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4». Jahrgang.

Erscheint in zwei Ausgaben. — Bezugs-Preis: durch den Verlag L« Pfg. monatlich, durch die Post L Mk. «« Pfg. vierteljährlich für beide Ausgaben zusammen.

Verlag: Langgasse 27.

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flhenJ«*usgahe,

Englische Gerechtigkeit.

Unser Londoner u-Korrespondcnt schreibt uns unterm 10. ds.: Für Denjenigen, der die Engländer nicht kennt und der sich oberflächlich durch Wirkungen imponiren läßt, ohne nach deren Ursachen zu suchen, müßte die gegenwärtige patriotische Begeisterung der ganzen britischen Nation etwas im höchsten Grade Bewunderungswürdiges an sich haben. Carlyle, jener berühmte schottische Litterarhistoriker, schreibt in einem seiner Werke, England sei von so und so viel Millionen Menschen bewohnt, und die Majorität derselben bestünde aus Narren. Gerade diese Majorität ist es aber, die dank der demokratischen Einrichtungen des Jnselreiches das Land angeblich regiert. Ich sage angeblich, denn in Wirklichkeit thun das doch nur die Herren an der Spritze, und von deren staatsmännischer Begabung hängt der Umfang und die Begeisterung der Majorität ab, die »Ja und Amen" zu Allem johlt, was Jene thun und lassen. Den feinen Pöbel wie das Lumpengesindel gleichzeitig und aus demselben Anlab in Ekstase zu versetzen, deutet aber die Höhe der Staatskunst an. Mr. Chamberlain ist es, der das zu Wege gebracht hat. Vergessen ist im Augenblick die ewige Fehde zwischen Arm und Reich und Hoch und Niedrig, und die greise Königin, der man noch vor Kurzem wahrscheinlich sehr dringend abgerathen haben würde, sich in gewissen Stadttheilen sehen zu lassen, wurde soeben überall in London auf ihren Rundfahrten mit einer Begeisterung begrüßt, die aller Beschreibung spottet. Auch ein Krieg hat sein Gutes, versicherten uns namentlich in neuerer Zeit zahlreiche englische Preßphilosophen, und so werden sie nun wahrscheinlich auf die rührende Thalsache verweisen, daß die Kluft, die zwischen der Monarchie und dem unzufriedenen Theile ihrer Unterthanen bestand, glücklich durch blutige Buren und Soldatenleiber ausgefüllt sei. Die Engländer lieben es von jeher, sich mit ihrem Gerechtigkeitssinn zu brüsten, und wenn er ihnen auch vielleicht eigen sein mag, so raubt mau ihnen doch offenbar jede Gelegenheit, ihn zu bethätigen. Andernfalls wäre der Transvaalkricg einfach undenkbar gewesen. Systematisch ist der Haß gegen die Buren in der Presse, sowie durch öffentliche Redner geschürt worden, und wehe dem Blatte, dessen Redakteur so unvor- stchtig ist, auch nur die kleinste Bemerkung durchznlassen, die in burenfreundlichem Sinne ausgelegt werden könnte. Es passirte das soeben der „Daily News", nnd obwohl sich dieselbe seit Beginn des Krieges als ein Hetzblatt ersten Ranges erwies, das selbst die tollsten Jingo-Zeitungen in den Schatten stellte, veranlaßte es doch einen förmlichen Sturm der Entrüstung durch die Veröffentlichung der Schilderung der Vorgänge nach dem Kampfe an'f dem Spionkop. Dieselbe stammte aus der Feder eines Geist­lichen und gab die Unterredung des Burengenerals Botha mit einem englischen, mit der Einsammlung der Verwundeten betrauten Offiziers wieder. Botha machte bei dieser Ge­legenheit den Engländern Vorwürfe wegen ihrer Behand­lung verwundeter Buren und der Gefangennahme einer ihrer Ambulanzen durch Methuen und erklärte, daß sie Gott stündlich um Beendigung des schrecklichen Krieges bäten. Die „Daily News" mußte sich wegen der Veröffentlichung soeben in ihren Spalten entschuldigen und druckte unter Anderm auch den Brief eines Geistlichen ab, in dem dieser zur „Ehrenreinignng" der englischen Militürkapläne der englischen Staatskirche erklärte, die betreffende Mittheilung entstamme nimmermehr der Feder eines solchen. Die „Daily News" gab auch zu, daß ein römisch-katholischer Geistlicher der Urheber war, und nun erklärt Jedermann, er habe sich das gleich gedacht, denn ein solcher sei stets ein halber Landesverräther. Recht bezeichnend ist es übrigens auch für englische Gerechtigkeitslicbe, daß die im November v. I. des Hochverrathes verdächtigten holländischen Bürger der Kap- kolonie, die Sir Alfred Milner auf Grund des damals er­klärten Belagerungszustandes arretiren ließ, drei Monate lang gefangen gehalten wurden, ohne daß man sie vor ein Gericht stellte. Als sich schließlich die Civilbehörden ins Mittel legten, verschwanden die Gefangenen plötzlich, aber ihr Aufenthalt wurde nach einiger Zeit entdeckt und ein neuer Versuch gemacht, einen Prozeß zu veranlassen. Milner paßte das aber nicht in den Kram und so ließ er die Aermsten soeben einfach laufen.

