Einzelbild herunterladen
 

WitsbÄemr Tmlilck

Verlag: Lauggasse 27

Nnzeigcn-Prrisr Die einspaltige Petitzeile für locale Anzeige» 15 Pfg., für auswärtige Anzeigen 25 Pfg. — Recwmen die Petitzeile für Wiesbaden 50 Pfg., für Auswärts 1 SRI.

Ubensi-ÄMsgabe.

Jur Frage der Graßmann-Kroschüre.

I.

Es mögen mehr als vier Monate her fcin Ä unf­

eines Tages als „Rezenfions-Exemp^r" °'ue Broschüre auf den Tisch: „Auszüge aus der Moraltheologte des heiligen Alphonsus von Liguori unb bte l dieser Moraltheologte für die Stttlichkelt der Volker Weniger dieser vielversprechende -mtel, als vielmehr der Umstand, daß das Heftchen fchon mehr ab 50 Auflager " lebte und daß die auf der Rückseite an gekündigten zahl reichen anderen Schriften des Verfassers, Robert Graß- mann in Stettin, die Annahme zulassen konnten, daß nian es nicht mit einem gewöhnlichen Sensatlonsmacher zu thun habe, sondern mit einem Maniie, der mif den ein­schlägigen Gebieten wohl bewandert und ein rechter Kämpfer sei, veranlaßten uns, die Schrift sorgfältig durchzulesen. Sie erregte, erschreckte uns aufs presste. Abgründe thaten sich da auf, an denen man bmher ziem­lich ahnungslos vorüber gegangen , WQt ' £l " f } J wurde gegeben zu Erfchemungen in der tatholifchen Hierarchie, die man bisher vielleicht nicht so beachtet hatte, wie sie es verdienten, Wunden wurden offen gelegt, die mch dem Operateur Wla„g™. d ,°

publizistische Pflicht in uns. auf diese Schrift im^nteresto der breitesten Oeffentlichkeit hinzuweisen: andererseits

aber wandelte u,is eine Scheu an die Geruchsnerven „nierer °efcrk£iaft mit den Ausdunstungen von Unrath zu belästigen da unser Blatt nicht zu jenen Blättern ge­hört welche fortgesetzt die Seusationsluit de» Publitum. kitzeln und Schmutzprozess- und dergleichen Begebenheiten mit Behagen breit treten. Dazu kam der Umstand, daß es sich um eine Sache haiidelte, welche tief m da^, kon­fessionelle Leben eingreift. Freilich stehen wir nicht auf dem engbegrenzten Standpunkt, den uns im Laufe de-, letzten Jahres sowohl ein prote,tanti,cher, als ein katho­lischer Geistlicher in Briefen zuweisen wollte, nämlich doin daü ein Blatt für Alle", wie das „Tagblatt , der­artige Fragen" nicht berühren solle. Eine Zeitung für Alle soll unseres Erachtens kein Allermmm»schmeichler sein, kein farbloses Organ,, sondern st- soll eben unab- bänaia freimüthig und in zeitgemäßer Weife Allem nähe/treten, was der Tag, was die Gegenwart bringt, sie soll mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berge halten, m,b-kiimm--t darum, ab aln Tl,-il dir L-s-r anders denkt oder vielleicht gar von dannen zieht. Heißt es doch die. Kulturaufgabe, der Presse vollständig ver­kennen wenn mail die Blätter, welche sich keiner Par dienstbar machen. °°m «°>n»spU »<„«, »et- drängen und sie nur zu «nem chepantaruim ur S.ach- richten und unterhaltende machen degiaduen lrru.

