleute Taglöhner Peter Giebermann und Elise, geb. Pracht, zu Erbenheim durch Vertrag vom 25. Mai 1901 die Verwaltung und Nutznießung des Mannes an dem Vermögen der Frau ausgeschlossen haben.

— In das Vereins regist er ist der Turn-Verein Kloppenheim, eingetragener Äerein, in Kloppenheim ein­getragen worden.

— Ausgewiesen. Dem Großherzogl. Badischen Staats­angehörigen Wilhelm Bayer aus Mainz ist von der Königl. Regierung . hier _ aus allgemeinen polizeilichen Gründen der Aufenthalt im Gebiet des preußischen Staates untersagt worden, ebenso den österreichischen Staatsangehörigen Kaufmann Pinkus E: s e n b e r g zu Frankfurt a. M., geboren am 30. April 1852 zu Zmigrod in Galizien, sowie dessen Ehefrau, Chawa Eisen­berg, geb. Spira, geboren am 30. April 1853 zu Zmigrod, ferner deren großjährigen Kindern Jser Eisenberg, geboren am 21. Januar 1877 zu Zmigrod, nebst Ehefrau, Biewe, geb. Margulies, desgleichen den Markus Eisenberg, geboren am 28. Dezember 1878 in Zmigrod, sowie den minderjährigen Kindern des Pinkus Eisenberg: Ryfka, Wolf und Oskar.

e Fuybalk. Die Sommermannschaft des I. Hanauer Fuß­ballklubs 1893, bestehend aus dessen besten Spielern, wird ge­legentlich eines Ausfluges nach Wiesbaden morgen NachmitWA 5 Uhr, auf dem Exercirplatz an der Schiersteinerstraße mit I. Fußballmannschaft der „Turn-Gesellschaft" ein Gesellschaft- spiel zum Ausirag bringen. Das Spiel dürfte sehr intereßanj werden und ist ein Besuch desselben nur zu empfehlen.

Ans Kadern mrd Sommerfrischen,

* Bad Homburg, 4. Juli. Heute kamen etwa sechzig englische Ingenieure hierher, um die elektrische Bergbahn nach der Saal bürg zu besichtigen. Am Abend fand ein Festessen auf der Terrasse des Kurhauses statt, zu dem die Elektricitätss Aktien-Gesellschaft vorm. Lahmeher u. Co. eingeladen hatte. Nächsten Sonntag, den ?. Juli, findet die Grundsteinlegung für einen Aussichtsthurm auf dem F e l d b e r g, dem höchsten Gipfel des Taunus, statt. Der Thurm wird eines der größten Bauwerke dieser Art, da er bis zur Spitze 36 Meter messen soll. Die Kosten sind auf 60.000 Mk. veranschlagt und bis auf einen geringfügigen Betrag, den der Frankfurter Tauuusklub übernimmt, durch freiwillige Zeichnungen aufge­bracht worden. Der Entwurf rührt vom Architekten Adolf Haenle in Frankfurt her; die Ausführung des Baues erfolgt durch die Firma Philipp Holzmann daselbst. Das für den Vau nothwcndige Gelände (15 Ar) auf dem Feldberggipfel wurde von der preußischen Forstverwaltung gegen eine jährliche Abgabe von 6 Mk. pachtweise an den Taunusklub überlassen. Der Bau­plan wurde dem deutschen Kaiser unterbreitet und erhielt am 1. April d. I. die Allerhöchste Genehmigung. --Herr Direktor 11«. Ernst Schulze vom Homburgcr Kaiserin Friedrich- Gymnasium wurde vom Kaiser eingeladen, an der von der Hamburg-Amerika-Linie vom 18. August bis 10. September veranstalteten Nordlandfahrt Theil zu nehmen.

Zehte Uochrichlerr.

Lontiuental-Tele graphen-Compagnie.

