„ Jahrgang.
*5° ei Muäsaben. — Bezugs-Preis: (Rnft » be n)}? e «« dfg. monatlich, durch die Post » Mk. «« Pfg. vrerteljährlich für beide Ausgaben zusammen.
Verlag: Langgasse 27 .
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. ,.?’ e diesjährige Volkszählung wird, wie sich schon
E s)w-re en wiederum ein bedeutendes Anwachsen
Sauäsaktor' a rX ? Reich feststellen. Als
Hanptfattor fallt hierbei naturgemäß der Ueberschuß
daß die Bevolkerungszunahme deH^st^Staaten " ÄT 01 Bevölkerung derselben dargestellt ist
um den betreffenden Nationaltypus aber darzustellen'
Ungarn, Spanien und, last aber auch laust Iwr
setzlichen HLhspTste u!?^
I-nbs, dem man stanst m ärm „ rei | “Vt folgt
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an Geburten ins Gewicht, der bisher bei jeder Volks- zahlrmg zu verzeichnen gewesen ist. Interessant ist nun nsti ^g^nh bec Bevölkerungszunahnie Deutschlands ?'.^^oiiemgm der anderen Großstaateii Europas. Das berstehende Tableau giebt dem Leser ein klares Bild
g? *£* derselben, hervorgerrsien durch den
^ 6 a U s en °rH e ? er ^ u ^' ist hierbei der Durchschnitt aus den letzten 25 Jahren gezogen, und zwar derart.
Feuilleton.
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Weihnachten in Konr.
m r . . Nom, 16. Dezember.
Weibnachtsmonm ? wirklich im Dezember, ist es der stistchpn? ^ m^ üi ' ■ b nun bereits zur Hälfte ver- .ll?chen. Als ern grausamer Herrscher hat sich der A. ettergott zwar beim Herannahen der kühleren Jabres- jest für uns erwiesen, aber statt mit Schnee und Eis die o/uren zu decken, sandte er uns große Wasserniengen die bie Erde m das traditionelle poetische Winter- gewand kleideten, sondern arge Verheerungen anrichteten ""d Tausende und Abertausende ihres Heinis beraubten Zwar die Nachrichten aus dem lieben Heimathlande auten auch meistens dahin, daß bisher Frau Holle sich nur wenig ihrer Pflicht erinnert hat, daß bisher der '-geflügelte Fuß" noch keine Gelegenheit gefunden, über L'^rnde Eisflächen dahinzugleiten. Aber wenn es auch nicht entspricht, in der Fremde ans" ? ! bch doch die echte und rechte Winterlandschaft £ dw das Vaterland jetzt darbietet, trän,nt von Wäl- ripih*,/ ? Der Schnee in ein leuchtend weißes Gewand ge- K a un7i?^n Eisflächen, auf denen Jung und Alt wa und muchzend sich tummelt.
WeilmacktStmUn'^bach auch in Wahrheit nicht zu, ist die stimmu,?g fehlt Ä vorhanden, an der Weinachts- sorgt schon Ls e \ barum tn Deutschland nicht, dafür stlänzende Ansm^,?avte^Treiben in den Straßen, die Freude der Kinder ?äden, die erwartungsvolle
wenig. Keine kennt man all Dergleichen
Hasten, kein Weib» -5'? fröhliches Drängen und
kein Tannendust s?' eigentlichen Siniie und
letzt schon häuf J iLÄ* Weihnachtsbaum wird sogar , l°n yaufig hier gesprochen, aber in Rom wenigstens
giebt es nur wenige Häuser, in denen er zu festen fsi einigen Theilen des italienischen Nordens die piJii unter österreichischer Herrschaft gestanden, wird wostl oster ein solcher entzündet, bei uns aberfindet1 S öer" olstm?.a^vahmsweise im Deutschen Künstlerverein MenWhN^r'rachtigm Baum putzt, b öffent-'
sStstS-s
»iir Loi™ 11, un ^ bas Mit der stattlichen deutschen Taiine entbehre? imm ^ 0t ' öer mag es dock?nicht
vielleicht ,! ür öen Weihnachtsbaum kann
Feuer M'? gölten, der Baumstamm, der ins
Brenne» st^!^ und den man zum möglichst Hellen auf die ^»mm^bamlt seine Gluth einen lustigen Schein sich möalickst ? nm Weihnachtsfeste sich gewöhn-
Dieser alte i ?w 3m -I i' ljr l llzo " zusammenfindet. DD . aue Gebrauch rst mit der Feier so ena verkuüvst
w K nd?sstä?eihn°^tm „Oo^o" genannt wird L
me Binder schon geschnuickte „Oeupj" als Geststeuke Pr mm
IJe&et. ' Dcifm als Talisman gegen verschiedene
nm in Station Sitte
tauschen dock Ilffi • Geschenke miteinander auszu- Abend oder am^Em» ^°'^ns nicht am Heiligen
wie es in Fränk?ck ist auch nicht zu Neujahr,
könias am Knstu - londcrn am heiligen Drei-
hierheisst am^Äw»? °^ °ber^wie es in, Volksmuude Nacht vom 6 m»! v ?wses riest wird bereits in der s iiv ’ ># \s0nu0r baburcf) cinaelcitcf
Olle Mi', ^azza Navona sich Jung und Alt versannnelt alle nnt Kuidertronipeten versehen, mit denen sie ein ahrenzerreißendes Geräusch Hervorbringen. Dabei wird natürlich gescherzt und gelacht, Gaukler produziren sich,
^dminaljiolijti ntH Stnatsaniunltrdjflft.
