Einzelbild herunterladen
 

des

Erscheinungstage: Diellstag, Donnerstag, Samstag.

Wiesbadener Tagblatts.

Verlags - Fernsprecher: Nr. 2266.

Uo. 10.

Dienstag, den 22. Januar.

ISOl.

Der Deutsche Neichsanzeiger und Königlich Preußische Staatsanzeiger veröffentlicht folgende

Bekauntmachnng,

betreffend freiwillige Gaben für das Ostasiatische Expeditionscorps und die Marine.

Mit Bezug auf die diesseitigen Bekanntmachungen vom 4. September und 6. October (vgl. „Reichr­und Staats-Anzeiger" No. 218 und 243) veröffent­liche ich im nichtaultlichen Tbeile der heutigen Nummer des „Reichs-Anzeigers" (Erste Beilage) die Lille der im Laufe des Monats October bei der Hauptsammelstellc Bremen für das Ostasiutische Expedilionscorps und die Marine cingegangeuen freiivilligen Gaben.

Seit Abgang der letzten Truppen-TrauSport- Dampfer am 7. September find Sendungen mit den Danipsern „Loeweuburg", „Mara Kolb", „Nairnsbire", „Freiburg" und „Prinzeß Irene" nach Ostasie» verschifft worden. Der letztgenannte Reichs-Post-Dampfer, welcher am 30. October Bremerbaven verlassen bat, und am 15. Dezbr. irr Schanghai eintrifft, befördert insbesondere die für die Truppen gesammelten bzw. aus den überwiesenen An- kaufsgclder» beschafften Wnhnachlsgaben, darunter größere Posten von Aepfeln, Rüssen u. Weihnacht«- gcbäck, welche so bemessen sind, daß jeder Angehörige der in Ostasicn befindlichen Truppen- und Marine- thcile in der in der Heimath üblichen Weise bedacht werden kann. Durch Vermittlung des Auswärtigen Amts und Neichs-Marineamt» ist Sorge getragen, daß diese Sendungen, falls nicht unvorhergesehene ungünstige Witteriingrverhältniffe ihre Wciter- führung zu den Häfen im Golf von Pelschili un­möglich machen sollten, rechtzeitig zur Weihnachts­zeit bei den Truppen cintreffen.

Für die weiteren Samnilungen bat das Königliche Kriegs-Ministerium die nachstehenden Gegenstände als besonders erwünscht bezeichnet: Wollene blaue Halstücher, Hosenträger, Taschen­tücher, Handtücher, Bestecke (Messer, Gabel, Löffel), ferner für Lazaretbzwecke und als Zugabe zur Ver­pflegung Stärkungs- und Gemißmtttcl (z. B.Wein, Cognac, Fruchlmarmelade, Fruchtsäfte, eingemachte

E rächte, Compot, Cigarren u. Cigaretten, Tabak), wie kleinere Gebrauchsgcgenstände, wie Seife, Cigarrcnspitzen, Tabakpfeifen, Cigarrentaschen, Taschenmesser.

Indem ich bitte, diese Wünsche bei den ferneren Sammlungen in erster Linie zu berücksichtigen, spreche ich allen gütigen Spendern für die Eiu- lirscrung von freiwilligen Gaben an Geld und Material, insbesondere für die den Truppe» bereitete Weihnachtsfreude meinen wärmsten Dank aus. * Berlin, den 4. November 1900.

Der Kaiserliche Commissar und Militär-Juspccteur der freiwilligen Krankenpflege.

Friedrich Graf zu Solms-Barnth.

Bekanntmachung.

Behufs Zurückstellung vom Militärdienste haben ch diejenigen jungen Leute, welche im Besitze des icrechtigungsschcins zum einjährig - freiwilligen Dienst sind und in diesem Jahre das 20. Lebens­

jahr vollenden, d. h. im Jahre 1881 geboren

find, beider Ersatz-ComnlisstonHierselbst, Friedrich- straße No. 31, Zimmer No. 2, zu melden.

