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_ .. . . . Jahrgang.

Erscheint in zwei Ausgaben. — Bcznqs-Preis: Lost' ?En Verlog L«» Pfg. monatlich, durch die Lost * Mk. M Pfg. vierteljährlich für beide Ausgaben zu,ammen.

Verlag: Lauggasse 27 .

Anzeigeir-Preis:

Pctitzeile für locale Auzeiaen Psg ■/ für auswärtige Anzeigen 25 9$,, ® ffieclamen die Petitzeil/für Süden

für Auswärts 1 Mk. a "

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- J ' * Verlags-Fernsprecher No. 2266 . 1000

imt dein Lmtritt tn das Zwanzigste Jahrhundert wird das ,,Wiesbadener Tagblakk" wiederum eine Aendcrnng erfahren d,e unseren Lesern um so willko.n.nener sein dürfte, als fic suglctd? eine wesentliche Bereicherung des Textes bedeutet. Die bisherigen monatlichen Freibeilagen: „Rechtsbuch" und Aerrt-

SSäS^ t?“ V0U mm ab °de? vielmehkL Beitrage für d.ese Blatter werden fortab mit in den Text des

tsauxtblattes a„fgeno»,men. Statt der auf diese weise ein­gehenden 8 Textseiten monatlich bieten wir von jetzt ab deren ,s

!Ä ffuSTÄS. if““”' “»

Unterhaltende Blätter

halbmonatliche Freibeilage des Wiesbadener Tagblatts

eine alle (<* Tage abwechselnd mit der „Kinder-Ieitung" er- fcheinende belletristische Zeitschrift. Gs handelt sich „ich? etwa MN I T üblichen, vielen Zeitungen beigefügten und nur mit anderen Titeln versehenen, illustrirten Unterhalt»,-gsblättcr sondern um eine ausschließlich für das „Wiesbadener Tagblatt"

ITumZnTfTs * T mte und herausgegebene Zeitschrift, den öSS' L f ^u'll°t°n d°- „Tagblatts" an sich durch den politischen Theil immer mehr bedrängt wird und daß es sich uberd.es vorwiegend den, „Actuellen" widmen muß, hat uns ä“ schnffen. Sie soll ausschließlich Ü dienen und die feinere Novellette, der Lffay

M“W“*** Frische Beiträge werden darin ihre Statte finden. Auch wird jede Nummer zum mindesten eine vornehme Rexroduction, meist in Holzschnitt, nach einem hervorragenden Gemälde enthalten, wir hoffen durch diese für be"so„'b großen Rosten und Umständen verknüpfte Neueinrichtung

ul£Z e Tj?r £I?Ci ‘ ""lerer Leser, der eine vornehme künstlerische und litteransche Unterhaltung zu schätzen weiß eine

^ude M machen. Besonders wird die Damenwelt die .ftlnter- haltenden Blatter" freudig begrüßen.

Durch diese Neueinrichtung sind es jetzt im Ganzen

llserlst'die'wrckMo^m^ m ° n ' ■ Welchem Zeitnngs-

fS£ * 4 * ÄÄÄS

sich S e bÄn r

Frankreich verändert! Derselbe Zola ver ofsentlichte vor einigen Tagen in derselben »turo»« Brief an den Präsidenten der Revublik cv ^ ° C f U Amnestiegesetz loszieht Kaum

mStZ%tS emiinU,a ' “ icnw -Ä”

schenki'ch auch die nativrivliski-

ls s roneüen Abgeordneten zukommen lassen und nock, ba u dem Krlegslninister gegenüber jed E ärmm d"Ä NorÄ? verweigert. Natürlich wird Niemand seche fStfZ S T CVhmV T finden. Wohl werden die De- stark erreat we"o2b lolche Ereignisse noch iminer

Gleichen Erselg hat ein nndeees Manöver des reak-

Sr«°k.„ LL

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mmt|ter*, wie auch seines Vorgängers nicht zufrieden

d-?Allchnz^Trankr?^ r 6 vT* foIc ^ n Verhältnissen löertfie ift 3 S lfT rar - ^uh/and von zweifelhaftem t A J • zeigt nun freilich von einem boben Mok beriA"L^b.enheit, wenn man bedenkt daß das b§ S Ergebmß der berühmten Allianz in Anleihen der^Lch^iLMLL^Zldrmwkte bestand

"ich? d. T, n twÄ*™S!Lte

Deutsches Deich.

