Ro. 308 48. Jahrgang. Wiesbadener Tagblatt (Morgen-Ausgabe). Verlag: Langgaffe 27. 6* Juli 1900. Seite 3.
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der „Voss. Ztg." zufolge, ganz nach europäischer Art. Während die Erscheinung der Herren int gewöhnlichen Leben und auf her Strafte ziemlich einfach ist, zumal die zur Kleidung gewählten Sto'ffc durch- wcg dunkel sind, ist sie bei festlichen Gelegenheiten, wo es gilt, in Gala zu erscheinen, eine ungemein glänzende und prächtige. Die Schönheit chinesischer Seide und Stickerei, die Weichheit und der Schmelz der Farben giebt sich in der Galatracht in vollsteni Maße zu erkennen. Zu den kostbaren Stoffen des langen Uutergcwandes und des kittelartigen ObergewaudeS gesellen sich dann noch glanz- lederne Schaftstiefel an Stelle der Filzschuhe und eine dunkleMütze von eigenartiger Form, auf deren Spitze der Ranaknopf prangt. Seit einigen Tagen ist übrigens die Drachenflagge. die sonst lustig auf dem Gcsandtschaftsgebände In den Zelten flatterte, eingczogen.
* Ursier chinesisch« Käufe»', die in den Berichten über die kriegerischen Vorgänge in China jetzt häufig erwähnt werden, wird der „Voss. Ztg." geschrieben: Läufer für den Nachrichtendienst spielen in China eine grosse Rolle. So bedient sich das chinesische Postweseil ihrer bei der Postbefördcrung zwischen den verschiedenen Städten de« Reiches in ausgedehntem Umfange. Trotz dieser primitiven Einrichtung ist die Post in China sehr gut organisirt, arbeitet mit großer Sicherheit und wird daher auch viel von den Eingeborenen benutzt, nicht znm Wenigste» für Beförderung von Wcrthsendunaen, da der Staat volle Gewähr für die Vcrscndnng übernimmt. Es giebt tm Innern Chinas in jeder Stadt Post- erpcditionen, die innerhalb eines bestimmten Gebietes die Verbindung aufrecht erhalten, und ans diese Weise sind zwischen beu verschiedensten Städten stets Postboten unterwegs, die gute Läufer sein niüfsen. Jeder Läufer trägt auf dem Rücken Postsachen im Gewicht bis zu 40 Kilogramm, womit er so schnell wandert, daß die Post verhältuißmäßig schnell von Ort zu Ort kommt. An seiner Endstation liefert der Bote die Postsachen ab, die nach der Umsortiiuug von einem anderen, bereits wartenden Postboten in Empfang genommen werden. Der _ eben angekommene oder arich ein anderer Postbote kehrt mit den aus anderer Richtung ciugctroffenen Postsachen zurück, sodaß eine unaufhörliche Postbcförderuug stattfindet, ob es Tag oder Nacht, gutes oder schlechtes Wetter ist. Bei der planmäßigen Einrichtung der Marschlinien werden solcher Art Briefe re. auf den kürzesten Wegen und ohne Unterbrechung durch das ganze Reich befördert. Daß dieser Dienst sehr anstrengend ist, siegt auf der Hand, daher muß der chinesische Postbote auch vor Allem ein kräftiger Mann sein, der im Stande ist, einen langen Weg täglich mehrmals in ununterbrochenem Marsch und dazu mit einem Gewicht, das nur selten das Mcistgcwicht von 40 Kilo- grannn nicht erreicht, zurückzulegen. Zudem kommt es fast täglich vor. daß der Postbote einen Marsch in vollem Trab machen muß, denn die Zeit ist knapp berechnet, und wird der Bote durch den einen oder anderen Umstand aufgehaltcn, muß er das Versäumte durch beschleunigte Gangart wieder einholen. Um stets für seinen Beruf fähig zu sein, ist der chinesische Postbote geuöthigt, seinen Körper in einem besonders trainirten Zustand zu erhalten; so findet mau auch unter diesen Läufern die Eigenthiimlichkeit, daß sic sich nie völlig satt essen, weil sie meinen, ein voller Mage» sei außerordentlich schädlich. Ganz nüchtern treten sie aber keinen Marsch an, vielmehr ist Regel, nur so viel zu essen, daß der
t vager einigermaßen gestillt ist. Im Allgemeinen hegen die hinescn eine große Scheu vor der Nacht, da sie glauben, daß dann die bösen Geister und Kobolde ihr Unwesen treiben. Aber ein Postbote darf keine Angst haben, sondern muß ohne Unterbrechung durch Wald und öde Gegend wandern, denn er hat eine strenge Strafe zu gewärtigen, wenn er Zeit versäumt oder sich aus Furcht verleiten läßt, seinen Weg bei Nacht nicht ebenso schnell wie am Tage fortzusetzen. Er muß auch muthig sein, um Räubern, die an den Landstraßen in China nicht selten sind, energisch cntgegen- tretcn zu können. Eigenthüinlich ist die Probe, die der Postbote vor seiner Anstellung dnrchznmachen hat, um seine Fähigkeit für diesni Berus zu zeigen. An einer wagerechten, in ziemlicher Höhe angebrachten Stange hängen an langen Seilen eine Menge schwerer Sandjäcke, und der Kandidat l>nt nun unter diesen Platz zu nehmen und durch kräftige Stöße sämmtliche Säcke in heftige Schwingung
zu versetzen. Daun soll er schnell zwischen den Säcken hindnrch- lmifen, ohne diese zu berühren. Wird er getroffen, würde ihn der Schlag nicht bloß zu Boden strecken, sondern er könnte sich auch als durchgefallen betrachten. Nur der stärkste und gewandteste Prüfling wird als Postbote angenomuien.
