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«8. Jahrgang.

Erscheint in zwei Ausgaben. — Bezugs-Preis: durch den Verlag L« Pfg. monatlich, durch die Post a Mk. «o Pfg. vierteljährlich für beide Ausgaben zusammen.

Verlag: Lairggasse 27.

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Sorge getragen.

— Für die Aufnahme später ciugcrcichtcr Anzeigen zur

Mo. 53.

Fernsprecher No. 52 .

Freilag» den 2. Februar.

Fernsprecher No. 53.

1900.

(Nachdruck verboten.)

Zur Lage in Frankreich.

, Unser Pariser rr-Korrespondent schreibt uns: Die kranipfhaften __ Anstrengungen der Oppositionsparteien, sich .Und Andere über die schwere, von ihnen am Sonntag bei den SenatZwahlen erlittene Niederlage hinwegzutäuschen, .bleiben erfolglos angesichts der „halsstarrigen Thatsachen", die durch die Ziffern des Wahlergebnisses veranschaulicht .werden. Von 99 Gewählten bekennen sich 92 als An­hänger der parlamentarischen Republik, 4 als Konser­vative, das heißt als offene oder verkappte Monarchisten, und 3 als „Nationalisten", d. h. als Parteigänger der 'Militärdiktatur und des Staatsstreichs. Wenn die Opposition darüber frohlockt, daß sie in den dunkelsten Winkeln des «Landes die sieben Sitze, die sie schon vorher und von jeher sinne hatte, auch diesmal noch behaupten konnte — obwohl »ihr dies bemerkenswcrthcr Weise in den früheren Hochburgen . des legitimen Königthums nur noch durch Aufstellung von -Kandidaten mit republikanischer Maske, von Generalen,

,die ihren Federbusch der Republik verdanken, möglich war, so ist sie wirklich genügsam und hat ganz vergessen, daß sie das Land vor den Wahlen anfgefordert halte, die Mit­glieder der Mehrheit, die „Henker des Staatsgerichtshofs", nicht wieder zu wählen. Die „Henker" sind wiedcrgewählt oder durch Gleichgesinnte ersetzt, die sich gegebenen Falls. keinen Augenblick besinnen würden, die Republik, so wie sie ist, mit den gleichen Mitteln wie ihre Vorgänger gegen alle Angriffe der inneren Feinde zu vertheidigen. Dies gilt sogar von dem Großindustriellen Expert-Bcsauxon, welcher in Paris an Stelle Rancs gewählt worden ist; auch er ist ein energischer Republikaner, nur den Socialdemokraten weniger sympathisch als Rane, und das hat ihm gerade die Stimnien der Vorortsdelegirlcn ein- gebracht. Ans RancS Nichtmiederwahl einen Sieg der Nationalisten machen, heißt also die Politik in das Gebiet der Phantasie verlegen.

- An der Thatsache, daß die Gegner der Republik bei den .Senatswahlen schlecht abgeschnittcn haben, wird auch die Anwesenheit des Generals Mercier und einiger anderer pensionirter Generale im Luxembourg-Palast nichts ändern, denn diese Herren werden dort einen nur sehr geringen Einfluß lausüben. Von Mercier ist noch nicht einmal gewiß, -ob nicht die gegen ihn schwebende Anklage ihren (Gang weitergcht. Die Regierung wünscht zwar eine »Amnestie, aber dazu ist doch die nothwendige Voraus­setzung, daß ihre Gegner gleichfalls abrüsten, wenigstens für die Zeit der Ausstellung. Diese denken aber gar nicht daran. Sie können auch nicht gut die Agitation cinschlafen lassen. Der Herzog von Orleans und Doronlode befürchten .mit Recht, in Vergessenheit zu gerathen, und was würden »die Abonnenten des „Jntransigeant", des „Echo de Paris", der „Störe Parole", des „Soleil" rc. sagen, wenn die Quellen der Hetz- und Schimpfartikel plötzlich versiegten? Darum ist keine Versöhnung möglich, und