' Doch das nur nebenbei. Wie gesagt der aufgedeckte Schmritz, die Brenzlichkeit des Themas, hielt um- einst­weilen ab, uns im „Tagblatt" naher mit der erwähnten Broschüre zu befassen, trotzdem inzwischen m der aus­wärtigen Presse der Angelegenheit näher getreten wurde, der Prinz Mar von Sachsen, em römischer Priester, in allen Tonarten gegen den Verfasser ^o^i^^^^^f^e um ge­richtliche Verhandlungen der Sache weitere» ^nteressi verlieben. Vielleicht hatten wir da» Thema überhaupt nicht berührt, wäre es für Wiesbadeir iiichl plötzlich ganz besonders aktuell" geworden. DieBroschüre, von der m den ersten Jahren nach ihrem Erscheinen sohslich nur ungefähr tausend Stück verbreitet wurden, und die , deshalb der an­gegriffene Thcil klüglich todtfchwieg, schien p otz ich wie durch ein Wunder Flügel zu bekommen, denn m den letzten anderthalb Jahren kamen mehr al» 150 000 Stuck an den Mann; sie flog über Land und Meer und wurde in fremde Sprachen übertragen. Da mußte denn wohl oder übel der Heerbaiin der Ecclesia mihtans a ffl boten werden, um die Schäften: vor dem Wolsi a" > da hieß es die Kirche Christi (m Wirklichkeit dw Hochburg der Hierarchie, der Priesterherr,chaft) zu schirmen gegen Einen, der in dieser Hochburg eigentlich nur ein Groß­reinemachen veranstalteii möchte. So wurde n. - . Prinz Max von Sachsen ins ^eld gestellt lind ging mit fanatischeni Eifer los, unbekümmert darum, daß takt­volle Leute meinen, der Sprosse eines Fürstenhauses, r » einst mit aller Macht für die Reformation emgetreten und das kauin fünf Menschenalter später, lediglich und allein um eine ausländische Herrscherkrone zu erlangen, wieoer katholisch wurde, thäte besser, seinen Glaubenseiicr nicht allzusehr auf den Markt zu stellen, sondern m stiller Zelle feiner Frömmigkeit zii fröhnen. Hier iii Wiesbaden zog ein so angesehener Geistlicher, wie der päpstliche Pratal und Stadtpsarrer Herr Dr. Keller, selbst gegen Kraßmann zum Streite. Nicht weniger als drei Vor­träge hat er der Sache gcwidinct. Als der erste stattge­funden hatte und Alles zu wissen begehrte, um was es sich eigentlich handelte, haben auch wir endlich von dem Buche Notiz genommen, und zwar in sehr kurzer Form, indem

I wir darauf hinwiesen, daß seine Lektüre für sehen katho ' lischen Familienvater von, höchster, Wichtigkeit sei und daß man sich eine eigene Meinung bilden möge au» Schnst rmd Gegenschrift. Inzwischen ist die letztere m welcher Herr Prälat Dr. Keller die Ausführungen seiner Vor­träge hie und da kürzte, im Allgemeinen aber ausdehnte, erschienen und liegt schon in zweiter Auslage vor.

War es der Ilmstaiid, daß Dr. Keller mr Schlußwort seiner Broschüre den berühmten Kirchen­historiker Professor N i p p o I d aus ^ena, rer vor Gericht als Sachverständiger den unbequemen Ankläger Graßmann herausgehauen, persönlich an­gegriffen, oder war es das Bestreben des Evangelischen Bundes, hier im Trüben zii fischen, Mer ^hervor­ragende protestantische Theologe tauchte als Sendlmg jenes Bundes hier niit einer unheimliche,i Pünktlichkeit auf und ließ den drei Keller'schen Vortragen sogleich dre eigene Vorträge folgen, in deiren er emestheils dem hestiqen Alphons und seinem Vertheidiger übel mit­spielte, aiidererseits für die Altkatholiken den Flamberg schwang. Für erbaulich und auch für besonder» christlich erachten wir das Schauspiel nicht, wenn die Konkurrenz gleich bei der Hand ist, einein Gegner, dem em Malheur zuaeitotzen (und ein Malheur bleibt die Graßmann- Broschüre für die römische Kirche ganz zweifelsohne), die Kunden wegzukapern. Doch halten wir uns heute nur an'der Thatsache jener Nippold'schen Vortrage und bemerken wir noch, daß heute der allgemein beliebte Kavlan Herr Prof. Dr. W e d e w e r iliid in den nächsten Tagen auch der streitbare und talentvolle geschätzte Pre- chger der deutschkatholischen fretreligiofen ©emcitne Heu Georg Welker, ebenfalls,zur Sache sprechen dann baben wir Alles angeführt, was zur G

werden, dann haben wir' Alles angeführt, was zur G e schichte der Graßmann-Broschüre für Wiesbaden zu be'iierken ist. Eine sachliche Beleuchtung, eine Kritik de Angelegenheit selbst behalten wir uns für einen weiteren

Artikel vor. ^ . .

