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<•«. Jahrgang.

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Uo. 212.

Fernsprecher No. 52 .

Dienstag, den 8. War.

Fernsprecher No. 52.

1900 .

Elorgeii»flMsgabe.

Die Bilanz des Festes.

Die glänzenden Festlichkeiten, mit denen die nationale Feier der Großjühr igkcits erklärung uns ereZ Kron - Prinzen begangen wurde, sind vorüber. Aber nicht vorüber find die tiefgehenden Wirkungen, welche die Geschichte als die Folgen dieses nationalen Festes verzeichnen wird, das durch die begleitenden Umstände zu einem internationalen Ereigniß von hervorragender Bedeutung geworden ist. Und wenn wir heute, nachdem die Festfreude verrauscht, die Bilanz dieses Festes ziehen, dann können wir mit Genug- thiiung fcststellcn, daß diese Bilanz eine ganz außerordent­lich günstige ist.

Welche Wirkungen muß zunächst dieses glänzende Fest auf das jugendliche Herz Dessen ausgeübt haben, dem zu Ehren diese glänzenden Festlichkeiten stattfanden, welche Ein­drücke müssen sie in dem Herzen des Kronprinzen Wilhelm zurückgelassen haben, für den dieser Tag, an dcni er aus der stillen Zurückgezogenheit des Familienlebens in die Oeffentlickkeit hinansgetreten ist, einen entscheidende» Wende­punkt in seinem Leben bedeutet? Mußte es nicht sein Herz mit stolzer Freude erfüllen, daß alle deutschen Fürsten zu seinem Ehrentag erschienen oder ihre Vertreter dorthin ent­sandt hatten, daß fast alle civilisirten Staaten der Erde unter den Glnckwünschenden vertreten waren, an deren Spitze die ehrfurchtgcbietende Erscheinung des greisen Kaisers Franz Josef stand, und daß vor Allem das gesammte deutsche Volk diesen Festtag festlich milbeging und den Ehrentag seines Kronprinzen als seinen eigenen Ehrentag betrachtete, ein­gedenk des Wortes von Junius: „Die Ehre des Königs ist die des Volks; ihre wirkliche Ehre und ihr wirkliches Interesse fallen zusammen".

Dem deutschen Kaiser ist von seinen Vorfahren ein reicher Schatz nicht nur an Macht, sondern auch an Liebe überkommen, und dieses reichen Erbes Mitbesitzer ist der deutsche Kronprinz, der berufen ist, dereinst die Hoffnungen zu erfüllen, die das deutsche Volk auf ihn setzt. Volk und Herrscherhaus sind in Deutschland aufs Innigste mit einander verwachsen, und unwandelbar ist die treue Ver­ehrung und die herzliche Liebe, welche das deutsche Volk der Hohenzollern-Dhnastie entgegcnbringt, deren hervor­ragende Verdienste um das deutsche Volk die Geschichte auf ihren glanzvollsten Blättern anfgezeichnet hat. In den Hohenzollern-Fürsten verehrt das deutsche Volk, wie ein Berufener, Gustav Freytag, es so treffend ausgedrückt hat, „die persönliche Tüchtigkeit, den Wollenden, den großen Arbeiter für die Nation". Die Geschichte hat dem Hohenzollernhause das Zeugniß ausstellen müssen, daß seine Fürsten sich stets bewußt waren, wie großen Herrscherrechten noch größere Hcrrscherpflichten gegenübcrstehen. In der Unermüdlichkeit der Arbeilsfreudigkeit, der Hingebung und dem sittlichen Ernst, mit dem Kaiser Wilhelm II. sich in vollem Bewußtsein seiner Verantwortlichkeit den hohen und schweren Pflichten seines hohen Berufes unterzieht, giebt er seinem dercinstigen Nachfolger ein Beispiel, wie es der zum

Mann Heranwachsende Thronfolger nicht besser vor Augen haben könnte. Möge auch Kronprinz Wilhelm als Leit­motiv seines Denkens und Handelns dereinst das Wort er­küren, welches die Hohenzollernfürstcn zu ihrem Grundsatz erwählt haben, daß der Herrscher der erste Diener des Staates sei und daß dessen Wohl das höchste Gesetz sei.