Der Lnndtllg. res „ D. Berlin, 27 . Dezember.

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für den veränderten BeW»/ schw^lZ^'s?^nde sind wesen. Namentlich die verickiedS ? ^st-mmend ge-

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Grenzen halten sollte «as noch dle >" -»S-ren

ftwar"üt ^ chmestschen Wirren zurückgestellt werden.

W'KS.'L-'? ÄÄ 8 TT*» «-ÄtSJfÄ'JS » Me,er

Sechs wertbvolle Lreibeilagen,

welche den Lesern des „Wiesbadener Tagblatts«, außer den °.,,.ch„-..tl»-». Amtlichen At,.l,e„ g.b .'..7 «,,»?

«iil-chaNende SläUre, ,,« a i 9 -m WlNvrr-Zertuilg, H tägig erscheinend,

Tand- und hauüwirthschaftliche Beilagr.

l-l tägig erscheinend,

UUnasiaU, monatlich erscheinend,

Caschenfahrplan. zweimal jährlich erscheinend, MlÄNdKalender in künstlerisch-schöner Form.

„ *2 b ! r Quelle Theil des „Wiesbadener Tagblatts" wird

Besondere Ergänzung und Neueinrichtung erfahren.

Lesern auka-kmÜ"^!" , es ia in Ic Ö ter ® eit schon den meisten makbiit lS fallen, daß seit der Ausstellung von drei neuen Setz-

Au^n aut N ^'^ "Tagblatt" klarer ...,d selbst für schwache Nlübe nc m i ar geworden ist. Ls wird auch ferner keine rei-bhal 6 o ^2 baS «Wiesbadener Tagblatt" so

täglich eü2i zu gestalten, wie es für eine zweimal

preise „,<2 § citll «9 von so bescheidenem Abonnements- nur immer möglich ist.

Wiesbaden, Ende Dezember ,900.

Dev Mertag des Wiesbadener Tagblatts.

IMtiföics and Sorialts ans JFranlsrrlrt).

mp] er ^ ar Her w-Korressiondent schreibt uns:

»Gallischen Krioa«°Erkte bereits Cäsar in seinem

Eigenschost.mil ^ etne der charakteristischesten beständiger Gallier ihr Wankelmuth und un-

M Sie LS Urafter fei - Und man kann nicht sagen. Sie Nachkonunell dieser alten .Gallier sich in dieseü

reicht n IZ Sa 7 X“ "agucyen lllieöerla^

ÜgÜsD ?er. paschoda-Angelegenheit absehen Dies Lj \.“ u } vernünftigeren Elemente, denn wie qe- Widerhaü. ' ^nzelner Blätter finden wenig

Unter solchen llmständen gewinnt die Socialvolitik Wakd7ck 7 Qualität. Hat doch die Tonloufer R dÜ *7 0 f ^ e -£ Jl0uffeni,§ eine erhöhte Thätiqkeit in d eser Dichtung angekündigt. Der Ministerpräsident ver

kassen der Schaffung von Ruhestands-

railut der Arbeiter. Es wird zivar ein gutes Stückchen

voraeleat^wüd bi8 r bk§ öer Abgeordnetenkammer öorflelegt wnd, aber wir können trotzdem unsere Anf-

?eit?°d?voni,st^^'ef!eZvorschlägen nicht versagen, die be- apfprrTn Zli ^ seiner Zeit der Kammer vor-

6t SU werden. ^ Dre Hauptschwierigkeit der Frage ist

sollen siwefMch!s^2 Kassen errichtet werden ouen. Zwei Dloglichteiten snid vorhanden. Entweder

thell/"oder umlaufenden Beiträge sogleich ver-

kheilt, oder wird ein Kapital geschaften dessen kilnson v-rw-rth-l «urd». Ti-s l-d,-r°°U?L LchfALr

irnn dies, Kapital müßte so groß sein, daß man es kaum

Basis^° Q /t’ kwmte. Bleibt die erstere

Eiu v ,^f dieser beruhend hat der Abgeordnete em interessantes Elaborat ausaearbeitet Sein Vorschlag enthält fünf Hauptpunkte: au " flearüutet -

fr,v ff ( ?l n3 f t ^ ll ? ,9en f' 110 für alle Arbeiter und selbst für kleinere Industrielle obligatorisch. 1

