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48 . Jahrgang.

Erscheint in zwei Ausgabe». — Bezugs-Preis: durch den Verlag -<r Pfg. monatlich, durch die Post 1 Mk. ««» Pfg. vierteljährlich für beide Ausgaben zusammen.

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71.

Fernsprecher No. 52.

Montag, den 12. Februar.

Fernsprecher No. 52.

1900.

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Gefahren, die England drohen.

Unser Londoner n.-Korrespondent-schreibt uns unterm 10. Februar:

Als es sich s.Zt. herausstellte, daß alle die Hoffnungen, die man in England auf General Buller gesetzt halte, keine Aussicht auf Erfüllung besaßen, erwachte in weiteren Kreisen die Furcht aufs Neue, einer oder mehrere der zahlreichen Widersacher John Bulls würde sich dessen Verlegenheit zu Nutze machen. Die Beunruhigung nahm einen solchen Um­fang an, daß es sogar Lord Salisbury für gerathen hielt, seine gelegentlich des Lord Mayor - Bankettes gegebene Versicherung zu wiederholen, daß England der freund­schaftlichen Neutralität der Mächte gewiß sei und eine etwaige Intervention unter keinen Umständen dulden würde. Ans die Loyalität der Kolonieen konnte man unbedingt bauen, denn durch die Entsendung von Hülfs- truppcn nach Südafrika hatten sie ja schlagenden Beweis von derselben abgelegt. Selbst Indien blieb nicht nur ruhig, sondern sammelte sogar Geld für die Willwen und Waisen der gefallenen englischen Soldaten, wie wohl es dasselbe für die Millionen, die im eigenen Lande jetzt der Hungersnoth preis­gegeben sind, selber viel nöthiger braucht. Recht beunruhigende Berichte wurden indeß zu verschiedenen Zeiten aus Egypten empfangen,wodieFranzosenunter der Hand nnabtässig schüren und eingeborene Agitatoren offen Aufstand predigen. Wie es jetzt heißt, machte sich namentlich unter mehreren aus Sudanesen bestehenden Regimentern eine drohende auf­rührerische Stimmung bemerkbar, und die diesbezüglichen Gerüchte mehren sich trotz des offiziellen Widerspruchs, auf den sie bis jetzt gestoßen sind. Merkwürdiger Weise wurde soeben zwei Regimentern die gcsammte Munition ab- genommen, und zwar unter dem Vorwände, dieselbe wäre fehlerhaft. Die Stellung der englischen Offiziere, die über das egyptische Heer zu wachen haben, ist eine äußerst schwierige, zumal die Beziehungen des nominellen Hauptes desselben, des Ehediven, zu England nichts weniger als freundschaftliche sind. Jene Armee besteht zum Theil aus Egyptern, die schwerlich bereits Arabi vergessen haben dürften, und zum Theil aus Sudanesen, denen der Geist der Revolte angeboren ist. Die englische Garnison in Egypten ist eine verhältnißmüßig unbedeutende und wurde einen etwaigen Ausstand nicht nur nichts zu unterdrücken Vermögen, sondern sich sogar in einer vollständig Hoffnung^-- losen Lage befinden, falls eine größere Revolution ausbräche.

Rußland wird in der englischen Presse seit geraumer Zeit immer und immer wieder verdächtigt, etwas gegen England im Schilde zu führen, aber bisher hatte man für die diesbezüglichen Bermnthungen keinen besonderen Anhalt. Daher erregte soeben die Veröffentlichung eines aus dem russischen Generalstabs-Archiv gestohlenen Dokumentes, das dieselben zu rechtfertigen scheint, das größte Aufsehen. Dieselbe erfolgte in der hiesigen Zeitschrift »Black and White" und bildet den Bericht einer Anzahl mit Namen genannter Offiziere, die zur Zeit, wo der Ozar die Friedenskonferenz einberief, beauftragt wurden, einen Plan für einen Einfall in Britisch - Indien an Ort und Stelle auszuarbeite». In dem Dokumente heißt es unter Anderem, die Besitzergreifung Indiens durch Rußland könnte im geeigneten Augenblick keine besonderen Schwierig­keiten machen, schon weil die Engländer bei der Sicherung der Grenze, wie gewöhnlich, alle strategischen Grund,atze außer Acht ließen. Der Emir von Afghanistan wird durch den Bericht im höchste» Grade kompromittirt, vorausgesetzt, er ist echt, denn die russischen Offiziere heben in demselben hervor, daß ihnen derselbe werthvolle Pläne lieferte uno sonstigen Beistand lei stete.

