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Verlag: Lauggasse 27.

Jahrgang.

Erscheint in zwei Ausgaben. — Bczngs-PrciS: durch den Verlag 50 Pfg. monatlich, durch die Post » Mk. «o Pfg. vierteljährlich für beide Ausgabe» zusammen.

lllo. 457. Fernsprecher Wo. 52.

Abend »Ausgabe.

Ist der Buren Krieg M Ende?

Wenn man nur an die derzeitige Lage ans dem süd­afrikanischen Kriegsschauplatz denkt, dann muß die oben gestellte Frage im Wesentlichen bejaht werden. Die über­wiegende Mehrzahl der Buren ist entweder zersprengt oder hat die Waffen niedergelegt, und die Anzahl Derjenigen, die noch kämpfend im Felde stehen, kann, wenn man die nnzelnen verstreuten Fähnlein zusammenrechnet, schwerlich auf mehr als 5000 bis 6000 Mann geschätzt werden. Von diesen verstreuten Trupps kommt eine strategische Bedeutung überhaupt nur noch der größeren, unter Dewet kämpfenden Abtheilung zu, die in letzter Zeit noch wiederholt offensiv thütig gewesen ist. Aber die überwältigende Ucbermacht der englischen Massen hat auch Dewet und seine Schaaren zum Rückzug gezwungen, und dem jetzt vom Süden, Osten und Westen aus auf ihn veranstalteten Kesseltreiben wird sich auch dieser tapferste, gewandteste und ausdauerndste Heer­führer der Buren auf die Dauer nicht entziehen können.

Es ist begreiflich, wenn die innige Antheilnahme, die wir Alle für das beklagenswerthe Schicksal der Buren empfinden, und die allenthalben hervortretende Entrüstung über die verwerfliche Raubpolitik Englands hie und da nicht nur den Wunsch, sondern auch die Hoffnung entstehen lassen, daß im letzten Augenblick ein unerwartetes Ereigniß die völlige Vernichtung des burischen Volksthums verhindern werde. Eine solche Hoffnung muß angesichts der gegebenen Sachlage als ein unberechtigter Optimismus bezeichnet werden. Der Krieg in Südafrika ist nicht nur -strategisch beendigt und das Erlöschen des letzten Widerstandes in nicht zu ferner Zeit zu erwarten, sondern die politische Konstellation Ist auch derart, daß die Niederwerfung dieses Widerstandes gleichzeitig die Annektion des Burenlandes bedeuten wird.

Hie und da wird freilich die Hoffnung gehegt, daß die Europareise des greisen Präsidenten Krüger doch noch eine für die Buren halbwegs günstige Wendung hcrbei- führen könne. Wir Hallen auch diese Hoffnung für un­berechtigt. Wenn die Mächte dem Verzweiflungskampf der Buren bisher thatenlos zngeschen haben, welchen Anlaß sollten sie jetzt, wo der Widerstand der Buren gebrochen ist, zu einer Intervention haben, die ihnen vorher als ein zu bedenkliches oder gar als ein überflüssiges Wagniß erschien? Die letzte Hoffnung gründet sich jetzt darauf, daß der mächtige Czar von Rußland und die französische Republik zu ihren Gunsten interveniren könnten, um ihnen, wenn auch nicht die Freiheit, so doch eine beschränkte Selbsl- stäichigkcit unter englischer Oberhoheit zu sichern. Aber das bisherige Verhalten Rußlands und Frankreichs hat gezeigt, daß sie weit entfernt davon sind, der Buren tvegen eine» Zwist mit England zu wagen. Weder von der Europareisc des Präsidenten Krüger noch von dem Ausfall der zur Zeit in England vor sich gehenden Parlamentswahlen können die Buren eine günstige Wendung für sich erhoffen, denn selbst der durchaus unwahrscheinliche Sieg der liberalen Opposition würde an der Annektion der Burenstaaten nichts ändern.

