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des

Wiesbadener Tagblalts.

Uo. 45.

Samstag, de« 13. April.

Verlags-Fernsprecher: Nr. 2266.

1901.

8 .

4.

5.

Bekanntmachung aber Abhaltung der Frühjahrs -Control- Bersammlnngen 1901.

Zur Th-ilnaiune an den FrühjahrS-Control- Verfainniluiißcu werden berufen:

1. Sämmtliche Reservisten (mit Einschluß der Reserven der Jägerklasse A der Jahrs- ßaffen 1888 bis 1892);

2. die Mannschaften der Land- und Sce- webr I. AuigebolZ mit Ausschluß Dec- ftmgen, welche in der Zeit vom 1. April bis 80. September 1889 in den aktiven Dienst getreten sind; sämmtliche geübte und nicht geübte Ersatz Reservisten:

die zur Disposition der Trnppentheile Beurlaubten;

die zur Disposition der Ersahbehörden Entlassenen. Die zeitig Gcmzinvalide», sämmtliche Halbinvaliden und die nur Gariiisondicnstfähigeii, sowie die Mami- schaften der Jägerklasse A haben mit ihren Jahresklassen zu erscheinen.

Die Coutrolpflichligen de« Kreises

Wiesbaden Stadt

haben.zu erscheinen wie solgt:

In Wiesbaden im öderen Hofe der alten Infanterie-Kaserne — Tchwalbacherstratze. —

. . - Sämmtliche Mannschaften der Garde, sowie di« Mannschaften der Provinzial- I,»sanier,« und zwar:

Jahrgang 1«33, 1889 Dienstag, den

9. April 1901, Vormittags 9 Uhr.

1890, 1891 Dienstag, den

9. April 1901, Nachmittags 37- Uhr.

Sahrgang 1892, 1898 Mittwoch, den

10. April 1901, Vormittags 9 Uhr. Jahrgang 1894 Mittwoch, den 10. April

1901, Nachmittags 3'/- Uhr.

Jahrgang 1898 Don«erstag, de» 11. Slpril 4901, Vormittags 9 Uhr.

Jahrgang 1896, Donnerstag, den 11. April 1801, Nachmittags 3'/, Uhr.

Sahrgang 1897 Freitag, den 12. April 1901, Vormittags 9 Uhr.

2ahraar»g l8v8, 1899, 1900 Freitag, de,,

12. April 1901, Nachmittags 3'/- Uhr.

II. Di« übrigen gedienten Mannschaften Und zwar: Marine, Jäger, Kavallerie, Fcldartillerie, Fußartitterie, Pioniere, Eisenbahntruppen, Train (cinschl. Kranken­träger), SanitätS- und Veterinärpersonal und sonstige Mannschaften lOeeonomie- Handwerker, Arbeitssoldaten pp.) wie solgt: Jahrgang 1888, 1889, 1890 Sanistag, den

13. April 1901, Vormittags 9 Uhr.

1891 ' 1892, 1893 Samstag, den 13. April 1901, Nachmittags 3 1 /* Uhr. Jahrgang 1894, 1895 Montag, den

18..Aprtl 1901, Vormittags 9 Uhr. Jahrgang 1896, 1897 Montag, de,

15. April 1901, Nachmittags 3'/- Uhr. Jahrgang 1898, 1899, 1900 Dienstag, den 1«. April 1901, Vormittags 9 Uhr.

III. Di« Ersatz-Reservisten:

J2& 8 '«* 889 Dienstag, den 1«..Apr,l 1901, Nachmittags 8'/- Uhr. Jnhrgang 1890, 1891 Mittwoch, den

17. Aprrl 1901, Vormittags 9 Uhr. Jnvrgang 1892, 1893 Mittwoch, den

17. April 1901, Nachmittags 3'/. Uhr.

i 895 Donnerstag, den

18. April 1901, Vormittags 9 Ul»r. ^nyrgaug 1896 Donnerstag, den 18. April

1901, Nachniittags 87- Uhr.

