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48 .

Jahrgang.

Erscheint in zwei Ausgaben. — Bezugs-Preis: durch den Verlag Sa Pfg. monatlich, durch die Post 4 Pik. «O Pfg. vierteljährlich für beide Ausgaben zusammen.

Verlag: Langgasse 27.

Z^^ZGG ALrmmerrteu.

Amergerr-Armalkttre .^»'^^"»-Slussade bis! 11 UhrVormittags für die Morgen-Ausgabe dir 3 Uhr Nachmittags. -

g s » 6 § nächster,chemendcn Ausgabe wird keine Gewnt-r übernommen, jedoch nach Möglichkeit Sorge getragen.

Auzeigen-Preisr Die einspaltige Petitzeile für locale Anzeige» 15 Pfg., für auswärtige Anzeigen 25 Pfa. — Reklame» die Petitzeile für Wiesbaden 50 Pfa.. für Auswärts 1 W.

Für die Aufnabme später eingereichter Anzeigen zur

K». 587.

fi!s©sie!®fig. 8 sgpafee.

Redaktions-Fernsprecher No. 52.

Morrtag. den 17. De;emlrer.

Verlags-Fernsprecher No. 2266.

1900.

Der Krieg in Südafrika.

Unser Londoner u-51orrespondcnt schreibt:

Es ist ein merkwürdiges Zusammentreffen, daß am Jahrestage der großen englischen Niederlage bei Colenso die Kunde von einem neuen Mißgeschick in Gestalt einer verlorenen Schlacht England erreicht. Vorläufig wissen wir zwar noch nicht viel über die Schlappe, die General Clemens erlitt, aber die Situation ist nichts destoweniger vollständig klar. Von Pretoria aus gehen zwei Straßen nach Westen. Die eine läuft an der Nordseite der Magaliesberge nach Rustenburg und die andere an der Südseite nach Potchefstroom. Vor etwa vierzehn Tagen erbeuteten die Buren auf der ersteren eine englische Train­kolonne, und seitdem überwachte General Clemens beide Straßen von den Magaliesbergen aus. Hier, nur etwa 64 Kilometer von Pretoria, ließ er sich von Delarey am Donnerstag im Morgengrauen überraschen. Er wurde geschlagen und zum Rückzüge gezwungen und vermochte leicht zu entkommen, da die Buren ihre Erfolge nicht durch Verfolgung eines geschlagenen Feindes auszunützen vermögen. Der Vorfall erinnert an denjenigen von Uitvals Nek, ebenfalls in den Magaliesbergen, aber nur 30 Kilometer von Pretoria, wo Delarey zahlreiche Ge­fangene machte und sodann Rustenburg belagerte. Es führte das damals zur Erhebung des ganzen westlichen Transvaals, die den Engländern bis heutigen Tages zu schaffen macht. Delareys Erfolg im Juli war zum großen Theil einem Scheinangriffe Bothas an der Ostseite von Pretoria zu verdanken, durch den dieser General ini kritischen Augenblick den größten Theil der berittenen englischen Truppen dahin lockte. Auch dieses Mal wieder führten die Buren im Osten eine die Aufmerk­samkeit der Engländer in Anspruch nehmende Bewegung aus. Ehe General Clemens nämlich 64 Irm westlich von der Transvaalhauptstadt angegriffen wurde, bemächtigten sich mehrere Kommandos der Bahnlinie nach Delagoa Bucht in der Nähe von Nelspruit und zerstörten die Ver­bindung zwischen Pretoria, Komatipoort und Vaberton. Die Kunde von diesem Schachzuge scheint es gewesen zu sein, die Lord Kitchener veranlagte, von Bloemfontein, von wo er die Operationen gegen Dewet überwachte, schleunigst nach dem Transvaal zurückzueilen. Die er­neute Aktivität der Buren beschränkt sich aber nicht auf die bewußten beiden Punkte. Ein sehr energischer An­griff, dessen Resultat im Augenblick noch nicht bekannt ist, wurde auf Vryheid in der äußersten südöstlichen Ecke des Transvaalcs ausgeführt. In der Nähe von Mafe- king wird ununterbrochen gekämpft, und 25 Kilometer von Kimberley zerstörte man soeben eine Bahnstation. Bei Standerton soll sich Botha selbst mit 1600 Mann be­finden. Im Oranje-Freistaate wurden die Engländer in Vrede und Bethlehem wenn auch ohne Erfolg, so doch heftig angegriffen, und einem telegraphischen Berichte gemäß vernahm man halben Wegs zwischen Bloem fontein und Kimberley heftiges Geschützfeuer. Schließ­lich aber erfolgte die längst prophezeite Gefangennahme Dewets im Südosten der sogenannten Oranjeflußkolonie noch immer nicht. Allenthalben ist die Lage der Dinge für die Engländer eine unbefriedigende. Ueberall, wo nicht thatsächlich gekämpft wird, kauern vereinzelte Scharfschützen ihren Soldaten auf, und nur da herrscht Todtenstille als Zeichen englischen Erfolges, wo man das Land verwüstete und Alles verbrannte. Trotz alledem hat Lord Roberts die grenzenlose Unverfrorenheit, den .Krieg als beendet zu erklären, und London bereitet sich jetzt darauf vor, dem „Besieger" der Buren, der sich ja be- kanntlich nach England unterwegs befindet, einen glänzenden Empfang zu bereiten. Wunderbar ist es nur, daß die sonst so praktischen und nüchternen Engländer nicht wenigstens das Lächerliche der Situation erkennen, und davon abstehen, ihre Generale zu feiern, die trotz Allem was selbst einige ausländische Sachverständige -um Gegentheile gesagt haben mögen, von Lord Roberts abwärts, sä-nmtlich jämmerliche Stümper sind. Schade, daß das' den Buren so wenig genützt hat, und schade um die Menschenleben, die jene Männer opfern durften.

