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48. Jahrgang.

Erscheint in zwei Ausgaben. Bezugs-Preis: durch den Verlag 5» Pfg. monatlich, durch die Post l Mk. ««» Pfg. vierteljährlich für beide Ausgaben zusammen.

Verlag: Langgasse 27.

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Us. 166.

Fernsprecher Wo. 52

Sonntag, den 8. April.

Fernsprecher Wo. 52.

1900.

Mea»ge«-&i8gii«afee.

Politische Uel, erficht.

In den Parlamenten herrschen die Osterferien, in der poli­tischen Erörterung aber nicht, und die Wirkungen der hcran- nabenden Fciertagsstimmnnq machen sich hier noch in keiner Weise bemerkbar. Noch immer steht der Kampf um die Flottenforderungen, die lex Hcinze und die Flcischbeschauvorlnge im Vordergründe der Ereignisse, und fürs Erste ist noch kein Ende und keine Etttscheidnng dieser Kämpfe abznschen. Bei dem Kampf um die Flotten­vorlage sehen die Pessimisten bereits einen scharfen Konflikt zwischen der Regierung und der ReichstagSmebrheit im Anzüge, obwohl fürs Erste kein greifbarer Anlasi zu solcher pessimistischen Betrachtungsweise vorhanden zu sein scheint, während die Opti­misten die' Schlacht bereits als zu Gunsten der Flotte ent­schieden betrachten, was ebenfalls die Grenzen einer vorsichtigen politischen Betrachtung überschreitet. In Sachen der lox Hcinze prallen die Meinungen noch immer hart auseinander, aber ge­winnt den Anschein, als ob die Gegner dieses von der Reichstags- Mehrheit nach ihrem Geschmack zurechtgestutzten Gesetzentwurfes allgemach an Terrain gewinnen, und auch innerhalb der verbündeten Negierungen scheint sich die Abneigung besonders gegen den Theater- paragraphen der lex Hcinze erheblich verstärkt zu haben. Auch auf die ..Verbesserungen" der F l e i s ch b e s ch n u v o r l a g c, die sich unter den Händen der Reichstagsmchrheit zu einem nahezu völligen Fleisch-Einfuhrverbot erweitert hat, scheinen die Regierungen mcht ohne Weiteres eingehen zu wollen. Da aber die Leitung des Bundes dcr Landwirthe auf ihrem Schein bestehen will und bereits die Parole ausgebcn hat:Nichts von Verträgen, nichts von Ucber- gabe!", so wird man einigermaßen darauf gespannt sein können, wie dieser Konflikt zwischen der Regierung und der Reichstags- Mehrheit, in welcher der Bund der Landwirthe bisher die führende Rolle gespielt hat, ausgehen wird.

Auch in dem politischen Leben Oesterreichs ist von der Ruhe der Osterferien bisher nur wenig zu verspüren, denn die vor­übergehende Stille in den parlamentarischeit Kämpfen dürfte sich bald als die Stille vor dem Sturm entpuppen. Der landesübliche Optimismus, mit dem man zur Zeit in Oesterreich den Kampf zwischen Deutschen und Tschechen betrachtet, darf nicht dazu verführen, den Ernst der Situation zu unterschätzen. Der weit verbreitete Glaube, daß der bisherige Gang der deutsch-tschechischen Bttsgleichsverhand- tungen eine Beilegung dieses alten Streites garantire, ist allzu rosig gefärbt und könnte sich leicht als eine schwere Täuschung erweisen.

In Italien hat der in letzter Zeit recht wüst gewordene parlamentarische Kampf mit einer völligen Niederlage der ob- struirenden Minderheit geendet, die sich nach langem, wenig parla­mentarischen und recht geioaltthätigcn Widerstand endlich in ihr Geschick ergeben hat. Nachdem die Versuche, die Wiederwahl des Knmmerpräsidiums zu verhindern, sich als fruchtlos erwiesen hatten, sah die Linke ein, daß jeder weitere Widerstand vergeblich sein und nur zur Diskreditirung der parlamentarischen Einrichtungen führen würde, und sie beschränkte sich deshalb fernerhin auf theoretische Proteste. Die Mehrheit des italienischen Parlaments wird nun­mehr zu zeigen haben, daß sie nicht nur die Minderheit bekämpfen, tondern auch positive Aufgaben lösen kann.

