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4 ». Jahrgang. Verlao: Lanaaasse 27. Aureigen-Preis»

40 . Jahrgang.

. heint in zwei Ausgaben. — Bezugs-Preis: durch dm Verlag L« Pfg. monatlich, durch die Post S Mk. r»o Pfg. vierteljährlich für beide Ausgaben zusammen.

Verlag: Langgasse 27.

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|t$. Redaktions-Fernsprecher No. 52.

Mittwoch, den 13. März.

Verlags-Fernsprecher No. 2266.

1901.

Abend-Ausgabe.

Deutscher Reichstag.

Berlin, 12. März.

Präsident Graf Balle st rem eröffnet die Sitzung mit folgenden Worten: Meine Herren! Prinz-Regent Luitpold, der Berwcfer des Königreichs Bayern, feiert heute in ungeschwächter geistiger und körperlicher Kraft den Tag, an dem er sein 80. Lebensjahr vollendet. Der erlauchte Fürst, das Staatsober­haupt des zweitgrößten deutschen Bundesstaates, steht als solcher auch in näherer Beziehung zu dem deutschen Reich. Wenn daher der Ehrentag des erlauchten Wittelsbacher in allen Kreisen seines

? streuen Bayernlandes als hoher Ehren- und Freudentag ge­eiert wird, so hat auch das deutsche Reich alle Veranlassung, an dieser Feier lebhaften Antheil zu nehmen, und für das fernere Wohlergehen des Prinz-Regenten die herzlichsten Wünsche aus- zu sprechen. In der Voraussetzung, mich mit den Gefühlen des Reichstags in Uebereinstimmung zu befinden, habe ich heute eine telegraphische Kundgebung an Seine Königliche Hoheit er­lassen, welche die ehrfurchtsvollsten Glück- und Segenswünsche des deutschen Reichstags zum Ausdruck bringt. Als Zeichen Ihrer Uebereinstimmung und Huldigung für den erlauchten Bundesfürsten haben Sie sich von den Plätzen erhoben. Ich konstatire dies. Diese Kundgebung wurde mit Bravorufen be­gleitet. Auch die beiden anwesenden socialistischen Abgeordneten, Stolle und v. Vollmar, hatten sich von den Plätzen erhoben. — Tagesordnung: Etat des Reichs-Eisenbahnamts. Die Budget­kommission beantragt hierzu eine Resolution: den Reichskanzler zu ersuchen, dem Reichstag regelmäßig Mittheilungen von den Verhandlungen und Ergebnissen aller auf Veranlassung des Kanzlers abgehaltenen Konferenzen über Fragen der Sicherheit und Bequemlichkeit des Eisenbahnverkehrs zukommen zu lassen. Ferner liegt ein Antrag (Resolution), Müller-Sagan (freis. Volksp.) vor, betreffend baldmöglichst Verbilligung und Verein­fachung des Personen- und Gütertarifs auf den Eisenbahnen des Reichsgebiets. — Nach kurzem Referat des Abg. Eickhoff (freis. Volksp.) verbreitet sich der Präsident des Eisenbahnamts, Schulze, über die Ergebnisse der Eisenbahn-Konferenz aus Anlaß der letzten Eisenbahnunfälle, und geht namentlich auf die Frage der D-Züge und der Beleuchtung ein. — Abg. Müller- Sagan (freis. Volksp.) betont den rein platonischen Charakter aller Wünsche und Entschließungen des Reichs-Eisenbahnamts. Weiter empfiehlt er dringend die Resolution- der Budgetkom­mission, fordert die Beseitigung der Niveau-Uebergänge und befürwortet schließlich seine Resolution. — Abg. Stolle (Soc.) behautet, daß zwischen Preußen und Sachsen geradezu ein Eisenbahnkrieg ausgebrochen sei, unter dem euch namentlich di« sächsische Industrie zu leiden habe. Ferner seien die deut­schen Eisenbahnverwaltungen als Arbeitgeber nichts weniger als musterhaft» Die Beamten würden überanstrengt. — Graf tzohenthal (sächsischer Bevollmächtigter) stellt die Be­hauptungen des Vorredners, betreffend Sachsens,. in Abrede. Bei der geographischen Lage beider Länder sei ein vielfaches Widerstreiten der Interessen begreiflich und kleinere Reibereien erklärlich, aber ernste Beschwerden seien stets durch das Ent­gegenkommen Preußens geschlichtet worden. Das werde, wie man erwarten dürfte, auch in Zukunft geschehen. — Abg. Prinz Schönaich-Karolath (Hospitant der Nationalliberalen) verbreitet sich ausführlich über die D-Wagen und ihre Gefahren. — Präsident Schulze entgegnet, schon bei Offenbach hätten sich 7 Personen durch die Fenster retten können. Das werde künftig noch umso leichter möglich sein, als die Fenster ent­sprechend umgestaltet werden sollten. Schon demnächst werden Probezüge mit erweiterten Gängen eingestellt werden. — Abg. Stadthagen (Soc.) schildert die Ueberbürdung der Bahn- boamten, wodurch viele Unfälle verschuldet würden. Die mora­lische Schuld an den Eisenbahnunfällen trage mithin allein der Eisenbahnminister. — Geheimrath Misani stellt ziffern­mäßig eine Ueberbürdung der Bahnbeamten in Abrede. Die Resolution der Kommission wird sodann angenommen, die Ab­stimmung über die Resolution Müller-Sagan dagegen bis zur dritten Lesung vertagt und der Etat des Reichs-Eisenbahnamts genehmigt. Donnerstag 1 Uhr: Etatsreste, Reichsversicherungs­amt und einmalige Ausgaben des Reichsamts des Innern. Schluß 7 Uhr. ^ -

