«8. Jahrgang.
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Verlag: Langgasse 27.
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Morgen «Ausgabe»
Zas deutsche Hans mf der Pariser Weltausstellung.
Unter den Bauten der verschiedenen Nationen, welche sich auf dem Pariser Ausstellungsgelände erheben, zeichnet sich das deutsche Reprasentatlonshans ohne Zweifel sehr vortheilhaft aus. Dasselbe ,oll nicht durch besondere Pracht glänzen, sondern den soliden deutschen Bürgerwohl- stand, die naturgemäße Folge fleißigen Schaffens zum Ausdruck bringen. Der von dcm deutschen Kaiser unter den vielen »orgelegten Projekten ausgewählte Plan der Hauses ist von dem Regierungsbaumeistcr Johann Radke in Berlin entworfen, welche, sich hierbei die prächtigen Nürnberger Bauten deutscher Renaissance zum Vorbild geuommc» hat. Gothische und romanische Anklänae finde, sich in der Gruppeiianordnung der Ost- und Westfront. Einen äußerst flotten Eindruck machen die mit buutcn Ziegeln gedeckten Dächer die mit vergoldetem Kupfer belegten Kuppeln, die Holzarchitektur und die Wandmalerei. Das Gebäude, welches durch seinen 62 m hohen Tburm schon von Weitem kenntlich ist, Hai eine Länge von 28. eine Breite von 26 und iine Höhe bis zum Dachfirst von 25 m bei üner Grundfläche von 7000 Quadratmetern.
Die Fundirung des Hauses machte besondere Schwierigkeiten, da dasselbe direkt über den 16 m breiten Tunnel der vour Eisfelthurm bis zum Jnvalidcnplatz verlängerten Moulineaux- Eisenbahn errichtet werden mußte, ohne sich auch nur mit einem einzigen Pfosten auf diesen selbst zu stützen. Der Bau, am 2. Mai 1899 begonnen, ist von der in Frankfurt a. M. domicilirten Baufirma Philipp Holzmann u. Co. unter der besonderen Oberleitung der Architekten Direktor Ritter und Martin ausgeführt worden. Als leitender Ingenieur funflirte Bruno Herkner aus Frankfurt a. M.
Mit der künstlerischen äußeren Ausschmückung durch Wandgemälde ist der Maler Böhlano aus Berlin beschäftigt, während an der inneren Dekoration, die für die Repräsentationsräumc im Rokoko, für die übrigen Räume im Stil der modernen Berliner Schule ausgeführt wird, die beiden Künstler Möhring und Schade (Berlin) beschäftigt sind. Die Rcpräsentations- raume liegen im ersten Stock. Das Gebäude soll in erster Linie der Vertretung der Reichsregierung dienen, jedoch daneben auch zur Ausstellung spezifisch deutscher Kulturerzeug- msse und von Gegenständen zur Veranschaulichung der Fortschritte der socialen Fürsorge verwendet werden. Im Kellergeschoß wird eine Ausstellung deutscher Weine eingerichtet werden. Das Mobiliar der im ersten Stock gelegenen Räume wird aus Möbeln, Kunstgegenständen und Tapisserieen bestehen, welche zur Zeit die Potsdamer Schlösser zieren und nach französischen Modellen von französischen Arbitern hergestellt sind. Diese Idee wird m Frankreich als besonders originell und elegant begrüßt.
Baches innerhalb der Gemarkung Dotzheim abgedämmt und durch den alten Mühlgraben nach der Miihle geleitet, um cs hier so weit als nothig zu benutzen und in einem Reservoir auf- zuspelcherii. Die Polizeibehörde von Biebrich bestreitet, da die Mühle seit 15 Jahren als solche nicht mehr benutzt werde, das Recht hierzu und hat an die Pachterin und den Besitzer der Miihle, Herrn H0h. G.. Rathgcber zu Wiesbaden, eine Verfügung erlassen dahin sich jeden Gebrauchs des Wassers aus dem Bach a» ^?u Mvhlgraben zu enthalten und in ungehinderter Weise durch das Grundstück hindurchlaufen zu lasten, damit cs danach wieder in den Bach eintreten könne. Auf die Klage d-s
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Au» Stadt und Land.
