«8. Jahrgang.
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Gin bedenklicher Arbeiter - Kiichettzettel.
Die „Welt am Montag" hat einen „Küchenzettel" veröffentlicht. den der Präsident der königlichen Ansiedelungs- Kommission für die Provinzen Posen und Wcstpreusien für die Beköstigung der von dieser Behörde beschäftigten Arbeiter entworfen uub sämmtlichen Verwaltern der von der Kommission angekanften Gütern zur Nachachtung übersandt haben soll. Angeblich dürfen nach dieser Vorschrift die Kosten der Ernährung eines Arbeiters den Betrag von vierzig Pfennigen für den Tag nicht übersteigen. Fleisch soll in'der Woche dreimal geboten werden, aber jedesmal nicht mehr als 100 Gramm oder ein Fünftel Pfund, an den FIcischtagcn soll das Mittagessen 16,05 Pf., an den fleischlosen Tagen 12,05 Pf. kosten. Das Frühstück wird zu 2,05 Pf. und das Abendessen zu 2,75 Pf. berechnet. Weiter wird berichtet:
Schon am 3. März war derselbe Küchenzettel, nur etwas weniger spezialisirt, versandt worden. Daraufhin hatte eine Reihe von Gutsverwaltern Einspruch erhoben. Diese Männer, die mitten im praktischen Leben stehen, kennen einigermaßen die Bedürfnisse der Arbeiter. Die einen von ihnen wenden ein, „daß die zu beköstigenden Leute gewöhnt seien, mehr Fleisch zu erkalten, als ihnen im Küchenzettel bewilligt würde, sie also mit der neuen Beköstigung nicht zufrieden seien und den Dienst verlassen würden". Darauf erwidert der Präsident, daß die Leute, die an 500 Gramm Fleisch wöchentlich gewöhnt seien, dies auch erhalten könnten. Die dadurch entstehenden Mehrkosten könirten ja „an den ausgesetzten Brod- und Fettrationen einqespart werdenI" Eine zweite Einwendung der Gutsvcrwalter ging dahin, daß „eine Beköstigung in der angeorduetm Weise überhaupt nicht möglich sei und cs beim Alten bleiben müsse", worauf sich der Präsident folgendermaßen vernehmen läßt: „Ich verlange, daß meine Perfügung strikte durch geführt wird. Die Erfahrung hat gelehrt, daß cs sehr wohl möglich ist, für den Durchschnittspreis von 40 Pfennig täglich, welchen der Küchenzettel vorsieht, einen erwachsenen Arbeiter gut und ausreichend zu beköstigen."
Diese Verkehrtheit erinnert die „Berl. Neuest. Nachr." an das Wort Bebels: „Wir leben ja nur von Ihren Fehlern", und die „Post" schreibt:
Wir machen selbstverständlich nicht den geringsten Versuch, dieses Abspcisnngsrezept zu rechtfertigen, und wollen auch einstweilen seine Echtheit nicht anzwcifeln, wiewohl cs immerhin nicht ganz ausgeschlossen wäre, daß ein findiger Kopf hier seine Hand im Spiele hat. Aber seine Echtheit angenommen, so ist gegen die Landwirthschaft garnichts bewiesen, es ist lediglich der Nachweis erbracht, daß die Ansiedelnngskonimission nicht mit den Erfordernissen des realen Lebens rechnet, sondern biireaukratisch regiert. Der Küchenzettel ist nach dem Muster der StrafanstaltSbeköstigung zusammengestellt. Hier aber sind die Insassen zwangsweise untcr- gebracht und müssen das annebmen, was ihnen geboten wird. Ein Arbeiter aber, dem die Küche nicht gefällt, wird sich nach einer anderen Stelle mit einem anderen Küchenzettel umschen.
Die agrarische „Deutsche Tageszeitung" sagt:
Wir haben die ganze Angelegenheit nur erwähnt, um dagegen Einspruch zu erheben, daß man diesen Küchenzettel der Ansiedelungskommission für den Typus eines ostclbischen Küchenzettels im Allgemeinen erklärt. Wir sind überzeugt, daß die ostelbischen Land- wirthc in ihrer überwiegenden Mehrheit ihre Arbeiter weit besser beköstigen, als die preußische Ansiedclnngskoinniission.