darum würde eine Amnestie, gleichviel ob sie sich ans Dreyfus ausdchnte oder nickt, die Parteikämpfe nur noch erbitterter machen. Die Opposition ist durch ihre Existenzbedingungen gezwungen, die Jagd auf das republikanische Wild mit allen Mitteln forlzusetzcn, und die Republikaner haben nur die Wahl, ob sie Gejagte oder ihrerseits Jäger sein wollen. Nach der Ermulhigung, die sie am Sonntag erhalten haben, kann ihnen diese Wahl nicht schwer fallen.

Demsches Reich.

Zur Kohlen frage.

Ungewöhnliche llebereinstimmung herrschte heute, so schreibt uns unser Berliner 4>.-Korrespondent unterm gestrigen Tage, in der Budgelkommlssion des Reichstags über eine der wich­tigsten wirthschaslspolitischen Tagcsfragen, nämlich über die wachsende Kohlennoth und die tarifpolitischen Maßnahmen zu ihrer Abstellung. Sämmtliche Redner, bis ans den Abg. Paaschs vertraten den Standpunkt, daß die Ausfuhr unserer Kohle nicht länger durch billige Ansnahnletarife begünstigt werden soll, daß sich die Aufhebung dieser Tarife besonders angesichts des österreichischen Bergarbeilerstreiks empfehle, daß die Kohlensyndikate durch eine vernünftige Tarifpolitik im Zaume gehalten^ werden müßten. Es kam in der Debatte zu lebhaftem Ausdruck, wie groß bereits die Kohlennoth geworden ist. Der natioualliberale Abg. Münch-Ferber erklärte, daß ganze Jndustriccn lahm gelegt seien, daß man ungewissen Gegenden genöthigt sei, eng- liscke Kohlen aus Stettin zu beziehen, und ein anderer Redner beklagte es mit Recht, daß deutsche Kohle im Aus­lande billiger als in Deutschland selbst zu haben sei. Wenn nun aber der Abg. Bebel damit drohte, daß auch bei uns die Bergarbeiter in den Ansstand einlrclen könnten, so ver­steht man nicht recht, wie ein solches Ereignis; zur Linderung des Kohlcmnangcls beizutragen vermöchte. Auch wird cs ja nicht dahin kommen. Die Kommission nahm zuletzt mit allen gegen eine Stimme einen Antrag an, wonach die Ausnahme- tarife für Kohle vollständig aufgehoben werden sollen. Nach Lage der thatsächlichen und verfassungsmäßigen Verhältnisse hat dieser Antrag freilich nur geringe praktische Bedeutung, da die preußische Staatseiscnbahnverwalliing sich um ihn, falls sie wollte, wenig noch zu kümmern brauchte, als wenn er in der Budget-Kommission des Abgeordnetenhauses angenommen und vom Abgcordnelenhause gutgehcißcn würde. Es ist denn auch formell gewiß richtig, wenn einer der Redner meinte, die Angelegenheit gehöre im Grunde genommen gar- nicht in den Reichstag, sondern eben in den preußischen Landtag. Aber ans die Formalien kann es in einer so wichtigen Sache nicht ankommen, und es wäre außerordent­lich wünschenswerlh. wenn Herr v. Thielen seinen über­ragenden Einfluß ans die deutsche Tarifpolitik im Sinne des nntgetheilten Kommissionsantragcs verwenden wollte. Schon neulich hat man ans der Sitzung der Budget- Kommission des Abgeordnetenhauses erfahren, daß d-c Kohlenförderung auf den fiskalischen Gruben größer sein könnte, als sie ist, wenn nicht eine Rücksichtnahme auf den Pnvatbergban bestände, dem der Handelsminister Brefcld

nicht die Arbeitskräfte entziehen möchte. Dieser Grund kann als nnstickhaltig allerdings nicht bezeichnet werden, aber die Kohlennoth verlangt jedenfalls nach Abhülfe, und es wird denn Sache der Regierung sein, den ihr gegebenen Winken zu folgen.