Die QlipWcn WiiMinOr in Berlin.

hd. Berlin, 16. Dezember.

Anläßlich der heute Nachmittag r/„2 Uhr auf dem Lehrter Bahnhof erfolgten Ankunft der abgelösteu Chinakämpfer hatte sich eine zahlreiche Menschenmenge in der Nähe des Bahnhofs eingefunden. Desgleichen waren die Straßen, welche die Heim­gekehrten bis zum Zeughaus passiren mußten, von einem un- gemein zahlreichen Publikum besetzt. Die militärischen Ge­bäude und eine Anzahl öffentliche und Privatgebäude hatten geflaggt. Das Wetter ließ viel zu wünschen übrig. Bon dichten Regenwolken war der Himmel bedeckt, und es schien, als ob jeden Augenblick ein heftiger Regenschauer niedergehen wollte.

Pünktlich 1/22 Uhr lief der Zug von Wilhelmshaven auf dem Bahnhof ein, erwartet vom Gouverneur von Berlin und einer Compagnie des 2. Garde-Regiments zu Fuß mit Spielleuten, Regimentsmusik und Fahne. Nach stattgefundener Vorstellung und Begrüßung formirten sich die wackeren Chinakrieger, um zum Brandenburger Thor zu marschiren. Den Zug eröffnet- die Marinekapelle, welcher vier Compagnieen Marincsoldaten, in deren Reihen die auf den Taku-Forts erbeutete chinesische Fahne und die beim Sturm auf diese Forts geführte Reichs- Kriegsflagge getragen wurden, folgten. Dann kamen die von den deutschen Mannschaften auf den Taku-Forts erbeuteten Geschütze, deren Bespannung das 1. Garde-Feldartillerie-Regi ment gestellt hatte. Hinter diesen folgte die Begleit-Compagnii mit Musik. Als der Zug am Brandenburger Thor angelang! war, machte das Ganze Halt. Oberbürgermeister Kirschner umgeben von Vertretern des Magistrats und der Stadtver­ordneten, erwarteten am Brandenburger Thor den Zug, um im Namen der Stadt die Heimgekehrten willkommen zu heißen Da dieser Punkt des Festprogramms sich bereits um 2 Uh abspielte, und die Begrüßung vor dem Zeughaus erst auf 3 Uh festgesetzt war, zudem das Kaiserpaar, der Kronprinz und di- anderen Prinzen von Potsdam noch nicht in Berlin eingetroffei waren, blieb der Zug bis nach Auffahrt der Allerhöchsten Herr schäften vor dem Brandenburger Thor aufgestellt. Um 3/ 4 3 Ukn sttzte sich der Zug wieder in Bewegung. Am Opernplatz bil beten die hiesigen Marine- und Krieger-Vereine Spalier. Au dem ganzen Wege, den die Zurllckgekehrten passirten, töntci ihnen laute Hochrufe entgegen. Manchen stehen noch die aus gestandenen Strapazen auf dem Gesicht geschrieben, Manche- hat beim Sturm auf die Taku-Forts ein Glied seines Körpers verloren. Der Kaiser, umgeben von den in Berlin anwesender Prinzen des königlichen Hauses, der Generalität von Berlin sammtlichen hiesigen Marine-Offizieren, den