Die Meldungen haben innerhalb der Zeit vom 8 . Januar bis 15. Februar d. Js. zu erfolgen und ist dabei der Berechtigungsschein zum cinjährig- freitvilligen Dienst vorzulegen.

Bersänmniß dieser Meldung hat gemäß § 26 ad 7 der Wehr-Ordnung eine Bestrafung wegen Berstoßes gegen die Melde- und Conlroll-Vor- fchriften zur Folge. *

Wiesbaden, den 2. Januar 1901.

Der Civil-Vorsitzende der Ersatz-Commission Wiesbaden-Stadt.

K. Prinz v. Ratibor.

Bekauntmachnng.

8 6. (Durchreisende Fremde.)

Durchreisende Fremde (Badegäste, Reisende rc), welche in Privathäuser» für Eutgeld oder unent­geltlich Wohnung nehmen, sind binnen 24 Stunden durch den Wohnnngsgcber bei dem Bürcau des Polizei-Reviers au- bezw. abzumelde».

Gast- und Herbergswirthe haben täglich bis 11 Uhr Vormittags alle während des vorher- gegangcnen Tages oder während der Nacht angc- kommeneu bezw. abgereisten Fremden bei dem Bureau des Polizei-Reviers an-bezw. abzumelden.

Die Meldung der Fremden geschieht schriftlich durch zwei Meldezettel, welche enthalten müssen: Bor- und Zuname, Stand oder Gewerbe, Geburts­und Wohnort und Nationalität des Fremden.

Die Gast- und Herbergswirthe sind verpflichtet ein Fremdenbuch nach dem Muster 4 zu halten, dasselbe einem jeden Fremden alsbald nach seiner Ankunft zur Eintragung vorzulegen und auf die richtige und vollständige Ausfüllung der Rubriken zu achten.

Vorstehende Bestimmung der Polizei-Verord­nung, betreffend das Meldelvesen vom 17. Februar 1900, wird hiermit wiederholt zur öffentlichen Kenntniß gebracht. *

Wiesbaden, den 29. Dezember 1900.

Der Polizei-Präsident. In Bertr.: Fallke.

Bekanntmachung,

Es wird hiermit zur Kenntniß gebracht, daß du Bestinimungen der Kaiserlichen Verordnung vom 9. Juli ds. Js. und der Bekanntmachung, betreffend die Ausführungsbestimmunge» des Bundesruths vom 13. Juli d.Js., am 1. Januar M Kraft treten. *

Wiesbaden, den 31. Dezember 1900.

Der Polizei-Präsident. In Bertr.: Falcke.

Bekanntmachung.

Das Militär-Ersatzgeschäft für 1901 betr.

Unter Bezugnahme auf 8 25 der deutschen Wehrordnung vom 22. November 1888 werden alle dermalen sich hier aufhaltenden männlichen Personen, welche

a) in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 1881 einschließlich geboren und Angehörige des Deutschen Reiches sind,

b) dieses Alter bereits überschritten, aber sich noch nicht vor einer Nekrutirungsbehörde gestellt, und

o) sich zwar gestellt, über ihre Militärverhältnissc aber noch keine endgültige Entscheidung erhalten haben,

hierdurch aufgefordert, sich in der Zeit vom 15. Januar bis 1. Februar d. I. z»m Zwecke ihrer Aufnahme in die Rekrutirungs-Stammrolle im Rathhause, Zimmer Nr. 5, anzumelden, und zwar:

I. Die 1879 und früher geborenen Militär­

pflichtigen

Dienstag, den 15. Januar er., mit de» Buchstaben A bis einschl. G,

Mittwoch, den 16. Januar er., mit den Buchstaben 8 bis einschl. O,

Donnerstag, den 17. Januar cr., mit den Buch­staben I? bis einschl. Z.

II. Die 1880 geborenen Militärpflichtigen

Freitag, den 18. Januar er., mit den Buchstaben A bis einschl. G,

Samstag, den 19. Januar er., mit den Buchstaben II bis einschl. 0.

