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*9. Jahrgang.

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No. 398. Fernsprecher N». 52. Dienstag, bell 28. August. Fernsprecher Av 52 1900.

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Zsrrv de« Wo«crt September

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.^Wiesbadener Tagblatt"

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(Nachdruck verboten.)

Frankreichs Chin, «Politik.

Unser Pariser rv-Korrespondent schreibt uns unterm 23. August: So lange der französische Gesandte Pichon mit seinem Personal und die anderen Vertreter und Ange­hörigen fremder Mächte in Peking gefangen waren, herrschte *eiti Zroeisel darüber, daß die Interessen Frankreichs in China mit denen der übrigen Kulturstaaten solidarisch feien. Noch vor wenigen Tagen erklärte der Präsident Loubet in Marseiile, als er den nach Ostasicn sich cin- fthiffenden Truppen die Grüße des Landes entbot, es sei ihre Aufgabe, „die Schuldigen zu bestrafen, welche die Grundges-ce der civilisirtcn Völker schändlich verletzt hätten, und China eindrucksvolle Genuglhuungen für das Vergangene U"d notbwcnd'ge Bürgschaften für die Zunkuuft aufzu­erlegen". Mi! etwas anderen Worten sind damit dieselben Gedanken, dieselben Zielpunkte ausgedrückt, welche Kaiser Wilhelm in seinen Ansprachen darlegte. Und das war eine Uebereinstimmung, die sich kundgab, als bereits Graf Waldersee zum Höchstkommandirenden der verbündeten Truppen in Pelschili vorgeschlagcn und von allen betheiligten Negierungen, auch der französischen, genehmigt war. Seitdem macht sich aber ln einem Theil der hiesigen Presse eine Unterströmung gellend, die auf Lockerung des Einvernehmens der Mächte in China gerichtet ist. Die nationalistische und monarchische Presse suchte schon vorher die Ernennung Waldersees als eine moralische Niederlage Frankreichs hinzustellen, was umso weniger gerechtfertigt ist, als der Oberbefehl zuerst von deutscher Seite Frankreich angeboten und von diesem abgelehnt worden war. Deutschland ist in China am schwersten be­leidigt worden, hat einen Frevel zu sühnen, der den übrigen Mächten nicht zugefügt worden ist, dieser Grund mußte triftig genug erscheinen, ihm die militärische und diplomatische Führung anzuvertrauen, und das ist ja auch von den be­sonnenen und unterrichteten französischen Politiker», vom ojsiziellcn Frankreich anerkannt worden. Nichtsdestoweniger weisen die Vorbehalte, die in Bezug auf die Stellung des Marschalls Waldersee diesseits gemacht worden sind, darauf nn, daß ein gewisses Mißtrauen besteht. Man fürchtet, man könnte in eine Politik weiter hineingezogen werden, als man sich vor den reizbaren Parteien und wandelbaren Mehrheiten zu verantworten getraut, — und die Folge ist, daß man die Möglichkeit ins Auge faßt, sich rechtzeitig zurückzuziehen. Im „Figaro" verlangt ,Mhist" (Vaifrcy) direkt, daß dies bald thunlichst geschehe; das

„chinesische Wespennest" sei zu gefährlich; Frankreich habe eine sichere Stellung in Tonkin, von der ans es die Er­eignisse abivarten könne, llnd wirklich wird heute genietdet, die bereits abgegangenen Truppcnsendungcn seien ini Draht­wege statt nach Taku, nach Tonkin beordert worden. Der Vorgang ist beachtcnswerth, weil er für andere Mächte maß­gebend erscheinen kann. Wie Frankreich in Tonkin, so hat Ruß­land inPortArthurundderMandschurei, Englandin Hongkong und Weihaiwei, die Vereinigten Staaten in Manila, Japan in Korea und Formosa sichere Abwartestellungen. Wird der Abfall Mode, so kann es kommen, daß Deutschland zuletzt nur noch seine Dreibnndgenossen an der Seite hat. Nach den bisherigen Erfahrungen würde es auch dann noch seine Kultnranfgabe bis zu Ende durchführen können. Deutsch­land wird sich also durch ein Beiseitetreten der genannten Mächte gewiß nicht von seinem Programm abwendig machen lassen. Es folgt dem Bismarckischen Spruche: „Greif'

niemals in ein Wespennest, doch wenn Du greifst, so greife fest!" Natürlich werden die Mächte, die einen Separat­frieden mit China schließen, auch bei weiteren materiellen Erfolgen das Zusehen haben.