^ London, 5. Juki. (Oberhaus.) Auf eine Anfrage Spencers erwidert Sekborne, die Stärke der Mittelmeer- lotte sei eine Frage der Eintheilung, welche di? Admi­ralität, die genaue Kenntniß der Lage habe, allein eirt- cheiden könne. Die Flotte müsse stark genug sein, um zede Ausgabe, zu deren Erfüllung sie berufen werden ünnte, mit Erfolg zu lösen. Die 8 Seemächte hätten zu- ammen 318 Schlachtschiffe und Kreuzer im Dienst, davon entfielen auf England 120. Wegen verschiedener Er- "ordernisse des Reiches wurden während des letzten

Wahres zeitweilig Schiffe aus dem Mittelmeer und dem Kanal abkommandirt. In der Kriegsstärke wäre das Mittelmeergeschwader vollkommen ieder Aufgabe ge­wachsen. Die von dem Vorredner angedeutete kritische Lage gründe sich auf der Hypothese, daß Englands Gegner bei vollkommen klarer, politischer Atmosphäre England ohne Warnung angreifen und ohne Englands Wissen inobilisiren würden. Das sei aber eine thörichte Hypothese. Der Hinweis, daß das Mittelmeergeschwader ständig auf Kriegsfuß gehalten werden müßte, sei un­sinnig. Das erste Unterseeboot würde im September fertig. Die Admiralität beschloß auf Malta einen Wellenbrecher zu bauen.

Nokohnma, 5. Juli. (Reuter-Meldung.) Die Un- ruhen in der Mandschurei dehnen sich weiter aus. Ein Trupp aufrührerischer Chinesen , überschritt den Aalu- Fluß, wurde aber von koreanischen Truppen zurück­geworfen. Die Chinesen verloren 12 Mann. — Der Kaiser voir Korea verbot die Ausrüstung der koreanischen Garde mit japanischen Gewehren.

Dcvefcheubnre a n verold.

Berlin, 6. Juli. Ein Nachspiel vor dem Kriegs­gericht fand, wie aus T h o r n gemeldet wird, die im Mai vor dem Oberkriegsgericht gegen den Sergeanten Abromest wegen Achtungs-Verletzung, Gehorsams-Ver-

beiden Damen blickten eifrig in die Karte und betrachteten sich dre Gegend.

„Mein Gott!" sagte meine Frau. „Da henun stehen aber wemg Namen. Das scheint mir doch eine recht ein same Landschaft zu sein."

„Das Innere Westfalens ist nicht mit vielen Dörfern gesegnet", dozirte ich. „Da trennt sich das Land in lauter einzelne Höfe, auf denen der Bauer selbstherrlich residirt, j5. te N^leiner Fürst. Das Ganze gemahnt noch an die Wirthschast des altgermanischen freien Bauern und Edelmgs."

Diese Auslegung schien den Beiden wohl zu gefallen.

„Aber sieh nur, Papa, diese vielen kleinen Strichel­chen da auf der Karte. Das bedeutet, daß um diese Bäche da herum dre ganze Gegend sumpfig und moorig ist", äußerte meine Tochter und meine Frau stöhnte: „Am Ende kriegt man da noch dasSumPffieber. UndSchnaken weroen da auch mehr als genug wachsen. Und in eine vernünftige Stadt zu komnren, wo man ordentlich ein- kaufen und mal ein gutes Konzert hören oder einTheater besuchen kann, damit scheint's mir in dieser Gegend Essig zu sein."

„Schimpfe mir nur nicht auf die Gegend, wo wir unsere eigene Scholle hoben werben", entgegnete ich fast heftrg „Jst die Gegend faul und der Boden schlecht, wre rch allerdings vermuthe, nur: wohl, dann wird das Gut arzch größer sein, als wenn es am Hellweg in der Kornkammer Westfalens, läge, wo unser alter Schulten­hof stand. Hm, ich möchte fast wetten, daß unser Wald- gut mindestens dreihundert arrondirte Morgen Grund hat und somit eigene Jagdgerechtsamkeit."

„Famos!" jubelte meine Tochter. „Eigene Jagd ist ganz fainos! Zwei Flinten hast Du ja schon, Papa."

„Ach was, das sind nur Teschings. Die werdet Ihr bekoinmen, wenn's Euch Spaß macht, mal 'nen Spatz herunterzuknallen. Auch ist's ja gut. wenn auf einenr einsamen Waldaute die Damen, mit dein Schießprügel.