Die Tragödie in Südafrika ist zur Zeit so gut wie be­endet, aber nur zur Zeit, nicht für immer. Kein Anderer als der englische Kolonialminister Chambcrlain, der Haupthctzer in dem Streit mit den Buren, hat vor vier Jahren im englischen Unterhause erklärt: „Ein Krieg in Südafrika würde eine der ernstesten Unternehmungen sein, die wir wagen könnten. Es würde ein langer Krieg, ein bitterer Krieg und ein kostspieliger Krieg sein und es würden keine Generationen dazu hinreichen, um das Andenken an ihn zu verwischen." Herr Chambcrlain dürfte sich hierin als ein guter Prophet erweisen. Es werden in der That mehrere Generationen nicht hinreichen, um in Südafrika die Erinnerung an die Raub- und Gewaltpolitik Englands ver­gessen zu machen, und die der burischen Nationalität inne­wohnende Zähigkeit wird dafür Sorge tragen, daß unter den Buren und ihrem Nachwuchs der Revauchegedanke lebendig bleibt.

Der Burenkrieg ist so gut wie beendet, aber das süd­afrikanische Conto Englands bleibt ein offenes. England hat sich in Südafrika ein neues Irland geschaffen, ein Irland, das umso gefährlicher ist, als es mit dem Mutter­land nicht räumlich verbunden, sondern durch eine weite Entfernung von ihm getrennt ist. Durch die langen und blutigen Kämpfe, welche England gegen die „grüne Insel" jefühlt hat, durch die rücksichtslose Unterdrückungspolitik, mit oer es das Land knechtete, hat es doch weder die Nationalität der Iren unterdrücken, noch ihren freien Sinn beugen können. Vor einem Jahrhundert, im Jahre 1801, gelang es den Engländern nach schweren blutigen Kämpfen, Irland zu unterwerfen, aber die irische Frage lebt noch heute, und die irische Opposition ist ein Faktor, der seit einem Jahr­hundert eins der schwersten Hemmnisse, einen der schlimmsten Uebelstände der englischen Politik bildet.

Wenn nicht Alles täuscht, wird jetzt im zwanzigsten

Adoimeulett.

Montag, den 1. Oktober.

Jahrhundert Südafrika dieselbe Rolle spielen, welche Irland im neunzehnten Jahrhundert gespielt hat. Die Buren, denen es an der »öthige» Unterstützung durch ihre Stammes­brüder im englischen Südafrika gebrach, sind der Wucht der Masse erlegen. Aber wie auch die Engländer in Süd­afrika gehaust haben und noch Hansen werden, die burische Rasse werden sie nicht zu vernichten vermögen. Der Rcvanchcgcdanke wird unter den Buren schlummern, bis Englands Kräfte durch -irgend einen anderen auswärtigen Konflikt gebunden sein werden. Dann aber wird der Revanchcgcdanke unter den Buren mit erneuter Kraft er­wachen und vielleicht wird dann, wie auf das Majnba ein Paardcberg folgte, dem Paardeberg ein Majnba sich anreihen.

Deutsches Deich.

Zwang und Wohlthal.