Wiesbaden, 16. Januar.
— Geschick,tskiolender-. 16. Januar. 1862: f Kraft. Prinz ßu Hohenlohe-Jnaelfingen, in Dresden. General der Artillerie (* 2. Januar 1827 zu Koschentin, Schlesien). 1871: Besetzung von Alengoii. 1853: fl Rainer, Erzherzog von Oesterreich. ,n Bozen (* 30. September 1783). 1831: * Prinz Alexander zu Lippe. I <89: * Johann Neander zu Göttingen, bedeutender Kirchcn- historiker (fl 14. Juli 1850 zu Berlin). 1766: * Christoph v. Ammon zu Bayreuth, berühmter protestantischer Kanzelredner (fl 21. Mai 1850 zu Dresden). 1756: Nentralitätsvertrag zwischen Friedrich dem Großen und Englaud. 1624: * Georg Wilhelin, .verzog von Braunschwcig-LUneburg, zu Hcrzberg, der Letzte aus der Linie Braunschweig-Celle (fl 28. August 1705).
o. Bezirksausschuß. Sitzung vom 15. Januar unter dem Vorsitz des Herrn Regierungsraths Kantel. Außer der bereits erwähnten Streitsache wegen der Reklamcschilder an, Rhein gelangten noch folgende Angelegenheiten zur Verhandlung: Der Wittwe I. H.Lußmann und dem Herrn Holzhändler Jakob Reiser zu Frank,urt a. M. ist von dem Magistrat (Baupolizei) daselbst die Auflage gemacht worden, Bauten, die ohne Genehmigung auf deren Grundstücken errichtet worden seien, zu entfernen. In beiden Fällen beschließt der Bezirksausschuß, Beweis zu erheben. — Die Klage der Frau W. Roth Wittwe zu Frankfurt a. M. gegen den Magistrat (Baupolizei) daselbst wegen Verweigerung der Bauerlaubniß für ein Glasdach in deni Hofe des Grundstücks der Klägerin, Weiße Adlcrgasse 25. wird als unbegründet abgewiesen. — Die Verhandlung über die Klage des Herrn Gutsbesitzers Jakob Keller zu Rüdesheim gegen den König!. Landrath daselbst wegen Verweigerung der Bauerlaubniß für die Umwandlung von gewöhnlichen Fenstern in Schaufenster wird vertagt, da nachträglich ein Antrag des beklagten Landraths eingegangen ist. — Herr Jakob Vogt zu Eibingen möchte in seinem an der Hauptstraße daselbst be- legenen neuen Hanse Schankwirthschaft betreiben. Der Kreis- ausschuß hat das Bedürfniß verabredet und die nachgesuchte Konzession versagtund der Bezirksausschuß erkennt aus demselben Grunde auf, Verwerfung der hiergegen erhobenen Berufung. — Das Kon- zestionsgesuch des Herrn Georg Adam Jacob zu Frankfurt a.M., betreffend Branntweinausschank in seiner Bicrwirthschaft, Mittelweg 21, wird ebenfalls mangels Bedürfnisses zurückgcwiesen. — Die Pächterin der sog. „Kahlc-Mühle" an der Schiersteiner Chaussee und Inhaberin einer Gärtnerei daselbst, Frau Knroline Kflcntz Wwe., hat das Wasser des von Dotzheim kommeuden
Herrn Rathgeber und der Frau Dienst wird diese Verfügung als unbegründet aufgehoben. — Herr August Krieger zu H e t t c n- hain klagt gegen den Gemeindevorstand daselbst wegen Heran- zlehuug zu tzcrohiidienstleistungen, insbesondere wegen Anforderung von 12 Mk. 50 Pf. für nicht geleistete,i Frohndienst. Der Bezirksausschutz erkannte unter Aufhebung des Bescheids des Vorsitzenden des Krclsausschusses für den Uiitertaunnskreis, daß der Kläger nicht verpflichtet sei, diesen Betrag zu bezahlen. Solche Kosten koiinten von den Säumigen nur dann eingezogeu werden, wenn sie die Gemeinde thatsächlich a» Andere verausgabt. In dcin vorliegenden Falle seien aber keine Kosten entstanden, weil Diejenigen, welche die Arbeit ausgefuhrt, nichts beansprucht hätten. — Die Abänderung des Statuts der Ortskrankeukassc zu Homburg v. d. H ivelche die Einführung des Proportional-Wahlsysteins bezweckt, wird entgegen dem Widerspruch der Aufsichtsbehörde genehmigt.