Deutscher Reichstag.

Berlin, 15. Januar.

Am Bundesrathstische Kriegsminister v Goßler. — Auf w 5'anc§orbnuna steht die Interpellation Tnmborn (Cemr.), betreffend die Duellfrage und die neuerlichen Vorgänge bei Reserve-Offiziers-Wahlen in Köln. — Minister v. G o hier ertlärt sich zur sofortigen Beantwortung der Interpellation be- „ii — Aba. Trimborn (Centr.) legt den Sachverhalt, dar wie'et durch die Presse bekannt geworden ist: .ZAeh^ngke't d» bpirefsenden Ofsisters-Aspiranten zu latholischen «moenien Bereinigungen, Befragung derselben über ihre Stellung znw. Duell und schließlich °ls Folge der sich auf dem Boden der Ge­seke des Staates und der katholischen Kirche bewegenden -l

.,„^Wn _ die Nichtwahl zum Reserve-Offizier, sodann Kas-

strunz der ersten Wahlhandlung beziehungsweise Nichtwahl m- b'' ? hrr „paen ein solches Jnquisiiormm eingeleiteten Be­schwerde abti bei dem zweiten Wahlalt abermals Nichtwahl. Ganz besonderes Aufsehen habe es gemacht daß gegen den einen d^r Aspiranten sogar vom Borsitzenden des Ehrenrathesem Verfahren eingeleitet worden sei wegen angeblicher fastcher dienstlicher Meldung. Ein Zweifel darüber sei ganz ausge­schlossen daß die Betreffenden ihre Nichtwahl au-sschließlich ihrer Stellung zur Dnellfrage zu verdanken haben Die streng n Befehle des obersten Kriegsherrn seren also m Köln auf das Gröblichste verletzt worden. (Beifall rm Centrum.» — Krieg.- minister v. Goßler erwidert, er habe dem Abgeordneten Trimborn schon privatim gesagt, daß ein solches Verfahren der Npsraauna von Offiners-Aspiranten über ihre Stcnung zur 1 S 5 nnznlMg s-i. Was die zweite Wahl anlange, so stehe dieselbe selbstverständlich unter dem D'enstgehe'MNlß. Wenn Verstöße gegen die Bestimmungen erfolgt se.n sollten so stei es Pflickt der stn der Minorität befindlichen Offiziere des Chren- aerichts gewesen, dagegen höheren Ortes vorstellig zu wer^n. Dü Heeresverwaltung habe keinen Anlaß, sich mit ng^dwelchen Anträgen an die allerhöchste Person zu wenden. Was die W- schuldiaunaen anlange, die der Abgeordnete Trimborn gegen den Vorsitzenden des Ehrenrathes und gegen den Bez,rksiommandenr aerichiet habe, so werde zweifellos die Kommandobehorde Ver­anlassung nehmen, die Sache aufzuklaren. Auf Antrag de» Abgeordneten Schädler (Centr.) erfolgt Besprechung der ^nter- opllation - Abg. Büsing (nat.-lib.) erklärt Namens seiner Freunde,' daß die Antwort des Kriegsministers nicht ausreichend erscheine weil sie sich nicht dahin erstreckw, daß solche Falle nicht