* Hof- und Versonirl-Uachrichtr,,. Die „Post" erfährt

zu der Nachricht, daß Kaiser Wilhelm im April in Rom er­wartet werde, zur Zeit seien überhaupt noch keine Dispositionen betreffs der Reisen des Kaisers getroffen. - Im Befinden des Abg. v,-. Lieber ist, wie die „Germania" meldet, wiederum eine Besserung eingetreten. 1 B

* Berlin, 2. Februar. Dem Dundesrath ist eine Vorlage zngcgangen wonach bei den für Rechnnng der Ncichsbank statt- fliidenden Geldpragnngen bis zur Höhe von 20 Millionen Mark zur Verthcilnng auf sämmtliche dciitsche Miiuzstätten Kranen anS- gcpragt nnd die hierdurch entstehenden Mehrkosten auf die Reichs- kasse übernommen werden sollen.

Nachdem der Reichstag in der zweitenBerathunq derPost- fElftz-Novelle vom 20. Dezember 1899 in einer Resolution sich für die Beförderung von „Geschäfts-Papieren" durch die für Druck-

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fachen festgeietzte Taxe ausgesprochen hat, ist dem Buudcsrath eine Vorlage, betreffend Einführung eines Tarifs für Geschäftspapiere zngegangcn.

Wie ein Korrespondent meldet, wurde der Oberfeuerwcrker Eckmann von der Königlichen Geschoßfabrik i» Spandau, welcher vor längerer Zeit verhaftet wurde, weil er in militärischen Angelegenheiten nnt cuicr auswärtigen Regierung in Verbindung getreten war. zu einer Gefängnißstrafe von drei Monaten ver- urthcilt wclcl)« durch die Untersuchungshaft bald verbüßt sein durfte. Ein Landesverrat!) habe in keiner Weise Vorgelegen

Des Jubiläums der preußischen Verfassung wurde auch in einer Versammlung des „Wahlvereins der freisinnigen Bolks- parter ,m 3. Berliner Reichstagswahlkreise" gedacht. Rcichstags- nbgcordncter Rektor Kopich hielt die eigentliche Festrede über ,50 Jahre preußischer Verfassung", in welcher cr einen Vergleich zwischen der ge,chrlebencn Verfassung und den thatsächlichen Ver­hältnissen zog, der d,e geschricbenc Verfassung nur als ein Blatt Papier erscheinen ließ.

* Der fünfzigste „Jubeltag" der Publikation der preußischen Verfassung, der vorgestern stattfand. ist ohne Sang und Klang vornbergcgnnaeii. Die „Franks. Zig." widmet dein Tag folgende

[eilen: Am 31.Januar 1850, also vor 50Jahren, ist die'preußische lerfassung publizirt ivorden. Dies Jubiläum zu feiern liegt aber wenig Anlaß vor, wenn man sich an das Zustandekoinmen dieser Verfassung erinnert Am 5. Dezember 1818 hatte Friedrich Wilhelm IV. eine Verfassung oktroyirt. Das auf Grund dieser gewählte Abgeordnetenhaus wurde aber gewaltsain aufgelöst, und an seme Stelle trat ein reaktionärer Landtag, die Frucht des oktroyrrtcn Wahlgesetzes vom 30. Mai 1849. Dieser Landtag hat sich beeilt, die Verfassung nach Möglichkeit im Sinne der Reaktionäre auszugestalten; ihm ist die feudale Zusammensetzung des Herrenhauses zuzuschrcibcn, desgleichen die Beibehaltung des Fidelkoiniuißwesens. die Beseitigung der wesentlichsten Garnnticcn für d-e Selbstverwaltung, die Beseitigung der Zuständigkeit der Geichworcnengnichte für politische und Preßvergehcn u. A in Von wirklich freiheitlichen, Geiste ist in der Verfassung wenig zu puren, nnd das Wenige, was man früher darin ans geistigem Gebiete zu haben pernicinte, das suchen die Rcaktiouäre heute auf dem Verwaltungswege Ivcgzudispatiren.