Jahrgang 1897Freitag, den 19. April 1901, .Vormittags 9 Uhr.

Jahrgang 1898, 1899, 1900 Freitag, den

19. April 1901, Nachmittags 37, Uhr.

Die Coittrolpflichtigen des Kreises

. Wiesbaden Land

haben in erscheinen, wie folgt:

> . I» Wiesbaden

tw oberen Hofe der alten Infanterie- Kasern«, Schwalbacherstratz«: ^U).Zon„abcnd, den 20. April 1901, Vor- U"»aaS. 0 Uhr, die sümmtlichcn Mannschaften ans. Dotzheim,

Sonnabend, den 20. April 1901, Vor- lU'nagv 11 Uhr, die sämmtliche» Mannschaften aus^Anniigen. Bierstadt »nd Breckcnheim, "'uSonnabend. den 20.21pril 1901, Nach. Mittags 37» Uhr, die sämmtliche,, Ma»n- faorii U QU8 ® t ^ tl, ' )e ' nl '8’' l '«itfnfiein und Georgen-

den 22. April 1901, Vor- mittags 9 Uhr, die sämmtlichen Mannschaften auriHkßloch, Igstadt, Kloppcnheim, Medenbach, Aaitrod und Nordenstadt,

"'^"niag, den 22. April 1901, Nach­mittags 37» Uhr, die jcimnitlichcn Ma»n- Ichasten ans Rambach, Somienberg und Wild­sachsen.

„ , . . I« Biebrlch a Rhein

auf dem Kasernenhof der Uulerosfizier-Schule:

2lm Dienstag, den 23. April 1901, Vor- mittags 9 Uhr, die Maimschasten der La»d- "ad, Secwehr 1 . Aufgebots der Jahresklassen 1888 bis 1892einschließlich ans Biebrich a/Rhein, ain Dienstag, den 23. 2lpril 1901, Vor­mittags 11 Uhr, die Main,schaslen der Reserve der Jahresklassen 1898, 1894 und 1898 aus Biebrich a/Rhein.

am Dienstag, den 23. April 1901, Nach­mittags 3 Uhr, die Mannschaften der Reserve der Jahresklasscn 1896 bis 1900 einschließlich, sowie die zur Disposition der Trnppentheile »nd Ersatzbehördki, entlassenen Mannschaften aus Biebrich a-Riiein,

am Mittwoch, den 24. April 1901, Vor­mittags 9 Uhr, die sämmtlichen Ersatz Reservisten der Jahresklassen 1888 bis 1900 ans Biebrich «'Rhein,

am Mittwoch, de» 24. April 1901, Nach mittags 3 Uhr, die sämimlichen Mannschaften ans Schierstein.

In Hochheim a/Main

(auf dem Schloßhof bei der Rath. Kirche):

Am Donnerstag, den 25. April 1901, Vor­mittags 97» Uhr, die sämmtlichen Mannschasteii aus Hochheim,

am Donnerstag, -den 25. April 1901. Nachmittags 2 Uhr, die sämmtlichen Manila schäften aus Delkenheim, Masscnhcim, Walla» und Wirker.

I» Flörsheim a. M.

(auf dem Platz zwischen Kirche und Schule):

Sin, Freitag, den 26. April 1901, Vorm 107» Uhr, die sämmtlichen Mannschaften ans Flörsheim,

am Freitag, den 26. April 190t, Rachm 2 Uhr» die sämmttichen Mannschaftc» ans Diedenbergen, Eddersheim und Weilbach.

Auf dem Deckel jeden Militär- und Ersatz- Reserve-PasseS ist die Jahreszahl des Inhabers angegeben. Zugleich wirb zur Kenntniß gebracht

1. daß besondere Beorderung durch schrift­lichen Befrist nicht erfolgt, sondern diese öffentliche Anffordernng der Beorderung gleich zu erachten ist;

2. daß jeder Coittrollpflichiigc bestraft wird, welcher nicht erscheint, bezw. willkürlich zu einer andern, als der ihm befohlenen Eontrollversammluiig erscheint.