Aber nicht nur in dem begeisterungsfähigen Herzen des jugendlichen Kronprinzen werden diese festlichen Tage tiefe uiiv unauslöschliche Eindrücke hinterlassen, sondern auch auf den Gang der international-politischen Entwickelung werden sie von tiefgehendem und bleibendem Einfluß sein. Ist doch das Fest der Großjährigkeit des Kronprinzen zu einer Manifestation für die unerschütterliche Festigkeit des Drei­bundes geworden, wie sie in gleicher Stärke und Bedeut­samkeit noch niemals zu verzeichnen war. Gleichsam alsein Nültlibund ist die „unverbrüchliche Freundschaft" zwischen den drei Neichen und den drei Völkern von dem greisen Kaiser Franz Josef, von dem in der Blüthe der Manneskraft stehenden deutschen Kaiser und von dem hoffnungsvollen Sprosse» des italienischen Königshauses erneuert und be­kräftigt worden. Diejenigen Mächte, welche auf den nahen Zerfall des Dreibundes speknliren zu können meinten, werden erkennen müssen, daß sie sich getäuscht haben. Aber auch Jene, die im Innern des Dreibundes, wie die Tschechen in Oesterreich und die franzosenfreundlichen Elemente in Italien, den gleichen Spekulationen nachgingen, werden nunmehr verstummen müssen.

Wie bisher, so wird auch in Zukunft der Dreibund den unantastbarsten Faktor der europäischen Politik, den ruhenden Pol in der Erscheinungen Flucht bilden. Und doch enthält dieser Bund keinerlei Spitze gegen irgend eine andere Macht, sofern diese sich nicht mit Plänen trägt, welche den Frieden und die Ruhe Europas bedrohen. Als euren Hort des Friedcns hat Kaiser Wilhelm, als ein Bollwerk des Friedens Kaiser Franz Josef den Dreibund gefeiert, und ein Bund des Friedens ist in der That dieser den Lebensintcressen der drei Mächte, aber auch zugleich den Interessen Europas dienende Bund. Wie es nach dem schönen Worte Kaiser Wilhelms „den drei Völkern gelungen ist, bisher den Frieden zu bewahren und als ein Hort de» Friedens in aller Welt angesehen zu werden", so nehmen wir diese unvergeßlichen Festtage zum Zeichen, daß auch in Zukunft dieser Bund der drei Mächte »nd Völker unserem Erdlheil die Segnungen des Friedens bewahren und uns das „furchtbar blutige Unglück" des Krieges ersparen werde!

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Aus Stadt nnd Fand.

W iesba den. 8. Mai.

— Grschichlslmlrüder. 8. Mai. 1897: Die Türken nehmen Bolo. 1889: Wißmaun erobert bei Bagamojo das be­festigte Lager Buschiris. 1852: Londoner Protokoll, Schleswig- Holstein den Dänen ansgcliefcrt. 1819: Revolutionäre Erhebung in Düsseldorf, Elberfeld, Breslau. 1832: * Rud. Kneij'el zu Königsberg, bek. Theaterschriftsteller. 1791: Hinrichtung Antoine Lavoisiers in Paris, her. Chemiker. 1429: Sieg Jcanne d'Arcs über die Engländer bei Orleans. 1360: Frieden zu Brctiguh zwischen Frankreich und England.