* Die urne Schieß Vorschrift. Soeben ist au Stelle der Schießvorichrift für die Infanterie vom Jahre 1893 eine neue — die Einführuiigsordre ist vom 16. November 1899 — ausgegeben worden. Die letzte war schon durch die nicht unwesentlich ver­änderte Bisireinrichtnug des Gewehrs Modell 98 — bekanntlich mir ein verbessertes Modell 88 — nölhig geworden, aber auch aus manchen anderen Gründen, so zum Beispiel lvegen der Schieß-

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ausbildung der Radfahrer, der Vermehrung der Scheiben rc. Anhänge cutl,alten die Vestimuiuugcu für die Jäger und Schützen, sowie für die Pioniere, Eisenbahn- und Telcgrapheutruppen.

(Nachdruck verboten.)

Monats-Rückblicke.

(Eigenes Feuilleton für das „WiesbadenerTagblatt".)

Von Julius Rosenthal, xr.

Mit Hoch, Hurrah, mit Schießen unaufhörlich Und bei der Glocken feierlichem Klang Bereiteten auch diesmal, wie alljährlich,

Dem neuen Jahr wir festlichen Empfang.

Man feiert dieses Fest alljährlich toller.

Sylvester scheint sehr populär zu sein.

Wir fch'n dann meistens sehr viel hoffnungsvoller

Und wcn'ger nüchtern in die Welt hinein.

Das neue Jahr, es hörte alle Wünsche Und alle Reden still an bis zu End',

Still roch's den Duft der Bowlen und der Pünsche,

Die wir zu feiner Ehre uns gegönnt.

Doch, als wir'S titulirten: „Nen' Jahrhnndert". Da stutzte cs zn diesem närr'schcn Thun.

Es war — man sah'S — im höchsten Grad' vcrlviindcrt, Jndeß, cs ließ die Sach' ans sich beruh',,.

Zwar hielt cS selbst sich für den letzten Sprossen Des so berühmten Säculums, — allein Die aufgczwung'iic Roll' nahm's nnverdrossei,

Und dacht, die Letzten soll',, die Ersten sein.

Man hat's in dieser Stellung s o ermuntert.

Daß heut' es sich schon fühlt wie',, rechter Protz

Und ä la töts vom zwanzigsten Jahrhundert Marschirt's - den Mathematikern znni Trotz.

Ein Häuflein Bürger ging, wie wir vernommen, Geadelt in das ncnc Jahr hinein.

Doch das Gesetzbuch, das wir neu bckoinnicir.

Ist stolz darauf, nur bürgerlich zn sein.

Durch eine Postkart' zur Jahrhundertwende Ward vieler Sannnlerscclcii Wunsch erfüllt.

Und Millionen schrcibbefliss'ner Hände, Die rissen sich um dies 5 Pfennigs-Bild.

Die Kart' war im Dezember schon erschienen.

Das war den Sammlern lieb und sehr beauem Herr Podbielski macht' das Lob verdienen '

Daß niemals seine Post post kestum kämst

Der Künstler zwar stand nicht ans hoher Warte Der dieses Sacularbild ließ erstehst, '' '

Betrachten wir die Kart' als Ansichtskarte Dann ist das neue Säculuni nicht schön. ' Germanins Antlitz macht da schlecht Reklame Lestempclt. sieht man das nicht mehr.

Ist uns doch so, als ob die hohe Dante Schon lang ein bischen schwarz gestempelt wärst Zn weit jedoch gehst, die üsthct'schen Leute.

Die sagen, daß die Kart' abscheulich sei.

Nicht doch, sie hat auch ihre gute Seite.

Des Bildes Kehrseit' ist ganz einwandfrei.