Deutsches Reich.

Was wird mit Herrn Hahn geschehen?

L. Berlin, 11 . Februar.

Was wird mit Herrn Diedrich Hahn geschehen? Denn etwas muß mit ihm geschehen, nachdem er in der Samstag- Debatte des Reichstags eine so auffallende Rolle gespielt und so unglücklich verspielt hat. Herr Hahn ist Reserve­offizier. Man hat zu erwarten, daß sich ein militärischer Ehrenrath mit seiner Angelegenheit beschäftigt und zunächst Aufschlüsse von ihm einfordert. Herr Hahn hat seinem Freunde Herrn v. Wangenhcim nur von einer einzigen, »nt dem Abg. Szmula gehabten Unterredung gesprochen, wenn er zu ihm überhaupt davon gesprochen hat. Er hat die „harmlose" Plauderei im Reichstage zugeben muffen, da cs nicht anders ging, und von der wichtigeren, von der allem wichtigen Unterredung im Foyer des Abgeordnetenhauses hat er nichts gesagt. Die unter Ehrenwort abgegebene Erklärung des Herrn Szmula, daß dies Gespräch vor dem anderen, wegen seiner Unwichtigkcit garnicht erst "wähnten üattgefunden habe, ist vom Abg. Hahn zuletzt durch sein