Weigerung und Beleidigung gegen Vorgesetzte statt- gefundene Verhandlung. Diese hatte dazu geführt daß rase von vier Monaten Gefängniß auf soll,s Wochen Mittel-Arrest herabgesetzt wurde, weil der Gerichtshof die llaberzeugnng erlangte, daß Abronreit vorschriftswidrig behandelt worden war. Deshalb hatten sich nun Haupt- mannHuber uiidLeutnant Prey wegen vorschriftswidriger Behandlung und Beleidigung von Untergebenen zu ver­antworten. . Die Beleidigung bestand in Anwendung grober Schimpfworte. Hauptmami Huber wurde zu einer Wock-e und Leutnant Prey zu zwei Wochen Stuben- Arrest verurtheilt.

cn Lmch'm, 6. Juli. Das Unterhaus nahm diese '*5 ^06 gegen 52 Stimmen einen Kredit von

0,300,500 Pfund Sterung für Neubauten von Kriegs- schifferi an. J

P t' Expreß" meldet aus

New -Dort : Ein Großkaufmann aus Manila er-

E Amerikaner hätten die Unterwerfung Aguinaldos ourch Bestechung mit einer Million Dollar erlangt.

. F.^antmopel, 6. Juli. Die P e st nimmt einen be- Akl'chwi Charakter an, denn sie hat sich durch sämmt- liche Stadttheile verbreitet. Der Sanitätsrath wird heute umsasieude Maßregeln zur Bekämpfung der Seuche ergreifen.

. vb. Berlin, 6. Juli. Das „B. T." meldet aus B e r e n t m Westpreußen: Mittags wurde auf der Bahnstrecke zwischen Bereut und Butow ein von einer Frau geführtes Fuhrwerk von einem Reviswnszug überfahren. Zwei Mitfahrende wurden so fort getödtet, die Frau schwer verletzt.

_. ' v ^' 3uli. Auch über das Verinögen des

Direktors Schmidt von der Aktiengesellschaft für Treberll_

ist Konkurs eröffnet worden.

IkI. Cassel, 6. Juli. Die hiesigen Fabriken der Treber- trocknungs-Gesellschaft arbeiten einstweilen trotz des Konkurses noch weiter.

hl. Breslau, 6. Juli. Der „Breslauer General-Anzeiger" meldet: Auf der Station Beuthen in Oberschlesien fuhr heute Nacht 1 Uhr 3 Min. der von Breslau um 10 Uhr 3 Min. ab- gehende Schnellzug auf einen in einem Nebengleise stehenden Extrazug des Eirkus Varnum und Bailey, der gestern in Glei- witz Vorstellungen gegeben hatte und um 11 Uhr auf dem Bahn- hof eingetroffen war. Der Schnellzug zertrümmerte drei Wagen des Extrazuges und fuhr dann in das Empfangsgebäude hinein. Ein Stallmeister und ein Bedienter des Cirkus wurde getödtet, desgleichen 10 Pferde. Mehrere Personen und Pferde stnd verletzt. Der Schaden ist bedeutend.

lul. Salzburg, 6. Juli. Der vermißte Nürnberger Tourist Gaukler ist wohlbehalten zurllckgekehrt.

llll. Prag, 6. Juli. Der Mädchenmörder H i l s n e r ver­übte im Zuchthausc Pankrac einen Selbstmordversuch durch Er­hängen, wurde jedoch vom Gefangenenwärter rechtzeitig daran verhindert

wh. Paris, 6. Juli. Die Automobilfahrerin Frau Dugast, die an der Schnellfahrt Paris-Berlin theilgenommen hat, erklärte einem Berichterstatter des „Matin": Sie habe auf ihrer Fahrt durch Deutschland überall einen so überaus freundlichen Em­pfang gefunden, daß sie nur eine Dankesschuld abtrage, wenn sie dies öffentlich feststelle. Dem Sportblatt „Velo" zufolge besteht in Automobilistenkreisen die Absicht, in der Nähe von Paris eine große Rennbahn für Motorwagen zu bauen. — Der Kriegsminister hat angeordnet, daß den Landwirthen im Departement „Untere Charente" zur Bekämpfung der Heu­schreckenplage Soldaten zur Verfügung gestellt werden sollen.

wb. London, 5. Juli. Die „Times" melden aus S i m l a vom 3. Juli: Das Ausbleiben des Monsuns erregt große Be- sorgniß. Der ganze Nordwesten Indiens, einschließlich Gudscherat, der nordwestliche Theil des Hochplateaus Central­inbiens, sowie die Ebene des Indus und Ganges hatten in der i^gangenen Woche keinen Regen.

wb. Konstantinopel, 5. Juli. (Meldung des Wiener Korr.-Bllr.) Hier wurden zwei neue Pestfälle konstatirt. Im Vorort Kassim-Pascha ist eine Griechin, in Galata ein Tischler erkrankt. Morgen findet eine außerordentlich« Sitzung des Sanitätsraihs statt.