— Gütende» e Frier irr Wninz. Im goldenen Mainz arbeitet man eifrig daran, den 500-jäbrigen Geburtstag Gutenbcrgs,

der dort geboren wurde nnd seine große Erfindung vollendete, feierlich zu begehen. Anfangs war die Feier nur in engem Rahmen nnd in mehr äkademischcr Weise geplant, allmählich aber wuchs die Begeisterung so, daß man beschloß, die Feier auch nach Außen hm durch ein auf mehrere Tage sich erstreckende« Fest (28. bis 26. Juni) möglichst glanzvoll zu begehen. Vor Allem soll ein historischer Festzug in großem Stile der Huldigung das richtigevolksthümliche Gepräge verleihen. Derselbe verspricht in der That großartig zu werde», sind doch zur Durchführung des Zuges bereits 41,000 SDK. allein in der Bürgerschaft gesammelt worden. Der Zug, der eine Huldigung der großen Geister aller Zeiten und aller Kulturnationcn für den großen Erfinder darstellen soll, umfaßt 40 große Ab­theilungen. Herren nnd Damen Im« den besten Kreisen nehmen daran Theil; ihre Zahl beträgt 1400; außerdem wirken noch 1100 «Statisten mit. 380 Mann Musiker (darunter 80 zu Pferd), die in etwa 2l Gruppen gctheilt sind nnd in historischer Treue ihre Weisen ertönen lassen, sind vorgesehen. 10 Wagen, darunter 21 Prunk­wagen, werden mitgeführt und circa 700 Pferde dabei verwandt. Außer dem Festzugc sind in dem Progrannne noch eine akademische Feier und ein Kostümfest in der Stadthalle, ein Volksfest, ein großes Konzert nnd eine Rheinfahrt mit Uferbeleuchtung nach Bingen und Eltville vorgesehen, lieber die Zeit des Festes hinaus bleibt eine große typographische Ausstellung bestehen, die in außer­ordentlich reichem Materiale die Entwickelung der Druckknnst von ihren Anfängen bis zur Gegenwart, die graphische Künste und die verschiedenen Zweige des Buchgewerbes zur Anschauung bringen wird.

— Mittetrlieinischrr Aerztetug. Der Mittelrheinische Aerztetag findet dieses Jahr am 5. Juni (Dienstag null! Pfingsten) in Bad Homburg v. d. H. statt. Eine Reihe interessanter Vor­träge für denselben wurden bereits angemeldet. — Zur Orientirung über Bad Homburg und seine Heilquellen dient eine vom Hamburger Verkehrsbiircau" herausgegcbene illustrirte Broschüre, die an Aerzle und sonstige Interessenten aus Verlangen unentgeltlich versandt wird.

— Uo« der Warlrvbnrg. Ans Koblenz wird der „Franks. Ztg." geschrieben: Die Marksbnrg bei Branbach a. Rh. ist kürzlich vom „Verein zur Erhaltung deutscher Burgen" an­gekauft worden. Von den zahlreichen Besucher» des alterthümlichen Städtchens, das in die Ausinnndung des Branbachthals freundlich hineingebaut ist, wird diese Nachricht mit Interesse vernommen werden. Denn man kann wohl die Hoffnung damit verbinden, daß der Eintritt in die Burg von nun an nicht mehr so um­ständlich sein wird, wie es der Fall war, so lange der jetzige Pächter dem Publikum allerlei Schwierigkeiten in den Weg legte, lieber die Marksbnrg selbst, die sich auf steilem Bcrgkegel von 480 Fuß Höhe erhebt, mögen hier einige Mittheilnngen folgen. Die trotzig nnd kühn hinansschauende Feste mit ihrem starken, vier­eckigen Mittcllhurm, dem achteckigen Vorthurm und der ganzen Gevändemasse stammt aus dem Anfänge des 18. Jahrhunderts, ist aber gegen die Mitte des 17. wohl noch weiter ausgebant worden. Von den Mauern, die den Abhang hinunter Stadt und Schloß verbanden, sind noch inehrfache Reste übrig. Im Jahre 1479 kam die Burg an die hessische Herrschaft, 1808 an Nassau. Sie diente als Staatsgefängniß und hatte daher auch eine kleine militärische Besatzung. Im Jahre 1866 wurden dort oben Pulvervor- räthe aufbewahrt, die aber, weil sie die Nassauer bei ihrem Abzüge vergessen hatten, einer Abtheilung der Koblenzer Garnison in dre