— Da» Walhalln Theater bringt heute Abend für die zweite Hälfte des Januar ein gänzlich neues Programm, das selbst das letzte, auch von den verwöhntesten Kennern als hervorragend schon und unterhaltend anerkannte noch übcrtreffen soll. Die Direktion hofft, durch solche außerordentliche Darbietungen am besten der in der Karnevalzeit recht fühlbaren Konkurrenz des in unserer Stadt besonders üppig gedeihenden Vereinswescns begegnen zu können. Das neue Programm bringt u. A. die vor einigen Jahren hier gesehenen brillanten Schwimmer und Rekordtaucher „Th« Alkers“ m>t ihrer bedeutend verbesserten und mit elektrischen Lichtcffekten ausgestatteten Nummer. Ferner den einzig dastehenden Violin- humoristcn Reguis als „Teufel auf Reisen". ' Eine außcr- ordcntliche akrobatische Leistung bieten „I«s 2 Nandroux et Ja belle Clementine“. Hochwillkommen wird die Truppe Tartakoff sei», deren Tänzer heute für de» besten überhaupt existireuden russischcn Nalionaltänzer gilt. Prolongirt ist nur rtraulein Eva Haller, die nicht nur die schönste, sondern auch die sthauspielerisch begabteste aller je im Walhalla-Theater gesehenen Soubretten sein dürfte. Auch die übrigen Nummern fügen sich diesem Programm würdig ein.
(y© ©in böser Wintergast. Je unwirthlicher cs draußen ist, umso wirthlicher und wohliger richten sich es die Menschen in ihrci» Heim im Innern der Häuser ein. In der kalten Jahreszeit Hort sich das Prasseln im Ofen gut an und mit Vorliebe sammelt man sich um diesen Freund der frierenden Menschen. Oft aber mischt sich unter die Gesellichast, die um den Ofen herum traulich plaudert, ein schlimmer Gast, der um so gefährlicher ist, als man ihn nicht sieht, seine Gegenwart überhaupt zuerst nicht benierkt, das ist der böse Kohlendunst, der jeden Winter seine Opfer fordert trotz aller Warnungen, die in jedem
Jahr wiederholt werden. Die Natur und die Wirkung diese« so gefährlichen Gases ist lange noch nicht Allen hinreichend bekannt. Allein dasselbe richtet sich nicht in. Geringsten nach der Unkenntmß, die bekanntlich nicht vor Strafe schützt, die man sich auch in diesen, Falle durch Nichtbeachtung in gefährlichster Weise znzlchcn kann. Vielfach sagt man. daß, wenn die Kohlen klar ge- brannt sind, d. h. wenn sie weder Rauch noch Helle Flammen abgeben. keine Gefahr zu befürchten sein, und besonders Kluge meinen wohl auch, nur das Brennen der Steinkohle sei überhaupt schädlich Dieser Glaube ist jedoch ein falscher, der sich sehr bedenklich rächen kann. Kohlenoxydgas kann von jeder Kohle erzeugt werden, wenn die anderen Bedingungen vorhanden sind, und es ist dann da. ohne seine Visitenkarte vorher abgegeben zu haben. Es ist w"er zu