*9. Jahrgang.
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N-. SS7.
Fernsprecher No. 52.
Freitag, den 29. Inni.
Für die Aufnahme später eingcreichter Anzeigen zur
Fernsprecher No. 52. 1990.
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Die Vermählung
des österreichischen Thronfolgers.
Die Vermählung des österreichisch-ungarischen Thronerben, des Erzherzogs Franz Ferdinand von Oesterreich-Este, geht unter eigenlhümlichcn Umständen vor sich. Erzherzog Franz Ferdinand, der am 18. Dezember 1863 geborene älteste Neffe des Kaisers Franz Josef und Sohn Karl Ludwigs aus seiner zweiten Ehe mit der siziliauischen Prinzessin Maria Annunziata, heirathet die am 1. März 1868 geborene Gräfin Sophie Chotek, die Tochter des früheren Statthalters von Böhmen und späteren Gesandten Grafen Chotek. D. h., Erzherzog Franz Ferdinand heirathet nicht „ebenbürtig". Sein 1896 zu Görlitz verstorbener Schwiegervater war „nur ein Graf". Erzherzog Franz schließt nur eine „morganatische Ehe". Während er Erzherzog ist, wird seine Gemahlin nur eine Fürstin von Hohenberg sein, und wenn Erzherzog Franz zum Kaiser von Oesterreich und König von Ungarn dereinst gekrönt werden wird, seine Gemahlin ist und bleibt die Fürstin von Hohenberg. Aber nicht nur der Gattin des Erzherzogs wird es verwehrt sein, den Titel der Kaiserin und Königin zu führe», sondern auch die Kinder aus dieser Ehe sind nicht thronsolgefähig und sie werden lediglich Prinzen und Prinzessinnen von Hohenberg sein. So verlangt es das österreichische Hausgesetz. und Erzherzog Franz hat einen feierlichen Eid leisten müssen, daß er die Hausgesetze unverbrüchlich halten, daß er seine Gattin nicht zur Kaiserin und Königin machen und die Kinder, die etwa aus dieser Ehe hervorgehen, nicht als Erzherzöge und Mitglieder der kaiserlichen Familie ansehen will.
Der Begriff der Ebenbürtigkeit will uns Bürgern des zwanzigsten Jahrhunderts nicht mehr recht cinleuchten und wir bemühen uns vergeblich, einen tieferen Unterschied darin zu finden, ob eine Ehe legitim oder morganatisch ist, ob Jemand zur rechten oder zur linken Hand getraut wird. Nach unseren heutigen Begriffen werden Ehen nicht mit der Hand, sondern mit dem Herzen geschlossen, und es ist wenigstens sehr bedauerlich, wenn das Herz hierbei nicht das entscheidende Wort spricht. Nach göttlichem Necht und nach der kirchlichen Lehre gilt das Wort, Mann und Weib ein Leib, undwenn das menschliche Recht festsetzcn will,daß Alaun undWeib gleichsam nur zurHälfte getraut werden, so sollte unseres Erachtens das menschliche Recht dem göttlichen weichen. Am fremdesten will uns Deutschen, bei denen die Heiligkeit der Ehe von jeher am stärksten betont wurde, der Begriff der „Mesalliance" erscheinen, für den uns auch der entsprechende deutsche Ausdruck fehlt, denn das Wort „Mißheirath" stellt nur eine recht unvollkommene und recht unschöne Ucber- setzung dar. Aber wenn uns der Begriff der Mesalliance auch noch so fremd anmuthet, so ist uns doch die Erörterung ähnlicher Fragen, wie die jetzt in Oesterreich auf der Tagesordnung befindliche, leider nicht erspart geblieben, wobei wir nur an den unseligen Thronfolge- und Ebcnbürtigkcitsstreit in Lippe zu erinnern brauchen.