Der Aufstand in China.

Ndmiral Seymour über seinen Marsch.

Sir Edward Seymour ergreift jetzt selbst das Wort. In einem langen Briefe, den mehrere Blätter veröffentlichen, schildert er seinen verunalnckten Marsch zum Entsatz der Europäer in Peking und die Beweggründe, die ihn veranlaßtcn, diese Expedition zu unternehmen, so gefährlich und hoffnungslos sic auch schien. Es heißt in dem Schriftstücke u. 81. folgendermaßen: „Unsere Expedition steht gewiß einzig in ihrer Art da. denn sie letzte sich ans Matrosen und Marinesoldaten acht verschiedener Nationalitäten zusammen; wir hatten weder Train noch Reserven. Ich bin und war mir des großen Risikos bewußt, das ich einging, aber angesichts der dringenden Nothschreie ans Peking konnte ich es vor mir selbst nicht verantworteii. zu zaudern. Ich koniitc um meiner Ehre willen nicht anders. Ich setzte mich selbst nn die Spitze des Zuges, weil ich darin bcu besten und einzigen Wen sah, Alle »ntcr einen Hut z» bringen. Als die kaiserlichen chinesischen Truppen in uns imbcfnmiter Stärke die Waffen gegen uns erhoben, wurde die Ausführung des Planes niunöglich und der Rückzug schivierig. Die Schienen wurden fortwährend vor und hinter uns anfgerissen. Es ist erstaunlich, wie schnell sie wieder nothdürftig geflickt wurden, aber häufig geht die Linie im Zickzack, und so konnten wir nur sehr langsani vorwärts kommen. Eine der größte» Schwierigkeiten bestand darin, Wasser für die Maschinen zu erhalten; wir mußten sie mit Eimern aus Quellen füllen, wenn wir welche fanden. Unser erstes Gefecht mit Boxern hatten wir an der Station Langfang, wo wir drei oder vier Tage auf der Eisenbahnlinie festgehallcn tvurden. Die Boxer zeigten viel Mnth und sind thatsächlich Fanatiker, die sich für unverwundbar halten. Wie sic jetzt hierüber denken, weiß ich nicht. Nach einigen Tagen vereinigten sich die kaiserlichen chinesischen Truppen, die genau wie die Deutschen bewaffnet sind, mit den Boxern. Unsere einzige Hoff­nung, einer Niederlage anszuwcichen, >v«r jetzt, znrückznkebren. In Nangts», wo die Schienen den Fluß erreichen, war kein Gleis mehr, unsere Borräthe wurden knapp und wir hatten viele Verwundete. In diesem Lande wird jedem Mann, der von den Chinesen gefangen wird, der Kopf a b ges ch n i tt en; deshalb muß man bei seinen Verwundeten anSharrcn imb sie vcrtheidigcn. Wir verließen bei Aangtsnii die Eisenbahn, ließen Alles, was wir nicht tragen konnten, zurück, nahmen die vier Dschunken, deren wir habhaft 'werden konnten, und schafften unsere Verwundeten ans diese. Dann begannen wir unseren Rückzug entlang des Flnsses, schliefen wie und wo wir konnten in den Fetdern, aßen wenig und

Chinesische Kaiserinnen.