Wer durch Krantheit oder durch sonstige besonvers dringliche Ver­hältnisse am Erscheinen verhindert ist, hat ein von der Ortsbehördc beglaubigtes Gesuch dem Hauptmeldeamt hier baldigst cinznreichen.

Die Entscheidung trifft das Bezirks- Cvmmando.

Wer fortbleibt, ohne daß ihm die Geiichmigung seines Gesuchs ziigegangen ist, macht sich strafbar;

3. daß es verboten ist, Schirme und Stöcke ans den Controllplatz mitznbriiige»;

4. daß jeder Mann seine Militärpapicrc (Paß »nd Fiihrnngszmgniß) bei sich haben muß.

Hierbei wird noch besonders bemerkt, daß im Militärpaß die am 1. April ab gültige Kriegsbearderulig, bezw, Paß- notiz eingeklebt sein muß; v. daß bei den Leuten der Reserve der Fuß- truppen der Jahrcsklasse 1898 die Füße gemessen werden, also sauber sein müssen, Wiesbaden, im März 190l.

Kgl. Bezirks-Commando.

Bekanntmachung, betreffend die Einrichtung von Sitzgelegen­heit für Angestellte in offene» Verkaufs­stelle,».

Vom 28. November 1900.

Auf Grund von 8 1391, Abs. 1 der Gewerbe­ordnung hat der Bnndesratd über die Einrichtung von Sitzgelegenheit für Angestellte i» offenen Ver­kaufsstellen folgende Bestimninngen erlassen:

1. I» denjenigen Räume» der offenen Ver- kaussstellen, in welchen die Kundschaft be­dient wird, sowie in den zu solchen Ver­kaufsstellen gehörenden Schreibstuben (Kom- torcn) muß für die daselbst beschäftigten Gehülfen »nd Lehrlinge eine nach der Zahl dieser Personen anrreichendc geeignete Sitz­gelegenheit vorhanden sei». Für die mit der Bedienung der Kundschaft beschäftigten Personen muß die Sitzgelegenheit so ein­gerichtet sein, daß sie auch während kürzerer ArbeitSuntcrbrechnngcn benntzt werde» kann.

Die Benutzung der Sitzgelegenheit muß den bezeichncten Personen wahrend der Zeit, in welcher sie durch ihre Beschäftignng »ich: daran gehindert sind, gestattet werden.

2. Unberührt bleibt die Bcfngniß der zu­ständigen Behörden, im Wege der Verfügung für einzelne offene Verkanfsstellcii (ß 139g der Gewerbeordnung) oder durch allgemeine Anordnung für die offene» Verkaufsstelle» ihres Bezirkes (8 189 U Abs. 2 a. a. O.) zu bestimme», welchen besonderen Aiiforderunge» die Sitzgelegenheit in Rücksicht auf die Zahl der Personen, für welche sic bestimmt ist, sowie hinsichtlich ihrer Lage und Beschaffen­heit genügen muß.

3. Die vorstehenden Bestimmniigcn treten mit

dem 1. April 1901 in Kraft. *

Berlin, den 28. November 1900.

Der Stellvertreter des Reichskanzlers.

Graf von PosadowSkh.

Wird hiermit veröffentlicht.

Wiesbaden, den 20. März 1901.

Der Magistrat. v. Jbell.

Bekanntmachung.

Die Pläne für die Herstellung einer Gelcis schleife am Ende der electriichen Bahn „Bahnhöfc- Unter der Eichen" werden vom 6. d. M. ab 14 Tage lang im Polizci-Directionsgebändc, Friedrichstr.32. Zimmer 8, innerhalb der Vormitragsdienststiindeii zu Jedermanns Einsicht offen gelegt.