t ände fielen. Früher waren einige schwedische Kanonen aus der eit des 30-jährigcn Krieges, sowie verschiedene französische Geschütze au? dem Jahre 1813 aufgestellt, sie sind aber vor Jahren größteu- theils nach Berlin geschafft worden. Als Hanptmcrkwiirdigkeit der Burg wird ein Gemach gezeigt, das Kaiser Heinrich IV. einige Zeit bewohnt haben soll. Wenn allerdings Heinich IV. überall dort gewesen sein sott, wo man es von ihm behauptet, so müßte er sehr vielseitig gewesen und uralt geworden sein. An den Zweck der Burg m neuerer Zeit, Staatsgefangenen zum Aufenthalt zu dienen, erinnern die drolligen, zum Theil ltark drastischen Wandzeichnungcn des in den Jahren 1832 bis 1834: auf der Marksburg untergcbrachten Malers, Musikers und Dichters Germain Metternich. 'Früher erschreckte man die Besucher auch durch eine Folterkammer nnd ein tiefes Bnraverlicß. Die engen düsteren Räume stehen in schroffem Gegensatz zu dem Hellen

(Nachdruck verboten.)

Berliner Kaiserlage.

in.

Z. Krrlin, 6. Mak.

Es waren wirkliche Kaisertage, die nun vergangenen drei, überfluthet von Sonnenglanz, durchtränkt von Licht und Wärme, vergoldet von einer leuchtenden Feststimmung, die wie von einer großen Sonne vom altehrwürdigen Schloß an der Spree ausging und sich weit in das sonst so emsig schaffende Berlin ergoß bis in die äußersten Vor­orte, die alle mit theiluahmen an dem großen Fest im Kaiserhause. Und wie ein Magnet zogen Schloß und Linden an nach allen Seiten; Alle, Alle kamen, mochten sie nun im gewöhnlichen Leben würhende Demokralen oder gar Socialdemokraten sein: wer am Freitag keine Zeit halte, kam am Samstag, und wer auch dann abgehallen war, kam heute, am Sonntag! Und wahrlich, es kam Jeder aufseine Rechnung, auch der, dem kein näherer Einblick in das höfische Festgelriebe vergönnt war: gab cs doch viel, so viel zu sehen! Gestern, am Samstag noch, die Ankunft so vieler Fürstlichkeiten, des Königs von Sachsen, des Prinzen Christian von Dänemark, Prinzen Albert von Belgien, Prinzen Ferdinand von Rumänien, Prinzen Alphons von Portugal, Herzogs von Oporto und vieler Anderer; die Fahrten der beiden Kaiser, des Kaisers mit dem Prinzen Heinrich; Alles, was Berlin, was halb Europa an Glanz und ererbter Würde aufzuweisen hat, zog in diesen Tagen durch die alte Straße vom Brandenburger Thor bis zum Schloß, jene Straße, in welcher man die Fußspuren der Geschichte zu sehen vermeint.

Die Telegramme werden berichtet haben von der Gefechts­übung in Jüterbog! am Samstag Vormittag, von dem Be­