Weit schärfer heißt es in der rechtsfreisinnigen „Vossischen Zeitung":
Vierzig Pfennig für den Tag für einen hart arbeitenden Mann; wir bitten um Auskunft darüber, wie viel die benachbarten Gefängnisse für die Verpflegung eines unbeschäftigten Menschen im UntersuchungSgefängniß aussetzcn; man würde aus dieser Angabe
entnehmen können, was vortheilhaftcr sei: in der deutschen Ostmark als freier Arbeiter oder als Gefangener zu leben. Mit den Soldaten, die er zu ernähren hat, verfährt der Staat anders. Er srcherr ihnen einen gewissen Mindestbctrag an Naturalverpflegunq zu und wendet den Geldbetrag, für den sie zu beschaffen ist, aus eigenen Mitteln auf. In thenrcn Jahren erscheint dann der Mehrbetrag als Etatsüberschreitung, und die Nechnungskoninlission des Reichstags bewilligt diese Etatsüberschreitnng von mehreren Millionen ohne Federlesen. Im Osten Deutschlands ist der Begriff des kategorischen Imperativs entstanden; die neueste Form'des kategorischen Imperativs lautet: Mit vierzig Pfennig täglich muß cm schwer arbeitender Mensch satt gemacht werdend Man dar' erwarten, daß, nachdem die Sache einmal bekannt geworden ist, die Sparsamkeit lieber an einem anderen Ort angewendet wird.
Der Küchenzettel der Ausiedelungskommission ist übrigens, nach dein „Vorwärts", nahezu wörtlich ans dem „Speise- Etat für die zum Ressort des Ministeriums des Innern gehörigen Strafanstalten" abgeschriebcn. Ein Unterschied zu Gunsten der Ansiedelungsarbciter ist nur insofern festzustellen, als die Brodportion täglich auf 1 Kilo gesteigert ist imd dazu 40 Gramm Schmalz bewilligt sind, während der Speise-Etat des Zuchthauses nur 550 Gramm Brod und kein Fett vorsieht. _ Bei näherem Zusehen stellt sich aber heraus, daß diese Differenz sich ausgleicht. Den schwerer arbeitenden Gefangenen werden Zulagen gegeben; selbst mäßig schwer arbeitende erhalten 700 Gramm Brod. Aus dem Arbeitsverdienst können sie bis etwa 250 Gramm Schmalz wöchentlich anschaffen, gleich etwa 35 Gramm pro Tag. Außerdem ist im vorigen Jahre eine besondere Verfügung erlassen, nach der den bei Landeökniturarbeiten beschäftigten Gefangenen täglich 2 Kilogramm Brod, 20 Gramm Schmalz, bei besonders schwerer Arbeit 40 Gramni Schmalz, ferner eine zweite Kaffecportion gegeben werden soll. — Staatsbetriebe — Musterbetriebe. _
Drnlsches Reich.
Nochmals der Fall Dullo.
vr. Dullo hat der „Nordd. Allgem. Ztg." unter Hinweis ans den § 11 des PrcßgesetzeS die nachfolgende Berichtigung gegenüber dem offiziösen Artikel zur Verlheidignng des Ministers v. Nheinbabtn zugesandt:
„Die mir durch den Herrn Negieningspräsidenteii vorgelesene Ministerialverfügung weist nicht auf die einzelnen Fälle hin, in denen irt) die mir durch ineine Amtspflicht gesteckten Grenzen überschritten haben soll. Erst als ich in der an die Vorlesung sich anschließenden Unterredung die Beschuldigung, daß dies geschehen sei, wiederholt zurückwies, bczeichnete der Herr Regierungspräsident zivei solche Fälle. Es ist auch nicht richtig, daß ich „über eine Reihe dieser Vorkommnisse gehört worden bin und deren Richtigkeit in, Wesentlichen anerkannt habe." In dem einen der erwähnten beiden Falle bestritt ich viclnichr sofort in ihrem ganzen Wortlaut die mir tn den Mund gelegte und mir jetzt zum ersten Mal bekannt gegebene Ncnßcrnng. In dem andern Fall hatte ich die mir ziigcschricbene Aeußerung bereits früher in so ivesciitlichen Pniiktcn richtig gestellt, daß die wegen derselben eingeleitete Itntersnchung damals eingestellt wurde. Or. Dullo."