sehe», noch zu rieche». Diese Färb- und Geruchlosigkeit ist umso gefährlicher, als, wie Biele glauben, seine Wirkung keineswegs in einer Erstickungsart besteht, sondern die eines wirklichen Giftes ist. Nur drei Procent der Lust bei- gesellt, kann dieser schon eine tödtliche Wirkung geben, wie Aperrrnente mit lebenden Kaninchen dargethan baden. Aus diesen Veriucheu hat sich auch ergeben, daß Kohlendunst auch dann in kaum wahrnehmbaren Mengen schon ein tödtliches Gift ist, wenn man derartige kleine Quantitäten längere Zeit nacheinander ein» a hmet und sie wirken dann ebenso gefährlich wie große Quantitäten. Auf Thiere kann selbst schon ein Zusatz von '/, pCt. Oxydgas zur Athinungsluft todtlich wirken. Aber auch den Menschen kann eine so geringe Quantität von Kohlendunst nachtbcilig werden dadurch, da« das Blut abnorm stark nach dem Kopfe drängt, auf den Wangen wird Brennen und Prickeln und am ganzen Körper eine auffallende Gluth bemerkbar. Bald aber gesellt sich Schwindel und Kopfschmerz hiinu, gefolgt von Beklemmungen, Klingen und Bmusen in den Ohren, sowie ein- unüberwindliche'Müdigkeit stellt sich eni, daß ficb der Vergiftete nur mit Mühe aufrecht zu erhalten vermag und ihm die Kraft genommen wird, sich aus der gefährlichen Atmosphäre fortzubegeben. Bei noch stärkerer Vergiftung stellt sich die bekannte Erstickungsnoth und Bewußtlosigkeit ein, die dem Verunglückten der Sinne und somit der Erkenntniß seiner gefährlichen Lage beraubt. Im glücklichen Falle noch rechtzeitiger Errettung bleibt derselbe jedoch selten von Nachkrankheiten verschont, die oft einen bösartigen und lang- wtcrigen Charakter annehmen. Da auch die kleinen Mengen von Kohlendunst, ohne gerade Vergiftungen hcrbeizuführcn, doch auch Ichon nachthcilia wirken, kann man annehmen, daß manche Winter- kraiikhelt tm Gegensatz zu dem im allgemeinen helleren Wohl- beftnden im Sommer, durch Kohlenoxydgas wenigstens mit ver- ist. Das beste Mittel gegen diesen Feind ist die liifldichtc Ofcnthur, wie sie schon seit einer Reihe von Jahren fabrizirt wird und an jedem Qfen leicht anzubringen ist. Ferner vergesse man bei noch glühenden Kohlen nicht das Ocffnen der Ofenklappe.
_ IT, Der wiederholt schon angekündigte
Deutsche Abend wirb am 18. Januar in der Turnhalle Hellmund» traßc 25, Abends 8'/- Nhr, stattfinden. Der Sängerchor des hiesigen Lehrer-Vereins, der in der letzten Zeit einen misehnlichen Zuwachs erhalten hat, wird sich mit seinen hier stets aufs Dankbarste aufgenonnncncn künstlerischen Darbietungen betheiligcn. Die “jkstge Turncrschaft wird Mannorgruppcn stellen und damit den wünschen Vieler cntgegenkommen, die beim letzten Turnfest sich deren erfreuten.
