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Mage zum Wesba-ener Taublutt.

Uo. 603. Akend-Ausgakr

Dunkeln nmß der Himmel rinn« im Runde,

Daß sein Sternenglanz zu leuchten wage:

Sturmen muß das Meer bis tief zum Grunde.

Daß ans Land es seine Perlen trage;

Klaffen muß des Berges off'nc Wunde.

Daß sein Goldgehalt ersteh' z» Tage;

Dunkle Stunden muffen offenbaren.

Was ein Herz des Großen birgt und Klaren.

* A. Grün. |£

(3i. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.)

Die Götti» des GLücks.

Roman von Iieinßold Hrlmann.

Hätte ich gewußt, daß Inge die kleine AuZ-

befferung selbst vorgenommen hatte, und zwar kurz vor dem

^age,^ an welchem Dir die Papiere ausgehändigt wurden,

[° Mn l ™ rb * r tdE) e§ . allerdings trotz der größeren Mühe vor-

M.« e-uen anderen Brief für das Experiment zu

£nimn'hnf 6e - bet aßer Vorsicht und Ueber-

legung doch memals klug genug."

?- Dir weiter?" fragte Bernhard mit wollig klangloser Stimme. „Das vor Allem will ich wissen." „„y y e lwneb, daß sie bisher vergebens über ein Mittel nachgeso mcn habe, das unselige Schriftstück zu vernichten, ^ % r ? ber - §anbe Klangt sei. Und sie deutete an, nil feA*? 4 ® ^u'en verzweifelten Versuch machen werdet d esc Absicht auszufuhrcn. Wenn er mißlänge — so unge- ahr lautete her Schluß ihres Briefes - dürfe sie aller-

nocblllll tbun^ u Aber sie werde auch dann

mich * toa I tn ..'l rcn schwachen Kräften stehe, um

mich und Dich vor Vorwürfen und Schande zu bewahren."

j..'®' 1 ® “"h wich? — Sie hielt mich also vielleicht für Deinen Mitschuldigen, Hanna?"

<?>— R ’ e ^ C§ "'/hl. lsvd wenn es so sein sollte, wird off l 0 s 06 5 Mühe gelingen, sie von der Gruud- Ä « m X f ® wb<ui &‘ 8 ru überzeugen. Auf eine Schonung

dach ->ls- l babd uicf,t im Mindesten be-

l,ZJ u fe ’ n :., -rch entbinde Dich ausdrücklich von jeder

mühe» Verpflichtung. Nachdem mein Be­

ttln/ 3U et ™ m bescheidenen Glück zu verhelfen, so iu Ö !Sm ! 'ffi Un0f £ idl ia für ® ud) Alle ohne Zweifel

ut L f,T? 0t l be J ^scheus geworden, und werde

»ärt ° af§ Ulöglich von meinem wider­

wärtigen Slnblick zu befreien."

Bernhard hörte vielleicht kauni noch, was sie sprach Mit

SS m ^ f aar l ! nb . todtenbleichcm, verstörtem Gesicht, das

Ä lil^r r mn k^lstunde um ein Jahrzehnt

brochener M^nn. ^ " femeM ^«ibtisch, ein völlig ge-

wa?"?nr^?H W ™ ben? " höhnte er. „Gott im Himmel, was soll nun werden?"

i tvai auf ihn zu, und etivas geringschätzig Mit-

,» der Ar,. «,e st ,i« f,6er Äd„i!.

e§ n i?l weißt, so will ich es Dir sagen. „«}.$}* Hälfte von Wedckings Millionen werdet Ihr Euch fSZf kwne Hoffnung mehr machen dürfen. Ganz um- wird mein Bemühen immerhin nicht gewesen sein WrMal^b^"üs-Assessor^wird Dir ja irgend einen Vergleichs- Schlag machen, und damit, daß Du Rcstorp und'Harro

Fr eitag, bin 28. Dexemirer.

bestimmst, ihn unbedenklich anzunehmen, kannst Du ihnen wenigstens noch etwas retten. Dein Schwiegervater wird

dovL f fi me / r llrt r tf,e Wohnung am Rande des Thiergartens davon bezahlen können, aber er wird doch auch nicht länger wie ein Bett er und Jndustrieritter zu leben brauchen." ' Sie wollte noch mehr sagen, doch eine ungestüm ab- wchrende Bewegung beS Bruders hieß sie schweigen.