Berlin, 12. März. In der Budget-Kommission des Reichstags wurde heute vom Vorsitzenden Grafen Udo Stolberg mitgetheilt, daß eine Anzahl Abbildungen der Hoh- kanigsburg zur Ansicht ausgestellt seien, und daß der zur Wieder­herstellung der Burg auserwählte Architekt Ehrhardt um 1 Uhr einen eMuternben Vortrag für die Mitglieder der Kommission halten werde. Alsdann trat die Kommission in die Berathung deS vom Reichsamt des Innern zurückgestellten Kapitels des Reichsversicherungsamts ein, für das 1,474,580 Mk. gefordert Ivcrden. Freiherr V. Hertling beantragte, den Reichskanzler zu ersuchen, den Senats-Vorsitzenden Beim Reichsversicherungs- tzint nach Maßgabe des Reichsbeamtengesetzes den Rang der Räth« 8. Klasse zu verleihen. Abg. Hoffmann-Dillenburg be­antragt eine Erhöhung des Gehaltes der Senatsvorsitzenden. Graf Posadowsty widersprach diesem letzteren Anträge. Eine sülche Erhöhung würde Nicht den Grundsätzen der Parität ent­sprechen, dagegen würde es sich ermöglichen lassen, einem Theil der Scnatspräsidenten den Rang der Räthe 3. Klasse zu er­teilen. Der Aba. LoMamr-Dillenburg zog darauf feinen An­

trag zurück. Der Antrag Hertling wurde angenommen. Eine Reihe von Titeln wurde bewilligt und darauf eine Pause ge­macht zur Anhörung des Vortrages des Architekten Ehrhardt.

Urerrtzischer Landtag.

Abgeordnetenhaus.

Berlin, 12. März.