.Dafür hat ein Jeder im Alter von 60 Jahren oder

Recht au?eine'"o?"n Arbeitsuntauglichkeit das viea,l aus eine gahrespenston von 360 Francs.

nprhrL5«j n J 0 5 f;aIteu Alle im Krankheitsfälle unenk gUdlmze Behandlung und 1 Francs täglich

, w ä “ ei ' lem Wono “ 6ei,ra « °°"

2 üÄSiÄS iöt fei ' ,et

,., r M 5 ef,llIte eä mir vor, seiner Zeit aus dieses Projekt zuruckzukommen. ^ch niache nur jetzt wieder die Leser ^?/vus aufmerksam, wie dieses Gesetz die fortschreitende

^lb-küman? d}t cv l s ui:, r öic Evolution Frankreichs auf das kollektivistische gdeal zu markirt. Es fehlt aber auch

si r?Stiimm"d2?E die drohende Gefahr bemerken und ihre L-timme dagegen erheben. So hat eben die Gandels- tammer von Lille die Ueberreichung einesMemowndums den Handelsminister Millerand beschlossen, wo-

Vr.üekk 5,vgen ein anderes kollektivistisches

prost lt dieses Riimjters, gegen das obliaatovisMe Schiedsgericht und den obligatorischen Streik, ansspricht

düstriL darlegt?^^^ Wirkung auf die französische In

n, , v Rundreise des Reichskanzlers.

-cachdein Graf Bülow nach Berlin zurückaekebvt kü

Zwischen der Rchchsvemmttung 2w'd2"süd"d^T^R^

er Ä 9 ÖCr Reichsgeschäfte nehmen werden wie )T 1 n„fA r -f? e C I3 s 11 - 3 deö nationalen Bandes wünscbens-

Esielleich 7us wi?2"i ain " id]t weniger seltsanA-nd der bisberwei 9 5 b vorangegangene Feststellung von vorsicbtiae Zusammenhanges. Die

Mannes des Reichskanzlers würde ganz e!si 2rständ ickü ein, wenn man erführe, welchePersonen dieSchuld darün tragen, daß m den Beziehungen zwischen Berlin und mehreren Bundesregierungen nicht Alles so ist oder ae- bl-eben war, wre es sein müßte. Ferner bekäme die P?r- Z rung- daß diese Zustande sich von jetzt an ändern ollen, ihre Unterlage erst, wenn man darüber unterrickitet

Freudigkeit und Frische an die gemeinsame Vor­bereitung und Durchführung der reichspolitischen Aus-

imEnnna" 'Sff'S'J?* "T Mtverständlich mit L

lichor Kustand^dü,^ vü" ^ e§ ein eigenthüm-

'-v Zustand, daß dre Regierungen vom Grafen Bülow

über ferne Absichten, besonders sein wirthschaftspolitisches

Vrograninl genau unterrichtet werden, während dem

Reichstage dre^Nolle des neugierig Erwartenden zufällt,

wü herausbekomnien kann, wohin

L l y. Vvlse Mlter dem neuen Kanzler gehen soll. In München, Stuttgart rc. weiß man, was in der Zolltarif- vorlage stehen ivrrd, und ob Graf Klinckowström mit dvn seiner Verständigung mit dem Grafen Bülow

gesprochen hat, rm Reichstag erfährt man dergleichen einstweilen nur hinten herum. ergreicyen

* Hi

P^inz. »ranbeSrflefSdt'e lüfeffa"f Je UI i'stisch^

V°Üs.tz-ndmfu^dft'°uf?ftTag- ftstÜ slÄnm Verhandlungen wurde Singer gewählt. Zunächst be- Jßrtlfjr** mCUt ^ mi ber ^mge der kommunalen Wohnungs-

„Reichs-Anzeiger" veröffentlicht eine Königliche Ver. b °o m 2 t‘ ^EZember, wonach die beiden Häuser deS bcrufeil^lverden." ^ ° * auf den 8. Januar 1901 zusammen,