Ob Kunstwerk oder nicht, die Karte zieret Als Novität der Sammler buntes Heft Die Post fragt nur, ob sich das Ding rentiret.

Ja, Gott >er Dank, es war ein gut Geschäft.

Geschäft ist Alles, Alles heut hicnieden Wohin Ihr seht, und wen Ihr immer trefft.

Wenn 's anders ivärst dann war' in Transvaal Frieden Was ist der Krieg denn sonst als ein Geschäfts England versnchie, wie schon ein'qe Ma'e Ob's nicht ein Zweiggeschäft errichten könnt'

Im Transvaal-Lande, so 'ne Art Filiale Die man bei uns auch Niederlage nennt.

Fortuna aber ist st,e cig'ne Dame,

Durchaus nicht sprödst st,e Art Madame sang Af j kcm Rang nnd nicht Nation noch Name.

Fühlt Einer dies, dann ist's Herr Chamberlain

Oft sind sie seltsam, diese Frau'nnaturcn.

ra-u. —Slfö“*. * ' *• * “

Der Brite macht Fortunen sehr die Kur,

Sie aber wirst sich fort an einen Buren,

Goddnm, was denkt das dun,me Weib sich nur. .John Bull ist bös, sein Zustand nicht erfreulich»

Sogar die Beefsteaks'leiden große Noth.

lltiit Sila» (t.C.uVaua fall. nt.'W . / ”

Und dies besonders, seit Graf Bülow neulich Dem Brilciivolk die „Kap er »"-Sauce verbot.

Ja, liebe Brite», laßt Euch doch belehren,

Vergreist Euch nicht an dem, was unser ist.

Kein Deutscher kann den „Bundesrath" entbehren, 's ist unbegreiflich, daß Ihr das nicht wißt.

Ein Mißgriff war's von Euch, ganz ungeheuer. Daß diesen, Dampfer feindlich Ihr genäht,

8 st guter Rath bei Euch an sich schon lhcner,

>ie theucr wird Euch erst der „Bnndesrath".

Als Ihr den „General" uns weagenommcn.

Hat sicher der Gedanke Euch beseelt,

Ein deutscher General der wiird' Euch frommen, Wcil's g'rad' an dieser Spezies Euch fehlt.

Ihr licß't des Krieges Flamme hell ciitbrenne». Des Sica's gewiß, der Gold nnd Ruhm verlieh, Doch schlte Euch, was Euch hält' nütze» können, Ein tncht'ger Kriegsplan, -»all,- j» 6 er man y.

Db Schiff auf Schiff Ihr auch aus's Korn genommen, Freigabe war des Spiels stets gleiches End',

Ihr seid verschnnpft, doch soweit ist's gekommen,

Daß Niemand Euch auch nur 'ne „Prise" gönnt.

Laßt ab darum von, grausen Blutvergießen, Friedlichem Werk wollt wiederinn Euch weihst.

Und auf dem Feld, wo And'rer Blumen sprießen.

Da lasset neidlos And're Gärtner sein.

In Frankreich sind jetzt tausend Hände rege,

Die Wclta'.iSstcllnng naht, man schafft tote nie.

Und Alles, was de», großen Werk im Wege,

Verscharrt man in den Sand der Amnestie.

Gen'ralpardon selbst für die größten Sünden W,rd allen Lninpen eiligst zuertnnnt,

Die Fremden dürfen keinen Schmutz mchr siudcu Man fegt und scheuert in den, Musterland.

Fürsten, die ihr Land durchreise»,

Nicht hinterm Flaggenschiunck das Elend seh'n,

Macht auch Paris dem Etranger beweisen,

Wie hoch und herrlich Frankreichs Aktien stehst,.

Ob Nationale, ob Revisionisten,

Ob sclpvarz. ob roth, ist gänzlich einerlei,

Jetzt ist nicht Zeit, sich sittlich zu entrüste«,

.Schwamm drüber", heißt das »en'ste Fcldgeschrei.

li