Drnlfches Deich.

Der Reichskanzler und die Kunst.

L. Kertin, 12. März.

Ein Beruhigungspulver in Sachen der Isx Heinze wird von der Regierung verabreicht. Die Leser finden den Be­richt über die Unterredung, die der Reichskanzler heute Mittag mit den Herren v. Menzel, Mommsen, Begas, Eberlein, Sudermann und l'Arrongr hatte, an anderer Stelle des Blattes. Es ist wahr, die Ansichten und Ab­

sichten des Fürsten Hohenlohe könnten als erträglich gelten, wenn sie maßgebend blieben für die Praxis in der Hand­habung des Kunstparagraphen der lex Heinze. Aber wo ist die Sicherheit, daß diese Handhabung sich jederzeit fern­halten wird von den gefährlichen und kunstunvcrständigen Uebergriffen, zu denen die Reichstagsmehrheit den Strafrichter bestimmen möchte? Würde der Kunstparagraph nach dem Willen der Mehrheit nur diejenigen Bürgschaften gegen ein Vordringen von Unzüchtigkeit und Unsittlichkeit in die bildenden Künste geben sollen, die Fürst Hohenlohe hineinlegt, so bedürfte es eines solchen Paragraphen überhaupt nicht. Die Gesetzgebung und die Rechtsprechung haben bisher völlig ausgcreicht, um uns vor der Herrschaft von Obscönitäten zu bewahren, nnd Jeder weiß, daß es dem Centrum und den Konservativen auf ganz andere Dinge ankommt. Sie wollen das freie Kunstschaffen . unter einen Moralkodex zwingen, der seine Grundzüge nicht von der wahren Sittlichkeit, sondern von den Geboten und Gesinnungen der muffigsten Orthodoxie empfängt. Es ist unter diesen Umstünden schlecht zu begreifen, daß nicht auch der Reichskanzler, der sich doch eine unbe­fangenere Anschauung vom Wesen der Kunst bewahrt hat, mit Besorgniß auf die Folgen blicken muß, die beim Inkraft­treten des Kunstparagraphcn unvermeidlich wären. Er huldigt einem Optimismus, über dessen Mangel an Bcrech- tigung ihn die im Reichstag gehaltenen Reden der Herren Roeren und Konsorten hinlänglich aufklären könnten. Auch bereitet es nur geringe Genugthuung, daß Fürst Hohenlohe wiederholt erklärte, der Thcaterparagraph sei in der Fassung zweiter Lesung für die verbündeten Regierungen unannehm­bar, und über die neuen Vorschläge der Parteien lasse sich nicht sprechen,da diese Vorschläge von den Parteien noch nicht vorgelegt worden seien. Man muß befürchten, daß die betr. Anträge wohl in der Form eine Milderung gegenüber dem Beschluß Zweiter Lesung darstellen werden, daß sie aber gerade darum den verbündeten Regierungen zusagen werden, sodaß in der Sache dieselbe Gefahr bestehen bliebe wie jetzt, während sich die Regierung darauf ausreden könnte, daß sie wenigstens das Schlimmste abgewendet habe. Auch das weniger Schlimme, sogar das scheinbar zu