militärischen Be­vollmächtigten der deutschen auswärtigen Staaten, sowie Ab ordnungen aller Offizicrcorps der Garnison Berlin, erwarteter, vor dem Zeughaus die heimgekehrten Krieger. Unter dem Spie' der beiden Musikcorps schritt der Kaiser die Front ab und be­fahl dann den Einmarsch der Marine-Abtheilung in den Licht­hof des Zeughauses, wo sich dieselbe aufstellte. Der Kaiser ließ sämmtliche verwundeten und dekorirten Mannschaften vor­treten und unterhielt sich mit jedem Einzelnen über die Art der Verwundung und der Gelegenheit, aus der die Dekorirung er­folgte. Jedem Einzelnen schüttelte der Kaiser kräftig die Hand. Alsdann hielt er ungefähr folgende Ansprache: Als Ich Eucb mü banger Spannung ziehen ließ, konnte man noch nicht über- bncken wie sich die Verhältniffe gestalten würden, aber ich wußte, rl® Es Elch verlassen konnte. Im Namen des deut­

schen Volkes sage ich Euch hiermit Dank. Ihr habt Euren Fahneneid gehalten, und Jeder von Euch wird in schwerer Stunde an den Fahneneid gedacht haben? und es wird Euch die Bedeutung desselben klar geworden sein. Eure Hand hat nicht gezittert und das Auge hat sich nicht getrübt, und so habt Ihr in schwerem Kampf den Sieg errungen. Der Herr der Heer- schaaren hat Euch geführt und hat'Euch geschützt, und Euch wieder glücklich und sicher in die Heimath zurückkehren lassen. Dafür seid Ihr und müssen wir ihm dankbar sein. Das Auge des hochseligen Kaiser Wilhelm des Großen und seines edlen Sohnes ruhte auf Euch. Ich habe Euch in die Reichshaupt­stadt einziehen lassen, damit auch das deutsche Volk Gelegen­heit habe, Euch seinen enthusiastischen Willkommengruß zu bieten. Von heute an ist kein Zweifel mehr darüber, daß Heer und Marine eins sind, eine kann sich auf die andere verlassen, einer zollt der anderen die gleiche Achtung, und darüber soll Niemand mehr im Zweifel sein (hier sprach der Kaiser mit erhobener Stimme und schwenkte mit der Rechten den Marschallstab), daß. wo ich meine blauen Jungen hinsetze, sich Niemanddarübersetzt. Nun seid Gott befohlen und empfangt nochmals kaiserlichen Dank. — Der Feierlichkeit im Zeughaus wohnte die Kaiserin mit der Prinzessin Viktoria Louise bei. ^ Nach Schluß der Feier nahm der Kaiser vor dem Zeughaus über die Marine-Abtheilung und die Ehren-Com- pagnie den Parademarsch ab. Vorher hatte der Kaiser die er­oberten Geschütze in Augenschein genommen.

treffS Abtretung des Trajektvcrkehrs Seitens" der hessisch- preußhcyen Eisenbahn-Gemeinschasi an einen Ilniernehmer. Auch sollen neue Polizeiverordnungen hinsichtlich des Trajekt- Verkehrs ausgearbeitet werden.