beklommenes Schweigen bestätigt worden. Wie sich die Freunde des Herrn Hahn mit all diesen Geschichten ab- finden wollen, ist ihre Sache. Für die übrige politische Welt genügt es vollauf, jetzt an einem bedeutsamen Beispiel zu erfahren, wer und was Herr Diedrich Hahn ist. Man muß berücksichtigen, daß der Abg. Szmula als alter Vor­kämpfer der agrarischen Forderungen in diesem Punkt Gesinnungsgenosse des Herrn Hahn ist, daß eS ihm also nicht beifallen konnte, diesen Herrn ohne Roth und Zwang in die Enge zu treiben. Die ganze Episode verstärkt den Eindruck, daß die Führer des Bundes der Landwirthe nur mit äußerstem Widerstreben an die Bewilligung der Flottenvorlage Herangehen werden. Die vier Agrarier, die Herren Graf Schwerin - Löwitz, v. Wangenheim, Rißler und Graf Stolberg, die gestern mit plötz­licher Beflissenheit ihr flottenfreundliches Herz entdeckten und zur Schau stellten, würden es mit dem Versuche, gewisse Zweifel an ihren wahren Gesiilniingcn zu zerstreuen, wohl nicht so eilig gehabt haben, wenn nicht eben die Unklugheit der Bundesleiter und die Aufdeckung ihrer Machenschaften durch die „Germania" die Rothwendigkeit dazu nahegelegt hätten. Die Regierung aber hat es jetzt durch diese vier Reden und durch die vorangegangenen Mahnungen und Klagen des Herrn v. Levetzow und des Bauernbündlers Hilpert hinreichend deutlich gesagt bekommen, daß sie sich bei den neuen Handelsverträgen den bündlerischen Forderungen anzubequemen hat, wenn sie auf eine dauernde und aufrichtige Unterstützung des agrarischen Heerbanns in allen Lagern rechnen will. Diese bald sanften und bald derben Hinweise hat die Regierung vernommen, und man wird ja erleben, wie sie darauf antworten wird. Für jetzt schweigt sie. Graf Posadvwsky, der am Freitag zwar für den Abg. Hilpert einige sehr freundliche Wendungen bereit gehalten hatte, fand es nicht rathsam, sich auf den am Samstag überreichten Wunschzettel des Ostelbierlhums näher einzulasscn, sodaß das Hangen und Bangen noch eine Weile dauern kann. Man mar am Bundesralhstisch überhaupt auffallend schweigsam, trotz aller langen und breiten Reden. Gras Bülow steckte in diesen drei Tagen zuweilen den Kopf in den Saal, um alsbald wieder zu verschwinden. Herr v. Thielmann hatte keine Lust, sich über die Deckniigsfrage zu äußern, eine ganz merkwürdige Zurückhaltung, da es doch eigentlich selbstverständlich gewesen wäre, wenn der ziiständige Ressortchef sich über eine Frage ausgelassen hätte, die zur Flottenvorlagc so unlöslich gehört, daß man sich ihre Trennung nicht einmal versuchsweise vorstellen kann. Fürst Hohenlohe end­lich hörte mehrere Reden, namentlich von gegnerischer Seite mit einer Aufmerksamkeit an, die für die Redner selbst gewiß etwas Schmeichelhaftes hatte, deren Umsetzung in irgend eine Meinungsäußerung des verantwortlichen Staatsmanns aber doch vorzuziehen gewesen wäre. Zu den Schweigsamen, die man gern reden gehört hätte, während so mancher Redner mit seiner überflüssigen Breite von Niemandem vermißt worden wäre, gehörte auch das Centrum trotz Schädler. Gewiß, dieser bayrische Domdekan hat gesagt, wie das Centrum zur Vorlage — nicht etwa steht, sondern sich unter Umstünden, die noch nicht da sind, vielleicht stellen würde. Aber damit hat er eben Nichts gesagt, was nicht genau so bekannt gewesen wäre, wenn er überhaupt nicht ge­sprochen Hütte. So wird die Kommissionsberathung beginnen, ohne daß die dreitägige erste Lesung etwas an den Ver­hältnissen geändert hätte, die vorher ebenso lagen wie heute. Man muß dies auch hinsichtlich der Deckungsfrage betonen. Schon in der ersten Lesung des Etats hatte der Abgeordnete Lieber erklärt, daß sich das Cenlrnm auf eine Auleihewirthschaft zur Bestreitung der Flottenkosten nicht einlassen werde, ebensowenig natürlich auf die Einführung neuer indirekter Steuern oder auf die Erhöhung bestehender Steuern. Diese Erklärung hat der Abgeordnete Schädler alsdann wiederholt, und zwar im Namen seiner gesaminten Freunde ohne jede Ausnahme. Ist damit, wie man wieder­holen muß, auch keine neue Lage gegeben, so ist immerhin nach dieser Seite die Deutlichkeit noch verschärft worden; das Problem, zu dessen Lösung die verbündeten Regierniigen cingeladen werden, spitzt sich zu der Frage zu, woher das Geld kommen soll, wenn es weder durch Anleihe noch durch neue indirekte Stenern beschafft werden darf. Die Antwort liegt scheinbar nahe: das Geld müßte durch Erhöhung der Matrikularbeiträge beschafft werden. Aber auch auf diesen Aus­weg, der nur eine Verschiebung der Schwierigkeiten vom Reichs­gebiete auf das Gebiet der Einzelstaatcn bedeutet, werden sich die „Ausschlaggebenden" nicht einlassen wollep, und so bleibt es dabei, daß die Kommissionsberathung anfangen wird, ohne daß die Verhältnisse klarer als vorher erschienen. Eine gewisse Beachtung wird der kurzen Rede des welfischen Abgeordneten Frhrn. v. Hodenberg geschenkt. Dieser Redner war der Einzige, der mit aller Bestimmtheit von einer im Frühjahr zu erwartenden Reichstags-Auflösung sprach. Freiherr p. Hodenberg liegt mit dem Centriim sozusagen unter einer Decke; er mag in Unterhaltungen mit seinen Freunden aus dieser Fraktion Mancherlei gehört haben, was das Centrnm selbst mit der natürlichen taktischen Rücksichtnahme, wie sie

einer großen Fraktion obliegt, nicht jetzt schon sagen oder auch nur andeuten will und darf. Jedenfalls berechtigt nichts dazu, die Flottenvorlage bereits als gesichert an­zusehen. Noch ist Alles im Dnnkeln.