.Daß die Versöhnung der Minderheit durch praktische politische Maßnahmen wirkungsvoller ist und auf die Dauer mehr Erfolg verspricht als ihre Bekämpfung, scheintmanin England allgemach der irischen Minderheit gegenüber zu empfinden. Da die Opposition der Iren, welche durch die südafrikanische Politik Englands neue Nahrung bekommen hatte, in letzter Zeit immer schroffere Formen angenommen hatte, hat die Königin von England sich zu einem Besuch der burenfreundlichen Iren entschlossen, und es heißt, daß diese Visite die Einleitung positiver Maßnahmen zu Gunsten der Iren sein soll. Freilich, daß der Besuch der Königin der burenfreundlichen Stimmung in Irland Abbruch thun wird, darf ms auf Weiteres bezweifelt werden, und die englisch offiziösen Berichte über denbegeisterten Empfang" der Königin in Irland «erden mit der Vorsicht und den Abstrichen genossen werden müssen, «le sie offiziösen Berichten gegenüber häufig genug am Platze sind. . . Daß die gleiche Vorsicht der englisch - olsiziösen Kriegs- >erichtcrstattung gegenüber am Platze ist, hat die jetzige Entwicklung Kr Dinge auf dem südafrikanischen Kriegsschauplatz gezeigt. Die englischen Berichte über diePacifizirung" des Oranje-

Freistaats und dieKriegsmüdigkcit" der Buren haben sich als eitel Humbug erwiesen. Die letzten Kämpfe bei Bloemfontein haben gezeigt, daß die Buren weder den Kopf noch den Mutti verloren haben und zu unerschütterlichem Widerstand entschlossen sind. That- fächlich sind die Buren bereits von der Defensive zur Offensive übergcgangen, und Marschall Roberts, dessen Armee durch fort­gesetzte schwere Verluste an Aktionsfähigkeit erheblich eingebüßt zu haben scheint, sieht sich bereits der Gefahr gegenüber, in seinen rückwärtigen Verbindungen zum Kapland bedroht und gestört zn werden. Unter diesen Umständen dürfte es mit den, so großartig angckündigtenSpaziergang nach Pretoria" nochgute Wege" haben.

Der Aerger über die unerwartete ungünstige Wendung auf dem Kriegsschauplatz hat der englischen Presse Anlaß gegeben, der Engländcrhctze" der europäische» Presse einen Theil der Schuld an dem verabfchcuungSwürdigen und erfreulicher Weise unblutig verlaufenen Attentat in die Schuhe zu schieben, welches ein un­reifer Bursche auf den Prinzen von Wales ausgeführt hat. Wie weit die eugländerfeindliche Stimmung in Belgien den Plan zu jenem verbrecherischen Attentat beeinflußt hat, sei dahingestellt, der Schlußfolgerung aber, daß die Welt sich der Verurtheilung der Thatcn Englands enthalten soll, stellen wir die Forderung gegen­über, daß England keine Thatcn begehen soll, welche die Ver- urtheiluug der'Welt herausfordern.

Au» Stadl und Land.

Wiesbaden. 8. April.

Wrschichlokalender'. 8. April. 1897: ch Heinrick

v. Stephan, Staatssekretär des deutschen Rcichspostamls, z» Berlin 1869: ch Gustav v. Lauer, der Leibarzt Kaiser Wilhelms I. 1886: Vermählung König Wilhelms 11. von Württemberg mit Prinzeß Charlotte von Schaumburg-Lippe. 1866: Geheimes Bünrniß zwischen Preußen und Italien. 1866: * Prinzeß Friedrich Leopold von Preußen, gcb. Prinzeß zu Schleswig-Holstein, Schwester der deutschen Kaiserin. 1848: Sieg der Italiener über die Oesterreicher bei Goito. 1647: ch Gaetano Domzetti zu Bergamo, bekannter Opernkomponist. 1839: * König Karl I. von Rumänien. 1835: ch Wilhelm v. Humboldt zu Tegel, hervorragender Gelehrter und Staatsmann. 1832: * Alfred Graf v. Waldersee zu Potsdam, preußischer Generaloberst. 1625: ch Jakob 1., König von Groß­britannien und Irland. 1525: Frieden von Krakau. Preußen wird Herzogthum unter polnischer Lehnsoberhoheit.