Montag, den 21. Januar er., mit den Buchstaben P bis einschl. Z.

III Die 1881 geborenen Militärpflichtigen

Dienstag, den 22. Januar er., mit dem Buchstaben 8, Mittwoch, den 22. Januar er., mit den Buch­staben A CDE,

Donnerstag, den 24. Januar er., mit den Buch­staben F G J,

Freitag, de» 25. Januar er., mit dem Buchstaben II, Samstag, den 26. Januar er., mit dem Buchstaben K, Montag, den 28. Januar er., mit den Buchstaben L M, Dienstag, den 29. Januar er., mit den Buchstaben SOPQ ß T,

Mittwoch, den 30. Januar er., mit dem Buchstaben 8, Donnerstag, den 31. Januar er., mit den Buch­staben U Y W X Y Z.

Die nicht stier geborenen Meldcpflichtigen haben bei ihrer Anmeldung ihre Geburtsscheine und die zurückgestellten Militärpflichtigen ihre Losungr- scheine vorzulegen. Die erforderlichen Geburts­scheine werden von den Führern der Civilstauds- register der betreffenden Gemeinde kostenfrei aus­gestellt. Die stier geborene«» Militärpflichtige»» bedürfe»» ei»»es Gebr»rtSschei»»eö für ihre Arrmrldung nicht«

Für diejenigen Militärpflichtigen, welche hier geboren oder domieilberechttgt, aber ohne ander- tveitcn dauernden Aufenthaltsort zeitig abwesend sind (auf der Reise begriffene Handlungsgchülsen, auf See befindliche Seeleute rc.) haben die Elter», Vormünder, Lehr-, Brod- oder Fabrikherren der­selben die Verpflichtung, sie zur Stammrolle an­zumelden.

Militärpflichtige Dienstboten, Haus- und Wirth- schasts-Beamte.Handlungsdiencr, Handwerksgesellen, Lehrlinge, Fabrikarbeiter re., welche hier in Diensten stehen, Studircude, Schüler und Zöglinge der hiesigen Lehranstalten sind hier gestellungspflichtig und haben sich hier zur Stammrolle anzumelden.

Militärpflichtige, welche im Besitz des Be­rechtigungsscheines zum einjährig-freiwilligen Dienst oder des Befähignngsscheines zum Seesteucrmann sind, haben beim Eintritt in das militärpflichtige Alter ihre Zurückstellung von der Aushebung bei dem Civilvorsitzeuden der Ersatzcommission, Herrn Polizcl-Präsidenteu Prinzen von Ratibor hier, zu beantragen und sind alsdann von der Anmeldung zur Rekrutirungs-Stammrolle entbunden.

Die Unterlassung der Anmeldung zur Stamm­rolle in der oben angegebenen Zeit wird mit Geld­strafe bis zu 30 Mk. oder mit Haft bis zu drei Tagen geahndet.

Militärpflichtige, welche mit Rücksicht auf ihre Familienverhältnisse u.s. w. Befreiung oder Zurück­stellung vom Militärdienst beanspruchen, haben die desfalsigen Anträge bis zum 15. Februar er. bei dem Magistrat dahier schriftlich einzureicheu und zu begründen.

Nicht rechtzeitig eingereichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. *

Wiesbade»», den 4. Januar 1901.

Der Magistrat. In Bertr.: Hetz.

Bekanntmachung.

Die im Europäischen Hof vorhandenen Bäder sollen alsbald auf die Muer von etwa 6 Monaten unter Vorbehalt einer jederzeitigen vier­wöchentlichen Kündigung verpachtet werden.

Offerten sind im Ralhhaus, Zimmer No. 51, verschlossen mit der Aufschrift „Offerte»» auf die Bäder im Europäische» Hof" bis spätestens Donnerstag, den 24. d. Mts., ein zureichcn.

Wiesbaden, den 16. Januar 1901.