Zum Zeugniß dafür, daß auch schon in früheren Jahr- l. änderten die Frauen auf dem chinesischen Kaiserthron von örcßem Einfluß gewesen sind, zugleich zur Kennzeichnung -st asiatisch er Kultur, führen wir im Folgenden einige Bei- chiele aus der Geschichte Chinas an, die dem unlängst er­schienenen sehr lehrreichen und lesenswerthen Buche „Die Religion und Kultur Chinas" von Ferdinand Heigl (Verlag von Hugo Bermüller, Berlin) entnommen sind.

Die erste wirklich regierende Kaiserin, der mir in der Geschichte Chinas begegnen, ist die Kaiserin Liu-tsche.

Ihr Gatte, Kaiser Kau-tsu, vor seiner Thronbesteigung Liu-pang geheißen (202 bis 194 v. Chr.), Hute einen Sohn von einer anderen Gemahlin, den dicse zur Thronfolge be­rufen zu sehen wünschte. Der Kaiser war dazu geneigt, aber seine Rathgcber brachten ihn davon ab.

Kaum mar er todt, ließ Liu-tsche, welche für ihren rigcnen nun Kaiser gewordenen 14-jährigen Sohn die -lcgentschast führte, die andere Gemahlin ergreife», sie zu Boden schlagen, ihr die Haare mit der Wurzel hcransreiße», Hände, Füße und Ohren abschneiden. Ihr verstümmelter Leichnam wurde auf einen Misthaufen geworfen, ihr Sohn vergiftet. Der eigene Sohn der Mörderin wurde von dem Anblick der Gemordeten so erschüttert, daß er in Irrsinn perfid. Nun war sie sicher im Besitz der Herrschaft; allein ihr Sohn starb 188; da schob sie das Kind einer anderen Mutter, die sie, um sich zu sichern, tödten ließ, als ihren Cnkel unter, beseitigte aber auch dieses Kind bald und setzte eine andere Puppe an dessen Stelle.

Ihre Negierung war friedlich und glücklich: denn sie mar von vortrefflichen Natngcbern unterstützt und selbst ein sehr kluges, zum Negieren geschicktes Weib. Ihrer Mäßigung war es auch zu danken, daß die Tataren, die sonst so

häufig das Reich mit ihren Einfüllen hcimsuchten. es während ihrer ganzen Regierung verschonten. Sie erhob ihre Ver­wandten zu den höchsten Acmlern des Staates und war bestrebt, mit denselben eine neue Dynastie zu begründen.

Rach der Heimkehr von einem Bade, das sie im Flusse genommen hatte, wurde sie krank. Sie berief ihre Verwandten um sich und gab ihnen Nathschläge, wie sie nach ihrem Tode sich des Thrones zu bemächtigen hätten. Allein der Staatsmann Tschen-ping und der Feldherr Tscho-Po waren aus der Hut. Sie versammelten sofort nach ihrem Tod die Truppen und forderten alle die, welche für die Han, d. h. die kaiserliche Ver­wandtschaft, waren, ans, die linke, und alle die, welche für die Verwandtschaft der Regent!» waren, die rcchle Schulter zu entblößen. Alle entblößten die linke, und ein Han, der Sohn einer Konkubine Liu-pangs, bestieg als Kaiser Wa»-li den Thron. #

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Wu -hau mar die Tochter eines Gouverneurs und ward in das Serail des Kaisers Tai-lsung ausgenommen, nach dessen Tod sie in ein buddhistisches Nonnenkloster ging. Der Kaiser Kan-tsu (650 — 684 ». Chr.) sah sie dort, und die Kaiserin, welche damals auf eine schöne Favoritin ihres Gemahls eifersüchtig war, bemerkte, daß Wn-Han ans ihren Gemahl Eindruck machle, und berief sie, um das Herz des­selben von der Favoritin abzuziehen, an den Hof. Das war ihr und der Favoritin gemeinsames Verderben. Der Kaiser degradirte die Kaiserin und erhob Wu-han auf ihren Platz. Diese ließ die einstige Favoritin in den Kerker werfen. Als der Kaiser dieselbe im Kerker besuchte und ihr die Entlassung aus der Gefangenschaft versprach, ließ sie der gefangenen Favoritin und der ehemaligen Kaiserin Hände und Füße abschneiden und beide, wie wenigstens die chinesischen Annalen und diesen folgend andere Geschichtsschreiber berichien. in