L. Berlin, 30. September.

Man kann ein sehr einfaches und sehr wirksames Gesetz aufstellen: Es gicbt gar keinen Eingriff socialpolitischcr Natur, der nicht von einer großen Anzahl von Menschen als lästiger Zwang empfunden würde. So ist cs mit der Einführung der Sonntagsruhe im Handelsgewerbe, so auch mit der Bäckereiverordnnng und mit anderen Beschränkungen des freien Verkehrslebens, so ist es jetzt mit dem Neunuhr- Ladenschluß. Wir fragen, ob Jemand die gesetzliche Sonntags­ruhe missen möchte. Die Antwort wäre ein Nein vom Meer bis zu den Alpen, und die Ladenbesitzer selbst würden in ihrer weitaus überwiegenden Mehrheit lebhaften Einspruch dagegen erheben, daß sie abermals wie Sklaven an ihre Geschäfte gebannt werden sollen, ohne etwas Wesentliches davon zu haben. Denn der Verbrauch an Maaren richtet sich doch nach dem Bedürfniß, und er wird dadurch nicht ver­ringert, daß allwöchentlich ein halber Tag aus dem Ver- kehrsgetricbe gleichsam auSgeschallct wird. Einige wenige Katcgoriecn, so vor Allem die Cigarrengeschäfte, mögen allerdings unter der Sonntagsruhe leide», aber auch hier kann man annehmen, daß schließlich ein Ausgleich statt- findct. Jeder Rancher wird aus seinen eigenen Erfahrungen bestätigen, daß die Deckung des Bedarfs inGastwirthschaften nur ungern und selten erfolgt. Man sorgt eben bei Zeiten vor, und wenn, wie gesagt, zugegeben werden darf, daß immer­hin eine gewisse Schädigung der Cigarrengcschäfte nicht aus- gebliebcn ist, so kann man die darüber erhobenen Klagen ruhig für übertrieben erklären. Welche ernstliche Verletzung berechtigter Jnlereffeu nun aber durch den Ncunuhr-Ladcnschluß drohen soll, ist uns und allen ruhigen Beobachtern vollkommen unerfindlich. Die übergroße Mehr­heit der Geschäfte schließt schon jetzt lange vor neun Uhr, und diejenigen, die hierüber hinaus offen bleiben, thnn das zumeist ans hartempfundener Nöthigung durch eine Konkurrenz, die ihrerseits wieder froh märe, wenn ein wohllhätiger Zwang dieses Sichüberbieten ans­schlösse. Hätten die Geschäfte, die früher schließen, durch diese Praxis Verluste, so ivürden sie eben nicht früher schließen. Die Erfahrung muß denn also gelehrt haben, daß es eine zwecklose Vergeudung von Arbeits­kraft ist, um des Einfangens einer spärlichen Knndenfiiegc willen hinter dem Ladentisch zu sitzen. Vor Allem eindrucks­los aber bleibt auf uns das Gerede, daß der weltstädtische Charakter Berlins, das vielberufene „Nachtleben" der Haupt­stadt jetzt durch eine vermeintliche Krähwinkelei abgclöst werden soll. Der Fremde muß meinen, daß hier die Läden bis in die Nacht hinein offen stehen. Es sind aber nur ganz wenige Geschäfte, die bis zehn oder gar elf Uhr offen gehalten werden, und man sieht nicht ein, weshalb in Berlin eine Ucbcrflüssigkeit, um es milde zu benennen, sort- bestehen soll, die man weder in Paris, noch in London, noch sonstwo kennt. Die Rücksicht auf Hunderttausende von Angestellten ist doch wohl wichtiger als die auf ein paar Ladenbesitzer, die zudem so gut wie nichts durch die Neuerung einbüßen werden. Auch darf man mit aller Sicherheit erwarten, daß binnen Kurzem über den Ncunuhr- Ladenschlnß so wenig noch geredet werden ivird wie über die Sonntagsruhe oder über die Bäckerei-Verordnung, die jetzt zwar abgeändert werden soll, doch aber so, daß die durch sie aufgcnöthigte Wohlthat im Wesentlichen erhalten bleibt. Jedenfalls kann nicht dringend genug vor einer Verallgemeinerung einzelner Beschwerden gewarnt werden, auch wenn jede für sich berechtigt sein mag.

Zur Frage der Getreidezöllc.

Wenn es auf die Reichslagsmehrheit allein ankäme, so könnte die Frage der Getreidezollerhöhnng schon als erledigt angesehen werden, und ein Zoll von 6 Mk. auf Weizen wie auf Roggen wäre alsdann sicher zu erwarten. Aber wozu sich täuschen?! Es kommt ja wirklich auf die Reichstags­mehrheit und nur auf diese an, und so droht der Scchs- markzoll allen Ernstes. Offenbar wissen die Blätter der Rechten, die diese bestimmten Zollsätze zuerst in die Erörterung gebracht haben, ganz genau, daß die leitenden Regierungsstellen gerade solche Sätze und