l Ringer! Und treibe mich nicht

ml. ,11 mlch MZ.^ mi> Ra«. ®<& j°»>,

«n «uSlSSf 4, Mi ,in f * MeS *•*« »«

:»«ffa.SÄS sä.« %s

^Bernhard ihr sein Gesicht zugewendet

-uf

ist geordnet Aber ich muß Dich nothwendig S 1 ' ©nuaitc mich morgen Früh in Deinen, Hotel

Zl'r ~ Hanna "

! 8 j! ü ' cbcr sw'lwarf, glänzten ihre Augen wie in

k u Sg all b ll "''' b °uf ihrem herrlichen Antlitz war kem Schatten der Sorge ooer der nagenden Gewissensgual

48. Jahrgang. 1900.

Jt.fi

AiieKhein^uer

Siebzehntes Kapitel.

er; ^' rau Fading war cs, die Bernhard auf sein

.rtingeln öffnete. Sie war heute weder mit ihrer fürchtcr- ichen Staatshaube,d noch mit einer blüthenweißen Schürze gethan, wie an jenem ?lbend, da man seiner Schwester einen so feierlichen Empfang bereitet hatte und nicht der Abglanz des^festlichen Herdfeuers, sondern eine tiefe Traurig- kut >var «uf ihrem derbknochigen, ehrlichen Gesichi. 9

Ich "X 0 "!'? @le * r nb r id& kvmnien, Herr Rechtsanwalt! ülaube e§ niemals so nöthig gewesen wie heute."

Georo n A st° ^^n,' aber da stand schon

mid j 5? I ber üeolfneten Thür der Wohnzimmers zu sich l Handbewegung der Ankömmling

Kirrmle Oemach. Wohl trug er auch heute seine hellen

Gamaschen und jeme schimmernde weiße Weste, auf die das seine ar.E bvelten schwarzen Bande hernieder hing; aber eme alten Freunde wurden trotzdem Mühe gehabt haben erkennen so tämmerlich geknickt war seine hvh! Ge'

Haft und Zerfallen sein^Gesich! 0 ^u° Backenbart, speisen

,ÄL°?8 erL ffiat

pm crfteit Mal mit du anredcte, „denn ich wußte ja daß , . yi men t “ llvb ^ f ' obwohl sie mir verboten Hai, nach Dir

LL mVSP ms m ""*»

„Wo ist Inge?" fragte Bernhard, da er sich im Kin»n-r ich sprechen!"^ ^ ,lmflefc ^ il ^ atie ‘ »Sie vo? Allem muß

Georg v. Rcstorp deutete auf eine der beiden Thüren. „ !r ,"^. a drinnen — mit ihrer Mutter. Aber Du darfst >cht hinein, eh e ich sie auf Dein Kommen vorbereitet habe —- 1 . .

TVi tonpl atzt

!»s-st"k,-E “” b «- -- A !p--ch-u. D,»n st-

SwqP'iT ^ ® ott ' fie 'st doch nicht in Gefahr?« ^"'herr fuhr sich mit der Hand über die Auaen

Gebärde "" b «« Theatralisches in dieser

s ,1 ä iTirv:' 6 » M-st, W-L, m,

ryeiu, oatz uh auf;eden Anspruch verzichte Und donn s-e hat es doch auch ganz aus freien Stücken gestanden "^

Du'§ schon wüßtest." Srief ~ ia ' ich glaubte doch, daß gefag®?- 6 fie bm Srief ~ weiter, weiter! was hat sie Dir

gesch'Äm m,d^ibn"nn b /^^ be§ aIfen W-deking selbst yqanieuen und ihn unter die anderen Paniere aesteckt Lhl

w« ein furchtbares Unrecht - gewiß - 2 « ^

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3,,se Ä”', auf ß‘y Zäh

Das" war Alles ® r ‘ l me ' n . armes, theures Lieb!« ^

bedeckU er ibre 's^. c " lMvorbringen konnte, und dabei St: H°"d m» feinen Kusse,, °>,e

und^fluskene, ''' fanfics Gesichtchen zu ihm

^ * ” 5 * e

Nestow ij“ lstAtsanwalt unterstützt, führte Georg von

llü?s

ZZMZLZ

Kind^um V-rkeihunI hochherziges

Schwester trägt." ' 16 ^"'"orfene den Namen meiner Vate!s°kommcn^Als er?r n Elchen Bitte ihres

(Fortsetzung folgt.)

Weinstube

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