Duldende wird auf diesem Gebiet immer^ gleichbedeutend sein mit kränkender und be­schämender Fesselung der dramatischen Dichtkunst, und man wird in jedem Falle einen Rückschritt zu beklagen haben, eine Unterwerfung unter den Willen einer fanatisirten Gesellschaft von Kunstfeinden aus konfessionell gefärbter, widerlich prüder Reaktionsgesinnung. Diese Gefahr wird gerade durch die anscheinend wohlmeinende Auffassung des Reichskanzlers er­höht, daß cs nicht bloß ans die Anschauungen in den von den anwesenden Herren vertretenen Kreisen ankomme, sondern daß sich die Regierung auch erinnern müßte, wie weile Kreise des Volks von anderen und zum Theil entgegengesetzten Empfindungen geleitet würden, die ebenfalls Anspruch auf amtliche Beachtung erheben. Diese ganze Ausführung des verantwortlichen Staatsmanns ist vielleicht mit das Be- trübendste an dem bösen Schauspiel, das sich hier, auf diesem heikel» Gebiet der Kunst und der Dichtung, gegen­wärtig darbietct. Es spricht sich darin eine Verkennung des wirklichen Wesens der Kunst aus, eine Verkennung zugleich der Aufgaben der Staatsgewalt und der Möglichkeit, mit gesetzgeberischen Mitteln hier Erfolge zu erzielen. Will man jene „weiten" Volkskreise, auf die sich Fürst Hohenlohe beruft, zu Richtern über die Kunst machen, so _ wäre es wahrlich besser, wenn man die Kunst gleich verstaatlichte und nur solche Maler, Bildhauer und Dramatiker zuließe, die ein amtliches Patent zur Aus­übung ihrer Thätigkeit anfwcisen können. Hat denn die Negierung keine Ahnung von der fürchterlichen Blamage, der sie Deutschland vor der ganzen Welt aussetzen will, indem sie sich dem abscheulich thörichten Geheiß der Mehrheitsparteien in Sachen von Knust und Litteratur fügt?! Es ist allenfalls denkbar, daß die Kunst die Ketten der lex Heinze schließlich doch zu sprengen vermögen wird, aber bis ihr das gelungen sein wird, ist sie mit der Gefahr bedroht, zu verflachen oder den störenden Beigeschmack satirischer Kampfstimmung zu erhalten, in jedem Falle also ihre Natur zur verfälschen. Die Regierung hätte jetzt Gelegenheit gehabt, in ernster Probe zu beweisen, daß sie einer vornehmen Unbefangenheit der Denkweise fähig ist. Es ist bitter, zu sagen, daß sie die Probe nicht bestehen wird.

Nummer abdruckte, ist nicht neueren Datums, sondern bereits am 20. März 1895 beim Schluß der Sitzung des Staatsraths vom Kaiser gehalten worden. Damit sind die Erörterungen, welche ver­schiedene Abendblätter an diese Rede knüpfen, gegenstandslos.

Gegen das Fleischschauaesctz wird vom Berliner Parteivorstand der Freisinnigen Volkspartet eine große Pro tcstv er sammln ng vorbereitet.