Im Abgeordnetenhause wurde am Dienstag die zweite Be­rathung des Kultus-Etats beim „Elementarunterrichtswesen" weiter fortgesetzt. Das Centrum machte durch die Abgg. Schmidt- Marburg und Schwarze wieder einen Vorstoß gegen die Simultanschulen und die Rektoratsschulen. Vom Regierungstisch aus, sowie vom nationalliberalen Abg. Macco wurden diese Angriffe zurückgewiesen, ebenso trat Abg. E r n st (freis. Ver.) warm für die paritätischen Schulen ein. — Präsi­dent v. Kröcher verhinderte übrigens energisch jede Ab­schweifung der Redner von der Sache. Nach einer statistischen Erörterung des Ministerialdirektors Dr. K ü g l e r, der die Schulverhältniffc auch in Posen als stetig besser werdend ver- iheidigte, beschwerten sich die polnischen Abgg. Dr. v. Iazd - z e w s k i und v. Grabski über die deutschen Bestrebungen im Osten. Vom Regierungstisch wurde den Herren bedeutet, daß sie über die thaisächlichen Verhältnisse gar nicht unterrichtet und ihre Beschwerden somit unbegründet seien. Eine längere Debatte entspann sich beim Kapitel „Kunst und Wissenschaft". — Abg. Dr. L o t i ch i u s (nat.-lib.) fragt an, ob es richtig sei, daß alte niederländische Meister, namentlich van Dyck, zu überhohen Preisen erworben seien. Aus dem 18. Jahrhundert fehlen französische Meister. Er freue sich, daß jetzt auch Berlin endlich etwas für die Kunst thue. — Abg. Wetekamp (freis. Volksp.) forderte Erleichterungen für den Besuch von Kunst­gewerbe- und Kunstmuseen, freie Kataloge und erweiterte Muscumsführung. Dem letzteren Wunsche schloß sich auch Abg. R e i ch a r d t (nat.-lib.) an. — Abg. Dr. Virchow (fr. Vp.) sprach über die Mode bei den Kunstrichtungen, warnte vor ihr beim Erwerb von Kunstgegenständen und wünschte ein gutes Nationalmuseum für Deutschland. — Abg. Merger (nat.- lib.) forderte eine größere Berücksichtigung der deutschen vor den ausländischen Künstlern. Der Generaldirektor der Museen, v. Schöne, erkannte manche Klage als berechtigt an. Es würden neue Museumsbauten fertig für geräumigere Auf­stellung von Kunstschätzen. Die Kataloge seien sehr übersicht­lich; persönliche Führung sei natürlich vorzuziehen. - Auch mit der Abendbcleuchtung werde man Versuche machen. — Abg. Schmitz- Düsseldorf (Centr.) sprach sich alsdann für Dezen­tralisation im Kunstleben aus und wünschte Aufstellung von Kunstwerken an verkehrsreichen Stellen. Bei Wettbewerben müßten mehr einheimische Künstler berücksichtigt iverden. Dem­selben Gedanken gab Abg. Dr. F r i e d b e r g (nat.-lib.) Aus­druck, während Abg. Kirsch (Centr.) für die Forderung der Medaillen- und Stempelschneidekunst eintrat. — Geheimer Rath Müller bestritt, daß die Kunst in Berlin centralisirt oder konzentrirt werde. Der Etat zeige das Gegentheil. In jeder Provinzhauptsiadt werde das Kunstleben zu entfalten ge­sucht; die Berliner wie die auswärtigen Künstler würden gleich­mäßig bedacht. Ebenso werde die Medaillenkunst gepflegt. Nach weiterer Debatte, die nichts Wesentliches mehr zu Tage förderte und bei welcher die Pflichtexemplare der Verleger, Wettcr- voraussagungen und Konservirung der Alterthllmer, sowie Denkmalspflege berührt werden, wird das Kapitel bewilligt. Die weitere Berathung wird auf Mittwoch 11 Uhr vertagt.

Deutsches Pesch.

Großherzog und Socialdcniokratcn.