~ Lener bestattm»g. Nachdem das Krematorium in Offenbach vor kurzer Zcil in Betrieb genommen wurde, fand daselbst
a bereits die vierte Einäscherung von Wiesbaden aus statt. Seither F die Koste» von hier ans in Goiha 370 bis 380 Mk., in borg 270 bis 280 Mk. Wenn von allem Pomp abgesehen wird, lM sich jetztenic Feuerbestattung inOffcnbach in würdigcrWeise für E bis 179 Mk ausfilhreu bis zur Ablieferung der Aschenrestc. Viele Anhänger dieser Bestattungsart, welche seither der oerhältniß- maßig hohen Kosten wegen davon Abstand nahmen, dürften sich nunmehr dazu entschließen, anzuordne», daß ihr Leichnam dereinst emgcaschert werden soll.
. ? !a - d) Furcht („Pharmac. Ztg.") besteht das
von Wilhelm Anhalt nt Kolberg vertriebene Kopfwasser Javol aus 1.0Rindstalg, 5.0 Citronenöl, 15,0 bis 20,0Chinali»ktur. 0.2Kaliumkarbonat und Wasser zu 100 rc. Und der wirkliche Werth?
— Unfall« Dem Dekan Herrn Ersten Pfarrer B i ck e * passtrte gestern Nachmittag, als er sich gerade auf dem Wege zur Koiifirmandenstunde befand, das bedauerliche Unglück, in der Kirchgasse gegenüber dem „Nonnenhof" auszugleiten und der- maßcn heftig auf das Trottoir zu schlage», daß er den linken Arm vlchi über dem Handgelenk brach. Die Heilung dieser Verletzung wird sich wohl über einige Wochen hinausziehe».
. .. ~ Kleine Notizen. Die für die Erlöserkirche zu Jerusalem bestimmten beide» Spruchtafeln können noch bis Mittwoch Abend im Schaufenster der Vietorschen Kunstanstalt, Taunus- straße 13, besichtigt werden, da sie erst Donnerstag verschickt werden.
* Aus ker Umgehung. Die Wiederwahl des seitherigen Burgermeijtcrs Groos zum Biirgernieister der Gemeinde Offenbach (Westerwald) ist auf die Dauer von 8 Jahren bestätigt worden. — In Straßebersbach wurde der seitherige Bürgcr- meifter, Herr Oppermann, einstimmig wiedergewählt. — In Gladenbach wurde unter bei» Verdacht der Äraiidstiftung an dem Adrianscnschen Hause ein Lehrling des Herrn Adriansen aus Gladenbach verhaftet. — Die Justizbehörde m Rodheim au der Bieber plant ein Amtsgericht zu errichten. Der südliche Thcil des Kreises Biedenkopf, der bis vor die Thore von Wetzlar reicht, gehörte bisher zum Amtsgericht Gladenbach,, ein recht weiter Weg für viele dazu, gehörige Gemeinden. — I» Siegen soll eine Kgl. Fachschule für die Eisen- und Stahlindustrie des Sicgcrlandcs eröffnet werden. — In Westerburg tagte der Kreistag des Kreist-s Westerburg. Auf der Tagesordnung stand unter Anderem die Abgabe von Gelände für die Westerwald-Querbahn Herborn- W e st er bürg. Bei der Erörterung dieses Gegenstandes stellte der Vertreter für Rennerod den Antrag, der Kreistag wolle den Wunsch aiissprechen, daß die Bahn Rcnncrod möglichst nahe gelegt werde. Der Antrag wurde an genommen. — In Mappershain sprang eine altere Frau, an welcher schon öfters Spuren von Geistesgestörtheit benierkt worden waren, plötzlich aus dem Bett durch das Fenster auf die Straße und stürzte sich in den nahegelcgenen Ge- mcindebruiincn. Noch lebend wurde die Unglückliche 'aus dem Brnnnenherausgezogen, doch verschied sie kurz darauf. — In Lahr (Westerwald) ist in deni Stall der Johann Jung Wittwe )'"er ansgcbrochen und Stall und Wohnhaus nicdcrgcbraunt. — aj n Kölbingen wurde der seitherige Biirgernieister, Herr Joseph Bender, auf die Dauer von 8 Jahren wiederacwählt. — Die