umzugehen verstehen. Ich werde mir natürlich einen Drilling anschaffen, das bin ich mir schuldig. — Weißt Du, mir gefällt die Gegend schon ganz gut. Das sumpfige Terrain wird wahrscheinlich Bekasinen haben. Das ist eine interessante Jagd. Und wo Wasser und Sumpf ist, da muß man halt drainiren, kann aber auch famose Fischteiche anlegen. Das ist ganz mein Fall. Wartet's nur ab, das werden wir schon Alles kriegen. Und daß da kein Kornboden zu sein scheint, na, das quält mich auch nicht grade. Das ist gut, sogar sehr gut, denn dann brauche ich als Bauer, wollt' sagen als Land- wirth, nicht mit den Agrariern so gottsträflich zu agi- tiren und ihre Forderungen zu vertreten, die ich als Journalist bekämpft habe. Siehst Du, das wäre mir sonst sehr fatal gewesen, von wegen der Gesinnunqs- tüchtigkeit."

Meine Frau hörte meine Rede mit Staunen an. „Du sprichst wirklich von diesen Dingen, als wenn Du einen ziemlichen Begriff davon hättest."

Ich warf mich in die Brust. „Ja, das ist mir von Urväterzeiteir her so gewissermaßen angeborm; zudem bin ich doch ein Jüngling vom Lande. Was mir zum Landwirth noch fehlt, das werde ich bald los haben. In­teresse an der Sache, praktischen Blick und angeborene Schläue, ich sag' Dir, die Sache ist gar nicht so ohne."

Meine Frau seufzte. '„Es muß Alles jedenfalls sehr, sehr gut iiberlegt werden. So leicht giebt man doch einen Beruf nicht auf, in dem man sich eine gute und ange­nehme Position errungm hat. Uebrigens, wie ich Dich kenne, kannst Du ja doch die Tinte nicht halten."

„Nun, so viel Zeit wird mir hoffentlich die Land- wirthschaft noch übrig lassen, daß ich hin und wieder noch einmal etwas schreiben kann. Das aber ist gewiß, daß sich der brave Lllann, der mir das Gut vermacht hat, nicht in mir getäuscht haben soll. Ich werde meine ganze'Kraft darein setzem das Erbe würdig zu verwalten.

'. . (Schluß folgt.)

Vo!ksrmrtljschaft1iches.

Frnchtmarkt zu Mainz vom 5. Juli. Die voraussicht­lich gute Kornernte bewirkte starkes Angebot von inländischem Korn zu billigeren Preisen. Weizen, bei ebenfalls starkem An­gebot, unverändert. 100 Kilo Weizen, Naffauischer und Pfälzer 17 Mk. bis 17 Mk. 25 Pf.? 100 Kilo Korn, Naffauisches und Pfälzer 14 Mk. 25 Pf. bis 14 Mk. 50 Pf., 100 Kilo Gerste, Nassauische und Pfälzer 16 Mk. bis 16 Mk. 50 Pf., Prima amerikanifcher Red-Winter-Weizen 17 Mk. bis 17 Mk. 25 Pf., La-Plata-Weizen 17 Mk. bis 17 Mk. 75 Pf., Russischer Weizen 17 Mk. bis 18 Mk., Amerikanischer Roggen 14 Mk. 25 Pf. bis 14 Mk. 50 Pf., Russischer Roggen 14 Mk. 25 Pf. bis 14 Mk. 60 Pf., Hafer 14 Mk. 50 Pf. bis 15 Mk. 50 Pf.

Grschästlichrs.

Hippodrom-Variete,

Frankfurt am Main. — Telephon 2545.

Angenehmes und selienswerthestes Sommer- Vergnügungs-Imkul.

Täglich Abends 8 Uhr: Große internationale Vorstellung.

Von Montag, den 1. Juli, ab:

5 ^ Weifles Programm.

Jede Kammer ein Schlager. F7

Die Aste»d-A«sg«de enthalt 1 Krilage.

Der unerlaubte Nachdruck unserer Original-Artikel ist verboten.

Leitung: W. Schulte vom Brühl in Wiesbaden.

BcranUvortlich für Politik und Feuilleton: SS. Schulte vom Brühl: für den übrigen reduktiouelle» Theil: I V.: C. Losacker: für die Anzeigen und Reklamen: I. Ebert; fämmtlich in Wiesbaden.

Druck und Verlag der 8. Schellenbcra' ickeu Lvl>B»chdruckerei in Wiesbaden.