* * *

* Hof- und Personal-ztnchrichten. Dem Prinzen Heinrich, welcher am Dienstag Vormittag auf dem Anhalter Bahnhof eintrifft, wird auf Befehl des Kaiser« ein vesondercr feier­licher Empfang bereitet werden. Fürst Hohenlohe mit dem gesammten Staatsministerium wird den Prinzen auf dem Bahnhof begrüßen, ebenso die Präsidenten des Reichstags und beider Häuser des Land­tags. Ferner ist bestimmt worden, daß am Dienstag alle öffent­lichen Gebäude zu flaggen haben.

* Anvdrnck des kaiserlichen „Befremden»". Der „Halleschcn Ztg." meldet ihr Berliner Korrespondent, „daß der Kaiser dem Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg telegraphisch sein Befremden darüber ausgesprochen hat, daß der Herzog einem Agenten des Pariser Blattes „Eclair", des Blattes de« Generals Mercier, Audienz gewährt uns sich in politische Diskussionen mit ihm eingelassen hat."

* Zur' lex Heinz« äußert sich die amtliche „Berl. Korr." nochmals scbr entschieden. Sie führt die Beschlüsse des Reichstags über das Schntzaltcr, den Arbeitgeber-Paragraphen and die Schau­stellung von Werken, die das Schamgefühl verletzen, nochmals an und bemerkt dazu: Für die verbündeten Regierungen sind diese Beschlüsse des Reichstags völlig unannehmbar. Man darf wohl der Hoffnung sich hingeben, daß die Majorität des Reichs­tags bei nochmaliger ernster Erwägung der im Laufe der parla­mentarischen Verhandlungen von den Vertretern der verbündeten

hältnissen des praktischen Lebens unvereinbaren Mehrheitsbeschlüsse der zweiten Lesung beseitigt werden. Falls der Reichstag zu einer veränderten Stellungnahme in dem angedeuteten Sinn sich nicht bereit finden lassen sollte, so wäre die vorliegende Novelle zum Strafgesetzbuch als gescheitert zu betrachten. Auf diejenigen Parteigruppen aber, welche trotz aller entgegenstehenden Bedenken und schwerwiegenden Gegengriinde die Aufnahme der oben angeführten Bestimmungen in das Strafgesetzbuch durchzusetzcn bis zuletzt bestrebt gewesen sind, würde alsdann die Verantwortung für die abermalige Erfolglosigkeit der erneuten gesetzgeberische» Bemühungen, allgemein betagten Uebelständen und Auswüchse» auf dem Gebiete der Sittlichkeit.entgegenznwirken, zurückfalle». Die verbündeten Regierungen würden jedenfalls auf lange Zeit hinaus darauf verzichten müssen, mit neuen Vorlagen zur Bekämpfung der Unsittlichkeil und Unzucht an den Reichsiag heranzutreten, da ihre wohlerwogenen Anträge bisher im Reichstag nicht oaS ausreichende Maß von Entgegenkommen gefunden haben. Sie würden aber auch sich nicht dazu verstehen können, durch positive Antheilnahme erneute Berathungen des Reichstags über etwa cingebrachte Initiativanträge der oben gekennzeichneten Art zu unterstützen."

Deutscher Reichstag.

G Berlin, 10. Februar.