* Zur Ehescheidung des Prinzen von Anhalt. Es

hat. im Hinblick auf 8 1564 des bürgerlichen Gesetzbuches, der bestimmt, daß die Scheidung einer Ehe nur durch richterliches Ilrtheil erfolgen soll, Erstaunen erregt, daß die Ehe des Prinzen und der Prinzessin Aribert von Anhalt auf beiderseitigen An­trag der Ehegatten durch den Herzog von Anhalt auf Grund des anhaltischen Hausgesetzcs und landesherrlicher Machtvoll­kommenheit geschieden worden ist. Es wird dabei übersehen. ba fe ?tt. 57 ^s Einf.-Gesctzes zum bürgerlichen Gesetzbuch ausdrücklich bestimmt, daß in Ansehung der Landesherren und der Mitglieder der landesherrlichen Familien die Vorschriften des bürgerlichen Rechts nur insoweit Anwendung finden sollen als nicht besondere Vorschriften der Hausverfassungen oder der Landesgesetze abweichende Vorschriften enthalten. Daß in An­halt ein derartiges Hausgesetz bestehen muß, ist völlig gewiß.

* Vnren in Deutsch-Siibwcstafrika. Der „Lokal- Anzeiger" erfährt von bestunterrichteter Seite, daß den Kap- landburen, welche früher aus Seiten der südafrikanischen Repu­bliken gekämpft haben und zur Zeit sich in Amsterdam aufhalten, der Ankauf von Land in Groß-Ramaqua und Damaraland in Südwestafrika nunmehr gestattet ist.

Deutsches Reich.

m * * Berlin, 17. Dezember. Die „Nordd. Allg. Ztg." meldet: Nachdem die Parlamentarischen Verhandlungen über den Reichs- haushalt in erster Lesung zum Abschluß gelangt sind, gedenkt der Reichskanzler sich noch vor Weihnachten den Regenten der größeren Bundesstaaten vorzustellen und trifft zu diesem Zweck Montag in München ein, um vom Prinzregenten-empfangen zu werden. Von München wird er sich nach Stuttgart und Karls- ™.r Die Besuche werden dem Reichskanzler auch er-

wunichte Gelegenheit bieten, mit den Ministern der auf der eile berührten Bundesstaaten persönlich in Fühlung zu treten. ... Bus bem hessischen Landtage. In der Samstag ! . E3°nd erklärten Berathung des hessischen Landtages wurde kn^^-k'w-rbung der fürstlich Ysen- ® ’' “Lf 5, 58 e H u n g e n zugestimmt und die Geneh- 1 fbn m»* ?ur Aufnahme einer Anleihe in der Höhe von v ° O?' i mecfä Deckung der Differenz des Kaufpreises 1 ^M^n-einitagung. - Auf die Interpellation ^ Sch'ffsunfalles bei Bingen im April dieses Jahres erklärte der Ministerpräsident Gnauth, daß die Vorschriften betreffs Belastung rc. nicht genau eingehalten wor­den seien. Im Uebrigen seien Verhandlungen angebahnt be-

Ansl«nd.

Z Spanien. Die Königin-Regentin erhielt ein Schreiben des Grafen Caserta, in welchem dieser im Namen seines Sohnes um die Hand der Prinzessin von Asturien anhält. Heute wird der Kammer eine Botschaft unterbreitet werden, in welcher die Eheschließung der Prinzessin angekündigt wird.

Drr Aufstand iu Chiu«.

Verlustliste Nr. 5.

Abkürzungen: T. = Todt. V. = Vermißt, fr. = früher A H- = Amtshauptmannschaft. Kr. = Kreis. Landw. V. =! Landwehrbezirk. Oberamt. — Oberamtsbezirk. St. — Stadt V> B. --- Verwaltungsbezirk. Die fehlenden Angaben über Zeit und Ort des Todes,, Todesursache und solche über Vermißte werden den Angehörigen sofort nach Eingang weiterer Nach- ruhten mitgetheilt werden. Gefecht bei Tsekingkwan am 29. Ok­tober 1900. Ostasiatische Munitions-Kolonnen-Abtheilunq: Artillerie-Munitions-Kolonne Nr. 2: Kanon. Karl Schüle aus Cannstatt. Oberamt. Cannstatt, Württemberg; fr. Landw. B. Stuttgart, T. Außerdem gestorben bezw. vermißt: Armee- Oberkommando: Oberst Maximilian Graf Porck v. Warten­burg aus Kl. Oels/ Kr. Oels; fr. großer Generalstab, T. 27 il. 00 in Huailai. Vergiftung durch Kohlenoxydgas. 1. Ost- asiatisches Infanterie-Regiment: 8. Compagnie: Musk. Otto f Spnkaer-Neufeld. Kr. Lehe; fr. Jnf.-Regt. Nr. 166.