Karl Ueuseid-Uortrag. Unsere Leser machen wir noch­mals auf den heute Abend 7 Uhr im großenKastnofaal" statt­findenden Vortrag, welchen Karl Ncnfcld, der ehemalige Gefangene des Mahdi, über seinen I2-jährigcn Aufenthalt i» den Ketten de?

(Nachdruck verboten.)

Napoleons Sans anf S1. Helena.

Die Thatsache, daß ein Theil der gefangenen Buren nach St. Helena übergeführt wird, lenkt das Interesse ans jenes Gebäude, in welchem s. Z. Napol-on inhaftirt war, da dasselbe als Wohnsitz bezw. Gefängniß für de» General Cronje bestimmt ist. Unsere Leser wird daher die beistehende Ansicht des Gebäudes, welche nach einer Photographie gezeichnet ist, gewiß intercssircn. Der Meierhof Longwo od liegt auf einer hohen Ebene inmitten der Insel, und ist seiner Zeit, als Napoleon daselbst wohnte, von einer größeren Anzahl von Wächterhäuscrn in entsprechender Entfernung unigeben worden. Napoleon war bekanntlich einer beständigen,,sehr scharfen Ueberwachung unterworfen, die damals von dem englischen Befehls­haber der Insel in recht imliebenswiirdiger Weise gehandhabt wurde. Nur wenige Begleiter durften Napoleon dorthin folgen, sodaß er thatsüchlich so gut wie lebendig begraben war. Hier bat er bekannt­lich seine Memoiren, die sehr zu seinen Gunsten gefärbt waren, verfaßt und ist in dem Hause am 5. Mai 182t gestorben.

Khalifen hält, aufmerksam. Eintrittskarten sind von 11'/, bis 1 Uhr in der Hofnnisikalienhandlung Heinrich Wolsf, Wilhelm- straße 30, sowie von Abends 6 Uhr ab an der Kasse zn haben.

Auch der zweite Antrrvortrag über Kernfowaht war ungemein interessant. An mehr als 20 Personen, Damen und Herren,' meist dem jüngeren Lebensalter almehörend, stellte Herr Hüter ans Grund seiner Wissenschaften und Erfahrungen Bcurthei- lungcn an sowohl über Verstandes- und Gemüthsanlagen und daraus sich ergebende Charaktereigenthümlichkeiten. als auch über die natürlichen Körperfunktionen, wonach sich die Berufswahl nur ganz bestimmten Richtungen zuwenden müsse, wenn ein sicherer Erfolg so weit cs das Schicksal znläßt erhofft werden kann. Auch' gab Herr Hüter Verhaltungsmaßregeln, wenn er bei dem Einen Disposition' zu Gelenkrcheumatismus, bei dem Andern zu Lungen- oder Nierkiicrkrankungen konstatiren mußte. Soviel wir hören, wohnt Herr Hüter noch einige Tage imEinhorn" und wird daselbst für Privatbeurtheilungcn (auch im Hanse) und Unter­richt zu sprechen sein. Ein Kursus für 3 Abende & 2 Stunden beginnt dort Diontag Abend 8 Uhr.

Ans KnnS und Leben.