Derartige Streitigkeiten aber müssen uns im zwanzigsten Jahrhundert sonderbar anmuthen, und umso sonderbarer, als es nur wenige Dynastieen giebt, welche eine strenge Ahnenprobe vertragen. In den meisten regierenden Herrscher
häusern finden sich Ahnen, welche nicht „blauen Blutes" waren, als die Gräfin Sophie Chotek. Im badischen Fürstcnhaiise fließt das Blut der Beauharnais, unter den Ahnen des anhaltischen Fürstcngeschlechts ist die Apothekers- tochtcr Anna Fösen verzeichnet. In England hat man niemals ein Verständniß für den Begriff der Ebenbürtigkeit gehabt, und britische Könige nahmen keinen Anstand, Bürgerstöchter zum Traualtar zu führen. Prinz Wilhelm Hendrich, Herzog von Glouccster, konnte Lady Marie Waldgrave, Eduard die uneheliche Tochter Walpoles zur Gattin niachen, ohne daß es Jemanden in den Sinn kam, die Rechtsgültigkeit der Ehe oder die Erbberechtigung der Kinder zn bezweifeln. Aber selbst in Rußland, wo die Souvcränitätöidee am stärksten ausgebildet ist, haben die Fürsten sich nicht gescheut, das Prinzip der Ebenbürtigkeit zu durchbrechen. Peter der Große hcirathete eine livländiscbe Bäuerin und Katharina die Erste war Kaiserin von Rußland, obwohl ihr Vater Samuel Skowronski hieß. Das schwedische Königshaus hat Bcrnndotte zum Stammvater, ohne daß ihm von anderen Fürstenhäusern die Ebenbürtigkeit bestritten wird. Aber daß man heute in Oesterreich-Ungarn noch so streng auf die Hausgesetze und die Theorie von der Ebenbürtigkeit hält, ist um so wunderbarer, als doch ein habsburgischer Kaiser sich nicht scheute, seine Tochter dem ersten Napoleon zu geben, der von sich sagen konnte: Ich trage meinen Stammbaum in mir selbst!
Wenn jctzt auö Oesterreich berichtet wird, daß die künftige Erzherzogin nicht neben ihrem Mann in der Hofloge sitzen, nicht mit ihm die Nennen besuchen dürfe und lvas dergleichen nichr ist, so wird man darüber mit einem Achselzucken hinwcggehen dürfen. Die Geschichte zeigt uns jedenfalls, daß die Welt fortschrcitet. Heute klingt cs uns fast wie ein Märchen, wenn wir in der Hebbel'schen Tragödie lesen, daß ebenfalls an der schönen blauen Donau Agnes Bernauer von Henkershand den Tod in den Finthen fand, weil der Mann ans fürstlichem Stamni, der ihr sein Herz geschenkt hatte, ihr auch die Hand reichte. Vergleichen wir dies Einst mit dem Jctzt, so sehen wir, wie die Welt und die Aufklärung sortgesclirilten ist, und wir wissen e8, daß die Welt und die Aufklärung weiter fort- sthreitcn werden. * *
Zu der Eidcsablegung bringt die „Franks. Ztg." u. A. folgende Meldungen:
Wien, 28.^Jnni. Bei der heutigen Eidesablcgmig des Erzherzogs Franz Ferdinand erklärte der Kaiser in einer Ansprache, er habe die Anwesenden versninmeit, weil ein feierlicher Akt stattfinde, der für das Erzhaus und das Reich von großer Bedeutung sei. Erzherzog Franz Ferdinand habe, dem Zuge seines Herzens folgend, die Bewilligung erbeten, sich nfit der Gräfin Chotek vermählen zn dürfen. Aus Gewogenheit für seinen vielgeliebten Neffen habe er diese Bewilligung erthcilt. Die Gräfin Chotek entstamme einem zwar edlen, aber nach den Gewöhnungen des Erzhauses nicht ebenbürtigen Geschlcchte. Der Erzherzog werde mit einem Eide bekräftigen, daß die Ehe nicht eine ebenbürtige, sondern morganatische sei, und daß sowohl seiner Gemahlin als auch den mit Gottes Segen der Ehe entstammenden Kindern keinerlei nur ans der Ebenbürtigkeit entspringende Rechte zustehcn. In der sodann vom Grafen Golnchowski verlesenen Urkunde anerkennt der Erzherzog die Ehe als eine morganatische und erklärt, daß seine Descendenz von der Thronfolge in Oesterreich und Ungarn ausgeschlossen sei und daß er, der Tragweite dieser Erklärung bewußt, sich verpflichte, diese Erklärung weder zu widerrufen noch irgeiid etwas zn versuchen, was ans eine Aenderung oder Abschwächnng dieser Erklärung hinzielen würde. Der Erzherzog lerstcte vor Kardinal Grnschn das Gelöbniß. Der Kaiser war sehr bewegt.