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emberen Restart nnfaftellur ist'"r" Staats'
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v ?ber auch nichr bekonunt, wenn eben die so»d? b?' Staatsanwaltschaft nicht über-
stnrrt oder überhaupt nicht einschreitet. Die Möalick-
Justi^eL.iL? K
yeure ourch die fa,t überall durchgeführte strenae Ast sonder,,ng der Kriminalpolizei von selbst gegeben Oraa
nicht°von Vede»?^^^'-^ Schwierigkeiten dürften dabe! ^wt von Bedeutung ,ein. Die Nothwendigkeit erateb ;
heutigen Mißständen und den Vortbeilen der Kriminalpolizei daraus erwüchsen daß an ihre Spitze die Staatsanwälte gesetzt würden an Stelle von Regierungsräthen, Polizeiinspektoren Bist-aer- meisteru und städtischen Magistratsperfonen. Es ist zu- baß manche Polizeibehörde geradezu muster- gultig a, beitet und mit einer Gesebes kennt»?» stw of>,
ts&z „fd" SSSSSSt bei
oernswerth ist ^edoch i>t das nicht die Reael ??»d andererfeits l,t die Strafverfolgung mit ihrem 'immer umfangreicher und verwickelter werdenden G ?es . aterial m vielen Fällen schon für die Frage des erstell SrP '? schwierig, daß eine Unterweisung des Krü
äST S,T - '!?“«>' nnbebingt et- I????? 1 l ' ' Polizeideeernent ist für diese Ratbs- ertheilung regelmäßig weder gualifizirt noch kompetent- von feinem Staatsaiiwalt aber ist der Kriminalbeamte heute zu we,t ab. Er Hilst sich daher, so gut und so schlecht er kann, allein durch, was dann häufig zu ver- hangnißvollen Folgen führt und den Staatsanwalt wie im weiteren Verfolg den Richter so oft zum Prüael- lnaben" der Polizei macht. D,!s würde vermieden ?? L V ^"kunalbeainte unter seinem Staatsanwalt arbeitete und von die,ein Belehrung und Ausbildung er-
fe mLrbl n (' J ? tt Bezug auf die Ausbildung des
ar r f?Sn en s iu wesentlicher Vortheil
31t finden, daß er von dem weiteren Verlauf und endgültigen Ergebniß der von ihm bearbeiteten Straf- fache Kenntmß erhalten und daraus seine Lehren ziehen onnte. Das ist aber heute nicht durchführbar Analog wurde der Staatsanwalt seinen Vortheil ziehen wenn er die Strafsache unter seinen Augen entstehen sähe, die
od)cnfen unb ^A6ftcmrcint^ finb bidit Gefüllt in p« gansebotfteümgen statt, die von Leuten aus' demVolke in
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bw Rkenge, denn der berühmte Bambino wird dann aus- ? ^ chon Gold und Juwelen strahlend. Diesen Bain- s°? vmst ein Franziskaner aus dein Holze eines Olivenbaumes vom Oelberge geschnitzt haben Auf wunderbare Welse gelangte er dann nach Rom wo er natürlich aufs sorgfältigste gehütet und nur bei ganz be Anderen Gelegenheiten den, Volke gezeigt wird ^lm Befanatage tiudeteinefeierlichcProzessiou statt bei der der Bambino, vom Vifchos emporgehoben, noch einmal all den Tausenden die da knieend iin Gebet liegen, in all seinem
sthwindem am im 5nncrn öcc Kirche zu ver-
- Eine Art Weihnachtsmarkt hat Rom übriacns a»ck?- e.» ift dies der „Cottio", dee p, hp» ^uch-
öffnet, worauf mcift schon eine riesme stw,»ii r,.
jsrÄfti sr? B nn istnX
Hauptgericht!? bilde» Ä b^'n Weihnachtstisch eins der das schönste^ Ä d Denn Jute iwerall wird auch hier
tata, den, RvSn L iftiS, *t? bSSjeS* Das ist aber auch fast das Einzige wo. ^urch es dem deutschen Weihnachten gleicht, van seiner vMnigkeitundseinerPoesiehatsichdies sangreiche poetische fchone Land nichts zu eigen zu machen gewußt, 'e. P. 1