Man muffe sich also nur damit begnügen, daß der allerhöchst, Befehl künftig mehr Beachtung finde. (Lachen links.) Abg. m i tf, n i tf p Vfreif Ver) betont, daß die Armee in diesem ^alle ! de" Sik de/ Uebels sti^ (Widerspruch rechts.) Es habe sich dort ! ein Ehren-Codex herausgestellt im Widerspruch zu der ° fen - ^ lichen Meinung und den Strafgesetzen. Zur Abhulfe de» Uebel» könnte entschieden mehr geschehen, als bisher geschehen sei. Nicht ui verkennen sei, daß der kaiserliche Erlaß von 1897 manche» Gute bewirkt habe, aber es muffe doch noch schaxfer zugegriffen werden. Der Offizier solle eine höhere Ehre haben als die Onell- Ehre, aber was nützten alle Berschärfungen bes Sttafgesetze». wenn hinterher die Begnadigung eintrete. (Lebhafter Beifall im Centrum.) Das Duellwefen sei durchaus undeutsch, e- sei aus Frankreich und Spanien nach Deutschland gekommen. Wer

I Holz vom Fichtenstamme nehme, der Arbeiter, der das Wort ■ Streikbrecher in den Mund nehme, komme auf Monate ms Ge- fängniß, der Duellant dagegen nur in die FestjUsS und, werde dann begnadigt. Me wirke das auf das Rechtsgefuhl de- Volkes. (Beifall.) — Abg. Bachem (Centr.) bemerkt, auch die Katholiken rechneten es sich zur Ehre an, als Offiziere zu dienen, aber in Berlin z. B. werde Jeder, der sich zum Offizier melde gefragt, wie er zum Duell stehe. (Hört, Hort rm Centrum.) Ucber die Art, wie der Kriegsminister die Jnterpellatwn, be­antwortet habe, habe er sich gewundert. Das preußische Kriegs- Ministerium könnte doch einschreiten und aufklärend tpirken, wenn Verstöße gegen die allerhöchste Ordre vorkämen und Un­klarheiten über deren Bedeutung bestünden. Er, Redner, sordrre deshalb den Kriegsmimstcr auf, seine Stellung zur Saa^e nochmals einer Revision zu unterziehen. (Be,M.) -