Kleine Chronik.
t onigfälscherei wird in der Regel durch Zusatz von siyrup, der etwa 20 Pf. das Pfund kostet, betriebe». Neu ist aber, daß ein oberschlestsck)cr Händler, der als reinen Blüthcnhonig anpries und zu 2 Mk. das Pfund verkaufte, was zu mehr als zwei Dritteln aus Stärkesyrup bestand, und dafür von der Polizei am Ohr genommeu worden war, vor Gericht darauf sich ausredete, die Bienen, deren .Honig er verkauft habe, seien mit Syrup gefüttert worden! Diese Ausrede nützte ihm aber natürlich nichts, sondern das Gericht in Zabrze vcrurtheiltc ihn wegen Vergebens gegen das Nahrungsmittclgcsetz zu einer Geldstrafe von 300 Mk.
Ein Mitglied der Gaunerbande, die durch eine Dame in Berliner Banken auf zwei gefälschte Accreditive des Bankhauses Wawelberg in Petersburg gegen 40,000 Rbl. erhoben hat, ist in Petersburg verhaftet tvordcn.
Bei Romanswciler (Elf.) e n t g l e i st e Nachts infolge Axenbrnchs ein mit belgischen Pferden beladener Gnterzug. Der Begleiter des Pferdetransports wurde schwer verletzt, eine Anzahl von Pferden getödtet. Der Materialschaden ist erheblich.
Wie das „Luzerncr Tagblatt" mitthcilt, ist der Kaninchcn- an st reich er Rudolf Setz, der, wie berichtet, auf der Geflügel-und Kaninchen-Ausstellung in Aarau ein gefärbtes Kaninchen ausstelltc, vom Bezirksgericht Aarau wegen Vergehens gegen die öffentliche Ordnung zu 15 Fr. Buße und Tragung der Kosten vcrnrtheilt worden.
In New-Aork ist der amerikanische Admiral Philipp am Herzschlage gestorben. Er war früher Kommandant des Schlachtschiffes „Oregon", das an der chinesischen Küste gestrandet ist, aber abgeschlcppt wurde. Seit dem Kriege mit Spanien war er Kommandant des „Navy Uard".
Der Aufstand in China.
wb. London, 5. Juli. Die Blätter veröffentlichen ein Telegramm aus Shanghai vom 4. ds., wonach Prinz Tuan ein Edikt erließ, welches den Vicekömgen der südlichen Provinzen befahl, die chinesische südliche Flotte zu versammeln und die fremden Schiffe in Shanghai anznareifen. — Die „Daily News" nielden aus Shanghai vom 8. ds.: Der Vire- könig von Nanking erließ eine Proklamation, welche die Boxer als Räuber erklärt und anordnet, die Friedensstörer ohne Umstände zu enthaupten. — Nach einer Timesmechung aus Shanghai vom 3.ds. entschlossen sich die Picekönige des Südens, eine Proklamation zu erlassen, lote sie die zeitweilige Autonomie erkläre, bis die Autorität in Peking durch Wiederherstellung der Ordnung wieder gesichert sei. Auf Grund einer Meldung von vertrauenswürdiger Seite, welche ein Kurier nberbrachte, der Peking am 27. Juni -verließ, griffen 15,000 Boxer und Truppen an diesem Tage die Gesandtschaften an, . wurden aber mit Verlusten zurückgeschlagen. Das aesammte persönliche Gefolge des Kaisers und das der Kaiserin-Wittwe seien jetzt Mitglieder der Boxergesellschaft. Die kaiserlichen Prinzen hätten einen Altar im Palaste errichtet, wo der Ritus der Boxer nusgeiibt werde. — Die „Times" melden ans Shanghai vom 4. ds.: Die Vereinigten Truppen griffen die Eingeboreneustadt von Tientsin am 30. v. Mts. acht Uhr Morgens an. Die Stadt war um Kvei Uhr Nachmittags genommen. Wie gemeldet wird, war das Hauptziel des Angriffs die Zerstörung des Stadtfvrts, von wo die Fremdcnniederlassungen beschossen wurden.