Wie kann man, so bemerkt die „Königsb. Hart. Ztg." dazu, dem Augeschuldigten bei seiner Nichtbestütiguiig einen Strick drehen wollen daraus, daß vor Jahren einmal versucht worden ist, ein Disziplinarverfahren gegen ihn ein- zuleiten, das aber wegen mangelnder Beweise eingestellt werden mußte? „Wenn Herr Dr. Dullo gegen das Dis- ziplinargesetz verstoßen hak, so soll man ihn disziplinirc»; man soll alle gesetzlichen Mittel gegen ihn anwendcn, aber man soll ihn mit ministeriellen Vertraulichkeiten verschonen.
für dre das Gesetz keinerlei Handhabe bietet, und man soll thn nicht zum Gegenstand politischer Erziehungskünste machen, welche im Widerspruch mit dem Geist der Verfassung stehen." Was die Behauptung der „Nordd. Allg. Ztg." anbetrifft, daß Düllos aufreizende Agitation wesentlich zur Verschärfung der politischen Gegensätze innerhalb der Bürgerschaft von Königsberg beigetragen, so bemerkt die „Königsln Hart. Ztg." Folgendes:
„An der Verschärfung der politischen Gegensätze in Könias- tragen ganz bestimmte Vorkommniffe die Schuld, die hier zedes Kind kennt. Da ist zuerst die Börsengarten-Affaire, und Alles, was damit tn Zusammenhang steht. Diese Affaire hat aber bekanntlich Herrn Dr. Dullo nicht zum Urheber. Da ist weiter die Behandlung unseres Herrn Oberbtirgermcisters durch den Herrn Obcrprasidenteii. Auch daran soll dem Vernehmen nach Herr vr. Dullo unschuldig, sein. Da ist endlich der Fall Tiessen, andern t?t! 10 ebenfalls keinen Thcil hat, und da ist endlich die brüske Ablehnung eines Vermittelurigsversuchs Seitens des Herrn kominandlrenden Generals, an der Herr Dr. Dullo gleichermaßen UN bet he ll lat sei n durfte, denn wir haben bisher von seinem Einfluß auf das Militär nichts gehört."
7 , "teilt die „Königsberger Hart. Zrg." mit, daß
Di°. Dullo durch den Oberbürgermeister, seinen nächsten Vorgesetzten, den Minister des Innern um eine Abschrift der Ministerialverfüguiig ersucht hat.
Ein Anarchistenheim.
„ Es giebt noch gute Menschen. Der Geh. Oberregierungsrath v. Massow in Potsdam ist einer. Herr v. Maffow hat darüber nachgedacht, wie der Auarchismus ausgeroitet werden kann, und er veröffentlicht in der „Deutschen Jnristenzeitung" die Ergebnisse seines Nachdenkens. Seine Vorschläge sind diese: Wer zu erkennen giebt, daß er den auf Umsturz der bestehenden Ordnungen durch Gewaltakte gegen Repräsentanten der obersten Macht gerichteten Lehren derart huldigt, daß man sich von ihm der Begehung solcher Akte oder der Unterstützung Anderer, die sie begehen wollen, oder der Anreizung zu solchen Akten versehen darf, kann der persönlichen Freiheit für verlustig erklärt werden. Das llrtheil wird von einem besonderen Siebenmännerküllegiilm gefällt. Der Verurtheilte ist in Geivahrsam zu nehinen. ,,^-n demselben ist ihm möglichst freie Bewegniig und eine, seinem bisherigen Lebenslanf entsprechende Beschäftigung, auch, wenn er die Miiiel dazu besitzt. Selbstbeköstigung zu gestatten. Seinen Angehörigen ist im Bedarfsfall eine an- gemeffene Unterstützung zur Bestrciimig ihres Unterhalts zuzilweudeii. Die Wiederanfhebiing des Urtheils erfolgt, wenn dasVerhaltcu des Verurtheilten die Aiinahuie begründet,
bn o kie.Begehungen von ihm nicht mehr zu erwarten
sind. Ein entzückender Vorschlag! Würden diese Gedanken ausgeführt, so würde man sich verwundern, wie unheimlich viele Anarchisten eS in Deutschland giebt. Denn was könnte iolhleidenden Menschen oder Arbeitsscheuen willkommencr sein, als wenn sie in ein so „fideles Gcfäugniß" gebrach! würden, wie eS Herrn v. Massow vorschwebt! Ein Gewahrsam mit möglichst freier Bewegung, mit einer, 6cm bisherigen Lebenslauf entsprechenden Beschäftigung und noch dazu mit Selbstbeköstigung — wenn das nicht' zum Bekennen anarchistischer Gesinnungen geradezu aureizeu muß, dann giebt es überhaupt keine wirksame Verlockung. Herr v. Massow empfindet allerdings, daß hier etwas in seinen Vorschlägen uichi recht stimmen will, aber er tröstet sich: Unter Uiiiständcii müßte man es mit in den Kauf nehmen,
Ans dem Mdlirief eines deutschen Kämpfers
(Schluß.)