Während der Offenlegung kann jeder B-thciligte im Umfange seines Interesses Einwendungen gegen den Plan erheben, welche bei mir entweder schriftlich einznreichcn oder mündlich zu Protocoll zu geben sind,

Wiesbaden, dm 2. April 1901. *

Der Polizei-Präsident: K. Prinz v. Rativor.

Bekanntmachung.

Straßen-Polizci-Verordunng vom 18. Sept. 1900.

- § 62. -

„ 1. Auf öffentlichen Straßen und in Vor garten, sowie au straßenwärts und »ach Vorgärten zu belegenen Tbürcii, Fenstern »nd Balkoneu ist das Aushängen und Anslegen von Wäsche und das An'elegen, Klopft» und Ausstäuben vor Teppichen, Bette», Matratze» und ähnlichen Gegenständen verboten. Ausgeuommen hiervon ist das Aiislkgen von Teppichen zur Ausschmückuiig bei öffentlichen Festveranstaltnngen.

2. Das Ausklopfer» von Zimnrer- ieppichen und Läufern ist in Höfe« und Gärten innerhalb der Stadt nur an Werk­tagen von 9—12 Uhr Vormittags gestattet. Znnmerteppiche und Läufer, deren Flächen­inhalt 16 Quadratmeter übersteigt, dürfe» innerhalb der Stadt überhaupt nicht ans geklopft oder gestäubt werden.

Die vorstehende Bestimninug bringe ich hier­mit wiederholt zur öffentlichen Kcnittiiiß.

Wiesbaden, den 8. Januar 1901.

Der Polizei-Präsident. K. Prinz v. Ratibor

Bekanntmachung.

. Gefunden: 8 Porten,onnaics mit Inhalt, IHerrcii-Kragei,schöner, 1 goldene Brosche, loses Geld, 1 Packet, entd, Sarggriffe, 2 Einsteckkamme, 1 Zwanzigmarkstück, 1 Scheerc. 1 Buch, 1 silberner Griff eines Dameiischirm?, 3 neue Kassettenschlüssel, goldener Kneifer, 1 Sparkassenbuch der Nass, parkasse. *

Zugelaufen: 8 Hunde.

Zugeflogcn: 1 Kanarienvogel.

Wiesbaden, den 6. April 1901.

Der Polizei-Präsident. In Vertr.: Falckc.

des Stockbuchs soll der mit No.

Districten „An den m 4Xft N". 8322

bczeichnete

Bekanntmachung.

Von dem Feldwege zwischen den Auf der Baiu" 4tcr Gewann »nd

Nußbäumen" Iler und 2ter Gewann,

4xab 8522

Theil von 64 qm eingezogen werden.

. Dieses Vorhaben wird gemäß 8 57 des Znst.- Kes. vom 1. August 1883 mit dem Au fügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Einwendungen hiergegen inneibaib einer mit dem 12. d. M. be­ginnenden Frist von 4 Wochen schriftlich hier vorzubringen oder zum Protokoll zu erklären sind.

Eine Sitnatioiis-Zeichnung liegt im Rathhauft auf Zimmer No. 51 zur Einsicht aus. *

Wiesbaden, de» 10. Apiil 1901.

Der Oberbürgermeister. In Vertr.: Körner.

Bekanntmachung.

Montag, den 15. d» M., Vormittags, sollen >m Stadtwaide, Distrikt „Neroberg":

2 eichene Stämme von 2,38 Fcstmeter,

171 Nanmeler buch. Scheit,

48 „ Prügel,

1260 buch. Wellen,

6 Naumeter eich. Scheit

öffentlich meistbietend mitCreditbcwillignngbiszum l. September d. I. versteigert werden. Znsaiiimen- kniift Vormittags 790 Uhr vor dem Rcstaurcttisns- gebände a»f dem Neroberg. *

Wiesbaden, 6. April 1901.