tranken Pciho-Waffer, das ungefähr schmeckt wie rotbc Erbsensuppe, *\ l . welche dre schauderhaftesten Sachen hineingcworfen sind. Vielleicht das schwerste Gefecht hatten wir bei Peitsang. Hier wurde Kapitän Jellicoe schiver verwundet, aber er erholt »ch, letzt prächtig. Auch mein arnier Maat Wyatt, der Diele ^ahre bei mir gewesen ist, wurde neben mir tödtlich verwundet. Den ganzen Tag marschirten wir känipfcnd vorwärts und schafften m „nächsten Nacht unter heftigem Fciier die Deutschen und Russen über den Fluß. Um 1 Uhr Nachts machten wir »ns dann wieder auf und versuchten, im Dunkeln vorwärts zu kommen. Gegen A3 Uhr, als cs noch stockfinster mar, wurden wir an der Front imt Gewehr- und Gcschützfener euipsangcn. Eine Dschunke ~ ° le < luif der sich die Geschütze befanden — wurde in den Grund gebohrt. Das war ein schwerer Verlust, aber es war doch besser, als wenn es eine Dschimke mit Verionndeten gewesen wäre. Wir nahmen die Stellung dxs Feindes im Sturm. Ein oder zwei «tniiden nach Tagesanbruch erreichten wir das große Nordarsenal Tientsins. Wahrend wir versuchten, es zu passircn, kamen wir unter ein schweres Feuer. Ich sandte die Marincsoldaten und andere stromaufwärts über den Fluß und wieder das Ufer hinab, um die Stellung z» nehme», was auch gelang, da die Deutschen ebenfalls von der anderen Seite stürmten. Das war wirklich unsere Rettung. Wir konnten dem Wider­stand un Freien nicht länger Stand halten und unsere Verwundeten napineu an Zahl zu. So brachten wir sie an Land in Wnaren- hauscrn unter, befestigten den Platz und hielten Angriffe an diesem Tage und in der folgenden Nacht mit Erfolg ab. Das Arsenal cnthielt moderne Waffen, Geschütze und Munition, die von einigen wchinanmschen Offizieren ans einen Wcrlh von 60 bis 80 Millionen Mark beziffert wurden. Bevor ich den Platz verließ, setzte ich Alles in Brand und sprengte in die Luft, was ich konnte. Wir fanden Munition, die in unsere und die denischcn Ge­wehre paßte, und bewaffneten einen Theil unserer Truppen mit Gewehren, die wir hier gefunden hatten. Wir fanden mich viele Tonnen Nets, die uns sehr willkommen waren. Das -rchennomeler zeigte während unseres Marsches znmeile» Über l00 Grad im Schatten (ca. 40 Grad Eelsins), und unser Durst war in der ersten Woche groß. Was wir Alles gegessen und getrunken haben, mag ich mir gar nicht ins Gedächtniß znruckrnscn. An einem Tage erschösset! mir einen Reiter imtsammt seinem Pferde im Gefecht »nd verzehrten dann noch an demselben Nochmittag das Pferd. Alle An­