Daß sich der Großherzog von Hessen mit dem social- demokratischenLandtags-Abgeordneten Ulrich % Stunden lang unterhalten hat, erscheint manchen ängstlichen oder ängstlich thuenden Leuten als ein Ereigniß, das zwar noch nicht den Weltuntergang, vielleicht aber den Unter­gang des Deutschen Reiches ankündigen köimte. Es ge­hört nur ein wenig Nüchternheit dazu, um sich zu sagen, daß diese Unterhaltung auf dem parlamentarischen Abend in Darmstadt schlechterdings nichts in den Beziehungen der Socialdemokratie zur hessischen Regierung ändern wird und kann, Noch weniger aber kann der Zwischen- fall Einfluß haben aus die Gesammtstellung der deutschen Socialdemokratie innerhalb der größeren Verhältnisse im Reiche. Mau hat lediglich eine ganz persönliche Be­kundung einer ebenso liebenswürdigen wie selbständigen Natur erlebt, als die der Großherzog von Hessen ja schnell bekannt geworden ist. Der Großherzog hat starke künst­lerische Instinkte. Er liebt es, Welt und Menschen mit eigenen Augen anzusehen, er hat ein lebhaftes Empfinden für das Persönliche in jeder, irgendwie von der Schablone abweichenden Bethätigung der Menschen, mit denen er sich, kraft seines fürstlichen Berufs in Neigung und Ab­neigung auseinanderzusetzen hat. Alles Förmliche liegt ihm fern, alles Posiren ist ihm zuwider. Die kleine Künstlerkolonie, die er in Darmstadt versamnielt hat, weiß seine Art zu schätzen und fühlt sich in ihrem Schaffen ermuntert durch ein entgegenkommendes Verständniß, das zwischen dem Künstler und seinem. Werke keinen Tremumgsjtrich zieht, sondern ienen mit derselben Sym­

pathie bedenkt, die dieses hervorgerufen hat. So mag es den Großherzog gereizt haben, sich doch einmal in persön­licher Unterredung davon zu unterrichten, was eigentlich es nüt einem typischen Vertreter der Socialdemokratie auf sich hat. Wie gesagt, nichts, aber auch wirklich nichts, wird nunmehr in Hessen anders iverden, nur eine inter­essante Episode hat sich zugetragen. Der verstorbene Großherzog Peter von Oldenburg hat zur Socialdemo­kratie ganz anders als der Großherzog von Hessen ge­standen, er hatte sich mit ihrem Wesen und ihren Zielen in ernsthaften Studien beschäftigt, und es wird von ihm er­zählt, daß er diese Partei mit ungewöhnlicherUnbefangen- heit beurtheilt habe. Gleichwohl hat das für die Ge­schichte unserer Parteikämpfe einfach nichts zu bedeuten gehabt. Um wie viel weniger also ivill es besagen, daß jetzt der Großherzog von Hessen den Wunsch nach einer liebenswürdigen Emotion seines beweglichen Geistes em« pfunden und befriedigt hat. Wenn un konservativen Lager wehe gerufen wird über den Zwischenfall von Darmstadt, so äußert sich darin eine Geschmacklosigkeit, die dem politischen Verständniß der Rufer kein sonderlich gutes Zeugniß ausstellt.