such der beiden Kaiser in der Kaserne des Kaiser Franz- Garde-Grenadier-Regiments in der Blücherstraße, von der Galnoper am Samstag Abend. Wie aber können sie be­richten von der Slimmung, welche das Königliche Opern­haus durchwehte. Harziger Tannenduft durchzieht den weiten Raum, mischt sich mit den diskreten Parfüms und dem an Trockenbodenfrische erinnernden Odeur tadellos reiner zarter Wäsche; es ist höchst vornehm und stimmungsvoll. Eine wohlthnende Ruhe lagert über dem weiten Raum, in welchen still die Träger strahlender Uniformen eintreten, sich hie und da verbeugen und dann ihre Plätze einnehmen. Ein Herr mit einer goldenen Kette kommt; es ist der „endlich Bestätigte", der Oberbürgermeister Kirschner von Berlin. Er gesellt sich zu einigen anderen schwarzen Fracks, als deren Träger Freiherr v. Stumm-Halberg, Professor v. Leyden, Anton v. Werner, Reiuhold Begas erkannt werden. Auch noch weitere Civilisten sind da; im Allgemeinen aber überwiegt der Waffenrock, der das bürgerliche Element ganz in den Hintergrund drängt. DaS Haus ist prächtig dekorirt. Zierliches Tannen- und Laubgewinde mit Rosen und Atlas­schleifen durchsetzt schwebt vom Plafond hernieder, schwingt sich um die Brüstungen der Rampe; die Logen tragen Flaggen- und Blumenschmuck; über der Hofloge ist der Doppeladler angebracht; den prächtigsten Schmuck aber geben die kostbaren, duftigen Toiletten ab und die strahlenden Uniformen, ein Schmuck, welchem die auffallenden Trachten der Türken, Chinesen, Japaner, Perser und anderer Orientalen einen Stich ins Exotische geben. Nach '/s9 Uhr endlich erscheinen die Kaiser.

Zur Aufführung gelangte die Auber'sche Oper „Das eherne Pferd", der Aufführung ging eine Pantomime voran: Hohenzollern huldigt Habsburg. Um ‘/a 11 Uhr war das glänzende Schauspiel beendet.

Der Tag des Kronprinzen.

Wieder geht strahlend die Sonne auf; wieder gilt in der Frühe schon unser erster Besuch dem im herrlichsten Frühlingsgrün prangenden Thiergarten, der schon vor 7 Uhr Früh das Ziel vieler Tausende ist: Punkt 8 Uhr Früh soll die feierliche Enthüllung einer neuen Gruppe in der Sieges­allee stattfinden im Beisein der beiden Kaiser. Schon um 7 Uhr Früh haben die Majestäten an einer Messe in der Hedwigskirche theilgenommen; mau muß sagen, daß bei Hof von Ausruhen nicht viel die Rede ist.

Pünktlich rollt der Wagen derMajestäten heran; ein paar Worte des Kaisers an den Oberbürgermeister Kirschner, einige Formalitäten, dann fällt die Hülle, und im Glanz der Morgcnsonne steht da die wahrhaft imponirende Gestalt des Kaisers Sigmund, von welchem die Mark Brandenburg 1411 den Hohenzollern übergeben wurde, zunächst als Statthalter­schaft, dann 1415 erb- und eigenthümlich mit der Kurwürde. Kaiser Sigmund galt als der schönste Fürst seiner Zeit; deshalb auch lautete des Kaisers Auftrag an den Bild­hauer Eugen Börmel, den Schöpfer der Sigmundgrnppe, den Herrscher in Ritterkostüm darzustellen, weil so seine Er­scheinung am imponirendsten tvirken mußte. Wie sehr Seine Majestät Recht gehabt, zeigt der Eindruck der Gruppe auf den Beschauer. Kaiser Franz Josef war entzückt und äußerte wiederholt im Hinblick auf die ganze Schöpfung: „Das ist großartig, das ist einzig!"

Der Aufenthalt der Herrscher dauert nicht lange; schon 1/29 Uhr besteigen sie den Wagen, und in schnellster Fahrt rollt er davon, dem Schlosse zu.

Dort bereitet sich Alles auf die ernste Feier zu, welche um 11 Uhr in der Schloßkapelle stattfinden soll; von jetzt ab gehört der Tag dem Kronprinzen des Deutschen Reiches.

Mit den Absperrungen wird etwas streng heut vor-