strengungen, mit Tientsin in Verbindung zu treten, scheiterten daran, daß die Chinesen in dichten Schwärmen das Gebiet durch­zogen. Unsere bewaffneten Trupps wurden zurückgetrieben und unsere Lauser gefangen und getödtct. Schließlich gelang es eineni Mann, durchziikoinmen, aber er mußte den Brief anfessen, den wir chm nntgegeben hatten. Dann kam die Ersatzkolonne, die meist ans Russen bestand, und wir kamen mit ca. 200 Verwundeten in Ttcntsm an. Hier (der Brief ist in Tientsin geschrieben) halten wir nun den Platz; die Chinesen feuern zuweilen auf uns und versuchten auch, uns unter Wasser zu setzen. Gestern trat mich eine verirrte Kugel an bem Platze, an dem ich jetzt schreibe. Wenige vielleicht haben versucht, eine aus acht Natioualitäteu zu- tnmuicugesctzte ExveditiouStruppe zu führen; es erfordert towohl Takt als gutes Temperamenr. Die Fremden waren indessen sehr nett gegen niich, und je weiter die Sache ging, sagten sie einfach: „A. vos ordres“, und „Wir werbe» thnn, was Sie sagen". Es war sehr interessant, die verschiedenen Nationatcharaltere zu be­obachten. Ain meisten bewunderten mir die Deutschen, aber an Tollkühnheit und Lust, draufzugehcn, kam vielleicht Niemand den Amerikanern nahe. Die Franzosen zeigten keine besondere An­näherung an eine andere Nationalität. Die Deutschen und Russen waren geneigt, znsammenzuhalten, die Amerikaner waren innner mit »ns. Die Japaner neigten zu uns, aber die Nüssen waren ebenfalls sehr freundlich gegen sie. Die Italiener und Oesterrcichcr waren brave Klingens, aber nur wenige Mann. Natürlich gab es eine Menge ergötzlicher Zwischenfälle, aber auch manche sehr traurige. Zwei­ter dreimal waren unsere Aussichten sehr dunkel und eine Katastrophe schien nicht unwahrscheinlich. Trotzdem habe ich nicht ein einziges Mal bedauert, daß ich den Vormarsch gemacht habe. Ich wurde melneAchtiiiig vor mir selbst vertieren, wenn ich cs gethan hätte."

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mit Spiritus gefüllte Röhren legen, wo sic mehrere Tage im Todeskampfe lagen, an mclchem sie sich jeden Abend weidete. Der Kaiser ward endlich des Einflusses, unter dein er stand, müde, und wollte eben die Urkunde ihrer Absetzung diktiren, als sie, von dieser Absicht unterrichtet, in den Saal trat und den Kaiser anherrschte, was ihn beivcge, sie absctzen zu wollen. Der Kaiser, dem der Mnth gewichen war, deutele ans den Beamten, dem er diktirte, und sagte: „Der war cS, der gab mir den Gedanken ein! Natürlich wurde das Diktat nicht vollendet, wohl aber setzte sie es durch, daß keine Audienz, keine Berathung statifinden durfle, bei der sie nicht gegcn- ivärtig war, und daß das kaiserliche Paar nun den Namen: „Die heilige Zwei-Eins" annahm.

Der Kaiser wollte sogar ans den Thron verzichten; da sie die wirkliche Herrscherin sei, sollie sie es auch von Rechts­wegen sein. Allein die Minister wagten zu opponiren. Sie nahmen nun beide de» Titel: „Der himmlische Kaiser und die himnilische Kaiserin" an.

Das Volk wäre mit ihrer Regierung nicht unzufrieden gewesen, wenn ihr Verhalte» nicht so unmoralisch gewesen m lU l'™ te l ’ e ^ en ^ rcu echeilen Sohn Fung, weil er ihr Vorstellungen machte, vergiflen, dessen Bruder Hieu ver­bannte sie.

., ^^ber Kaiser starb, setzte sie dessen Nachfolger, der ihr nicht behagtc, ab und machte dessen jüngeren Bruder, der i» der Liste der chinesischen Kaiser als Jui-tsung figurirt, zum Kaiser; die Zügel der Regierung behielt sie aber voll­ständig in der Hand, hielt die Audienzen, welche die chinesischen Kaiser zwischen 2 und 3 Uhr Morgens mit ihren Ministern zu halte» pflegen, ab, legte kaiserliche Getvandnng an und trachtete, ihre eigene Verwaiidlschafl zur Dyllastie zu erheben. Die kaiserliche Verwandischaft rebellirte; das gab ihr die ivillkommene Gelegenheit, was zu dieser zu mblen war. groß und klein, zu verhaften; Hinrichtungen