Kndaprst. 28. Juni Die Unabhanaigkeitspartci diskutirt fortge,ctzt m heftigster Weise die staatsrechtliche Seite der Ehe des Thronfolgers Erzherzogs Franz Ferdinand. Selbst gemäßigtere Elemente fordern, daß. wenn auch nicht etwaige Kinder, doch jedenfalls die Gräfin Chotek als thronbercchtigt anerkannt werden muffe Franz Kossuth erklärt, wenn die heutige EV- tlarnng des Thronfolgers in welcher Form immer eine Entsagung für dessen Frau oder Kinder enthalte, werde die Unabhängigkits- parte, die lofortigc Einberufnng des Parlaments fordern — Der .^Budapester Naplo" veröffentlicht eine Unterredung mit Franz Kossuth, dem Vorsitzenden der Unabhängigkeitspartei, woraus hervorgeht, daß die Partei beabsichtige, die gehörige Zahl von Unterschriften von Abgeordneten zu sammeln, um das Abgeordnetenhaus emderufen zu lassen und die Vermählung des Erzherzogs Franz Ferdinand mit der Gräfin Chotek und dre Entsagung des Erzherzogs parlamentarisch zu erörtern, da allgemein geglaubt wird, daß solche Entsagung Namens der späteren Kinder eiiic Aenderung des Thronfolgcgesetzes bedeute, was in Ungarn ohne Beschluß des Reichstages unzulässig ist. Die äußerste Linke scheint von der Einbernfinig des Reichstages „Gehen zu wollen, nachdem bekannt geworden ist, daß der Erzherzog nicht entsagt hat, sondern nur die volle Kenntniß der Rechtschlge der inorganatischcn Ehe beschwört, und keine Aenderung der bestehenden ungarischen Gesetze stattfindet. Diese Eideserklärnug des Erzherzogs wird allen ungarischen staatsrechtlichen Forderungen gerecht.
Drntsches Reich.
Eine Thielen-Krise?
L. Berlin, 28. Juni.
Herr v. Thielen, so will ein Berichterstatter wissen, hat sein Abschiedsgesuch cingereicht und ist einstweilen in einen längeren Urlaub gegangen, von dem er nicht mehr in seip Amt zurückkehren wird. Zwei Gründe werden für den Rücktritt des Ministers angegeben: Er soll das Mißfallen des Kaisers sowohl wegen seiner Haltung bei einzelnen Siraßcnbahn-Ausständen als wegen seiner Rede bei der Eröffnung des Elbe-Trave-Kanals erregt haben. Die Begründung wird, wenn sie zutreffcn sollte, mehr Aufsehen machen als das Ausscheiden des Herrn v. Thielen selbem; denn auf dieses war man schon vor Wochen vorbereitet worden, freilich unter Umständen, die von den jetzigen beträchtlich abweichen. Damals hieß es, der Verkehrs- ministcr wolle die Hinzögerung der Kanalvorlage nicht länger ertragen; er, der sich mit allem Eifer und aller Redlichkeit für das große Kullurwerk ins Zeug gelegt habe, könne es nicht mehr mit ansehen, wie diese Sache mit diplomatisirendcn Künsten verschleppt werde. Jetzt aber wird die Thielen-Krise auf einen Vorgang mit znrnckgeführl, der zwar am letzen Ende mit jenen früheren kritischen Zuständen Verwandtschaft bekäme, der aber so, wie er sich zugetragcn hat, gerade als Beweis dafür vermerthet worden ist, daß dem Minister wegen der Zukunft der Kanalvorlage nicht mehr bange zu sein brauche. Denn in Lübeck, wo er eine begeisterte Rede für den Mittellandkanal hielt, glaubte Herr v. Thielen sich auf ein Wort ans „hohem" Munde berufen zu sollen: „Gebaut wird er doch." Man hat bisher nichts davon gehört, daß eine ähnliche Berufung auf einen ähnlichen Ausspruch demLandwirthschafts- minister v. Hammerstein Schaden gebracht habe. Viellcicht kommt das noch nach. Jedenfalls würden der Hergang und seine Folge wieder einmal zeigen, wie schwierig der Boden ist, auf dem sich unsere Minister zu bewegen haben. Noch merkwürdiger und einstweilen kaum verständlich nimmt sich nun aber der zweite, für das Rücklrittsgesuch des Herrn v. Thielen angegebene Grund aus, der nänilich, daß seine Stellungnahme gegenüber den Straßenbahner-Ausständen ihn nach oben
(Nachdruck verboten.)
Mne rvuhrrftnirige Königstochter.
(Prinzeß Luise von Coburg.)
(Von unserem Spezial-Berichterstatter.)
Ganz versteckt hinter hohen dichten Bäumen liegt die weltbekannte Nervenheilanstalt „Lindcnhvf" in Ncucoswig umveit Dresdens. Herr Sanilätsrath Dr. Pierson, der Bruder des Berliner Gcheimraths Pierson, der Besitzer und Leiter dieser Musteranstalt, war so liebenswürdig, mit mir einen Nnudgang zu machen. Wir wandelten durch den aus- zedehntcn Park, besichtigten die vielen kleinen Villen, in denen die Kranken untergebracht sind. In die Wirlhschafts- cänme traten wir ein, in die peinlich saubere Riescnküche. Eine beinahe geräuschlose Geschäftigkeit herrschte darin, erleichtert durch die großartige Einrichtung eines durchweg elektrischen Betriebs. Es giebt schon etwas zu thun in einer Anstalt, in der hundert Kranke und etwa hundert Bvamte wohnen! Im Lesesaal sitzen Damen und Herren und blättern in den Zeitschriften. Man glaubt in einem eleganten Hotel zn sein. Wir steigen hinauf in den großen Thcatersaal. Die Häuser werden gerade jetzt im modernen Geschmack, der helle Farben, Heiterkeit fordert, renovirt. Ueberall giebt es zu schauen und zu bewundern.