* Zur lex Heinze. Wie die „Nordd. Allgem. Ztg." mit­theilt, empfing Reichskanzler Fürst Hohenlohe gestern in Gegenwart des Staatssekretärs des Reichsjnstizamts mehrere hervorragende Vertreter von Kunst und Wissenschaft, um sich über die Bedenken näher zu unterrichten, welche gegen einzelne Bestimmungen der lex

Heinze in künstlerischen und wissenschaftlichen Kreisen hervorgetreten sind. Erschienen waren Adolf v. Menzel, Professor Mommsen, Professor Reinhold Begas, Professor Ebcrlcin, Hermann Suder- mann nnd Adolf L'Arronge. Ans dem Verlauf der Nuterhaltung ergab sich, daß über die Tragweite der Regierungsvorlage nnd über die ihr zu Grunde liegenden Absichten der Regierung trotz aller bis­herigen Verhandlungen noch erhebliche Mißverständnisse obwalteten. Die erschienenen Herren vermochten die Besorgniß nicht zu unter­drücken, daß die Fassung der vorgeschricbencn Bestimmungen zu einer gefährlichen Willkür in den Kreisen der unteren Polizei- Organe führen und von den Gerichten anders ausgelegt werden könnte, als die Negierung sie verstanden wissen wollte. Der Reichskanzler nahm darauf Anlaß, zu erklären, daß in letzterer Beziehung die Verhandlungen im Reichstag Gelegenheit geben würden, die Meinung der Regierung unzweideutig festzustcllcn, in ersterer Beziehung aber die von den Landesregierungen zu erlassenden Ansführungsbcstimniungen Belästigungen biS Verkehrs Vorbeugen würden. Es sei weder seine Absicht, noch die Absicht der ver­bündeten Regierungen, der künstlerischen und wissenschaftlichen Thätigkeit henimende Schranken zu setzen. Zu dem sogenannten Theater-Paragraph wurde erklärt, daß die Regierung die in zweiter Lesung vom Reichstag gefaßten Beschlüsse für unannehmbar halte, in Betreff der von den Parteien in Aussicht genommenen neuen Vorschläge aber sich noch nicht zu äußern vermöge, da diese Vor­schläge von den Parteien noch nicht vorgelcgt seien. — Die Protest- Versammlung gegen die lox Heinze in Stuttgart war außer­ordentlich besucht. Die Versammlung wurde eröffnet und geleitet'' von Generalmajor vr. Pfister. Rechtsanwalt Elsaß beleuchtet die kritische Seite, Hoftheater-Jntendant Putlitz sprach Namens des Theaters, Maler Graf Kalckreuth Namens der bildenden Kunst, der Bnchhändlcrvorstand Engelhorn für die Interessen des Buchhandels und Schriftsteller Proelß erörterte die kulturgeschichtliche Seite. Die scharfe Resolution fand einstimmige Annahme.

* Zur Vereinfachung des Postreitnugobrrusr« wird nach der postoffiziösen „Deutschen Verkehrszeitung" gegenwärtig im Rcichspostamt erwogen, ob allgemein die Zeitungsgelder vor Be­ginn der regelmäßigen Bezugsfrist durch die Briefträger einaezogen werden sollen. Die Oberpostdircktioncn haben fast allseitig die Frage als zweckmäßig bejaht, lieber die Regelung des Verfahrens im Einzelnen weichen die Vorschläge aber wesentlich von einander ab. Deshalb hat das Reichsposlamt mehrere Oberpostdirektionen beauftragt, ein ihnen geeignet erscheinendes Verfahren ansznwählen und für das zweite und dritte Viertel des laufendes Jahres ver­suchsweise anzuwendkn. lieber die hierbei gewonnenen Erfahrungen soll dann unter genauer Schilderung des Verfahrens berichtet werden.

Deutsch er Deichstag.

G Berlin, 12. März.

