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Erscheint in zwei ^E>m»«atttch^dmch die Post , Mi. ^Eabrn zusammen.
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Alt,einen -Annahme !,a chstcrsche,mnden Slusaabe wird kein- Gen-ayr- = -- " ..
S---— “T Freitag, den 45 *
Fernsprecher No. 52 . ® * , -
D-rlag: Langgasse 27
17 000 Abonnenten
Fernsprecher Wo. 52.
(Nachdruck verboten.)
Biiv Lage in Frankreich.
Unser Pariser ^-Korrespondent schreibt uns unterm heute größer und geschlossener, ^>l z pln welchen
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Äte die Stellung des Kabinetts noch eine ebenso feste 8n wird wie heute. Das hängt ganz von seinem eigenen Verhalten ab Wenn es auf seinen Lorbeeren ausruhen zu
Nürsru alanbt so wird die Wählerschaft ungeduldig werden und ein zufälliger parlamentarischer Windstoß kann eme Krisis eröffnen Begreift dagegen die Regierung, daß das
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JSfÄ M. oLung und d-n »»lhi«st-n up-bÄt während die Opposition nur Verfolgungen, Zwie- ?Ä7und Konflikte mit den Nachbarn versprechen kann.
Deutsches Reich.
Ein Bekenntniß zum Neichsgedanken.
Die Straubinger Rede des Prinzen Ludwig von Bayern jenen Bekenntnissen. die durch die Vielseitigkelt und gegenseitige Durchkreuzung ihres Inhal« die enffache
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WÄhschastsbeM f daß J e ' n m . oedeiben kann als Glied eurer großen
Gemein chaft A n Ende steckt in so manchen partiknlaristischen
kmrnt sieht Wenigstens kann man auf solche Gedanken
Mittel auf die Subventionirung der bayrischen Doirau- 2abrt von Reichs wegen wohl verzichten muffe» Da-
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fiat Wie wäre es, wenn die Schwierigkeiten, denen me Kanalvolitik in Preußen wie in Bayern begegnet, durch die UeberttaaMgdes Kanalbauwesens auf das Reich be e.tigt .. . n *m nt , firftUffite tlUt ftU tüöÜClt Ullb CS fÖUUtC QC^
schehen.' Artikel 4 der Reichsverfassnng, der die Regelung
des Transportwesens durch das Reich betrifft, könnte für bat Ausbau der Wasserstraßen setzt vielleicht bessex nutzbar gemacht werden, als seiner Zeit für das Rismarck'sche Reichseiseubahnprojekt. Denn seitdem hat sich Blvmara "‘i? ,,L Uß es keine Sonderpolitik der
Eli,Mach n mehr auf den wirthschaftspolitischen Gebieten ^ r Art geben kann, mit solcher unwiderstehlichen Ent.
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gegebenen Richtung fortgebildet werde.
(Sabinen flbflcfaflt. *)ei l Der Kronprinz wirb,de^
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zu gründen und elucn Tyiidrkus zur r.eir ng okj @c { d ,äfteftetrc
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troffen werden. ““a bSf ffi' aufweiße, 3e«»«8*
LlSrEit^m M PackpaPier^nnd eine weitere Petition cm
(Nachdruck verboten.)
Ufintzste« in Rumänien.
/X Kukarrst, 18. Mai.
Wenn man in Deutschland Rumäniens und seiner Bewohner gedenkt, so geschieht dies fast mü einem «eine Gefühl des Schauderns. Die Romane Karl Emil Franzos Mm men in die Erinnerung, der dieses Land mit zu Halb Affen rechnet; ohne daß man im Allgemeinen sich die Muhe
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qiebt man sich der Ueberzeugung hin, daß von Kutrur uno Civilisation hier noch recht wenig zu spuren sei.
Wer jedoch nach Bukarest kommt, wird ,n dieser Hm- ffck>t anäenehm - oder vielleicht auch unangenehm, da er
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wenn jetzt auch kaum irgend eure Hauptstadt, infolge d r ständigen internationalen Beziehungen, /'um voNstandlg ausgeprägten eigenartigen Charakter tragt, so ist - ch wohl nirgends in geringerem Maße der Fall alsbie Da Handels- und Bankwesen untersteht gänzlich deutschemM n- fluß, in dem Leben der mittleren Klassen ist der Wmis unverkennbar, die Schilder über den Laden, die Kutscher, welche das öffentliche Fuhrwerk lenken, beweisen, daß Rußland häufig als Vorbild dient, die Spuren der emst gen türkischen Herrschaft sind m den äußeren Vorstädten noch stark vorhanden, von einem eigentlichen Rumänenthum ist edoch so gut wie nichts zu entdecken. Auf dem Lande und in den Provinzen aber da blüht und gedeiht es, es hat eine bereits ausgedehnte Litteratur gezeitigt, es gründet sich auf ein starkes patriotisches Gefühl, aber vor den Thoren der Hauptstadt scheint es, wenigstens soweit seine Aeußerungen in Frage kommen, Halt zu machen. . , .
Einmal im Jahre nur empfindet man deutlich auch tn Bukarest, daß im Volk noch Anschauungen und Ideen leben, die sich von den unseren bedeutend unterscheiden, nämlich m der Woche vor Pfingsten, in welcher die „Messe der Vor-
sabren" stattstndet^Die Numäuen widmen den Tobten eine so leicht wie möglich zu gestalten. Dies geschieh
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?£ <a«Sn Mt «!>-,» jeboef) in ben ®ef5S«n, die bitn 2-N-„ unb « «H !!- -» bic Dienerschaft und an
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Der Sage nach war in früheren Zeiten eme tauar>m,e Horde vor den Thoren der Hauptstadt erschienen, d e Be-
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allein aber dann auch in ungezählten Mengen. »n fl“ fmutnenfh'orn so vieler Menschen veranlaßt- zahlreiche Kauf- leute dort fliegende Verkaufsstände aufzuschlagen, vor Allem, um die als Opfergaben bestimmteillGegenständeJ c ^ u ^ altc b ”'
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^ Ealea Moschilor" aus. Natürlich fehlt es an den SÄ* 3«S.matfl i„ E-P,»-° »-»-»-
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Selbstverständlich wird überall, wo ^ sich bietet, getanzt , .Heils nur ,««
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lieblichen, heiteren Pfingsten.