Der Magistrat. In Bertr.: Körner.

Bekanntmachung.

Dienstag, den 22. d. M., Vormittags 11 Uhr, soll in dem städtischen Bulleustallgebäude an der Dotzheimerstraße ein junger fetter Bulle öffentlich meistbietend versteigert werden. *

Wiesbaden, den 19. Januar 1901.

Der Magistrat.

Bekanntmachung. Donnerstag, der» 24. d« M., Vor­mittags, werden in dem Stadtwalde, District Psaffenborn 59»

15 buch, und 1 eich. Stamm von zusammen 27,98 Festmeter, .

"• 500 Rmtr. buch. Scheit,

100 Rmtr. buch. Prügel und 5770 buchene Wellen

an Ort und Stelle öffentlich meistbietend, mit Creditbewilligung bis 1. September d. I. versteigert.

Das Holz lagert an guter Abfahrt. Zusammen­kunft Vormittags 9 Nstr vor Clarenthal. * Wiesbaden, den 16. Januar 1901.

Der Magistrat. In Bertr.: Kör»»er.

Bekauntmachnng.

Der Flachtlinieriplan für die Erbreiterung der Dotzheimerstraße, zwischen Schwalbacher- straße und 1. Ringstraße, hat die Zustimmung der Ortspolizeibcdörde erhalten und wird nunmehr im Rathhaus, I. Obergeschoß, Zirnmer No. 38 a, innerhalb der Dienststnnde» zu Jedermanns Ein­sicht offen gelegt.

Dies wird gemäß § 7 des Gesetzes vom 2. Juli 1875, betr. die Anleguirg und Veränderung von Straßen re. mit dem Bemerken hierdurch be­kannt gemacht, daß Einwendungen gegen diesen Plan innerhalb einer präklusivischen, mit dem 8. ds. Mts. beginnenden Frist von 4 Woche»» bei», Magistrat schriftlich anzubringe» sind. *

Wiesbade»», den 4. Januar 1901.

Der Magistrat. In Bertr.: Frobe»»i»»s.

Bekanntmachung.

Der Flnchtlinienplan für die Leberbecg- straße, einer zwischen Sonnenbergerstraße No. 17a und 18 beginnendenAnffahrtstraße nach dem District Leberberg und der Seitenstraßen hat die Zustimmung der Ortspolizeibehörde erhalten und wird nunmehr im Nathhaus, 1. Obergeschoß, Zimmer No. 88a, innerhalb der Dienststundeu zu Jedermanns Ein­sicht offen gelegt.

Dies wird gemäß § 7 des Gesetzes vom 2. Juli 1875, betr. die Anlegung und Veränderung von Sträßen rc. mit dem Benierken hierdurch bekannt gemacht, daß Einiveudungeu gegen diesen Plan innerhalb einer präciusivischen. mit dem 17. d. M. beginnende» Frist van 4 Wochen beim Magistrat schriftlich anzubringe» sind. *

Wiesbade»», den 12. Januar 1901.

Der Magistrat. In Bertr.: Frobcnius.

Bekanntmachung.

Die Stelle eines stäbtifche«» Schrrlarztes ist zum 1. April er. zu besetzen.

Das Gehalt beträgt jährlich 600 Mk. Be­werbungen sind bis zum 1. Februar er. einzu- reichen.

Die Anstellungsbedingungen können im Rath- hause, Zimmer 23, eingesehen werden. *

Wiesbaden» den 7. Januar 1901.

Der Magistrat. In Bertr.: Mattgold.

Thierarzt gesucht.