Auf den Gartenwegen kommt uns eine elegante Blondine entgegen, Prinzeß Luise von Coburg ist es, die nun gerade jetzt im Juni ein Jahr im „Lindenhof" weilt. Eine schöne Erscheinung ist sie, königlich in ihrer Haltung, in ihren Bewegungen. Liebenswürdig verneigt sie sich vor dem
Herrn Sanitätsraih, nickt ihm, den sie als ihren Freund und Beschützer ansicht, freundlich zu. Die Prinzeß trägt einen weißen Piquvrock, eine rothseidene Blouse. Die noch immer schmale Taille ist von einen: weißen Gürtel umspannt. Am Arnie hängt ein weißer Pompadour. Einen Pack Zeitungen trägt sie, und straff am Bande führt sie ihren langhaarigen Dachshund, ein kostbares Thier, ein Geschenk des Herzogs von Coburg.
Die Prinzeß läßt sich an einem schattigen Plätzchen nieder. Der Tag ist furchtbar heiß, sie hat schon am Morgen ihre Spazierfahrt unternommen. Nun will sie ausruhcn und verlieft sich scheinbar in ihre Lektüre. Diese beschränkt sich freilich nur auf deutsche und französische Zeitungen. Am liebsten verweilt sie bei den Mittheilungen aus dem Gcrichlssaal, aus der Gesellschaft und den Mode- plaudcrcicu. Wohl bestellt sie sich die Werke Ibsens, Maupassants, aber sie thut niemals einen Blick hinein. Ihre Person ist der Mittelpunkt ihres Ingresses. Sie beschäftigt sich in ihren Gesprächen mit ihrer Vergangenheit, mit ihrer Zukunft und führt selbstredend Alles auf unglückliche Zufälle zurück. Denn die Prinzessin ist im höchsten Maße abergläubisch. Ihre frühere Hofdame verstand es, ihr die Karten zu legen. Vieles von dem, was ihr da prophezeit wurde, traf ein, und so glaubt sie an das, was die Karten verkünden. Ist sie krank, so legt sie ununterbrochen Patience und schöpft Muth und Hoffnung aus den Kartenzeichen, Muth und Hoffnung für die Zukunft, denn die Gegenwart ist ihr angenehm. Zwar weint sie oft Tage lang aus Sehnsucht nach ihm, dem ihre Liebe gehört, und sie hat den lebhaften Wunsch, alt zu
werden, um das kommende Glück, von dem sie träumt, genießen zu köunen. Darum bewuudcrl und beneidet Prinzeß Luise ihre Schwester Stefanie, die ihre Persönlichkeit durch- setzle, alle Hindernisse besiegte und dem Manne ihrer Wahl die Hand reichte. Und auch sie hofft, daß ihre Zeit kommen wird. Diese Hoffnung macht sie heiter, witzig, gutmüthig und liebevoll, wenn sie sich wohl fühlt. Sobald aber ihre Nervosität sie gepackt hat, ist sie unzugänglich. Ihr Ahnungsvermögen ,st alsdann äußerst scharf. Ohne etwas zu hören, zu sehen, ohne Jemand zu befragen, weiß sie genau, was in ihrer Umgebung vergeht. Sie fühlt es, wenn mehrere Kranke im Hanse sind, wenn ihr, wie es eine Zeit laug geschah. Unannehmlichkeiten drohen. Ihre nervöse Disposition ist sehr stark. Die Prinzessin leidet unter äußerst krankhaften Eigentümlichkeiten. So hat sie eine „Trennmanie". Berg- hoch häufen sich die durch Zertrennen vernichteten Kleidungsstücke in der Garderobe der Prinzessin auf. Jacken und Kleider trennt sie auseinander. Die kostbaren Spitzen ihrer Wäsche, die an Schönheit und Eleganz die Toiletten übertrifft, zerschneidet und zerreißt sic. Wer das nicht selbst oder wenigstens die Proben dieser Manie gesehen hat, kann es kaum für möglich halten.
Denn von jeher schenkte die Prinzessin ihre größte Auf- merksamkcit ihrer Toilette. Sie ist nicht allein stets eine elegante Modedame gewesen, sie verstand es auch immer, sich nach eigenem Geschmack zu kleiden. Nicht weniger als 300 Toiletten und 70 Paar Stiefeln besitzt sie. Ihre Lieblingsfarbe ist weiß. Und deshalb trägt sie meistens weiße Gewänder. Im Hause kann man sie in langen weiß- seidenen Empiretoiletten, tief ausgeschnitten, mit durch-