Uem-Uork, 5. Juli. Der „New-Uork Herald" meldet ans Washington: Staatssekretär Lang übermittelte den amerikanischen Botschaftern und Gesandten in Europa und Japan eine Erklärung, welche sie den Regierungen, bei denen sie beglaubigt sind, vorlegen sollen. Dieselbe enthält folgende Punkte: Die Negierung der Ver
einigten Staaten erkennt das Vorhandensein eines Kriegszustandes nicht an. Sie entsandte Truppen und Schiffe nicht, um gegen Clsina Krieg zu führen, sondern um nach den amerikanischen Bürger» und nach ihren Interessen zu sehen, die Ordnung herzustellen und aufrecht zu erhalten, und nach der Wiederherstellung der Ordnung wieder fortzugehen. — Von der hiesigen Presse wird die entschied».«»» Sprache des deutschen Kaisers bei der vorgestrigenTrnppen- besichtigung in Wilhelmshaven günstig beurtheilt. Die Ncw-Porker „Times" schreibt, die Rede sei keine offizielle Darlegung der deutschen Politik, sondern die Aeußerung eines Redners, der als iinpulstv, ritterlich und sympathisch bekannt sei. Das Wort „Rache" würde zweifellos in einer sorgfältigen aintliche» Erklärung fortgelassen worden sein, doch werde Niemand dem Kaiser weniger zugethan sein, «veil er da« Wort in der Aü- schicdsrede gebraucht habe. Der Kaiser habe selbst in der höchsten Entrüstung nicht den Krieg verkündet, — Der „Herald" weist auf die von ihm gemeldete amtliche Erklärung bezüglich des Nichtvorhandensein« des Kriegszustandes init China hin und betont, England nehme dieselbe Haltung ein. Das Blatt schließt, des Kaisers Worte seien keine leeren Drohungen gewesen; tvenn die Pekinger Berichte zuträsen, so sei es die Pflicht Amerika», mit dazu beizutragen, die Mörder zu bestrafen und China zu zwingen, sich der Civilisation zu fugen. Wenn dagegen etivas geschehen sollte, Chüia zu unterjochen und zu zerstückeln, so müßten die Vereinigten Staaten das den europäischen Mächten und Japan überlassen.
wb. Khnnghai, 4. Juli. Das „Reuter'sche Bureau" meldet, daß drei bei den Fremden in Peking bedienstct gewesene Chinesen aus der Hauptstadt entkamen. Dieselben berichten, daß alle Fremden, 1000 an der Zahl, einschließlich 400 Soldaten und 100 chinesischen Zollbeamten, sowie Frauen und Kinder, in der englischen Gesandtschaft aushielteu, bis ihnen die Munition und die Lebensmittel ausgingen. Die Gesandtschaft sei dann nieder- gebrannt und alle F rcmd e n getödtet worden. Es heißt, der Kaiser und die Kaiserin-Wittwe seien vergiftet worden.
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Kruurchani'ru, 5. Juli. Gestern Abend fand aus Anlaß der ersten Ausreise des neuen Postdampfers „Deutschland" der Hamburg-Amerika-Linie eine Einweihungsfeier statt, an der etwa 370 Personen Theil nahmen, darunter die Spitzen der Hamburger Gesellschaft und ungefähr 70 Vertreter der deutschen Presse, die auf gemeinsame Einladung der Hainburg - Amerika - Packetfahrt- Gesellschaft und des Norddeutschen Lloyd die Fahrt nach Pari» zur Weltausstellung auf dem Seewege machen. Bei der Tafel brachte der kommaudirende General v. Massow einen Trinkspruch auf den Kaiser aus. An das Festuiahl schloß sich eine Besichtigung des Schiffes, das heute über Cherbourg die Fahrt nach Amerika antrat.
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Geschäftliches.
Zur Ausstellung in Paris zieht jetzt Alles, was sich eine solche Reise irgendwie erlauben kau» und da werden dann die Zinder einfach in der Obhut der Bonnen, Mägde u. s. w. zurückgel'assen, denen es nur zu oft höchst gleichgültig ist, ob die erstxren auch stets eine richtige und gesunde Nahrung erhalten. Mit „Knorr's Hafer-' mehl" läßt sich indessen stets rasch für die Kleinen eine sehr nähr- ‘ hafte und von ihnen sehr gern gegessene Speise Herstellen, weWe dieselben gesund, kräftig und widerstandsfähig macht, und hieran vor ihrer Abreise nach Paris zu denken, ist daher eine ernste Pflicht aller Eltern. §-14
Die Wargr»-Ausgal»e enthält 4 Beilagen.
VeranlworUtch für die Redactioin & Nöth erdt. Rotalionspressendruck u. Verlag der üi. S Wellenberg'scheu Hof-Buckdruckerei in McSbadcn.
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