Bei der hiesigen städt. Schlachthaus- und Viehhofs-Verwaltung soll alsbald ein zweiter Tbierarzt angeftellt werden. Das Stcllen-Eiu- kommen beträgt 2700 Mk., steigend jährlich um 100 Mk., bis 3000 Mk. und weiter alle 2 Jahre um 150 Mk. bis 4650 Mk. Die Anstellung erfolgt auf Kündigung. Pcnsionsbercchligung kann nach Ablauf einiger Jahre zugesicherl werden. Berück­sichtigung finden nur solche Bewerber, welche eine abgeschlossene lbierärztliche Ausbildung besitzen und sich bereits in anderen Schlachthäusern, hauptsäch­lich in Ausübung des Fleischbeichaudienstes, bc- währl haben. Nebenbeschäftigung ist nicht gestattet.

Bewerbungen sind unter Beifügung von Be­fähigungs-Nachweisen und Zeugnissen bis z»m 1. Februar d. Js. bei uns einzureicheu. *

Wiesbade»», den 2. Januar 1901.

Der Magistrat. In Bertr.: Ma»»gold.

Die Erhebung der 4. Rate Steuern und sonstigen Abgaben erfolgt vom 15. Januar ab straßenweise nach dem auf dem Stenerzettel an­gegebenen Hebeplan.

Die Hebkiage sind nach den Anfangsbuch- staben der Straße» wie folgt festgesetzt:

A am 15. und 16. Januar,

L „ 17.

C D E „ 18.

F G „ 19. . 21. „

H „ 22.

JK 23. .. 24. „

L M „ 25. „26. „

N „ 28.

O P Q „ 29. Januar und 1. Februar,

R „ 2., 4. und 5. Februar,

8 T U Y „ 6., 7. „ 8. „

m dlsStaRberü-gs 1 am ""d H. Mruar.

Die Steuerkasse öffnet zwei Schalter, an dem einen werden nur die für den betreffenden Tag vorgesehenen Buchstaben erledigt, aller übriger Verkehr ist dem anderen Schalter überwiesen.

Die Beträge, besonders die Pfennige, find genau abzuzählen.

Es liegt im Interesse der Steuerzahler daß fie die vorgeschriebenen Hebetage be­nutzen, nur da»»n ist rasche Beförderung möglich.

Wiesbade«, 12. Januar 1901.

Städtische Steuerkasse.

Verabreichung warnten Frühstücks an arme Schulkinder.

Die vor Jahren nach dem Vorbilde anderer Städte auf Anregung eines Menschenfreundes zum ersteumale eingesührte Verabreichung warmen Früh­stücks an arme Schulkinder erfreute sich seither der Zustimmung und werkthüligen Unterstützung weiter Kreise der hiesigen Bürgerschaft Wir hoffen daher, daß der erprobte Wohlthätigkcitssinn unserer Mit­bürger sich auch in diesem Winter bewähren wird, in dem sie uns die Mittel zufließen lassen, welche uns in den Stand setzen, jenen armen Kindern, welche zu Hause Morgens, ehe sie in die Schule gehen, nur ein Stück trockenes Brod, ja mitunter nicht einmal dies erhalten, in der Schule einen Teller Hafergrütz-Suppe und Brod gebe» lassen zu können.

Im vorigen Jahre konnten durchschnittlich täglich 516 von den Herren Rektoren ausgesuchte Kinder während der kältesten Zeit des Winters gespeist werden. Die Zahl der ausgegebenen Portionen betrug nahezu 38,800.

Wer einmal gesehen hat, wie die warme Suppe den armen Kindern schmeckt und von den Aerzten und Lehrern gehört hat, welch'günstiger Erfolg für Körper und Geist erzielt wird, ist gewiß gern bereit, ein kleines Opfer für den guten Zweck zu bringen.

Wir haben daher das Vertrauen, daß wir durch milde Gaben — auch die kleinste wird dankbar entgegcngciiommen — in die Lage gesetzt werde», auch in diesem Jahre dem Bcdürfniß zu genügen.

Ucber die cingegangeuen Beträge wird öffentlich qniltirt werden.