Aba. v. Levetzow (kons.) bezeichnet den Vorfall m Köln als iade'lnswerth und inkorrelt, hauptsächlich wegen des Jnqmst- torinms und weil ein solches Verfahren der allerhöchsten Kabinettsordre widerspreche. Was aber der Krtegsmimster noch thun solle, das wisse er. Redner, wahrhaftig nicht Die Wen bei der ersten Wahl seien ja kasfirt worden - Abg. v B o, l- m a r (Soc.) beleuchtet den Widerspriich m der Rechtsbehairdlung, wenn ein Staat, der sonst auf strengste Jnnehaltung, der Rechts- arundsätze halte, im Gegensatz hierzu Einem, da sich nach den Strafgesetzen richte, Unannehmlichkeiten und Bestrafungen zu Theil werden lasse. Seine Partei verwerfe das Duell m allkn Formen und Fällen und sei dafür, daß das Duell ganz verboten werde. (Ruf im Centrum: Ist ja verboten.) - Wbfr © a r b o r f f (Reichsp.) bedauert den Kölner Vorfall unendlich und hofft/daß die heutig- Verhandlung einer, M-derholung solcher Vorgänge Vorbeugen werde. — Abg. M u l l e r - Sagan (freis Bolksp.) wendet sich nicht nur gegen das Duellweseü, sondern auch gegen die Methode des Mahlens von Offizieren.- Abg. Lieber (Centr.) ist ebenfalls erstaunt über dre Antwort des Kriegsministers. Bei dem Kölner Fall handele es sich uni einen Fall offener Auflehnung gegen einen kaiserlichen Befehl, um eine offene Rebellion. Der Minister habe zwar sich und die HeeresverwaUniig entlastet, dasnr aber andere Süllen, die Kommandostellen bis zur höchsten hinauf, m dem;elben Maße . belastet. Mit dem Abg. Müller-Sagau sei er dann ein­verstanden, daß wenn die Handhabung des, Wahlrechts „der Offiziere zu solchen Mißständen führe, allerdings zu erwägen sei ob nicht zu dem früheren System der bloßen Ernennung, der Offiziere zurückgegrifsen werden solle. — K^egsmimster v. Goßler kann den ihm vom Vorredner gemachten Vorwurf nicht begreifen. Er könne doch hier nicht dem allerhöchsten Kriegsherrn vorgreifen. Nur der allerhöchste Kriegsherr „be­fehle. Wenn er, der Minister, zu befehlen haben wurde, wurde dies das allergrößte Unglück für die Armee fern. (Stürmisch. ZZeiterkeit.) Redner führt nochmals aus, daß m dem Kölner Falle das OffiziercorpS bei der Wahl nicht richtig gehandel fX _ Abg Graf Bernstorff (Reichsp.) meint, eines solchen Vorganges halber brauchte die Wahl der Ofsizrere^Nicht abgeschafft zu werden. Damit ist die Besprechung der Inter­pellation beendet. - Das Hans sttzt dw zweite Lesung des Etats des Reichsamts deS Innern, Titel Sta°tZsekre.ar fort Aba. Bebel (Soc.) kommt in seinen Ausfuhrnugen nochma.s auf'das bekannte Cirkularschreiben des früheren Vorsitzenden der Seeberufs-Genossenschaft Laeisz zurück. - Staats­sekretär Posadowsky wiederholt seine früheren Er- Närungen, daß dieses Schreiben sich beim, Reichsversiaz-riings- amt befinde, daß aber dieses Amt k-lnerlei Disziplinar-Vefng- niß gegenüber den Mitgliedern jener Genossenschaft habe. Wa„- die fckwindelyasten Ausverkäufe betreffe, so leien dre Polizei­behörden verständigt worden, daß es sich daber um cm otM' lich-s Interesse handelt, und daß deshalb em Emschreiten gegei solche Ausverkäufe im öffentlichen Interesse liege. Ue er d Verstellung von Phosphor-Streichhölzern seien Erhebungen: an- acstellt Es sei voraussichtlich in absehbarer ->eit eme solchc Vorlage zu erwarten. Der Zolltarif werde bald dem Bundescath Zugehen. Sobald Bundesrath und Reichstag sich uver den neuen Zolltarif geeinigt hätten, wurden sofort die neuen Hand s- vertragsverhandlungen beginnen, damit eventuell d e neuen Handelsverträge gleich bei Ablauf der alten m Kraft, me können. - Abg. Möller (nat.-lw.) eroiüet noch m°slichste Beschleunigung der Vorlage de» neuen Zolltarifs. AIS Be . leumduiig bezeichnet Redner das Gerücht, daß Buck selbst dm 12,000 Mark-Brief an die Socialdemwkratm °usgelief rt haüe. — Hierauf erfolgt Vertagung. - Morgen 1 Uhr Antrag, treffend Gewerbegerichie. — Schluß nach 0/4 u.hr._ ^

Yrenhischer Kaudtag.

Abgeordnetenhaus.

Berlin, 15. Januar.

D'e springenden Punkte in der heutigen Fortsetzung der Etatsberathnng im Abgeordnetenhaisse bildeten dre KEworlage und die Volenpolitik. Der erste Redner Abg. Freiherr von ^edliü lfreilons) schloß sich in der Benrtheilnng des Etats ÖoSSleil $t. Wattier an. Der Mittellandkanal werde unsere Verkehrsverhältnisse v-rbesseriy aber seine schlimme Eigenschaft als Einfallsthor für fremdes Getreide Eßte durch Erböbuna des Zollschutzes wettgemacht werden. Der Wm.sch

der Krm?e lönne düsmal erfüllt werden. Ueber die ruhige und versöhnliche Art, mit der Graf Bülow die Vorlage emgeleitet habe sei er erfreut. Von einer Strafe für die kanalfemdlrchm ^andräthe könne nicht die Rede sein. d°S hieße i°, der Staat«. S einen offenen Verfassungsbruch vorwerfen. Sollte