Zur Metzer Bischofsfrage

wird uns aus Rom unterm 9. d. Mts. geschrieben: Be- kanntlich bestehen zwischen dem Vatikan und der deutsck)en Regierung schon seit längerer Zeit Differenzen wegen der Neubesetzung des bischöflichen Stuhles von Metz. Deutsch­lands Kandidaten, Baron Franz Zorn von Bulach, Uditore bei der Nuntiatur in Madrid, ein Bruder des Barons Hugo von Bulach, Unterstaatssekretärs bei der Statthalterschaft von Elsaß-Lothringen, hot Vatikan bisher nicht präconisiren wollen, angeblich weil der be­treffende Herr noch zu jung sei, um an die Spitze eines Bisthums treten zu können. In Wirklichkeit will man in Metz keinen Bischof haben, der zu der Staatsregierung Beziehungen hat, schon im Hinblick auf die noch immer schwebende Frage der Errichtung einer katholischen Fakul­tät in Straßburg, die auf diese Weise einen neuen Für­sprecher im Sinne der Regierung bekommen würde. Neuerdings ist indessen beim Vatikan ein Gesinnungs­wechsel eingetreten, der einerseits auf den Einfluß der deutschen Centruinspartei, andererseits auf die wachsende Mißstimmung gegen Frankreich zurückgeführt werden muß. Rampolla bildet, wie bekannt, das deutschfeind­liche Element im Kardinalskollegium, und da der Papst nun einaesehen hat, wohin die Franzosenfreundschaft seines Staatssekretärs ihn führte, so beginnt er, sich seiner Führung zu entziehen und auf die Seite des Drei­bundes zu schwenken. Das Nachgeben in der Metzer An­gelegenheit soll aber zugleich eine gewisse Entschädigung für die noch nicht erfolgende Verleihung des Purpurs an den Erzbischof Simar von Köln sein! Einen besonderen Gegenstand der Sorge bilden für den Papst die Vorgänge in Spanien, die nn Vatikan für sehr ernst angesehen iverden, was daraus hervorgeht, daß der Beichtvater des Fräulein Ubao, die in Madrid wider den Willen ihrer Familie ins Kloster gebracht wurde, von dem Superior des Jesuitenordens nach Rom citirt wurde, um sich zu verantworten!

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* Berlin, 13. März. In der letzten Sitzung derReichs- schulden-Kom Mission wurde festgestellt, daß di: offenen Kredite des Reiches, einschließlich der für die neue China­vorlage geforderten Summe, insgesammt etwa 375 Millionen Mark betragen.

* Freiherr v. Stumm f stammt nicht aus bescheideneren Verhältnissen, wie irrthümlich gesagt wurde. Schon im Jahre 1700 tritt ein Vorfahre des Verstorbenen als Großindustrieller nach den Begriffen der damaligen Zeit auf. Es war dies Johann Nikolaus Stumm, der Besitzer der Abbacher Hütte im Hunsrück. 1714 erwarb er den Hammer Birkenfeld im Regie­rungsbezirk Trier dazu. Sein Sohn Johann Heinrich besaß bei seinem im Jahre 1781 erfolgten Tode bereits 6 Eisenwerke, die auf seine Söhne Friedrich Philipp, Christian und Ferdinand übergingen. Friedrich Philipp Stumm, der Großvater des Ver­ewigten, erwarb im Jahre 1806 die Neunkirchener Werke, die durch seinen Sohn Karl Friedrich, hauptsächlich aber durch den Verewigten, zur vollen Entfaltung gebracht wurden. Mit dem Eisenwerk Neunkirchen stehen verschiedene andere Werke in Verbindung: so die Eisenhütte Uekingen in Lothringen, be­deutende Eisenerzgruben in Lothringen und in der Lahngegend.

* Der Verband der Weinhändler des Rhein- und

Maingaues hat in seiner letzten Generalversammlung seine Ansichten und Wünsche betreffs der Zollsätze für Wein und Spirituosen in dem neuen deutschen Zolltarif in folgender, ein­stimmig angenommenen Resolution, die dem Reichstag übersandt worden ist, niedergelegt: „Der Verband hält die bestehenden

Zollsätze von 24 Mk. bezw. 20 Mk. für angemessen und wünscht deren Beibehaltung, ebenso im Falle des Abschlusses von Handelsverträgen die Gewährung von Einfuhr-Erleichterungen für Verschnittweine — ausgenommen beim Verschnitt von aus­ländischem Rothwein zu inländischem Weißwein — und für Weine zur Cognac-Bereitung in ähnlicher Weise, wie sie gegen­wärtig bestehen." „Maximal- und Minimal-Tarife, durch welche der Abschluß neuer Havdelsverträae erschwert, wenn nicht un-