Gaben nehmen entgegen die Mitglieder der Armendeputation:

Herr Stadtrath Justizrath S9r. Bergas, Lnisen- straße 20,

Herr Stadtverordneter E*r. «ned. Cuntz, Kleine Burgstraßc 9,

Herr Stadtverordneter Knefelk, Nerostraße 18, Herr Stadtverordneter Krekel, Dotzheimerstr. 28, Herr Staotverordneler Löw, Webergasse 48,

Herr Bezirksvorsteher Margerie, Kaiicr-Friedrich- Ring 106,

Her, Bezirksvorsteher Reichwe!u,Dotzheimerstr.19, Herr Bezirksoorsteher Zollinger, Schwalbacher- ftraße 25,

Herr Bezirksvorsteher Berger, Maucrgaffe 21, . Herr Bezirksvo:sicher Rumpf» Saalgasse 18,

Herr Bezirksvorsteher E. Müller, Feldstraße 22, Herr Bezirksvorsteher St. Hoffman»», Philipps­bergstraße 43,

Herr Bezirksvorsteher Lieht, Emserstraße 73. sowie das städtische Armenvürearr, Rathhaus, Zimmer No. 12, und der Botenmeister, Rathhaus, Zimmer No. 19.

Ferner haben sich zur Entgegennahme von Gaben gütigst bereit erklärt:

Herr Kaufmann Hoflieferant August Engel, Hauvtgesckäft: Tannnsstraßc 14, Zweig­geschäft: Wilhelmstrnße 2,

Herr Kaufmann Emil Hees jr«, Inhaber der Firma Carl Acker Nachfolger, Große Burgstraßc 16,

Herr Kaufmann A. Mvttath» Mickelsberg 14, Herr Kaufmann E. Scher,ck, Inhaber der Firma C. Koch, Ecke Micbelsberg und Kirchgaffe, Herr Kansmaun Will). Nitverzagt, Langgaffe 30, Herr Buchhändler Adolf Will,elrns, Inhaber der Firma Her,»an« Schelle»,berg'scben Buch­handlung, Orcinienstr. 1 (Ecke der Rhcinstr.). Wiesbade»», den 16. Oktober 1900. *

Namens der städtischen Armendeputation: Mangold, Beigeordneter.

Bekanntmachung.

Der Feldweg „Ileberhoben", 4. und 5. Ge­wann, No. E des Lagerbuchs (No. 8 “g des Stockbnchs), welcher zum größten Tbeile in die Bnlowstraße geiallen ist, soll eingczogen werden.

Dies wird gemäß § 57 des Znständigkeits- gksctzes vom 1. August 1883 mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Ein­wendungen hiergegen innerhalb einer mit dem 17. ds. Mts. beginnenden Frist von 4 Wochen bet dem Magistrate schriftlich vorzubringen oder zum Protokoll zu erklären sind.

Eine Zeichnung liegt im Rathhonse aus Zimmer 51 während der Vormittagsdienststunde« z:ir Einsicht ans. *

Wiesbaden, 14. Januar 1901.

Der Ober-Büraermeister. In Vcitr.: Körne»'.

Bekanntmachung.

Die am 14. d. M. in dem Stadtwalde, District „Pfaffcnborn 58". abgchaltene Holzversteigernng ist genehmigt worden und wird da« Holz den Steigerern zur Abfuhr vom 21. d. M. ab hiermit überwiesen. *

Wiesbaden, den 17. Januar 1901.

Der Magistrat. In Bertr.: Körner»

Bekanntmachung.

Die Lieferung von 3509 Stück weiße»» Laternenscheibe»» i»» drei Größen soll ver­geben werden und sind Angebote verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis spätestens den

26. Januar d. I., Mittags 12 Uhr, bei dem Unterzeichnetei, einznreichen.

Die der Vergebung zu Grunde gelegten Be­dingungen, sowie Muster, können während der Vormittagsdienstftunde» auf Zimmer No. 6 des Verwaltungsgebäudes (Marktftraße 16) ein­gesehen werden. *

Wiesbaden, den 16. Januar 1901.

Der Director

der städt. Wasser-, Gas- und Elektr.-Werke.

Muchall.