Der Magistrat.

tnt

Bekanntmachung.

Samstag, de» 27. April d. I., Vor­mittags 11 Uhr, soll ein der Stadtgemeinde Wiesbaden gehörigesGrundstück amGutenbergplatze,

No. d. Lagerbuchcs, von 13

Rathbanse hier, auf Zimmer mcistbieiend versteigert iverden.

Die Vediiigunge» und eine Zeichnung liegen auf Zimmer No. 51 zur Einsicht ans. *

Wiesbaden, den 10. April 1901.

Der Magistrat. In Vertr.: Körner.

62 qm No. 55, öffentlich

Hundesteuer.

Die Besitzer von HNttde» im Stadtbezirk Wiesbaden werden hiermit davon in Kenntniß gesetzt, daß die Anmeldnng der Hunde für das Rcchnungs- ahr 1901 bis spätestens 21. April d. Js. bei der städtischen Stenerkaffe im Rath!, aus, Zimmer No. 17. zu erfolgen hat »nd daß mit der Anmeldung die Zahlung der Hundesteuer bewirkt werden kann.

Gleichzeitig geben wir bekannt, daß auch dic- icnigen Hunde wieder aujumetden sind, welche im »orige» Jahre schon versteneit waren, sowie die- eiiigeii.für welcheStenerbefreiiing beansprucht wird.

Die Unlerlasinng der Anmeldung ivird mit einer Ordiimigsstrase bis »n 30 Mark bestrafe * Wiesbaden, den 30. März 1901.

Der Magistrat. — Steucrvcrwaltniig. Hetz.

Städtische Mittelschnleu.

Mit Beginn des neuen Schuljahre« werden bie oberen Kiiabenclassen der Mittelschule von schulberg 10 in das früher von der höheren Mädchen,chule eingenommene Gebäude, Luisen- stratze 2G, verlegt tverden. Zugleich werden hier sintere Knabeiiclasscn eingerichtet werden, und zwar »i diesem Jahre 2 Classen VIII für Schul­neulinge und eine Classe VII für Knaben im 2. Schuljahre. Von den Knaben, die voriges Jahr die Aufnahmeclasse der Mittelschule in der Nhciiistratzc besuchten, wird die Halste der Mittel­schule an der Lniscnstraße zngewiescn. Näbercs wird diesen Knaben au, !6. d. M. von ihren bis­herigen Clasfeulchrcrii milgelh-ilt werde».

Die Mittelschulen an der Nheinstraße und an der Stiftstraß« werden je eine Knabcn- classe VIII behalten; dagegen wird die crstere drei Aufnahmeclasse» für Mädchen, die letztere eine solche Classe zählen.

Die in den Mittelschulen an der Rheiustraße in>d der Stiftstraß« angemeldeten sechsjährige» Kinder werden folgeuoermaßeii auf die drei Mittelschulen vertheilt:

1. Der Mittelschule in der Rheiustraße werden zngewiescn die Knaben, welche Westlich der Luxemburg- und Kailitraße, diejenigen, welche in der oberen Dotzheimer- straße von No. 12 bezw. No. 5 an answärlS, diejenigen, welche am Bismarckring und in der Weißenbnrgstraße, sowie alle, die westlich des genannten Straßenzugks wohnen;

2. Die Mittelschule in der Luisenstraße be­suchen die Knaben, welche in der Luxem­burg-, Karl-, der unteren Dotzheimerstratzc No. 2—10, 1—3, sowie östlich von diesem Stratzenzuge wie von dem Bismarckring und der Weißenbnrgstraße wobnen, a»ch diejenigen ans Emserstraße 2—88, 1—45, vom Michelsberg »nd sämmtlichen südlich der Langgasse, der Webergasse »nd der Sonnciibergerstraße belegenen Siadttheilen.