Am 17. Juni, Morgens früh, traten wir also die Rückreise an. Gegen 9 Uhr Ankunft in Losa. Hier waren schon wieder andere Nachrichten eiiigctroffcn. Der englische Admiral Scymonr, welcher die Expedition leitete und im ersten Zuge war, ließ melden, daß die Zerstörung nicht so schlimm sei, wie er angeno.lmicn, und daß er hoffte, die Verbindung in kurzer Zeit herzustellcii. wie Zuge sollten nilf ihren Posten zurückkehrcn. Wir fuhren also zuruck, und da« Fort „Gesion" wurde wieder besetzt. Um 8‘/a Uhr kamen wir in Langfang an. Die Boxer hatten schon unser Fort ans- geräubcrt, und wir nilißten uns daher »cne Tische. Stuhle n.dcrg . verschaffen. Am 18. Juni machten „Hertha", „Gefwn und oie Nnsscii eine» Streifzug läng« des Bahndamms in der Nichiniig nach Peking. Wir bcmcrkten vier Boxer, die an den schienen arbeitete» und in ein Dorf flohen, als sie nns sichteten, schwenkten rechts ab und liinzingelteu das Dorf. Einer von Kerlen kam mir vors'Gewehr, ich schoß ih» nieder, bekam x nachher einen Verweis, weil ich einen harmlosen Dolfbe I r Niedergeschosse» hätte. Ich durchsuchte dcslnilb da« Ge^ind er hernusgckommcn war, und fand eine große 'lnzahl t- I ; ' schienennägel. Ich nahm, um mich ä» rechtfertigen, tu - k der Nägel mit. Um 8 Uhr kehrten wir zurück. Gege kehrte der englisch-japanische Zug von 5 ^
die Verbindung aufrecht erhalten sollte. Um 1 ' ,,
von einigen Tausend Boxern und von der Le.bg id -Kavalleue bon Peking übersatten. Also an« der Eck- pk.ff -- « “ n |JJ war di- Falle, in die die Kaiserin »»» locken woll . Der ewB sollte ihr schlecht bekommen. Wir schlugen de» -- M ff stnndigeui Gefecht siegreich zurück, mehreie V . . j oMe
Nordisten mußten ihr Leben lasseii.Aiichwn!^" ^ ^
und mehrere Verwundete von ungefähr JJv bic « w ,( u
«an» m-rkwürdig zu Mu.h, ÄjfrfAÄ um mich herum pfeifen horte, wie sie >o "cm
einschlnge». Doch heute bin ich daran gewöhnt, Gewehr-, Granat- mid Shrapnclfcuer machen mich nicht erzittern. Die Fahne der Garde-Kavallerie und mehrere andere Fahnen wurden erobert. Nach dem Gefecht räumten wir das Fort „Gefion", und herein ging cs wieder in den Zug. denn die Sache fing an, ungeniüthlich zn werden. Wir fuhren zurück nach Losa, nahmen die Besatzung von Fort „Endymion" auf, und gingen bis Nangtsu», >vo wir mit den drei anderen Zügen zusammentrafen. Es >var gegen 8 llhr Abends, und ’ cs regnete vom Himmel, was^es nur regnen kannte. Wir hatten in den Waggons gar keinen Schutz dagegen, nicht einmal die Schwer- verwundeten. Am 19. Juni Früh wurden die Verwundeten und das Gepäck nebst Proviant nach den Kähnen geschafft, die von der Llbtheilung der „Hansa" an, 10. Juni erobert worden waren. Um 3 Uhr waren wir damit fertig. Ueberflüssigcs Gepäck wurde in den Zügen zurückgelassen. In unserem Zuge war der österreichische Gesandte (?). Er sollte nach Peking sein neues Amt antrcten er »Hißte, seine Sachen im Werthe von fast einer halben