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Für die Aufnahme später eingereichter Anzeigen zur

Fernsprecher Wo. 52. 1900 *

keine anderen Vorschlägen werden. Das Drum und Dran des Jnstanzenznges Ihnt wenig zur Sache. Gewiß, es handelt sich einstweilen nur um einen Beschluß der landwirthschaftlichen Kommission des wirthschaftlichen Aus­schusses; diese Kommission muß den Beschluß bestätigen, das Reichsamt des Innern muß ebenfalls zustimmen, dann erst kann der Bundesrath gehört iverdcn, aber, >vie gesagt, nicht auf diese Umwege zum Ziele kommt cs an, wenn alle entscheidenden Faktoren in der Regierung bereit sind, das Ziel selbst, eben eine beträchtliche Erhöhung der Zölle, zu erreichen. Und sie sind hierzu bereit. Die sonst nicht ungeschickte ostelbische Taktik hat im vorliegenden Falle etwas so plump Deutliches, daß sie zwar nicht in der Sache, wohl aber in der Wirkung auf die nicht agrarische öffent­liche Meinung versagt. Es wird so gethan, als sei ein Scchsmarkzoll viel zu niedrig; man stellt sich unangenehm überrascht durch die vermeintliche Dürftigkeit der Forderung, und in Wahrheit ist man heilfroh, so gut davonzukonimen. Nun hat aber die Zollfrage ihre doppelt erschreckende Kehr­seite. Wie soll man sich das Zustandekommen von Handels­verträgen denken, wenn den anderen Vertragsstaaten die Zustimniung zu landwirthschaftlichen Zöllen zugemuthet wird, die um ein Fünftel über die bis 1892 in Kraft gewesenen Zölle hinansgehen? Und was soll geschehen, wenn der Reichs­tag zwar einen Minimal- und Maximaltarif bewilligt hat, wenn also das Zolltarifgcsetz Kraft erhält, und wenn hinter­her die Vertragsstaatcn auf eine Verständigung mit nns für einen längeren Zeitraum dankend verzichten? So viele Fragen, so viele bis in die Tiefe des deutschen Wirthschafts- lebens greifende Probleme. Einstweilen wird denn also im Reichstage gleichsam der Markt für die Erhebung möglichst hoher Ansprüche anfgeschlagen werden. Das Zolltarifgesetz soll erst gegen Ostern zu erwarten sein; bis dahin können Regierung und Parteien ein lustiges Spiel mit Fordern und Bieten treiben.

* Hof- und Prrsonnl-Nochrichten. Die zur Ucbcr- mittelnng der offiziellen Anzeige der Thronbesteigung des Königs Viktor Emnnnel hierher gesandte Sondcrmission hat, wie der „Konfektionär" ans Rom ans sicherer Quelle erfährt, auch den Auftrag, die Miltheilung zu überbringeu, daß der König von Italien die Absicht hege, mit der Königin Helena im nächsten Frühjahr dem Kaiscrpaär einen Besuch abzustatten. In Aussicht genommen ist dazu, die zweite Hälfte des Monats Mai.

* Krrliu, 1. Oktober. Von bcstunterrichteter Seite wird dem „Lokal-Anzeiger" mitgetheilt, daß der Reichstag im Laufe des November ei übe rufen werden wird. Jedoch ist ein be­stimmter Tag noch nicht in Aussicht genommen.

Dem BimdeSrath wird binnen Kurzem der Entwurf der Ver­ordnung. betreffend die Beschaffung von Sitzgelegenheiten für bi'e Angestellten in öffentlichen Verkaufslädcn, zugchen.

