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Morycu-Awsgabe. Erstes Blatt.

Wiesbadener Tagblatt»

Dienstag, 13. April ISIS.

Nr. 1«».

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flach dem der Privat-paketverkehr ins feld durch die fliilitär- Paketdepots bis auf weiteres dauernd zugelassen ist, empfiehlt es sich, für die wärmere Jahreszeit recht­zeitig leichtere Unterkleidung an die im felde stehenden Angehörigen zu senden . Besonders geeignet sind leichte wollene, halbwollene und makkobaumwollene

Vorschriften für den privat - paketverkehr, sowie Verzeichnis der Jfiilitär - Paketdepots stehen meinen Kunden kostenios zur Verfügung

Trikothemden, Unterjacken, Unterhosen Seidene Hemden u. Unterkleider. Reithosen Echt Dr. Jaeger's Tlormalwäsche Ed)t Dr. Lahmanns Baumwoffwäsche Socken in Wolle, Halbwolle, Baumwolfe

Einzelne Stücke können nach wie vor durch feldpostbriefe gesandt werden

fwScfflVßtlCfl, Tnühlgasse11-i3

Strümpfwaren- und Trikotagen-Haus

K129

Israelitische Kultusgemeinde.

Die beiden Friedhöfe unserer Gemeinde sind von jetzt ab bis auf weiteres geöffnet

v»n 81 Uhr und von 3'h7 Uhr.

Freitag nachmittags und Samstags bleiben die Friedhöfe geschloffen. Wiesbaden, den 12. April 1915. F 301

Der Vorstand

der Israelitischen Kultusgemeinde.

Offiziers-Uniformen

werden fachgemäß angefertigt, desgl. gereinigt und neu besetzt usw. bei

Schneidermeister Josef Siegler, JBtarttffca&e 10. HotelGrüner W ald". Marktstraße 10.

Am Wich -es Dsilses üllflßiTc 6

sind noch Türe«, Fenster, Riemenfußböde«. Mettlacher» u. Sa«dstei«»Platte«, Saudsteintritte, Treppe«, Dachsparren, Balkenholz, 12 m lang 20/30, sowie Brennholz billig zu verkaufen. C. Schätzler.

Schul­

ranzen

Grösste Auswahl Billigste Preise

Bekanntmachung.

Der Herr Regierungspräsident in Wiesbaden hat mit Rücksicht darauf, daß noch erhebliche Mengen von Weizenmehl vorhanden sind, die der Gefahr des Verderbens ausgesetzt sind, angeordnet, daß bis 30. April d. I.

1. bei der Bereitung von Weizenbrot Weizenmehl in einer Mischung verwendet wird, die 10 Gewichtoteile Roggcnmchl unter 100 Teilen des Gesamtgewichts enthält, sowie daß an Stelle des Roggen- mehlzusabes Kartoffeln oder andere mehlartige Stoffe verwendet werden können,

2. daß bei der Bereitung von Roggenbrot das Roggenmehl zu 30 °/o durch Weizenmehl ersetzt wird,

3. daß die Mühlen Weizenmehl in dieser Mischung abgeben.

Die Brotfabriken und die Bäcker sind hiernach verpflichtet, von jetzt ab bis auf weiteres Brot und Weißbrot nach der vorstehenden vom Herru Regierungspräsidenten getroffenen Anordnung zu backen. F285

Wiesbaden, den 8. April 1915.

Der Magistrat.

AW-WklWU

Heute Dienstag, den 13. April 1915, vormittags 97s und nach­mittags 2 1 / 2 Uhr anfangend, versteigere ich im Aufträge der Erben im Ver­

steigerungsraum

Friedrichstratze 10

nachverzeichnete gebrauchte Mobilien, als:

Schränke» Kommode», Tische, Stühle, Sessel» Polster-Garnituren, Waschtische, Nachttische, Mctallbetten mit Roßhaar-Matratze», lackierte Betten, Ottomanen, Mahag.-Büsett, Bertiko, Eichen- Herrenschreibtisch, Lederstühle, Spiegel, Lelgemälde, Vorhänge, schöne Stoff-Portteren, Teppiche, Läufer, Lüster, Lampen, GtaS, Porzellan, großer Senking-Gasherd, Eisschrank, Badewanne, kl. eiserner Geidschrank, Küchenmobel und sonstiges freiwillig meistbietend gegen Barzahlung.

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als Spezialität

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in Körben und Säcken, Karren, in V, und */» Waggons.

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fertigt in bekannter guter Paßform und neuestem Muster

Wien r Schneidermeister Jos. Kiegler, Marktstraße 10, neben Hotel Grüner Wald.

Metallsammlung gegen Kriegsnot.

Macht toter Kapital lebendig!

Moni non Mnioio, Wer. Mel. Sinn, Zink. «01. Wim. Mi. sum 0. öergl.

Fast in jedem Haushalt finden sich Gegenstände, die aus den oben genannten Metallen herqestellt und nicht mehr in Benutzung find. Sie zu sammeln hat sich das Rote Kreuz zur Aufgabe gemacht.

Es soll vor allen Dingen durch diese Sammlung totes Kapital lebendig gemacht werden, der Erlös für das Metall soll zur Linderung der Kriegsnot dienen und m erster Linie zum Besten der Kriegs-Invaliden, zum Teil auch für die geschädigte Provinz Ostpreußen verwandt werden. ' 55 ' ö

Außerdem fließen aber der Industrie und derMünze" neue Metalle wieder zu.

0 . . iy durch Eure Räume, durchsucht Boden und Keller und gebt uns Eure kupfernen Töpfe, Messingmörser.

Zinnteller und 'Becher, alte Beleuchtungskörper,^ alte Münzen, Sachen aus Bronze gefertigt, Plaketten, Zapfhähne und sonstige Armaturteile aus Messing, Haus- und Küchengeräte aus Nickel, Aluminium, Badewannen aus Zink usw. usw.

,, u rf fl cm? C M er ' (bewerbetreibettde aller Art durchsucht Eure Werkstätten und Lagerräume und liefert uns alles entbehrliche Material aus, sei es Fertigfabrikat, sei es Halbfabrikat.

. Zurig und Alt, wer es auch sei, überlegt, ob Ihr nicht metallene Gegenstände irgend welcher Art entbehren und soweit notig, durch im Ueberfluß vorhandenes Material (Eisen oder Guß, Stahl usw.) ersetzen könnt.

Waffen und Waffenteile werden gerne angenommen.

Für Gaben im Werte von Mk. 10 und mehr erhält der Spender den schmiedeeisernen Ring der Metallsammlung.

.. Wir bitten, die Gegenstände den Sammelstellen abzuliefern werktags von 91 und 36 Uhr, auf Wunsch werden auch die überlassenen Gegenstände von der Geschäftsstelle, Schloßplatz 1, abgeholt. Es wird möglichst um schriftliche Anmeldung gebeten. Sammelstellen: Schlotzplatz 1, Königl. Marstallgebäude (Abt. III) Hauptsammelstelle;

Wilhelmstratze 16 im Laden der Firma N. Hess, für Kunst- und Wertgegenstände aus Edelmetall, Bronze und dergleichen.

Da- Bezirks-Komitee

Heister,

vom Rote« Kreuz:

Oberbürgermeister Dr. Glaessing, Kammerherr von Sehende,

Geh. Oberfinanzrat. Polizeipräsident.

Das Kreis-Komitee

Krebs,

Generaileulnant z. D.

Beeilt. F. Bickel.

Der Arbeits-Ausschuß:

L. Hess. Jos. B. A. Hupfeid. C. Heiser. öhly. C. Philipp!.

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