Million zurück- lassen. Um 3 Uhr war Abmarsch, und zwar den Peihofluß abwärts. Nachdem wir 3 Meilen marschirt waren, machten wir Halt Die umliegenden Dörfer wurden in Brand gesteckt, dann war Biwak Die Nacht verlief ruhig. Am 20. Juni. Morgens 5 Uhr. Weiter- marsch. Wir kamen durch mehrere Dörfer, die von entlaufenen chinesischen Soldaten besetzt waren. Es kam jedesmal zum Gefecht Die Anzahl der Verwundeten nahm zu, denn wir wurden mit Geschützen arg beschossen. Am 21. Juni Weitcrinarich. Großes Gefecht mit Bombardement in einem Gehölz, und da war ich bald recht m der Patsche. Alles hatte sich zurückgezogen, um die Chinesen nn Rucken anzngreifen. Ich lag mit noch drei Mann gerade vorm 0 'kmd und konnte mich nachträglich mir mit Mühe und Roth znnick- ziehca. Nach zwei Stunden halte,i wir Alles gewonnen. Wir uuißic» nun zn unser» Kähnen zurück, die niiter leichter Bedeckung zurnckgclakseu waren. Die englischen und amerikanischen Geschütze tauschteli den Feind mit ihrem Geschntzfcuer. Ein Chinese geht nur zurück, nie vor, und fängt auf 2000 Meter an zu schießen. Wir er
widern das Feuer gar nicht, sondern nehmen mitunter eine Bcfestigmia ohne einen schuß zu thnn. Ich meine damit nur uns Deutsche' den» unsere Mumlion mar knapp, und zudem hat es gar keinen' Zweck anr diese Entfernung mit Gewehren zu schießen. Die letzt» M nnt,on wurde Abends um 10 Uhr vertheilt. Seit 24 Stunden hatten wir bloß vom Leichenwasser ans dem Fluß gelebt, es gab e ma» PraservirteS Fleisch, und das sollte noch für eine Taqes- " stunden nachher anshalte,,. Das jetzt noch ü'ber-
tm» ge Gepäck sollte znrnckgelaffen werden. Am 22. Juni. Moraeils h dt,r ’ weiter. Gegen 8 Uhr nahmen wir ein Dorf ohne
Verluste. W,r machten dann eine kurze Panse. Gegen 4 Uhr mmen wir an ein chinesisches Fort nebst Artitteric-Arsenal Unter Die ° b ft ~ licl,e obev ernste Absichten gezeigt würden. h rL S ' ttooü ® ar eni shrapnelichnß, der gleich drei tödtete und sieben verwundete. Das Fort wurde nun unter Gcivchrfencr ae- noinmen eine Stunde später gehörte es den Deutschen, die die Gest gleich besetzten und hinter den Chinesen her feuerten Das f' -men, ml Leibe, wem, man das mitansah. Ein Fort, das I.ch hatte zwei ^ahre verthcldlgen können, wurde nach einer Stunde genoinme». ^a? Gefecht zog sich nun in die Ebene, da der Chinese
ouf eine Entfernung von H'" fielen unsere Offiziere von der „Gefion" und de, Kapital, Buchholz. letzterer erhielt einen Schuß durchs Herz die übrigen wurden schwer verwundet. Die .Gesion"-Abtheilu„a " nb bcr älteste Unteroffizier. Bootmanns- maat Fredcrick, nahm das Koumiando. Unter vielen Verlusten zogen wir Abends ms Fort ein. Die Nacht war es ruhig. Am Olim vernichten einige Abtheilmigen der Chinesen, das Fort lOm,'L l!t Iel1, i! nb Borgens 4 Uhr war eine Rcvcille, die « in ® S ! Bdir : u»d Geschützfener ging über unsere
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