Das HanS ist sehr schwach besetzt. Zunächst werden einige Rcchnungssächen erledigt und alsdann in die zweite Lesung der Münzgesctz-Novelle eingetreten. Die Berathnng erstreckt sich zu­nächst auf Artikel 1, betreffend Einziehung der Fünfmark-Goldstücke, sowie auf die von der Kommission beantragte Resolution, betreffend vermehrte Ausprägung von Zehnmark-Goldstücken (Kronen). Ein Vorschlag des Präsidenten, auch gleich den Artikel 4, betreffend er­höhte Ausprägung von Reichssilbermünzen unter Einziehung der Landessilbermünzen (Thaler) mit zu berathcn, wird fallen gelassen, nachdem Abgeordneter v. Kardorff angekündigt, er werde bei Artikel 4 die Beschlußfähigkeit des Hauses be­zweifeln, da er nicht wolle, daß ein solches Gesetz von einem beschlußunfähigen Hause angenommen werde. — Abg. Arendt (Reichsp.) bedauert, daß man eine derart beliebte Münze, wie die Thaler es seien, beseitigen und durch die silbernen Fünfmark­stücke ersetzen wolle. Er glaube nicht, daß dieses Bestreben von Erfolg sein werde. Redner erklärt sich weiter noch gegen die Resolution und sucht zu beweisen, daß der Höhepunkt der Gold- prodnktion überschritten sei. Bei der ersten Lesung der Vorlage habe der Abgeordnete Siemens geäußert, daß die Beseitigung de» Thaler das Vertrauen des Auslandes zu unserer Währung heben werde zum Vortheil unseres Wechselvcrkehrs mit dem Auslande. Das sei aber doch nur insoweit richtig, als das Interesse unserer Großbanken dabei in Betracht komme. Dieses Interesse ver­diene aber offenbar keine Berücksichtigung, wenn man sich die Dividenden dieser Banken ansehe. Redner nimmt schließlich einen Antrag zu Artikel 4 wieder auf, welcher fordert, daß zu den Mehr- Prägungen an ReichssilbermünzenSilberbarren anzukaufen seien.— Abg. Rettich (kons.) stimmt im Wesentlichen dem Vorredner bei. Des Weiteren betont er, seine Freunde würden für den Antrag Arendt stimmen. — Abg. Herold (Ccntr.) führt aus, das Centrum sei in der Währungsfrage getheilter Ansicht. Diese Vorlage habe aber gar nichts damit zu thun, sondern behandle nur Mllnzfragcn. Redner beantragt einige unwesentliche Acnderungcn in der Fassung des Artikel 4. — Staatssekretär Thielmann bittet um Ablehnung des Antrags Arendt. Die Thaler seien nicht beliebt, wie er, Redner, im Gegensatz zu Herrn Arendt behaupte.— Abg. Schönlank (Soc.) erklärt die Zustimmung der Social- demokraten zu dem Antrag Herold. — Ahg. Büsing (nat.-lib.) behauptet, daß die Goldwährung stets tadellos fnnktionirt habe. Mit den Thalern werde jetzt am besten so zu verfahren sein, wie cs die Regierung Vorschläge. — Reichsbank-Präsidcnt vr. Koch, tritt den Angaben des Abg. Arendt entgegen, daß die Zwei- und Fünfmarkstücke unbeliebt seien. Aus dein Hohen Diskontsatz zu folgern, daß der Zeitpunkt für die Aktion schlecht gewählt sei, sei falsch. Der hohe Diskontsatz sei auf den wirthschaftlichen Auf­schwung zurückzuführcn, nicht aber auf eine ungenügende Metall­deckung. Diese sei durchaus ausreichend. — Abg. Fi sch deck (freis. Volksp.) erklärt, seine Freunde gäben der Regierungsvorlage auch bei Artikel 4 den Vorzug, würden aber auch gegen den Antrag Herold nichts einzuwendcn haben. — Abg. v. Scheele (Welfe) bekennt sich als Anhänger der Doppelwährung. Er erklärt sich alsdann gegen dieses ganze Gesetz. Eventuell bittet er, den Antrag Arendt anzunehmen. — Abg. Frömel (freis. Volksp.) spricht Namens seiner Freunde für das Gesetz in vorliegender Fassung, Auch eine etwaige Annahme des Antrags Herold würde sie nicht abhalten, für das Gesetz zu stimmen. — Abg. Kardorff (Reichsp.) wendet sich lebhaft gegen die Einziehung der Thaler zu Um-