3. Der Bezirk der Mittelichnle in der Slisi- straße umfaßt bezüglich der sechsjährigen Knaben und Mädchen die Stadttheile, welche iiördüch der Walkmühl-, Emserstraße, des Michclsberas, der Langgasse, der mittleren »nd untere» Webergasse und der Soimcn- bergcrstraße liegen, einschließlich der drei I-tztgenanitten Straßen.

4. Sämmtliche sechsjährige Mädchett, welche südlich des Bezirks der Schule an der Stist- straßc wohnen, finden in der Mittelschule an der Rheiustraße Ausnahme.

Es wird ferner zur Keilntniß der Bethciligten gebracht, daß für die im 9. Schuljahre stehende» Knaben und Mädchen mit Genehmigung der König­lichen Regierung in diesem Jahre versuchsweise eine Foitbstdungsclasse mit der Mittelsclinle in der lheinstraße und Luiseiistraße verbunden werden soll. Die Aufgabe dieser Classe wird wesentlich in . der Erweiterung »nd Vertiefung des in der Mittelschule behandelten Lehrstoffes bestehen imter steter Berücksichtigung der Bediiiiinsse des prak­tischen Lebens. Das Nähere hierüber bleibt einer späteren Veröffentlichmig Vorbehalten; das Nöthigste über den Lehrplan wie über die in der Fort- bildungsclasse gebrauchten Bücher wird den Kindern in der Schule mitgeil,eilt werde».

Das ncne Schirljahr vegintli Dienstag, den 16. Llpril. Versammlung der Lehrer:

7 Uhr; der älteren Kinder: 8 Uhr; der sechsjährigen Kinder 10 Uhr.

^ Die »och rückständigen Anmeldungen, auch iejenigeu für die Forkbildmigsclassc, werden von de» Herren Rectoren Montag, de» 15. d. M«, Vorrttittags 9—11 tthr, in ihrci» Amtszimmer entgegengeuommeii. Für die Schnl- nenlinge sind Geburis- »nd Jmpsscheine, für die evangelischen auch der Tanffchcin, für die älteren Kinder außerdem das letzte Schulzengniß.vorzniegen. Wiesbaden, de» 10. April 1901. *

Rinkel, Schulinspeclor.

Stadt. Volksschulen.

Da« neue Schuljahr beginnt Dienstag, den 16. April.

Versammlung der Lehrer: 7 Uhr, der äliexn Kinder: 8 Uhr, der sechsjährigen Kinder: 10 Uhr Vormittags. Die ältere» Kinder haben sich, soweit sie nicht in höhere oder Mittelschule» cintrclen, in deiijenige» Schulen einzufinoen, welche sie bisher besucht haben; von hier werden sie den Klasse», bezw. den Schule» zugeführt werden, in welche fie versetzt worden sind.

Die »och rückständigen Meldungc» loabeu von de» Herren Rectoren Montag, de» 15. d. M., Vormittags 9—11 Uhr. in ihrem Aimszimmer entgegeiigcnommen. Für die ftchsjahrige» Kinder tnb Geburt«- und Impfschein, für die evangelischen auch der Taufschein, für allere Kinder anherdcm das letzte Schnlzeiigniß oorzulege».

^ Gleichzeitig sind cm diesem Tage als letztem Termin etwaige l'liiträge aus Versetzung von Schul­kindern wegen WohmmgSwcchsel aiiznbringen. In der Regel sollen diese Umschnliingc» mir bei Kindern der unteren 4 Klasse», bei den Schülern der oberen 4 Klasse» nur mit Genehmigung der Schnlinspcction 'tattfiuden.

Beziiglich der Schnincnlinge, welche in der Schule, wo sie angciiicldet worden sind, wegen Uebersülliing keine Ausnahme filidcii könne», sonder» der Schule des Nachdarbezirks überwiesen werden müssen, toird den Elterii am 16. d. M. i» der Bczirksschnle dc>8 Näheic initgeiheiU werde». * LLiesbaden, den 10. April 1901.

Rinkel, Schulinspeclor.