* Wiesbadener Kunflsiile Ki. Kangcr (Luisenstraße 9). Neu ausgestellt: Jul. Adam:Kätzchen". Beqschlag:Muttergluck". v- Böhmer:Waldbach",Vier Jahreszeiten",Unter Birken . Hel. Cramer:Oliven",Tulpen". H. Bürgel:Flußlandschaft", Birken". Const. v. Brenning:Stillleben",Lesendes Mädchen". Gobeler: zweiStillleben",Portraitflndie". I. L. Guyot-Paris: Schuck". Hutschenreuter: zweiStndienköpfe",Im Kloster". Ed-Knoll:Im Araguathal",Der Promethcusfelse» bei Kittais «n Kaukasus". M. Lautcnschläger:Studienkopf". Meyer-Basel: »Herbstabend am See",Hügelland bei Marburg",Haide- ,Weiden am See",Weiden am Bach",November Moos".Aus Hessen",Dämmerung" »Buken im Mos.Waldeingang",Abcndstimmung',Auf der -insei Rnchenau". M. Ortlieb:Motiv au« Holland",Motiv °us Hessen".Stillleben",Schierltnawiese".Kirche aus Hessen . »«iudie aus Holland",Bei Dortrecht,Windmühle aus Holland , ms^stmimung aus Holland",Sonntag Nachmittag". H. Pahl- Der Raucher" A. L. Petit-Paris:Zwei Landschaften . »netter: .aif.rh.mnrn M Vilctwii: ..Portrait". Ravenstein:

£Ä t: .Merdemarkl". M. Pischon:Portrait". Ravenstein: Mumlandschaft".Am Ufer der Ache",Im Cirku« Drechsler" 5 « W m Marquartstein",Brigg, ihre Segel trocknend.

Nichet-Paris:Zwei Landschaften". Professor Norbert Schrocdl- 8lMbcrg: eine Kollektion von vierzehn Gemälden. A. Schluter- Mlsteldorf: eine Kollektion von fünfzehn Aquarellen. C. LeFeubnrc:

^iinoorr: eine Kollektion von fünfzehn Aquarellen. ^.LeMuvnre: .Motiv bei Seefeld". Biet. Wolf-Dresden: eine Kollektion von zwölf Stillleben.

> * Fledermaus», -iiten, wie die imTagblatt" vom letzten irreltag beschriebenen indischen, giebt c« auch, so schreibt uns ein in Nordamerika. Uebcrhaupt sind geeignete Hohlen wohl Mall, wo es Fledermäuse giebt, die LicbliiigSzuflucht dieser t-mere gewesen, bis ihnen der Mensch den Aufenthalt darin verlei- >efc. Solche Höhlen müssen vor Allem eine thorartiae weite Oeffiiuna "ft den unbehinderten Ein- und Ausflug haben. Im Ozark- »e*trfle, welches einen großen Theil des südlichen Missouri lno des nördlichen Arkansas rinnimmt, giebt eS viele der­

artige Höhlen. Während des amerikailischen Bürgerkrieges, im Winter 1861 bis 1862, lagerte die Hecres-Abtheilung. zn welcher Schreiber dieses damals gehörte, unfern des Städtchens Rolla in Missouri. Nicht weit davon befand sich eine solche Höhle, ans welche ivir von den Farmern der Umgegend aufmerksam gemacht wurden. Viele von uns haben sie damals besucht. Das Ein- und Ausfliegen der Thiere koilincn wir, weil es eben Winter war, nicht beobachten. Aber von den Führern ausmcrksam gemacht, sahen wir beim ungewissen Lichte der Fackeln ganze Klnmpen der im Winterschlaf befindlichen Thiere^ an den Decken der Hohle hängen. Einzelne wurden durch Steinwürfe hcrabgeholt und betrachtet. Ucberall in den abgelegeneren Theilen der Höhle, bte sich weit in den Berg hiiieinzog, und deren entfernteste Thefle wir garnicht betraten, lagen die Exkremente, derFlcdcrmnusguaiio , oft sußticf. Schon damals war die Rede davon, daß die Ans- beutung desselben sehr einträglich sein müßte, und gleich nach Be­endigung des Kriegs bildeten sich Aktiengesellschaften dafür. Aber sie machten sehr schlechte Geschäfte. Es zeigte sich nämlich, daß die fast nur ans den festesten Theilen der Kaferdeckcn und anderen schwer löslichen Dingen bestehenden Exkremente der Fledermäuse dem Boden fast gar keine Nährstoffe zuführtcn und folglich als Düngemittel werthlos waren. Dieselbe Erfahrung werden vermuthlich die zur Ausbeutung der Fledcrmaushöhlen im Himalaja gebildeten Gesellschaften niachen. Durch die Besuche der Fledermaushöhlen des Ozark-Gebirgcs Seitens vieler Soldaten der nördlichen Freiwilligkii-Ariiicc während des Bürgerkrieges waren diese indcß in weite» Kreisen bekannt geworden und die leichter zu­gängliche» unter ihnen sind infolge dessen nach dem Kriege die Zielpunkte von'Ausflüglern geworden. Als Sehenswürdigkeit aber haben sie eben dadurch sehr verloren. Denn tote Zahl der sie ve- wohnenden Thiere hat sich infolge der vielen Storungen, denen sie besonders auch während der Zeit, da sie Junge haben, ausgefetzt sind, stark vermindert.