m S °^ ann Kleen aus Hartwarden. Amt

Brake. Oldenburg; fr. Jnf.-Regt. Nr. 68. 10. Comp.. T.

Ostasiatlsches Infanterie-Regiment: 5. Compaqnie- Geftr Arno Krauffe aus Pölbitz, A. H. Zwickau. Sachsen; fr Jnf- Regt. Fürst Leopold von Anhalt-Dessau. 1. Comp. V seit Singapore. 3. 9 00 6 Compagnie: Musk. Paul Gies aus Elberfeld. St. Elberfeld; fr. Jnf.-Regt. Nr. 173. 5. Comp., T. 7. Compagnie: Unteroff. Arno Kummer aus Großenhain A £> ®5t n l ain ' < Achsen; fr. Jnf.-Regt. Rr. 32, 2. Comp.. £ Musk. Paul Gumpert aus Meilitz, V. B. Neustadt a O Großherzogthum Sachsen; fr. Jnf.-Regt. Nr. 94 (Großherzöq von Sachsen), 12. Comp., T. 8. Compagnie: Musk. Heinrich Friederitzi aus Meschede. Kr. Meschede; fr. Jnf.-Regt. Nr. 87.

11. Comp., T. 3. Ostasiatisches Infanterie-Regiment: 1. Com­pagnie: Musk. Wilhelm Meinke II. aus Strelow, Kr. Grimmen- fr. Jnf.-Regt. Nr. 163, 6. Comp., T. Musk. Hermann Schmers- aus Altensorge, Kr. Landsberg a. W.; fr. Jnf.-Rezt. Herzog von Holstein, 6. Comp., T. 4. Compagnie: Musk. Albert Pateley aus Krauseiche. Kr. Soldin; fr. Colberg, Gr. Regt. Graf Gneisenau, 10. Comp., T. 6. Compagnie: Musk. Johann Elvermann aus Bottrop, Kr. Recklinghausen; fr. Jnf.-Regt Herwarth von Bittenfeld, 9. Comp., T. 7. Compagnie- Musk Albert Zerlett aus Troisdorf, Siegkreis; fr. Jnf.-Regt. Nr. 160,

4. Comp., T. 4. Ostasiatisches Infanterie-Regiment: 4. Com­pagnie: Musk. Christian Schwahn aus Mainz, Kr. Mainz, Hessen; fr. 1. Großh. Hess. Inf. (Leibgarde-)Regt. Nr. 116.

12. Comp., T. Ostasiatisches Feldartillerie-Regiment: 7. Batterie: fianon._ Max Buch aus Seiffersdorf, Kr. Grottkau; fr. Landw. B. Neiße; T. Leichte Munitions-Kolonne: Kanon. Gustav Seidel aus Pieschen, Kr. Pleschen; fr. Feldart.-Regt. Nr. 39,

1 S3att.,

Urb er den Fall Chaffee.

berichtet „Daily Chron." noch Folgendes: „General Chaffee habe wie es scheint, dem Oberstkommandirenden gegenüber sich ziem­lich starker Ausdrücke bedient. Er habe von Rauben und Stehlen gesprochen rc." Die Amerikaner meinen nun ziemlich naiv, diese Ausdrücke seien es nicht gewesen, welche den Feldmarschall be­leidigt hatten, sondern es habe ihn am meisten gekränkt daß der General ironisch bemerkt hatte: „nicht die Leute seien tä Räuber gewesen, die auch im Kampf voran waren und den Weg nach Peking frei gemacht, sondern die, welche zu spät gekommen seien und die Leiden und Entbehrungen nicht mttgemaO hätten." Die amerikanische. Presse bedauert übrigens ^ ganM