Tagesordnung: Fortsetzung der ersten Lesung der Floiten- vorlage.' Abg. Graf Sch wert»-Löwitz (kons.) hat zwar wirth- schaftlichc Bedenken gegen die Vorlage, erklärt aber, daß er trotzdem für dieselbe stimmen werde. — Abg. Bebel (Soc.) führt aus, seine Partei lehne die Vorlage ab, weil sie das ganze System verwerfe, weil sie kein Vertrauen zur Negierung habe, weil schließlich doch die breite Masse die Kosten zu tragen hätte. Warum appellirc man nicht an die Wähler? Würden diese für die Negierung entscheiden, dann gut. Würden sie sich aber gegen die Regierung entscheiden, dann müsse diese abtreten. Das würde das Natürliche sein; aber freilich, davon sei bei uns keine Rede. Aus den gestrigen Aeußernngen des Herrn Tirpitz sei zu entnehmen, daß auf diese Vorlage noch eine dritte und vierte kommen werde. Herr Tirpitz habe gestern versucht, seine Aeußernngen von 1898 abzuschwächen. Das hätte Herr Tirpitz nicht thun sollen. Er sollte doch der einen Sünde nicht noch die zweite des Ablcngnens hinzufügen. Ein See­krieg zwischen Deutschland und England sei unmöglich, demi ei würde ein Unglück fürDcntschland sein. Käme es jemals zu ernst­haften Zerwürfnissen mit England, so könne er, Redner, sich wohl denken, daß die Nachbarn rechts und links rubig zuschauen würden, und wenn Deutschland sich in einem solchen Seekriege verblutet haben würde, dann würden Frankreich und Rußland darüber her­fallen. (Redner spricht mit laut erhobener Stimme, lebhaft gestikulirend. Admiral Tirpitz nickt dabei unablässig bejahend mit dem Kopf und schlägt mit der linken Hand wie zur Be­kräftigung auf das Knie. Große Heiterkeit und Zwischenrufe.) Der Abg. Kropatscheck habe sich in der „Kreuzzeitnng" selber in ähnlicher Weise geäußert. (Fortgesetzte Zwischenrufe, sodaß Präsident Graf Ballestrem nuffordert, die persönlichen Zwischenrufe zu unterlassen.) Redner fährt fort, es sei unbegreiflich, daß in Deutschland ein solcher Engländerhaß Platz greifen konnte. Eng­land sei doch nun einmal der natürliche Verbündete Deutschlands. Weit gefährlicher könnte es sei», wenn England zur Schutzzoll- Politik übergehen und auch alle seine Kolonieen dazu veranlassen würde. (Rufe links: Sehr richtig.) Nicht durch die großen Armeen sei der Friede gewahrt worden, nicht eine große Flotte würde ihn bewahren, sondern der Umstand, daß die Völker mit ihren natürlichen, ihren wiithschaftlichen, ihren leiblichen, ihren socialen Interessen bereits so verknüpft seien, daß schon der bloße Gedanke an einen solchen Riesenkrieg, wie man ihn bei der heutigen Entwickelung der Zerstörungsinstrumente haben würde, überall Angst und Schreckeil hervorrnft. (Beifall links.) Es sei das größte Unheil gewesen, daß England deutsche Schiffe beschlagnahmt hätte. (Ruf: Sehr richtig I) Man berufe sich auf Handels-und Seestädte zu Gunsten der Vorlage, aber er sei überzeugt, keine einzige dieser Städte sei un: eine solche Vorlage eiiigekommen. Ein größerer Hohn, ein größerer Widerspruch, eine größere Halbheit sei gar nicht zu denke», einestheils die Friedens-Kongresse, anderntheils solche Vorlagen. Redner bestreitet ferner, da« die Vorlage durch die neue Arbeitsbeschaffung den Arbeitern nützlich sei. denn heute wirkten die Ausgaben sur die Flotte kllltnrhnnmcnd. Wenn es der Regierung ernst sei mit dem Jnlereffe für die Arbeiter, wie könne es da komnien, daß in geradezu skandalöser Weise dte Arbeitcr auf den Werften ausgebentet würden. Weshalb stelle man nicht mehr Arbeiter an. und sei es etwa Nächstenliebe zu den Arbeitern, daß deutsche Waffen für das Ausland geliefert wurden aus kapitalistischer Profitwuth der Unternehmer? Wohin >vic ge-