* Frühsatirssport für Damen. Die Theilnahme der Damenwelt au jeder Art von Sport ist so enorm gestiegen, daß das, was vor wenigen Jahre» noch undenkbar gewesen wäre, heute einem Bedürsniß entspricht. So ist z. B. das soeben erschienene

Heft derWiener Mode" ein Sportheft und wird gewiß von zahl­losen Damen freudig begrüßt werden; es ist in der That für sporttreibende Damen lilientbchrlich, da es jede Art von Sport rn Wort »nd Bild eingehend behandelt, an, ausführlichsten natürlich die Liebliilgssports: Radfahren und Lawntennis, aber auch die Touristik, das Rudern, Reiten, Jagen und Fechten, da« Golf- und Crickctsprcl re. konimen nicht zu kurz, und auch dem jüngsten Sport, de», AntoniobilismuS, ist ein sehr schönes farbiges Bild gewidmet. Da das Heft auch vom cigentiiehen Diodestandpunkt durchweg Ausgezeichnete? bietet, muß es als eine Leistung allerersten Ranges bezeichnet werde». So schöne Bilder, wie z. B. das große, doppel­seitige Tableau mit Tennis- und Radfahr-Kostümen. hat sogar die Wiener Mode" noch nie gebracht. Wir sind überzeugt, daß dieses Sportheft i» kurzer Zeit vergriffen sei» lvird, und empfehlen des­halb Jntcressentinnen, es bald anzuschaffen.

* Verschiedene Mittheilungrn. Der Leiter der britischen Südpolar-Expedition wird mit Bezug auf die wissenschaftlichen Arbeiten ve. Gregory sein, der erst kürzlich zum Professor der Geologie in Melbourne ernannt wurde. Außerdem wird nach den neuesten Meldungen auch I)e. Otto Nordenmold, der Sohn des berühmten schwedische» Forschers, an der Expedition Theil nehme», deren Abfahrt vorläufig auf den Aiigust 1901 fest­gesetzt worden ist. , . , ,

lieber die diesjährigen Pajsionsspiele in Oberammer, gau verschickt die Gemeinde einen Prospekt, dem wir folgende Einzelheiten entnehmen: Die Passionsspiele, welche seit dem Jahre 1634 niit kleinen Abweichungen alle 10 Jahre zur Darstellung ge­langten, werden auch im Jahre 1800 wieder anfgesührt Die Hauptprobe findet am 20. Mai statt. Als Tage der Ausfiihrung sind bestimmt: der 24. und 27. Mai. der 4.. 10.. 16., 17.. 24.. 29. Juni, der 1., 8., 15.. 18.. 22., 29. Juli, der 6., 8 12., 15., 25., 26. August, der 2., 8., 9., 16., 23., 30. September. Reicht der Zu- schauerraum für die zu einer Vorstellung kommenden »äste mcht aus, so wird da« Spiel am nächsten Tage in gleicher Weise voll­ständig wiederholt. .

plus der Insel Kos will man den berühmten Tempel de» Asklepios entdeckt habe».