* Der ärztliche Ekrengerichtostof. Die „Nordd. Allg. Zig." schreibt: Der durch Gesetz vom 25. November 1899 geschaffene ärztliche Ehrengerichtshof hielt anc Samstag unter dcnl Vorsitz des Dirigenten der Mcdizinal-Abtheilung, Geheimen Rath Förster, ich Kultnsministernin seine erste Sitzung ab. Der Vorsitzende wies auf den groben Fortschritt hin, welchen genanntes Gesetz für den ärztlichen Stand bedeute, und sprach den Wunsch aus, daß die Rechtsprechung des Ehreugcrichtshofes mit den Verhältnissen des praktischen Lebens stets in lebendigem Zusammenhänge sich halten und ebenso der Bedeutung der I titeressen des ärztlichen Berufes wie den Anforderungen, welche die Entwickclnnü der modernen socialen und tvirthfchäftlichen Verhältnisse bedingt, Rechnung tragen möge. Sodann wurden die Mitglieder auf unparteiische und gewissenhafte Erfüllung ihrer Obliegenheiten durch Handschlag ver­pflichtet. Mitglieder sind gegenwärtig Geheimer Sanitätsrath Lcust-Köln, Geheimer Sanitätsrath Bartels-Berlin, Sanitütsrath Witte-Berlin, Sanitätsrath Körner-Breslau, Professor Loebker- Bochum und Di-. Lievin-Danzig.

* Der fliegende Gerichtsstand der Dresse» In welchem Maste die Presse infolge des fliegenden Gerichtsstandes jeder Rechts­sicherheit beraubt wird, dafür berichtet der „Vorw." aus Halle folgendes Beispiel: Genosse Redakteur Swieuty war wegen der Kritik des Magdeburger Urtheils in Sachen des Gedichts „Die Magd" von der Anklage der Gotteslästerung frcigesprochen. Jetzt hat ’ der Staatsanwalt in der Sache Revision eingelegt und be­antragt, die Sache an das Magdeburger Landgericht, wo in der Sache Berurthcilnng erfolgte, zu verweisen. Der „Vorw." bemerkt hierzu mit berechtigtem Spott: „Sollte man nicht schließlich ein- fiir allemal festlegcn, dast jämmtliche Preßprozesse Deutschlands bei dem Gericht verhandelt werden sollen, das die schärfsten Strafen ansspricht?"

* Urbrr das Anerl-rurecht hat der Landwirthfchafts- minister Freiherr v. Hammerstein in Münster gleichfalls eine be­deutungsvolle Aeusternng gethan. Er sagte: Ich gebe mich der Hoffnung hin, daß das, was wir hier in Westfalen haben, bahn­brechend auch für andere Theile der Monarchie sein wird und es gelingen wird, ähnliche Erbrechtsbestimmungcn auch für die übrigen Theile der prenstischen Monarchie zur Geltung zu bringen.

* Eine Wassenvrrhaftung von Soldaten ist in Küstrin vorgekommcn. Aus der in der neuen Kaserne aufbcwahrten Kasse des'Offiziers-Kasinos des 48. Infanterie-Regiments ist ein größerer Geldbetrag — man spricht von 500 Mk. -- abhanden gekommen. Da sich der Verdacht, den Diebstahl ausgeführt zu haben, angeblich zunächst auf die im Kasino bediensteten Ordonnanzen lenkt, so wurden gleich nach der Entdeckung des Diebstahls 8 Mann in Untersuchungshaft genommen.

* Rundschau im Reiche. Die in Bonn stattgehabte Generalversammlung der Katholiken Deutschlands hat mit einem Defizit von 10,000 Mk. abgeschlossen. Es wird beabsichtigt, diese Summe durch freiwillige Beiträge zu decken. Ursache des Fehlbetrags ist der Bau der Festhalle, der ca. 45,000 Mk. gekostet hat. — In der am 23. September zu Leipzig statt­gehabten Generalversammlung der Hülfskasse für deutsche Rechtsanwälte würde der Bericht des Vorstandes über das

cv ■ für die Abend-Ausgabe bis 11 Uhr Vormittags, für die Morgen-Ausgabe bis 8 Uhr Nachmittags. — An^etgen-Annahme iiachstcrschcincndeti AuSMbc wird keine Gewähr übernommen, jedoch nach Möglichkeit Sorge getragen.